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Eine Geschichte die das Leben schrieb!

Erstellt von Marco, 19.01.2004, 21:35 Uhr · 152 Antworten · 10.035 Aufrufe

  1. #21
    Marco
    Avatar von Marco

    Re: Eine Geschichte die das Leben schrieb!

    Eine Geschichte die das Leben schrieb! Teil VI
    Koala Lumpur - Stadt der Gegensätze

    Der Oriental - Express fährt von Singapore nach Bangkok. Wir haben zunächst aber nur die Fahrkarte bis Koala Lumpur gelöst. Das Zugsabteil ist sehr geräumig. Wir sitzen auf Sesseln, die mit rotem Samt überzogen sind. Ein grosser Teil der Reise geht durch den Urwald. Faszinierend. Plötzlich mitten im Dschungel stoppt der Zug. "Was ist den jetzt. Haben wir einen Maschienenschaden?" Willi schaut zum Fenster raus und sagt: "Wir sind in einem Bahnhof!" Hä? Ein Bahnhof mitten im Urwald. Wir konsultieren die Landkarte. Weit und breit kein Dorf oder Stadt zu erkennen. Ich schaue auch aus dem Fenster. Tatsächlich ein Bahnhof. Es steigen sogar drei Personen ein.

    Die Fahrt geht weiter. Schnell ist es langweilig, immer nur an Bäumen vorbei zu fahren. Da meldet sich nicht nur bei mir der Hunger. "Weisst Du, wo der Speisewagen ist?" frage ich Willi. "Nein, aber ich gehe mal auf Entdeckungstour. Bleib hier und bewache das Gepäck." Nach einer viertelstunde kommt Willi, mit dem Essen vollgepackt zu uns zurück. Phet und Noi rümpfen die Nase. "Was ist das?" "Das ist Brot und dazwischen Salat, Fleich und Sauce." Die beiden machten ein Gesicht als hätten sie eben erfahren, dass sie den Rest bis nach Koala Lumpur zurücklaufen müssten. "Wieso gehen wir nicht in den Speisewagen?" "Ich habe keinen gefunden." "Das kannst Du mir nicht erzählen. Sollen wir etwa bis Bangkok nur von Sandwitches und solchem Zeugs leben?" Da kam der Malaische Schaffner indischer Abstammung und brachte uns die Speisekarte. Das Essen wurde an unserem Platz serviert, deshalb gab es keinen Speisewagen (ich war glücklich - jetzt hat Willi auch mal was gelernt).

    Am Bahnhof von Koala Lumpur wollte Willi ein Hotel buchen. Genauso wie in Singapore am Flughafen steuerte er auf die Helpdeks zu. "Warte mal, Willi unser Budget wurde in Singapore arg strapaziert. Wir buchen hier kein Hotel am Bahnhof, sondern fragen einen Taxifahrer, ob er ein billiges Hotel kennt." Gesagt - getan. Der freundliche Taxifahrer erzählte uns von einem neuen Hotel, das eben eröffnet wurde und deshalb einen günstigen Preis machen würde. So sind wir zu diesem Hotel gefahren. Das Hotel war für unseren Aufenthalt wie geschaffen. Wir hatten sogar klimatisierte Zimmer. Schon im Taxi, hatte ich das Gefühl, dass Phet meine Nähe sucht. Jetzt im Hotelzimmer gab es kein Halten mehr. Als wir so richtig in Action waren, klopfte es an der Tür. Willi wollte die Stadt erkunden. "Wir kommen gleich. Müssen noch etwas zu Ende bringen und dann duschen."

    Gleich links von unserem Hotel kochte eine Frau in einer fahrbaren Küche. Die Küche war grösser als thailändische. Nur standen keine Stühle rum. "Wo essen dann hier die Leute?" fragte mich Willi. "Gleich hier drüben. In diesem Restaurant." Das war schon komisch, um überhaupt in das Restauranr zu kommem, musste man durch die Küche laufen. Im Restaurant konnte man sich am Buffet mit allerlei Speisen bedienen und dies an der Kasse bezahlen. Die Kassiererin warf einen kurzen Blick auf den Teller und tippte den Preis in die Registrierkasse. Boaeh...für einen Teller Reis mit Seafood feinster Art bezahlte ich umgerechnet 1.20 CHF (1.9 Euro). Das Bier dazu kostete jedoch das Zehnfache.

    Was kann man in Koala Lumpur anschauen? Als äusserst sehenswert bleiben mir ein hinduistischer Höhlentempel ausserhalb KL in Erinnerung. Dort muss man zuerst eine steile Treppe 200 Meter hochsteigen um in die Anlage zu gelangen. In den Höhlen nisten übrigens auch Schwalben. Die Nester die sie bauen dürfen aber im Gegensatz zu Phi Phi Inseln nicht heruntergenommen werden, denn die Schwalben helfen den Tempelwächtern die bösen Geister zu vertreiben (die Schwalbennester werden in der chinesischen Küche als Delikatesse verwendet. Deshalb kann man sie zu fabelpreisen kaufen - soll gut für die Libido sein ).

    Auch das naturhistorische Museum von KL ist sehenswert. In einer Abteilung werden Körperkulturen aus der ganzen Welt dargestellt. Tatoos und Ohrringe der Weissen, aufgeschlitzte Ohren und Unterlippen der Afrikaner, sogar die "Long-Neck-Ladies" aus Nordteiland wurden detailliert erklärt. In China (ich glaube im Norosten) werden Kindern die Füsse abgebunden . Als Erwachsene haben sie dann Schuhgrösse 23. Echt grausam .

    Koala Lumpur, die Stadt der Gegensätze. Einerseits multikulturell im wahrsten Sinne. Malaysia ist ein islamischer Staat. Christen und Hindus sind jedoch grosse Minderheiten. Alle drei Religionen lebten zu dieser Zeit einträchtig zusammen. Erst in jüngster Zeit haben Fundamentalisten die Eintracht gestört (hier gibt es nicht nur Parallelen zu den Unruhen in Südthailand, sonder direkte Zusammenhänge).

    Wir besuchten eine Moschee. Wir mussten uns mit Gewändern kleiden. Noi und Phet missten sogar ein Kopftuch tragen. Leider hatten wir keinen Führer, der uns Erklärungen abgab. Vor der Moschee sprach uns ein Mann an und wir diskutierten über "Gott" und die Welt. Zu Abschied sagte er: "Eigentlich verehren wir alle den selben Gott. Nur nennen wir ihn jeweils anders. Friede sei mit uns allen!" Gut gesprochen, hier gibt es nicht beizufügen.

    Auf der Rückfahrt zum Hotel diskutierten Noi und Phet - für thailändische Verhältnisse - laut und heftig. Willi und ich versuchten zu schlichten. Ohne Ergebnis. "Willi, wir gehen erstmal auf unsere Zimmer und versuchen heraus zu bekommen was los ist. Dann telefonieren wir." Als ich die Zimmertüre zu machte begann Phet zu weinen. "Was ist denn los?" "Nichts, lass mich." Ich hatte mich relativ gut auf unsere Reise vorbereitet. So wusste ich, dass Thais Probleme verdrängen. Es hatte keinen Sinn, Phet weiter auszufragen. Ich danchte, sie solle sich erstmal beruhigen. Später können wir dann darüber Sprechen. Ich nahm sie einfach in die Arme. Sie heulte.



    Ein Ende mit Schrecken oder ein Schrecken ohne Ende? Es geht bestimmt weiter.

  2.  
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  3. #22
    CNX
    Avatar von CNX

    Re: Eine Geschichte die das Leben schrieb!

    Ein Ende mit Schrecken oder ein Schrecken ohne Ende? Es geht bestimmt weiter.
    Wann denn ?

    Gruss
    C N X

  4. #23
    Avatar von nokopie

    Registriert seit
    22.06.2003
    Beiträge
    296

    Re: Eine Geschichte die das Leben schrieb!

    @khontingtong

    Geh bitte weniger Skifahren und schreib dafür weiter.

    MfG, Nokopie

  5. #24
    Marco
    Avatar von Marco

    Re: Eine Geschichte die das Leben schrieb!

    Eine Geschichte die das Leben schrieb! Teil VII


    Als das Heulen in Schluchzen überging began Phet zögerlich zu sprechen. Ihren Worten konnte ich entnehmen, dass sie mit Noi einen heftigen Streit hatte. "Um was ging es?" "Noi will Willi heiraten und hat mir gesagt, ich solle Dir nicht über Noi´s Vorleben erzählen." "Warum regst Du Dich denn so auf?" "Weil Noi verheiratet ist. Willi denkt, dass sei der Bruder von Noi. Zudem meint Willi, dass Noi in einem Büro als Sekretärin arbeitet." "Halt mal, eines nach dem Anderen. Noi ist verheiratet?" "Ja, und Willi denkt es sei ihr Bruder." Das war für mich ein riesen Schock. Ich hatte Willi noch nie so glücklich und ausgeglichen erlebt, wie auf unserer derzeitigen Reise. "Wo arbeitet denn diese Noi?" "Sie arbeitet in der selben Go-Go Bar wie ich. Wenn Willi wieder zuhause ist kommt ihr nächster Boyfriend, um mit ihr seine Ferien zu geniessen." "Bist Du Dir sicher, dass das stimmt?" Hätte ich besser nicht gefragt, es war schon gesagt. "Entschuldige, ich zweifle Deine Aussage nicht an. Ich kann einfach kaum glauben, dass Noi so schlecht ist." "Noi ist nicht schlecht, alle Thailänderinnen reagieren so, wie es die FARANGS von uns erwarten."

    "Ich erwarte von Dir, dass Du immer ehrlich zu mir bist, egal was immer geschieht. Leere Versprechungen und Lügen hasse ich." "Ich werde versuchen, Dich nie zu belügen." Da klingelte das Telefon. Das kann nur Willi sein, dachte ich mir. "Hallo, bist Du es Willi?" "Ja, ich bin´s. Ich weiss jetzt, warum unsere Frauen gestritten haben. Phet wollte das selbe T-Shirt wie Noi kaufen. Deshalb haben sie sich gezankt. Typisch Frauen, ist ja bei uns in Europa nicht anders."

    Jetzt hatte ich nicht nur ein grosses Problem sondern gleich mehrere. Erstmal wollte ich ganz allein über die verzwickte Situation nachdenken. So lief ich durch die Strassen von Koala Lumpur und versuchte folgende Fragen zu beantworten:

    - Gesetzt der Fall, Phet lügt, soll ich das ganze verharmlosen und gute Mine zum bösen Spiel machen?
    - Gesetzt der Fall, Phet lügt nicht, wie soll ich mich gegenüber Willi und Noi verhalten?
    - Wieviel bedeutet mir Phet überhaupt?
    - Wieviel bedeutet mir Willi?
    - Gesetzt der Fall, die Geschichte stimmt, soll ich Willi einweihen?

    Ich kannte Willi jetzt schon eine Weile. Als guter Freund wusste ich auch schon, dass er bis jetzt nur Pech in der Liebe hatte. Einmal, als wir - nicht mehr ganz nüchtern - über Gott und die Welt gesprochen hatten, hat mir Willi folgendes erzählt: "Ich bin mit Noi sehr glücklich. Sie ist genau die Frau, die ich immer gesucht habe. Bei meiner ersten Reise nach Thailand habe ich eine Frau kennengelernt, die mich betrogen hat. Bei meiner zweiten Reise, hat sich mich nicht wie abgemacht am Flughafen abgeholt. Meine Nachforschungen haben ergeben, dass sie "Du-weisst-schon-was-für-eine" ist und anstatt mich abzuholen, ist sie mit einem Deutschen nach Hongkong geflogen. Noi ist in dieser Beziehung ganz anders. Sie ist mir treu, sie liebt mich und ich liebe sie."

    Je länger ich über die Situation nachdachte, desto mehr brummte mir der Schädel (ehrlich es war das Nachdenken und nicht das Bier).

    Was hättet Ihr an meiner Stelle getan ?


    khontingtong, der noch heute Zweifel hat.

  6. #25
    quaxxs
    Avatar von quaxxs

    Re: Eine Geschichte die das Leben schrieb!

    Was soll man sagen ? Eine Geschichte, die das Leben schrieb. Du erzählst sehr ehrlich und nachvollziehbar - weiter so... :bravo:

    Auf der anderen Seite frage ich mich bei den Geschichten immer, ob ich noch zusammen bekomme, was vor einem Jahr geschah, geschweige den vor 10 - 15 Jahren...

  7. #26
    Marco
    Avatar von Marco

    Re: Eine Geschichte die das Leben schrieb!

    Eine Geschichte die das Leben schrieb! Teil VIII
    Getrennte Wege!

    Als ich ins Hotel zurückkam wusste ich immer noch nicht, was ich tun sollte. Phet hatte sich soweit beruhigt, dass sie bereit war mit mir Essen zu gehen. Ich telefonierte mit Willi. „Ich möchte die Sache ein wenig beruhigen und mit Phet alleine Essen gehen. Habt ihr etwas dagegen?“ „Keine Spur, vielleicht ist es besser so, dann können sich die hitzigen Thaitemperamente wieder abkühlen.“ „OK, dann sehen wir uns morgen beim Frühstück.“ „Ja, aber hör zu, egal was passiert, wir sind und bleiben Freunde.“ „...Ja,...... natürlich.“ (Ich hoffte, dass er mein Zögern nicht wahrgenommen hat). Sch....., dachte ich, die Sache wird immer komplizierter.

    Phet und ich fuhren mit dem Taxi in ein Koreanisches Restaurant (der Name weiss ich nicht mehr). Das Essen war wunderbar, die Stimmung jedoch gedrückt. „Ich weiss wie Du Dich jetzt fühlst. Mach Dir keine Sorgen. Es kommt, wie es kommen muss.“ „Du hast gut reden. Willi ist mein Freund und ich habe ihn gern. Was soll ich tun?“ „Das musst Du selbst wissen. Dabei kann ich Dir nicht helfen.“

    Nach dem Essen fuhren wir zum Hotel zurück. Nach der Dusche hatte ich jedoch keine Lust auf kuscheln. Ich trank noch ein oder zwei Biere und versank in meine Gedanken. Irgendwann mal bin ich eingeschlafen.

    Ich spürte, wie mein Kleiner ganz gross war. Ich blinzelte. Draussen war es schon hell. Phet lächelte mich an. „I like smoke“ sagte sie verschmitzt. Na dann, rauch mal und wenn ich ganz wach bin reiten wir ne Runde.

    Im Restaurant trafen wir uns zum Frühstück. Phet und Noi würdigten sich keines Blickes. Willi hat dies nicht bemerkt (und ich dachte, ich sein naiv). Er schmiedete Pläne für den heutigen Tag. „Wir können ein Auto mieten und nach Melaka fahren. Dies ist eine Stadt am Meer und ist unter verschiedenen Einflüssen aus Europa gebaut worden. Man soll dort erkennen, dass Engländer und Holländer früher einmal Malaysia besetzten.“ „Glaubst Du wirklich, dass wir gemeinsam einen Ausflug machen sollten? Ich denke, es ist das Beste, wenn wir zwei einen längeren Spaziergang zusammen machen. Allein!“ „Was ist denn los, ich dachte, dass die Streitigkeiten zwischen Noi und Phet beigelegt seinen.“ „Überhaupt nicht. Es geht auch nicht um Noi und Phet, sondern um Noi und Dich. Komm, wir gehen rüber zum Park.“

    Im Park setzten wir uns auf eine Bank. „Willi, Du bist mein Freund und Du wirst es immer bleiben. Von einem Freund erwarte ich absolute Ehrlichkeit. Wie denkst Du darüber?“ „Ich denke genau gleich. Und, .... auch Du bist mein Freund.“ „Danke für Deine offenen Worte. Ich hoffe, niemand kann unsere Freundschaft zerstören.“ „Sag mal, was ist eigentlich los? Warum willst Du mit mir alleine sprechen? Ich will Noi nicht so lange alleine lassen. Weißt Du, gestern haben wir uns entschlossen, zu heiraten. Wenn wir wieder in Pattaya bereiten wir die Hochzeit vor. Im Juli komme ich wieder her und dann wird geheiratet. Ach ich bin so glücklich. Ich war noch nie mit einer Frau zusammen, der ich grenzenlos vertrauen konnte. Dies kann ich bei Noi. Sie ist ja so süss!“

    Einen Moment geriet mein Entschluss ins Wanken. Hatte ich mir doch vorgenommen, Willi reinen Wein einzuschenken. Und jetzt sitzt er hier und lobt Noi über alles. Was hättet Ihr an meiner Stelle getan?

    „Hör zu Willi, Noi ist nicht die, für die Du sie hälst.“ „Wie meinst Du das? Hat Dir etwas Phet erzählt, Noi sei bereits verheiratet. Noi hat mir gesagt, Phet sei auf ihr Glück eifersüchtig und sie wolle uns auseinander bringen?“ „Ich kann einfach nicht glauben, dass Phet so etwas tun würde! Noi arbeitet auch nicht als Sekretärin, sondern in der selben Go-go Bar wie Phet. Es geht mir nicht darum, Euch auseinander zu bringen, kehren wir nach Pattaya zurück und klären sie Sache.“ „Natürlich willst Du und Phet uns auseinender bringen. Bist Du auf mein Glück eifersüchtig?“ Willi bekam einen roten Kopf und an seiner Stirn traten die Adern hervor. Ich wollte ihn beruhigen. „Willi, bleib ruhig, wir sind gute Freunde und das soll auch so bleiben. Wenn es Dir missfällt, sage ich zu dem Thema kein Wort mehr. Was hättest Du mir aber gesagt, wenn die Sache später rausgekommen wäre und ich Dich nicht gewarnt hätte?“ „Ich bleibe nicht ruhig, meine Noi ist ein gutes und anständiges Mädchen. Sie ist bestimmt nicht so eine wie Deine Phet!“

    Bum, das sass. In diesem Augenblick habe ich realisiert, dass ich für Phet mehr als nur Zuneigung empfinde. Aber irgend ein guter Engel hielt mich davon ab, Willi eins auf seine Nase zu geben. Stattdessen kehrte ich zum Hotel zurück und besprach mich mit Phet. „Was soll ich tun? Meine Freundschaft zu Willi hat eine herben Schlag erlitten. Bitte sprich mit Noi.“ „Das habe ich versucht, sie lässt jedoch nicht mit sich reden. Sie drohte mir sogar.“ „Wie hat sie Dir gedroht?“ „Sie sagte, wenn sie durch mich ihren Willi verliere, hetze sie ihre Brüder (die Echten) auf mich. Diese würden mir dann mein Gesicht mit Messern bearbeiten.“

    Das war genug. Ich stampfte zu Willi und Noi’s Zimmer. Auf mein heftiges Klopfen öffnete Willi die Türe. „Deine ach so zarte und so gute Noi hat Phet mit körperlicher Gewalt gedroht. Ich verstehe nicht, warum Du so blind vor Liebe bist. Siehst du denn nicht, in welches Verderben Du rennst?“ „Geh, und lass Dich nie wieder blicken! Auf so einen Freund kann ich sehr gut verzichten! Du bist ein mieses Ar...loch!“
    „Na gut, ich gehe und lasse Dich in Ruhe. Aber bevor Du heiratest oder etwas unüberlegtes tust überprüfe die Papiere der Noi sehr genau. Stell Erkundigungen über Sie an. Ich bitte Dich, überstürze nichts!“ „Hau ab und lass uns endlich in Ruhe!“ Ich ging. Erst auf mein Zimmer. Dort packten wir unsere Koffer, bezahlten an der Rezeption die Rechnung und nahmen ein Taxi zum Flughafen.


    Allein – zu zweit unterwegs! In der nächsten Folge.

  8. #27
    Avatar von phimax

    Registriert seit
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    14.274

    Re: Eine Geschichte die das Leben schrieb!

    ...Thailänderinnen reagieren so, wie es die FARANGS [...]erwarten...
    Darum sollte man(n) auch keine falschen Erwartungen haben oder machen

    Michael

  9. #28
    Avatar von phimax

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    Re: Eine Geschichte die das Leben schrieb!

    Zitat Zitat von quaxxs
    Auf der anderen Seite frage ich mich bei den Geschichten immer, ob ich noch zusammen bekomme, was vor einem Jahr geschah, geschweige den vor 10 - 15 Jahren...
    Ist doch gar nicht wichtig, weil es halt eine Geschichte ist

    Es steht dem Autor frei, wieviel Wahrheit oder Fiktion er verwendet.
    Wichtig ist einfach der Spass beim lesen und das dabei Bilder im eigenen Kopf entstehen; nicht wie im Fernsehn oder im Kino.

    Na ja, und die besten Geschichten schreibt halt das Leben

    Also, falls du einen Drang verspuerst, lass ihn hier einfach raus ;-D
    Real oder fiktiv, vollkommen egal.

    Michael

  10. #29
    irrlicht
    Avatar von irrlicht

    Re: Eine Geschichte die das Leben schrieb!

    :bravo:
    reality pur.

  11. #30
    Avatar von didl69

    Registriert seit
    06.03.2003
    Beiträge
    934

    Re: Eine Geschichte die das Leben schrieb!

    Hallo,

    SUPER geschrieben :bravo:

    Nur da
    Zitat Zitat von khontingtong
    Dort packten wir unsere Koffer, bezahlten an der Rezeption die Rechnung und nahmen ein Taxi zum Flughafen.
    darum und hoffentlich ohne den lesefluss zu stoeren, hier fuer die, die die Tour mit dem Zug machen moechten ein paar Termine im Fernsehen.

    am
    7.2.04 - 213.239.198.226/TvGuideDetail.php3?ID=636862549
    13.2.04 - www.klack.de/TvGuideDetail.php3?ID=640266233
    15.2.04 - www.klack.de/TvGuideDetail.php3?ID=645948191

    die erste muesst ihr in die Adressenleiste kopieren


    So jetzt kann´s weiter gehen

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