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Ein Tag in Bangkok - oder...

Erstellt von dutlek, 17.06.2006, 00:59 Uhr · 7 Antworten · 1.612 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von dutlek

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    Ein Tag in Bangkok - oder...

    ...die Suche nach dem unmoeglichen.

    [align=justify:75527881ed]In etwa 7 Wochen mache ich mich wieder auf den Weg nach Thailand um meine Schwiegereltern zu besuchen. Auch werde ich wieder fuer ein/zwei Tage in Bangkok sein. Jetzt schon bekomme ich eine "Gaenzehaut" in Erwartung dessen, was mich in der grossen Stadt erwarten wird, wenn ich dort das unerreichbare suche. Wie werden mich die Thais diesmal empfamgen, wenn ich in Bereiche vordringe, in den ein Farang nicht gerne gesehen wird.[/align:75527881ed]
    Was war bisher passiert? Ich erzaehle einfach mal, was ich erlebte als ich in die Stadt fuhr.

    [align=justify:75527881ed]Pho-so 2547. Es ist unter der Woche abends 22:30 Uhr. Ich packe noch ein Paar Sachen in meine kleine Tasche, gebe meiner Frau einen Abschiedskuss und laufe die zwei Kilometer zu unserem Bahnhof in Mueng Khong. Meine Frau hatte keine Lust mitzukommen, da sie weiss, das ich viel zu Fuss gehe und das mag sie ja ueberhaupt nicht. Zu dieser spaeten Stunde war in unserem Ort tote Hose , alle schliefen schon. Auf dem Bahnhof waren lediglich zwei aeltere Personen, die auch auf den Zug warteten. Ich stellte gerade meine Tasche neben einer Bank, wollte mich hinsetzen, hoerte ich doch eine freundliche weibliche Stimme hinter mir sagen: "Hello. How are you? Where you go? Ich drehte mich um und mir stand eine junge Frau mit grosser Reisetasche gegenueber, die erwartungvoll auf eine Antwort wartete. Da ich aber mit Sicherheit nicht mit Maedels aus unserem Ort flirte, sagte ich nur: "Sorry, I can not Englisch". Was ja auch stimmt.[/align:75527881ed]


    Der Bahnhof unseres Ortes.

    [align=justify:75527881ed]Puenktlich um 23:00 Uhr kam der letzte Zug des Tages nach Bangkok. Die Waggons waren etwa alle halb voll, hatte aber Glueck eine Doppelbank fuer mich alleine zu bekommen. Beim Stopp in Khorat aber kam eine junge Thai, die sich neben mich setze. Es kam wie es kommen musste. Auch sie sprach mich an. Wollte einfach nur die Fahrzeit mit einer Unterhaltung vertreiben. Wir unterhielten und eine Zeitlang in Thai. Die Fragen aber sind irgendwie immer dieselben. Woher, wohin ,wie alt, verheiratet usw, usw. Als sie ihren Wissensdurst gestillt hatte, ist sie auch irgendwann eingeschlafen. Staendig musste ich sie aber wecken, damit nicht ihr Kopf auf meinen Schoss rutschte. Zu allen Ueberfluss kamen auch noch zwei Thai-Jungs, die sich mir gegenueber setzten. Der juengere der beiden schaute mich immer wieder an und laechelte verlegen. Im Minutentakt schaute er immer in einem mitgebrachten Spiegel, ob die Haare noch liegen und das Make-Up noch dran ist. Seine rechte (maedchenhafte) Hand ruhte auf dem Schoss seines Partners. A-haa, alles klar dachte ich. Macht doch nichts. Irgendwann bin auch ich eingenickt, wurde aber immer wieder wach, da mein Gegenueber sein Fuss zwischen den meinen schob. In Ayuthaiya, glaube ich, sind die beiden ausgestiegen. Auch meine reizende Sitznachbarin war schon lange nicht mehr da. So verbrachte ich die Rest der Fahrt endlich alleine, die ich mir mit lesen vertrieb. Um 04:00 frue, eine halbe Stunde frueher als geplant, ist der Zug im Hauptbahnhof in Bangkok eingefahren.[/align:75527881ed]

    Fortsetzung folgt.....

  2.  
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  3. #2
    Avatar von didl69

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    Re: Ein Tag in Bangkok - oder...

    :bravo: Lass uns aber nicht zu lange warten !

  4. #3
    Avatar von dutlek

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    Re: Ein Tag in Bangkok - oder...

    [align=justify:dffd23d8b6]In Bangkok angekommen, war ich natuerlich sofort hellwach, obwohl ich die ganze Fahrzeit fast nicht geschlafen hatte. Draussen war es noch dunkel und kein Verkehr auf den Strassen vor dem Bahnhof. Ich hatte jetzt noch 5 Stunden Zeit, bevor das Museum um 09:00 Uhr aufmacht. Was also tun bis dahin? Nach einem Hotel wollte ich erst am Abend suchen und Hunger hatte ich auch keinen. Ich steuerte den naechsten Tuk-Tuk fahrer an und wollte mich zum Sanaam Luaang fahren lassen. Kaum war er losgefahren, fragte er, ob ich eine Lady haben wolle? Er wuesste wo die zu finden sind. Ich bat den Fahrer anzuhalten, bin ausgestiegen und hab ihn einfach stehen gelassen und mir ein anderes Tuk-Tuk genommen. Am Koenigsplatz angekommen, hab ich mich erst mal orientiert und meine Gedanken sortiert, was ich alles an diesem Tag erledigen wollte. Zuerst ins Nationalmuseum um die Steininschrift aus Sukhothai zu sehen, dann zum Wat Tsched-tu phon in der sich eine weitere Inschrift befindet, zum Wat Bowon ni-wed-wi-haan wollte ich auch um einen Moench zu besuchen und schliesslich in die Nationalbibliothek, welchen mir am wichtigsten war. Jetzt hatte ich noch einige Stunden Zeit und bin in der Umgebung des Koenigsplatzes spazieren gegangen.[/align:dffd23d8b6]
    [align=justify:dffd23d8b6]Ploetzlich blieb ich stehen und schaute auf ein Strassenschild und dachte: " Oh-ha, hier ist sie also, die Strasse, die bei den Farangs so beliebt ist.[/align:dffd23d8b6]

    [align=justify:dffd23d8b6]Bis jetzt kannte ich die Strasse nur vom hoerensagen. Wenn ich aber schon mal da bin, schau ich mir das auch mal an. So langsam wurde es auch schon hell und alles war sehr ruig, bis auf eine Gruppe Rucksackouristen die mit einigen Thais in einiger Entfernung am Strassenrand sassen, war keiner da. Ohne Vorwarnung kam ploetzlich eine leichtbekleidete Frau rechts aus einer Bar oder Hotel gerannt, die ziemlich aengstlich aussah und schnell weglief, gefolgt von zwei betrunkenen Farangs, die aber nicht faehig waren sie einzuholen. Als ich dann an dieser Gruppe von den Personen, die am Strassenrand sassen, vorbei kam, klotzten mich ein Paar glanzlose weitaufgerissene Augen an. Der dazugehoerige Koerper gehoerte einem maennlichen Farang, der leblos zwischen den anderen Anwesenden lag, die wiederum nervoes in ihre Handys bruellten. Dem war nicht mehr zu helfen, so wie er aussah. Einige Meter weiter kamen mir wiederum 3 schwerstbesoffene Farangs entgegnen. Da dachte ich gerade: "jetzt reichts. ich dreh um", sah ich doch weiter hinten zwei Polizisten die gelangweilt ihren Dienst schoben. Endlich mal jemand, den ich nach dem Weg zum Wat Bowon fragen konnte, der irgendwo hier war. Vorbei an zwei aeuserst reivollen Gatoeys, die auf Kundschaft wartete, unterhielt ich mich etwas mit den Polizisten. Ich war sichtlich erleichtert, als ich diese Strasse der verrueckten Farang auf der anderen Seite verlassen habe, in der Gewissheit nie wieder hierher zurueckzukommen.[/align:dffd23d8b6]

    Mein Weg fuerte mich wieder zurueck zum Koenigsplatz,

    wo die verlassenen Gerippe der Show Buehnen standen.

    Fortsetzung folgt.....

  5. #4
    Monta
    Avatar von Monta

    Re: Ein Tag in Bangkok - oder...

    Ja, @dutlek, so habe ich es auch erlebt, in dieser ominösen Straße. Nur verrückte Farang und alle bis zum Koma besoffen.
    So gut (keine?) Thais. Wer behauptet eigentlich, daß da Thais, dazu noch in "anrüchigen" Etablissements, arbeiten sollen? Ne, ne, da gibt es nur besoffene Farangs. Höchstens mal ein paar liebreizende Gatoeys. Waren vielleicht die beiden, die Du getroffen hast.

    Dann zurück ins Hotel, die tiefschwarz gefärbte Brille und die gelbe Binde mit den drei schwarzen Punkten zurück in die Schublade gelegt und dem Blindenhund sein Frolic gegeben.

    Na ja, sind ja im "Literarischen".

    Gruß
    Monta

  6. #5
    Avatar von Yala

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    Re: Ein Tag in Bangkok - oder...

    Toll Rolf,

    mach weiter

  7. #6
    Avatar von dutlek

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    Re: Ein Tag in Bangkok - oder...

    [align=justify:da7340ec22]Am Koenigsplatz suchte ich mir eine freie Bank, die ich gegenueber dem Nationalmuseum auch fand. Obwohl ich mittlerweile grossen Hunger hatte, dachte ich nicht im Traum daran, etwas zu essen. Ich wollte unbedingt der erste Besucher sein. So wartete ich noch etwa eineinhalb Stunden, bis sich seine Tore oeffneten. Auch die Muedigkeit wurde immer staerker, was mir aber egal war. Geschlafen wird erst, wenn ich mein Tagessoll erfuellt habe. Es war kurz vor 09:00 Uhr als ich ueber die Strasse ging und das Museumstor ansteuerte. Ich fing auf einmal stark an zu schwitzen und bekam Herzklopfen. Da ich aber nicht wusste, wo sich die Steinsaeule von Khoenig Ramkhamhaeng genau befand, bin ich erst mal in den Museums-Shop gegangen um zu sehen, welche Buecher die haben und um mich etwas zu beruigen. Bei dieser Gelegenheit hatte ich auch gleich zwei/drei Buecher ueber Archaelogie aus der Sukhothai-Zeit gekauft.[/align:da7340ec22]

    Der Eingang des Nationalmuseums in Bangkok.

    [align=justify:da7340ec22]Vorab gesagt. Das Nationalmuseum ist in einem sehr schoenen Tempelkomplex untergebracht. Auch das Museum selbst sollte man gesehen haben. Sehr interesannt, besonders dann, wenn man sich fuer die Kultur des Landes interessiert.[/align:da7340ec22]




    [align=justify:da7340ec22]Obwohl ich mich sehr fuer den Baustil der Tempelanlagen interessiere, hatte ich anfaenglich keinen Blick fuer die Schoenheit des Museums. Zusehr war ich darauf fixiert, endlich die Steininschrift im Original zu sehen. So bin ich in das erste Gebaeude nach dem Museums-Shop reingelaufen. Ich kam zu einer kleinen Vorhalle, in der fuenf oder sechs junge weibliche Personen hinter "dem Informationschalter" standen. Ohne diese zu beachten lief ich den ausgeschilderten Rundgang entlang. Gleich nachdem der Weg eine Rechtsbiegung machte, sah ich ihn. Der Stein stand einfach so da, direkt vor der Wand in der Mitte des Ganges. Ansonsten war in diesem Abschnitt nichts anderes. Die Bilder und Texte an der Wand erzaelten die Geschichte von Sukhothai und dem Stein. Ich schaute mich gewissenhaft um, ob irgendwo ein Schild war, dass das Fotografieren untersagte. Nichts dergleichen, nur ein Hinweiss - Anfassen verboten!- Das wollte ich auch nicht, sondern nur einige Bilder. Also Foto raus und je ein Bild von jeder Seite gemacht. Da der Stein auf einen Sockel etwa 30 cm vor der Wand stand, konnte ich von der dritten Seite der Steinsaeule kein Bild machen und einfach Schuhe aus, auf den Sockel rauf....Ne ne. Nix da. So was mach ich nicht. Aber fragen kostet ja nichts. Vorsichtshalber habe ich meinen Fotoparat wieder in die Bauchtasche gesteckt. Man kann ja nie wissen, dachte ich. Bei der Information am Eingang fragte ich, ob mal jemand mitkommen wuerde, da ich etwas fotografieren wollte. SIE kam mit mir und als sie sah, das es der Stein war den ichfotografieren wollte, sagte sie gleich nein. Das waere unmoeglich und verboten. Sie fragte, warum ich ihn fotografieren wollte. Ich erzaehlte ihr den Grund und sie machte mir den Vorschlag, mich in das Buero zu bringen, wo ich eine Erlaubnis bekommen koennte. Glaubt mir, ich haette sie umarmen koennen fuer diesen Vorschlag. Auf dem Weg in das Museumsbuero stellte sie sich mit Namen vor. Daao heisst sie. Auch hier wieder die Fragen ueber Familienstand, Alter, woher.....Darauf hatte ich aber sehr gerne geantwortet, da sie mir auch einiges ueber sich erzaehlte. Sehr sympatisch, ehrlich. Aber dazu war ich nicht hier.[/align:da7340ec22]
    [align=justify:da7340ec22]Sie machte die Buerotuer auf und wir gingen hinein. Daao erzaehlte der grimmig dreinblickenen Buero-Cheffin, was ich fuer Absichten hatte. Ich wurde gefragt, ob ich Lehrer bin, was ich ehrlicherweisse verneinte. Ihr Kopfschuetteln war eindeutig. Kein Lehrer, auch keine Genemigung. Es nutzte auch nichts, als ihr ich meinen mitgebrachten Ordner zeigte. In ihm war all die Arbeit, die ich mir bisher mit dem Stein gemacht hatte. Ihre Verwunderung war sehr gross, als sie sah, das ich diese Inschrift schreiben und lesen konnte und was ich mir schon fuer eine Arbeit gemacht hatte. Aber Ausnahmen werden nicht gemacht. Damit war des Thema fuer sie erledigt und ich verliess traurig das Buero. Auch die Museumsangestellte konnte nicht mit ihren gutgemeinten Worten meine Enttaeschung heilen. Zum Abschied sollte ich Daao versprechen, das ich nicht doch noch heimlich den Stein fotografieren werde. Ich versprach es ihr und sagte noch: "mai ben rai". und spazierte noch etwas durch die anderen Raeume. Aber in einiger Entfernung immer gefolgt von der suessen Daao, die mir wohl nicht trauen wollte. Wenn ich aber etwas verspreche, halte ich mich auch daran. Davon mal abgesehen hatte ich ja drei Bilder, mit der ich meine Arbeit zuhause fortsetzen konnte.[/align:da7340ec22]

    PS: Auch andere Inschriften aus der Sukhothai-Zeit die ich noch studieren will, sind in dem Museum, hatte die aber ganz vergessen, so sehr war ich auf die Steininschrift von Koenig Ramkhamhaeng fixiert.


    Die "erste" Seite der Steininschrift, die der aelteste Fund ueber die thailaendische Schrift ist.

    Fortsetzung folgt.....

  8. #7
    Avatar von dutlek

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    Re: Ein Tag in Bangkok - oder...

    [align=justify:1bf72d2d9d]Es war schon beinahe Mittag, als ich das Nationalmuseun verlies. Ich bin erstmal zum Fluss gelaufen um zu ueberlegen wohin ich als naechstes gehen sollte. Ich hatte ja schliesslich noch einiges vor.[/align:1bf72d2d9d]
    [align=justify:1bf72d2d9d]Ich blieb da nicht lange. Da ich davon ausging, das die Inschrift im Wat Tschetupon eine Kopie des Orginals war, machte ich mich auf den Weg dahin. Vorbei am Koenigspalast, rueber auf die andere Strassenseite und nachdem ich den Eintrittspreis von 40 baad (logischerweisse fuer Farangs) bezahlt hatte, sah ich vor lauter Farangs nichts anderes mehr. Aber die grosse liegende Buddhastatue war nicht mein Ziel. Gleich neben dem Eingang war ein kleines Gebaeude, wo Farang sich fuer 350 baad fuer eine halbe Stunde massieren lassen konnte. Grinzen musste ich, da in Khorat eine zweistuendige Massage 200 baad kostet.[/align:1bf72d2d9d]
    [align=justify:1bf72d2d9d]Ich wusste nur das die Inschrift an der Innenmauer des Tempels war, also bin ich rundherum gelaufen, hatte sie aber nicht gefunden. Wieder am Eingang fragte ich ein Paar Thais, die zum Tempel gehoerten. Die wussten von garnix. So machte ich mich auf die Suche nach einem Moench, den ich fragen wollte. Da es kurz vor 12 war , waren alle noch beim Essen. Da stoere ich natuerlich nicht und wartete geduldig, bis sie fertig waren. Der Moench, den ich ansprach, fuerte mich zu der Inschrift. Der Schock kam wie kaltes Wasser. Die Inschrift war ja nur in Thai geschrieben. Ich bin davon ausgegangen, das ich jetzt endlich die original Buchstaben aus der alten Sukhothai-Zeit hatte, aber nein. War wohl nichts, dachte ich. Der Moench fing an Zeile fuer Zeile mit mir durchzugehen und erklaerte mir alles. Ich hatte zwar schon das Interesse daran verloren, aber aus Hoeflichkeit blieb ich.[/align:1bf72d2d9d]
    Mach Dich nicht wichtiger als Du bist.

    [align=justify:1bf72d2d9d]Eine Stunde spaeter bedankte ich mich bei dem Moench und setzt meinen Weg fort. Der fuerte mich noch nicht in die Nationalbibliothek, sondern in die Chula-Uni, genau gesagt in deren Buchladen, der schnell zu Fuss von wat tschetuphon ( besser bekannt als Wat Pho) zu erreichen ist. Mit drei grosse Tueten in denen sich 20 Buecher befanden, bin ich 3 Stunden spaeter wieder rausgekommen. Die Nationalbibliothek konnte ich logischerwesse um diese Zeit vergessen. Zum Laufen vom MBK (in der Naehe das Buchladens der Uni) bis zum wat Bowon niwed hatte ich keine Lust mehr, so nam ich mir ein Taxi. Der Moench, den ich Besuchen wollte, war aber nicht da, sondern irgendwo in Thailand unterwegs. [/align:1bf72d2d9d]
    [align=justify:1bf72d2d9d]Auf einmal meldete sich mein Bauch. Er machte mir unmissverstaendlich klar : "Essen". Auch wusste ich jetzt warum mein Hals so trocken war. In der Naehe des Wat Bowon ist ein 7/11 Shop. Da hab ich mir erst einmal ne grosse Flasche Wasser gekauft. So gestaerkt bin ich noch in den Buchladen gegeueber des Tempels rein und mit ner Tuete mehr wieder raus. Eine halbe Stunde spaeter sass ich in einem kleinem Restaurant und habe erst einmal was gegessen. Das Hotel, das zum Resteurant gehoerte, passte gut. Frisch geduscht bestellte ich mir spaeter zum zweiten Mal etwas zum Essen und ueberlegte, was ich jetzt noch machen koennte. Schliesslich war ich ja alleine in Bangkok und schlafen wollte ich noch nicht. Es war etwa 20:30, als ich zum Pantip-Einkaufscenter fuhr. Das wollte ich mir auch mal anschauen.[/align:1bf72d2d9d]

    [align=justify:1bf72d2d9d]Da ich aber sowieso nichts kaufen wollte, bin ich 10 Minuten spaeter gelangweilt wieder raus und hab mich zurueck zum Hotel fahren lassen, wo ich gleich ins Bett bin. Um 04:00 Uhr hat mich der Weckdienst geweckt, da mich mein Zug um 06:00 Uhr zurueck nach Khorat brachte. Zuhause angekommen, war meine Frau natuerlich neugierig, was ich so alles gekauft hatte. Als sie die Tueten auspackte und insgesammt 30 Buecher zaehlte, ist sie einfach kopfschuettelnt weggegangen.[/align:1bf72d2d9d]

    Das war die Vorgeschichte auf mein Versuch die Orginale bestimmter Inschriften zu finden. Wie es weitergeht weiss ich selbst erst, wenn ich im August wieder fuer ein/zwei Tage in Bangkok sein werde. Diesmal mit meiner Frau.
    Wenn ich mein Geschreibsel so lese, muss ich wohl noch viel ueben. Das Schreiben meine ich. Wenn es Euch nicht zu langweilig ist, kommt die Fortsetzung Ende August.

    Gruss.....Rolf

  9. #8
    freeswan
    Avatar von freeswan

    Re: Ein Tag in Bangkok - oder...

    Hallo Rolf,
    ich fand Deinen Bericht sehr spannend und gar nicht langweilig. Wusste das gar nicht mit dem Stein im Nationalmuseum. Sehr interessant. Und was wolltest Du in der Nationalbibliothek? Was für eine Arbeit machst Du genau?
    Den Einkauf bei Chula kann ich nachvollziehen. Da habe ich bei Bangkokbesuchen auch immer kräftig zugeschlagen, als ich noch in Hua Hin wohnte.
    Also erzähl mal ein bisschen von Deiner Arbeit und dann natürlich von dem nächsten BKK Besuch!
    Herzliche Grüße,
    freeswan

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