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Ein süßes Lächeln

Erstellt von Mang-gon-Jai, 14.12.2003, 15:16 Uhr · 27 Antworten · 3.731 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von Mang-gon-Jai

    Registriert seit
    12.02.2002
    Beiträge
    3.479

    Ein süßes Lächeln

    Es ist schon etwas länger her. Damals lebte ich auf Phuket, in Karon.
    Jeden morgen, oft auch mittags und abends, ging ich zu einem kleinen Essensstand, hockte mich an den kleinen Tisch auf der Straße und genoss die preiswerten und wohlschmeckenden Speisen. Es gab nicht viele Farangs dort.
    Das gute Essen war jedoch nicht der Hauptgrund dafür, dass ich dort so oft zu Gast war. Es war die niedliche Köchin, die dort die Speisen bereitete. Immer lächelte sie. Mich, der dort Stammgast war, strahlte sie geradezu an.
    Kauend unterhielt ich mich mit ihr und sie erzählte aus ihrer Heimat, dem Issaan. Ich saß gern dort und genoss ihr süßes Lächeln.
    Ehe ihr mich falsch versteht: Ich hatte keine Ambitionen, mit ihr anzubändeln oder sie ins Bett zu zerren. Ich glaube, sie hätte es auch nicht getan. Ihr Lächeln und die kurzen Gespräche genügten mir damals.
    Eines Tages war sie nicht mehr da. Der Besitzer des Straßenrestaurants erklärte mir, auf meine Nachfrage hin, dass sie gekündigt hätte. Von da ab bin ich nicht wieder in dieses Restaurant gegangen.
    Etwa zwei oder drei Wochen später traf ich sie wieder. Sie stand hinter einer Bar in Patong. Ich konnte spüren, wie sie sich schämte, als ich mich setzte und und ein Bier bei ihr bestellte.
    Verlegen servierte sie es mir. Sie lächelte immer noch so süß, jetzt hätte ich sie haben können, aber jetzt hatte ich kein Interesse mehr an ihr.

  2.  
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  3. #2
    PETSCH
    Avatar von PETSCH

    Re: Ein süßes Lächeln

    Es ist schon etwas länger her.
    Damals war ich auf KohSamui.
    Ich ging abends immer gern in eine schöne
    kleine Bar auf ein Bierchen und ein Spielchen
    nach dem Essen. Die Damen in der Bar
    waren alle nicht "mein Fall" und
    ich machte nach den immer angenehmen und
    lustigen Abenden noch stop-overs im GreenMango
    oder im Reggae-Pub, dem Doors-Pub oder dem
    SantaFe.
    Eines schönen Abends sah ich SIE, sie hatte ein
    süßes Lächeln und wurde nicht mal ein Jahr später
    meine Frau. Ich liebe Sie und will dieses süße
    Lächeln nie mehr missen.

  4. #3
    Avatar von rainers

    Registriert seit
    28.11.2003
    Beiträge
    638

    Re: Ein süßes Lächeln

    Koh Samui,Chaweng, Februar 2003 :
    Abends schaue ich die Show bei Taengs an. Mehrere .......s bedienen und unterhalten sich mit den Zuschauern.

    Mir fällt Ann auf, sie macht einen schüchternen Eindruck und hat ein betörendes Lächeln. Sie fragt ob ich etwas trinken will, ich geb ihr einen aus. Seitdem sind wir jeden Abend zusammen - heisse Nächte. Als mir das Geld ausgeht, frage ich, ob ich bei ihr einziehen kann. Am nächsten Tag stimmt sie zu, sie musste erst noch die Vermieter, eine sehr nette Familie, fragen.
    Es werden die schönsten Tage seit langem - endlich mit einem ....... zusammen. Doch erst in Deutschland
    wird aus dem Verliebtsein Liebe. Als ich ihr Ticket nach Frankfurt bei Thaiair kaufe glaubt sie endlich, dass ich sie wirklich liebe.
    Drei kurze Monate in Deutschland mit ihr (Juni bis September) ,im heissen Hochsommer. Donnerstag sehe ich
    ihr süßes Lächeln am Bangkoker Flughafen wieder.

    Fortsetzung folgt - nach meiner Rückkkehr aus LOS mitte Januar.

  5. #4
    Iffi
    Avatar von Iffi

    Re: Ein süßes Lächeln

    Sie fiel mir durch ihre für meine Begriffe Souveränität auf. Wie sie mit den Farangs an der Gar-Küche umging. Selbst mit den nicht mehr ganz Nüchternen. Sie bediente alle mit Respekt und lächelte manchmal, wenn sie jemanden wiedererkannte. Ihr Wiedererkennens-Lächeln wurde zu einem Privileg der "Insider", sodass man es nicht mehr missen wollte.

    Ihre nackten Arme verrieten eine fast haarlose Haut und der Glanz auf dieser selben, hervorgerufen durch den Küchendampf, sah recht verheissungsvoll erotisch aus.

    Viele Go Go Mädels, einfach ein langes Hemd über ihre Bikinis gezogen, genossen gerne ihre Gaben während ihrer kurzen Pause und sie verhielten sich höflich ihr gegenüber, irgendwie mit Respekt. Respekt, den sie mit einem Lächeln zurückgab, aber ohne viel Worte.

    Die Chefin, ihre Tante, wie ich später herausfand, köchelte mit einer gelassenen Beständigkeit vor sich hin, die ihre Arbeit mühelos erscheinen lies. Fast wie Meditation, oder wie eine widerstandslose Ergebenheit in ihr Schicksal, die ihr keine Schmerzen mehr bereitete.

    Dann eines Tages muss ihr Floh im Ohr wohl die Überhand gewonnen haben. Denn ich traf sie als Tänzerin in einer meiner Lieblings Go Go Bars wieder.

    Auch dort bewies sie eine Art Souveränität auf der Bühne, die nur wenige Menschen habe, egal was sie tun.

    Sie beachtete mich nicht, kam aber wie durch Zufall oder auf ihrem routinemässigen Weg nach ihrer Stangenrunde an mir vorbei und lächelte.

    Ich erwiderte ihr Lächeln. Kurz danach kam sie mit einem Glas Soda in der Hand zu mir zurück, fragte, ob sie sich neben mich setzen dürfte und erzählte mir, dass ihre Tante, die eigentlich nicht ihre Tante ist, sie rausgeschmissen hätte, da die Einkünfte nicht reichten.

    Am nächsten Abend nannte ich sie "Sister" und sie mich "Brother". An anderen Abenden durfte ich beobachten, wie sie sich auf dem Schoss von Farangs unter ihrem BH befummeln liess. Nie verlor sie dabei ihre Kontenanz, sondern behielt ihre unschlagbare Souveränität, ihre Unverletzlichkeit durch äussere Dinge und Handlungen.

    In meinen Folge-Urlauben wurde sie Stammgast auf meiner Veranda tagsüber und wir unterhielten uns über Gott und die Welt, in dem typischen Kauderwelsch. Meine Nachbarn hielten sie für meine neue Flamme und meine Hausverwalterin schüttelte mal wieder mit ihrem Kopf, da, nennen wir sie Gung, mit ihren Reizen in der Öffentlichkeit nicht geizte, und sich solche (Blusen)Offenheit am Nachmittag auf meiner Veranda, einsehbar von den "anständigen" Compound Mitgliedern, halt nicht geziemt.

    Irgendwann mal habe ich Gung gefragt, woher sie ihre Souveränität bezieht und sie sagte:

    "It´s only my body. What counts is my mind and that I think the right thing. And that I care about other people duai."

    Woher sie das denn hätte, war meine naive Frage.

    "Buddha told me." antwortete sie.

    Da begann mein ernsthaftes Interesse für den Buddhismus.

    Ja, die Wege des Herrn sind unergründlich und ich möchte Pattaya für mein Leben nicht missen.

  6. #5
    MrLuk
    Avatar von MrLuk

    Re: Ein süßes Lächeln

    Sie bediente im "Take it easy" Pub auf Tha Pae Road, und sie war ein ausergewöhnliches Mädchen. Sie war 24, sehr hübsch und hatte für Thaiverhältnisse eine Bombenfigur, - inclusive 85B. Sie lächelte auch mich an und ich lächelte zurück. Am zweiten Abend schenkte sie mir alle 5 Minuten nach, auch wenn ich nur ganz wenig an meinem Bier nippte. Sie sprach kein Wort Englisch, und ich sprach damals kein Wort Thai. Ich fand dennoch heraus daß sie erst vor einer Woche von Nakhon Sakhon angekommen war. Am dritten Abend konnte sie die Frequenz beim Birenachschenken nicht mehr steigern und wurde ganz nervös. Ich wurde noch viel nervöser! Am vierten abend begann sie winzigkleine Tierchen und Formen aus Papier zu falten. Ich hatte mindestens 20 Stück auf meinem Tisch liegen, und das letzte Teil, ein kleines Hezchen legte sie mir um 1:00 in meine Hand. Am fünften Abend stotterte sie plötzlich in holprigem auswendig gelerntem Englisch daß sie mit mir ausgehen wolle, um 2:00 nach Feierabend.

    Wir gingen aus, sie machte sofort alles klar, nahm sofort meine Hand und sie winkte ein Tuk-tuk heran. Sie handelte den Preis herunter, und wir fuhren zum Nice Illusion.
    Dort warteten ihre Kolegen und Koleginen aber es aber war zu laut. Wir blieben nur kurz und gingen in ein Karaoke, nachdem wir uns mit Chips und Curls eingedeckt hatten. Dort konnte der "Dolmetscher" einspringen und uns helfen uns ein wenig zu unterhalten. Wir hatten vorher kein Wort miteinander gewechselt. Ihre Eltern waren Bauern und Fischer, sie arbeitete vorher als Bedienung in Sakhon Nakhon. Sie fragte ob ich sie in meinem Koffer verstecken könnte bei der Abreise. Um vier oder um fünf verabschiedete ich mich von ihr, trotzdem der Dolmetscher mir mindestens 5 Mal übersetzt hatte daß.ihr Zimmer keine 100 Meter vom Karaoke entfernt war.

    Nein, ich konnte es nicht - ich hatte eine Frau, die etwa 3000 Meilen in östlicher Richtung, jede Minute an mich dachte. Es war schäbig von mir, mich in diese nette junge Frau zu verlieben, mit ihr auszugehen, ihre Hand auf meinen Schenkeln zu spüren - aber sie nicht zu küssen, nicht mit ihr zu schlafen als wäre es ihr erstes und mein letztes Mal. Und zu sehen was daraus wird...Sie einfach dort vor dem Karaoke stehen zu lassen, und mich von einem der Jungs mit der Honda in's Guesthouse fahren zu lassen, war einfach nur schäbig! Es gab einen sechsten und einen siebten Tag, aber sie arbeitete nicht mehr in dem Pub. Sie verlor ihr Gesicht wegen mir und kündigte, aber das wußte ich damals in meiner Ignoranz einfach nicht. Ich sah sie die folgenden Jahre ein paar Mal wieder, Sie arbeitet nicht in einer Bar, sondern als Köchin im Airport Plaza und später am Flughafen - aber es war nichts mehr zu machen...es war zu spät.

  7. #6
    Avatar von rainers

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    638

    Re: Ein süßes Lächeln

    Zitat Zitat von MrLuk",p="101296
    Sie bediente im "Take it easy" Pub auf Tha Pae Road.
    Da bin ich wirklich neugierig : In welcher Stadt ist das ?

  8. #7
    Avatar von rainers

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    638

    Re: Ein süßes Lächeln

    Zitat Zitat von MrLuk",p="101296
    Sie verlor ihr Gesicht wegen mir und kündigte, aber das wußte ich damals in meiner Ignoranz einfach nicht. Ich sah sie die folgenden Jahre ein paar Mal wieder, Sie arbeitet nicht in einer Bar, sondern als Köchin im Airport Plaza und später am Flughafen - aber es war nichts mehr zu machen...es war zu spät.
    Wieso verlor Sie Ihr Gesicht ????
    Es war zu spät ... und was war mit der F´rau 3000 Meilen östlich ???
    Du sprichst in Rätseln - wie das Orakel von Delphi.

  9. #8
    woody
    Avatar von woody

    Re: Ein süßes Lächeln

    rainers, ein bischen nachdenken und du kannst dir deine Fragen selbst beantworten.

  10. #9
    Avatar von Bökelberger

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    2.130

    Re: Ein süßes Lächeln

    Ich sah sie die folgenden Jahre ein paar Mal wieder, Sie arbeitet nicht in einer Bar, sondern als Köchin im Airport Plaza und später am Flughafen - aber es war nichts mehr zu machen...es war zu spät.
    Geschichten die das Leben schreiben...

  11. #10
    Ou
    Avatar von Ou

    Registriert seit
    08.11.2003
    Beiträge
    121

    Re: Ein süßes Lächeln

    Hallo zusammen .....

    Ich lese sehr gerne euere Geshichte ueber euere erste Eindruck ihrer Frauens Laechelns. Ich finde es sehr suesse.
    Ich hoffe ,dass mein Mann irgenwann Zeit hat, und etwas suese ueber mich schreibt.

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