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Ein Nashorn und fünf alte Knollen ...

Erstellt von moselbert, 15.03.2005, 20:34 Uhr · 112 Antworten · 12.828 Aufrufe

  1. #41
    Avatar von moselbert

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    Re: Ein Nashorn und fünf alte Knollen ...

    Di 01.02.2005

    Die gestern geangelten Fische gab es heute zum Frühstück. Das einzig unangenehme dabei war der traurige Gesichtsausdruck der Fische. Nunja, ich würde ja auch nicht anders schauen, wenn ich in einer Pfanne gelegen hätte.


    Meine Frau und ich schnappten uns anschließend ein Taxi und fuhren von Westen kommend über die noch recht neue Hängebrücke "Rama VIII" in den Stadtbezirk Dusit.


    Bevor ich mit dem Tagebuch fortfahre, muß ich erst einmal etwas dazwischenschieben:

    Am 09.03.2002 erschien im "Trierischen Volksfreund" ein Zeitungsartikel, der vom Auswanderer Jakob Veit handelte.

    Jakob Veit wurde 1845 in Trier geboren. 1864 ging er zum Musikstudium nach Amerika. Nach kurzem Dienst in einer Militärkapelle wärend des amerikanischen Bürgerkriegs brach er zu einer Weltreise auf.
    Diese endete in Bangkok, wo er sich in eine Angehörige der Volksgruppe der Mon verliebte und heiratete.
    Das Paar bekam 1883 einen Sohn, den sie Peter nannten.
    Jakob wurde Ausbilder der königlichen Militärkapelle. Auch sein Sohn zeigte großes Musiktalent. Der König bat beide, die mündlich überlieferte thailändische Volksmusik mit westlicher Notenschrift zu dokumentieren. Sie hatten damit so großen Erfrolg, daß Jakob Veit die Königshymne komponieren durfte. Man hört sie jetzt immer bei königlichen Auftritten oder nach Ende einer Kinovorstellung. Jakob Veit starb 1909 und wurde auf einem christlichen Friedhof in Bangkok beerdigt.

    Sein Sohn Peter wurde Generalmusikdirektor des königlichen Orchesters. Nach Umwandlung Siams in eine konstitutionelle Monarche 1934 schrieb Peter Veit die Nationalhymne, die um 8 und 18 Uhr im Radio, Fernsehen und auch in öffentlichen Gebäuden gespielt wird.
    Peter Veit erhielt den Ehrennamen Phra Chen Durayanga und bekam nach seinem Tod 1968 ein Staatsbegräbnis.
    Peter Veit hinterließ zahlreiche Nachkommen, unter ihnen Prasart Vadhayakorn. Dessen Tochter Sudawan, heiratete einen Amerikaner, Karl Schweikert, dessen Vorfahren auch aus Deutschland stammen.
    Bei einem Besuch in Trier am 11.08.2003 trug sich Sudawan Schweikert ins Goldene Buch der Stadt ein.

    In der Nationalbibliothek in Bangkok ist den Veits ein Ausstellungssaal gewidmet.
    Und eigentlich ist es doch ein "Muss" für einen Besucher aus der Nähe von Trier, sich diesen mal anzuschauen.

    Die Nationalbibliothek liegt an der Samsen Straße im Südwesten des Stadtbezirks Dusit. Steht man am Haupteingang und schaut nach Süden, so sieht man ein separates Gebäude mit orangenem Dach, in dem die Musikabteilung untergebracht ist.


    Im ersten Stock (bitte an der Treppe die Schuhe ausziehen!) ist der Ausstellungsraum nicht zu verfehlen. Man sieht die Büste von Peter Veit, Bilder aus dem Leben der beiden Komponisten, Handschriften und Bücher aus ihren Arbeitsräumen.


    Und natürlich die Nationalhymne in Notenschrift.

    (Hier kann man sie sich auch anhören.
    Und wer die Königshymne hören möchte, klicke hier.)

    Natürlich schauten wir uns die Bibliothek selber auch an. Sie macht einen etwas altbackenen Eindruck. Es gibt Bücher zu praktisch allen Wissensgebieten, viele weisen starke Benutzungsspuren auf.
    Natürlich warf ich vor allem einige Blicke in die Abteilung mit den Meteorologiebüchern. Es sind sehr viele Schulbücher darunter. Die meisten der Besucher haben auch Schuluniformen an. Wahrscheinlich sind es Studenten oder Oberschüler.


    Draußen vor der Bibliothek gab es einen kleinen Kiosk, an dem wir uns etwas zu trinken kauften.
    Und es gab meine Lieblingskuchen! Kanom Luk Tau, die Würfel. Diese kleinen hier schmecken mir noch besser als die von Carrefour.



  2.  
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  3. #42
    Avatar von moselbert

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    Re: Ein Nashorn und fünf alte Knollen ...


    Mit einem Taxi fuhren wir dann zum Maboonkrong Einkaufszentrum mitten in der Stadt.
    In diesem riesigen Zentrum kann man den ganzen Tag verbringen. Und wenn man nichts kaufen will, schaut man sich die Leute an, die hier einkaufen oder sich die anderen Leute anschauen.


    Hier gibt es einfach alles.
    Natürlich gibt es dort auch ein Food Center.


    Und zufälligerweise hatten wir Hunger. Ich wählte indisches Hühnercurry mit Gemüsereis für 65B (1,30€).


    Vom MBK Center kann man über eine Fußgängerbrücke direkt zur Hochbahnstation "National Stadium" gehen. Die im Dezember 1999 eröffnete Hochbahn ("Sky Train", "Rod Fai Fah") schlängelt sich über die Straßen der Stadt.
    Für die Anwohner ist die Bahn sicher nicht sehr angenehm, weil die Räder auf den Schienen zum Teil recht laut quietschen. Tageslicht kommt in die Wohnungen und Geschäfte unter der Bahn auch kaum.


    Für die Passagiere ist die Fahrt hingegen sehr angenehm. Vor allem zeitsparend. Wer schon mal mit dem Taxi oder Bus eine Strecke in Bangkok zurückgelegt hat, weiß was ich meine. Man fliegt in der Bahn sozusagen über die Staus hinweg.
    Allerdings ist die Klimaanlage sehr kalt eingestellt.


    Wir fuhren drei Stationen weit zur Kreuzung Silom - RamaIV (Station Sala Daeng). Denn unser eigentliches Ziel lag unter der Erde.
    Die U-Bahn hatte am Vortag wieder eröffnet, wie auf dem Plakat am Wege zu lesen war.


    Das Plakat scheint es auch anderen angetan zu haben.
    Ron Morris von http://www.angkor.com/ hat genau dasselbe fotografiert... -Klick hier-
    Irgendwo hatte ich mal gelesen, dass man in der U-Bahn nicht fotografieren dürfe. Da aber kein Verbotsschild angebracht war, habe ich doch auf den Auslöser gedrückt.

    Die Rolltreppe an der Station Silom geht ziemlich weit nach unten, da die beiden Richtungsgleise untereinander verlaufen.


    Der Bahnsteig ist von den Gleisen durch Glas und Schiebetüren abgetrennt. Dadurch können sich keine Selbstmörder vor den Zug werfen und es entsteht auch kein Luftzug beim Einfahren der Bahn. Aus Deutschland kenne ich das nur von dem SkyLine Zug im Frankfurter Flughafen.


    In der U-Bahn sieht es hingegen so aus, wie in vielen anderen U-Bahnen.


    Um nach dem Unfall wieder Kunden anzulocken waren die Fahrpreise gesenkt worden: Je nach Entfernung 10 bis 15B statt 11 bis 32B.
    Die Fahrkartenautomaten in der U-Bahn nehmen auch Geldscheine, im Gegensatz zur Hochbahn, wo man seine Scheine an einem Schalter wechseln muß, wenn man kein Kleingeld hat.
    In der U-Bahn bekommt man einen Chip, in der Hochbahn eine Magnetkarte. Ansonsten geht es zu wie in der Pariser Metro. Chip oder Karte in den Automaten und los.

    Meine Frau mag keine U-Bahnen. Deswegen fuhren wir nur bis zum Hauptbahnhof Hualamphong. Das sind zwei Stationen.

    Der Bahnhof muß früher wohl ein heißes Pflaster gewesen sein. Meine Frau warnte mich vor Dieben. Aber es blieb alles friedlich.


    Dafür sorgt die Wachmannschaft.
    Es ist übrigens 18 Uhr gewesen, als ich das Bild geschossen habe. Die Nationalhymne wurde gespielt. (Genau, die von Peter Veit.) Und die Wachmannschaft war angetreten und erwies König Chulalongkorn die Reverenz.


    Mit der U-Bahn fuhren wir wieder zur Station Silom zurück.
    "Das ging aber schnell." sagte meine Frau. Na gut, dachte ich. Dann können wir ja das nächste Mal doch die ganze Strecke abfahren.
    Wir schauten uns in den Geschäften um. Gekauft haben wir unter anderem eine Personenwaage und zwei Frotteetücher. Unsere, die wir letztes Jahr in Thailand gelassen hatten, waren von der Waschmaschine etwas zerfleddert worden.
    Hier noch ein bißchen Werbung. Die lebenden Würfel werben für DHL.


    Und hier, ich glaubte es kaum... ein bekanntes deutsches Automagazin hat sich bis nach Thailand ausgebreitet. Die Artikel sind natürlich in Thai geschrieben.
    Ob die Leser wohl wissen was "Bild" bedeutet?


    Es war schon seit längerer Zeit dunkel. Wir wollten eigentlich warten, bis sich die Staus aufgelöst hatten. Aber da konnten wir lange warten. In der Silom Straße ist immer Stau. Glaube ich.


    So waren wir dann halt im Stau, als wir mit dem Taxi nach Hause zurückfuhren.
    Bald werden sie aber Geschichte sein. Für uns wenigstens. Denn die Verlängerung der Hochbahn über den Fluß zur Petkasem Straße ist bereits im Bau. Vielleicht noch zwei Jahre, dann kann man etwas einfacher in die Stadt kommen. Die Endstation wäre dann zwischen Future Park Bangkhae und Wongwian Yai.
    Etwas übertrieben war, was heute in der BKK Post über das Wetter stand. Zentralregion: Kühl (abgebildet eine Cartoonfigur mit Pudelmütze und Schal), Morgennebel, tagsüber dunstig, Minimum 21, Maximum 36 Grad.


    Wird demnächst fortgesetzt...

  4. #43
    Avatar von moselbert

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    Re: Ein Nashorn und fünf alte Knollen ...

    Mi 02.02.2005

    In der Nacht hat sich eine große Ameise ins Moskitonetz verirrt. Raus kam sie nicht mehr. Wie kam sie rein?

    Da wo der Fußweg zu unserem Haus von der Soi 110 abzweigt, gibt es einen kleinen Imbiss.


    Da haben wir heute Guitiau (Nudelsuppe) gegessen. Meine Normalportion kostete 10 Baht. Es gibt noch große Portionen für 20 Baht und Schulkinderportionen für 5 Baht.


    Die Inhaberin hat ein Mittel gegen Hundekrätze: Kurkuma mit einem anderen Gewürz und Öl zu einer Paste verreiben und dann auf den Hund schmieren.


    Müssen wir mal ausprobieren. Die meisten unserer 7 Hunde leiden an irgendwelchen juckenden Hautirritationen und kratzen sich entsprechend häufig.

    Heute wollten meine Frau und ich erst zur Mall, sind dann aber etwas weiter zum Futurepark Bangkhae gefahren. Mit dem Taxi.
    Es gibt Taxis in allen möglichen Farben. Wobei die blau-roten und die gelb-grünen die häufigsten sind.
    Besonders lustig fand ich die lilafarbenen, die aussehen wie rollende Milkaschokolade.


    In jedem Taxi sollte eigentlich ein solcher Zettel zu finden sein. Auf ihm stehen die Taxitarife.

    0-2 km - 35B (0,70€)
    2-12 km - 4,5B/km (0,09€/km)
    12-20km - 5B/km (0,10€/km)
    >20km - 5,5B/km (0,11€/km)
    ----
    Im Stau, wenn das Taxi weniger als 6km/h fährt
    1,25B/min
    ----
    zusätzlich 50B (1€), wenn man ein Taxi am Flughafen nimmt
    ----
    zusätzlich 20B (0,40€), wenn man das Taxi über Funk anfordert.
    Eine 100km lange Taxifahrt mit einem Taximeter würde also 560B (11,20€) kosten.
    An der Mosel kostet ein Kilometer 1,20€. Für 11,20€ kommt man also nur etwas über 9km weit.

    Der Taxifahrer setzte uns auf der anderen Straßenseite ab. Auf dem Weg zur Fußgängerbrücke kamen wir an einem dunklen Loch vorbei. Es entpuppte sich als Eingang. Darüber stand:
    "Es gibt freie Zimmer zu vermieten. Günstige Preise."
    Na, wenn das der Eingang zum Mietshaus war, nein danke.


    Von der Fußgängerbrücke hatten wir einen schönen Blick auf einen Posten der Verkehrspolizei. Er kann, wenn er nichts zu tun hat, in einer kleinen Kabine sitzen, die einen überdimensionierten Polizeihelm als Dach hat.

    Dahinter sieht man einen U-Turn. Die Hauptstraßen haben häufig einen unüberwindlichen Grünstreifen in der Mitte. Es gibt, auch an Autobahnen, nur wenige Autobrücken, dafür aber um so mehr Nebenstraßen. Und damit man auf die andere Straßenseite gelangt, gibt es im Abstand von einem oder mehr Kilometern Wendestellen, die U-Turns. Wenn sie als Brücken oder Unterführungen gebaut sind, gut. Aber auch auf Autobahnen gibt es U-Turns wie diesen hier.

    Man stelle sich das mal in Deutschland vor: Auf die Autobahnen münden von rechts Feldwege und kleine Straßen ein. Über die Überholspur kommen langsame Autos von links, auch LKWs, die gerade wenden. Unvorstellbar. In Thailand Alltag. Und zu allem Überfluss kommen einem auf der Standspur noch Geisterfahrer entgegen, die nicht den nächsten U-Turn benutzen wollen.

    Im EKZ Futurepark Bangkhae ist weniger los als in der Mall.
    Wir aßen beim Chester Grill. Ich hatte Hähnchensteak Orleans mit Spaghetti für 65B (1,30€).


    Dann schauten wir uns Nissan Automobile an. Es gab gerade eine Ausstellung eines ansässigen Händlers. Lek schwärmt ja von Toyota. Der neue Wagen soll Mitte Februar an einem Freitag oder Montag kommen. Meine Frau hätte zwar lieber den Wagen einer anderen Firma. Toyota wird aber auch vom ADAC wegen der Qualität sehr gut beurteilt. Daher finde ich die Wahl von Lek nicht schlecht, auch wenn der Toyota etwas teurer ist.

    Im EKZ war alles geschmückt, denn das Chinesische Neujahr steht demnächst ins Haus. In Thailand kann man drei Mal Neujahr feiern: am 1.Januar wie die ganze Welt, an einem Neumond im Januar oder Februar das Chinesische Neujahr, und am 13.April das Thailändische Neujahr.


    Auch im Futurepark gibt es einen Carrefour Supermarkt, der ebenfalls hübsch dekoriert war.
    Hier gab es den Film "Good Bye Lenin" für wenige 100 Baht in Thai synchronisiert. Ich habe ihn gekauft. Vielleicht schauen die Kinder ihn sich mal an und erfahren so etwas über Deutschland.


    Da die Speicherkarte meiner Digitalkamera demnächst voll ist, habe ich mir bei IT City eine neue gekauft. Insgesamt 1300 Fotos dürften wohl für den Urlaub ausreichen.

    Im 3.Stock des Future Park werden noch bis Ende März Reliquien (Knochen) von Buddha aus Sri Lanka ausgestellt. Zu sehen ist nicht viel, die Knochen sind in einer Art Schrein. Meine Frau aber war sehr erfreut, dass sie hier beten durfte. Es war reiner Zufall, dass wir das gesehen hatten. Werbung hierfür gab es nicht.

    Wir trugen uns in eine Art Gästebuch ein. Dann wurden wir von einem Mönch mit Weihwasser bespritzt. Ein Döschen mit Weihwasser bekamen wir auch noch. Das natürlich alles, weil wir zuvor ordentlich gespendet hatten.
    Wir machten die Bekanntschaft einer anderen Thai, die dort auch betete. Meine Frau wurde von ihr „zugetextet“, wie man unter Jugendlichen jetzt sagt. Die Frau liebt fremde Sprachen und belegte später auch mich in Beschlag. Ich hatte mehr Geduld mit ihr als meine Gattin. Ich sollte ihr das Wort "Knochen" in Englisch und Deutsch aufschreiben. "I, You" und noch einige andere Sachen auf Deutsch.
    Draußen gab uns die Frau noch ein Tütchen mit Naschereien aus ihrem Einkauf. Wir revanchierten uns mit einem ebensolchen aus unserem. Wir sollten unbedingt zum Wat Suthat, sagte die Frau. Der Buddha dort sei „gäng“.

    Abends gab es bei uns zu Hause Kanom Chin (eine Nudelart) mit Gäng Khiau Wahn (Grünes Curry) und Tom Yam Gai (sauerscharfe Hühnersuppe), also alles leckere Sachen.


    Jemand hat im Bereich Salaya – Sala Thammassop gestern ein 14jähriges Mädchen vergewaltigt und ermordet. Meine Frau ist natürlich besonders betroffen, weil sie in beiden Orten gewohnt hat.

    Muu bügelte abends seine Schuluniform selber. Das hätte ich in seinem Alter (12) nicht gekonnt, nicht gebraucht, nicht gedurft.

  5. #44
    Avatar von moselbert

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    Re: Ein Nashorn und fünf alte Knollen ...

    Do 03.02.2005

    Heute wurde das Wasser im Fischteich erneuert. Die Fische wurden in einen Bottich umgesetzt, auch die Fischbabys und die Minigarnelen, die als Köder beim Angeln dienen.


    Dann wurde das Wasser abgelassen.


    Frisches wurde eingelassen, mit Desinfektionsmittel versehen und die Fische wieder reingetan. Mal sehen, wie lange das Wasser gut bleibt.


    Dieweil machte sich Taeng in der Küche etwas zu essen.


    Und nahm die Mahlzeit später am Klong ein. Die Hunde lauern schon auf das, was für sie abfällt.


    Beide Motorradtaxifahrer sind tätowiert. Hier Tonn.


    Und hier Taeng. Die Tätowierungen wurden von Mönchen in einem Wat in Nakhon Pathom gemacht. Sie haben auch eine tiefere Bedeutung, sie sollen vor Unfällen schützen.


    Bei manchen Thais scheinen Tätowierungen besseren Schutz zu versprechen als Motorradhelme.

    Die bevorstehende Wahl wirft ihre Schatten voraus. Hier ein Lautsprecherwagen der Liste 4.


    Meine Frau hatte heute Geburtstag. Sie hatte es vergessen, ich auch, alle. Nur Tonn fragte sie nachmittags augenzwinkernd, was denn heute für ein Tag sei, doch nicht etwa Mutters Geburtstag?

    Wir waren dann noch zwischen 17 und 20 Uhr bei Carrefour einkaufen.
    Im Supermarkt bekriegten sich wieder zwei Lautsprecher. Einer pries seine Wurstprodukte an, der andere 20 Meter weiter Brot und Kuchen. Alles in großer Lautstärke. Fehlte nur noch eine Durchsage über den Hauptlautsprecher. Die Thais müssen eigentlich alle schon Gehörschäden haben. Vielleicht haben sie auch, wer weiß.

    Dann aßen wir zu Hause zu Abend. Meine Frau hatte drei Piccolo Sekt aus Deutschland in aus dem Kühlschrank geholt, die es dann zum Essen gab. Mit 8 Erwachsenen haben wir es nicht geschafft sie zu leeren. War der Sekt so schlecht oder vertragen die Menschen nicht so viel? Ich bin beruhigt, dass in der Familie keine Trinker sind.

    Gestern hat sich eine Frau auf der Toilette der Mall Bangkae erschossen. Selbstmord, .............., Mord, alles ist selbstverständlich in jeder Megastadt. Also auch in Bangkok. Trotzdem fühle ich mich hier sicher.


    wird fortgesetzt, denke ich

  6. #45
    hello_farang
    Avatar von hello_farang

    Re: Ein Nashorn und fünf alte Knollen ...

    Hallo Moselbert,
    die Tattoos von Tonn und Taeng kenne ich. Ein Freund von mir (gebuertig aus Nakhon Pathom, arbeitet aber in Bangkok bei der Militaerpolizei) hat sich auch in dem Wat stechen lassen.



    Kannst Du bitte mal in Erfahrung bringen, wie das Wat genau heisst, evt. sogar die location?
    Habe den Namen leider vergessen.

    Die 29 Buddhas ´kosteten´ 300 Baht, soviel weiss ich noch. Die Tattoos werden mit einem langen Eisenstab mit einer Doppelspitze eingestichelt.

    Chock dii, hello_farang

  7. #46
    Avatar von moselbert

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    Re: Ein Nashorn und fünf alte Knollen ...

    Zitat Zitat von hello_farang",p="228100
    ... Kannst Du bitte mal in Erfahrung bringen, wie das Wat genau heisst, evt. sogar die location? ...
    Habe die Frage notiert. Mal sehen wann wir wieder mit Thailand telefonieren.

  8. #47
    Avatar von moselbert

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    Re: Ein Nashorn und fünf alte Knollen ...

    Fr 04.02.2005

    In Thailand werden Schulkinder, die während der Schulzeit auf öffentlichen Straßen angetroffen werden, häufig von der Polizei in die Schule gebracht. Das geht deshalb, weil alle Schüler Uniformen anhaben, auf der der Name der Schule steht. Meist sind es weiße Hemden oder Blusen, dazu dunkle (schwarze oder blaue) Hosen oder Röcke. Zu Exkursionen wird eine Art Pfadfinderuniform angezogen, die Mädchen eine grüne, die Jungs eine beige.


    Film war heute nicht zur Schule gegangen. Er hatte Bauchschmerzen und schlief am Vormittag. Meine Frau hatte gestern Fitné Abführtee getrunken, der heute wirkte.
    Auch ich hatte einen leichten Durchfall. Vermutlich war eine gestern daheim gegessene Nudelsuppe (Rad Na) die Ursache.

    Der Durchfall hielt sich aber in Grenzen, so dass ich nachmittags mit Eé, Tonn und meiner Frau nach Sampran fahren konnte. Die Touristen kennen Sampran vom "Elephant Ground and Zoo" und vom "Rose Garden", zwei Zielen, die in keinem Reiseführer fehlen.


    In Sampran gibt es einen Tempel (der sieht interessant aus, den sollten wir mal besuchen), dessen Abt nachgesagt wurde, er sei mit einem minderjährigen Mädchen alleine in einem Raum gewesen. Gesehen hat es wohl keiner. Aber Mönche dürfen Frauen nicht berühren. Wenn sie mit ihnen in einem Raum alleine sind, erregt das schon Verdacht. Und bei Minderjährigen sowieso. Der Abt wurde seines Amtes enthoben und musste ins Gefängnis.

    In die Kreisstadt Samphran selbst verirrt sich kaum mal ein Fremder. Die Straßen sind geschmückt, das chinesische Neujahr steht bevor.


    In den Seitenstraßen gibt es noch sehr viele Holzhäuser. Hoffentlich brennt es da nicht mal.


    Das Löschwasser ist aber nicht weit. Sampran liegt am Menam Tha Chin.


    Zwischendurch bemerkt: In vielen Reiseführern findet sich die Bezeichnung "Menam" für den Fluss, der durch Bangkok fließt. "Menam" oder auch "Mae Nam" heißt auf Deutsch "Mutter des Wassers" und bedeutet ganz allgemein "Fluss". Menam ist also kein Name. Durch Bangkok fließt der "Menam Chaophraya", im Osten Thailands findet man den "Menam Kong" (Mekong) und hier durch Sampran fließt der Tha Chin.

    Was durch die Kabel unter den Vordächern floss, weiß ich nicht. Es sah aber verdächtig nach Strom aus, wie auch der Stromzähler in der Mitte andeutet. Ob das so eine gute Idee ist, den Saft auf diese Weise durch die Straßen zu leiten?


    In Sampran kann man günstig einkaufen. Tonn brauchte ein neues Netz, nachdem das alte im Klong von einem treibenden Baumstamm doch arg ramponiert worden war.


    Tonn suchte sich mit Kennerblick das Richtige aus. 4x4 Wa (8x8 Meter) sollte es groß sein. Eé meinte allerdings, 3x3 Wa würden es auch tun.


    In einem Metallwarengeschäft kauften sie sich noch einige Messer und andere Haushaltsgegenstände.


    Hier gab es Messer und Macheten in allen Größen. Alles selbst geschmiedet? Im Vertrauen: Ich habe an so manchen Messern den Vermerk "Made in Germany" gesehen.


    In einem anderen Laden gab es Reis, 15kg für 195B (3,90€). Bei Carrefour bekommt man 5kg für eben diesen Preis (allerdings etwas bessere Qualität). Wir haben einige Säcke gekauft. Dazu noch Fisch- und Hundefutter.


    In dem Hundefuttersack waren rote Kiesel, etwa 1x0,5cm groß. Den Hunden schmeckten sie zu Hause.
    Und nicht nur ihnen. Auch die Gänse waren wie wild dahinter her, vor allem wenn man sie ihnen in einer Schale mit Wasser servierte.


    Mit einem Taxi ging es dann wieder zurück.
    Bei diesem funktionierte wie bei so vielen Taxis der Tachometer nicht. Warum? Hat das einen besonderen Sinn?

    Tonn lieh sich eine Sackkarre vom Nachbarn um die Säcke zum Haus zu transportieren.
    Das neue Netz wurde am gleichen Tag noch fest am Klong installiert. Ich durfte mich auch als Fischernetzhalter versuchen, nicht ohne nebenbei auf den Auslöser der Kamera zu drücken.


    Das Netz wurde schließlich im Klong versenkt ...


    ... und an den 4 Seiten befestigt. Mit einer pfiffigen Konstruktion von Seilen und Rollen kann das Netz so weit hochgezogen werden, dass das Wasser im Klong ungehindert fließen kann.
    Allerdings, ein Netz 3x3 Wa wäre doch geeigneter gewesen, wie sich jetzt herausstellte.


    Abends schwärmten dann mal wieder die Termiten und starteten einen Angriff auf unsere Holzhäuser. Die Wachmannschaft der Geckos wartete aber schon auf die schmackhafte Mahlzeit.


  9. #48
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    Re: Ein Nashorn und fünf alte Knollen ...

    Sa 05.02.2005

    Heute gab es zum Frühstück mal wieder diverse leckere Gerichte. Allerdings, das linke war mir dann doch zu scharf.


    Die Hunde wurden gebadet und mit der Kurkuma-Paste eingeschmiert, die uns die Nachbarin vom Nudelsuppenstand empfohlen hatte. Alle bis auf Mamie, die gerne nach Waranen im Wasser jagt und deshalb kein Ungeziefer hat.


    Den Hunden gefiel das weniger, sie versuchten die Paste wieder wegzubekommen. Und ich hatte noch zwei Tage später eine grüne Jeans...


    Die Petkasem hat einen Nachteil. Ab und zu wird sie für den König gesperrt. So heute, wo im Abstand von jeweils ½ Stunde die 3 Königskinder mit Eskorten in den Süden, wahrscheinlich nach Hua Hin, gefahren sind. Lek war heute der Leidtragende, der um 10 Uhr zu uns kommen wollte, aber knapp 2 Stunden in der Sai 4 festsaß. Warum fahren sie nicht in einem Auto zugleich? Wohl nicht, damit der Stau schön lange dauert, sondern damit die Gefahr von Anschlägen auf die gesamte Familie verringert wird.
    Dann beeilte Lek sich und wurde prompt noch wegen überhöhter Geschwindigkeit von der Polizei angehalten. 80 sind erlaubt, 120 war er gefahren.
    Lek, Taeng, meine Frau und ich fuhren zum Wat Mai Phadung Khet oder kurz Wat Mai. Er liegt am Klong Mahasawat in der Provinz Nonthaburi.

    (Kartenquelle: Thinknet CD Map Magic)

    In der Schule dieses Tempels ist meine Frau unterrichtet worden. Hier war Lek als Mönch, hier auf dem Friedhof liegen ihre Eltern.


    Das war auch unser erstes Ziel.
    Verstorbene Buddhisten werden in der Regel verbrannt und die Überreste in eine Urne getan. Diese werden anschließend in Grabmalen beigesetzt oder auch wie hier, wo der alte Friedhof einer Straße weichen musste, in einer Mauer.


    Wir hatten einige Räucherstäbchen gekauft, Kerzen und Blumenkränze und schmückten damit die Ruhestätte der Eltern meiner Frau.


    Am Tempel werden Fotos der derzeit im Tempel lebenden Mönche gezeigt.


    Wohnen tun sie hier.


    Und hier ist einer der Mönche. Lek möchte sein neues Haus durch Mönche einweihen lassen. Leider waren die Mönche des Wat Mai an dem gewünschten Termin bereits ausgebucht.


    Vom Tempel führt eine Holzbrücke über den Klong von Nonthaburi hinüber nach Bangkok in den Stadtbezirk Thawi Watthana.


    Hier liegt die Siedlung Sala Thammassop, in der meine Frau geboren und aufgewachsen ist.


    Ja, auch das hier ist Bangkok. Kein Shopping Center, keine Autos, keine Staus. Nur Boote, Wasser und Holzhäuser.
    Laut ist es jedoch hier auch, denn so ein Motorboot macht deutlich mehr Krach als ein Motorrad.
    Immerhin hat die Siedlung einen Bahnhof an der Strecke Bangkok - Nakhon Pathom.


    Hier lebte meine Frau, bis sie das Haus auf Grund von finanziellen Problemen verkaufen musste. Wenn man keine Krankenversicherung hat und Angehörige schwer krank werden, muss man eben ans "Eingemachte".


    Wir gingen ein wenig durch die Siedlung. Meine Frau sprach mit ehemaligen Nachbarn und einigen Verwandten. Am Haus einer Cousine ließen es sich Taeng und Lek nicht nehmen, ein erfrischendes Bad im Klong zu nehmen.
    Erinnerungen an die Kindheit.


    Das Haus der Cousine muss dem Ausbau des Kanals weichen. Deswegen errichtet ihre Familie am anderen Ufer ein neues Haus. Dort, auf der Nonthaburi Seite haben sie dann auch Straßenanschluss. Auf der Bangkoker Seite soll ein Deich oder eine Böschung gebaut werden. Bisher haben die Häuser direkten Anschluss an das Wasser.

    Und dann verschwindet leider wieder etwas, was man mit Fug und Recht "typisch Thai" nennen kann.

  10. #49
    Avatar von moselbert

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    Re: Ein Nashorn und fünf alte Knollen ...

    Als meine Frau hier noch wohnte, hatte sie eine Lieblingsnachbarin. Leider ist ihr Mann gestorben. Gar nicht so lange her. Er wurde vor 4 Tagen im Wat Mai eingeäschert. Hätte meine Frau das gewusst, wären wir bei der Zeremonie dabeigewesen.
    Die Nachbarin schneidert daheim. Ihr Vater, mit 83 noch gut zu Fuß, lebt auch noch im Hause, ebenso wie einige Töchter.

    Eine Schulfreundin meiner Frau wohnt in der Nähe von Mainz. Die Familie hatte auch ein Haus am Klong, allerdings auf der Nonthaburi Seite. Inzwischen wurde dort eine Straße gebaut. Die Familie baute ein neues Haus an der Straße und betreibt jetzt zwischen Straße und Klong einen Imbiss.


    Da aßen wir dann auch. Ich nahm heute mal wieder Pat Krapau (weil vom anwesenden Gast sehr empfohlen), dazu eine Fanta mit Waldmeistergeschmack.


    Auf dem Rückweg haben wir bei Nuis Eltern vorbeigeschaut. Nui braucht täglich eine Tablette eines Medikaments. Alle 3 Monate muss sie zum Arzt, der ihr dann wieder 90 Tabletten verschreibt. Keiner konnte mir klar machen, an welcher Krankheit sie leidet. Dazu reichte dann doch die jeweilige Kenntnis der anderen Sprache nicht aus. Ich schrieb mir den Wirkstoff auf und nahm mir vor in Deutschland im Internet nachzuschauen, wofür das Zeugs gut sein sollte.

    In der Nachbarschaft von Nuis Eltern lebt eine Familie, die einen Sohn bei der Marine hat. Dieser war während des Tsunamis in Khao Lak, wo auch der Enkel des Königspaares umgekommen ist. Er rannte so schnell er konnte auf einen Hügel und überlebte. Einige Hundert seiner Kameraden kamen ums Leben. Offenbar gab es dort einen Marinestützpunkt, von dem auch nicht mehr viel übrig ist.

    Ein paar Träume: Meine Frau möchte ein Haus mit Straßenanschluss, wo man auch Essen verkaufen kann.
    Lek möchte ein Haus in der Nähe von Wat Mai. Da ist alles vorhanden: Straße, Klong, Wat, Schule, Eisenbahn.
    Und er möchte am liebsten eine Filiale von 7eleven eröffnen. Das ist eine große Kette mit kleinen Läden, die jeden Tag 24 Stunden geöffnet haben. (Soviel zum nicht vorhandenen thailändischen Ladenschlussgesetz.) Die Läden gibt es fast überall.
    (Abb. aus www.7eleven.co.th


    Abends sinnierte Taeng auch, womit er denn in Zukunft Geld verdienen könne. Das Motorradtaxi fahren sei zwar gut, aber inzwischen gebe es so viele Motorräder, dass der Verdienst der Einzelnen immer geringer wird.

    Unten ein paar Kollegen von Taeng und Tonn.


    Gegen Sonnenuntergang waren wir noch bei der Familie von Eé. Ihre Oma (Mutter des Vaters, der im Wat lebt) hat, soweit ich das aus den Beschreibungen entnehmen konnte, einen Schlaganfall erlitten und ist seitdem teilweise gelähmt. Faßt man sie an den Beinen an, so fühlt sie nichts, aber an den Fußsohlen schon. Ferner ist ein Oberschenkelknochen nicht ok. Sie wird daheim von den Familienmitgliedern gepflegt.

    Ein Onkel von Eé erzählte vom Bueng Chawag in Suphanburi. Dort sei es sehr schön, das Aquarium sei zwar nicht so groß wie das in Pattaya, allerdings hat es mehr Fische. Nicht weit entfernt sei auch ein Vogelpark. Meine Frau hatte einen Bericht darüber im Fernsehen gesehen und auf ihren Wunschzettel notiert.

    Außerdem empfahl er Hua Hin als Urlaubsort. Ein Bekannter von ihm sei Polizist dort. (Hua Hin ist aber auch ohne diesen Polizisten eine Reise wert.)

    Abends wurde es zu Hause dann richtig gemütlich. Gesüßte Weißbrotscheiben wurden auf Spießchen gesteckt, gegrillt und mit Genuss verzehrt. Zuckerbrot. Wo ist die Peitsche?
    Von links: Eé, Nui, Mongkorn, Muu und Tonn.


    Wer kennt sie nicht, die Kokosmilch, die man für viele asiatische Gerichte braucht. Man bekommt sie in Deutschland auch jetzt schon fast überall. So wird sie hergestellt:

    Man braucht zunächst natürlich Kokosnüsse. Man teilt sie in der Mitte, das Wasser kann man als willkommene Erfrischung genießen.
    An einem speziellen Schemel ist vorne eine Art Kamm (Alfred Biolek würde sagen Zestenrrreißer) befestigt, mit dem man das weiße Kokosmark von der Schale raspelt.


    Das ist nicht allzu schwer. Auch Ausländer können das leicht erlernen. Man muss nur konzentriert arbeiten, denn die Messerchen des Geräts sind ziemlich scharf.
    In der Schale hat man dann Kokosraspeln.


    Zu den Raspeln wird abwechselnd heißes und kaltes Wasser gegeben und die Raspeln werden ausgequetscht. Das kann man mehrmals machen.
    Wer die Kokosmilch auch in Deutschland manuell herstellen will, kann auch die für die heimische Backstube gedachten Kokosraspeln kaufen und verwenden. Es müssen nicht unbedingt frisch geraspelte Raspeln sein.


    Die Kokosmilch kann nun vielseitig weiterverwendet werden.




    Fortsetzung folgt

  11. #50
    Avatar von moselbert

    Registriert seit
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    Beiträge
    2.627

    Re: Ein Nashorn und fünf alte Knollen ...

    Zitat Zitat von hello_farang",p="228100
    ... Kannst Du bitte mal in Erfahrung bringen, wie das Wat genau heisst, evt. sogar die location?
    Habe den Namen leider vergessen ...
    Ein Telefonat mit Thailand war nicht nötig.

    Meine Frau wusste zwar nicht den Namen des Tempels sondern kannte den Namen des bekanntesten, inzwischen verstorbenen Mönchs dieses Klosters:
    หลวงพ่อ เปิ่น (Luang Por Bönn)

    Gut, dass Google auch Thai versteht.

    So kam ich auf diese Seite:

    http://www.geocities.com/watbangpra/

    Hier ein paar Bilder von der Seite des Wat Bang Phra





    Auf meiner CD ist das Wat zwischen Amphoe Nakhon Chaisri und Amphoe Bang Len am Ufer des Menam ThaChin eingezeichnet. Auch ein Tambon Bang Phra soll es da geben.

    Ich hoffe, das reicht Dir als Antwort.

    Meine Frau hatte eigentlich vor, den Tempel während unseres Aufenthaltes zu besuchen. Aber irgendwie ist das dann verblieben. (lühm).

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