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Ein Nashorn und fünf alte Knollen ...

Erstellt von moselbert, 15.03.2005, 20:34 Uhr · 112 Antworten · 12.829 Aufrufe

  1. #31
    Avatar von moselbert

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    Re: Ein Nashorn und fünf alte Knollen ...

    Fr 28.01.2005

    Heute hatte ich zum Frühstück gebratenen Reis.
    Dazu gab es eine (große) Tasse Tee und in Fett ausgebackene Teigstücke. Ich nenne sie Chromosomenkuchen, weil sie genau so aussehen. Eigentlich heißen sie Pla Tong Goh.


    Dieweil bastelte Eé einen Zaun, um die Gänse von den gestern gekauften Pflanzen fernzuhalten.


    Heute haben meine Frau und ich uns ein Taxi geschnappt und sind zum Human Imagery Museum gefahren.
    Leider hatte ich mir die Karte nicht richtig angeschaut. Ich nahm an, dass das Museum zwischen Bangkok und Nakhon Pathom an der Petkasem Straße (N 4) liegt. Allerdings tat es das nicht. Der Taxifahrer hatte auch angeblich keine Ahnung und so fuhren wir bis Nakhon Pathom, wendeten und dann bogen wir auf die andere Schnellstraße (N 338 ) ab, die zur Pinklao Brücke führt. Dort rauschte er dann so schnell über die Straße, dass er am Museum vorbeifuhr, so mussten wir dann noch zwei Mal an U Turns wenden. So kam die Fahrt auf 450 Baht.
    Vielleicht hatte der Fahrer ja doch Ahnung und tat nur so dumm. Dann war das gar nicht so dumm von ihm. Fahrgäste abzocken...
    Und dabei hatte er zahlreiche heilige Figuren auf dem Armaturenbrett.
    Ein erfolgloser Versuch des Taxifahrers, mir Thailand zu verleiden.


    Das Thai Human Imagery Museum ist kein Wachsfigurenkabinett, auch wenn es so aussieht. Es sind Fiberglasfiguren von bekannten Persönlichkeiten, die dort gezeigt werden.
    Der Eintritt beträgt 200 Baht (4€) für Ausländer und 50 Baht (1€) für Thais.

    Eine schöne Internetseite über das Museum gibt es von Dieter Birkenmaier

    Gezeigt werden berühmte Mönche,


    die thailändischen Könige,


    die Mutter des derzeitigen Königs Rama IX Bhumipol,


    Freizeitaktivitäten, wie Schachspieler,


    oder Szenen aus dem alten Thailand: fröhliche ...


    ... und weniger fröhliche aus den Zeiten, wo es offiziell noch Sklaverei in Thailand gab.

    Gegessen haben wir anschließend im benachbarten Straßenrestaurant.


    Ich hatte Pad Krapau (Reis mit Schweinefleisch und Bai Krapau, aromatische Blätter einer Art Basilikum). Normalerweise ist dieses Gericht sehr scharf, wenn man aber bittet, 5 Chillischoten weniger hineinzutun, ist es auch für europäische Gaumen eßbar. Und lecker.


    Mit einem der wenigen Taxis, die Besucher zum Museum bringen, fuhren wir dann wieder nach Bangkok.
    Wieder zur Mall, wo ich in meinem Lieblings - Internetcafé (zwischen Schuh - Udom Agg und Chester Grill im Erdgeschoss) meine eMails checkte.


    Meine Nichte teilte mir ihre Wünsche für Mitbringsel mit.
    Ich schaute auch noch nach dem Wetter in Deutschland. Es ist derzeit sehr kalt, München -10°C. In Österreich soll es 50cm geschneit haben.
    In Thailand bleibt es hingegen sehr warm. Kühlender Nordostwind ist nicht in Sicht.

    Bei der Online Zeit gibt es jetzt eine neue Regelung in dem Internetladen. Man bekommt nach Bezahlung (z.B. 1 Stunde) ein Kärtchen mit Passwort und Usernamen. Hat man die Zeit noch nicht aufgebraucht, loggt man sich aus, nimmt das Kärtchen mit und kann beim nächsten Mal die Zeit weiter aufbrauchen. Die Kärtchen sind 30 Tage gültig.

    Sehr gut. Man kann kurz die eMails checken. Es verfällt keine Zeit. Leider sieht man beim Surfen nicht, wie viel Zeit man noch übrig hat.

    In der Mall war seit dem Vortag wieder die (alljährliche) Messe für Lebensmittel im Gange.


    Sie fand in einer der ´Event Halls´ statt.


    Verschiedene Betriebe stellten ihre oft preisgekrönten Lebensmittel vor.


    Meine Frau kaufte Gewürzpasten, die man zum Teil auch auf Brot als Aufstrich essen kann. Ich probierte davon. Lecker.

    Wir aßen dort einige Tord Man Pla und Hor Djor, beides ausgebackene Bällchen von Fisch bzw Fleisch mit sonstigen Zutaten.


    Im 4.Stock fand ich in einem Buchladen den Roman ´Die Unendliche Geschichte´ von Michael Ende in Thai. Ich kaufte es meiner Frau. Ich selber hatte das Buch vor wenigen Wochen von einem Kollegen geliehen bekommen und den Wälzer gerne gelesen.

    Etwas zu den Toiletten: In der Mall sind vor den Toiletten Automaten. Man kann sich dort Toilettenpapier ziehen. Es wird etwas für 2 und für 5 Baht angeboten. Ich dachte, nimm mal für fünf, da ist sicher mehr drin als für zwei.
    Flötschekleister.
    Es war kein Toilettenpapier drin, sondern eine Damenbinde. Es steht auch in Thai und Englisch dran was drin ist, wie ich nachher sah. Man muß es nur lesen.

    Anschließend ging es wieder nach Hause.
    Frau Gans hat ihr zweites Ei gelegt. Es werden wohl noch mehr kommen. Noch wird nicht gebrütet.


    Im Herbst gab es noch zwei Enten, die jeden Tag je ein Frühstücksei gelegt hatten. Sie sollen aber durch Schlangen vom benachbarten Sumpfgrundstück ums Leben gebracht worden sein. Angeblich haben Schlangen Angst vor den Exkrementen der Gänse und trauen sich nicht aufs Grundstück. Ob das wissenschaftlich erwiesen ist oder nur ein Gerücht, weiß ich nicht.
    Auf dem Nachbargrundstück leben auch Warane. Hier ein Bild eines Warans vom letzten Jahr. Jetzt haben sie dort kein schönes Leben mehr, seit Mamie regelmäßig Im Sumpf auf die Jagd geht.


    Offenbar hat das Raucherspray bei Tonn doch eine gewisse Wirkung. Hat er bisher in 2-3 Tagen eine Schachtel Zigaretten geraucht, so hat er inzwischen nach morgendlichem Einsprühen seinen Konsum auf 1 bis 3 Zigaretten pro Tag reduziert.

    Tonn und Taeng haben ihre beliehenen Geräte, Fernseher und Mobiltelefone, wieder aus dem Pfandhaus zurückgeholt. Taeng meinte, immer wird jemand krank, wenn kein Geld im Hause ist. Aber niemand hat Bescheid gesagt, sonst hätten wir Geld überwiesen.

  2.  
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  3. #32
    Avatar von moselbert

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    Re: Ein Nashorn und fünf alte Knollen ...

    Sa 29.01.2005

    Zu Beginn des Tages gab es heute wieder ein thailändisches Frühstück mit Reis, Fisch und anderen Köstlichkeiten, sowie einer Tasse Tee.


    Meine Frau hatte am Samstag 22. Migräne und daraufhin eine Tablette genommen. Am folgenden Sonntag wurde sie massiert, seitdem ist sie beschwerdefrei. Das ist schon ein guter Erfolg.

    Heute gingen wir wieder von 14:30 bis 16:30 zur Massage. Diesmal war wir 4 Personen: Taeng, Lek, meine Frau und ich. Heute tat es mir weniger weh als vor einer Woche. Ob es nun an der anderen Masseuse hatte, die weniger fest zugegriffen hatte, oder ob ich mich daran gewöhnt hatte, wahrscheinlich beides.
    Die Kosten betrugen heute 28€ (900 Baht + 500B Trinkgeld = 1400B).
    Eine der an der Kasse beschäftigten Frauen bei dem Massageladen hatte übrigens Lek nach dem letzten Mal angerufen und gebeten, er solle doch bald wieder zum Massieren vorbeikommen. Er gefällt ihr wohl. Noch hat er ihr nicht gesagt, dass er verheiratet ist und Kinder hat.

    Auf dem Rückweg an der Sai 2 haben wir an einem Straßenstand ein gegrilltes Spanferkel für 800B (16 €) gekauft. Da hat die Familie ein paar Tage dran zu knabbern.

    Da wir heute weiter nichts gemacht haben, will ich Euch die Umgebung des Hauses etwas näher vorstellen.

    Hier ist zum Beispiel der Blick aus dem Küchenfenster. Viele Küchenabfälle werden einfach aus dem Fenster geworfen. Sind es organische Abfälle verrotten sie. Ganz früher, als es in Thailand noch kein Plastik gab, war gegen dieses Verhalten auch nichts einzuwenden. In der heutigen Zeit sieht man die Plastikflaschen noch Monate.


    Und nicht nur die Plastikflaschen. Die Sofas oben standen letztes Jahr noch in unserem Haus. inzwischen wurden sie entsorgt. Nicht auf den Sperrmüll, sondern auf das sumpfige Nachbargrundstück.

    Die Gänse stört es nicht.

    Hier sieht man, wie nahe unser Haus am benachbarten Sumpfgrundstück steht. Die Abwässer von Toilette, Waschmaschine und Gebrauchswasser werden vom Haus ungeklärt in den Sumpf geleitet. Das riecht man auch manchmal.


    Sonst könnte sich dieser Sitzplatz unter dem eigenen Mangobaum zu meinem Lieblingsplatz entwickeln. Denn hier ist es schattig und kühl.


    Aber wenn man den Blick in Richtung Sumpf schweifen läßt, dann sieht man außer hübschen unbekannten Blütenpflanzen auch noch Abfall, unter anderem alte Töpfe und Reiskocher.


    Da ist der Blick nach oben schon angenehmer. Die Kokospalme steht auf der anderen Seite des Klongs. Manchmal fallen die Nüsse in den Klong und werden von den Kindern herausgefischt. Wenn eine Kokosnuss jemandem auf den Kopf fällt, dann hat er nichts zu lachen. Das kann sogar lebensgefährlich sein.


    Und hier Früchte einer Betelnusspalme, in deren Schatten wir gerne am Klong sitzen. Früher wurde die Betelnuss mit Blättern und einer Paste gerne gekaut.


    Draußen ist es heute zu warm. Also gehen wir wieder ins Haus. Muu schaut sich am Fernseher einen japanischen Trickfilm an.


    Heute Abend gab es einen Boxkampf. Es ging um eine Weltmeisterschaft, die Gewichtsklasse weiß ich nicht. Es kämpfte ein Thai gegen einen Japaner. Der Thai gewann den Kampf nach Abbruch in der 4.Runde. Lek und Taeng begleiteten jeden Treffer des Thai mit einem lauten Schrei.


    Der Kampf lockte sogar die Tiere hinter dem Ofen hervor.




    wird fortgesetzt

  4. #33
    Avatar von DisainaM

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    Re: Ein Nashorn und fünf alte Knollen ...

    Die Kosten betrugen heute 28€ (900 Baht + 500B Trinkgeld = 1400B).
    war die Höhe des Trinkgeldes Deine Entscheidung,
    oder besteht eine andere Verbindung zu dem Massageladen ?

    zwischen Hund und Gans, super Szenerie, die Gans interessiert sich für Thaiboxen

    wieviele Stunden beträgt Deine Sitzkondition auf dem Boden ?

  5. #34
    UAL
    Avatar von UAL

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    Re: Ein Nashorn und fünf alte Knollen ...

    @ Norbert, :-)

    super-toller Bericht, der von den Fotos lebt, die ich aufsauge wie ein Schwamm!!! :bravo: :bravo:

    Zur Gans, das ist doch eine Höckergans oder?

  6. #35
    Avatar von moselbert

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    Re: Ein Nashorn und fünf alte Knollen ...

    Hi, Ihr zwei!

    Zitat Zitat von DisainaM",p="226262
    ... war die Höhe des Trinkgeldes Deine Entscheidung, ...
    In Deutschland habe ich die Finanzhoheit, in Thailand meine Frau, sie kann besser verhandeln. Vielleicht hat auch mein Stiefsohn das Trinkgeld vorgeschlagen, ich weiß nicht.

    Zitat Zitat von DisainaM",p="226262
    ... wieviele Stunden beträgt Deine Sitzkondition auf dem Boden?
    Ich habe zum Glück gute Knie und weiches Sitzfleisch.
    Auch hier in Deutschland sitze ich gerne am Boden, natürlich nicht wenn ich arbeite oder am PC sitze.

    Zitat Zitat von UAL",p="226299
    ... Zur Gans, das ist doch eine Höckergans oder?
    Grzimeks Tierleben nennt sie "Haus-Höckergans", eine Zuchtform der Schwanengans (Anser cygnoides)
    Siehe hierzu auch world-of-animals.de

  7. #36
    Avatar von moselbert

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    Re: Ein Nashorn und fünf alte Knollen ...

    So 30.01.2005

    Hier zu Beginn mal wieder ein Blick auf das heutige Frühstück. Vor allem wurden Teile vom gestern gekauften Spanferkel gereicht: in einer Suppe, gebraten mit Gemüse, oder auch scharf mit Chilli. Auch einen gebratenen Fisch gab es.


    Film fragte mich heute:
    Puu Tschoe Reboert, la!? (Opa, Du heißt Bombe, gell!?)
    Ich antwortete:
    Mai Tschai, Tschoe Norboert. (Nein, ich heiße Norbert)
    Film war beruhigt, und ich habe gelacht.
    Ich hatte bisher immer gedacht, man würde mich vielleicht mal mit einem Nashorn verwechseln, denn Nashorn heißt auf Thai Noraet.
    Und meinen Nachnamen könnte man sinngemäß mit "Fünf (ha) alte () Knollen (man)" übersetzen.
    Aber Bombe...

    Film, hier mit seinem Cousin Wirapat, trägt einen Zopf. Für einen mitteleuropäischen Jungen wäre das eine sehr ungewöhnliche Frisur. In Thailand ist so etwas häufiger zu sehen.


    Es hat etwas mit Tradition und Aberglauben zu tun. Vor etwa drei Jahren war Film häufig krank, musste mit Atemproblemen sogar ins Krankenhaus. Dann hatte eine Verwandte seiner Mutter Bui den Gedanken, es mal mit einer mystischen Frisur zu versuchen. Film wurden mehrere Puppen gezeigt, solche mit einem, zwei oder drei Zöpfen. Er griff zuerst nach derjenigen Puppe mit einem Zopf. Also wurde auch Film eine solche Frisur verpasst. Und seitdem musste er nicht wieder ins Krankenhaus.

    Gleichzeitig stellten die Ärzte fest, dass Film eine Lebensmittelallergie hat und auf bestimmte Nüsse reagiert. Wenn er diese nicht mehr isst, hat er auch keine Probleme.

  8. #37
    Avatar von moselbert

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    Re: Ein Nashorn und fünf alte Knollen ...

    Wat Rai King

    Heute fuhren Lek, Taeng, Bui, Muu, Gong, Film, Mongkorn, meine Frau und ich zum Wat Rai King.
    Dieser liegt am Menam Tha Chin (oder auch Menam Nakhon Chaisri genannt). Man erreicht den Tempel, in dem man die Petkasem Straße von Bangkok aus in Richtung Westen nimmt, an den beiden Touristenzielen "Sampran Elephant Ground and Zoo" sowie "Rose Garden" verbeifährt und kurz vor der Brücke die N3316 nach rechts abbiegt.


    Der Tempel ist ein bei Thais sehr beliebtes Ausflugsziel, denn es bietet die Möglichkeit zu spenden, Spaß zu haben und zu essen. Also alles das, was Thais gerne machen.


    Zwei Mal im Monat, in der Mitte und am Ende, werden die Gewinnzahlen der staatlichen Lotterie gezogen. Sie ist in etwa mit der deutschen Klassenlotterie zu vergleichen. Vor dem Tempel wurden heute (30.) daher besonders viele Lotterielose verkauft.


    Thais spielen und wetten gerne. Die meisten Glücksspiele sind allerdings verboten. Zum Beispiel auch Poker.
    So wurden auch schon mal deutsche Touristen verhaftet, als sie am Strand Skat oder Doppelkopf spielten. Denn die Kartenblätter sind ja die selben.

    Im Tempel kauft man sich dann an einem Stand Räucherstäbchen, Kerzen, Goldplättchen und Blumen. Mit diesen betet man dann zu Buddha.


    Räucherstäbchen, Kerzen und Blumen werden dann an den vorgesehenen Stellen geopfert. Vergleichbar ist das mit den Kerzen, die man in christlichen Kirchen vor Heiligenbildern opfern kann.


    Die Goldplättchen werden dann auf Buddhastatuen oder auch auf Statuen von beliebten Mönchen gedrückt. Häufig ist die Stelle, wo man sein Goldplättchen anbringt, nicht zufällig gewählt. Jemand mit Magenschmerzen wird das Plättchen vielleicht auf die Bauchgegend legen. Jemand, der eine Prüfung vor sich hat, klebt das Plättchen vielleicht auf die Stirn.


    Man kann sich dann auch Schälchen mit Kleingeld (in Deutschland hätte man früher Glückspfennige gesagt) kaufen und diese in aufgestellte Töpfe werfen. Auch das bringt Glück. Hoffe ich doch.


    Dann betet man noch vor einem besonders schönen Buddha, der in einem Gebäude auf dem Tempelgelände aufgestellt ist.


    An einer Verkaufsstelle kauften Lek und ich uns jeweils einen Aufkleber dieses Buddhas für unsere Autos. Meiner klebt inzwischen auf meinem blauen Polo. Lek will sich ein neues Auto kaufen und wird dann den Aufkleber dort anbringen.
    Jetzt bin ich also auch in Deutschland von einem Buddhabild vor Unfällen geschützt.

    Hinter dem Tempel fließt der Menam Tha Chin. Hier kann man sich Weißbrote für 10B (0,20€) das Stück kaufen...


    ... und diese dann an die Fische verfüttern. Weil Sonntag war und schon viele Menschen hier gefüttert hatten, waren die Fische schon satt und ließen sich kaum blicken.


    Mehrere junge Mädchen kamen uns auf dem Steg entgegen. Eines fragte mich
    Hello, what’s your Name?
    Meine Antwort: „My Name is Norbert, and Yours?
    Es kam keine Antwort, weil sie entweder zu schüchtern waren, oder ihr Englischvokabular nicht ausreichte.

    Ein Ausrufer pries mit seinem Megaphon ...


    ... Schiffsfahrten auf dem Fluss an. Auf der anderen Seite des Flusses gibt es auch Restaurants, die man mit den Schiffen ansteuern kann.


    Aber auch auf dieser Seite gab es ein Restaurant, das wir dann ansteuerten.
    Ich nahm Muu Satay, marinierte Schweinefleischspießchen mit Erdnusssoße und saurem Gurken - Chilli - Salat.


    Mongkorn aß Pat Krapau. Vorne ist eine Portion Hoi Tord (gebratene Muscheln mit Omelett) zu erkennen. Insgesamt hatten wir (9 Personen) 11 Gerichte, 3 mal Muu Satay, diese beiden Essen sowie 6 Nudelsuppen. Alles zusammen kostete mit Getränken 245 Baht (4,90€).
    Die Gerichte schmeckten zwar ganz gut, aber nicht überragend.


    Auf dem Rückweg trafen wir einen blinden Musikanten, dem wir ein paar Baht gaben.


    Wir bewunderten noch die schönen Anlagen auf dem Tempelgelände und fuhren dann wieder nach Hause.


    Zu Hause angekommen schauten wir uns die Nachrichten im Fernsehen an.
    Im Süden Thailands waren wieder 2 Menschen umgebracht worden. Darunter auch ein Kandidat der regierenden Partei "Thai Rag Thai". In meiner Familie wurde vermutet, dass die Anhänger der demokratischen Partei dahinter stecken. Allerdings glaube ich eher, es sind Kriminelle, die so etwas machen.

    Ich hatte ein kurzes Gedicht geschrieben, das ich Taeng übersetzte. Auch eine Kurzgeschichte habe ich begonnen. Ich sagte ihm, dass ich die Sachen dann ins Internet stellen will.
    Und dafür bekommst Du dann Geld?“ fragte er.
    Nein, das ist nur zum Spaß. Geld verdiene ich mit dem Wetter.“
    Das zeigte sich heute übrigens wieder sehr warm und wolkenlos.

  9. #38
    Avatar von MadMovie

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    Re: Ein Nashorn und fünf alte Knollen ...

    Jetzt hast du deinen neuen Spitznamen weg,
    Häuptling Nashorn Fünf Alte Knollen!

  10. #39
    Avatar von moselbert

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    Re: Ein Nashorn und fünf alte Knollen ...

    Ihr solltet doch wenigstens wissen, wie der komische Threadtitel zustandegekommen ist... ;-D

  11. #40
    Avatar von moselbert

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    Re: Ein Nashorn und fünf alte Knollen ...

    Mo 31.01.2005

    Vorgestern -ich habe es nicht bemerkt- hatte sich ein im Kanal treibender Hundekadaver im Fischnetz verfangen. Meine Frau sagte, er habe schon gestunken und sei aufgedunsen gewesen. Taeng hat ihn mit einem Ast befreit. Die Strömung ist hier im Kanal meist zügig und dann trieb der Kadaver weiter.

    Meine Frau hat in den Morgennachrichten gehört, dass schon mehrere 100.000 Thais gewählt haben. In Thailand gibt es keine Briefwahl. Wer am Wahltag verhindert ist, kann aber schon eine Woche vorher seine Stimme abgeben.

    Aus dem Kanal haben Taeng und Bui 4 Kokosnüsse gefischt, die von der gegenüber stehenden Palme heruntergefallen waren. Der Besitzer des Plantagengrundstücks hatte nichts dagegen, dass sich die Kinder auch mal an seinem Mangobaum bedienten, der am Klong steht. Jetzt hängt ein Schild dran: Mangos pflücken verboten.


    Denn derjenige, der einen Teil der Plantage gemietet und mit einem Haus bebaut hat, will die Mangos selber haben.

    Nur, wie der Plantagenbesitzer erzählte, pflückt dieser Mensch selber unerlaubt von den Bäumen auf der Plantage.


    Die Betreiber der neuen Bangkoker U-Bahn haben Prospekte verteilt. Hierin stand, dass die Bahn, nachdem sie im Januar einen Unfall hatte, wieder zu ermäßigten Preisen in Betrieb gehen würde.

    Da ich gerne mit U-Bahnen fahre, planten wir gleich für morgen einen Besuch.
    Auf dem Prospekt gab es auch eine Umfrage. Die U-Bahn soll in die Petkasem verlängert werden. Wie weit, das liegt daran, wie viele Menschen sich positiv zu dem Projekt äußern.


    Autsch!
    Ich habe mal nicht aufgepasst und mir eine blutende Schramme am Kopf zugezogen. Ich bin gegen einen Holzbalken vom Vordach des Hinterhauses gestoßen.


    Das hätte noch schlimmer enden können. Ich hätte beispielsweise gegen das Wellblech stoßen können.


    Oder mir einen vorstehenden Nagel in den Kopf rammen können.


    Da habe ich ja nochmal Glück gehabt.

    Taeng war heute angeln. In der Nähe gibt es einen Fischteich, wo man sich gegen einen Obolus eine Angel leihen kann. Die geangelten Fische nimmt man dann mit nach Hause. Ich schätze mal, der Zeitaufwand beim Einkauf und auch der Preis für die Fische sind auf dem Markt günstiger. Aber wer gerne angelt, bitte schön.
    Und meine Stiefsöhne angeln alle sehr gerne.

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