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Die Fragen...

Erstellt von hello_farang, 17.07.2007, 02:32 Uhr · 176 Antworten · 22.491 Aufrufe

  1. #111
    hello_farang
    Avatar von hello_farang

    Re: Die Fragen...

    Mir ist ziemlich klar, das er nicht so einfach aufgeben wird und bestimmt nochmal anruft. Also sage ich es Tippa und wir besprechen, das sie beim naechsten Anruf von ihm mir das Handy gibt. Ich werden mit ihm reden. Allerdings will ich von ihr vorher wissen, ob sie es wirklich ernst meint mit der Uni? Sie strahlt mich an, unterstuetzt von Vanida. Die Entscheidung scheint gefallen, denn sie hat es bereits ihrer Mutter versprochen. Gut, dann werde ich das Spiel mitspielen. Das Resultat ist es mir wert, den armen Bernie richtig auf die Rolle zu schicken.

    Tippa sagt, das sie Anfang naechster Woche zur Uni geht und sich einschreibt, ich werde dabei sein. Wir reden gerade darueber, das es ein erneuter break in ihrem Leben sein wird und es bestimmt auch nicht einfach werden wird, da klingelt wie bestellt ihr Handy. Sie schaut aufs display und nickt mir nur zu, Vanida ist zum Zerreissen gespannt.

    Die Phonetik des thailaendischen Englisch und des thai habe ich ganz gut drauf, also erstmal das knappes typisches "Hallo?" "Hello, -aehh- can I speak to Tippa please?" "Mai tho Tippa, kautschai mai? No speak Tippa. No call again, you understand?", druecke auf den die Taste mit dem roten Hoerer. Fuer Bernhard hat es sich mit Sicherheit so angehoert, als haette er eben mit einem Thai gesprochen der nicht will, das er sich mit seiner Freundin unterhaelt. Nicht nur fuer ihn, denn sowohl die beiden Maedels gucken erstaunt und grinsen, als auch einige unserer Tischnachbarn. Es klingelt gleich nochmal, aber Tippa drueckt ihn weg und ich sage ihr "I think you have to chance your SIM card now. Or you need a second mobile phone"

    Vanida weiss, wo ganz in der Naehe ein Telefonladen ist, in dem ein Freund arbeitet. Also gehen wir nach dem Essen die Petchaburi road wieder ein Stueck zurueck, am Panthip vorbei und dann vielleicht noch dreihundert Meter. Das blau-weisse DTAC Logo sieht man schon von weitem. Wie es Tippa geschafft hat weiss ich nicht, aber seit dem food court schleppe ich ihre ganzen Einkaufstueten. Bleibe kurz stehen und frage auf deutsch "Sag mal wieso muss ich jetzt deine Sachen tragen?" "What?", aber sie muessen beide sofort anfangen zu grinsen, denn meine Gestik ist ziemlich eindeutig. Na egal, werfe mir die Einkaeufe ueber die rechte Schulter, mit der linken Hand fingere ich mir eine Kippe aus der Packung in der Brusttasche und zuende sie an. Vanida haelt mir ihre Tueten auch hin, ich grinse und meine, das sie mir dann aber eine dieser Stangen besorgen muss, die man sich ueber die Schulter legt und an deren Enden die Waren haengen. Die Idee finden die beiden natuerlich genial, aber ich will mir gar nicht genau ausmalen wie das aussehen und auf die Passanten wirken wuerde. Der farang schleppt wie ein Kuli, waerend die Hasen vor ihm her huepfen. Vielleicht auch noch einen Ring durch die Nase mit einer Leine dran wie ein Khwaai? Bei meiner dieses erklaerenden Handbewegung prusten beide los. Tippa haut mir lachend auf die Brust, Vanida wuerde es am liebsten auch machen. Ich raune nur "Khon talueng, bai leo leo!", bestens gelaunt betreten wir dann den Handyshop. Das mit der neuen SIM Karte geht schnell, jetzt hat Tippa also eine neue Telefonnummer die ihre Sponsoren nicht kennen. Die eingespeicherten Nummern sind noch auf ihrem Handy, bis auf die wenigen, die anscheinend auf der SIM Karte gespeichert waren. Also wird die in eines der Handys vom Shop gesteckt, um die restlichen Nummern auslesen zu koennen. Als alles uebertragen ist, loescht Tippa drei Nummern, naemlich die der Teilzeitbekanntschaften aus Europa. Ihre alte SIM card bekommt sie mit, und gemeinsam verlassen wir das Geschaeft wieder.

    Es war so angenehm kuehl dort, und der gereichte Orangensaft hat super geschmeckt. Draussen auf der Strasse bellt uns wieder die Hitze und der Smog entgegen, augenblicklich beginne ich an zu schwitzen. Wir gehen den Weg zurueck, den wir gekommen sind. Aber vorbei am Phantip Plaza und den Geschaeften, dem Fischrestaurant bis an die Strassenkreuzung. Dort biegen wir nach rechts ab, die Maedels wollen noch ins World Trade Center. Ist mir recht denn ich spekuliere darauf, das der Biergarten davor bereits geoeffnet hat. Nach wenigen Metern ueberqueren wir einen Klong, und ich bleibe auf der Bruecke stehen.

    Sage Tippa: "Give me your old SIM card" Sie kramt sie aus der Tasche und gibt sie mir. Ich nehme sie zwischen rechten Daumen und Zeigefinger, und mache eine Bewegung als ob ich das kleine Stueck hightech ins Wasser schmeissen wuerde. Dabei frage ich sie: "Tirak, what you think? Is this history now?" Sie antwortet so, wie ich es zwar erhofft aber nicht unbedingt erwartet haette. Tippa nimmt mir die Karte aus der Hand, und laesst sie in den Klong fallen. Ihr Blick dabei ruht auf mir, und sie schaut wirklich ueberzeugt und dankbar aus.

  2.  
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  3. #112
    hello_farang
    Avatar von hello_farang

    Re: Die Fragen...

    Das sie die Nummern der Sponsoren irgendwo auch schriftlich notiert hat ist wahrscheinlich, aber die haben jetzt nicht mehr ihre Handynummer und koennen dementsprechend auch nicht mehr anrufen. Zwar nur ein Teilerfolg, aber der reicht mir fuers erste. Wir gehen weiter, und man kann die gelben Schirme mit dem Loewen drauf schon von weitem sehen. Ich muss laecheln bei dem Gedanken an ein eiskaltes Bier, serviert von einer niedlichen Bedienung in frechem Brauerei-Tennis-Outfit. Tippa ist bereits am telefonieren, um ihre neue Nummer durchzugeben an ihre Freundinnen. Beim dritten Telefonat gibt sie mir ihr Handy, es ist Bam. "Koja, I miss you and Tippa so much. Come back to Phuket quickly, leo leo!" der suesse Befehl hoert sich so verlockend an. Aber nun ist erstmal ein Besuch in Chiang Mai angesagt, sie wird warten muessen. Wir sprechen nur kurz miteinander, verabreden aber das ich sie gleich nochmal anrufen werde.

    An der rechten Seite des World Trade steht ein Schrein, er beherbergt eine Statue des Gottes Ganesha. Der mit dem Elefantenkopf, und er steht fuer Beginn und Veraenderung, fuer Inelligenz und Weisheit. Ohne es abgesprochen zu haben bleiben wir dort stehen fuer ein stilles Gebet. Vanida gibt mir drei Raeucherstaebchen, ich reiche sie weiter an Tippa und nehme mir selbst welche. Umfasse mein Amulett und fuehre es dreimal gegen die Stirn, danach zuende ich die Raeucherstaebchen an und stecke sie zu den vielen anderen. Das mit dem Amulett ist Vanida nicht entgangen, und sie fragt mich danach als wir weitergehen. Ich zeige ihr beide Seiten, auf der einen ist Ganesha als Relief abgebildet, die andere Seite zeigt den Geist des LekLai. Ausserdem ist auf thai der Name 'meines' Wat in Kanchanaburi zu lesen. Da sie es nicht kennt erklaert ihr Tippa, was es damit auf sich hat. Mandelaugen koennen ganz schoen gross und rund werden, aber trotz ihrer Bitte zeige ich ihr den LekLai nicht. Nicht hier, nachher zuhause, o.k.?! Das thai zwischen den beiden wird schneller, und ich verstehe irgendwann nur noch Schlagworte, und Phuket, Malte, Kanchanaburi.

    Fuer mich der richtige Zeitpunkt, auf den Biergarten zu deuten und ihnen "Happy shopping" zu wuenschen, ihr koennt mich danach ja hier wieder abholen. Tippa meutert zwar, aber ich bleibe hart. In den Schuppen bekommt mich heute niemand rein, vor allem nicht zwei einkaufsgeile junge huebsche Thailaenderinnen. Kenne die Preise dort, und werde mich hueten den Wahnsinn mitzumachen. Lieber lasse ich mich nachher ueberraschen, was sie sich gekauft haben. Mir steht der Sinn nach einem kalten Bierchen, und dem Betrachten des Publikums und den Bedienungen. Eine Band spielt noch nicht, dafuer laeuft Rockmusik, auch gut.

    Also ziehen die beiden alleine los in den tiefgekuehlten Konsumtempel, nicht ohne mir vorher alle Einkaufstueten zu ueberlassen. Ich orientiere mich in Richtung eines der freien gelben Tische. Neben mir ein paar Schweden oder Norweger, die Sprachen kann ich nicht auseinanderhalten. Eine Bierfee kommt angeschwebt, bringt denen zwei Pitcher, um sich dann an mich zu wenden. Ich bestelle ein grosses Bier mai sai nam kaeaeng, sie muss grinsen. Klopfe mir eine Zigarette aus der Packung, finde aber das Feuer nicht. Also frage ich am Nebentisch auf englisch. Bekomme den lighter gereicht mit der Frage "Where do you come from? Are this your girlfriends?" Ihnen scheint aufgefallen zu sein, das ich mit zwei Maedels unterwegs bin. Ich muss grinsen waerend ich das Feuerzeug zurueck gebe "No, only the girl with the longer hairs" Das wars dann auch schon, ich werde eingeladen mich zu ihnen an den Tisch zu setzen. Wie sich rausstellt sind es Schweden, wenn ich die zwei suessen blonden Hasen beachtet haette haette es mir auch auffallen muessen. Eine lustige Truppe, und was die Konvversation einfach macht ist die Tatsache, das man in Schweden deutsch bereits in der Schule lernt. Wir quatschen eine Weile, ich habe zwischenzeitlich mein Egobier bekommen von dem Singha-Hasen, dem man verdammt gerne mal auf ihren suessen Po hauen wuerde. Kaum habe ich drei Schluck getrunken, ist sie wieder zur Stelle und schenkt aus dem Pitcher auch mir nach, laesst Eiswuerfel ins Glas fallen und laechelt mich an. Bei ihrem zweiten Versuch muss ich energisch abwinken, schliesslich habe ich heute Nacht noch eine Technoparty auf dem Programm.

    Die Schweden sind maechtig gut drauf, und vier von ihnen waren so wie ich auf dem Rosklide-Festival 2000. Wir unterhalten uns intensiv ueber das Festival, und das tragische Unglueck damals. Trotzdem bleibt die Stimmung entspannt und locker, auch wenn es ein klitze ernster wird bei dem Thema. Geht ja auch gar nicht anders.

    Ploetzlich steht Vanida neben mir, legt vorsichtig ihre Hand auf meine Schulter und beugt sich zu mir runter. Dabei fallen ihr die Haare ins Gesicht, die sie sich hinter das rechte Ohr streift. Man wie gut sie riecht, und wie niedlich sie ist. Sie haucht mir ins Ohr "Khun Koja, we need 1000 Baht?!" Ich blicke sie an, ihr Gesicht ist keine 10 Zentimeter von meinem entfernt. Ihre Augen und ihr Erdbeermund wuerden jeden Mann zum Schmelzen bringen. "Nueng paan Baht?", ich blicke sie unglaeubig an. Sie muss laecheln, und fluestern nur "Surprise for you" Knabber mir jetzt noch am Ohrlaeppchen und ich drehe durch, so erotisch kommt die Bitte. Also bekommt sie die 1000, wofuer auch immer. Ich werde es ja hoffentlich bald erfahren.

  4. #113
    hello_farang
    Avatar von hello_farang

    Re: Die Fragen...

    Einer der Schweden fragt mich, ob das eben meine Freundin war? "Nein, das ist die Freundin meiner Freundin" Und wieso ich ihr einfach so das Geld gebe, und wofuer. "Weiss ich nicht, ist mir auch egal. Sie werden es vermutlich brauchen um etwas einkaufen zu koennen." Das schwedische Maedel mir schraeg gegenueber blickt mich vorwurfsvoll an und meint, das man so nicht mit den Thailaenderinnen umgehen kann. Ich verstehe was sie meint und erklaere ihr, das ich mit der einen zusammen bin und die andere eine gute Freundin meiner Freundin ist. Nicht mehr und nicht weniger. Und die 1000 Baht wuerde sie ja gerade locker mit ihrer Truppe versaufen, meine Freundin kauft sich etwas dafuer, ausserdem ist die Kohle nur geliehen. Na dann ging es richtig los, habe wohl die falsche Gespraechspartnerin gefunden oder sie hatte schon genug Bierchen intus. Jedenfalls gab es dann erstmal einen Einlauf, auf deutsch, schwedisch, und englisch wild gemixed. Die Jungs haben zwar nur breit gegrinst, aber sie haben sich nicht getraut etwas zu sagen. Habe ihr versucht zu erklaeren, das es sich um zwei Studentinnen handelt, die nicht arm sind, aber anscheinend gerade kein Bargeld mehr in der Geldboerse haben. Alles egal, ich bin ein Schwein, ein 5extourist. Habe die Diskussion mit ihr nach wenigen Minuten eingestellt.

    Der Schwede, der direkt neben mir sitzt fragt mich, ob dieses suesse Maedchen einen Freund hat. Ich grinse ihn nur an "Frag sie doch selber, wenn sie zurueck kommt. Ich bin nicht ihr Regierungssprecher" Wieder mischt sich die Schwedin ein, ob ich mich nicht schaemen wuerde? Meine Antwort nimmt ihr dann aber den Wind aus den Segeln, denn alle anderen stimmen mir zu "Pass mal auf. Wenn ich als Tourist nach Schweden fahre, dann in erster Linie wegen der schoenen Landschaft, um Urlaub zu machen, und wegen der netten, unkomplizierten Leute. Ich bin Junggeselle, und in Schweden gibt es viele sehr huebsche Maedchen. Wenn sich die Situation ergeben wuerde, dann wuerde ich auch mit einer Schwedin flirten und mit ihr ins Bett huepfen. Ist mir voellig egal, ob nun blonde Schwedin oder schwarzhaarige Thailaenderin, Hauptsache die Chemie stimmt. Und ich habe mich nunmal in Thailand verliebt, und nicht in Schweden"

    Nach zwanzig Minuten kommen Tippa und Vanida aus dem WTC und setzen sich zu uns. Die Jungs freuen sich, nur die Giftschleuder zieht einen Schmollmund. Tippa hat eine neue stylische Sonnenbrille von Carrera auf der Nase, sieht damit aus wie ein Fotomodel. Dafuer also die Kohle, die muss ein Vermoegen gekostet haben. Ausserdem bringen die beiden nochmal drei Tueten mit Klamotten mit. Aus der einen fingert Tippa ein weisses Hemd mit scharzen duennen Streifen von Boss hervor, ich soll es gleich anprobieren. Wenn es nicht passt kann sie es umtauschen. Es passt perfekt und sieht klasse aus, ich will es anbehalten. Aber sie meint, das ist fuer heute Abend, also muss ich es wieder ausziehen bevor ich es durchschwitze. Also wieder das andere Hemd angezogen, bei der Aktion kommt mein T-Shirt zur Ansicht, denn ich trage immer eines unter einem Hemd. Nun ist es so, das ich ausgerechnet heute ein schwarzes trage - mit dem Konterfei von Osama Bin Laden drauf. Das wird mir erst so richtig bewusst, als ich in die staunenden Augen der Schweden blicke, und muss breit grinsen. Sofort werden zwei Digis gezueckt um ein Bild von dem Deutschen im Osama-Shirt vor dem WTC zu knipsen. "Wo hast Du das gekauft?" will einer der Schweden wissen, am liebsten wuerde er es sofort haben. "Irgendwo in China-Town, weiss nicht mehr genau wo da" "Was hat es gekostet?" "80 Baht, weil ich gleich zehn Stueck genommen habe" grinse ich ihn an. Seine begeisterte Antwort in die Runde ist auf schwedisch, aber China-Town verstehe ich. Die Jungs werden wohl auf die Pirsch gehen nach solchen Shirts.

    "Tirak, bai baan mai khrap?", Tippa nickt mir zu. Vanida bekommt zwei Telefonnummern zugesteckt von den Schweden, sie muss verlegen laecheln. Wir verabschieden uns und gehen vor zum Taxistand, steigen ein und fahren Richtung Wohnung. Die Aircon arbeit auf Hochtouren, es ist eisekalt. Als eine Thai-Farmer-Bank in Sicht kommt laesst Tippa den Taxifahrer anhalten und steigt aus. Nach wenigen Minuten kommt sie zurueck, und reicht mit zwei 500-Baht-Scheine nach vorne. Der Taxifahrer macht grosse Augen, sowas hat er wohl noch nicht erlebt. Sein Gesichtausdruck verraet, das er nicht damit klar kommt das eine huebsche junge Thai einem Farang Geld gibt. Normalerweile laeuft der Tranfer ja in die andere Richtung. Zuhause angekommen bezahlt Vanida, wieder staunt der arme Taxifahrer, ich grinse ihn nur an beim Aussteigen.

    Die ganzen Tueten mit den Klamotten schleppen wir erstmal zu Tippas Schwester in die Bude. Ich muss ......, also verabschiede ich mich fuer zehn Minuten. Als ich fertig bin sind die beiden bereits dabei, die neuen Sachen anzuprobieren. Wie man in so kurzer Zeit ein derartiges Chaos anrichten kann verschlaegt mir den Atem. Ueberall Blusen, T-Shirts, Roecke, und Hosen wild im Wohnzimmer verteilt. Egal welche Kombinationen sie ausprobieren, ich finde alles 5exy. Hole mir aus der Kueche eine Flasche Wasser, und betrachte wieder einmal belustigt eine Modenschau und soll mich fuer irgendein Outfit entscheiden. Meine Meinung wird zwar ignoriert, aber so sind sie halt, Weiber.

  5. #114
    hello_farang
    Avatar von hello_farang

    Re: Die Fragen...

    Ich betrachte mir das eine Weile nicht ohne zu uebersehen, das Vanida einen wundervollen Busen hat. Was ich ihr auch mit ein paar dezenten Blicken bestaetige. Tippa nimmt es hin, schliesslich habe ich nicht mit der Show begonnen sondern bin nur als Gast hinzugekommen. Ich schalte den TV ein und versuche, an den beiden vorbeizugucken und den Nachrichten von CNN zu folgen. Ist natuerlich auch wieder vollkommen falsch, denn ich soll ja das Outfit der Maedels begutachten. Bloss wenn ich Vanida genauer betrachte, ist das Tippa wieder nicht recht, also lasse ich die beiden weiterspielen, irgendwann werden sie schon den richtigen Fummel fuer heute Abend gefunden haben. Ich gucke gar nicht mehr hin, gebe nur ab und zu ein aphatisches "Khrap" oder "Suai" von mir waerend ich meine Wasserflasche Schluck fuer Schluck leere und den world news zuschaue.

    Stehe auf und winke ab, die beiden wollen wissen wohin ich gehe? "Tam ab naam, who of you want come with me?" Die Antwort erfolgt in einem Kissenwurf von Tippa, Vanida muss laut lachen. Bin noch nicht aus dem Wohnzimmer raus, da bekommt Vanida das naechste Kissen voll auf den Kopf, die beiden beginnen eine Kissenschlacht wie 12-jaehrige auf Klassenfahrt. Beim Umdrehen und in den Flur gehen trifft mich nochmal ein Kissen, geworfen von Vanida. Ich fange es jedoch, bevor es zu Boden faellt und schleudere es zurueck an die Absenderin. Haben die heimlich Hasch geraucht oder was ist los??!

    Die Dusche ist entspannend, ab naam - fallendes Wasser. Ich geniesse jeden Tropfen, schaue im grossen Spiegel mal wieder nach dem gebrochenen Schluesselbein. Sieht immer noch nicht wirklich gut aus, alles ganz schief. Aber nun ist es zu spaet fuer eine OP, das muss so zusammenwachsen. Auch egal, sind ja nur Knochen. Die grosse Wunde auf der linken Schulter ist verheilt, und es bildet sich neue rosa Haut. Dort, wo mal wie auf dem gesammten Ruecken Sommersprossen waren ist nun ein Fleck aus frischer Haut, die brauen Punkte sind alle verschwunden. Ich hoere die Maedels sprechen und lachen, stehe vor dem Spiegel und ueberlege mir wie und warum ich ueberlebt habe, denn das Jochbein zeigt nun ganz deutlich eine tiefe Mulde nachdem der Schorf weg ist. Wo ist der Knochen geblieben? Gut, drei Splitter sind bereits durch die Gesichtshaut nach aussen gewandert und ich konnte sie rausziehen, aber da fehlen immer noch ca. drei Zentimeter. Ich kann meinen Zeigefinger in die Luecke legen, und er schmiegt sich in die offene Stelle unter der Haut. Irgendwo muss die Materie doch geblieben sein? Vielleicht steckt sie ja noch im Asphalt von Kata. Ansonsten sehe ich ganz gut aus fuer ein Unfallopfer wie ich meine, also abtrocknen und mit einem Handtuch um der Huefte raus zu den Maedels.

    Die scheinen sich anscheinend auf ihr outfit fuer die Disconacht einig zu sein. Tippa hat ein rotes Top an, dazu eine weisse hautenge Hose. Vanida einen eben so engen schwarzen Rock und ein blaues T-Shirt. Ich gehe zu meiner Tasche, ziehe eine frische Unterhose und die schwarzen Jeans an, dann das neue Hemd obenrum. Tippa meint erst, nein das geht nicht mit der schwarzen Hose - aber ich bin anderer Meinung. Fange jetzt bestimmt nicht an, so wie sie mit Vanida darueber zu diskutieren, dafuer bin ich ein Mann. Sie knoepft mir das Hemd zu, ich mache danach drei Knoppe wieder auf, sie knoepft sie wieder zu, das Spielchen zieht sich eine Weile. Irgendwann scheint alles o.k. zu sein, denn sie huepft ganz unvermittelt auf meinen Schoss. Umfasse mit der rechten Hand ihren Po, mit der linken ihren Ruecken, druecke sie fest an mich und kuesse ihr wundervolles Décolleté. Nach einer kurzen Liebkosung ist es Zeit aufzubrechen. Denke ich. Aber natuerlich belegen die Maedels nun das Badezimmer, um zu duschen und sich zu schminken. Also zappe ich auf MTV Asia, ziehe mir ganz in Ruhe ein paar Videoclips rein. Aus dem Bad hoert man Quiken und Lachen, ich ueberlege ob es nicht angebracht waere mal nachzuschauen was dort los ist, aber ich lasse es.

    Als die beiden nach einer halben Stunde frisch geduscht ins Zimmer kommen danke ich meinem Schoepfer dafuer, was fuer ein erotischer Anblick. Zwar schon geschminkt, aber fast nackt, nur in Unterwaesche und in Handtuecher gewickelt stehen sie da. Die nassen Haare schimmern schwarz-blau und sie laecheln, es ist kaum zu ertragen. Ich fasse Tippa an den Oberschenkel, und schiebe sie aus dem Bild. Denn im Fernseher habe ich einen Film mit Bruce Willis gefunden und moechte mich lieber darauf konzentrieren. Tippa zwaengt sich in ihre enge Hose, dabei mit ihrem Po immer schoen nah vor meinem Gesicht auf und ab huepfend. Bis ich ihr einen kraeftigen Klaps gebe, der so richtig knallt. Sie lacht nur, Vanida auch, die anscheinend ebenfalls keine Scheu hat sich vor dem Freund ihrer Freundin anzukleiden.

    Irgendwann ist auch dieses Martyrium vorbei, und wir koennen endlich los. Erstmal noch was futtern, dann Treffen mit Tutu und Nuu, und ab in die Zappelbude. Zu essen gibt es 50 Meter vor der Haustuer, superleckeres Pad Thai vegi, Tippa verbiete ich Fisch oder Gung. Schliesslich will ich sie noch kuessen koennen heute Nacht, so suess wie sie ausschaut. Die kleine Garkueche wird von einem liebenswerten aelteren Ehepaar betrieben, beide sprechen kein Wort englisch. Also muss ich wieder einmal all mein Thai zusammenklauben, um das mit dem Vegetarier klarzumachen. Was fuer eine Ueberraschung, als der Mann mir erklaert das er auch einer ist. Also bekomme ich zum Pad Thai auch noch Touhu, mit einem breiten ehrlichen und wissenden Laecheln. Fuer die drei Gerichte und die Getraenke betraegt die Rechnung 160 Baht, ich gebe gerne 200.

  6. #115
    hello_farang
    Avatar von hello_farang

    Re: Die Fragen...

    Danach stoppen wir ein Taxi, waerend Vanida mit den Maedels telefoniert und einen Treffpunkt abklaert. Ich weiss nicht, was sich der Taxifahrer denkt, aber er blickt immer wieder in den Rueckspiegel um Tippa und Vanida zu betrachten, danach schaut er mich an. Er spricht nicht, aber seine Blicke sprechen Baende. Meister, entweder du guckst jetzt auf die Strasse, oder es gibt gleich ein paar aufs Maul. Er scheint auslaendische Gedanken lesen zu koennen, denn nachdem ich ihn intensiv fixiert habe achtet er nur noch auf den Verkehr. Die Rama IV ist megavoll, wir stehen nur im Dauerestau und die aircon laesst mich langsam froesteln. Am liebsten wuede ich das Fenster runterkurbeln, aber das geht nicht weil die Kurbeln abmontiert sind. Rauchen ist auch nicht, das signalisiert der Aufkleber am Handschuhfach vor mir. Ich atme tief durch, fuer Tippa -die mich und meine Koerpersprache ja bereits gut kennt- der Anlass, mir von hinten den Nacken zu massieren. Mit meiner linken Hand greife ich zwischen Sitz und der B-Saeule vorbei nach hinten, und erwische ihr Bein um es zu streicheln.

    Vanida scheint ihr Handy am Ohr festgewachsen zu sein, sie brabbelt ohne Unterbrechung. Irgendwann mache ich mit den rechten Fingern eine Geste, die ein Geschnatter nachmacht. Dazu gackere ich wie ein Huhn. Breites Lachen von hinten, sogar der Taxifahrer muss grinsen. Ich hoere viel und schnelles Thai von hinten, kann nur ´Koja´ und ´talueng´ verstehen, aber es setzt ein paar Schlaege auf meine rechte Schulter. Kurz danach legt sie endlich auf, beugt sich vor zu mir und stubst mit ihrer Nase kurz ueber meinen Hals, gibt mir einen Kuss. Gleichzeitig dreht Tppa auf und bricht mir fast das Genick bei ihrer Massage. Ich hebe die Arme, gebe auf. Der Taxifahrer labert nun lachend los, allerdings auf thai. Das ich ihn verstehe kann er nicht wissen, also ist er sehr erstaunt als ich ihm antworte, welche der beiden meine Freundin ist.

    Der Stau in der Suk ist noch heftiger als in der Rama IV, der Taximeter tickert im 2-Baht-Intervall unermuetlich weiter, ist mir aber egal. Was sind schon 2 Baht? Betrachte die kleine Buddhastatue im Plaskikkasten auf dem Amaturenbrett, die ganzen Ketten mit Amuletten am Rueckspiegel wie sie muede hin und her schaukeln. Das Bild auf der ID-Karte hat nichts mit dem Gesicht unseres Fahrers gemeinsam, und wieso sitzen wir hier in so einem schwulen rosa Taxi? Gedanken die kommen, und wieder vergehen. Gruebele nach ueber die Architektur der Skytrain-Pfeiler, wer hat sich das Design wohl ausgedacht? Links und rechts ueberholen uns Mopeds, am Strassenrand Garkuechen, fliegende Haendler, bettelnde Penner. Ich geniesse es jedesmal, in Bangkok unterwegs zu sein.

  7. #116
    hello_farang
    Avatar von hello_farang

    Re: Die Fragen...

    Vor dem ´Glow Club´ ist es recht voll, als wir ankommen. Die 174 Baht auf dem Taximeter runde ich wie immer auf und gebe dem Fahrer zwei Hunderter. Er bedankt sich mit einem Wai, ich laechele ihn freundlich an. So, wo sind Tutu und Nuu? Ein weiteres Telefonat von Vanida fuehrt uns zu ihnen, sie stehen mit ein paar Freunden und Freundinnen mitten in der auf Einlass wartenden Meute von ca. 400 Menschen. Alle quatschen durcheinander, bestimmt ein Drittel der Leute haben Handys am Ohr, ich sichte ungefaehr zehn weitere farangs. Als sich unsere Blicke ueber die Koepfe der Thais hinweg treffen nicke ich ihnen kurz zu was diese erwidern. Nuu sieht einfach unglaublich aus, als haette sich sich pimpen lassen. Andere Haarfarbe, eher etwas ins roetliche tendierend, und mit einem wahnsinns Outfit. Ganz in rot, der Rock ist noch knapper und enger als der von Vanida, obwohl das rein logisch eigentlich gar nicht machbar ist.

    Meine Fresse, wo bauen die bloss solche Traumkoerper zusammen? In Deutschland bestimmt nicht. Mit jedem weiteren Tag in Thailand kann ich es immer besser verstehen, das die thailaendischen Maenner so oft untreu werden. Auch Tutu sieht zum Anbeissen suess aus, hat ein gebluemtes Sommerkleid an was keine Fragen offen laesst.

    Ich werde ihren Freunden Thong und Chai vorgestellt, auch sehr huebsche und hoefliche junge Maenner, die nach einem reichen Elternhaus aussehen. Stylische Klamotten, japanische Frisuren. Daneben stehen noch zwei Thailaenderinnen, die Vanida anscheinend kennt, denn es gibt Kuesschen und Umarmungen. Tippa haelt vorsichtshalber meine linke Hand, denn sie kennt mich. Koennte durchaus passieren das ich mich auch dazu hinreissen lasse bei dem Anblick der zwei Grazien. Speziell On scheint einer thailaendischen soap entstiegen zu sein, oder frisch von einem Fotoset zu kommen. Ihre Freundin hat kurze Haare, und scheint den maennlichen part in deren Beziehung zu spielen. Auch sehr huebsch, aber etwas kuehl, sie erinnert mich an Sinead O´Connor, auf thailaendisch. Ganz in schwarz gekleidet, natuerlich auch sehr figurbetont. An den Hosen viele Schnallen wie zum Festzurren oder in den guten alten Punkrockzeiten die .......hosen, obenrum ein aermelloses enges schwarzes Unterhemd. Irgendwie immer das selbe weltweit in der Technoszene, die Maedels sehen einfach nur klasse aus und sind gut drauf. Einer der Gruende warum ich genau diese Szene so sehr mag, neben der Musik natuerlich. Wuerde ich auf haessliche Frauen mit unmoeglichen Frisuren stehen, dann waere ich ........ geworden.

    Tippa bekommt die Clubkarte von Tutu, und wir stellen uns an um reinzukommen. Nach zehn Minuten sind wir an der weissen leuchtenden Kordel, die jedesmal erneut abgehakt und beiseite gehalten wird wenn Gaesten der Einlass gewaehrt wird. Eine riesen Ueberraschung, als ich mir die Tuersteher genauer angucke. Bullige Typen, und ganz bestimmt Muay Thai erprobt. Einer von ihnen war bei der Hochzeit meines Kumpels in Nakhon Pathom anwesend. Er blickt mich erst muerrisch, dann erfreut an und muss grinsen. Wir boxen uns kurz und freundschaftlich in die Maegen, mit ihm habe ich auch eine Nacht in einer Militaerkaserne in Bangkok verbracht, nein durchgemacht. Irgendwann mitten in der Nacht sind wir alle gemeinsam mal zu seiner damaligen Disse gefahren, um "die Gelder" abzuholen. Ich wollte gar nicht so genau wissen, um was fuer Kohle es sich handelt, konnte es mir aber denken. Er hat es mir dann gesagt, und ich habe wieder etwas ueber das Nachtleben in Bangkok dazugelernt.

    Tippa scheint es jedoch nicht zu schmecken, das ich solche Typen kenne, ich muss wie so oft einfach nur grinsen. Man Schatz, was kann ich denn dafuer das er ausgerechnet hier arbeitet? Probleme mit der Security wird es heute Nacht nicht geben, das ist schonmal klar -selbst wenn ich eine Pruegelei mit einem Englaender anfangen sollte. "Ui Koja, this is a bad guy you know?" "Yes I know tirak, so what? I´m a bad guy also" nehme ich sie fest in den Arm, bin wieder vom tollen Geruch ihrer Haare fasziniert.

    Als die Tuer zum Club aufgeht haemmert uns der Bass entgegen, als wuerden drinnen die Amis ein Massaker veranstalten. Bombe auf Bombe, im Sekundentakt. Uns zerreisst es fast das Zwerchfell, und augenblicklich steigt das Adrenalin in uns auf. Die Eingangstuer muss vom Fuehrerbunker stammen, anders kann ich mir nicht erklaeren, wie man draussen vorher kaum was gehoert hat. Die Druckwellen werden mit jedem Schritt Richtung Tanzflaeche heftiger und zaubern mir ein breites Grinsen ins Gesicht. Wenn ein Volk auf der Erde es versteht zu feiern, dann sind es die Thais.

    Konversation ist erstmal nur noch mit Zeichensprache oder Bruellen moeglich, solange bis man sich an den Lautstaerkepegel angepasst hat. Thong geht los und besorgt Getraenke, ich deute ihm nur an das ich gerne ein Bier haette, er nickt. Den DJ kenne ich nicht, irgendein Thai der wirklich hammerharten Detroit-Sound auflegt. Alles vom Feinsten. Aber vielmehr als das bestaune ich den Club an sich. Superedel, mit Lichteffekten vom besten. Die Waende sind anscheinend abgehaengt und werden von hinten beleuchtet, die Farben wechseln staendig. Ansonsten sehr kalt durchgestyled, a la Bauhaus oder Kandinski. Ein traumhafter Laden, in dem ich mich sofort wie zuhause fuehle. Das Publikum ist zu 98% Thai, und alle sind richtig gut gekleidet. Da gibt es keine kurze Hosen, kein Feinripp, und es sieht danach aus als haette jeder mindestens einen Mercedes als Spielzeug in der Garage.

    Trenne mich von Tippa und den Leuten, nachdem ich meine Flasche Bier habe und Tanze durch den Laden. Erstmal alles und alle von jeder Seite aus betrachten. Irgendwann lande ich an der Bar, und treffe auf Nakadia. Sie hat ein blaues Kleid aus Neopren an, ihr grosser Busen ist einfach unuebersehbar. Nicht umsonst ist sie neben dem Job als Djane auch Fotomodel, sie holt sich gerade eine Flasche Wasser. Ich gruesse sie, und sie schaut mich fragend an. "We met us twice. First time in Kassel, Oelmuehlenweg. Second time in Berlin, in the Tresor location in 1999, I was one of the VJs" Sie grinst und prostet mir zu, scheint sich zu erinnern. Sie bruellt mir ins Ohr, das ich doch bitte Marusha gruessen soll, wenn ich wieder in Berlin bin. Ich muss lachen und bruelle zurueck, das ich noch drei Monate in Thailand bleibe, es aber danach gerne machen werde. Das anschliessende Gespraech ist entspannt, sie kann sogar etwas deutsch. Irgendwann steht Tippa neben uns und ich spuere ihre Hand auf meiner Schulter die bereit ist fest zuzugreifen. "Tirak, this is Nakadia, Nakadia this is my girlfriend Tippa" kann ich erfolgreich die Situation entschaerfen. Nakadia erzaehlt von den schoenen Visuals, die wir damals zu ihrem Set hingelegt haben, Tippa entspannt sich und laesst mich unbestraft. Nur als Nakadia mir zum Abschied einen fluechtigen Kuss gibt bekomme ich die Faust von Tippa in den Ruecken. Drehe mich um, ergreife beide Arme von ihr, und ziehe sie an mich "Tirak, phom rak khun!", was ich mit einem dicken Kuss auf ihren Hals unterstreiche. Lasse mein halbvolles Bier auf dem Tresen stehen und tanze mit Tippa gemeinsam in die Menge.

  8. #117
    hello_farang
    Avatar von hello_farang

    Re: Die Fragen...

    Als Nakadia an die turntables geht gibt es kein Halten mehr. Der dancefloor ist brechend voll, alle huepfen zu ihren beats auf und ab. Kein Detroit-style , sondern eher Housemusic, wenn auch knallhart. Kadia bekommt Blumen geschenkt von verliebten Maennern, woher die die jetzt haben entzieht sich meiner Kenntnis, aber sie muss wie eine Morlam-Taenzerin immer wieder einen Wai machen und die Geschenke annehmen. Kenne ich so auch noch nicht, aber es ist sehr lustig anzusehen. Zudem ist sie natuerlich ein absoluter Augenschmaus, mit ihrer doch sehr grossen Oberweite und ihrem Schmollmund wie aus einem Comic geklaut. Tippa laesst mich keinen Moment aus ihrem Einflussbereich, auch wenn ich es ab und zu probiere ihr davonzutanzen. Ein paar Jungs haben ein Auge auf mich geworfen und kommen naeher, ich probiere sie abzublocken indem ich mit Tippa Hautkontakt aufnehme. Was die an mir finden habe ich immer noch nicht begriffen, aber gerade in Thailand scheinen es schwule Maenner auf mich abgesehen zu haben. Bin also ganz froh darueber, das mir Tippa nicht von der Seite weicht, und auch Vanida naeher kommt. Mit ihr zu tanzen scheint kein Problem darzustellen, denn Tippa laesst es zu.

    Das Strobo zuckt, die Spots drehen sich wild in die wabernde Menge aus zuckenden Leibern, und die Lautstaerke der Beats ist umwerfend. Grinse und winke Kadia mal kurz zu, sie laechelt zurueck um danach gleich wieder an den Reglern des Mischpults zu manipulieren. Wie gerne wuerde ich jetzt und hier die Visuals uebernehmen, was fuer ein Traumjob waere das denn?!

    Aber es ist auch schoen einfach nur die gute Stimmung zu geniessen, sich ohne Verpflichtungen den beats hingeben zu koennen, und sich um seine 5exy Freundin zu kuemmern. Meine Guete, wie huebsch und erotisch sie ist, ich bin irgendwem einen Gefallen schuldig bei der grossen Schlussrechnung des Lebens. Nicht nur gut aussehen kann sie, sondern sich auch noch toll bewegen und tanzen. Eine Freude, die nicht nur mir auffaellt sondern auch einem anderen Farang. Er probiert sie mir abzutanzen, ich lasse es zunaechst zu und sie sich darauf ein. Irgendwann ist es mir aber doch zu heftig, und ich gehe dazwischen. Ein kurzes mediales Kraeftemessen, ein ziemlich boeser Blick von mir lasst ihn Abstand nehmen, zumal er zwei Koepfe kuerzer ist als ich. Alles entspannt, aber es haette fast ein paar aufs Maul gegeben, das ist uns dreien klar. Vor allem Tippa, die mir ihre Arme um den Hals legt und mir einen Kuss gibt. Ja Schatz, I take care of you. Und versuche ja nicht etwas anderes, sonst bekommen wir beide richtig Aerger. Wie zur Bestaetigung, das sie meine Gedanken lesen konnte bekomme ich nochmal einen dicken Kuss, kann ihren Koerper fest an meinem spueren. Verliebt drehen wir uns ganz langsam zu den wummernden Technobeats, als seien wir in einer anderen Welt. Der Geruch ihrer frisch gewaschenen Haare macht mich fast verrueckt, wie gerne wuerde ich sie jetzt und hier uebers Knie legen... Sie haette es mehr als verdient, und auch die Versorgung danach. Aber ich lasse sie los, und tanze davon Richtung Toilette.

    Mal sehen, was mich da erwartet, immerhin ist das hier ein First-Class-Club. Wow, es laeuft Chillout, und die Anlage sieht aus wie im Ritz. Bekomme natuerlich, kaum habe ich meinen Schniedel rausgeholt und lasse es laufen, ein warmes Handtuch in den Nacken gelegt. Dazu eine Nackenmassage, auch wenn sich der arme Junge in schwarzer Hose und gebuegeltem weissen Oberhemd etwas strecken muss. 193 cm sind nunmal 193 cm, Pech gehabt Kleiner. Aber er macht es gut, ich gebe ihm 50 Baht Trinkgeld. Auch beim Haendewaschen ist er mit behilflich, reicht mir die Seife und ein frisches kleines Handtuch. Der Laden hat was, alle Achtung.

    Fuer ein paar Minuten bin ich meine Bewacherin los, kann also ganz ungeniert mal in die Runde blicken als ich die Toilette verlasse. Geaendert hat sich eigentlich nichts, die schoenen schwitzenden Leiber springen auf und ab oder machen wilde Verrenkungen zu den Beats im Strobonebel. Und immer wieder dieses glueckliche Laecheln von zuckersuessen jungen Thailaenderinnen, womit habe ich das nur verdient? Schaue mir Kadia an, und versinke in ihrem unglaublichen Busen. Wie kann man als Thai nur solch grosse Brueste haben? Sie laesst ihre Pracht auf und ab huepfen im Rythmus der Musik, fest verpackt in dem blauen Latex-Outfit. Ich muss an einen Freund in Deutschland denken, der auf big ..... steht und grinse mir eins. Aber irgendwann bin ich wieder bei Tippa und Vanida, und sehe was mir gefaellt. Ich gebe Tippa erstmal einen Kuss, streichele ihr ueber den suessen knackigen Hintern. Vanida blinzele ich zu, sie legt mir als Dank ihre rechte Hand auf die Schulter, und streichelt mich. Zu dritt tanzen wir, ich nehme beide Maedels in jeweils einen Arm, und wir steppen durch den Saal zur Musik von Carl Cox.

  9. #118
    hello_farang
    Avatar von hello_farang

    Re: Die Fragen...

    Mein Handy klingelt, ich hoere es zwar nicht bei der lauten Musik spuere es aber in meiner Hosentasche vibrieren. Und im selben Moment faellt mir, das ich ja Bam zurueckrufen wollte. Mist, habe ich voellig vergessen. Und natuerlich zeigt mir das display ihren Namen an, ich gehe ran und halte mir das rechte Ohr zu. Hier drinnen ist es einfach viel zu laut, ich verstehe sie zwar, sie mich aber nicht. Also gehe ich nach draussen, boxe im Vorbeigehen Bui nochmal in seinen Wanst und zwinkere ihm zu. Mache eine schnelle Handbewegung, das ich gleich wiederkomme, nur telefonieren muss. Er grinst.

    Bam will wissen wo ich gerade bin. "Tirak, we are in the ´Glow Club´, a very nice discothek. Sorry I forgot to call you back..." "What? You forgot me? Koja I miss you and Tippa so much" "Schatz, I miss you also" dann erzaehle ich ihr das wir nun erstmal nach Norden fahren werden, um Tippas Eltern zu besuchen. "Yes Tippa told me. And she told me she wants go back to Chula. Is this true?", ihre Stimme klingt traurig. "Khrap, thats right. But we come back to Phuket before she start study" "Ui Koja, you go back joereman, Tippa goes back Bangkok, I stay alone. This is not fair" "Tirak, you will go to Europe very soon, thats the way of live. You will have a new live together with Magnus. Tippa cannot stay in Phuket all the time, I think you can understand this. You must do understand. After finishing the Chula she will have chances for a good job. No more freelancing, or maybe only for fun" Es klingt als ob sie weinen, wie gerne wuerde ich sie jetzt ganz fest in den Arm nehmen und ihr die Traenen wegkuessen. Ihren wunderschoenen Busen streicheln, sie an der Huefte kitzeln damit sie wieder lacht. Ich frage sie was sie gerade macht, ob sie im Sunset ist? "No, today is free, I stay at home -alone!", und wieder ein Schluchzen zum Steine erweichen. "Oh Tirak, we come back for sure!" "Yes?" "Yes baby", ich betrachte mich in der abgedunkelten Seitenscheibe einer Limousine die vor dem Club geparkt ist. Sehe den kleinen Aufkleber auf meinem Handy wild blinken, soll ja angeblich die Strahlung entschaerfen. Weiss es nicht, sieht auf alle Faelle sehr technoid aus. Irgendwie wird mir schlagartig klar, das ich mit Bam bestimmt nochmal in der Kiste landen werde.

    Jetzt aber werde ich erstmal zurueck in den Club gehen, wenn Bui mich ohne VIP-Karte reinlaesst. Wenn nicht, bekommt er ein paar aufs Maul. Wir versprechen uns hoch und heilig, morgen wieder zu telefonieren und ich lege auf. Uff, ich mag solche Gespraeche nicht, ich mag es grundsaetzlich nicht zu telefonieren. Vor allem nicht mit Frauen. Die sind ja an sich schon komplizert genug, aber sie beim Labern nichtmal sehen zu koennen macht mich nervoes. Ich moechte sie dabei ansehen koennen, anlaecheln und anfassen.

    Vor dem Eingang immer noch eine Schlange von Menschen die rein wollen, ich draengele mich nach vorne und natuerlich macht Bui einen Scherz. Er will mich zurueck ans Ende der Warteschlange schicken. Blicke mich kurz um, dann frage ich ihn sehr langsam und deutlich "What? You talk with me? YOU speak to ME?" und ich mache die Handbewegung mit dazu passendem Sound des Durchladens einer automatischen Pistole. Taxidriver laesst gruessen, er lacht und laesst mich natuerlich durch. Hinter der Kordel bleibe ich stehen und drehe mich zu ihm um. Frage, ob wir uns die Tage mal bei Khun Nueng treffen wollen, er nickt grinsend. Wir tauschen unsere Handynummern aus, dann verschwinde ich wieder im Club. Hier drin ist es kuehler als draussen, in Deutschland ist das immer umgekehrt. Muss mich erstmal wieder an das Strobo gewoehnen, die Koerper der tanzenden Leute sind in dem grellen Licht alle paar Augenblicke in einer anderen Position, scheinen dennoch wie erstarrt dazustehen. Eine tolle Erfindung, genauso wie die fetten Baesse zu denen sie wild abraven. Blicke umher, kann meine Maus und ihre Leute nicht finden. Nur Thong sehe ich, also frage ich ihn wo Tippa und Vanida sind. Er deutet in den hinteren Bereich des Clubs.

    Am Tresen ziehe ich mir ein Bier, dann gehe ich dorthin wo Thong hingezeigt hat. Die Maedels sitzen auf einer sehr bequem ausschauenden cremefarbenen Couch, Tippa hat mir einen Platz freigehalten und ich setze mich. Gebe ihr erstmal einen dicken langen Kuss auf den Hals, sie wundert sich was los ist? "Nothing, I just love you" bruelle ich ihr ins Ohr. Sie schlingt ihre Arme um mich und reibt ihren Kopf an meinem rechten Oberarm. Natuerlich will sie wissen wer angerufen hat. Ich sage ihr das es Bam war und sie sehr traurig ist. Augenblicklich zueckt sie ihr Handy und beginnt wie wild eine sms zu tippen. Fuer mich zwar nur die Steigerung des Handyunsinns, aber in dieser Situation und bei der Lautstaerke wohl doch die bessere Alternative zu einem Telefonat. Dauert nicht lange, und sie erhaelt eine Antwort. Kuesst mich, muss grinsen und sagt das Bam mich liebt und sie mir einen Kuss von ihr geben sollte. Zeigt Vanida die sms, und auch sie muss laecheln und schaut mich an das mir ganz anders wird. Man, diese Art von Multitasking muss ich erst noch lernen, und ich weiss jetzt schon das es mir in Deutschland sehr fehlen wird.

  10. #119
    hello_farang
    Avatar von hello_farang

    Re: Die Fragen...

    Irgendwann gegen halb Vier Uhr morgens brechen wir dann auf, die homebase ansteuern. Mit Tippa im Arm gehe ich noch rueber zu Nakadia, und wir verabschieden uns. Ich bedanke mich fuer die schoene Musik, sie sagt nochmal ich soll Marusha gruessen. Geben uns die Hand drauf, und ich gebe ihr noch einen Handkuss was sie laecheln laesst. Tippa hingegen kneift mir daraufhin erstmal in die Seite, dann lachen wir alle. Draussen spreche ich mit Bui, der nun eher gelangweilt rumsteht und nichts mehr zu tun hat ausser Praesenz zu zeigen. Auch Tippa scheint ihre Scheu vor ihm verloren zu haben, denn als wir darueber reden wann wir uns treffen koennen meint sie, das wir erstmal nach Chiang Mai fahren und dann zurueck nach Bangkok kommen. Ich werfe noch ein, das auch Kanchanaburi auf dem Programm steht, was Bui mit Interesse hoert. "Wat Thamfad?" "Khrap, I must go there". Er ueberlegt, ob er mitkommt. Sein Kollege guckt unglaeubig nach dem Motto "Du willst dir einen LekLai einsetzen lassen?" Noch irriterter blickt er jedoch mich an, hat der farang etwa bereits einen im Arm? Laechele ihn nur freundlich an, ohne etwas zu sagen. Bui betrachtet mein Gesicht, ihm faellt nun die tiefe Luecke im Jochbein auf. Sein englisch ist nicht besonders, also nicke ich Tippa kurz zu, damit sie die Story erzaehlt. Als sie damit fertig ist guckt Bui nach meinem Schluesselbein, sein Kollege auch. Und wieder dieser teils angewiderte, teils hoechst interessierte neugierige Blick, wie ich ihn schon so oft in Thailand gesehen habe. Mein Freund, wir bleiben in Kontakt. Und wir treffen uns spaetestens in der Kaserne, o.k.?! Er winkt eines der wartenden Taxis heran, beugt sich kurz zum Fahrer ins Fenster und sagt ihm irgendwas.

    Als wir eingestiegen sind ueberlegen wir uns, wohin wir ueberhaupt wollen. Ich habe schon wieder Hunger, die Maedels sind dem nicht abgeneigt. Also erstmal zu einer Garkueche, der Taxifahrer ist ganz aufgeregt und meint er kenne die beste in der ganzen Suk-Region. Also gut, fahr uns dahin, und wenn es nicht stimmt dann weisst Du ja jetzt, wer Dir die Luegen austreiben wird. Der grosse boese Mann vom Glow naemlich. Aber er hat recht, faehrt uns dreimal um die Ecke zu einem sehr leckeren kleinen Restaurant, steigt sogar mit uns aus und isst selber etwas. Vanida nimmt eine sehr grosse Portion Reis mit, denn sie wird damit in ein paar Stunden den Moenchen ihren Respekt zollen und ihnen den Reis in ihre Bettelschalen geben.

    Danach lassen wir uns bei Vanida absetzen, der Taximeter zeigt wundersamerweise nur 138 Baht an trotz des Umwegs zur Garkueche. Ich gebe wie vorher schon 200, gleiches Recht fuer alle. Ein sehr dankbarer Taxifahrer rollt zurueck in seine Nachtschicht. Den Reis verstaut Vanida im Kuehlschrank, waerend ich mir bei der Gelegenheit die vorletzte kleine Dose Chang herausfische. Meine Ohren fiepen, es war doch sehr laut im Glow Club, aber toll. Eine location, die ich bestimmt nicht zum letzten Mal besucht habe.

    Am offenen Fenster rauche ich noch eine, blicke auf die ruhige Soi. Ein Hund pisst an den Betonpfeiler der die ganzen Telefonkabel haelt, und trottet dann weiter nicht ohne einige am Strassenrand liegende Muelltueten genauer zu beschnueffeln. Scheint aber nichts fuer ihn dabei zu sein, denn er laesst sie ungeoeffnet. Schaue ihm nach, muss an den armen Hund von Lek denken. Warst ein ganz lieber Koeter, warum es ausgerechnet dich so boese hat zerlegen muessen.

    Vanida rollt uns den Futon aus, und ich habe kaum einen groesseren Wunsch als an Tippa gekuschelt einzuschlafen. Aber als ich die drei Kissen sehe und die zwei Decken, da wird mir klar das es wohl eine enge Dreierkombi wird heute Nacht. Und so kommt es auch, ich liege ganz links, Tippa in der Mitte, Vanida rechts. Kann es gar nicht vermeiden als ich meinen Arm um Tippa lege auch Vanida zu beruehren. Sie lassen es zu, ich schlafe laechelnd ein waerend die beiden noch quatschen. Aufs duschen verzichten wir alle drei, dafuer ist morgen frueh auch noch Zeit...

  11. #120
    hello_farang
    Avatar von hello_farang

    Re: Die Fragen...

    Eigentlich wollte ich ja mal mit Vanida gemeinsam runter gehen und den Moenchen ihr Essen reichen. Ich wache auf, weil sie gerade zurueck kommt von der Spende und sich wieder zu uns legt. Ich blinzele ihr verschlafen zu, sie schaut mich an, ich muss sie einfach streicheln so suess ist sie. Tippa schlaeft tief, rueckt mit ihrem Hintern aber fest an meine Huefte. Vanida und ich muessen laecheln, dann pennen wir wieder ein. Um kurz nach Zehn werde ich erneut wach, auch die beiden huebschen Frauen neben mir. Langsam beginnen wir den neuen Tag, ein Sonntag. Mir brummt der Schaedel, obwohl es gestern doch nur vier kleine Biere waren im Club plus das dann hier. Tippa schubst mich von der Matte "Tam abnaam!", ja ist klar. Kommst Du mit? Sie will nicht, sondern lieber noch etwas liegenbleiben. Man, und ich haette gerade so einen Bock auf dich...

    Als ich aus dem Bad komme steht Vanida in der Kueche, und kocht etwas. Schlabbriges T-Shirt an, kurze gebluemte Hose, sehr niedlich. Ich schaue nach was sie da macht, anscheinend eine Reissuppe. Sie versichert mir das es nur Gemuesebruehe ist, und sie das Huhn extra zubereitet. Wie so oft in den letzten Tagen schauen wir uns dabei intensiv an, und es passiert. Wer die erste Microsekunde vorher die Idee hat weiss ich nicht, aber wir kuessen uns. Und das sehr heftig. Ein wunderbares Gefuehl ihren zarten Koerper so direkt zu spueren, aber im naechsten Moment ist uns beiden auch sofort klar, das das nicht gehen wird. Es waere Tippa gegenueber nicht fair, obwohl wir es jetzt beide wollen. Bin voellig elektrisiert und schlagartig hellwach. Frage mich, ob sowas normal ist in Thailand, oder nur mir passiert? Das waere um ein Haar Maedchen Nummer Drei geworden, mit der ich 5ex habe innerhalb von einem Monat. Und dabei schlaeft nebenan meine Freundin, die einen Traumkoerper hat und ein unglaublich suesses Gesicht.

    Ziehe mich an, waerend ich Tippa betrachte. Das T-Shirt und das Hemd von letzter Nacht ist vom Tanzen durchgeschwitzt, da hilft auch kein Deo mehr. Wir muessen bald mal rueber in Sarinya´s Wohnung. Mit zarten Kuessen wecke ich Tippa, sie beginnt noch schlafend zu laecheln, greift nach mir. Ich bitte sie "Tirak, wake up now", was sie nur damit beantwortet, indem sie mir ihren suessen Busen entgegenstreckt. "Hey, we are not at home, so stop it!" werde ich lauter, denn so langsam kann mich wirklich kaum noch beherrschen. Vanida bringt ein Tablett mit fuenf Schuesseln ins Wohnzimmer, stellt es auf dem Fussboden ab. Eine grosse Schuessel mit der Gemuese-Reissuppe, eine weitere mit Huehnerfleisch, und drei leere fuer jeden von uns. Drei Loeffel und ein paar Staebchen. Wir fruehstuecken, dann gehen Tippa und ich rueber in die Bude ihrer Schwester.

    Kaum haben wir die Tuer hinter uns geschlossen und uns vergewissert das niemand zuhause ist, schnappe ich sie mir und presse sie gegen die Wand im Flur. Verdammt, es kann mir gar nicht schnell genug gehen damit, ihr die Klamotten auszuziehen. Ich kuesse ihr Gesicht, ihren Hals, ihren Busen. Sie lacht und stoehnt, fummelt an meiner Hose rum. Kurze Ueberlegung, ob Badezimmer oder auf der Couch im Wohnzimmer. Schatz, das entscheidest Du, mir ist es doch egal. Sie zieht mich Richtung Bad, waerend ich mir gerade die Socken ausziehe und mich bei ihrem Gezerre fast hinpacke auf den glatten Kacheln. Blicke in feuchte und leuchtende geile Augen, ganz klar das sie genauso spitz ist wie Nachbars Lumpi und ich. Dennoch kann ich mich kurz losreissen um ein Condom zu holen. Als ich zu ihr ins Bad komme steht sie bereits unter der Brause, haelt mir das Duschgel entgegen. Ja es macht sehr viel Spass seine Freundin erst von oben bis unten einzuseifen, und ihr danach unmissverstaendlich klarzumachen das man sie liebt. Man ist sie suess, wieder einmal will ich nicht wahrhaben, das es irgendwann vorbei sein wird. Ihr Quieken und Stoehnen koennen die Nachbarn mit Sicherheit hoeren, es ist uns sowas von egal.

    Entspannt, frisch geduscht und mit neuen Klamotten am Leib gehen wir wieder rueber zu Vanida. Wie sie es rausbekommt weiss ich nicht, denn ich mache keinerlei Anstalten es auch nur anzudeuten. Jedenfalls stellt uns Tippa zur Rede, ob da etwas war?! Der weibliche Sensor warscheinlich wieder einmal. Sie ist nicht boese oder eifersuechtig, aber sie moechte es nur wissen. Ich ueberlasse Vanida die erste Antwort, nicke dann aber zustimmend. Ja, wir haben uns gekuesst, und ja, wir sind uns sehr sympatisch. Aber nein, wir haben es nicht miteinander getrieben. Tippa waere nicht Tippa, wenn sie mir jetzt nicht tief in die Augen schauen wuerde und laecheln. Bin zwar in Abwehrbereitschaft falls es Schlaege gibt, aber sie ist ganz ruhig. Sie erzaehlt Vanida sehr genau von der Zeit auf Phuket und am Railey beach mit Bam, dabei streift sie mit ihrem rechten Zeigefinger staendig ueber die Haare auf meinem linken Unterarm. Ab und zu packt sie zu und zupft ein paar davon raus, ich lache sie jedesmal dabei mit einem "Aua!" an. Nachdem ich ihr sage, das es nach der letzten Nacht doch voellig selbstverstaendlich ist, muss sie laecheln und umarmt mich. Nimmt Vanida mit ins Boot, ein schoenes Gefuehl. Klar ist, das ich und Vanida nicht miteinander schlafen werden, aber Koerperkontakt ist genehmigt. Wir wissen auf was wir stehen, und das Tippa und ich ein Paar sind. Ich mache ihr nochmal unmissverstaendlich klar, das ich mich fuer sie entschieden habe und ihr treu bleiben werde solange wir zusammen sind. Aber auch das Bam eine Ausnahme darstellen kann, ihr Kuss daraufhin ist wie ein Versprechen.

    Was geht, wir brauchen Bahntickets fuer morgen?! Tippa fragt, ob wir nicht lieber wieder fliegen wollen, aber ich lehne ab. Die Strecke in den Norden ist landschaftlich viel zu schoen und reizvoll, als das man sie mit dem Flugzeug verschwenden sollte. Also haengt sich Vanida ans Telefon, bestellt fuer uns zwei Plaetze in der zweiten Klasse. First class ist nicht, dafuer macht die zweite einfach zuviel Spass, Party im Grossraumabteil. Die Karten koennen wir uns ab sofort im Hualampong abholen. Nur der Starttermin ist heftig, denn es soll in aller Herrgottsfruehe um 6:05 Uhr losgehen. Und die thailaendische Bahn ist puenktlich, zumindest was die Abfahrtszeiten in Bangkok angeht. Na dann komme ich endlich morgen frueh dazu, der Speisung der Moenche beizuwohnen.

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