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Büsum an der Nordsee

Erstellt von Doc-Bryce, 26.08.2009, 11:14 Uhr · 33 Antworten · 6.043 Aufrufe

  1. #11
    Avatar von Dieter1

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    Re: Büsum an der Nordsee

    Ich war nur einmal in der Naehe des Nordpols, so Ende der 70iger hatte ich ne Freundin in Kopenhagen.

    Schoene Bilder aus Schleswig, das mir als Sueddeutschem sicher vollkommen exotisch erscheinen wuerde :-) .

  2.  
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  3. #12
    Doc-Bryce
    Avatar von Doc-Bryce

    Re: Büsum an der Nordsee

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  4. #13
    Avatar von HPollmeier

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    Re: Büsum an der Nordsee

    Hallo!

    3. St. Peter-Ording



    An Eiderstedts Westspitze liegt hinter dem immerhin 12 km langen Sandstrand St. Peter-Ording


    mit seinen verschiedenen Ortsteilen, einer der bekanntesten Urlaubsorte der Region. So dient die Stadt auch fast ausschließlich dem Fremdenverkehr. Minderbemittelte haben zum Strand ohne Entgelt keinen Zutritt.




    Das Nordseeheil- und Schwefelbad verfügt über eine der stärksten SchwefelsoIen Deutschlands.




    Zum Schutz vor Hochwasser findet man Pfahlbauten: Restaurants außerhalb der Seedeiche stehen hier auf ihren hohen Dalben am Strand.





    Der Küste vorgelagert sind die weiten, ca. 1000 m breiten Sande, zu denen man gehen oder fahren muß, um an die Nordsee mit ihrem Gezeitenwechsel zu gelangen.




    Gruss
    Heinz

  5. #14
    Doc-Bryce
    Avatar von Doc-Bryce

    Re: Büsum an der Nordsee

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  6. #15
    Avatar von HPollmeier

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    Re: Büsum an der Nordsee

    Ja, Günther,

    mein Fehler, ich habe nicht aufgepaßt.

    Und der Spruch stammt von der Tür des Schifferhauses von 1625.


    Das wäre wieder ein Fressen für die ‚Deppen’ gewesen, wenn sie ihren Sauladen inzwischen nicht geschlossen hätten.

    Gruss
    Heinz

  7. #16
    Doc-Bryce
    Avatar von Doc-Bryce

    Re: Büsum an der Nordsee

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  8. #17
    Avatar von zuluton

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    Re: Büsum an der Nordsee

    Da ich hier in Büsum lebe, möchte ich Euch folgenden Link nicht vorenthalten:

    http://www.kuestenforum.de/search.php?searchid=7880

    Wie ich finde, sind da sensationell gute Bilder zu sehen.
    Und wer wusste schon das St.Peter Ording den breitesten Sandstrand der Welt hat ?

  9. #18
    Avatar von HPollmeier

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    Re: Büsum an der Nordsee

    Hallo zuluton,

    Danke für den Hinweis, da ist ein Profi am Werk; ganz phantastische Sachen.

    Gruss
    Heinz

  10. #19
    Avatar von HPollmeier

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    Re: Büsum an der Nordsee

    Hallo!

    4. Lunden


    Lunden steht auf einer Binnendüne.


    Der Ort wurde 1559 vom siegreichen Adel stark zerstört, Kirche und Ort brannten weitgehend ab.


    Aus Feldstein und Tuff wurde St. Laurentius im späten 12. Jh. errichtet und 1784 mit hohem Westgiebelturm samt offener Laterne versehen, bei Bränden 1559 und 1834 ging die alte Ausstattung verloren.


    Der Geschlechterfriedhof mit seinen eindrucksvollen Grabdenkmälern



    und einst 18 gewölbten Grabkellern zeugt noch heute vom Selbstbewußtsein der Dithmarscher Bauerngeschlechter.


    http://www.uni-kiel.de/gza/4/inhalt/...%20in%20Lunden



    http://www.suehnekreuz.de/holstein/lunden.htm


    Gruss
    Heinz

  11. #20
    Avatar von HPollmeier

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    Re: Büsum an der Nordsee

    Hallo!

    5. Wesselburen - Wurtsiedlung zur Marschenkultivierung


    "Um die fruchtbaren Marschen urbar machen zu können," schreibt A. Rumler, "hatte man eine Warft aufgeschüttet, die als >Wislincgeburin< 1187 erstmals genannt wurde. Auf das 12. Jh. ging auch der frühere Kirchenbau zurück, doch nach dem großen Brand 1736, den von 224 nur 17 Häuser überstanden, mußte er durch Johann Georg Schott ersetzt werden.


    Den ummantelten Stumpf des runden Wehrturms der Romanik übernahm der Architekt, ebenso Reste der spätgotischen Ostwand, des Chors und der Sakristei; originell nimmt sich die Dachreiterlaterne über dem mächtigen Walmdach aus."


    Friedrich Hebbel blieb nicht lange in WesseIburen,


    sondern holte in Hamburg seine Schulbildung nach, veröffentlichte erste Dramen und Gedichte und fuhr nach Frankreich und Italien, bevor er 1845 mittellos in Wien ankam, die Hofschauspielerin Christine Enghaus heiratete und durch ihre Verbindungen seinem Leben die entscheidende Wende geben konnte.


    Hebbel blieb zwar dem klassisch strengen Stil der Tragödie verhaltet, nahm aber entscheidende Züge des modernen Theaters vorweg.



    Auch nach seinem frühen Tod in Wien 1863 lebten Hebbels Stücke auf deutschen Bühnen weiter.

    6. Missionsstützpunkt an der Westküste: Meldorf

    Als zu Beginn des 9. Jh. Bremens Bischof hier die erste Kirche errichten ließ, lag der alte Mittelpunktsort noch recht nahe am Wasser: auf einem Geestrücken vor dem Wattenmeer. Damals gab es im Gau >Thetmarsgoi< hier in >Melindorp< einen Thingplatz und den Hafen.


    Im 13. Jh. vertrieb die selbstbewußte Dithmarscher Landbevölkerung Adel und Fürsten, in ihrer >Bauernrepublik< gab es seit der Zeit keine Schlösser und Gutshöfe. Bereits 1265 wurde Meldorf in einem Vertrag mit Hamburg als Stadt genannt, bis zum mittleren 15. Jh. tagte hier die Landesversammlung. Das Ende der Dithmarscher Republik kam erst 1559.



    Der Dithmarscher Dom


    Wo Handwerker wirken, kommt zunächst einiges durcheinander:



    Gegen Ende des 13. Jh. errichtete man die gotische Gewölbebasilika aus Backsteinen, das prächtige Gotteshaus sollte das Selbstbewußtsein der Bauernrepublik und ihrer politischen Führung dokumentieren. Einmalig in ihrer Art in Norddeutschland sind die um 1300 entstandenen Gemäldezyklen der Querhausgewölbe.



    Martin Luthers Schüler und Anhänger Heinrich von Zutphen leitete hier die Reformation ein, wurde nach Heide verschleppt und dort 1524 als >Ketzer< verbrannt.


    6. Heide


    Obwohl die Sieger über die Bauernrepublik den Ort 1559 gnadenlos zerstörten, konnte er dank des hier stattfindenden überregionalen Marktes relativ schnell wieder aufgebaut werden. Bis heute bestimmt das Bild des fast 5 ha großen Marktplatzes die Stadt, des größten der Bundesrepublik.


    Einer der schönsten Turmhelme des Landes ziert St. Jürgen


    Nach dem Brand von 1559 erneuerte man den einschiffigen Bau und fügte Ende des 17. Jh. den Südanbau hinzu.


    Johann Georg Schott errichtete den zierlichen Westgiebelturm mit Laterne und hohem Spitzhelm (1724) in Formen des Übergangs der späten Gotik zur frühen Renaissance.


    Gruss
    Heinz

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