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Büsum an der Nordsee

Erstellt von Doc-Bryce, 26.08.2009, 11:14 Uhr · 33 Antworten · 6.034 Aufrufe

  1. #1
    Doc-Bryce
    Avatar von Doc-Bryce

    Büsum an der Nordsee

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  2.  
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  3. #2
    Avatar von wasa

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    Re: Büsum an der Nordsee

    Es kommen Heimatgefuehle an "good old germany' auf,wenn man diese Bilder sieht.
    Warum in der Ferne schweifen,das Gute liegt so nah.

    mfg

  4. #3
    Doc-Bryce
    Avatar von Doc-Bryce

    Re: Büsum an der Nordsee

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  5. #4
    Avatar von zuluton

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    Re: Büsum an der Nordsee

    Moin Moin Doc

    Wenn Du mal wieder hier in Büsum bist, dann melde Dich mal per PN.

    Ich lebe seit 1993 hier :-)

  6. #5
    Doc-Bryce
    Avatar von Doc-Bryce

    Re: Büsum an der Nordsee

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  7. #6
    Avatar von HPollmeier

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    Re: Büsum an der Nordsee

    Hallo!

    Zitat Zitat von Doc-Bryce",p="766922
    meistens habe ich meine basis in heide oder in toenning
    Dazu ein paar Ergänzungen:

    Das Wahrzeichen von Tönning ist der Kirchturm – einst der höchste des Landes – mit dem dreifach gestuften Barockhelm von 1706.




    Der Marktbrunnen mit oktogonalem Becken aus Sandsteinreliefs unter schmiedeeiserner Haube ist ungewöhnlich schön und recht selten.


    Ein eindrucksvolles Zeugnis barocker Malerei ist die Tonnendecke von St. Laurentius mit ihren biblischen Motiven.


    Schmuckvolle Bürgerhäuser kennzeichnen den Markt.


    Gruss
    Heinz

  8. #7
    Avatar von HPollmeier

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    Re: Büsum an der Nordsee

    Hallo!

    Hier steht der


    2. Der Rote Haubarg


    Der Hof von allen Seiten:




    Über Haubarge schreibt der alte DuMont Kunst-Reiseführer Schleswig-Holstein von 1997:


    "Typisch für Eiderstedt sind Haubarge, eine Sonderform des niederländischen Gulfhauses, eingeführt von den ins Land gerufenen Entwässerungsspezialisten. Der >Vierkant< oder >Gulf< bildet den Kern des Gebäudes, ein Raum zwischen vier bis acht, mitunter auch zehn senkrechten Vierkant-Ständern, meist aus Eiche, oben durch >Stechbalken<, >Schunk< und >Legebalken< fest verbunden.



    Museumsstück


    Ein Paradebeispiel für diesen Großbauernhof - als Museum zu besichtigen und zugleich Restaurant mit unbedingt empfehlenswerter exquisiter bodenständiger wie internationaler Küche - ist der Rote Haubarg in Witzwort. Wahrscheinlich geht er auf einen Vorgänger von 1585 zurück, als man den Adolfskoog eindeichte, und wurde im 17. Jh. erneuert. Rot war möglicherweise einmal das Ziegeldach oder der backsteinsichtige Bau. Im Inneren ist die alte Raumaufteilung weitgehend erhalten mit Diele samt Alkoven für Knechte, Wohnräumen der Bauernfamilie, Loo - Dreschdiele - und Boos - Ställen. Ein repräsentativer Pesel aus Brösum von 1780 wurde hierher versetzt.

    Eine beeindruckende Bronze




    und eine wunderschöne Tür


    Der >Gulf< aus acht Vierkant-Ständern als historisches Baudenkmal und die alten Stallungen beherbergen heute die Landwirtschaftliche Abteilung des Eiderstedter Heimatmuseums. An Hand der offenen Dachkonstruktion


    und Dokumentation läßt sich nachvollziehen, wie drei Männer ein Haus mit Reet decken: einer schafft das Material herbei, zwei >nähen< es mit Draht an den Latten fest. Haubarge kamen hier seit der Wende vom 16. zum 17. Jh. >in Mode<, weil sie praktische Vorzüge aufwiesen: Ohne mit den in der Marsch knappen Baumaterialien verschwenderisch umzugehen, konnte man auf rechteckigem Grundriß viel Raum für den Wohn- und Wirtschaftstrakt gewinnen. Zudem hatten sich bei Sturmfluten Gebäude in Ständerbauweise bewährt: Wenn Brecher die Warft überrollten und Mauern wegrissen, blieben die solide im Fundament verankerten Ständer meist relativ lange stehen und boten Bewohnern eine letzte Zuflucht.

    Das Modell


    Den Namen Haubarg leiten Sprachforscher von >Heu bergen< ab, unter dem hohen Dach barg man es; aus der Ferne erinnert der Haubarg mit seinem Reetdach freilich auch an einen - Heuberg."

    Blick in den Garten



    Mehr als 370 Haubarge in Eiderstedt registrierte eine Karte 1861, seit 1900 hat ihre Zahl allerdings rapide abgenommen (1930: 180; 1995: knapp 70).

    und in das Restaurant


    Gruss
    Heinz

  9. #8
    Doc-Bryce
    Avatar von Doc-Bryce

    Re: Büsum an der Nordsee

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  10. #9
    Avatar von HPollmeier

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    Re: Büsum an der Nordsee

    Zitat Zitat von Doc-Bryce",p="776687
    ...
    kennst du denn auch noch das vor ein paar jahren abgebrannte restaurant "old tünn" in tönning?
    Hallo Günther,

    davon habe ich leider keine Bilder.

    Ich kann aber noch ein wenig in der Gegend bleiben, wenn es Dich nicht stört, daß ich Deine Zeilen ergänze.



    Hallo!

    2. Es gibt nur wenige Herrensitze an der Westküste Schleswig-Holsteins.


    Wer also auf Eiderstedt noch etwas sehen möchte, steuert das Schloß Hoyerswort an, das einzige Schloß auf dieser Halbinsel.





    Man fährt vom Straßendreieck bei Tönning vier Kilometer Richtung Friedrichstadt und biegt bei Rothenspieker links ab nach Hoyerswort.
    Aber nicht vorbeisausen, denn wie in Westfalen sind Burgen und Schlösser oft nicht besonders gekennzeichnet.




    Gut Hoyerswort wurde im Stil der Renaissance 1594 erbaut. Wassergräben mit Sandsteinlöwen sichern den zweiflügeligen Bau mit polygonalem Treppenturm und Schweifgiebeln.



    Ob man sich in den Ferienwohnungen noch als >Schloßherr auf Zeit< fühlen kann, weiß ich im Augenblick nicht.


    Die Scheune in Haubargform wurde behutsam modernisiert.


    Gruss
    Heinz

  11. #10
    Doc-Bryce
    Avatar von Doc-Bryce

    Re: Büsum an der Nordsee

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