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Bangkok und Umgebung Anfang 2010 - Reisebericht

Erstellt von moselbert, 08.04.2010, 16:52 Uhr · 83 Antworten · 10.006 Aufrufe

  1. #51
    Avatar von ChangLek

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    Re: Bangkok und Umgebung Anfang 2010 - Reisebericht

    ........im Urlaub die Fahrzeiten nicht wirklich wichtig. Zumindest ich betrachte schon den Weg - auch unterwegs sieht man viel Schönes und Interessantes - als ein Teil des Zieles........ :-)

    ........der Bericht =

  2.  
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  3. #52
    Avatar von moselbert

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    Re: Bangkok und Umgebung Anfang 2010 - Reisebericht

    Ich finde die Zeit auch nicht so wichtig. Ich trage seit einigen Jahren noch nicht einmal mehr eine Armbanduhr.


    Aber irgendwie kommt manchmal doch die deutsche Gründlichkeit bei mir durch ...

  4. #53
    Avatar von moselbert

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    Re: Bangkok und Umgebung Anfang 2010 - Reisebericht

    07.02.2010

    Als wir am Mittag aufbrechen wollten, war die Soi 110 abgesperrt. Wir waren aber darauf vorbereitet und kannten die Ursache.
    Es war nämlich königlicher Besuch unterwegs.
    Die geschiedene erste Frau des Thronfolgers Vajiralongkorn, ihre Hoheit Soamsavali Kitiyakara teilte in der nahegelegenen Thonburi Universität Abschlusszeignisse aus.



    Sie ist eine entfernte Verwandte ihres geschiedenen Mannes, eine Nachfahrin von König Rama V Chulalongkorn.
    Der Thronfolger ist Urenkel dieses Königs. Jener hatte etliche Frauen und noch mehr Kinder.


    Die lokale Polizei hatte alles im Griff



    Angehörige der königlichen Leibgarde führten die Aufsicht


    Nachdem die Prinzessin nach Hause gefahren war, konnten wir auch aufbrechen.
    Wir fuhren zur Mall. Das große Einkaufszentrum befriedigt, wie in Thailand üblich, fast alle Bedürfnisse, so dass man gar nicht in die Hitze raus muss.
    Neben Geschäften und Restaurants ist das oberste Stockwerk der Unterhaltung gewidmet.
    Draußen auf dem Dach gibt es ein Spaßbad mit Wasserrutschen.


    Dachrestaurant des Spaßbades


    Drinnen gibt es Videospiele, Karussels und sogar eine Hängebahn, die eine Runde durch das Stockwerk macht.
    Und natürlich Kinos, 8 Stück insgesamt.



    Das war das Ziel unseres heutigen Ausflugs:
    der Film Avatar


    Wir schauten uns die Thaiversion an, die nicht in 3D sondern im normalen Kinoformat angeboten wurde.
    So konnten die thailändischen Familienmitglieder den Film verstehen.
    Zunächst gab es eine halbe Stunde Werbung und Vorschauen auf andere Filme.
    Dann wurde die Königshymne gespielt, die man sich respektvollerweise im Stehen anhörte und nach einer letzten Handywerbung ging es los.
    Ich verstand von dem Text so gut wie nichts. Aber dennoch begriff ich die Handlung rasch.
    Wie in jedem Film kämpften Gut und Böse gegeneinander, wobei manche die Seiten wechselten.
    So verging die Vorstellung ob der opulenten Bilder und der atemberaubenden Landschaften trotz der knapp 3 Stunden wie im Fluge.
    Die 3D Version werde ich mir auch noch irgendwann ansehen, vielleicht noch hier, oder aber später in Deutschland.




    Fortsetzung folgt

  5. #54
    Avatar von moselbert

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    Re: Bangkok und Umgebung Anfang 2010 - Reisebericht

    08.02.2010

    Am Morgen hatte Tonn mit Freunden begonnen, ein Abwasserrohr durch den Beton des Weges in den Kanal zu verlegen.
    In den letzten Tagen hatte das Wasser hinter dem Haus zeitweise gestunken.



    Das ehemals termitengeschädigte Haus in der Nachbarschaft ist inzwischen fast fertig neu errichtet.
    Das Dach wird mit den in Thailand so beliebten blauen Ziegeln eingedeckt.



    Heute wollten wir einen ganz besonderen Tempel besuchen.
    Dieser liegt allerdings am Ostrande von Chinatown in einer etwas ungünstigen Lage, verkehrstechnisch gesehen.


    Fahrstrecke (Google Maps)

    Wenn man vom Großen Kreisel (Wongwian Yai) in Thonburi zur Chinatown will, muss man durch das Inderviertel Pahurat.

    Beide Viertel sind außerordentlich belebt und die hindurchführenden Straßen sind eher schmal.
    So ist es kein Wunder, dass wir für die letzten 1 bis 2 Kilometer eine Stunde brauchten.

    Dumm natürlich, wenn man wie Lek irgendwann einen gehörigen Druck in der Blase verspürt.
    Kein WC in Sicht, was tun? Er nahm kurzerhand die Einfahrt in ein Hotelparkhaus.
    Auf den Parkdecks gab es unbelebte dunkle Stellen. Lek hielt an, verschwand hinter einem geparkten Wagen und kam erleichtert wieder zurück.

    Trotz der Widrigkeiten kamen wir schließlich am Tempel Wat Traimit an.
    Seitdem ich 1988 das letzte Mal dort war, hat man dem berühmten Goldenen Buddha ein neues Gebäude, einen Mondop gebaut, welches im Dezember 2008 fertig wurde.



    Thais kommen umsonst hinauf.
    Der Wachmann rief jedem Ausländer ein lautes "Tickeeet!" entgegen.
    Wer keins vorweisen konnte wurde zur Kasse geschickt.



    Der Besuch des Buddha kostet 40 Baht, ein Museum kann man für 100 Baht auch besichtigen. Letzteres schenkte ich mir aber.
    Jeder Besucher bekam eine rote Plastiktüte für seine Schuhe mit auf den Weg nach oben.


    Eine Kupferplatte mit religiösen Motiven






    Im obersten Raum des Mondop steht der Goldene Buddha.



    Über sein Auffinden gibt es die folgende Geschichte:

    Eine Buddhafigur, die seit 1935 im Wat Traimit stand, musste wegen Bauarbeiten 1955 versetzt werden.
    Man hob sie mit einem Kran an. Dieser war jedoch zu schwach und die Figur stürzte auf den Boden.
    Dort blieb sie über Nacht, in der es kräftig regnete.
    Durch den Sturz hatten sich Risse in der Figur gebildet.

    Als die Arbeiter am nächsten Morgen wieder zum Tempel kamen, stellten sie fest, dass der Regen etwas von dem Gips ausgewaschen hatte.
    Darunter schimmerte es golden.

    Man untersuchte die Figur genauer und fand heraus, dass die Gipsfigur in ihrem Inneren einen Buddha aus purem Gold verbarg.

    Das Gewicht der Figur ist etwa 5,5 Tonnen.



    Bei Wikipedia findet man die Geschichte des Buddha beschrieben:

    Der Buddha wurde vor mindestens 700 Jahren gefertigt und befand sich zunächst in Sukothai, der Hauptstadt des gleichnamigen Königreichs.
    Sukothai wurde schwächer und das Königreich Ayutthaya erstarkte.
    Zum Schutz wurde ein Gipsmantel um die Goldfigur gelegt.
    So erkannten die Gegner den Wert nicht und die Figur blieb in Sukothai, welches 1438 Teil von Ayutthaya wurde.
    Im Laufe der Jahre vergaß man, dass der Buddha eigentlich ein goldener war.
    Auch Ayutthaya ging unter, 1767 von den Burmesen erobert.
    General Paya Taksin sammelte die Truppen der Unterlegenen, vertrieb die Burmesen und gründete in Thonburi das Königreich Siam.
    Sein Nachfolger, Rama I. Phra Phuttayodfa Chulalok, bestimmte Bangkok auf dem anderen Flussufer als neue Hauptstadt.
    Er ließ 1200 Buddhastatuen aus dem ganzen Land nach Bangkok bringen, darunter auch diesen.
    Er stand zunächst für etwa 150 Jahre im Wat Phrayakrai, bevor er 1935 in den Wat Traimit kam.

    Nach dem Besuch des Tempels fuhren wir dann zur Sai 4, wo in Nachbarschaft einer Siedlung mit etwas teureren Häusern ein kleines Einkaufszentrum entstanden ist.





    Es gibt dort auch ein Steak- und Nudelhaus. Die kleinen Portionen sind für mich genau richtig.



    In Deutschland werden die Pommes nicht abgezählt.
    Irgendwie sind mir die Portionen dort zu groß.
    Vielleicht sollte ich öfter Kinder- oder Seniorenteller bestellen.
    Nur würde man mir beides nicht bringen, weil ich zu jung, beziehungsweise zu alt bin.


    Fortsetzung folgt

  6. #55
    Avatar von Maenamstefan

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    Re: Bangkok und Umgebung Anfang 2010 - Reisebericht

    ...Der Besuch des Buddha kostet 40 Baht, ein Museum kann man für 100 Baht auch besichtigen. Letzteres schenkte ich mir aber...

    Das war ein Fehler, das Museum ist sehr interessant und super gemacht. Werde irgendwann ( ) Fotos in meinem Reisebericht zeigen...


  7. #56
    Avatar von moselbert

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    Re: Bangkok und Umgebung Anfang 2010 - Reisebericht

    Zitat Zitat von Maenamstefan",p="849972
    Das war ein Fehler, das Museum ist sehr interessant und super gemacht. Werde irgendwann ( ) Fotos in meinem Reisebericht zeigen...
    :bravo:

  8. #57
    Avatar von moselbert

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    Re: Bangkok und Umgebung Anfang 2010 - Reisebericht

    09.02.2010

  9. #58
    Avatar von moselbert

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    Re: Bangkok und Umgebung Anfang 2010 - Reisebericht

    09.02.2010

    Heutiges Ziel war die Provinz Ratchaburi.

    Fahrstrecke (Google Maps)


    Schwager Lern und seine Tochter Bi hatten uns Wat Nong Hoi empfohlen.
    Dieser liegt auf einem Berg, von dem man einen sehr schönen Blick in die Umgebung hat.
    Dieser Tempel zeigt deutlich einen chinesischen Stil. Wie man unschwer auch an dem feisten Buddha erkennt.



    Man opfert auch hier mit Räucherstäbchen, Lotosblumen und Jasminblütengirlanden.



    An jedem Tempel kann man auch irgendwo auf Glocken schlagen.
    Hier gab es sogar (nummeriert) 219 davon. Man brauchte eine Weile bis man bei allen vorbei war.



    Im gut sortierten Andenkenladen erstand ich ein paar Mitbringsel.



    Ein paar Hügel weiter befindet sich ein großer sitzender Buddha. Natürlich besuchten wir auch diesen.



    Oben wehte ein ziemlicher Wind. Die Aussicht war ebenso schön wie die vom Tempel.


    Der Sitzende Buddha aus der Nähe



    Blick vom Sitzenden Buddha auf Wat Nong Hoi



    Kalkberge in der Umgebung


    Auf der Rückfahrt legten wir im Restaurant Somkaew eine Essenpause ein.

    Ich bestellte mir gebratenen Frosch mit Knoblauch.
    Der war zwar wegen der Knöchelchen und Gelenkchen etwas schwierig zu essen, aber es schmeckte sehr lecker.






    Fortsetzung folgt

  10. #59
    Avatar von moselbert

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    Re: Bangkok und Umgebung Anfang 2010 - Reisebericht

    10.02.2010

    Heute machten meine Frau und ich uns mit dem Taxi auf den Weg zur neuen Hochbahnstation Wongwian Yai.



    Die liegt allerdings nicht am Kreisel gleichen Namens sondern in einer Parallelstraße ein paar 100 Meter entfernt.



    Die Taxifahrt hatte 150 Baht gekostet. Mit der Hochbahn fuhren wir dann für 35 Baht zur Station Siam.



    Wir besuchten zunächst eine große Buchhandlung im EKZ Paragon.

    Nachdem wir nichts zum Kaufen gefunden hatten gingen wir zu Fuß zum Central World EKZ.
    Auf der Straße wurde gegen die thailändische Regierung demonstriert.
    Unter den "Rothemden" sind viele Anhänger des früheren Ministerpräsidenten Thaksin. Ihre Partei ist derzeit in der Opposition.
    Würden sie bei einer Wahl gewinnen und die Regierung stellen, was nicht unwahrscheinlich wäre, würde man Demonstrationen der "Gelbhemden" sehen, der Gegenseite.



    Im Central World EKZ, im 7.Stock, aßen wir etwas.
    Ich hatte Huhn mit gelbem Reis und einer ausgesprochen leckeren Soße in Grün.



    Neujahrsschmuck (chines.) im Central World EKZ ...


    ... und außerhalb.


    Später statteten wir dem Erawanschrein einen Besuch ab und opferten Räucherstäbchen und Blumen.









    Man kann auch einen größeren Geldbetrag spenden und die Gebete von Musik und Tanz untermalen lassen.



    Über den Skywalk, einen erhöhten Fußgängersteig unterhalb der Bahnlinie gingen wir zur Siamstation zurück.

    Die Thais warten sehr geordnet auf das Einfahren des Zuges.



    Bei den Staus ist man froh, mit der Bahn fahren zu können.



    Von der Endstation Wongwian Yai ließen wir uns mit einem Taxi wieder nach Hause chauffieren.

    Der Fahrer aus der Provinz Buriram zeichnete sich durch ein stark rollendes "R" aus.
    Normalerweise haben Thais Schwierigkeiten mit dem "R" und es mutiert häufig zu einem "L".

    Daheim erzählte Taeng von einem Nachbarn, der auch aus Buriram kommt und ebenfalls das "R" rollt.
    "Das sind alles Kambodschaner dort in Buriram," war die etwas abfällige Erklärung für die unterschiedliche Aussprache.


    Fortsetzung folgt

  11. #60
    Avatar von moselbert

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    Re: Bangkok und Umgebung Anfang 2010 - Reisebericht

    11.02.2010

    Heute fuhren wir in die Provinz Suphanburi.

    Fahrstrecke, aus Google maps


    Hinter der Provinzgrenze gerieten wir in eine Polizeikontrolle.



    Alle Autos wurden angehalten und kontrolliert.



    Lek hat für sein Auto dieses Jahr noch keinen Versicherungsbeitrag bezahlt.
    In Thailand bekommt man nach dem Bezahlen einen Aufkleber für die Windschutzscheibe.
    Den Polizisten fiel das Fehlen dieser Plakette natürlich sofort auf.
    Das Vergehen kostet eine Strafe von 100 Baht.



    Hoffentlich wurde dieser überladene Laster auch kontrolliert.



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