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Adolf in Thailand

Erstellt von waldi, 29.11.2003, 13:28 Uhr · 399 Antworten · 49.533 Aufrufe

  1. #31
    Iffi
    Avatar von Iffi

    Re: Adolf in Thailand

    @Pef, Waldi,

    um noch einen auf den "Katoy" draufzugeben.

    Adolf verliebt sich also in einen Katoy und wird mit "seiner" Schwangerschaft erpresst, als er wieder zu Hause ist.

    Nee, nee, finde Waldi´s Anregung zwar gut, aber diese sollten per PN abgewickelt werden, sonst ist ja die Spannung für alle anderen raus.

    Ausserdem fände ich es gut, wenn Adolf´s Geschichten etwas mit persönlich erlebten zu tun hätten. Keine Angst, dies ist nicht nur auf die eigene Person bezogen (denn dazu braucht man bekanntlich eine gewisse Souveränität), sondern darf sich sehr wohl auf beobachtetes beziehen.

    Da fällt mir gerade was ein....

  2.  
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  3. #32
    Avatar von Serge

    Registriert seit
    01.08.2003
    Beiträge
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    Re: Adolf in Thailand

    Zitat Zitat von Iffi",p="100015
    Nee, nee, finde Waldi´s Anregung zwar gut, aber diese sollten per PN abgewickelt werden, sonst ist ja die Spannung für alle anderen raus.

    Adolf´s Geschichten etwas mit persönlich erlebten zu tun hätten.

    Da fällt mir gerade was ein....
    Klasse Idee....
    Und ja....da faellt mir auch gerade....

  4. #33
    waldi
    Avatar von waldi

    Re: Adolf in Thailand


    Teil 7:

    Pünktlich um 22.00 Uhr lief Adolf wieder, wie ein Pop Star, die jungen Mädchen abschüttelnd, in der Soi Eric ein. Heute Abend war er auf Brautschau. Er legte sich schon im Gästehaus auf den entspannenden Lokus eine Strategie zurecht, wie er es als braver Beamter in seinem Arbeitsamt, in Mönchen Gladbach, auch immer machte. Natürlich war er sich sicher, das seine zurechtgedachte Strategie die richtige ist. Er kenne nun mal die Thais sehr gut und habe sie letztendlich auch 100% durchschaut.

    An seiner Stamm Bar gefiel es ihm heute aber überhaupt nicht, so ging er bis zum Ende der Soi Eric durch und erklimmte die Stufen, Richtung ersten Stock, in die Flash A Gogo. Er war erst einmal, mit einen, seiner Expat Spezies, da, aber da war er sehr stark alkoholisiert und konnte sich nicht mehr genau erinnern, wie dieser Besuch damals so war.

    Freundlichst wurde er von der Mama San empfangen und an einen Platz, direkt vor den Stangen, geleitet. „What do you like to drink?“ war ihre Frage. “Carlsberg, nüng, Khap”, antwortete er mit einen aufgesetzten Lächeln.

    „Ning, kümmere dich um den Komiker mit der roten Nase im Gesicht“, sagte die Mama San zu Ning, einer der dienstältesten Tänzerinnen, obwohl sie erst 22 Jahre alt war, in der Flash A Gogo. „Klar, dem sieht man richtig an, das er das erste mal hier ist“.

    Ning setzte sich unaufgefordert zu Adolf und stellte ihm die üblichen Fragen, die nun mal Bargirls so stellen. „Where are you from?“ “I am from Germany”. “What hotel do you stay and how long”, war ihre zweite Frage. “Oh, I come so much time to Thailand. I stay normal in the Andaman Club Hotel but diesmal I stay in Soi Nanai Song.” “You very handsome man”, hauchte Ning in Adolfs Ohr.

    Adolf war jetzt wieder als Mann bestätigt, Ning’s Falle schnappte voll zu, und er fühlte sich sehr wohl. Er gab Ning einen Ladydrink aus. „Chock dee Khap“, prostete er Ning zu. „Ning hatte jetzt ihre Hand auf Adolfs rechten Bein, und massierte ihn mit der anderen Hand. Adolf spickte auch mit großen Augen, andauernd auf die schlanken, jungen Thai Mädels, die um die Stangen, gelangweilt herum hoppelten.

    Da war er plötzlich wieder, der glatzköpfige Typ vom Seven Eleven und er kam direkt auf Adolf und Ning zu. „How r u doing, Babe?“ fragte er Ning, ohne Adolf weiter zu beachten. Adolf war das unangenehm, aber er ließ sich nichts anmerken, obwohl er vom Seven Eleven wusste, das der Glatzkopf ein Deutscher war. „Fine, you ....... ......., long time I didn’t see you. Where have you been?” schäkerte Ning zurück. Der Glatzkopf lächelte, drückte Ning einen Kuss auf die Wange und ging ohne weiter auf die Frage einzugehen, weiter nach hinten.
    Im Schlepptau hatte er noch zwei so junge Typen, die beide so ein lächerliches, rotes T-Shirt mit irgendwelchen Schriftzügen, an hatten. Adolf sah zwar, das es in Deutsch geschrieben war, aber er konnte es wegen seiner Augenschwäche nicht genau entziffern. Solche Angeber und Newbies, dachte sich Adolf. In irgendeinen Internetforum hatte er mal gelesen, das man solche Leute als „Lamer“ in seinen Kreisen betitelte. „Lamer“, rief er ihnen so leise nach, das nur er es hören konnte.

    Ning ergriff jetzt wieder die Initiative und drückte Adolf einen dicken Kuss auf seine rote Nase. „Du Thalüng“, antwortete Adolf verschmitzt. Gleichzeitig zog er Ning mit einen festen Ruck an sich. „Du dummer Hampelmann, du tust mir weh“, schrie Ning lächelnd in ihrer Muttersprache. „Ja, ja, das gefällt dir, was?“ legte Adolf in Deutsch nach.

    Ning wollte nicht mehr bei Adolf sitzen und trank den Ladydrink in einen Zug aus. Adolf wollte schon wieder ordern, aber Ning hielt ihn davon ab. „Tilak, later, I have to dance now“, und sie zog ihren Weges zu den Umkleideraum hinter der Bühne.

    Adolf wartete nun, bis seine Ning zum Tanzen kommen sollte. Aber sie kam nicht! Ning hatte sich in die Ecke, an dem Tisch vom Glatzkopf verzogen.
    Inzwischen wurde die Flash A Gogo so richtig voll und Adolf fühlte sich nicht mehr wohl unter den vielen Leuten und so verließ er die Kneipe wieder.

    Er ging zuerst erst mal auf Bangla Road zurück, danach Richtung Strand.

    In die Soi Katheu wollte er nicht, weil da sind seines Wissen nur Männer an den Bars. Er bog in den Soi Gonzo ein. Wie überall wurde er hier genauso laut und einladend von den Bar Mädchen empfangen. Er schlug sich bis zur Mitte durch und nahm an einer Bar Platz.

    „Sawadee Kha, handsome man. What do you like anything to drink”, fragte ihn die 39 jährige Oi, die noch weniger Englisch sprach, als unser Beamter aus Mönchen Gladbach. „Carlsberg nüng, Khab“, antwortete Adolf routiniert. „Ohh, Farang put Thai mak mak“, himmelte Oi unseren Adolf an. “Verschwinde, aber sofort! Der gehört mir, der gefällt mir“, sagte Oi in sehr lauten Worten zu Pu, die sich gerade zu den beiden setzen wollte.

    „What tschür alei“, fragte Adolf Oi. „Ohhh, Farang put Thai mak mak.... OI”, erwiderte Oi lachend und massierte Adolfs Beine. „My Name ist Adolf! What you drink, Oi?” “Ladydrink me?” “Yes, Oi”.
    “Gib mir mal einen Ladydrink, Samart, der Farang hier gibt einen aus, und er gefällt mir“, schrie Oi durch die laute Musik, zu Samart, der Nachbar aus ihren Dorf im Isaan, der sie hierher geholt hatte.

    „I come hier much time. Don’t speak me a story about your sick buffalo”, eröffnete Adolf das Gespräch.
    Oi verstand nicht richtig, was er sagte und antwortete: “Tilak, no understand. Nit noi english“. “Ja, ja, du bist eine ganz ausgebuffte, mit deinen Alter arbeitest du sicher hier schon die letzten 15 Jahre, und da willst du kein Englisch verstehen“, sagte Adolf auf deutsch. „Tilak, no understand“, der ist wirklich lustig mit seiner roten Nase. Vom Alter her würde er auch zu mir passen. Hoffentlich mag er mich, ich will echt nicht mehr in dieser Bar arbeiten. „My Tilak“, Oi schmiegte sich nun leicht an Adolf. „Willst mich wohl beklauen“, Adolf setzte einen Schritt zurück.

    „Mag mich dieser nette Farang nicht? Was mache ich falsch? Ich mag ihn wirklich“, fragte Oi sich selbst. Sie gab nicht auf und wollte sich an Adolf randrücken. Das war eigentlich überhaupt nicht ihre Art, aber die anderen Mädchen hatten ihr erzählt, das mögen die Farangs so.

    Adolf passte Oi zwar in seine Strategie, aber es störte ihn, das sie ihn andauernd anlog. Die will mich nur abzocken, dachte er sich.

    Oi hatte nun nur mehr Augen für Adolf, sie massierte ihn von hinten den Nacken und kühlte seine Stirn mit einen kalten Erfrischungstuch. „Tilak, sabai?“ „Ja, ja, sabai, Oi“. Adolf gefiel diese Oi auch ein wenig, aber er hatte immer noch ihre Lügen, die nur er sich selbst einbildete, im Kopf.

    Inzwischen war einige Zeit vergangen und Adolf orderte ein weiteres Carlsberg für sich, Oi fragte er natürlich nicht. „Here, my Tilak“, Oi gab ihm sofort ein neues, eisgekühltes Carlsberg. „For Lady one more drink?“ rief Samart vom Spülbecken zu Adolf. “Khab, Khab”, erwiderte Adolf. Oi hatte er jetzt in seinen rechten Arm.

    Samart schob den Ladydrink rüber. Adolf und Oi wollten sich gerade etwas näher kommen, da berührte Adolf mit seinen linken Ellenbogen den Ladydrink, sodass dieser auf den Boden fiel. „Du dumme Pute“, schrie Adolf sofort los, weil ihm ein paar Spritzer am rechten Fuß in seinen Badeschlappen gespritzt waren. „Oh, solly, solly, Mistel“, jetzt hat sich mein Liebster auch noch selbst angeschüttet. Sofort holte Oi einen frischen Lappen und ein Erfrischungstuch, um Adolf zu helfen.

    Adolf nahm den Lappen und schmiss ihn in weiten Bogen hinter die Bar. „Verschwinde, du dummes, altes Weib. Nicht mal Trinken könnt ihr Baumaffen“. Oi verstand Adolf natürlich nicht, da Adolf nur mehr in Deutsch rumpalaverte.

    Oi war es sehr peinlich und sie schämte sich sehr, obwohl sie wusste, das Adolf das Glas runtergeschmissen hatte, aber sie machte sich Vorwürfe, das ihr das passieren muss.
    Sie wollte Adolf beruhigen, weil er gefiel ihr wirklich, doch Adolf war nicht mehr zu bremsen.

    „Keptang, Keptang, Zahlen, aber dalli dalli“, schrie Adolf zu Samart. Samart versuchte auch noch mal unseren Beamten zu beruhigen, aber Adolf kriegte sich nicht mehr ein.

    „Keptang, aber quikly“, meldete sich Adolf nochmals.

    Oi wollte sich noch von Adolf verabschieden, aber er ignorierte sie und verließ wütend die Bar.

    Er ging noch kurz in den Seven Eleven Markt in der Rat-U-Thit Road, und kaufte sich noch schnell vier Dosenbier, bevor er Richtung Soi Nanai II in sein Gästehaus aufbrach.

    Schade, Adolf, heute Abend haste wohl was falsch gemacht?


    - Hang on, Guys -




  5. #34
    Avatar von sunnyboy

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    10.09.2001
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    5.838

    Re: Adolf in Thailand

    Zur Waldis Anregung fällt mir ein: viele Köche verderben den Brei.
    Gruß Sunnyboy

  6. #35
    PETSCH
    Avatar von PETSCH

    Re: Adolf in Thailand

    @sunnyboy: das stimmt.
    Ich fände es besser; wenn @waldi allein alles
    weitere (be)schreibt.
    Er hebt sich angenehm ab, mit dieser satirischen
    Reportage :bravo: und unterscheidet sich sehr gut
    durch den Fettdruck.

    Aber dennoch dann: Bitte, bitte keine "Teilerei"

    Mach weiter @waldi , morgen möchte ich wissen, ob Adolf
    doch noch zum Schuß kommt ;-D
    Und wenns auch nur "einer in den Ofen" ist ;-D

  7. #36
    waldi
    Avatar von waldi

    Re: Adolf in Thailand

    LOL, noch genau 1018 clicks...

    ...dann habe ich @otto mit "Out of Rosenheim" eingeholt...

    Waldi
    ;-D ;-D ;-D ;-D ;-D ;-D

  8. #37
    pef
    Avatar von pef

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    24.09.2002
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    3.974

    Re: Adolf in Thailand

    @waldi

    mensch waldi, der Adolf kriegt ja bald nen Samenkoller. Lass ihn mal weniger saufen.

  9. #38
    waldi
    Avatar von waldi

    Re: Adolf in Thailand



    Teil 7:

    Adolf erwachte pünktlich um 09.00 Uhr und widmete sich mal der Beschäftigung, die er als einzigste bis jetzt, erfolgreich in Thailand abgeschlossen hatte, er setzte sich auf die Schüssel.

    Heute wollte unser Adolf die Insel Phuket mit seiner HONDA Dream etwas erkunden.

    Um 10.00 Uhr startete er vor seinem Gästehaus. Er fuhr mal Richtung Karon Beach und machte gleich, am ersten Berg, bei den Elefanten, Rast. Das Elefanten Camp ist gegenüber von der Safari Diskothek. Er betrachtete die großen Tiere sehr genau, machte aber keine Trekking Tour in den nahen Dschungel.

    Weiter ging’s! Adolf erreichte den Kreisverkehr in Karon Beach. Gekonnt fuhr er, sich links haltend, in den Ort rein, und erreichte das, in der scharfen Rechtskurve gelegene, Wat Karon. Da Adolf keinerlei Berührungsängste gegenüber anderen Religionen hatte, fuhr er mit seiner HONDA Dream einfach in den Innenhof des Tempels.

    Es waren ein paar alte Mönche im Garten mit Rasenmähen beschäftigt. Adolf beachteten sie nicht, da sie jeden Tag mit den Touristen in Berührung kamen, viele kamen auch in den Tempel. Das der eine Mönch, der da rüstig den Rasen mit der Hand mähte, schon zweiundneunzig Jahre alt war, konnte Adolf natürlich nicht wissen.

    Ein junger Mönch, vielleicht 20 Jahre alt, ein Novize, kam auf Adolf zu: „Can I help you?“ fragte er freundlich. „No, no, thank you very much“, Adolf wurde jetzt doch etwas mulmig und er fuhr wieder aus dem Tempel. Das der junge Mönch, Satien hieß, und in wenigen Tagen den Tempel verlassen wird, um dann in Phuket Town in einen kleinen Hard & Software Laden als Service Techniker zu arbeiten, konnte Adolf freilich auch nicht wissen.

    Adolf fuhr auf der Patak Road East weiter gen Süden. In Karon Center fand er zufällig Mani’s Bakery, der Besitzer ist Österreicher und macht die besten Semmeln und Brez’n in ganz Südost Asien. Adolf gönnte sich ein German Breakfast und war begeistert. Leider war Manni selbst nicht da, er ist immer für ein nettes Schwätzchen und gute Insider Tipps zu haben.

    Durch die Luang Phao Chuan Road erreichte Adolf wieder den Strand und bog links nach Kata Beach ab. Er fuhr an dem Karon Center Entertainment Komplex (Schweinestraße genannt von den Expats) vorbei, ließ das sündteure Stadium, das nur einmal, und zwar bei der Eröffnung, voll war, und erreichte Kata. Er passierte die Flintstone Bar, die sehr lustig rechts an der Straße positioniert ist.

    An der Kreuzung bog er rechts ab (hart links geht’s zum Easy Rider, eine Live Rockmusik Kneipe aller erster Güteklasse und schwach links geht’s direkt mal wieder in die Hölle der Sünde, die viele sich einfach wegdenken – auch eine Beschäftigung), gen Richtung Kata Strand. Hier regieren die Franzosen. Über fast die ganze Länge des Strandes erstreckt sich das Club Med Gelände. Sie haben sogar einen eigenen Golfplatz, Tennisplätze sowieso. Auch Adolf gefiel dieser Strand sehr gut und tuckerte mit seiner HONDA Dream der Beach Road entlang. Das man den Strand Nachts auch für sehr nette und entspannende Aktionen benutzen kann, würde Adolf nie in den Sinn kommen.

    Danach erreichte er den Ort Kata Noi fuhr bis zum Ende der Straße an den Kata Noi Beach. Hier steht auch das bekannte Kata Thani Hotel, das sehr beliebt bei den Touristen ist.

    Da die Kata Noi Road eine Einbahnstraße ist, kehrte Adolf wieder um und fuhr bergaufwärts Richtung Aussichtspunkt, der sogenannte View Point. Von hier hatte Adolf einen sehr schönen Rundblick auf die Strände von Kata Noi, Kata und Karon Beach. Er machte einige Fotos, damit er in seinen Arbeitsamt bei den anderen Sachbearbeitern angeben kann, was für ein toller Hecht er sei.

    Danach geht es wieder steil nach unten. Den Nui Beach ließ Adolf links liegen. Aber gerade da hätte er runterfahren sollen. Adolf macht wirklich alles falsch. Der Nui Beach ist nur mit einen Moped oder mit einen Allrad Jeep erreichbar. Es ist der schönste Strand auf Phuket! Leider hat sich dies aber die letzten Jahre sehr zum Nachteil verändert. Aber immer noch traumhaft.

    Adolf fuhr bis zum Nai Harn Beach durch und war begeistert über die wahnsinnige Schönheit, die die Insel Phuket hier im Süden zu bieten hat. Zum Glück war unser Beamter aus Mönchen Gladbach nicht nur nebenberuflicher Säufer und Frauenversteher, er sah sich im Gegensatz zu vielen Touristen, auch was an.

    Adolf hatte jetzt richtig Geschmack bekommen und fuhr weiter Richtung Promthep, hier steht ein Leuchtturm, den man besichtigen sollte. Jeden Abend zu Sonnenuntergang finden sich Massen von Einheimischen auf dem großen Platz ein, um den Sonnenuntergang am Sunset View Point, zu beobachten. Kurz vorher machte Adolf noch bei den riesigen Windrädern Halt, die übrigens von SIEMENS stammen. Hier ist auch ein Aussichtspunkt, wo man einen Spitzenausblick zum Nai Harn Beach und zum Phuket Yacht Club hat. Bei der Königs Regatta, die einmal im Jahr stattfindet, kann man hier alle Teilnehmer bewundern.

    Jetzt fuhr unser Beamter Richtung Rawai Beach und wusste nichts von dem rechts gelegenen, kleinen Tempel, in dem diverse Bauten in die harten Küstenfelsen gehauen sind.

    Er erreichte den Rawai Beach, den Strand der Einheimischen, fuhr langsam die Strandstraße entlang, und sah die vielen kleinen Thai Fress Buden, die wirklich noch thailändisches Flair rüberbringen. Adolf lief das Wasser im Munde zusammen und hatte das erste Mal das Bedürfnis nach Thai Essen. Nun hatte unser Beamter auch so richtig Glück und setzte sich zufällig in das letzte Restaurant, das Salaloi. Es ist ungelogen das beste Seafood Restaurant an diesen Strand. Die Bestellung erwies sich als etwas schwierig, weil die Bedienungen wenig bis kein Englisch sprechen, aber Adolf ja auch nicht.

    Frisch gestärkt fuhr Adolf nun Richtung Chalong. Das er vorher am Muschel Museum vorbeifuhr, hatte er nicht registriert. Er erreichte den Kreisverkehr in Chalong und fuhr erst mal rechts an den Strand. Das ist der absolute Hafen für die ganzen Tauchschulen, die von hier ihre Tagestrips in die Umgebung starten. Mehrtagestrips werden meist von Patong Beach gestartet. Inzwischen haben die Thais es endlich geschafft, den jahrelang im Bau befindenden Landesteg fertig zustellen.

    Adolf war wieder unterwegs!

    Er fuhr jetzt die Chao Fa Road East Richtung Phuket Town. Adolf konnte als Beamter natürlich Stadtpläne lesen und so verfuhr er sich auch nur einmal bevor am Robinson Einkaufszentrum ankam. Das das nahegelegene Palace Hotel im hinteren Erdgeschoss diverse Wasch bzw. Entschlackungsdienste für den gestressten Mann ab 14.00 Uhr anbietet, konnte Adolf auch nicht wissen. Gegenüber vom Mc Donalds liegt das berüchtigte Candy Pub, ein absolut, geiles Pub mit einer Spitzen Live Musik. Hier trifft man die Mittelschicht Phukets, keine Touris und eigentlich fast nur Farang Residents. Service Damen kaum, aber durchaus viele nicht abgeneigte, nette, weibliche Geschöpfe. Mit Touroutfit sollte man hier nicht unbedingt auftauchen – die meisten Menschen sind sich selbst manchmal gar nicht bewusst, wie lächerlich sie sich machen. Einfach ein geiler Club, aber Adolf kaufte sich lieber ein Hamburger mit Pommes bei Mc Donalds.

    Auf die Insel Si Rae vor Phuket Town schaffte er es leider nicht. Da hätte er den Tempel am Berg besuchen können, wo man fast nie Touristen trifft. In diesen Tempel gibt es einen sehr großen, so an die 12 m langen, liegenden Buddha. Schade, Adolf. Man kann problemlos mit dem Auto oder Moped rauf fahren.

    Adolf ließ Phuket Town wieder hinter sich, verfuhr sich aber dreizehnmal, bis er die Chaloem Prakiat Road erreichte. Diese Straße brachte ihn zum Wat Chalong. Das Wat Chalong ist der größte und bekannteste, und somit auch der überlaufendste Tempel voller Touristen. Erst vor kurzen wurde ein riesiger Turm eröffnet. Adolf gefiel es hier nicht besonders.

    Er fuhr über den Chalong Kreisel wieder zurück nach Karon Beach.

    An der Gun Bar in Karon gönnte er sich noch ein Carlsberg Bier bevor er am späten Nachmittag wieder in seinem Gästehaus in Patong Beach eintraf.

    Er war sich nicht sicher, ob er so eine Tour auch mal in den Norden von Phuket machen sollte.

    Sollte er?


    - Hang on, Guys -



  10. #39
    waldi
    Avatar von waldi

    Re: Adolf in Thailand

    Teil 8:

    22.00 Uhr !

    Adolf war wie jeden Tag, unterwegs, in die Soi Eric. Heute fuhr er aber nicht die Verbindungsstraße von der Soi Nanai über den Markt in die Rat-U-Thit Road. Er blieb auf der Nanai Road, bis er die Kreuzung Soi Nam Yen Road erreichte. Die Ampel war wie üblich ausgeschaltet.

    Er bog nach links ab und er merkte sofort, das sich sein Moped, plötzlich schwer lenken ließ. Er hatte einen platten Vorderreifen. Adolf war für diesen Fall durch die vielen Internet Foren vorbereitet. Sehr gewissenhaft hatte er die Tipps und Ratschläge von den Profis da gelesen.

    Kurz vorm Vises Hotel sah er schon von weiten eine Werkstätte. Er schob sein Moped zur Werkstätte, und der Werkstattmeister sah sein Problem sofort. Arnold musste nichts erklären, der Werkstattmeister machte sich gleich an seine Arbeit.
    Bloß gut, das die Thais weder Gewerkschaften noch ein Ladenschutzgesetz kennen! Es war 22.12 Uhr.

    Neben der Werkstätte war ein typischer, thailändischer Tante Emma Laden. Adolf wollte sich die Wartezeit verkürzen, und kaufte sich ein Carlsberg Bier. Danach setzte er sich vor dem Supermarkt, an einen Beton Tisch mit den dazugehörigen Beton Stühlen. Er wollte gerade seinen ersten Schluck nehmen, da kamen plötzlich drei junge Thai Mädchen lachend um die Ecke, kauften auch ein großes Bier, aber Heinecken Beer, und alle drei setzten sich ungefragt zu Adolf an den Steintisch. Sie begrüßten ihn mit einen lachenden „Sawa dee, Farang!“

    Die Drei, Tum, Pom und Lexi wollte sich noch ein Bier gönnen, bevor sie als Profi-Freelancer (freischaffende Künstler) in den Straßen und Diskotheken von Patong Beach, neue Kandidaten für die heutige Nacht, suchten. Sie waren alle drei so um die 30 Jahre alt, und sie wussten haargenau, wie die Branche funktioniert.

    „Sabai dee mai“, fragte Tum unseren Beamten. „Sabai, Sabai“, antwortete Adolf, und stierte gebannt auf das Dekolleté ihrer durchaus vollen Brüsten. „Bloß gut, das ich Thai spreche“, dachte sich Adolf.

    „Schaut mal, wie der auf meine neuen ...... schaut“, sagte Tum zu ihren Freundinnen. Die Beiden anderen waren natürlich neidisch auf Tum’s neue Kochsalz Dinger, die ein Schwede finanziert hatte, aber sie wollten sich in Kürze auch solche Prachtexemplare in Bangkok machen lassen.

    „Pai Nai“, fragte nun Lexi, die hübscheste von den Dreien. „What?“ – trotz seiner guten Thai Kenntnisse verstand Adolf nicht gleich auf Anhieb. „Where you go?“- verbesserte sich Lexi.
    “Oh, I wait my bike”, antwortete Adolf. Sie stießen jetzt mit ihren zwei Bieren an. „Das glaubt mir zu Hause, von den Sachbearbeitern, im Büro niemand!“ dachte sich Adolf, ...ich und diese drei Traumfrauen hier allein an diesen Tisch. Er stand sofort auf, und holte noch ein großes Carlsberg und ein großes Heinecken Beer aus einen der Kühlschränke.

    Es folgte die übliche Prozedur, die Mädchen fragten Adolf aus, wo er herkomme, wo er wohne, wie lange und vieles bla bla mehr. Adolf gab, so gut es ging, in seinen Worten, bereitwillig Auskunft.
    Die Mädchen hatten ihn, binnen 2 Minuten gescannt, was er, für einer war.

    Der Werkstattmeister kam, und sagte Adolf, das sein Moped fertig wäre, und er 90 Baht zu bezahlen hätte. Adolf gab dem Werkstattmeister 100 Baht und ließ sich die 10 Baht rausgeben. Lexi nahm Adolf sofort die 10 Baht aus der Hand, gab sie dem Werkstattmeister, und strafte Adolf mit einen bösen Blick. Adolf sagte kein Wort, aber dieser kleine Hinweis mit dem Zaunpfahl entsinnte ihm wieder, wo er war, und vor allen rechnete er um: 10 Baht – 0,20 Euro!!!

    „Wollt ihr, you like more Bier?“ fragte Adolf die Mädchen. „Sure, gimme money“, sagte Lexi. Adolf war sich nicht sicher, was sie gesagt hatte, aber er gab ihr mal 100 Baht um neues Bier zu besorgen.

    Lexi kam, stellte zwei neue Biere an den Tisch, gab Adolf das Wechselgeld zurück, und setzte sich neben Adolf an den Tisch. Sie öffnete sein Bier, und gab ihm, einfach so, einen langen Kuss. Adolf wurde ganz anders, hatte ihn, so, noch niemand geküsst. Er konnte sich nur noch an seinen letzten Kuss von seiner 79jährigen Mutter, zu seinen letzten Geburtstag, erinnern. Er war kurz überfordert, zu Hause küsste ihn niemand, außer seiner Mutter!

    „Was meint ihr? Hat dieser Farang genug Geld einstecken?“ fragte Pum nun die Beiden anderen.

    „Ich denke schon, den lassen wir jetzt nimmer weg“, lachte Lexi.
    Lexi war schon gut drauf, hatte sie sich doch zu Hause schon mit Pom, einen, dieser netten, bunten, Sanuk versprechenden, Tabs (Extasy) eingeschmissen.

    „What u wanna do tonight?” fragte nun Tum, ihre Kochsalz Dinger hatte sie schon längst in die richtige Position gerückt, das Adolf gar nicht vorbeisehen konnte. „Aehh, I go to Soi Eric“, antwortete Adolf mit stieren Blick auf die .......

    „Why do you not come with us?“

    Adolf war jetzt sehr verwirrt, erstens, hatte er Tum nicht richtig verstanden, zweitens schaute er immer noch auf ihre Dinger und drittens hatte Lexi nun auch schon seine Finger, die unterm Tisch waren, in der Hand.

    Lexi stand auf und hielt Adolf nun die offenen fünf Finger entgegen. Adolf zückte nochmals einen Hunderter und in kürzester Zeit standen wieder zwei neue Biere am Tisch.

    „Was wollen wir machen?“ fragte Lexi in die Runde, natürlich in Thai. „Wenn er genug Kohle hat, nehmen wir ihn mit“, antwortete Tum. „Habt ihr Lust auf die Bangla? Ich nicht! Lasst uns diesen Farang mal genauer abchecken, ich denke, er hat genug Geld einstecken“, antwortete Pom. „Außerdem, was soll’s, wir haben noch genug Zeit ins Starlight zu kommen“.

    Adolf spürte inzwischen auch die drei großen Flaschen Carlsberg Bier.
    „Oh, I love Thailand“, sprudelte Adolf heraus und betatschte Lexis Knie in ihren kurzen Minirock unter dem Tisch. Gleichzeitig wurde er auch sehr erregt, - wann hatte er in seinen 51 Lebensjahren solche Beine gesehen? Und vor allen betatscht bzw. berührt!

    „Adolf! You like us?“ fragte nun Lexi. “Ja, Ja, I love Thailand, I love you, Lexi”, stammelte Adolf, inzwischen seine Verhärtung in der Hose spürend. „Yes, but what about my friends?“ – antwortete Lexy.

    “Your friends? – Yeah, I love your friends same same!”, antwortete Adolf.

    “You wanna come with us?” –fragte nun Pom. “Ja, sicher, where?” war Adolfs Antwort.

    „We want 5.000 Baht“, schaltete sich jetzt Tum ein. „For what?“ fragte Adolf?

    “For make you enjoy”, antwortete Tum lässig. Adolf blickte in Tum’s Augen, gleichzeitig knetete Lexi sein bestes Stück mit den Händen. Pom gab Adolf die Flasche Carlsberg in die Hand.

    „Ja, drei Girls, right?“ „Yes, three girls, 5.000 Baht“, entgegnete Lexi lächelnd.

    Adolf wusste nicht, wie es ihm geschieht, und was er tat, aber er willigte ein...

    „Let’s buy 3 bottles of Whiskey, after we go to our home!”

    Es war genau 23.10 Uhr, als unser Beamter drei große Flaschen Sang Thip und reichlich Coke kaufte. Die drei Mädchen trugen die vollen Plastiktüten.

    Danach brachen sie gemeinsam in die Seitenstrasse, neben dem Visit Hotel, auf. Diese Straße ist auf keinen offiziellen Straßenplan von Patong Beach vermerkt.

    Adolf fuhr mit seiner HONDA Dream neben den drei Mädchen her, die Straße wurde immer enger...


    - Hang on, Guys -



  11. #40
    Jakraphong
    Avatar von Jakraphong

    Re: Adolf in Thailand

    Hoffentlich wird jetzt die Strasse nicht so eng, dass der Adolf mit seinem Roller zwischen den Häuserwänden hängen bleibt, und die Mädels vor lauter Schreck den Fusel fallen lassen.

    Wäre schade für den Fusel. ;-D

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