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Abenteuer in Thailand - Auf der Suche nach Nong

Erstellt von MadMovie, 05.02.2005, 17:32 Uhr · 170 Antworten · 12.635 Aufrufe

  1. #51
    Rene
    Avatar von Rene

    Re: Abenteuer in Thailand - Auf der Suche nach Nong

    weiter, es wird richtig spannend.

  2.  
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  3. #52
    irrlicht
    Avatar von irrlicht

    Re: Abenteuer in Thailand - Auf der Suche nach Nong

    endlich kam ich mal wieder dazu, die story weiter zu lesen. ist ja echt klasse und spannend geschrieben.
    weiter so!

  4. #53
    Avatar von MadMovie

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    Re: Abenteuer in Thailand - Auf der Suche nach Nong

    @ irrlicht und andere,
    ich schreibe das tatsächlich täglich nach der Arbeit und weiß auch nicht so genau, was heraus kommt. das erklärt Schwächen im Plot.
    Habe nicht so viel Zeit zum Recherchieren.
    Anschnallen, Action!

  5. #54
    Avatar von MadMovie

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    Re: Abenteuer in Thailand - Auf der Suche nach Nong

    Fortsetzung Kapitel 10

    Mr. Potaram hatte sein Bau-Imperium absolut im Griff. Was ihm Sorgen machte, war das Schattenreich. Da gab es immer wieder welche, die sich profilieren wollten, ihr eigenes Süppchen kochten und seine Weisungen missachteten.
    Deshalb hatte er eine Sondereinheit geschaffen, die für Ordnung sorgen sollte. Chef des Rollkommandos war Pairat, genannt der “Schweiger”.
    Dieser war früher der Kommandeur einer Militäreinheit an der Grenze zu Myanmar gewesen und hatte Schmuggler gejagt, aber auch in die eigene Tasche gewirtschaftet.
    “Was haben deine Leute heraus gefunden, Pairat?”
    “Mein Mann in der Gruppe um Chakri meldete mir, dass man nur eine scheinbare Lösegeldübergabe plane mit einem Double und dann entgegen deiner Entscheidung die Tochter des Generals Pittayarat an die Rebellen im Süden weiter reichen will, die wiederum wichtige Gefangene frei pressen wollen!”
    Potaram schritt nachdenklich auf und ab. Den letzten Anstoss hatte der neugierige deutsche Journalist gegeben, der ihn darauf hingewiesen hatte, dass er nicht einmal die Flugbewegungen der Gulfstream kontrollieren würde.
    Dieser undankbare Emporkömmling Chakri hatte ihn belogen und behauptet, die Tochter des Generals hätte man in Thailand entführt. Der Flug nach Polen war bei ihm gar nicht beantragt worden!
    Das konnte Potaram unmöglich durch gehen lassen und fällte eine folgenschwere Entscheidung. Vor allem dachte er dabei an die bevorstehenden Wahlen. Nicht auszudenken, was geschehen würde, wenn sein Name im Zusammenhang mit der Entführung genannt wurde.
    “Alle beteiligten Personen, die Kenntnis von der Entführung haben, werden eliminiert! Das gilt auch für die neugierigen Jöhramans!”
    Das war endlich einmal ein Befehl nach dem Geschmack von Pairat.
    Sein breites Gesicht verzog sich zu einem Grinsen.


    Nong hörte Stimmengewirr an der Tür ihres luxuriösen Gefängnisses.
    Wenn sie nur die Tür einen Spalt offen ließen, würde sie die Chance nutzen.
    Ihr Körper straffte sich und sie atmete tief durch.


    Peter ließ den Taxifahrer, dem die Verfolgungsjagd sichtlich Spass machte, stoppen und der Wagen kam mit quietschenden Reifen zum Stehen.
    Die zwei silbergrauen Mercedes vor ihm waren irgendwo in eine Soi eingebogen und hielten vor einem Grundstück mit einer hohen Mauer.
    Peter wies den Fahrer an, zu warten, der dazu gern bereit war, denn der Farang hatte ihm einen 1000-Baht-Schein gezeigt. Außerdem versprach das Ganze, spannend zu werden. Peter versuchte, zur anderen Seite des Grundstücks zu gelangen. Vielleicht gab es da die Möglichkeit, irgendwo einzusteigen.


    Chakri sonnte sich in dem Gedanken, jetzt bald am Ziel seiner Wünsche zu sein. Er würde den selbstherrlichen Potaram über die Affäre stürzen lassen und selbst die Geschäfte in die Hand nehmen. Für die Überführung der wertvollen Geisel würde er selbst sorgen. Chakri ließ die Tür aufschliessen.
    Nong strahlte ihn an und eilte auf ihn zu.
    “Vielen Dank, dass Sie gekommen sind!”
    Die junge Frau kam auf Chakri zu, fasste ihn am Kragen und schmatzte ihm einen Kuss auf die Wange. Diese Sekunde Ablenkung genügte Nong.
    Sie winkelte ihr rechtes Bein an, stieß mit aller Kraft ihrer 50 Kilo zu und traf die Körpermitte von Chakri. Dieser stieß einen Schrei aus und klappte wie eine Schere zusammen. Einer der Wachmänner eilte herbei und Nong’s Karate-Tritt traf ihn am Kinn. Dabei verlor der Wachmann seine Schusswaffe, Nong machte einen Salto und griff in der Bewegung nach der Pistole.
    Ohne nachzudenken, riss sie die Pistole hoch und schoss auf den heran stürmenden Begleiter von Chakri. Dieser kippte sofort vornüber und Nong atmete tief durch. Noch nie hatte sie einen Menschen erschossen!
    Nong setzte wie in Trance einen weiteren Mann außer Gefecht und hastete nach draußen.


    Peter suchte vergeblich nach einem Eingang an der Rückseite und hörte Schüsse, die durch die dicken Mauern gedämpft wurden.
    Er hastete zurück und stieß mit einem Mann zusammen. Einer der Männer von Pairat hielt einen Revolver im Anschlag, aber dieser wurde mit einem Fusstritt in die Luft befördert.
    Peter schaute sich um, Diese Gestalt kannte er.
    “Ich bin immer an deiner Seite, mein Freund! Überrascht?”
    “Eigentlich nicht. Aber wo ist Nong?"


    wird fortgesetzt...

  6. #55
    irrlicht
    Avatar von irrlicht

    Re: Abenteuer in Thailand - Auf der Suche nach Nong

    @madmovie:

    nun wird's aber richtig spannend :bravo:

    lass uns nicht so lange mit der fortsetzung warten...

    gruss
    irrlicht

  7. #56
    Avatar von MadMovie

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    Re: Abenteuer in Thailand - Auf der Suche nach Nong

    Fortsetzung Kapitel 10

    “Deine Süße ist gerade eben über die Strasse gerannt und im Gewühl verschwunden. Das beste, was sie machen konnte, wenn du mich fragst!”
    Peter wollte sofort los stürzen, wurde aber von Bernd daran gehindert.
    “Aber wir müssen...”
    “Wir stecken selbst knietief in der Schei...” Er riss seinen Freund zu Boden und sie pressten ihre Körper in eine kleine Senke hinter einem Gebüsch.
    Derweil fetzten Schüsse Blätter vom Busch, die auf sie herunter rieselten.
    “Mindestens zwei Banden und die machen regelrecht Jagd auf uns! Leider habe ich meine Knarre nicht dabei!” Jetzt wurde es auch Bernd ein wenig mulmig. Er sah, wie die Angreifer über die Wiese huschten, und da nicht zurück geschossen wurde, konnte es nur noch ein paar Sekunden dauern, bis sie hier waren. Für eine Flucht war es zu spät.
    “Jetzt hilft nur noch ein Wunder oder die Thai Police”, presste Peter hervor.
    “Dein Wunsch wurde schon erhört!”
    Die Angreifer stiebten in alle Richtungen davon und auch Peter wagte es jetzt, den Kopf ein paar Zentimeter zu heben.
    Die Braun Uniformierten machten sich gar nicht erst die Mühe, die Verfolgung in alle Himmelsrichtungen aufzunehmen. Sie kamen mit schussbereiten Waffen direkt auf das Gebüsch zu, als würden dort die wahren Gangster sitzen.
    “Unsere Rettung!” freute sich Peter.
    “Das kleinere Übel vielleicht, aber Rettung...”
    Peter schaute seinen Freund fragend an.
    “Wir als Farangs sind erstmal grundsätzlich mitschuldig und außerdem viel leichter zu verhaften.”
    Sehr schnell stellte sich heraus, dass Bernd Recht hatte.
    Sie wurden ohne Befragung zu einer Hauswand gebracht und mussten sich mit gespreizten Armen und Beinen abstützen.
    Peters Protest in englischer Sprache brachte gar nichts. Man nötigte sie zum Einsteigen in einen der Streifenwagen.
    So bekamen sie nicht mehr mit, dass andere Polizisten die Kriminalpolizei und die Spurensicherung informierten und drei Leichen gefunden wurden, darunter Chakri.
    Auf dem Revier ließ man sie in einem Verhörraum eine halbe Stunde schmoren. Peter kramte sein Handy hervor, aber ein Bewacher, der an der Tür postiert war, eilte herbei und nahm es ihm weg.
    Dann erschien endlich ein arrogant wirkender Offizier, der perfekt Englisch sprach. Peter war selbst nicht auf den Mund gefallen, aber er überließ dem gewieften Verhörtaktiker Bernd das Reden.
    Der Offizier wurde so zugetextet, dass er gar nicht dazu kam, viele Fragen zu stellen.
    Das waren keineswegs harmlose Touristen, die unversehens in eine Schiesserei geraten waren, wie der dickere Jöhraman immer wieder behauptete. Man konnte dies allerdings auch schlecht beweisen. Hätte man die Farangs direkt neben den Leichen gefunden, würden die angeblichen Touristen bereits in einer Zelle sitzen.
    Nach einer Viertelstunde hatte der Offizier die Nase voll und befahl dem Polizisten an der Tür, Peters Handy wieder heraus zu geben.
    “Sie möchten wohl die Botschaft anrufen und einen Deutsch oder Englisch sprechenden Anwalt anfordern, nur zu!” höhnte der Offizier.
    Du wirst dich gleich wundern, dachte Peter und lächelte freundlich.
    In den nächsten zwanzig Minuten plauderte man über die Naturschönheiten Thailands. Jeder Versuch einer Frage nach dem Tathergang wurde von Bernd freundlich, aber bestimmt abgeschmettert.
    Der Offizier überlegte krampfhaft, wie man die geschwätzigen Jöhramans ins Monkey House bringen konnte.
    Der Polizist an der Tür taumelte zur Seite, da er unsanft von der Klinke getroffen wurde. Ein Mann in Zivil stürmte herein und der eben noch so hochmütige Offizier spang auf, machte einen tiefen Wai und flüsterte ungläubig: “Khun Pittayarat?”
    Nong’s Bruder lächelte freundlich und sagte:
    “Das sind meine Freunde und Gäste und keine Tatverdächtigen!”
    “In Deutschland hätte es jetzt ein Donnerwetter gegeben, aber wir sind eben in Thailand”, flüsterte Bernd Peter ins Ohr.


    wird fortgesetzt...

  8. #57
    Avatar von MadMovie

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    Re: Abenteuer in Thailand - Auf der Suche nach Nong

    Kapitel 11

    Sie saßen auf der Terrasse und beobachteten ein hell erleuchtetes Restaurantschiff auf dem Fluss, vom dem Musik herüber schallte.
    In den Whiskey-Gläsern klirrten leise die Eiswürfel.
    “Ein guter Tropfen, der viele Jahre in schottischen Eichenfässern lagerte”, lobte Bernd den Gastgeber.
    “Nach den Unannehmlichkeiten möchtet ihr sicher ausspannen und ein paar Tage Urlaub machen”, sagte Udai freundlich lächelnd.
    Peter wollte sofort protestieren, aber ihn traf wieder einmal ein durchdringender Blick von Bernd, der ihn verstummen ließ.
    “Meine Schwester wird sich sicher bald melden.”
    “Das glaube ich eher nicht”, sagte Bernd nachdenklich.
    Udai schaute ihn fragend an.
    “Als wir hier aus dem Auto stiegen, verschwand ein Mann verdächtig schnell hinter einer Hecke, bevor die Scheinwerfer ihn erfassen konnten. Ich maße mir nicht an, zu beurteilen, wer in diese Gegend gehört oder nicht, aber ich gehe mal davon aus, dass mehrere Wachposten im Einsatz sind.”
    Udai zog die Augenbrauen hoch. Von diesem Jöhraman konnte selbst er noch etwas lernen.
    “Deine Schwester hat Angst, sie wird gnadenlos gejagt, weil sie zuviel weiß.
    Ich habe keine Ahnung, was sie in der kurzen Zeit hier und in Berlin über die Organisation heraus gefunden hat. Aber sie ist untergetaucht und wir müssen sie finden, um sie schützen zu können”, sagte Bernd eindringlich.
    “Meine Schwester hat mir auch nicht alles erzählt”, wand sich Udai.
    “Es gibt Aufträge, da dürfen weder Mutter noch Bruder informiert sein, um das Risiko zu minimieren.”
    Udai ahnte jetzt zumindest, was dieser Deutsche früher einmal gemacht hatte.
    Er hätte nichts dagegen, wenn dieser fähige Mann seine Schwester Nong suchen würde, aber als Offizier der thailändischen Polizei musste er etwas anderes sagen.
    “Es ist Aufgabe der Polizei, meine Schwester Nong zu suchen und zu beschützen. Ich schätze euch als Freunde und Gäste, aber ihr dürft zum Beispiel keine Schusswaffen tragen. Wie wollt ihr euch selbst - ihr habt heute nur knapp überlebt - und meine Schwester schützen?”
    “Mit deiner Genehmigung schon”, sagte Peter frech und bereute es sofort.
    Udai’s Lächeln fror in seinem Gesicht ein.
    “Wir werden deinen Vorschlag aufgreifen und uns als Touristen mal das Land ansehen”, versuchte Bernd, die Situation zu entspannen.
    “Es ist besser, ihr überlasst das alles der Polizei”, sagte Udai.
    Und dem Geheimdienst, fügte er in Gedanken hinzu.
    Udai schenkte Whiskey nach und machte Vorschläge, was sich die Gäste an Sehenswürdigkeiten anschauen könnten.
    Man musste diese Deutschen auf jeden Fall im Auge behalten. Vor allem diesen Bernd, dachte Udai, als er seine Gäste auf der Freitreppe verabschiedete.
    Die gepanzerte Limousine, die Udai extra geordert hatte, fuhr vor.
    Peter stieß seinem Freund vergnügt den Ellenbogen in die Rippen.
    “Schau mal, was ich hier habe!” Peter benahm sich wie ein übermütiger Schuljunge.
    “Is’ mir egal. Ich habe einen trockenen Hals und brauche jetzt erstmal ein Singha”, dämpfte Bernd den Übermut seines Freundes.
    “Okay, klappere ich eben allein die Freundinnen von Nong ab.”
    Jetzt wurde Bernd doch neugierig.
    “Ich habe ihr Handy. Sie hat es damals in der Wohnung liegen lassen!
    An Hand der Vorwahlen kann ich dir sagen, was wir uns in diesem schönen Land ansehen werden.”
    Bernd ließ den Fahrer weit vor dem Zentrum halten.
    “Durst ist schlimmer als Heimweh”, brabbelte Bernd.
    “Und wo geht es hin?”
    “Drei Telefonnummern in Bangkok, eine in Pattaya und eine auf Phuket.”
    “Wird ‘ne schöne Rundreise, wie wir es Udai versprochen haben”, lachte Bernd.


    wird fortgesetzt...

  9. #58
    Avatar von MadMovie

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    Re: Abenteuer in Thailand - Auf der Suche nach Nong

    Ich war gestern mit Schnee schippen (aktiv ) und Fussball gucken (passiv) beschäftigt.
    Ich bin jetzt bis morgen unterwegs.
    Die Geschichte geht auf jeden Fall weiter - versprochen!

  10. #59
    Avatar von MadMovie

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    Re: Abenteuer in Thailand - Auf der Suche nach Nong

    Ich danke für eure Geduld - aber jetzt geht es weiter!

  11. #60
    Avatar von MadMovie

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    Re: Abenteuer in Thailand - Auf der Suche nach Nong

    Fortsetzung Kapitel 11

    Peter und Bernd hatten sich zwei grosse Singha genehmigt, denn wie Bernd immer behauptete, würde das erste sofort verdampfen, ohne irgendeine Wirkung zu erzielen.
    Zusammen mit dem Whiskey, der ihnen bei Udai serviert worden war, lockerte das die Zunge und Bernd fiel nun doch in seinen Berliner Dialekt zurück.
    “Nu ruf ma endlich die erste Süße auf der Liste an!”
    Peter hatte Nong’s Handy im Hotel aufgeladen, er wählte den Namen Lek.
    Aber hier hatte er kein Glück. Nach vier Rufzeichen wurde er auf die Mailbox weiter geleitet und er hörte eine thailändische Ansage.
    Bernd schaute ihn fragend an, aber Peter zuckte nur mit den Schultern.
    Er wählte den nächsten Namen und die Dame Pad meldete sich nach drei Klingeltönen mit “Sawadee khaa!”
    Peter versuchte wirklich alles, um die Dame am Telefon zu einem Treffen zu überreden, aber als der Name Nong gefallen war, wurde die Gesprächspartnerin auffallend einsilbig. Pad erfand immer wieder neue Ausreden, warum sie sich mit den Farangs nicht treffen könnte.
    Irgendwann war Peter gezwungen aufzulegen. Hier kam er nicht weiter. Der Normalfall wäre gewesen, dass Bernd wild gestikuliert und verlangt hätte, selbst mit der Freundin von Nong zu sprechen.
    Aber Bernd flirtete gerade mit der Kellnerin und bezahlte die Rechnung.
    Er hatte einen sicheren Instinkt dafür entwickelt, was wichtig war und was nicht.
    Sie stolperten auf die Soi hinaus Richtung Hauptstrasse.
    Plötzlich raste mit aufheulendem Motor ein Motorrad direkt auf sie zu.
    Auch als der Fahrer nur noch wenige Meter entfernt war, machte er keinen Versuch, auszuweichen oder abzubremsen.
    Bernd packte Peter an der Schulter und riss ihn im letzten Moment zurück.
    Während der Rückwärtsbewegung geriet Peter mit dem rechten Fuss in eine Lücke zwischen zwei Gehwegplatten und krachte gegen eine Hauswand.
    Der Motorradfahrer brauste in die Dunkelheit davon.
    Bernd half Peter wieder auf die Beine, dessen Gesicht wachsbleich war.
    “Ein Mordanschlag!” keuchte Peter.
    “Wenn det eener von Potarams Leuten war, heeß ick Zickenschulze!”
    “Aber das war doch eindeutig...”
    “Wenn man ernsthaft die Absicht jehabt hätte, uns beede umzunieten, dann hätte ein Sozius auf uns jeschossen!”
    Peter stöhnte und schlug sich mit der flachen Hand den Staub aus den hellen Hosen.
    “Außerdem kommt so etwas hier schon mal vor, dass Motorräder auf’n Bürgersteig entlang brettern.”
    Peter verfluchte wieder einmal im Stillen die Besserwisserei von Bernd, aber er wusste auch, ohne seinen Freund würde er Thailand womöglich in einem Blechsarg verlassen. Erleichtert stellte er fest, dass nichts gebrochen war. Er war vermutlich mit einer leichten Schulterprellung davon gekommen.
    Plötzlich schrillte eines der beiden Handys. Es war das von Nong.
    Peter klappte das Handy auf.
    “Nong?” fragte er ungläubig.


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