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Abenteuer in Thailand - Auf der Suche nach Nong

Erstellt von MadMovie, 05.02.2005, 17:32 Uhr · 170 Antworten · 12.637 Aufrufe

  1. #121
    Avatar von MadMovie

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    Re: Abenteuer in Thailand - Auf der Suche nach Nong

    Zitat Zitat von phi mee",p="226923
    Peter kriegt Nong!
    Bernd kriegt Lek!
    Beide schließen sich glücklich der Nittaya-Gemeinde an!


    Ohne zuviel zu verraten: Nachdem Dr. Werner drei Fortsetzungen lang über Wellen geredet hat, kommt auch eine. :O
    Jetzt aber wieder
    ca. 23 Uhr ´ne neue Folge!

  2.  
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  3. #122
    Avatar von MadMovie

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    Re: Abenteuer in Thailand - Auf der Suche nach Nong

    Fortsetzung Kapitel 18

    Sie konnte sich nicht bewegen. Nong trug Fesseln an den Hand- und Fussgelenken.
    Nicht schon wieder dieser Albtraum! dachte sie.
    Sie lag in der engen Kajüte eines kleinen Schiffes. Vom Heck her hörte Nong das gleichmäßige Tuckern des Dieselmotors.
    Die Kajüttür wurde aufgestossen und Pairat duckte sich, denn der Durchlass war selbst für thailändische Verhältnisse sehr niedrig.
    Er baute sich höhnisch grinsend vor Nong auf. Als Pairat anfing, mit einem Stock herum zu fuchteln, rollte sie sich unwillkürlich zusammen und hielt die Luft an. Die linke Hand schmerzte immer noch bei jeder Bewegung.
    “Keine Angst, ich werde dich unversehrt an deinen Bestimmungsort bringen lassen, aber noch nicht heute.” Pairat zeigte zwei Reihen weißer Zähne. Der hatte offenbar für seine Verhältnisse ausgesprochen gute Laune und Nong entspannte sich ein wenig.
    Das Problem war im Moment nur, dass sich die Rebellenführer untereinander nicht einig waren, ob es überhaupt Sinn machte, die Tochter des kommandierenden Generals in der Provinz Yala als Druckmittel zu benutzen. Also musste Pairat selbst dahin reisen, um die Wankelmütigen umzustimmen, würde aber sein Faustpfand vorerst hier auf hoher See lassen.
    Dieser perfide Plan war ansonsten eigentlich ein Selbstläufer, wenn alles klappte:
    Die Regierung würde selbstverständlich Verhandlungen mit muslimischen “Terroristen” ablehnen, General Pittayarat würde vor Wut schnauben und ob mit oder ohne Befehl eine Offensive starten. Es würde Blut fließen, die Unruhen würden eskalieren. Pairat musste dann nur noch lancieren, dass Potaram dahinter steckte. Wenn die thailändische Presse das nicht bringen wollte, dann eben Zeitungen in Singapur oder Malaysia. Man konnte auch das Internet nutzen.
    Plötzlich fiel Pairat ein, dass es vielleicht doch nicht so eine gute Idee gewesen, die beiden Deutschen mit dem Gas zu vergiften, die hatten womöglich Beweise, dass die entführte Nong mit Potarams Privatjet geflogen war.
    Er riss ein Messer aus dem Gürtel und Nong wurde blass.
    Hatte es sich dieser unberechenbare Mann anders überlegt?
    Pairat durchtrennte die Fesseln und knurrte:
    “Versuche nicht, irgendwo gegen zu treten! Wir verstärken jetzt Bullaugen, Luke und Tür mit Planken. Bis übermorgen!”
    Pairat drehte sich noch einmal um, bevor er die Kajüte verließ.
    “Ach übrigens, auf die Jöhramans brauchst du nicht zu warten, die werden nicht kommen!” Er fuhr sich mit der Kante der rechten Hand über die Gurgel.
    Nong erstarrte und fiel in ein tiefes Loch.


    Im Hotelzimmer herrschte am frühen Morgen dieses ersten Weihnachtsfeiertages hektische Betriebsamkeit.
    Bernd war froh, nicht auf die Sheriffs aus Patong angewiesen zu sein. Die hätten vielleicht die Farangs noch wegen Sachbeschädigung verhaftet.
    Stattdessen wurde von Anfang an professionell gearbeitet. Tongthai hatte sogar Kriminaltechniker mitgebracht, die mit Gasmasken auf dem Gesicht vorsichtig die Klimaanlage zerlegten.
    Man konnte von draußen nicht viel erkennen. Bernd reckte den Hals.
    “Sieht aus wie eine Phosgen-Granate. So was ist seit Ende des ersten Weltkrieges verboten!”
    Ein raffinierter Mechanismus wurde demontiert, der nachts den Zünder durchschlagen hatte und das Giftgas ausströmen ließ.
    Sie hatten unwahrscheinliches Glück gehabt, weil durch irgend einen Umstand die Düse verstopfte und nur eine Teilmenge des Phosgens entwichen war.
    Udai war sofort alarmiert worden und hatte wiederum seinen Vater angerufen.
    Der General wollte, ohne die Genehmigung aus Bangkok abzuwarten, zwei Hubschrauber und eine Kompanie Soldaten schicken.
    Peter und Bernd stand nicht der Sinn nach Frühstück. Sie gingen dennoch hinunter ins Hotel-Restaurant, um wenigstens einen Kaffee zu trinken.
    “Sie können sich alle Zeit der Welt lassen”, sagte jemand hinter ihnen.
    Peter und Bernd wirbelten herum.
    “Sie werden das Hotelgelände vorläufig nicht verlassen!”
    Vor ihnen standen die humorlosen Mitarbeiter des Geheimdienstes, die sich bisher um ihre Kurzzeit-Mitarbeiterin Nong so gut wie gar nicht gekümmert hatten.
    “Die haben mir gerade noch gefehlt”, knurrte Bernd auf Deutsch.


    wird fortgesetzt...

  4. #123
    Avatar von MadMovie

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    Re: Abenteuer in Thailand - Auf der Suche nach Nong

    Fortsetzung Kapitel 18

    Die beiden schweigsamen Männer stellten sich auch diesmal nicht vor.
    Sie kassierten die Handys ein und einer ging zur Rezeption, um den Zimmerschlüssel zu holen.
    “Jetzt wird es mir zu bunt”, knurrte Peter und wollte aufspringen.
    Sofort wurde er wieder in den Plastikstuhl herunter gedrückt.
    “Bernd, unternimm bitte etwas!”
    “Eine Einstellungsbedingung bei denen ist wahrscheinlich, acht Stunden da sitzen und nicht lächeln. Keine leichte Aufgabe für einen Thai”, sinnierte Bernd. Peter kannte das eigentlich lange genug, das Beantworten einer Frage mit einem dummen Spruch, der nicht zur Frage passte, aber es brachte ihn jedes Mal wieder auf die Palme.
    Eine Entgegnung lag ihm auf der Zunge, aber Peter wurde von Inspektor Tongthai abgelenkt, der gerade vorbei kam.
    “Mister Tongthai, würden Sie so freundlich sein und Khun Udai informieren, dass man uns festhält? Und bitte auch General Pittayarat, falls er persönlich hierher kommt!”
    Der Inspektor nickte freundlich, machte aber, dass er weiter kam. Mit diesen “Kollegen” legte er sich lieber nicht an.
    Der Geheimdienstmitarbeiter, der verhindern sollte, dass Peter und Bernd auf die Strasse liefen, um neues Unheil anzurichten, beeindruckten auch die genannten Namen kaum. Der andere kam zurück und sagte etwas auf Thai.
    Es gab eine kleine Diskussion, von der Bernd nur Bruchstücke verstand, aber er hörte etwas heraus, das ihn auf eine Idee brachte.
    “Sie dürfen gehen, Mister Weise. Bleiben Sie bitte auf Phuket, bis Polizei und Staatsanwalt sagen, Sie dürfen die Heimreise antreten! Und noch eins: Ihr Artikel, gespeichert in der Datei ‘Potaram’ kann in Deutschland erscheinen ohne den letzten Absatz.”
    “Was ist mit...” ereiferte sich Bernd.
    “Sie bleiben hier, Mister Krüger!”
    Peter erhob sich. Leider war er nicht ganz so schlagfertig wie Bernd, sonst hätte er jetzt einen Witz gerissen.
    “Ich werde sehen, was ich für dich tun kann”, sagte er trocken.
    “Viel Spass in der Bangla Road, sauf nicht soviel und lass die Mädels in Ruhe!”
    Bernd’s Sprüche waren auch schon mal besser gewesen, dachte Peter säuerlich und ging los, wusste aber eigentlich nicht, wohin.
    Am liebsten wäre er in einen Hubschrauber gestiegen, um diesen Teil Thailands nach Nong abzusuchen, aber die Armee würde wohl kaum einen ausländischen Zivilisten mitnehmen.
    Er fragte an der Rezeption nach den Lokal-Redaktionen von Zeitungen und bekam sogar die Adresse eines deutschsprachigen Blattes.
    Peter rannte auf’s Zimmer, um ein Foto von Nong zu holen, schnappte sich das Notebook, lief auf die Strasse und stoppte einen rotlackierten Minibus.
    Er würde jetzt die Kollegen der schreibenden Zunft um Hilfe bitten, auch wenn die nächsten Ausgaben der Zeitungen erst nach Weihnachten erschienen.


    wird fortgesetzt...

  5. #124
    Avatar von MadMovie

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    Re: Abenteuer in Thailand - Auf der Suche nach Nong

    Fortsetzung Kapitel 18

    Zur gleichen Zeit stieg Lek nur wenige Meter entfernt aus einem Minibus und ging zum Hoteleingang. Sie sah Bernd im offenen Hotelrestaurant sitzen, vor sich ein Glas Wasser und ein Zigarillo, das er nervös zwischen zwei Fingern hin und her rollte. Offenbar wurde er von zwei Beamten in Zivil bewacht.
    Bernd sah Lek kommen. Das lange braune Haar, die bronzefarbene Haut - eine Sinfonie in Brauntönen, dachte er. Seine Stimmung hellte sich wieder ein wenig auf. Nur die dunkelbraunen Augen wurden noch von einer modischen Sonnenbrille verdeckt. Lek legte besitzergreifend einen Arm um Bernd’s Schulter, rückte einen Stuhl heran und nahm Platz.
    “Verschwinde!” knurrte der eine Geheimdienstmitarbeiter.
    “Ich bin die zukünftige Frau Kluga”, sagte Lek etwas unsicher, da sie nicht mehr wusste, wie der Name richtig ausgesprochen wird.
    Und Bernd erlebte eine Premiere: Sein Gegenüber verzog den Mund zu einem breiten Grinsen.
    Na siehst du, es geht doch, dachte Bernd.
    Für das Grinsen gab es nur eine Erklärung...
    Lek hatte sehr schnell begriffen, was das anzügliche Lächeln zu bedeuten hatte und knallte ihren TAT-Ausweis auf den Tisch.
    “Ich möchte nicht, dass unschuldige Touristen ohne Grund festgehalten werden”, sagte Lek selbstbewusst.
    Der Mitarbeiter des Geheimdienstes lächelte noch breiter und zeigte seinen Ausweis.
    “Unschuldig?” sagte der Mann.
    Mal abgesehen davon, dass ich gemeinsam mit der russischen Mafia thailändische Staatsbürger, die auch nicht gerade rechtschaffen zu nennen waren, festgesetzt habe, bin ich wirklich unschuldig, dachte Bernd.
    “Ich möchte ihren Vorgesetzten sprechen, unverzüglich!”
    “Sie wünschen mich zu sprechen, Herr Krüger?” sagte ein Herr in nahezu akzentfreiem Deutsch, der einen maßgeschneiderten dunklen Anzug trug.
    Die beiden anderen sprangen auf, machten einen Wai und bezogen Posten - der eine an der Strasse, der andere in der Nähe der Rezeption.
    Der junge Mann, dessen stechende Augen Lek und Bernd musterten, nahm auf einem der frei gewordenen Stühle Platz.
    “Sie können von mir aus hier bleiben als Vertreterin der Tourismusbehörde, wenn Sie Wert darauf legen”, sagte der Neuankömmling zu Lek.
    “Ich bin Rangsan Saithong, habe an der Humboldt Universität zu Berlin Politwissenschaften studiert, dann im Außenministerium gearbeitet und bin jetzt Koordinator für die Suchmaßnahmen nach unserer Mitarbeiterin.”
    Das wurde aber auch Zeit, dachte Bernd fast ein wenig erleichtert.
    Andererseits war ihm sofort klar, dass mit dem Mann nicht gut Kirschen essen war.
    “Darf ich fragen, warum die Suche nach Nong erst jetzt so zielgerichtet koordiniert wird?”
    “Sie dürfen eigentlich nicht, aber ich habe nichts zu verbergen. Sie waren meinem Vorgänger im Amt immer einen Schritt voraus. Aber jetzt zu ihnen, Herr Krüger! Wir haben unsere alten Datenbanken durchforstet. Sie sind am 15. Februar 1988 als Dipl.-Ing. Dorfmann hier eingereist, angeblich, um Druckereimaschinen zu verkaufen. In Wirklichkeit haben Sie mit Diplomaten aus dem anderen Teil Deutschlands Whiskey getrunken!”
    Bernd verschluckte gerade einer seiner vorlauten Bemerkungen.
    “Mit einem Diplomaten ein Gläschen Whiskey zu trinken, ist nicht strafbar, wohl aber Spionage für ein kommunistisches Regime! Sie waren Mitarbeiter der Hauptabteilung Aufklärung des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR, ihre ganzen Alias-Namen möchte ich hier gar nicht aufzählen.”
    Rangsan Saithong übersetzte einiges für Lek, aber natürlich nicht alles.
    Meine Vergangenheit holt mich ein, dachte Bernd.
    “Ich habe dem Königreich Thailand nicht geschadet”, sagte er tonlos.
    “Nein, das haben Sie nicht. Aber diesmal sind Sie als Tourist eingereist, um sich mit kriminellen Elementen zu verbünden. Dass die Suche nach Vermissten Aufgabe der Polizei ist, wurde ihnen schon einmal erläutert, Sie haben die Warnung missachtet. Aus diesem Grund wurde entschieden, Sie des Landes zu verweisen. Sie haben bis morgen 12 Uhr Zeit, das Königreich Thailand zu verlassen!”
    “Aber ich....” versuchte Bernd einen Einwand.
    Saithong stand auf, ging um den Tisch und beugte sich ein wenig herab.
    “Das ist nicht meine Idee. Der Befehl kommt von ganz oben. Persönlich habe ich sogar ein wenig Verständnis dafür, dass Sie ihrem Freund helfen wollten.”
    Eine beeindruckende Persönlichkeit in Uniform betrat das offene Restaurant.
    Selbst ein Mann mit viel Lametta auf den Schultern kann mir jetzt nicht mehr helfen, dachte Bernd.


    wird fortgesetzt...

  6. #125
    Avatar von Pee Niko

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    Re: Abenteuer in Thailand - Auf der Suche nach Nong

    Yeapp, jetzt kommt schon wieder neues Leben in die Bude!

    Wenn du allerdings bis Ostern mit der Story fertig sein willst, haste bestimmt noch 'ne Menge

    Gruß von Niko

  7. #126
    Avatar von MadMovie

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    Re: Abenteuer in Thailand - Auf der Suche nach Nong

    Kapitel 19

    Es war finster in der Kajüte, kaum ein Lichtstrahl drang durch die zugenagelten Bullaugen. Ab und zu kam einer der Bewacher und Nong musste jedes Mal die Augen schließen, weil der gleißende Lichtschein sie blendete. Meist brachte man ihr eine Flasche Wasser, die in tieferen Schichten des Meeres gekühlt worden war - einen Kühlschrank gab es hier nicht. Zu essen gab es nur Knabbersnacks und abends einen gebratenen Fisch. Nong ließ den Fisch zunächst stehen. Sie fühlte sich nicht wohl.
    Nong klopfte an die Tür, niemand kam und sie hämmerte mit den Fäusten dagegen. Ihre Bewacher rissen die Tür auf und schnauzten sie an, sie solle Ruhe geben. Nong sagte, ihr sei speiübel und sie müsse sich übergeben. Sie wurde zur Reling eskortiert und würgte.
    Hoffentlich war das nur ein Bluff von Pairat!
    Sie schwankte immer noch und musste sich an der Reling festhalten, aber der laue Abendwind fächelte ihr ins Gesicht. Als es Nong ein wenig besser ging, schaute sie sich um. Letzte Lichtstrahlen der untergehenden Sonne erhellten nicht weit entfernt eine kleine Insel mit ein paar Felsen direkt am Strand.
    Weit im Westen war eine größere Landmasse nur noch zu erahnen.
    Nong war hier noch nie gewesen. Ihr Verstand arbeitete jetzt wieder klarer.
    Wenn die Landmasse im Westen Phuket war, dann war der Fischkutter in der Phang Nga Bay vor Anker gegangen. Den Namen der kleinen Insel kannte sie nicht.
    Sie bat ihre Bewacher darum, über Nacht die Tür offen zu lassen, sie würde sonst ersticken. Die beiden diskutierten kurz, denn es würde bedeuten, dass immer einer Wache schieben musste, damit diese Verrückte nicht einfach über Bord sprang und nach Koh Khai schwamm. Das hatten sie schon einmal erlebt. Aber hatte Pairat nicht befohlen, der Geisel kein Haar zu krümmen und auf ihre Gesundheit zu achten?
    Also stimmten sie zu.

    Peter machte sich nicht viel Hoffnung, es war eigentlich nur Aktionismus.
    Es glaubte nicht ernsthaft daran, Hinweise aus der Bevölkerung zu bekommen, wer weiß, in welche Höhle sie Nong gepfercht hatten.
    Der Chef der deutschsprachigen Zeitung war nach Khao Lak gereist und Peter traf nur einen Mitarbeiter an. Dieser beharrte auf den Vorschriften und verlangte Geld für die Suchanzeige.
    Peter stieg in einen Minibus, um im Hotel ein Bier mit Bernd zu trinken.

    General Pittayarat sprach zunächst mit Rangsan Saithong, kam dann an den Tisch und musterte Bernd finster.
    Meine Tochter zählt also ehemalige kommunistische Spione zu ihren Freunden, dachte der General. Andererseits war das lange her.
    Udai war der Meinung, Bernd wäre ein fähiger Mann.
    Man hatte in Bangkok entschieden, dass das Militär verantwortlich dafür war, Bernd Krüger am nächsten Tag am Phuket Airport abzuliefern.
    Zwei Beamte in Zivil würden dann dafür sorgen, dass die unerwünschte Person nicht im Großstadtdschungel untertauchte, sondern das nächste Flugzeug nach Europa bestieg.
    General Pittayarat setzte sich nun doch.
    “Ich kann nichts für Sie tun, mir sind die Hände gebunden.”
    Der General sprach nicht so fließend Englisch wie sein Sohn Udai, aber es genügte für eine Unterhaltung.
    Bernd beugte sich ein wenig nach vorn und sagte eindringlich:
    “Sie brauchen die Marine, Herr General! Fordern Sie Verstärkung an und lassen Sie jedes Boot in den Gewässern rund um Phuket durchsuchen!”
    “Woher wissen Sie, dass meine Tochter auf einem Schiff ist?”
    Bernd zuckte mit den Schultern. Intuition, ein Bauchgefühl.
    Aber der General brauchte knallharte Fakten.
    “Man kann Strassensperren errichten und jedes Fahrzeug kontrollieren. Die Kontrolle des Seeverkehrs ist schon schwieriger. Das weiß auch Pairat, der mutmassliche Entführer.”
    “Wissen Sie auch, wohin man meine Tochter mit einem Schiff bringen könnte?” fragte der General.
    “Da vor einiger Zeit die Lösegeldforderung im Sande verlaufen ist, bleibt nur noch ein politisches Motiv. Wo gibt es im Moment die größten Probleme?”
    “Sie meinen also, diese Verbrecher arbeiten mit den Aufrührern im Süden zusammen?” fragte der General ungläubig.
    Rangsan Saithong war zu ihnen getreten.
    “Das glauben wir übrigens auch.”
    Er klappte das Handy auf, um den wichtigsten innenpolitischen Berater des Premierministers anzurufen.
    “Ich werde mich auch für Sie einsetzen”, sagte Khun Rangsan, “aber versprechen kann ich nichts.”


    wird fortgesetzt...

  8. #127
    Avatar von MadMovie

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    Re: Abenteuer in Thailand - Auf der Suche nach Nong

    Zitat Zitat von Pee Niko",p="227845
    Wenn du allerdings bis Ostern mit der Story fertig sein willst
    Da ich Ostern arbeiten muss, war meine Aussage vielleicht ein wenig voreilig. Dauert aber nicht mehr lange.

  9. #128
    Avatar von Thaiman

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    Re: Abenteuer in Thailand - Auf der Suche nach Nong

    Lass Dir Zeit aber mach es richtig. ;-D
    Frohe Ostern.

  10. #129
    Rene
    Avatar von Rene

    Re: Abenteuer in Thailand - Auf der Suche nach Nong

    @MadMovie,

    Welches Jahr meintest du nochmal ;-D

    René

  11. #130
    Avatar von MadMovie

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    Re: Abenteuer in Thailand - Auf der Suche nach Nong

    @ René,

    die Umfrage kommt dann nächste Woche, ob eine Fortsetzung gewünscht wird.
    Nach dem 8. Juni 2005 ein Reisebericht...

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