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4 Wochen Asien

Erstellt von i_g, 25.05.2009, 18:28 Uhr · 53 Antworten · 6.265 Aufrufe

  1. #41
    i_g
    Avatar von i_g

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    Re: 4 Wochen Asien

    @pef, ich habe diese Informationen nur aus einem Reiseführer, die Khmer die ich vor Ort getroffen habe, waren nicht sehr gesprächig, die gesamten Texte an den Info Boards habe ich auch nicht gelesen, die Beschreibung aus dem Reiseführer reichte mir..
    Aber, Vielen Dank für die Korrektur!

    @Strike, ist es wirklich zuviel verlangt sich vor dem Besuch einer Gedenkstätte, eines Friedhofes zu erkundigen was einen dort erwartet? Aus einigen Beiträgen von TomTom24 habe ich mir ein eigens Bild gebildet, was die Leute meinen in Kambodscha zu finden, bzw. es auch finden... Für mich ein Grund mehr mich von Touristen fern zu halten.

    hast Du im S- 21 die Schilder gesehen? Ein Kopf der ein Lächeln/ Lachen zeigt durchgestrichen, sind an allen 4 Gebäuden mehrfach angebracht. Ich denke diese Schilder sagen alles.

    Der Text den ich erst heute online gestellt habe, ist noch in Kambodscha entstanden, bis auf private Details, die nicht hier her oder sonst wo hin gehören, habe ich an dem Text nicht verändert und wollte es auch nicht.. Allerdings mit etwas Abstand betrachtet, würd eich das böse Wort nicht mehr verwenden...

  2.  
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  3. #42
    Avatar von strike

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    Re: 4 Wochen Asien

    Zitat Zitat von i_g",p="764713
    @Strike, ist es wirklich zuviel verlangt sich vor dem Besuch einer Gedenkstätte, eines Friedhofes zu erkundigen was einen dort erwartet? Aus einigen Beiträgen von TomTom24 habe ich mir ein eigens Bild gebildet, was die Leute meinen in Kambodscha zu finden, bzw. es auch finden... Für mich ein Grund mehr mich von Touristen fern zu halten.

    hast Du im S- 21 die Schilder gesehen? Ein Kopf der ein Lächeln/ Lachen zeigt durchgestrichen, sind an allen 4 Gebäuden mehrfach angebracht. Ich denke diese Schilder sagen alles. ...
    Selbstverständlich ist dies nicht zuviel verlangt, i_g.
    So etwas erlebt man leider auch an anderen Stätten - wo eigentlich Respekt und Ernsthaftigkeit angesagt wären :-(

    An die Schilder kann ich mich nicht erinnern.
    War allerdings in 02/2007 dort.
    Vielleicht sind die erst später angebracht worden.
    Das man aber überhaupt so etwas aufhängen muss, spricht ja schon einen deutliche Sprache.

    Ansonsten finde ich Deinen Bericht lesenswert.
    Er erinnnert mich an ein Land, dessen Geschichte und die Probleme der Menschen traurig macht.

    Gruss,
    Strike

  4. #43
    i_g
    Avatar von i_g

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    Re: 4 Wochen Asien

    Am nächsten morgen habe ich mir sehr spontan entschieden, nach Thailand zurück zu fliegen, private Probleme und das gesehene und erlebte, waren zu viel, als das ich noch länger bleiben wollte. Also spontan in das nächste Internet Café und versucht bei AirAsia einen Flug zu buchen, kosten rund 65 Dollar. Allerdings lässt AirAsia keine Buchung für einen Flug am gleichen Tag zu, a´nur über ein Call Center soll diese möglich sein. Also dort angerufen und versucht zu buchen, nein meine Kreditkarte würde nicht akzeptiert... sehr ärgerlich. Die freundliche Dame riet mir es doch in einer Agentur vor Ort zu versuchen, die können mir ein Ticket verkaufen, Plätze sind noch genügend frei.
    Also ein Haus weiter, die verkaufen auch Tickets, meinen Wunsch geäußert, nein das würde nicht gehen, auf meinen Einwand das mir die Hotline von AirAsia was anderes gesagt hat, wollte sie sich erkundigen gehen. Nach ein paar Minuten kam die Dame wieder, das Ticket würde 105 USD kosten.. , huch.. Tja ich musste und wollte raus aus Kambodscha. Also habe ich eingewilligt und meine Kreditkarte der Dame gegeben, die darauf hin wieder mit meiner Karte für gut 20 Minuten damit verschwand. Die folgenden Tage habe täglich im Internet nach dem Umsätzen geschaut, aber es war alles in Ordnung.
    Die Wartezeit habe ich genutzt um über den Bell Travel Service eine Fahrt nach Pattaya zu organisieren und nach den Hotelpreise zu schauen. Da ich im Flipper Lodge Hotel nicht unzufrieden war, wollte ich dort buchen, ging aber nicht, wegen einem Timeout der Verbindung...Gut Hotel kann man auch vor Ort buchen, bzw. suchen.

    Beim Check In, sollte ich nochmal 3 USD zahlen, da mein Ticket nicht die Gepäckgebühr enthalte. Mein Ärger war schon sehr groß. Ich gönne jedem sein Geld was er benötigt um ein Geschäft mit Gewinn abzuschließen, nur die Differenz/ Gewinn in Höhe von 40 USD scheint mir doch sehr hoch.. Nur wollte ich keinen Tag länger bleiben.

    Die Flughafengebühr beträgt übrigens 25 USD – aua!

    In der Abflughalle ist ein sehr gut sortierter Buchladen, wo ich mir noch einiges an Büchern mitgenommen habe.
    Da noch einiges an Zeit war bis zum Boarding, habe ich mich noch einen Kaffee getrunken, der Kaffee war gut, aber wie in jedem anderen Flughafen sehr teuer....

    In Bangkok angekommen, erwartete mich diesmal tatsächlich ein Abholer / Sammler von Bell Travel Service, der Transfer hat wie gewohnt sehr gut und zuverlässig funktioniert.

    Die Fahrt selber wo ich ausnahmsweise nicht eingeschlafen bin, war fast surrealistisch, die ganze Reklame, die perfekten Straßen dazu das grelle Pattaya, ein Kulturschock, im Vergleich zu Kambodscha. Da ich noch sehr betrübt war, habe ich es fast genossen wieder in Pattaya zu sein, es gibt keinen besseren Ort sich vollständig ablenken zu lassen, bzw. seine Sorgen und Nöte zu verdrängen.

    Im Flipper Lodge Hotel, sorry, wie sind ausgebucht... Und das in der Nebensaison, des weiteren war es sehr ruhig in Pattaya, sprich extrem wenige Touristen.
    Als Alternative hatte ich mir noch das Sunshine Hotel and Residence ausgedacht, wobei ich das letzte mal etwas erschrocken war über den allgemein eher schlechten Zustand des Zimmers, ich kann es mir ja vor der Buchung ansehen. An der Rezeption sollte das Zimmer 1350HB kosten... ein Standardzimmer in dem neueren Flügel. Auf meine Frage nach einem Rabatt, wurde ich auf das Internet verwiesen, da könne ich das Zimmer günstiger bekommen. Ist das Thai Logik, anstatt den Preis auch an der Rezeption zu gewähren, wird der Gast auf das Internet verwiesen um 5 Minuten später wieder zu kommen, oder ist das nur ein freundschaftlicher Rat, privater Natur?
    Da auch im Internet ein sehr hoher Preis von deutlich über 1000 THB verlangt wurde, habe ich mich für das Estany Inn entschieden, etwa in der Mitte der Soi 8, auch 990 THB, aber ich war doch etwas verärgert über die Preispolitik des Sunshine....
    Also mit einem Ausdruck der Buchung zu dem Hotel gelaufen, die Dame an der Rezeption war sehr freundlich und etwas irritiert da sie keine Buchung vorliegen hatte, einen Blick auf die Zeit der Buchung, quittierte sie mit einem: Oh, Clever... Das ganze mit eine sehr charmanten Lächeln..
    In dem ersten Zimmer war kein Strom, was den Hotel Page, sehr nervös gemacht hat, auch ein freundlicher Hinweis von mir da dies gar kein Problem sei.. hat ihn nicht zu beruhigen vermocht, mit 1000 sorrys, bat er mich um einen Moment Geduld, das nächste Zimmer, war dann auch mit Strom. Das Zimmer war ein Eckzimmer, mit sehr vielen Fenstern, sehr hell und sehr gepflegten Möbeln ausgestattet. Für Lärm empfindliche Menschen ist das Hotel allerdings weniger geeignet, die Lage zwischen der Soi 7 und Soi 8 ist zwar Top, aber man erkauft sich die Lage durch etwas Lärm. Vom Preisleistungsverhältnis würde ich das Hotel als absolute Spitzenklasse bezeichnen. Auch das Personal ist sehr freundlich und hilfsbereit.

    Nach einer sehr erfrischenden Dusche und frischer Bekleidung raus in das Nachtleben.. ich hatte Lust auf KFC Zu meiner Verteidigung muss ich sagen, dass es in der nähe meines Wohnortes bis kurzem kein KFC Restaurant war, nun gibt es zwar eines, aber es ist mir zu weit dorthin zu fahren, auch die unverschämt hohen Preis halten mich davon ab.
    Im Lokal, stand neben mir eine sehr attraktive Thailänderin, trotz meiner miesen Stimmung, die sich auch auf meinem Gesichtsausdruck niederschlug, bekam ich ein freundliches Lächeln von ihr. Kein Lächeln, was aus Verlegenheit kommt, weil man angestarrt wird, eher ein aufrichtiges Lächeln.... Einbildung ist auch.... ;)
    Es wäre gelogen wenn ich behaupten würde, dass es mich nicht geschmeichelt hätte.
    Während des Essens kam des öfteren zu einem kurzem verlegener Blickkontakt, ich bin kein sehr geselliger Mensch, der ohne scheu auf fremde Menschen zugehen kann, auch wenn offensichtlich ein Kontaktwunsch des Gegenüber zu merken ist. Darüber habe ich mich in der Situation, im KFC sehr geärgert...

    Später beim rauchen auf der Terrasse, habe ich entgegen meiner Scheu, doch einfach Hallo gesagt, was sie ebenso freundlich erwiderte und auch stehen blieb um sich mit mir zu unterhalten. Wir haben den restlichen Abend gemeinsam verbracht, mit viel Spaß.... und was mich am meisten freute das es sich offensichtlich nicht um eine Prostituierte handelte. Weder wurde über Geld gesprochen, noch wurden irgendwelche 5exuellen Anspielungen gemacht... Es war eine wirklich sehr schöne Atmosphäre, was mir sehr gut getan hat.
    Sie ist 34 Jahre, arbeitet in einem Hotel um für sich und ihre Eltern den Lebensunterhalt zu bestreiten, vor einigen Jahren ist wohl ihr Ehemann verstorben, in ihrer Ehe hatte sie hatte die Möglichkeit gehabt zu Studieren, nun arbeitet sie im Hotel. Am Ende des Abends, in der Situation: Gehen wir noch zusammen einen Tee trinken.. kam ein Angebot, was mich doch etwas erschrocken hat, bzw. sehr enttäuscht hat...

  5. #44
    i_g
    Avatar von i_g

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    Re: 4 Wochen Asien

    Sie würde gerne die Nacht mit mit verbringen. Allerdings sei sie keine Barlady... Daher erwartete sie ein Geschenk.. Auf meine Frage was sie darunter vorstellt, kam ohne zu zögern 5000 Baht, huch.. Grundsätzlich habe ich kein Problem damit eine Frau für ihre Zeit zu bezahlen, allerdings sollte die Forderung schon in einem gesunden Verhältnis stehen....
    Das Angebot habe ich abgelehnt, die Enttäuschung, auf meiner Seite war sehr groß, menschlich, oder?
    Die Stunden die ich mit der Frau verbracht habe, waren sehr schön, vor allem keine versteckten oder offenen Zweideutigkeiten, einfach ein schönes Gespräch mit einer netten Person... Ich bin wohl doch etwas arg blauäugig, dass ich tatsächlich geglaubt habe, es nicht mit einer .... zu tun zu haben...
    Nach ein paar weiteren freundlichen Minuten, wo ich eher damit beschäftigt war, meine Enttäuschung zu verbergen, als mich auf das eigentlich Gespräch zu konzentrieren, verabschiedete sich die Dame.
    Tja was nun anfangen.. die Lust auf Alkohol war schon da, nur hatte ich an den letzten Versuch diesen zu konsumieren, ja eher unschöne Erinnerungen ;)
    Lust auf Gespräche hatte ich nun gar keine mehr, also in die nächste Bar, in der Soi 8.
    Etwa in der Mitte der Soi 8 hatte ich eine Bar gefunden wo die Musik nicht ganz so laut war.... In der Bar bin ich von einer Dame angesprochen worden, ich weiß eine absolute Ausnahme.. muss an meinem außergewöhnlichen Charme und perfektem aussehen liegen ;)
    Das interessante an der Frau war das sie perfekt Englisch gesprochen hat, kein Bargirl Englisch.. sondern echtes/höfliches Oxford Englisch. Auf meine Frage wo sie so gut Englisch gelernt hat, sie hat ein Englisch Zertifikat, dies würde sie für ihr Wirtschaft Studium benötigen. Auf meinen Einwand hin das ich das mit dem Studium nicht abnehme, immerhin arbeitet sie als Barlady in Pattaya.. kam der lapidare Hinweis, dass sie gerne Karrten spielt....
    Im laufe des weiteren Abends und des nächsten Tages fanden noch einige gehaltvolle Gespräche statt, die ihre Aussage des Studiums durchaus glaubhaft werden lassen.
    Persönlich finde ich es schade, wie sich die junge wie intelligente Frauen durch die Spielsucht ihr Leben ruinieren. Die Zeit die ich mit ihr verbracht habe, war für mich ein Gewinn, aber den Preis den sie bezahlt, ist deutlich höher als das was ich ihr bezahlt habe.
    Ich hatte mal von einem gut Sortieren Buchhandel in der nähe des Dolphin Kreisel, nachdem ich dort hin gefunden hatte, war ich von der Auswahl doch sehr überrascht. Ein sehr kleiner wie unscheinbarer Laden, aber mit einer unendlichen Auswahl von Büchern, auch in deutsch.
    Das witzige war die Verlegenheit des Inhabers, als es ans bezahlen ging. Nachdem ich die Preise von den meisten Büchern die ich gerne in Deutschland kaufen würde, in etwa im Kopf hatte und ich die lokalen Preise gesehen hatte, die in etwa 40-60 % unter den verlangten Preisen in Deutschland lagen.. war für mich auch kein halten mehr. Bücher aus dem Themenbereich „Pattaya“ sind sicherlich nicht jedermann Geschmack nur lese ich die Sachen ab und an ganz gerne, die meisten haben durchaus auch etwas an Anspruch.
    Zurück zum bezahlen, nachdem er alle Preis in seinen Taschenrechner getippt hatte, kam ein Betrag in Höhe von etwa 4500 Baht raus, was ihn so stutzig machte das er er alle Preis nochmal neu addierte. Anschließend trug er solange Prozente ein, bis er auf 3300 Baht kam. Er forderte die Summe auch nicht, sonder fragte mich: Is it ok, Sir? Da ich weder nach einem Rabatt gefragt habe, noch einen erwartet habe, war ich selber etwas irritiert, aber das Angebot habe ich natürlich dankend angenommen Das Gewicht hatte ich doch etwas unterschätzt, in der prallen Mittagshitze wieder zurück zum Hotel zu laufen, mit den beiden Tüten war doch sehr beschwerlich.

    Ebenfalls eine gute Auswahl an deutschsprachigen Büchern hat die Asia Books Filiale, in dem Einkaufszentrum, wo die ganzen Fast Food Niederlassungen sind. Erstaunlich finde ich den enormen Zuspruch der Restaurants, die Schlangen zu jeder Tageszeit waren sehr lang. Ich habe 2x bei KFC gegessen in 4 Wochen, ich mag die Hähnchen Teile sehr gerne, aber in Deutschland erlaube ich mir den Luxus nie, da sehr weit von meinem Wohnort und doch sehr teuer. Ansonsten ist die lokale Küche deutlich besser zu vertragen bei der Hitze, nebenbei meine subjektive Meinung auch deutlich schmackhafter.

    In der Asia Books Filiale, hatte ich alle Bände von Gad Labuda gefunden, neben den in Deutschland erhältlichen Titeln, hat er auch viele Bücher über die Menschen und das Land selbst geschrieben. In einigen Foren habe ich Beiträge und Kurzgeschichten von ihm gelesen die mir sehr gefallen haben, Geschichten die einem zum lachen, aber auch gleichzeitig zum nachdenken animieren. Beim bezahlen gab es eine Rabattkarte in Höhe von 100 Baht, dazu – die hatten eine Aktion, wo es je nach Umsatz einen Rabatt von 50- 400 Baht gab, nett Wer auf seichte Unterhaltung steht, es gibt extrem viele neue Taschenbücher, aus allen Bereichen zu kaufen, allerdings nicht günstiger als in Deutschland. Zukünftig werde ich wohl keine Bücher mehr mitnehmen, sondern vor Ort, bei Bedarf kaufen. Im Urlaub mag ich Trivial Literatur ganz gerne....
    Die restliche Zeit habe ich mit spazieren gehen und probieren der Köstlichkeiten an den Garküchen verbracht. Teilweise so scharf das ich es nicht essen konnte, was zur Belustigung der der anwesenden Thais beizutragen hat ja auch etwas.

  6. #45
    Avatar von garni1

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    Re: 4 Wochen Asien

    Über die Schwedische Reisegruppe kann man hier lesen:

    http://www.radioaustralia.net.au/pro...1/s2424872.htm

  7. #46
    i_g
    Avatar von i_g

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    Re: 4 Wochen Asien

    Hallo,
    super, Vielen Dank für den Link!

    Gruß I_G

  8. #47
    i_g
    Avatar von i_g

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    Re: 4 Wochen Asien

    Da ich mich nun abgelenkt und erholt fühlte sollte es endlich weiter nach Chiang Mai gehen. Ich wollte den Nachtbus von Bangkok aus nehmen, um mir eine Hotelnacht zu ersparen, da ich aber das schöne Zimmer im Hotel bereits bis 12.00 Uhr räumen musste, wollte ich die Gelegenheit nutzen und mir endlich mal Mini Siam ansehen.
    Fast wäre es gescheitert, da die ersten „100“ angesprochenen Fahrer einen Fahrpreis von 200 Baht gefordert hatten.... Ich glaube beim letzten hatte ich ca. 50 Baht bezahlt.
    Nachdem man seinen Einritt bezahlt hat, sieht man eher Planlos zusammen gestellt Bauwerke aus allen Kontinenten der Erde, die meisten Modelle sind aber sehr detailliert ausgeführt, so das es schon Spaß macht sich diese anzusehen. Sehr schön anzusehen sind die Oper von Sydney, die Triumph Bogen aus Paris und das Schloss Neuschwanstein, auch der Kölner Dom ist sehr gut gelungen. Die restlichen Modelle die ich unterschlage sind auf jeden Fall auch nett anzusehen, aber haben mir nicht so sonderlich gut gefallen....
    Das eigentliche Highlight der Anlage ist natürlich der Thailändische Teil der Anlage. Es sind verschiedene Modelle, neben einigen bekannten Stellen/ Orten aus Bangkok, der alte Flughafen, ein U-Boot, die große Brücke über den Fluss (Chao Pr....?), und und und..
    Auch einige berühmte oder besonders wertvolle Wat und Tempel Anlagen sind mit einer erstaunlichen Verliebtheit in Details zu sehen.
    Viele Modelle sind teilweise abgebaut gewesen da sie dringend erneuert werden müssen, bez. renoviert werden müssen. Leider scheint die Anlage, in den letzten Jahren nicht sehr gepflegt worden zu sein, was man den einzelnen Modellen teilweise sehr deutlich ansieht...
    Alles in allem würde ich das ganze aber schon als sehenswert betrachten, nur ist der Eintrittspreis dem gebotenem nicht unbedingt angepasst. Trotz Urlaub wo ich nicht sehr auf das Geld achte, empfand ich es als zu teuer... Das Restaurant und eine Automatenspielhalle, waren geschlossen, auf Nachfrage hieß es erst im in der Hauptsaison sei alles wieder geöffnet, der Betrieb würde sich bei den wenigen Besuchern nicht lohnen.
    Zusammengefasst ein paar nette Stunden, einzig der penetrante Krach der Kartbahn nebenan, war sehr störend. Eigentlich hatte ich mit einem Taxi, oder Bahtbus draußen gerechnet, leider eine Fehleinschätzung.
    Nun fiel mir wieder der Satz der Angestellten ein, Nebensaison, zu wenig Touristen.
    Oben an der Straße erstmal los gelaufen und auf ein Taxi gehofft- der Verkehr ist extrem, aber kein Taxi oder Bahtbus, in der extremen Mittagshitze, ein sehr beschwerlicher Weg. Irgendwann kam ein Bahtbus, der mich bis zu einer Kreuzung mitgenommen hatte und mir dann trotz mangelhafter/ gar keiner Englisch Kenntnisse erklärt hat wie ich zur Beachroad laufen kann. Etwas ich in Thailand als sehr selten kennen gelernt habe.
    Der befürchtete Gesichtsverlust, wäre wohl schlimmer, wenn er mich fast Orientierungslos irgendwo absetzt ;) Auf jeden Fall empfand ich sein Verhalten, als sehr hilfsbereit und sympathisch!
    Auf dem Weg zum Hotel bin ich noch an einigen Obstständen vorbei gekommen, wo ich mich entsprechend gut und lecker versorgt habe.
    Zurück zum Hotel und meinen Rucksack abgeholt, noch ein kleines Mittagessen in der Sailor Bar/ Restaurant gegessen, lecker und wieder sehr günstig.

    Mit dem Bus nach zum Northern Bus Terminal, einen Fahrschein gekauft. Ich wollte gerne den letzten Bus nehmen, um nicht zu früh in Chiang Mai anzukommen, leider eine Wartezeit von fast 2,5 Stunden. Der Terminal, wirkte so groß, dass ich der Meinung war die Zeit mit bummeln überbrücken zu können. Da sich wieder der Hunger meldete und die beiden Foodcourts, mit recht Appetit anregenden Düften durchzog... Leider war kein hilfsbereiter Thai zu sehen.... Eine fast lustige Situation, ich zeige auf Essen und die Thai stellt mir einen vollkommen anderen Teller zusammen... was ich nun gegessen hatte weiß ich nicht, war aber recht scharf, trotzdem schmackhaft. Wiederholen muss ich das aber auch nicht unbedingt.
    Für die lange Fahrt hatte ich mich ein sehr treueres VIP Ticket gekauft, die Schlafsessel sind nicht zu toppen. Mitten auf der Strecke, muss zwischen 4-5 Uhr gewesen sein, wurden wir recht barsch geweckt...., da ich ohne hin ein grauenhafter Morgenmuffel bin, war ich nicht sehr erquickt über das wecken, da meine Umgebung auch nicht unbedingt wie Chiang Mai aussah... ein anderer Fahrgast erzählte, mir da der VIP Bus eine Panne hat und wir nun auf einen Ersatzbus warten müssen. Seltsamerweise fuhr der VIP Bus nachdem wir ausgestiegen waren und unser Gepäck entladen worden war, wieder zurück..... Soll ich mich nun ärgern, nein, ich bin Asien, ich bin Urlaub und die Thais haben es auch mit einer stoischen Ruhe und Gleichgültigkeit hingenommen, fast ein Verhalten was mich zu dieser Uhrzeit aggressiv gemacht hätte.
    Der Ersatzbus kam aber recht fix und die restliche Fahrt lief auch ohne große Sorgen, leider hatte ich in der Hektik des umsteigen, sowohl meinen kleinen Proviant, als auch mein halb gelesenes Buch vergessen.
    Ankunft in Chiang Mai war wie erhofft recht früh am morgen, so das ich noch den ganzen Tag offen hatte, wie ich es gewünscht hatte.

  9. #48
    i_g
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    Re: 4 Wochen Asien

    Die nun folgenden Teile sind zum Teil sehr persönlich, es sind meine Erlebnisse, wie ich sie erlebt habe. Auf Schmähkritiken und unsinnige Kommentare werde wie immer nicht antworten!

  10. #49
    i_g
    Avatar von i_g

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    Re: 4 Wochen Asien

    Im schönen Vipa House Hotel angekommen, ging das feilsche um die Zimmer Rate los, leider war der junge Mann/ Frau (Fachausdruck müsste ....... sein), an der Rezeption neu und kannte mich nicht, so das ich erstmal 600 Baht, anstatt die gewohnten 500 Baht, für ein Zimmer bezahlt habe, Abends bei der erneuten Nachfrage nach dem Zimmerpreis sind die 100 Baht aber auf den nächsten Tag angerechnet worden.
    Das Vipa House ist ein tolles Hotel, leider kein Aufzug... Die Zimmer sind sehr groß und sehr gepflegt. Erwähnenswert sind die Zimmerpreise, je weiter oben die Zimmer sind, desto günstiger werden diese. Auch die Lage ist toll, man kann alles in 5- 10 Minuten Laufweite erreichen, trotzdem ist das Hotel sehr ruhig gelegen. Einige mag es stören das das Hotel mitten im Rotlichtbezirk liegt, aber die Damen aus den Bars sind nicht so aufdringlich, wie die in Pattaya. So das man auch unbehelligt an ihnen vorbei laufen kann.
    Nach einer Dusche bin ich zum Art Café gelaufen um zu frühstücken. Wer das Art Café nicht kennt, hat etwas verpasst, sehr teuer aber sehr gutes meist westliches Essen, die Bezeichnung Art Café ist etwas irreführend, im Obergeschoss gab es wohl mal eine Galerie, aber viel ist davon nicht mehr zu sehen. Ich kenne das Café nun seid 3 Jahren, verändert hat sich nichts in der Zeit. Allerdings ist das Angebot an westlichen Speisen sehr groß und sehr gut.
    Nachdem dem Frühstück, bin ich noch etwas durch die Straßen der Altstadt gelaufen, ich mag den dörflichen Charme der Altstadt auch die deutlich bessere Luft im alten Stadtkern ist deutlich besser, als vor den alten Stadtmauern.
    Leider kam sehr starker Regen auf der auch nicht aufhören wollte.. so habe ich mich in das Hotel fahren lassen. Dort die Zeit genutzt die Tasche auszupacken und zu überlegen was ich die nächsten Tage unternehmen möchte. Der Wat auf dem Berg (Suteph?) war mir in sehr schöner Erinnerung geblieben, leider hatte es an dem Tag auch sehr stark geregnet so das wir 2007 alles im schnell Durchlauf angesehen hatten. Ich bin der Meinung das es sich durchaus lohnt länger dort zu verweilen um sich alles in Ruhe anzusehen.
    Der Regen wollte auch nicht wirklich aufhören und eine Erkältung wollte ich mir auf keinen Fall erlauben, so bin ich bis in den Nachmittag im Hotel geblieben. Als der Regen nachließ, bin ich los gelaufen um zu „meinem“ Reisebüro zu laufen und einen Trip in das goldene Dreieck zu buchen.
    Das Wiedersehen in dem Reisebüro, was von zwei Freunden betrieben wird, war fast herzlich. Ich bin nicht doof, dass ich das alles auf den Nasenfaktor schiebe, ich bin seid drei Jahren Kunde bei den beiden und habe auch schon einiges an Geld bei denen gelassen, einen sehr guten Gegenwert habe ich immer bekommen.
    Aber auch das zwischenmenschliche passte immer. Für mich durchaus ein Grund immer wieder hin zu gehen, ich empfinde Thailänder nicht immer sehr freundlich gegenüber Ausländern, wenn sie von dem nicht profitieren können, zeigen sie es sehr deutlich, dass sie dich nicht mögen...
    Mein Empfinden habe ich gegenüber den beiden Freunden mal geäußert, die Begründung war einfach und nach voll zuziehen,dass Gespräch hatte 2008 stattgefunden, die Wiedergabe ist Sinngemäß, so deutlich hatte er sich nicht ausgedrückt, nur war schon sehr deutlich heraus zu hören das er über den Zustand nicht sehr erfreut war.

    Viele Männer kommen in unser Land und benehmen sich sehr großspurig, sie respektieren unsere Kultur nicht, sie respektieren unseren Wunsch nach Harmonie nicht. Viele Männer die wegen den Frauen nach Thailand kommen, treiben unser Frauen in die Bars, welcher seriöse Thai möchte noch eine Frau die in der Bar gearbeitet hat? Durch unser Bedürfnis nach Harmonie, sind wir sehr tolerant, nur irgendwann ist die Grenze überschritten.

    Ich stimme nicht zu 100% mit ihm überein, aber ich habe aus „Gründen der Harmonie“ den Mund gehalten. Sicherlich hat er zu einem Teil recht, nur liegt der Kern des Problem sicher nicht an den 5extouristen, sondern sehr an dem Angebot, was durch die einheimischen Männer, die ihre schwangeren Frauen verlassen, oder sich nach einigen Jahren jüngere Frauen suchen und Frau und Kind sitzen lassen, täglich gefördert wird.
    Auch das nicht vorhanden sein, eines Sozialsystem, was Frau und Kind in der Situation auffängt trägt dazu bei.
    Na ja aber dieses Thema gehört sicherlich nicht hier her. Ich kann als Tourist, der einen Teil seines Jahresurlaubes in dem Land verbringt, auch nur sehr eingeschränkt über den Wahrheitsgehalt, aus Gesprächen mit Prostituierten, urteilen.

    Nun den am nächsten Tag sollte es mitten in der Nacht, Abholung am Hotel ca. 08.00 Uhr , zum berühmten goldenen Dreieck gehen. Auch ein Besuch in Laos und einen Grenzübertritt nach Burma wurden angeboten, was sich beides als Nepp herausstellen sollte.

    Gestärkt mit Tee und irgendwelchen Süßigkeiten (die sehr lecker waren, aber furchtbar klebrig im Mund...), bin ich weiter zu einem Massagesalon, wo ich ebenfalls seid meinem ersten Besuch 2007 sehr gerne hingehe. Die Masseuse, Tik, hat sich ebenfalls sehr gefreut, mich zu sehen, sowohl meinen komplizierten Vornamen und meinen Beruf hat sie sich gemerkt, etwas was mich sehr gefreut hat da sie bisher eher sehr wenig, bis gar kein Englisch konnte. Um so erstaunter war das ich sie in diesem Jahr doch sehr fließend die Sprache beherrschte. Auf meinen Nachfrage hin kam mit einem bezaubernden Lächeln und sehr viel (zu rechtem) Stolz, sie besucht in Chiang Mai nun eine Sprachschule. Seid ich Tik kenne, massiert sie von Mittag bis in den frühen Abend in dem Salon und geht entweder Vormittags oder Abend zu irgendwelchen Kursen, ob Kochen, Kerzen schnitzen, malen oder, oder... Sie betreibt den Salon mit einer Freundin zusammen, die Freundin, ist übrigens ein fanatischer Anhänger der deutschen Fußball Nationalmannschaft und des FC Köln. Ursprünglich waren sie zu dritt gewesen aber vor einigen Jahren ist die dritte Freundin von einem guten Mann geheiratet worden und lebt nun in Köln. Sie bieten beide eine sehr gute und entspannende Massage ohne irgendwelche Extras an.
    Tik ist die einzige Thailänderin, die ich kenne und die nicht der Prostitution tätig ist, ich weiß nicht wie andere Thailänderin sind, aber Tik, empfinde ich vom Charakter und ihrer Lebenseinstellung eher als Vietnamesin, als eine Thai, wie ich sie vom lesen in Foren und aus Büchern kenne. Fleißig und die Meinung vertretend das wenn man ein angenehmes Leben führen möchte, dass man hart dafür arbeiten muss.
    In einem Gespräch ebenfalls, vor einigen Jahren daher nur eine sinngemäße Wiedergabe, wo ihre Freundin, mit etwas Ehrfurcht erzählte das die Freundin die nun in Köln lebt, sehr schnell die deutsche Sprache gelernt hat und nun auch sehr gut deutsch spricht... Habe ich eingeworfen das es elementar wichtig ist, die Sprache des neuen Landes zu sprechen, wo man nun lebt, um Kontakte zu anderen Menschen zu bekommen und auch arbeiten zu können... Arbeiten, in Deutschland? Das sei doch nicht nötig wir sind doch alle so reich... Nach der Übersetzung an Tik, erwiderte diese, eben den oben zitierten Satz, das man nur mit fleißiger Arbeit ein gutes Leben führen kann. Ihre Freundin belächelte sie nur etwas überheblich.. Ebenfalls aus Gründen der Harmonie habe sie in diesem Glauben gelassen...

    Auch hier war das wiedersehen und die gegenseitige (?) Freude sehr groß, fast herzlich. Sie war sehr bedrückt das so wenig los ist, das geht nun schon seid geraumer Zeit so und entsprechend wenig Umsatz, was die Motivation, einen neuen Salon zu eröffnen, schwinden lässt. Der Komplex wo der bisherige Salon untergebracht ist, wird wohl im Herbst abgerissen, für ein Wohnhaus. Sie überlegt, ob sie für einige Monate nach Bangkok geht um dort einen Kochkurs zu besuchen, um zu lernen zu kochen, so wie die Touristen gerne essen. Kochen kann sie, aber nicht so wie, die Touristen es mögen – was auch immer das heißen mag. Vielleicht meinte sie europäische Gerichte.
    Mit der zusage Nachmittags zu einer Massage wiederzukommen, habe ich mich dann verabschiedet. Ich hatte in den letzten Jahren sehr viele deutschsprachige Bücher in den unzähligen Buchhandlungen von Chiang Mai gesehen und auch einiges gekauft. Leider war die Ausbeute diesmal nicht ganz so gut, was mich doch etwas enttäuscht hat, ich hatte zwar bereits sehr viel in Pattaya gefunden und gekauft,a aber es waren doch noch einiges an Bücher auf meiner Liste die ich nicht gefunden hatte, aber im letzten Jahr gesehen hatte.
    Eigentlich bisher ein wunderbarer Tag, mit sehr viel Spaß und 2 sehr netten Wiedersehen, allerdings nervte der andauernde, wenn auch leichte Regen sehr...
    Auf dem Rückweg um Hotel bin ich noch an einer Bäckerei vorbeigekommen,w o ich richtig leckeren Kaffee und leckeren Kuchen gegessen habe, der Kuchen ist wie in Asien üblich, extrem süß und cremig.. aber trotzdem lecker, leider war der Appetit wieder größer als der Hunger, so das, dass zweite Stück, eine Art Schwarzwälderkirsch Torte, sehr schwer im Magen lag.
    Im Hotel noch mal geduscht und ab zu Tik um die Massage zu genießen. 2 Stunden wunderbare Ölmassage lagen vor mir, alleine der Gedanke, bzw. die Erinnerung daran, erfreuen mich doch sehr auf die nächste Reise.
    Angekommen, bin ich auch sehr freundlich von ihrer Freundin begrüßt worden, sie ist ebenfalls eine sehr nette und liebe Frau, aber durch ihre Ansichten zum Thema arbeiten und Leben in Europa, sehe ich sie nun doch etwas in einem anderen Licht. Dumm aber vielleicht menschlich? Immerhin ist immer sehr freundlich zu mir gewesen und hat sich immer als Dolmetscherin zur Verfügung gestellt....
    Nach der sehr entspannenden Massage, haben die beiden mich noch mit Obst und Tee verwöhnt.... und sich mit unterhalten. Beide haben eine gesunde Meinung über die politische Situation des Landes.
    Ich habe nur zugehört, da ich mich weniger für das Thema interessiere, da ich nur Tourist bin der einige Tage seines Jahresurlaubes in dem Land verbringt.
    Trotz das sie bereits Feierabend hatten. Ich hätte Tik sehr gerne gefragt ob sie sich von mir zum Essen einladen lassen möchte. Nur wusste ich nicht wie ich das anstellen sollte, meine Sorge war die, dass sie das ganze missverstehen könnte. Ich mag sie sehr gerne, vielleicht etwas zu gerne... Vom Wesen her und die Charakterzüge, Lebenseinstellung die ich kennen lernen durfte, entsprechen schon meinem Bild einer Frau.

    Später am Abend habe ich dann doch alleine gegessen, in der Nähe des Hotel gibt es ein recht gutes Restaurant, wo internationale Speisen angeboten werden, meine Wahl. Ich hatte Lust und Appetit auf heimatliches Essen, also Chapati mit Lamm Curry, war nicht so toll und sehr teuer. Auf einen Barbesuch hatte ich keine Lust mehr, also bin ich zeitig ins Hotel um zu schlafen. Die Vorfreude auf den Ausflug in das goldene Dreieck war schon sher groß, seid drei Jahren, wollte ich diesen Ausflug machen, aber es hat irgendwie nie gepasst. Umso schöner war der Gedanke morgen endlich den lange gehegten Wunsch zu verwirklichen. Eine schöner Gedanke, zum Abschluss eines schönen Tages.

  11. #50
    i_g
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    Re: 4 Wochen Asien

    Aufgewacht bin ich nach einer diesmal ruhigen und fast erholsamen Nacht, durch ein recht energisches Klopfen an der Zimmer Tür. Ein Blick zum Handgelenk zeigt 7.00 Uhr morgens.. Also an die Tür und vorsichtig geöffnet, draußen stand die Dame die, nachts an der Rezeption arbeitet, auf meinen fragenden und wohl auch sehr verärgerten Blick, reagierte sie erstmal so das sie ein paar Schritte zurückwich... ich bin ein furchtbarer Morgenmuffel und mit meinem zerzausten Haar...
    Unten würde ein Fahrer auf mich warten der mich abholen möchte, zu einem Ausflug, wie lange ich noch brauchen würde... Auf meinen sinnlosen Einwand das die vereinbarte Zeit, eine Stunde später ist.. kam nur ein entwaffnendes Lächeln.... 15 Minuten später, geduscht, rasiert und trotzdem noch ordentlich angezogen!
    Durch den Tourleiter und Fahrer begrüßt worden, ohne weitere Nachfragen von meiner Seite, wurde mir auch die frühe Abholung erklärt, ich sei der erste der abgeholt wird, allen anderen ist auch 8 Uhr gesagt worden, tröstlich das ich nicht das einzige Opfer des frühen Wecken sein werde... Nach und nach sind die weiteren Teilnehmer abgeholt worden. Leider alles recht eigensinnige und nicht sehr gesprächige Menschen.
    Später wurde es doch recht interessant, nachdem ich mich durch gerungen hatte meinen Sitznachbarn anzusprechen, doch dazu später mehr.
    In dem Trip waren enthalten:
    Ein Stopp an Schwefelquellen, mit der möglich etwas zu essen
    Ein Stopp an einem weißen Tempel, der wohl von einem Künstler gebaut wurde
    Eine Bootsfahrt nach Laos, mit der Möglichkeit an Land zu gehen, muss aber extra bezahlt werden.
    Ein Besuch in Burma, mit der Möglichkeit zum Einkaufen auf dem Markt an der Grenze, da ich gerne nach Burma wollte um auf dem dortigen Markt direkt einzukaufen, oder es zumindest einmal sehen wollte, sollte mir dies ermöglicht werden.
    Ein sehr zweifelhafter Besuch in einem der Dörfer, wo die Flüchtlinge und ethnische Minderheiten untergebracht werden.

    Angekommen an den Quellen, ist mir erstmal fast übel geworden, durch den penetranten Schwefelgestank. Der Wind drehte aber sehr schnell, das ganze an sich ist recht unspektakulär, es sind zwei oder drei Quellen wo etwas Schwefeldampf aus der Erde tritt. An den Quellen sind ein paar Thais, die in dem Dampf gekochte Eier verkaufen.
    Rechts und Links von dem Platz sind gefühlte 50 Souvenir und Imbisse. Um die Massen an Touristen über den Tisch zu ziehen. Ich weiß nicht was ich als störender Empfand, die ganzen Touristen, die schlimmer wie ein Haufen Ameisen auftraten, oder die teilweise sehr aufdringlichen Verkäuferinnen an den Buden, ein sehr untypisches Verhalten für Thailand! Immerhin ist das ein Grund warum ich mein Heimatland, nicht mehr auf meiner List der schönen Reiseländer steht..
    Da wo der Tourleiter mit Fahrer sich niedergelassen hatte, da bin ich auch hin, um etwas zu essen.Als ich mich an einen der Tische gesetzt hatte, kam der Guide sofort zu mir, fast empört fragte er mich warum ich alleine sitze.. Die Einladung mit an den Tisch der beiden zu kommen, habe ich dankbar angenommen. Bestellt hatte ich mir gebratenen Reis mit Huhn und grünem Curry. Entgegen meiner bedenken, war das Essen sehr gut, wenn auch recht teuer.
    Die Fahrt ging weiter, zu dem weißen Tempel (Wat Rong Kuhn), ich möchte die religiösen Gefühle der Buddhisten nicht verletzten, daher verzichte auf eine subjektive Meinung zu dem Tempel. Objektiv kann und will ich den Tempel nicht beschreiben. Nur so viel der Tempel ist weiß und alles ist sehr gepflegt, auch die großen Marktbuden und die große Galerie, wo man sich mit Drucken und anderen Quatsch versorgen kann.
    Nun sollte es endlich zu der Flussfahrt gehen, mit anschließendem Besuch eines laotischen Marktes, Startpunkt sollte hinter Chiang Rai sein. Den genauen Ort habe ich vergessen, die Fahrt dorthin ist wunderschön, durch recht kurvige Bergstraßen, dank der Monsun Zeit auch alles schön grün und ab und zu ein paar bunte Blüten... einfach schön.
    Am Flussufer angekommen sollten wir jeweils noch 100 Baht für das Boot zahlen, zumindest habe ich so verstanden. Über einen sehr wackeligen Steg auf das Boot und die Fahrt ging los, durch die umgebauten LKW Motoren, als Boots Antrieb umfunktioniert.. waren die durchsagen des Bootsführers leider nicht zu verstehen, der sehr freundliche und lustige Tourguide, hat das aber wieder wett gemacht, indem er viele Erklärungen, meist verbunden mit einer lustigen Anekdote erzählte. Die Fahrt war trotz des leichten Nieselregen, ein tolles Erlebnis. Wer auf der laotischen Seite an Land gehen möchte, muss 20 Baht bezahlen. Die habe ich gerne bezahlt. Einen Stempel in den Pass das man Laos besucht hatte sollte auch möglich sein. Der Markt bestand aus einigen Bretterbuden die vor einem Dorf aufgebaut waren, man konnte neben den obligatorischen T-Shirts und anderen Bekleidungsstücken auch Zigaretten und Schnaps kaufen.
    Die Zigaretten haben 200 Baht die Stange gekostet, leider schmecken die auch entsprechend. Die Schnapsfässer wo allerhand Getier drin war, Schlangen, Vögel und Co. Aus denen wurde eine verkostung angeboten. Vom Geruch her war es ein eher scharfer Brand, der Geschmack selber war eher mild.
    Ansonsten war es doch ganz schön mal über den kleinen Markt zu schlendern, auch eine Art Post habe ich gesehen, wo man eine Karte kaufen konnte, um die Adressiert an seine Freunde zu verschicken.
    Leider war die Zeit viel zu schnell vorbei, erschreckend fand ich die vielen Kinder die permanent am betteln waren, entweder nach Geld, oder nach Resten von Speisen und Getränken die man dort kaufen konnte. Ich hatte nur noch größere Dollar Noten und ebenfalls größere Baht Scheine bei mir, auf die Idee Lebensmittel auf dem Markt zu kaufen und weiter zu geben, bin ich gar nicht gekommen, erst auf der Rückfahrt ist mir der Gedanke gekommen. Aus Thailand kenne ich so etwas nicht und ich war nicht auf die Situation vorbereitet. Keine Ahnung wie gehandelt hätte, wenn ich kleineres Geld bei mir gehabt hätte.
    Nachdem das Boot wieder an dem Steg, am Ausgangspunkt festgemacht hatte, hieß es nun wir würden nun zu einem Mittagessen fahren, es würde ein Buffet geben. Unbedingt probieren müssen wir die Kokosnuss Milch Pfannkuchen. Auf dem Weg zu dem Restaurant sind wir an einem Opium Museum vorbei gekommen, leider war kein Besuch von diesem geplant, auf nachfrage wollten die anderen Teilnehmer auch lieber das Dorf der Bergstämme besuchen. Na ja, ich konnte es verstehen, bei meinem ersten Besuch im Norden wollte ich unbedingt solch ein Dorf sehen... Das Mittagsbuffet, war gewaltig so viel Auswahl und die sehr leckere Präsentation des ganzen... Geschmeckt das ganze auch sehr gut, zu gut wie sich mein Magen anschließend meldete... wie war das mit dem Verhältnis von Größe und Gewicht?
    Nachdem Essen sollte es nun nach Burma gehen, was es da alles für tolle Einkaufsmöglichkeiten gibt, der Guide wollte gar nicht aus dem schwärmen heraus - die Leute nach Burma wollen sollen doch bitte an dem Bus warten, er würde uns begleiten. Da mein Sitznachbar auch mit wollte, habe ihn einfach mal angesprochen was er den erwarten würde. Ebenfalls wie ich hätte er keine rechte Ahnung von dem was ihn erwarten würde. Nett war eigentlich nur das das eiserne Schweigen nun endlich gebrochen war und damit auch die etwas eintönige Fahrt etwas interessanter wurde. Da ihn für einen Amerikaner gehalten habe, fand die Kommunikation auf Englisch statt. Später sollte ich erfahren das er vom Bodensee kommt.
    Wie vereinbart hat der Guide uns über die Grenze begleitet. Auf der burmesischen Seite, sind wir in ein kleines Büro gebeten worden, wo wir fotografiert wurden und ein Formular ausfüllen mussten, anschlie0end wurde auf dem einen Tisch von einem Beamten die Einreise bestätigt, auf dem folgenden Tisch gleich wieder die Ausreise gestempelt. Soviel zu einem Besuch in Burma... die Visa Gebühren waren übrigens 20 USD. Draußen habe ich den Guide angesprochen was das soll, je nach Laune der Beamten erlauben die einen Besuch auf dem Markt, oder machen nur einen Stempel in den Pass, da könne man nichts machen. Irgendwie fühlte ich mich richtig über den Tisch gezogen, mein Sitznachbar meinte nur lakonisch, in einem Land was vom Militär regiert wird, ist mit so was zu rechnen.
    Tja auf dem auch so tollen Markt auf der thailändischen Seite, gab es tatsächlich sehr vieles zu kaufen, allerdings nichts was es nicht auf jedem anderen Markt auch zu kaufen gibt. Zu den Preisen kann ich nichts sagen, da ich nichts gefunden habe was ich gerne gekauft hätte. Gefälschte Uhren und Kleidung ist nicht unbedingt meine Welt.
    Auf dem Rückweg gab es noch einen Stopp an einem Schmuckladen, wo Jade und Goldschmuck verkauft wurde. Die scheinen eine recht hohe Provision zu zahlen, anderes ist der Stopp von fast 45 Minuten nicht zu erklären!
    Bevor es nun zurück nach Chiang Mai geht, kam nun noch der Stopp in einem Dorf der Bergvölker, ich wollte dort nicht nochmal hin, da ich mich beim ersten Besuch eher an einen Zoo erinnert fühlte, nur mit dem Unterschied das es anstatt Tieren, Menschen an zu gaffen gab. Die Longneck Frauen, sprachen kein Englisch, ich spreche kein Thai, so ist auch keine Kommunikation möglich.
    Da der Guide einen sehr sympathischen Eindruck machte, habe ich ihn darauf angesprochen, es sind 2 Stämme in dem Dorf, einmal die Longneck, wo ein Eintritt verlangt wird und ein Stamm von anderen Völkern. Die würden für die Touristen auch einen kleinen Begrüßungstanz aufführen. Erwartet würde dafür eine kleine Spende, 20 Baht wären in Ordnung. Dadurch das die Flüchtlinge nicht genügend Geld vom Thailändischen Staat bekommen würden, sei es nötig das Touristen in die Dörfer kommen und Geld da lassen, indem sie entweder die Eintrittsgelder bezahlen, oder Souvenirs kaufen.
    Ich kann den Wahrheitsgehalt dieser Aussage weder bestätigen noch, noch in Frage stellen. Also bin ich mit in das Dorf gelaufen und habe mir den Tanz angesehen, als Spende habe ich 100 Baht da gelassen, auch um mein Gewissen zu beruhigen, bzw. mich von der gefühlten Schuld frei zu kaufen. Auf einen Besuch bei den Longneck habe ich verzichtet.
    Auf dem Parkplatz waren neben einigen Quadmotorädern, auch eine uralte E Klasse von Mercedes, die Fahrzeuge konnte man vor dem Besuch des Dorfes nicht sehen. Über den Wahrheitsgehalt der Aussage mit den nicht ausreichenden Asylgelder kann nun jeder selber entscheiden, ich möchte da nicht mehr drüber urteilen.
    Mein Sitznachbar aus dem Bus telefonierte, er bat seine Freunde die in Chiang Mai geblieben waren, für den Abend Bier und etwas zu essen zu kaufen, da er deutsch sprach, war ich doch etwas irritiert, nutze die Gelegenheit aber um ihn nach seinem Anruf zu fragen, ob er nicht Lust hätte sich auf deutsch zu unterhalten, in dem Augenblick war es er der irritiert war. Ich mag solche Situationen sehr gerne, ein offensichtlich nicht Deutscher, der fließend hochdeutsch beherrscht im Ausland....
    Auf der Rückfahrt ist mein Gesprächspartner leider eingeschlafen.. scheine ja ein guter Gesprächspartner zu sein... Auf der recht langen Rückfahrt haben wir noch einen Stopp an einer Raststätte gemacht, wo es sehr viel Thailändische Süßigkeiten zu kaufen und zu probieren gab. Noch recht überfüllt habe ich es mir trotzdem nicht nehmen lassen zu probieren, einige Sachen waren schon sehr lecker, gekauft habe ich nur getrocknete Früchte, der Verkäufer schaute etwas böse...
    Zurück in Chiang Mai, habe ich mich am Thapa Gate absetzten lassen, es war Sonntag und damit der schöne Nachtbasar am Wochenende. Neben dem normalen Quatsch auf diesen Märkten, gibt es auch sehr schöne Produkte von lokalen Künstlern zu kaufen. Diesmal habe ich mich zurückgehalten da der Rucksack schon recht voll und schwer war. Sehr gefallen hatten mir kleine Bilderrahmen, wo eine kleine Figur, sehr kunstvoll verziert und mit sehr viel Detailliebe hergestellt, hinter Glas waren. Die Rückwand ist einem schwarzen samtartigen Stoff bezogen. Aufgrund der Menge, bot mir die Anbieterin einen Rabatt in Höhe von 20 Baht pro Stück an, was mich sehr gefreut hat, gehandelt habe ich nicht, die Boxen sollten Stück 200 Baht kosten, in Deutschland auf einem Flohmarkt wurden die Dinger für rund 12 Euro das Stück angeboten, also war der geforderte Kaufpreis von 200 Baht sehr günstig in meinen Augen. Ich reise nun schon sehr viel Jahre durch asiatische Länder, den Usus des Handelns vergesse ich dabei immer wieder....
    Auch den Gaumen kann man sich in den zahlreichen Innenhöfen der Wats und zahlreichen Imbissen verwöhnen.. Auf dem Rückweg zum Hotel, hatte ich das Gefühl einen Stein im Magen zu haben.
    Ich wollte eigentlich noch zu dem Massage Salon um eine Massage zu genießen, oder wollte ich Tik sehen? Leider war es dazu viel zu spät, was mich doch mehr bedrückte als ich gedacht hätte.

    Als bisheriges Fazit des Tages, alles in allem war es doch sehr schön gewesen, was ich genau erwartet habe weiß ich nicht – vielleicht nicht ganz so viel Kommerz, an den Quellen und an dem weißen Tempel, mir ist durchaus bewusst, dass der Mensch auch etwas vom vor gelebten Reichtum der Touristen ab haben möchte, ein menschlicher Zug den ich gut nachvollziehen kann, nur stimmte das Verhältnis, zwischen Sehenswürdigkeit und Kommerz ganz und gar nicht mehr.
    Nachdem ich mich Hotel geduscht hatte, bin ich noch in ins Internet Café um zu telefonieren und etwas Ablenkung zu haben.
    Da dies nicht so recht funktionieren wollte... bin ich noch in eine Bar gegangen in der Hoffnung meine Begleiterin vom letzten Jahr wieder zu sehen, nach Auskunft der anderen Damen, ist sie im Moment in ihrem Heimat Dorf. Schade, ab zur nächsten Bar, wo ich ebenfalls eine nette Dame getroffen hatte, aber auch diese Dame habe einen neuen „Boyfriend“, mit: „Very big Money, but not a good Heart...“der sie für 14 Tage gebucht hat. Auf der einen Seite freut es mich das eine mir sympathische Frau, einen Kunden hat der ihr gutes Geld bezahlt, auf der anderen Seite war ich doch etwas enttäuscht, wieder keine Bekannte getroffen zu haben, die auch gute Englische Kenntnisse hat.
    Nun eine Bar gab es noch wo, ich ebenfalls eine sehr nette Person getroffen hatte, Abend spielen dort verschieden thailändische Bands, Rockklassiker von Bob Dylan, Metallica , Guns and Roses, etc... schon ganz nett, aber der Anteil an Backpackern, die was weiß ich in Thailand finden wollen – ist sehr hoch, so dass ich es eigentlich vermeide dort Abends aufzutauchen. Das Publikum, ist doch arg gewöhnungsbedürftig. Vom sehr ungepflegten Äußern, bis hin zur absolut unpassenden Bekleidung, bei den jungen Frauen, Wickelrock im typischen Batik Design und ein T-Shirt, wo meist kein BH drunter getragen wird, die Jungen abgeschnittene Jeans,oder Shorts und oben ohne... Die Haare filzig und fettig zu Rastazöpfen geflochten, bzw. verfilzt.
    Ein ekelhaftes Umfeld um seinen Abend zu verbringen.... Daher bin ich lieber zum vorbei gelaufen... und zurück in das Hotel. Die junge Dame die ich meinte, war aber anwesend und winkte mir kurz zu. Sie kennt meine Meinung über das Publikum was dort anwesend ist...

    Zurück bin ich die Strecke über den Night Market gelaufen, es erstaunt mich jedes mal das so viel Stände, auf jedem Markt in Thailand, den gleichen Mist verkaufen und alle davon Leben können. Die Produktauswahl wiederholte sich, alle 5 Meter einmal und trotzdem scheinen die gute Geschäfte zu machen...

    Der doch recht lange Umweg über den Night Market, reichte dann auch mich völlig ausgelaugt und müde in einen tiefen Schlaf zu befördern.... Eigentlich ein schöner Tag, nur Tik hätte ich noch gerne gesehen.

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