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4 Wochen Asien

Erstellt von i_g, 25.05.2009, 18:28 Uhr · 53 Antworten · 6.262 Aufrufe

  1. #21
    i_g
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    Re: 4 Wochen Asien

    Mit den Bildern haenge ich etwas nach, daher stelle ich die kommen Tage welche ein, so das halbwegs Text un Bild zusammenpassen...

    Der Eingang zum den tollen Vogelpark, in Kuala Lumpur































  2.  
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  3. #22
    i_g
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    Re: 4 Wochen Asien

    Ein paar Bilder aus der Orchidenen Farm, die sind leider nicht so toll.. es niesselte etwas und ich wollte die Kamera nicht unbedingt der naesse aussetzen.

















  4. #23
    i_g
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    Re: 4 Wochen Asien

    Ein paar Bilder aus der Schmetterlingsfarm, leider sind die meisten Bilder Mist.. daher hier nur die 4 besten... Sind wohl die Einschränkungen einer Kompaktkamera.











  5. #24
    i_g
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    Re: 4 Wochen Asien

    Ein paar Bilder aus dem Aussichtrestuarant, real sah das schon deutlich imposanter aus...








  6. #25
    i_g
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    Re: 4 Wochen Asien

    Ein paar Bilder aus dem Minizoo/ Reptilienpark.












  7. #26
    i_g
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    Re: 4 Wochen Asien

    Anbei ein paar wenige Bilder aus einem der besuchten Kinderheime. Ich habe die Bilder rausgesucht wo keine Gesichter zu sehen sind.


    Schlafraum der Mädchen


    Küche


    Eingang zu dem Heim


    Schlafraum der Jungen


    Kontakt Informationen, falls jemand dorthin fahren möchte und etwas verschenken möchte.

  8. #27
    i_g
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    Re: 4 Wochen Asien

    Nach einer recht unruhigen und kurzen Nacht, wollte ich a nächsten morgen zu einer Bar, die mehrmals pro Woche, zu der Müllhalde von Phnom Penh fährt um dort aus Spenden finanzierte Lebensmittel und eine Wundversorgung der Kinder die dort arbeiten zu betreiben.
    Was das Projekt Erwähnenswert macht ist, das es man nicht einfach Geld gibt, sondern selber auf dem LKW mit fährt, auf einem Markt die Lebensmittel einkauft und später diese auch an die Kinder verteilt. Es wird eine Spende von min. 15 USD erwartet, gerne auch mehr, dafür gibt es eine Quittung, das Geld wird in der Bar gesammelt und später wird mit dem gesammelten Geld auf dem Markt eingekauft.
    Aus Spenden die über die Website kommen, werden unter anderem Desinfektionsmittel und Verbandsmaterial gekauft. Im Bedarfsfall wird den Kindern auch ein Krankenhaus Besuch/ Aufenthalt finanziert.
    Für das Einkaufen auf dem Markt war eine Khmer, die in der Bar arbeitet, auf dem Markt dabei, um nicht „Barrangpreise“ zu bezahlen.. Es ist neben Baguette Stangen, Unmengen an Obst gekauft worden, Bananen, Ananas (für die Schwangeren), Äpfel und Früchte die ich nicht kenne...

    Angekommen an der Deponie, ist der Truck bereits von einer kleinen Horde Kindern empfangen worden, die sich am Truck festhalten wollten, um als erster an der Reihe zu sein, meine Aufgabe, war es durch lautes rufen und gegebenenfalls durch leichte Schläge auf die Hände dies zu unterbinden. Niemand der noch nie in solch einer Situation war, kann sich vorstellen wie das im Herzen tut...
    Mit jedem Meter den der LKW weiter in die Deponie fuhr, desto schlimmer wurde der Gestank.
    An der Stelle wo die Sachen verteilt werden, wurde als erstes eine kleine „Sanitätsstation“ (Sonnenschirm, Truhe mit Medikamenten und 2 Stühlen) aufgebaut.
    Wir, die Leute die mitgefahren sind/ Spender hatten verschiedene Aufgaben zugewiesen bekommen, ich sollte wieder darauf achten das 2 Schlangen aus jeweils Jungen und Mädchen gebildet werden, und niemand sich vor drängelt und niemand schubst.. keine sehr dankbare Aufgabe, aber der ebenfalls ehrenamtliche Arzt, oder Sanitäter, brauchte jemanden der bei der ersten Hilfestation mithelfen kann. Da ich in diesem Gebiet nicht unerfahren bin ( Ausbilder zum Ersthelfer am Unfallort, Erstversorgung nach einem Tauchunfall, auch durch 100% Sauerstoffgabe), habe ich mich gemeldet und habe dort etwas mit geholfen.
    Es waren in erster Linie Schnittwunden an den Händen an den Fußsohlen zu versorgen, da die Kinder entweder Barfuß oder mit den Gummisandalen (FlipFlop Sandalen?) auf den Müllbergen unterwegs sind. Der Arzt hat sich um größere Entzündungen, Abszesse gekümmert.
    Die eigentliche Aufgabe war sehr einfach, die seelische Belastung aber enorm. Die Wunde mit einer Sagrotan ähnlichen Flüssigkeit säubern, anschließend, mit Jod, oder Beta Isodona (ähnliche Wirkungsweise wie Jod, brennt aber nicht so stark) desinfizieren. Ich weiß nicht mehr wie viele Kinder/ Erwachsene ich so versorgt habe, es waren aber sehr viele. Meine Kleidung war so verdreckt, das ich mein T-Shirt weggeworfen habe und die Hose mit de Wasserkocher aus dem Hotelzimmer ausgekocht habe.
    Was ich als Dank bekommen habe, waren unzählige Lächeln, ebenfalls unzählige Wai und ebenso unzählige Küsse von den Kindern.. .. Eine Erinnerung die wohl mein ganzen Leben in meinem Herzen bleibt.

    Die eigentliche Verteilung der Lebensmittel habe ich nur am Rande mitbekommen, aber ebenfalls die strahlenden Augen und das teilweise hastige rein beißen in die Früchte, oder das Brot ist ein Erlebnis was ich nie wieder vergessen kann. Ich hätte gerne mehr Bilder gemacht, aber meine Scham war zu groß Menschen in einer so demütigenden Situation zu fotografieren.
    Die Zeit wo ich angewiesen wurde in den Reihen für „Ordnung zu sorgen“ haben mir unzählige Kinder die Hand gegeben, bzw. mir einen gekrümmten Finger hingehalten um Freundschaft zu schließen. Jungen wie Mädchen. Einer der Organisatoren sagte mir, es ist eine ganz neue Situation, für die Kinder, das ein Mann mit der gleichen Hautfarbe wie sie, hier ist.. daher die teilweise ablehnende Haltung mir gegenüber, wo von ich aber nichts mitbekommen habe.
    Wir sind anschließend noch zu den Hütten geführt worden um zu sehen wie diese Menschen leben.
    Da mir nach der Wundversorgung und dem Anblick der Empfänger bereits die Tränen in die Augen stiegen, bin ich auf halben Weg wieder zurück zum Truck, ich wollte nicht vor diesen Menschen heulen. Sie haben so wenig bis gar nichts und weinen auch nicht vor uns, sondern Lustig und Froh über den Besuch.
    Wo ich meinen Anteil an der für die Afesip gedachte Spende gelassen habe, dürfte jedem klar sein..
    Spielzeug und Zahnbürsten nützen Menschen nichts, wenn sie Hunger leiden müssen.

    Die Kontaktdaten und Flyer scanne ich, zurück in Deutschland ein und stelle sie dann Online. Ich kann nur jeden auffordern, an dieser Tour teil zu nehmen, es ist Stress pur für die eigene Seele, aber ein es hilft anderen Menschen einen etwas angenehmeren Tag zu gestalten.

    Mein Tag war eigentlich gelaufen, so bin ich anschließend noch zu dem Toul Sleng Museum (S21, Security Office 21) gefahren, aber das ein eigener Teil.

  9. #28
    Avatar von DisainaM

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    Re: 4 Wochen Asien

    Hochachtung vor Deinem Einsatz

  10. #29
    i_g
    Avatar von i_g

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    Re: 4 Wochen Asien

    Danke!
    Wobei ich nicht weiß ob ich die Achtung so verdient habe...Eher die Organisatoren der Tour in die Mülldeponie, oder die Betreiber der Kinderheime.

    Gruß I_G

  11. #30
    Avatar von tomtom24

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    Re: 4 Wochen Asien

    Guter Bericht

    Wenn Du in Kambodscha helfen willst und mal zufaellig nach Sihanouk Ville kommst: dort ist eine ca. 50jaehrige Khmer, die auch ein Guesthouse betreibt (Angkor Inn, gegenueber vom Freedom Hotel), ihr name ist Mum. Sie hilft hauptsaechlich Kindern. Mittlerweile hat sie ihre Hilfe groesstenteils auf ausserhalb Sihanouks verlegt, da sie sagt, in Sihanouk selbst wird genug geholfen und ausserhalb ist die Armut noch extrem.

    Sie kann bspw. fuer USD 10 ein Kind zur Schule schicken. Und zwar 10 USD nicht monatlich, sondern pro Jahr! Ausserdem hilft sie, Operationen und Arztbesuche von Frauen finanziell zu uebernehmen, wenn es buchstaeblich um Leben und Tod geht. Sie nimmt sich gerne Zeit fuer Dich und zeigt Dir auch alles, was sie bisher geholfen hat und wer sie unterstuetzt hat (Du musst Dir wenigstens eine Stunde Bilder und Belege anschauen). Ausserdem kannst Du auch mit ihr mitgehen, wo sie hilft und wem sie hilft. Und Du kannst auch per Post mit ihr in Kontakt bleiben

    Ich haette auch eine Kontaktadresse eines Deutschen, der dort lebt, aber ab und an in berlin ist. Er betreibt dort eine Schlangenbisshilfe. Die medikamente stellt er natuerlich kostenlos zur Verfuegung. Der braucht auch oft mal jemanden, der ihm was (legal natuerlich!) ins land bringt an Antiserum (haupts. aus BKK). Er hat mittlerweile das ganze in D als Hilfverein angemeldet, weil er als naechstes ein altes Notarztauto importieren will (so fallen keine Einfuhrsteuern an). Er kennt auch Mum sehr gut und stellt auchgerne den Kontakt her...

    Gerne gebe ich seine Kontaktdaten per pn weiter bei Interesse (auch an andere). Die beiden helfen wirklich dort ;)

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