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2007 - Road to Nowhere ....

Erstellt von Stalker, 16.06.2007, 18:08 Uhr · 126 Antworten · 12.421 Aufrufe

  1. #41
    Avatar von Stalker

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    Re: 2007 - Road to Nowhere ....

    Zurück in der Soi Diamond nehme ich an den Karussel-Bars Platz, ohne zu wissen, dass Kid hier ihre Barlady-Karriere startete. Es ist erst 19.00 Uhr, eigentlich habe ich noch keine Lust ins Hotel zurückzukehren und Pokkie anzurufen. Ihr gehört ja noch die ganze Nacht. Nach meinem Bier an der Karussel-Bar geht’s noch einmal zu BJ-Bar. Erneut hingesetzt und die ältere Lady, die mir schon am späten Nachmittag das Bier servierte ist wieder für mich da. Von der Attraktivität her ist die Abendschicht auch nicht besser, als das, was die BJ-Bar am Vormittag zu bieten hat, abgesehen einmal von May. Die ältere Lady stellt sich als Eal vor. Sie ist 38. Hätte gedacht, dass sie die 40 schon längst überschritten hat. Wir fangen an das Klötzchenspiel zu spielen. Eal hatte da mächtig Übung drin, aber ich habe auch schon öfter gespielt. Vier gewinnt mag ich nicht, hab da zu viele Frusterinnerungen aus der Schulzeit, aber das Spiel für den Statiker in uns allen hat es mir angetan.



    Nix für Grobmotoriker ....

    Irgendwie habe ich das Gefühl das Eal gewinnt und ich verspreche ihr, sie auszulösen, wenn das der Fall sein sollte. Nein meine liebe Dauerakrobaten, auch ich habe meine Grenzen, will sie lediglich in ein Seafoddrestaurant an der Walking Street einladen und anschließend wieder zu Bar bringen. Eal ist ganz beflügelt durch mein Ansinnen und gewinnt schließlich, als ich einen der Grenzwertsteine recht ungeschickt aus dem Turm ziehe und dieser in sich selbst zusammenfällt. Böse Zungen könnten behaupten, dass ich absichtlich verloren habe. Als ich Eal barfine ist sie dennoch erstaunt, dachte wohl ich mache nur einen Scherz. Hand in Hand ziehen wir die Walking Street entlang und ich übersehe einfach die blöden Blicke einiger Rentner mit ihren 30 Jahre jüngeren Mädels, geht auch anders herum.



    Walking durch die Walking Street...

    Bleibe vor der Sea Zone stehen. „Hast Du heute schon gegessen?“ „Nein,“ antwortet Eal „hab gestern beim Songkran zu viel getrunken und heute Mittag noch keinen Appetit gehabt!“ Nun hätte sie schon Hunger. Wir setzen uns direkt ans Wasser. Ich bestelle mir nur ein paar „Spring Rolls“ - habe ja noch das Abendessen mit Pokkie geplant.





    Eal will sich nur eine Tom Yam Blah bestellen. Ich mache ihr klar, dass ich sie nicht mit ins Hotel nehme, weil dort mein „Girlfriend“ auf mich wartet. Sie soll sich nicht zurückhalten. Sie wundert sich schon, warum ich sie hierher gebracht habe. „Songsarn?“ fragt sich mich. „Nein, fand dich ganz nett und schließlich hast du gewonnen und ich hab dir versprochen dich dann auszulösen.“ Gesagt ist gesagt.



    Eal

    Eal könnte sicher auch woanders arbeiten. Aber wenn man - wie sie wahrscheinlich - schon ewig hier abhängt, ist man wahrscheinlich sosehr in diesem System Pattaya gefangen, dass es nicht so einfach ist da rauszukommen. Urteile über niemanden in dessen Mokassins du nicht mindestens 5 Meilen gegangen bist. Nach dem Essen bring ich Eal zurück an die Bar. Sie meint das sie nach Hause gehen wird, wenn ich mich verabschiedet habe - up to her.
    Wir trinken noch etwas zusammen, dann drücke ich ihr 1.000 Baht in die Hand und mache mich auf den Heimweg.

    Zurück im Hotel rufe ich sofort Pokkie an. Wenig später erscheint sie und wir fahren mit dem Bahtbus Richtung Naklua. Am Delfin steigen wir aus und laufen die Nord Pattaya Road hoch. Gehe mit ihr zum Mia Luang Stammhotel, dem Thai Garden Resort. Beim Entlanglaufen der Nord Pattaya Road fällt auf, dass hier auf Teufel komm raus gebaut wurde. Neben einer exquisit aussehenden Wohnanlage fällt unser Blick auf ein erstklassiges Resort und aus purem Interesse gehe ich mit Pokkie dort hinein. Es handelt sich um das "Fairtex Sports Club & Hotel" - Fünf-Sterne-Spaß ab 34 € z.B. bei Asiarooms. Die Lobby macht einen exquisiten Eindruck und ich werde gleich mit Special Promotions umworben. Scheinen nicht genug Gäste da zu sein, das Angebot an Visitenkarte und Prospekten nehme ich aber dankend an. Grund für unseren weiteren Weg zum Thai Garden Resort ist der „Moon River Pub“.



    Ein nettes Restaurant auf dem Gelände des Hotels, aber auch für Gäste, die nicht hier logieren frei zugänglich. Eigentlicher Grund hierher zu kommen ist aber eine Superband von den Philippinen, die von Jazz bis Rock so fast jede Musikrichtung beherrscht und jeden Abend life aufspielt. Als Gast hat man die Möglichkeit Lieblingssongs an die Band weiterzugeben, die diese dann auch meistens spielen. Die Küche ist auch gut, das Personal sehr freundlich - auf jeden Fall einen Gang wert. Da ich an sich ein ziemlich einfallsloser Mensch bin, werde ich morgen mit Kid gleich noch einmal herkommen.



    Pokkie im Moon River Pub

    Als wir gegen 2.30 Uhr wieder im Hotel sind, bemüht Pokkie sich redlich, dass ich sie - wenn ich wieder in Deutschland bin - auf keinen Fall vergesse und so vergeht die gemeinsame Zeit mit ihr wie im Fluge. Will aber den Vormittag alleine verbringen und so sage ich ihr, dass Kid zu 10.00 Uhr direkt ins Hotel kommt. Pokkie verlässt mich so gegen 9.00 Uhr. Sie möchte in ihrem Room frühstücken. Unser Abschied verläuft nicht ganz so theatralisch wie im Juni 2006, wo ihr fast die Tränen kamen, sie weiß woran sie bei mir ist. „Bitte melde Dich, wenn Du wieder nach Pattaya kommst.“ Ich nicke, bin mir darüber jedoch nicht im Klaren. Pokkie ist eine liebes Mädel, aber der Funke wie bei Daah - ganz zu schweigen von Su und Kid, die spielen in einer anderen Liga - springt nicht über. Großzügig alimentiert verlässt mich Pokkie und ich bin mir relativ sicher, dass ich sie - wenn nicht Kollege Zufall auftaucht - das letzte Mal gesehen habe.

    Fortsetzung folgt…
    Stalker

  2.  
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  3. #42
    Avatar von Peter Feit

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    Re: 2007 - Road to Nowhere ....

    Hi Stalker,
    echt interessant aber ein paar Anmerkungen hab ich schon.
    Erstens finde ich deine Schlagzahl bzgl. den ganzen ST´s, LT´s, Girlfiends, Gigs usw. recht hoch, da kann ich auch mit exzessivem Einsatz von Kamagra nur schlecht mithalten und zweitens bist du, für meine Begriffe zu spendabel. Ich will ja nicht in die Kerbe reinhauen die da sagt der Mann macht durch sein Verhalten die Preise kaputt aber es ist schon auffallend wie viel Kohle du für (fast) keine Gegenleistung raushaust. Sicher es ist deine Sache und wenns dir Spaß macht -bitteschön- aber macht mich schon etwas nachdenklich...

    LG

    Peter Feit

  4. #43
    Avatar von Conrad

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    Re: 2007 - Road to Nowhere ....

    Das war echt ein netter Zug von dir, Stalker, dass du die "ältere Lady", sie war ja erst 38, zum Essen eingeladen hast...

    Die tun mir ein bißchen leid, die älteren Ladys an den Bars, keiner will sie...

    Es ist wie auf dem deutschen Arbeitsmarkt, da werden ältere Arbeitslose auch diskriminiert...keiner will sie haben...

  5. #44
    Avatar von Stalker

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    Re: 2007 - Road to Nowhere ....

    @Lamai

    Gebe Dir in bestimmtem Maße recht. Es sagt sich immer so leicht, die könnte ja was anderes machen. Wenn man aber 10 Jahre oder mehr im Business hinter sich hat, fällt's schwer noch einmal woanders Fuß zu fassen, besonders dann, wenn sich bestimmte Träume, Ziele nicht umsetzen ließen.

    Die Eal hat aber eine nette Art und ich glaube auch noch ein bestimmtes Klientel an Kunden, die sich lieber an eine "reifere" Dame halten. Insbesondere, wenn sie schon selber nicht mehr ganz jung sind.

    @Peter Feit

    Preise kaputt machen ... immer wieder ein brisantes Thema. Seit fast 15 Jahren fahre ich nach Thailand. Ich kenne die Preise und verkehre am meisten mit Damen, die schon länger im Business sind und auch genau merken, wen sie vor sich haben. Die Preise auf die ich mich mit meinen Urlaubsbekanntschaften einige sind realistisch. Selten haben sie aber etwas mit dem zu tun, was ich am Ende zu zahlen bereit bin. Bloß wir alle wissen, was "normalerweise" zu bezahlen gewesen wäre. Und da die allergrößte Zahl der Customer auch nicht gewillt ist mehr zu zahlen, sich in einschlägigen Foren informiert, bzw. voreinander damit prahlt, wie wenig doch für diese verdammt harte Arbeit bezahlt zu haben, gehe ich gerne in die Vollen in anderer Richtung. Habe mit Bargirls schon teilweise zusammengelebt, weiß das sie nicht sonderlich sparsam sind, weiß aber auch was sie alles zu bewältigen haben. Denen zerrinnt das Geld wie Wasser zwischen den Händen. Mit einem zu Seite packen für später ist dort kein Blumentopf zu gewinnen. Es hat aber auch keinen Sinn darüber zu lamentieren. Die Uhren der Damen ticken anders. Und wenn Du für eine Dame etwas übrig hast, sie mit Geld unterstützen willsr, so tue es von Herzen und frage sie nicht oder versuche ihr vorzuschreiben WIE sie dein Sponsorengeld zu benutzen hat. Wenns natürlich für Zockerei, Yaba oder andere Twilightaktivitäten drauf geht, kannst DU ja ggf. den Geldhahn immer noch schließen.

    Zurück zu den Preisen. Würde mich sehr mies fühlen einer Dame aus Pattaya nur 500 bzw. einer Dame aus Bangkok nur einen 1000 Baht Schein in die Hand zu drücken. Gerade in der Low Season stehen die Yings auf dem Schlauch. Und müssen nicht selten Kompromisse machen (5ex ohne Kondom etc.), die sie unter normalen Umständen nie eingehen würden. Sicher, es gibt die Yings mit 5 Sponsoren, die im Monat 50.000 Baht und mehr überwiesen bekommen. Diese erkennen ich aber schon von Weitem und sie gehören nicht zu meinen bevorzugten Urlaubsbegleiterinnen. Die Mädels können gut schauspielern, aber im Laufe der vielen Jahre lernt man das "schwache" Geschäft ganz gut kennen. Verstehe mich nicht als Frauenversteher, kann aber behaupten in den letzten 12 Jahren keinen großes Pech mit den Yings gehabt zu haben.

    Was die eigene körperliche Performance angeht. Nun, ich habe noch nie Medikamente benutzt, um in die Gänge zu kommen. Wenn Du nachzählst, so hält sich das mit den Yings auch in Grenzen. Bedenke, dass ich nicht mit jeder bis zur Final Destination gekommen bin. War eigentlich ein eher ruhiger Urlaub. Da habe ich schon andere Urlaube genossen. Dieser Trip stand ja ganz im Zeichen der "Black Magic Cambodian Woman" wie Du noch lesen wirst. Aber ich will hier nicht zuviel verraten. Im Thread geht es dann am Donnerstag weiter.

    Gruß
    Stalker

  6. #45
    Avatar von Peter Feit

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    Re: 2007 - Road to Nowhere ....

    Zitat Zitat von Stalker",p="497527

    Zurück zu den Preisen. Würde mich sehr mies fühlen einer Dame aus Pattaya nur 500 bzw. einer Dame aus Bangkok nur einen 1000 Baht Schein in die Hand zu drücken. ...
    Gruß
    Stalker
    Hi Stalker,
    Finde die von dir genannten 500 bzw. 1000 THB korrekt. Wenn ich das Mädel sehr nett finde dann bekommt sie halt noch nen kleinen Einkaufsbummel bezahlt aber für den reinen Service sind die o.g. Preis o.k.

    gruß PF

  7. #46
    mrhuber
    Avatar von mrhuber

    Re: 2007 - Road to Nowhere ....

    So, und nun bitte ich darum, die Preistabellen wieder unter Verschluss zu halten. Danke.

    mrhuber

  8. #47
    Avatar von Stalker

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    696

    Re: 2007 - Road to Nowhere ....

    So hat ja lange genug gedauert ... kommen wir zur ...


    ... Black Magic Cambodian Woman

    Ich wähle ihre Nummer. Kid ist schon unterwegs, sie hofft den Zeitplan einzuhalten. Vom Busterminal wird sie dann ein Mopedtaxi nehmen - gut so. Es ist noch einiges an Zeit und ich verlasse das Hotel, um diese Tod zu schlagen. Nach einem entspannten Frühstück an der Second Road lese ich erst einmal die neuesten Nachrichten im WorldWideWeb. Natürlich lande ich auch im Susibarforum und lese dort von @Kalles Versuch, beim Treffen am 19.04. dabei zu sein und davon, wie ihm derselbe vergällt wurde. Kurz bevor er den SEC erreicht hatte, wurde Kalle eine volle Breitseite Songkran verpasst. Bei dem Wasser handelte es sich jedoch um Abwasser, auf dessen Zusammensetzung ich jetzt lieber nicht eingehe. Jedenfalls war Kalles Stimmung dahin, er roch quasi wie ein Elefantenarsch und trat wütend und enttäuscht den Rückzug an. Er hatte sich auf den schon lang geplanten Abend gefreut.
    Doch leider lassen sich die Dinge nicht immer so planen, wie wir uns das denken. Gibt immer ein paar Unbekannte, die uns jederzeit die Beine weghauen können. Da sind Erlebnisse, wie das vom @Kalle noch am ehesten zu verwinden, während andere Schicksalsschläge unauslöschbare Spuren in unseren Seelen hinterlassen. Aus diesem Grund bin ich dankbar für jede gute Stunde, jeden guten Tag, den ich hier auf unserem kleinen Planeten verbringen darf.

    Anschließend möchte ich May in der Soi Diamond noch einmal besuchen. Hat zwar nicht mit einer Shorttime geklappt, aber ich denke sie ist in Ordnung und ich will wieder die Würfel bei ihr rollen lassen.



    May + Kollegin von der BJ-Bar ... endlich mal im Bild

    May ist da, stellt mir gleich ein Changbier und ein paar Erdnüsse hin und ich erzähle ihr, dass ich sie gestern Nachmittag wohl verpasst habe. Sie hatte einen Kunden, wenn sie sich sicher gewesen wäre, dass ich noch vorbeikomme, hätte sie auf mich gewartet (na klar). Der Costumer sei ein „bad Man“ gewesen (of course) und sie wäre viel lieber mit mir zusammengewesen (sicher). Wir fangen wieder an zu würfeln und ich bemerke irgendwann, dass die Regel vom Vortag immer noch gilt. Wenn sie gewinnt gibt’s 1.000 Baht. Wir sind richtig ins Spiel vertieft, als eine Gruppe von drei - schon jetzt leicht angeschlagenen - Amerikanern an der Bar platz nimmt. Die Amis ordern laut 3 Singha und der größte, hässlichste und älteste von den Dreien fragt May „You .... my ....?“. May tut so als ob sie das gar nicht gehört hat und spielt weiter, der Typ macht noch weitere Bemerkungen und wendet sich dann einen anderen Lady zu, die ihm ein paar Kleenex geben soll, um sich seines Schweißes zu entledigen. Sein Versuch das benutzte Kleenex dann zwischen den hübschen Brüsten von May zu platzieren scheitert, da May sich mit einem Rückwärtssatz in den hinteren Teil der Bar rettet.

    Die beiden anderen Trolle grölen sich daraufhin einen ab. Ich bin ja auch für Sanuk mit den Yings zu haben, mag aber lieber Varianten, die allen Beteiligten Spaß machen. So bitte ich den Spaßmacher nicht weiter bei unserem Würfelspiel zu stören. Nun, weitestgehend scherzfrei und mit einem „Fuck off German“ auf den Lippen, fragt er May, ob sie mein Girlfriend wäre. Als Antwort lehnt sie sich über den Tresen, zieht mich an ihre schönen Brüste und steckt mir ihre Zunge in den Mund. Das gibt dem Ami den Rest und abwinkend verzieht er sich mit seinen Kumpels auf eine Ratansitzgruppe. Zum Glück finden sich ziemlich schnell drei kampferprobte Yings, die sich auf die Amis stürzen.



    May kurz vor der finalen Würfelrunde ...

    Die Sache kommt mich noch teuer zu stehen, schafft es May doch tatsächlich wenige Minuten später alle Zahlen beim Würfeln abzuräumen. Natürlich halte ich mein Versprechen, sie bekommt ihre 1.000 Baht. Da ist was los, ein Kreischanfall jagt den anderen, sofort bieten sich Kolleginnen an auch zu spielen. Soviel will ich mir nun aber auch nicht leisten, vielleicht ein anderes Mal. May kommt nun hinter ihrem Tresen hervor und setzt sich neben mich auf den Barhocker. Sie säuselt mir einiges ins Ohr, bin jedoch schon zu fixiert auf Kid und wenig später verlasse ich die BJ Bar und habe sie in diesem Urlaub auch nicht mehr betreten.

    Inzwischen ist es fast Mittag. Ein ziemlich heißer Tag. Buche an einem Taxistand das 800 Baht Taxi zu Su am 24.04 und begebe mich dann in die Royal Garden Plaza - Mall, um da auf Kids Anruf zu warten.



    Unterwegs schieße ich noch ein paar Fotos auf der Strandpromenade.







    Im Einkaufsparadies schlendere ich langsam abkühlend durch die Etagen und lande irgendwann mit einem Chicken-Burger in der Hand bei Würger-King, anschließend noch einen Schoko-Milchshake bei Swensens inhaliert, gibt mir hoffentlich genug Kraft den Nachmittag zu überstehen.



    Bei Würger-King .... Supersize me ...

    Kurz vor einer akuten Stirnhöhlenvereisung durch schnelles Shaketrinken klingelt mein Mobile. Kid ist schon in der Walking Street. Einige Bahtbusminuten weiter treffe ich an der Soi 15 endlich den Hauptgrund, für den ich diesmal nach Pattaya, wenn nicht sogar überhaupt nach Thailand gekommen bin - Black Magic Cambodian Woman.

    Kid ist irgendwie kleiner, als in meiner Erinnerung. Ihre Haut ist um einiges dunkler als beim letzten Mal - in diesem Moment entsteht die Bezeichnung „Black Magic Cambodian Woman“. Sie strahlt über das ganze Gesicht und in diesem Moment geht es wieder mit mir durch. Ich gestehe mir ein, dieses Mal nur ihretwegen hierhergekommen zu sein und frage mich selbst, was ich in den letzten 4 Tagen eigentlich getrieben habe, ohne sie zu sehen.
    …. Stalker was treibst Du hier eigentlich schon wieder? Der Anteil an Farangs der Kid in diesem Moment attraktiv finden könnte wird verschwinden gering sein. Sie trägt eine abgetragene Adidas-Fake-Hose, ein rotes Shirt und Schuhe, die auch schon die beste Zeit hinter sich haben. Auf dem Rücken befindet sich ein kleiner schwarzer Rucksack, in der Hand hat sie eine Tüte mir Obst, Lamyais und 2 Mangos ….
    - „Von der Fruitfarm für dich, meint sie lachend.“ Und endlich umarmen wir uns. Ihre Hände sind voller Schwielen und die Finger teilweise mit kleineren Schnittwunden übersät. Ihre ehemals langen Fingernägel gibt es nicht mehr. Es fehlt jede Form von Make up - und trotzdem ist sie im Moment die attraktivste Frau für mich, eine Bäuerin aus Sakeo.

    Gemeinsam schlendern wir zum Hotel. Laufen auch an der BJ-Bar vorbei, die ich aber nun nicht wahrnehme. Im Hotel muss Kid ihre ID-Card abgeben und ich bezahle gleich 400 Baht Joiner Fee für den heutigen Tag und übermorgen. Ich erkläre ihr, dass ich morgen nicht hier im Hotel sein werde, da ich außerhalb von Pattaya unterwegs bin und so keine Joiner Fee für sie bezahlen muss. „Kein Problem Stalker, ich komme dann bei meiner Freundin unter.“ meint Kid daraufhin. Im Zimmer angekommen nehmen wir beide erst einmal ein heißes Vollbad und feiern dann ausgiebig und lange unser gemeinsames Wiedersehen. Als sie dann später nackt und im typischen Thaistyle auf dem Bett sitzt und das Obst für mich essbereit macht, erkläre ich ihr, dass ich morgen mit der Black Magic Cambodian Woman nach Sakeo fahren will, um ihre 36 Rinder nachzuzählen. Kid fällt nun völlig vom Glauben ab, springt vom Bett und mir um den Hals. Komisch, war ja im Juni 2006 nicht länger als 24 Stunden mit ihr zusammen und in der Zwischenzeit haben wir vielleicht einmal pro Monat telefoniert. Und doch harmonieren wir auf Anhieb und es ist einfach nur schön. Ich übergebe ihr ein paar kleinere Mitbringsel für ihren Sohn und sie selbst. Völlig baff ist sie dann, als ich ihr das mit Daah in Bangkok gekaufte CENTRUM Silver + für ihre Mutter überreiche. Hatte für den Vater auch noch ein paar Schachteln Moods dabei, Kid erzählt mir, dass er vor ein paar Jahren längere Zeit im Tempel wohnte und seitdem Alkohol und Tabak generell tabu sind.

    Die Zigarillos sind jedoch nicht für umsonst gekauft, da einerseits Kid und ich gerne mal eine rauchen und man sich wirklich auch keine Gedanken über die Weitergabe von Produkten der Tabakwarenindustrie in der thailändischen Provinz machen sollte. So gehe ich davon aus, alles auch loszuwerden. Ein weiteres interessantes Detail: Kid fragte mich noch nie nach Geld. Zu ihrem - mittlerweile 36. - Geburtstag hatte ich ihr per Western Union 100 € geschickt, von denen noch die Service Charge abgezogen wurde, so dass sie 3.800 Baht ausgezahlt bekam - aus eigenem Antrieb, war insofern eine angenehme Überraschung für sie. Aber vielleicht ist das ja auch alles nur Vorbereitung zu einem großen Plan, den Stalker richtig schmerzhaft bei den Eiern zu packen und abzuzocken.

    Mir fallen ihre stark zerschundenen Knie auf? Ein Mopedunfall vor 2 Monaten, mein Kid lachend. „Stalker, unglaublich, da fahre ich 8 Jahre unfallfrei in Pattaya und dann kommt mir in meinem Dorf auf einem schmalen Weg zwischen den Reisfeldern meine Nichte mit Tochter entgegen. Und statt nach vorne zu schauen glotzt sie auf die Erde. Ich weiche nach links aus, meine Nichte schreckt hoch und fährt in meine Richtung. Hab dann den kontrollierten Abgang die Böschung herunter genommen, besser ich als die Beiden. Nur danach hatte ich wochenlang Probleme beim Anziehen.“ Sie ist immer noch am Lachen. Ich kann nicht anders, noch den Mund voller Mango schubse ich sie nach hinten über, der Teller mit dem Restobst fliegt vom Bett und wir lieben uns zum zweiten Mal.



    Anschließend besprechen wir die Vorgehensweise für den morgigen Tag. Sie schlägt vor, so früh wie möglich am Busterminal zu sein, da wir sonst erst am späteren Nachmittag in Sakaeo sein werden. Wir müssen den Bus nach Aranyaprathet nehmen, steigen dort dann um, fahren weiter in Richtung Tha Phraya, in dessen Nähe sich dann irgendwo Kids Dorf befindet. Inzwischen befinden wir uns zeitmäßig schon in der Twilight-Zone und ich schlage ihr vor noch ein bisschen shoppen und anschließend etwas essen zu gehen. Gen-dschai-mässig meint Kid, dass sie nicht shoppen müsse. Wäre doch aber toll noch ein paar Sachen im BigC zu kaufen und als Mitbringsel mit ins Dorf zu nehmen. Nun fällt Kid ein, das ihr Sohn ein paar Schulsachen benötigt. Wir ziehen uns an. Anstelle der blauen Adidashose, holt Kid Shorts aus ihrem Rucksack. Ich bemerke, dass die Shorts auch schon die beste Zeit hinter sich haben, von den Schuhen mal ganz zu schweigen.



    Let's go shopping ...

    Wir fahren mit dem Bahtbus die Second Road hoch und steigen in Big C - Nähe aus. Kurz vor dem BIG C gibt’s lautes Geschrei. Eine ehemalige Kollegin von Kid fällt ihr um den Hals. Die Mädels stellen sich gegenseitig „ihre“ Farangs vor und die Farangs sehen es gelassen und rollen höchstens mit den Augen.

    Im BIG C ist es dann ganz lustig die nur 152 cm große Kid am großen Einkaufswagen hängen zu sehen. Wir ziehen einen etwas planlosen Weg durch die Regale. Kid behauptet sich hier auch nicht so gut auszukennen, war höchstens dreimal hier. Der Einkaufswagen füllt sich mit Buntstiften, Filzstiften, Bleistiften, Kugelschreiber, Lineal, Radiergummi und Schulheften. Dazu kommen noch Nescafe, Milchpulver, ein paar Süßigkeiten und Kosmetikartikel. Kid stellt fest, das sie alles habe und der Boden des Wagens ist nicht einmal flächendeckend belegt. Sie möchte noch zur Pharmacy, ein paar weitere Medikamente kaufen. Kid scheint vorhin den Wink mit dem Zaunpfahl nicht verstanden zu haben. „Willst Du Dir noch ein paar Klamotten kaufen??“ … Als Antwort kommt ein lang gezogenes holländisches NEE, sie hat genug Klamotten zu Hause, brauch hier nichts in Pattaya zu kaufen. Nach den Schuhen frag ich dann schon gar nicht mehr. An der Kasse bezahlen wir dann doch sage und schreiben 1.248 Baht. Kid entschuldigt sich für diesen exorbitanten Einkauf, worauf ich ihr dann klar mache, am finanziellen Kollaps noch einmal knapp vorbei gekommen zu sein.

    Ganz egal über welches Thema wir uns unterhalten. Richtig ernst bleiben können wir nicht. Kid hat ihre eigene Art von Humor und ist außerdem ziemlich schlagfertig, so dass ich da voll auf meine Kosten komme. Nach unserem Einkauf fahren wir nun direkt zum „Moonriver Pub“. Auch Kid kennt das Restaurant nicht. Im Hotel selber war sie schon dreimal mit Customern, hat aber außer dem jeweiligen Zimmer nichts weiter gesehen.



    Wieder im Moon River Pub





    Sie ist begeistert von der Band. Wir bestellen uns beide - ohne Absprache - Phanaengh Gai und müssen dann gleich wieder über unsere augenscheinliche Seelenverwandtschaft lachen. Kid liebt es, sich mit mir nach „Gimme 5“-Art abzuklatschen, und da sie dabei einiges vorlegt knallt es so richtig schön, das sich die Gäste am Nachbartisch etwas verwirrt umsehen. Hier habe ich sie nun gefunden die „Black Magic Cambodian Woman“. Hab gehofft und geglaubt, dass es gut laufen wird. Meine Erwartungen sind sogar noch getoppt worden. Leicht angedröhnt kehren wir der Nord Pattaya Road gegen 23.30 Uhr den Rücken. In der Beachroad treffen wir eine siliconverstärkte Kollegin aus der Goldfinger Agogo Soi 7, als diese zu uns in den Bahtbus steigt. Sie sieht zuerst nur mich an, bis Kid ihr laut rufend ihre Hand auf die Knie klatscht „Don’t look my Boyfriend - oh sorry, Stalker (lachend) - aeh my Customer, I will boxing you.“ Nun fängt auch die Perle an zu kreischen und auch der Rest der Bahtbusinsassen bekommt noch zur späten Stunde etwas geboten. Die Ying bittet uns, gelegentlich im Club vorbeizukommen. Kids Erzrivalin Sai arbeitet dort nicht mehr. Kid hatte ständig Stress mit ihr und ist dann irgendwann im September 2006 von der Goldfinger zur Catz A-Go-Go in der Soi 16 rübergewechselt, bevor sie dann nach dem Schlaganfall ihrer Mutter vor Loy Kratong aufhörte. Wir steigen zusammen an der Walking Street aus, laufen aber gleich an den verchromten Gittern entlang bis zur Second Road hoch. Hier verabschieden wir uns von Misses Silicon Valley und gehen zurück zum Berverly Plaza. Der Abend wird sehr romatisch beschlossen. In nicht einmal drei Stunden wollen wir uns auf den Weg nach SaKaeo machen … Gute Nacht.

    Fortsetzung folgt…
    Stalker

  9. #48
    Tana
    Avatar von Tana

    Re: 2007 - Road to Nowhere ....

    Tolle Story und tolle Pics. Wir sind uns im wesentlichen sehr aehnlich, Stalker. Weiss gar nicht warum ich dir mal kontra gegeben hatte. Kann nur an deinem Nick gelegen haben.
    Und , I dont aim with my Hand usw, kann ich nachvollziehen, dachte aber immer ich wer der Einzige der sowas kann.

    Gerd

  10. #49
    Avatar von Dieter1

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    32.006

    Re: 2007 - Road to Nowhere ....

    Mich wundert nur warum Stalker nicht zwischendurch mal ne Huebsche vor die Linse kriegt :-) .

  11. #50
    Avatar von sunnyboy

    Registriert seit
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    5.838

    Re: 2007 - Road to Nowhere ....

    Mich wundert nur warum Stalker nicht zwischendurch mal ne Huebsche vor die Linse kriegt .
    hatte einst die gleiche Frage gestellt, die Antwort war fremde Optik = gleich eigene Optik.

    Gruß Sunnyboy

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