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2007 - Road to Nowhere ....

Erstellt von Stalker, 16.06.2007, 18:08 Uhr · 126 Antworten · 12.418 Aufrufe

  1. #31
    Avatar von Stalker

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    Re: 2007 - Road to Nowhere ....

    Good Girl from Japan….

    Am hat natürlich schon Stellung bezogen und freut sich über das Heineken was ich ihr sogleich überreiche. Irgendwie hatte ich befürchtet, dass ich jetzt hier gleich Su treffen würde. Am meint jedoch, dass ich mir diesbezüglich keine Sorgen machen muss. Sie konnte Su zwar nicht davon überzeugen, dass ich in Deutschland bin, aber Su glaubt, dass ich mich schon in den Fängen der „Black Magic Cambodian Woman“ in Pattaya befinde. Nach einiger Zeit belanglosem Smalltalk füttere ich die Musikbox, gebe einer netten Zahnspange ohne jeglichen Englischkenntnissen einen Drink aus und erblicke ein hübsches Gesicht mit nettem Lächeln.

    Nach einer kleinen Weile intensiven Anstarrens sitzen wir zusammen auf einer Sitzbank der Musicboxseite. Die Dame an meiner Seite nennt sich Jiap und ist 29 Jahre alt. Sie bestellt sich einen Orangensaft und wir geraten ins Plaudern. Da sie auch japanisch spricht, sind die meisten ihren Kunden Söhne aus dem Land der aufgehenden Sonne. Japan ist für mich ein Land, das ich auch sehr gerne einmal bereisen möchte. Begann hier doch meine Liebe zu Asien. Jiap war sechs Jahre mit einem Japaner verheiratet, hat ein Kind aus dieser Beziehung. Nur verlief der Ehe nicht gerade suboptimal, der Ehemann hielt sie quasi unter Verschluss, sie durfte nicht arbeiten und hat von Japan außer dem kleinen Ort in der Nähe von Osaka, in dem ihr Ex-Mann zu Hause war, nicht viel gesehen. Zurück in Thailand muss sie nun sehen, wie sie über die Runden kommt. Der Papa zahlt angeblich nichts für sein Kind.



    Die Frau ist gebucht. Wir haben noch eine Menge Spaß und irgendwann wechselt Jiap zu Alkohol über. Am setzt sich später zu uns, und die Beiden kommen gut miteinander ins Gespräch. Jetzt wo ich schon längst wieder in Deutschland bin, erzählt mir Am, dass sie nach wie vor netten Kontakt zu Jiap hat und diese mich herzlich grüßen lässt.

    Als wir uns dann gegen 2.00 Uhr von Am verabschieden, ist Jiap durch den Alkohol schon etwas albern geworden, dabei hat sie nur ein Heineken und zwei Barcardi Breezer gehabt.



    Eigentlich war nur Shorttime vereinbart. Es ist gegen 5.00 als sie mich dann fragt, ob sie noch länger bei mir bleiben könne, da sie den Schönheitsschlaf ihrer Schwester nicht stören möchte. Dagegen habe ich natürlich nichts. LTs sind in BKK nicht an der Tagesordnung, da die Yings immer gerne nach Hause fahren, aber ja oft die Kinder zu versorgen oder müssen früh selber zur Arbeit.

    Als wir gegen 9.30 Uhr aufwachen, wird mir schlagartig bewusst, dass ich zu 11.30 Uhr die Limo nach Pattaya bestellt habe. Fahrt im alten Schwedenpanzer, normaler Preis 2.500 Baht, zurzeit aber aus Woraburi-Promotiongründen 1.500 Baht inklusive Tollwaygebühren. Na, da habe ich nicht lange überlegt. Jiap siehts gelassen. „Du hast noch genug Zeit …“





    Sie verlässt mich freudestrahlend gegen 11.00 Uhr, und ich muss mich richtig sputen, meinen Kram zusammenzuklauben, auszuchecken und sitze dann nach 11.30 Uhr im Wagen - auf dem Weg nach Pattaya, auf dem Weg zum Treffen mit ein paar Foren-Kollegen, auf dem Weg zu Pokkie - und vor allem zur „Black Magic Cambodian Woman“. Und … dieser Weg wird kein leichter sein ….

    Fortsetzung folgt…
    Stalker

  2.  
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  3. #32
    Avatar von resci

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    Re: 2007 - Road to Nowhere ....

    schöne Live-Fotos besonders der weiblichen Wesen, tun mir gefallen sehr gut

    Zitat Zitat von Stalker",p="495312
    im MBK lief ich - wie immer - recht orientierungslos durch die Gegend
    so gehts mir auch immer
    Zitat Zitat von Stalker",p="495312
    Anschließend kaufte ich für die schlaganfallgeplagte Mutter der „Black Magic Cambodian Woman“ noch eine Packung CENTRUM Silver+. Ich selber stehe als Gelegenheitsgesundesser auf dieses Zeug, und bin davon überzeugt, dass dieses Zeug einen Anteil daran hat, dass ich in den letzten 4 Jahren nicht einmal krank gewesen bin.
    ja @Stalker, ich war auch lange Zeit überzeugt von dem 50+ Zeuchs, leider hats nix geholfen, nach einer Woche Bangkokaufenthalt lieg ich jetzt bereits eine Woche mit Fieber, leichter Lungenentzündung, Schweißausbrüche, Kopfschmerzen etc. etc. im Bett. Besserung noch nicht in Sicht. Werde die CENTRUM Chemoprophylaxe wahrscheinlich nicht mehr weiterführen.

    resci

  4. #33
    Avatar von Stalker

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    Re: 2007 - Road to Nowhere ....



    Gute Besserung, naja reine Natur ist wohl doch das beste Rezept....

    Aber Du wirst Dir ja wahrscheinlich einen Virus eingefangen haben. Das sind dann auch solche Mittelchen machtlos. Vielleicht wärst Du ohne die, noch schlimmer dran.

    Wie auch immer, hoffe es geht Dir bald wieder gut.

    Stalker

  5. #34
    Avatar von Stalker

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    Re: 2007 - Road to Nowhere ....

    Pattaya ich komme … Abenteuer im Club Boesche.

    Nach diesem doch recht angenehmen Bangkoker Start meiner Zeit in Thailand sitze ich voller Vorfreude auf der Rücksitzbank des Schwedenpanzers. Der Fahrer hat ein ungutes Gefühl. „Maybe Traffic Jam.“ Nun, das wollen wir doch nicht hoffen.

    Auf halber Strecke machen wir Stopp. Spendiere meinem Chauffeur Eiscafe und Wasserflasche und wir kommen richtig gut ins Plaudern. Der Traffic Jam hat es dann wirklich in sich.

    Wir benötigen knapp 2 Stunden bis Pattaya. Aber von der Stadtgrenze, an der schon Schritttempo Höchstgeschwindigkeit ist, bis zu meinem Hotel brauchen wir dann mehr als drei weitere Stunden.
    Als Resümee kann ich sagen, das ich es in Zukunft tunlichst vermeiden werde, am heißesten Songkrantag nach Pattaya zu düsen. Ganz Pattaya ist zu einem Hexenkessel geworden. Die Szenerie stellt mit Sicherheit die um das goldene Kalb tanzenden Juden kurz vor der Gebotsverkündung Moses in den Schatten. Alkoholische Getränke fließen in Strömen, Wasser wird aus allen Behältern überall und auf alles gespritzt, gekippt, geflutet. Auf, vor, neben den Autos wird getanzt, gelacht, getobt und immer wieder erneut mit dem Wasser um sich geworfen.

    Es finden regelrechte Schlachten zwischen konkurrierenden Pick Ups statt. Wasserkübel, die da versehentlich unbeteiligte Mopedfahrer treffen, gehören halt dazu. Dutzende von Bargirls spielen Miss Wet-T-Shirt, die Farangs größtenteils auch schon gut im Stoff stehend sind begehrte Wasserattackenziele. Einige besonders lustige Typen hauen in die gleiche Kerbe, sind aber um einiges brutaler als die Thais. Während bei den Thais durch ein nettes Lächeln oder eine Geste mitunter noch gefragt wird, ob man gleich ein Kilo Pudermatsch im Gesicht, oder einen Eimer Wasser im Ohr haben will, ziehen die ihr Ding skrupellos durch. Leider ist meine Kamera im Koffer und so komme ich nicht dazu Fotos zu machen, da ich selbst auch keinen Bock habe jetzt schwimmen zu gehen, wenn ich mir das Teil aus dem Kofferraum holen möchte.

    In Pattaya sind einige Straßenzüge in bestimmte Richtungen komplett gesperrt. Die 2nd Road kann nur in Richtung Naklua befahren werden. Irgendwann muss mein lieber Fahrer ganz schnell aufs Clo, aber diese kurze Exkursion fällt zeitmäßig auch nicht mehr ins Gewicht.

    Der Hintern schmerzt schon vom langen Sitzen, als ich dann doch nach insgesamt 5 Stunden und 30 Minuten am Hotel ankomme. Hab diesmal das Beverly Plaza in Süd Pattaya gebucht. Befindet sich in der verlängerten Second Road, die da wohl schon Phratamnak Road heißt. Bis zur Walking Street ist es ein Katzensprung. Nach dem ich mein Zeug eingeräumt habe, gönne ich mir den Spaß in Shorts, Badelatschen und T-Shirt und nehme in der Soi Diamond ein anständiges Bad. In der BJ-Bar fällt mir ein üppig ausgestattetes Mädel auf. Es gibt sie eben doch, die Yings die nicht geschlafen haben, als sie der liebe Gott bei der Brustverteilung aufgerufen hat. Und hier wurde auch nicht mit Tricks nachgeholfen. Merke mir die Kleine auf jeden Fall einmal vor. In der Walking Street tobt immer noch das feuchte Vergnügen oder der feuchte Wahn.



    Berverly Plaza - Süd Pattaya



    ... das gute alte Bambusgerüst, wenn die Flucht mal durchs Fenster angetreten werden muss...

    Inzwischen ist es fast 19.00 Uhr. Ich beschließe zum Hotel zurück zu gehen. Auf dem Rückweg werfe ich einen Blick in die VIP-Massage im Diamond Beach Hotel. Habe hier vor Jahren schon sehr viel Spaß gehabt. Ein wirklich kleines Aquarium, was von Auswahl und Größe nicht mir Sabai Dee oder Sabai Land mithalten kann. Aber zwei der vorhandenen Yings gefallen mir sehr gut. Da muss ich auf jeden Fall noch einmal hin.
    Wenn wir schon einmal bei VIP sind. Der Hauptgrund für die Rückkehr zum Hotel ist das anberaumte Treffen im Susi Club. Haben sich ein paar nette Leute angemeldet, die ich unbedingt wieder sehen, bzw. neu kennen lernen will. Eigentlich könnte ich Pokkie anrufen, hätte ich gleich was fürs Kuscheln heute Nacht. Aber ich verwerfe den Gedanken, könnte ja sein, dass sich im SEC oder später noch eine Andere ergibt. Pokkie muss bis morgen warten.

    Als ich dann gegen 20.30 Uhr in trockner langer Jeans und T-Shirt das Hotel verlasse, ist der Wasserspuk eigentlich vorbei. Reinigungstrupps ziehen durch die Gegend, um angefallenen Müll und Puderrückstände zu beseitigen. Ich entere einen Bahtbus und nehme direkt hinter dem Führerhaus Platz, hoffe so den noch vereinzelt auf der Lauer liegenden Heckenschützen mit ihren Wasserleitungsrohrspritzen zu entkommen. Es gelingt mir leider nicht. Nachdem ich insgesamt viermal gezielt beschossen wurde, komme ich ziemlich durchnässt am SEC an. Eigentlich unverständlich, biete doch auf Grund der geringen Angriffsfläche ein eher unwürdiges Ziel.

    Umso fürsorglicher kümmern sich Markos Mädels um mich. Kurzer Gang aufs VIP-Clo, gefolgt von Abtrocknen und schon geht es mir besser. Als ich dann endlich auf dem roten Sofa sitze, die trockene Moods im Mundwinkel und das gut temperierte Köstritzer vor mir habe, fühl ich mich rund um wohl. Nach und nach trudeln dann auch @Fotocarsten, @Piper, @Ulli, @Ali plus reizender Begleitung und der @Autrichemann ein.



    Wieder im Susi-Club - Achtung das Foto ist aus 2006, nur die Dame links ist auch heute noch dabei - und hat uns mit Super-Service verwöhnt ... Danke!!!

    Es ist ein super Abend, jeder hat was zu berichten. Bin nur etwas traurig das @Kalle nicht da ist, wir hatten fest mit ihm gerechnet. Fühle mich hier immer wieder sehr wohl, muss danke sagen an die Betreiber hier, denn das Forum ist die Plattform, die das alles möglich macht. @Piper und @Ulli haben beide noch ihre Verpflichtungen. Markos reizende Lady (hab leider ihren Namen vergessen) wirft den Sandwichtoaster an, und sorgt dafür, dass wir nicht völlig vom Fleisch fallen, was ja bei mir und @Autrichemann durchaus möglich ist. Nach dieser kleinen Stärkung hatte @Fotocarsten ein paar Fragen zum Club Boesche in der Soi 16. War da auch noch nie und so beschlossen wir spontan dort einzukehren. Der @Autrichemann hatte andere Pläne und verabschiedete sich.

    @Ali fuhr seine Limousine mit Super-Aircon und Soundsystem vor und so machten wir uns standesgemäß auf den Weg nach Süd Pattaya. Der Club lag nur einen Steinwurf weit entfernt von meinem Hotel. Üblicher wenn auch sehr lauter Gogospaß.

    Es sind ein Haufen Girls im Club unterwegs, bei denen mir auch einige gefallen. Wir nehmen gegenüber der „Attraktion“ des Ladens platz. Dabei handelt es sich um eine in den Boden eingelassene Wanne, in der 2 Ladies sich mit der Dusche und ihren Zungen verwöhnen. Eine nette Lesbian Show. Bin ja den Anblick so vieler leicht und gar nicht bekleideter Damen nicht gewohnt. Und so hab ich schon Schwierigkeiten mir meine nächste Moods anzuzünden. Neben mir sitzt ein Jungspund der das Servicegirl ständig an den Hintern fässt, vergeblich sind ihre Hinweise, dass sie momentan darauf keinen Wert legt. Der Jung scheint aber auch gar nicht mehr in der Lage zu sein das zu schnallen. Ich konzentriere mich derweil auf eine junge Ying mit 5exy Tatoos, die recht hübsche Verrenkungen an der Stange durchführt. Als die Kleine Tanzpause hat, beordere ich sie zu uns. Sie stellt sich als Tip vor - wir haben jede Menge Spaß. Inzwischen ist schon recht spät geworden und ich entscheide mich die Lady - trotz der 600 Baht Barfine - auszulösen.

    Wenig später machen sich Carsten, Ali und seine Flamme vom Acker, während ich noch weiter in der Gogo abhänge. Nach dem Tip eine weitere Runde tanzen ging und ich mir das Duschprogramm zum zweiten Mal reingezogen und es als einziger für nötig gehalten habe, den Mädels dafür mal etwas in ihre Holzbecher zu stecken, will ich auch los um der Kleinen die Gelegenheit zu geben ihre zahlreichen Versprechungen, die sie mir über die gemeinsame Zeit gegeben hat, langsam einzulösen. Meine Auslösewunsch wird mit heftigem Nicken bekundet. Anschließend kommt der geschäftliche Teil, bei dem wir uns relativ schnell einigen. Tip zieht ab, aber sich leider nicht um. Sie kommt mit Mamasan im Schlepptau zurück. Die Mamasan mit Namen On erklärt mir, das Tip noch ein dableiben muss, da nicht genug Girls zum Tanzen da seien. Hier hätte ich eigentlich die Notbremse ziehen müssen. Unterhalte mich jedoch mit On noch ganz nett, während Tip schon wieder am Tanzen ist.

    Inzwischen scheitert eine der Badenixen beim Versuch sich ihre Unterwäsche anzuziehen und schafft es nur durch das beherzte Zugreifen eines in der Nähe stehenden Gastes nicht, sich rücklings per Sturz in die Wanne aus diesem Abend auszuklinken. Die Braut ist völlig besoffen, nackt umzingelt von einer Horde geifender Typen wie mich. Ihre Kolleginnen helfen ihr bei Anziehen und bringen sie aus dem Sichtbereich. Die Sache vergällt mir den Spaß. Die zur Schaustellung geht mir plötzlich auf dem Sack und ich habe eigentlich keine Lust mehr, mich hier großartig aufzuhalten. Kann nicht beschreiben was da in mir vorging. Bin noch weit davon entfernt besoffen zu sein. Aber irgendwie ist hier gerade ein Punkt erreicht, an dem ich dass alles ziemlich zum Kotzen finde. Die Mädels werden nicht gezwungen hier zu arbeiten, sie verdienen gutes Geld. Trotzdem halte ich das alles in diesem Moment für reine Fleischbeschau … muss an Kid denken, die ja auch als Gogogirl arbeitet und von vielen Typen wie ein Stück gut abgehangenes Fleisch beim Metzger angeglotzt wird - ja diese da, die ist schön durch, darf es noch ein bissel mehr sein … kotz³. Inzwischen kommt Tip vom Podest und hängt sich an den Typen neben mich, der - außer Bauchumfang - eigentlich keinerlei Ähnlichkeit mit mir hat.

    Fasziniert sehe ich mir dieses Schauspiel an, der Typ weiß gar nicht wie ihm geschieht und glotzt nur blöd. Die Tip schnallt nicht, dass ihr Customer doch eigentlich ganz woanders sitzt. Mamasan On, die sich nach dem Zusammenbruch der Badenixe verabschiedet hatte, ist nun wieder auf der Bildfläche und gibt der Tip jetzt ordentlich Zunder. Trotz stetig wachsenden miesen Gefühls, bin ich an diesem Abend zu schwanzgesteuert. Die On lässt Tip nun ziehen. Bezahle die Rechnung inklusive Barfine und stehe 2 Minuten später mit Tip vor dem Club. Will eigentlich schnell in mein Hotel. Tip hat aber Hunger, seit 16.00 Uhr getanzt usw, also setzen wir uns in einer kleiner Soi auf die Plastikstühle und ich sehe der Braut beim Verzehr einer nicht schmackhaften Tom Yam Gung zu. Nachdem sie die Schüssel geleert hat, nestelt sie umständlich ihre Börse hervor. Da sind nur 20 Baht drin - zumindest mein Tip scheint sich in Luft aufgelöst zu heben. Denke schon, dass sie mehr Geld dabei hat, aber ich hatte mich sowieso auf die Bezahlung eingestellt. Nun möchte Tip gerne mit mir Pool spielen gehen. Ich weise sie darauf hin, dass es inzwischen 1.30 Uhr ist und ich eigentlich bloß noch ins Hotel will. „Ok, up to you…“ meint sie süffisant und lächelt mich undeutbar an. Nun platzt gleich die nächste Bombe, als ich sie nach der fürs Hotel benötigten ID-Karte frage.

    Nach einer ca. fünf Minuten andauernden Suche in ihrem übersichtlichen Gabao muss Tip leider feststellen, die ID-Karte leider nicht dabei zu haben. Ist aber nicht schlimm, wir können schnell zu ihrem Room fahren und diese abholen - super. Sie wohnt irgendwo an der Soi Buakao, also schnappen wir uns EIN Mopedtaxi und fliegen zum Room. Nach dem Tip schon mehr als 10 Minuten verschwunden ist, fange ich an, dem Biker schon mal klarzumachen wo er mich gleich alleine hinbringen kann. In diesem Moment springt Tip, triumphierend die ID-Karte in der Hand, auf die Straße zurück. Ist mir irgendwie nicht klar, wie sie die als Gogolady im Room vergessen kann.

    Kurze Zeit später betreten wir mein Zimmer und ich habe das Gefühl, dass die Dame in meinem Hotel nicht die Ying aus der Gogo ist. Very, very shy, ziert rum, will nichts mehr von ihren zahlreichen Serviceversprechen wissen. Irgendwann versuchen wir uns dann doch näher kennenzulernen, wird vielleicht noch eine nette Nacht

    Mitnichten ihr Mobile klingelt. Wortlos zieh ich mich zurück und lasse sie telefonieren. Ihre besoffene Freundin steht vor dem Room, kann nicht rein, weil sie ihren Schlüssel vergessen hat. Tip reicht mir das Mobile um mir das Mitgeteilte zu beweisen. Ich soll ihr den Weg hierher beschreiben, damit sie sich den Schlüssel von ihr holen kann. Verstehe nicht, warum Tip das nicht selbst macht, ist mir aber auch egal. Mit der Person am Telefon kann ich keinen Satz wechseln, die ist völlig breit. Ich lege auf gebe Tip ihr Handy und zieh mir das Kondom mit einem mächtigen Flopp herunter. Das war es. Tip glotzt mich fragend an. Sie kann jetzt gehen, hab genug. Nun hat sie wohl Panik, dass ich ihr kein Geld gebe und fängt an sich wie in der Gogo zu gebärden. Aber mir reicht es wirklich, mach ihr klar, dass sie sich anziehen soll. Will keinen Stress haben. Gebe ihr 1.000 Baht mit der Gewissheit endlich mal in die Scheiße gegriffen zu haben. Als sie mich fragt, ob sie später noch einmal wiederkommen soll, schüttele ich nur den Kopf, öffne meine Tür und warte bis sie das Zimmer verlassen hat.

    Anschließend haue ich mich ins Bett.

    Fortsetzung folgt…
    Stalker

  6. #35
    Avatar von Peter Feit

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    Re: 2007 - Road to Nowhere ....

    immer wieder schön deine stories...so direkt aus dem Leben - live halt...
    klasse.

    PF

  7. #36
    Avatar von ChangLek

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    Re: 2007 - Road to Nowhere ....

    .....bei einem solchen Gerüst sollte man genau abwägen was gefährlicher ist; flüchten oder bleiben.....

  8. #37
    Avatar von Piet

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    Re: 2007 - Road to Nowhere ....

    Wieder mal ein wunderbarer Reisebericht von Dir, Stalker, wie immer unterlegt mit klasse Fotos.

    Deine Art, mit einem lachenden und einem weinenden Auge die Situationen zu schildern, liest sich einfach gut.

    Bin Anfang Oktober in Pattaya und habe im FlipperHouse gebucht. Du hattest hier mal recht positiv über das Hotel geschrieben.

    Warte schon gespannt auf weitere tolle Fotos und die Fortsetzung der "Road to Nowhere".

    Wie läuft die Geschichte mit der Black Magic Cambodian Woman? Kommt Stalker hier heil aus der Sache raus? ;-D

    Gruss und Dank
    Piet

  9. #38
    Avatar von Lupus

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    Re: 2007 - Road to Nowhere ....

    Ja, sehr spannend geschrieben, bin gespannt auf mehr!

  10. #39
    Avatar von Stalker

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    Re: 2007 - Road to Nowhere ....

    The show must go on ...

    Wiedersehen mit Pokkie…

    Am nächsten Morgen wache ich schon recht früh auf. Der ungeschmeidige Abschluss des gestrigen Abends ist vergessen. Ich sitze um 10.00 Uhr an der Second Road und genieße ein leckeres Frühstück und weiß, dass an diesem Tag alles besser laufen wird. Eigentlich wollte ich die „Black Magic Cambodian Woman“ - nachfolgend auch Kid genannt - schon gestern anrufen, habe es aber irgendwie verpennt. Bei unserem letzten Telefonat im März, hatte ich ihr lediglich mitgeteilt, nach Songkran in Pattaya zu sein und sie dann anzurufen.





    Nun wähle ich ganz aufgeregt ihre Nummer. Das Mobile ist eingeschaltet, aber nach ca. 2 Minuten klingeln lassen, meldet sich der Service, um mir die momentane Unpässlichkeit von Kid mitzuteilen. Schockt mich aber nicht weiter, probieren wir es später eben noch einmal. Das nächste Opfer meines Telefonterrors wird nun die liebe Pokkie sein. Die erreiche ich auch prompt und sie ist hocherfreut. Wir verabreden uns zu 11.00 Uhr an der BJ-Bar in der Soi Diamond.

    Die nette Lady an der BJ-Bar heißt May und ist mir wieder zu Diensten, doch ich warte ja auf Pokkie, werde aber versuchen, hier heute Nachmittag zum Zuge zu kommen. So spielen wir nur „Türmchen bauen“ und „Würfeln“. Als ich mich schon in einer sehr misslichen Lage befindend und sicher bin, dass beim Herausziehen des nächsten Klotzes alles vorbei ist, taucht Pokkie auf. Sie ist mit dem Moped ihrer Freundin gekommen und begrüßt mich erst einmal aufs Herzlichste. Kommt mir vor, das ich sie erst letzte Woche und nicht vor 10 Monaten gesehen habe. Irgendwie ist sie aber sehr konfus, wollte ganz schnell hier sein um mich zu treffen und deshalb die Sache mit dem Moped. Bloß was sollen wir jetzt damit? Pokkie hat nach einem kurzen ratlosen Moment die Idee. Ihre Klamotten für den heutigen Tag (und die kommende Nacht) lässt sie erstmal bei mir, bringt dann das Moped zurück, um anschließend mit einem Mopedtaxi wieder herzukommen.

    Ich beglückwünsche sie zu ihrem genialen Plan und bestelle mir bei May noch etwas zu trinken. May ist plötzlich etwas distanzierter, als ich klar mache das Pokkie aber weder Wife noch Girlfriend, sondern lediglich meine Gig oder Patty-LT ist, entspannt sie sich wieder. Wir spielen weiter. Schaffe es zum dritten Mal beim Würfeln alle Felder umzulegen. May liefert ein Trauerspiel nach dem anderen ab. Angeblich ist sie hier so eine Art Würfelkönigin. „Ok May, wenn Du das hinbekommst, kriegst Du 1.000 Baht.“ Sie sieht mich ungläubig an. Auch die anderen Damen an der Bar widmen mir nun die volle Aufmerksamkeit. Das Personal ist optisch gesehen zwar nicht so das Wahre, aber durch die Bank sehr höflich und nett. Ein weißhäutiges Mädchen, schlacksig aber im Gesicht zum Teil mit blühender Akne übersät und eine ältere Ying, die selbst mir viel zu dick ist, versuchen nun May mit Ratschlägen echter Zockerinnen behilflich zu sein. Gebe allen einen Drink aus und wir amüsieren uns köstlich über Mays Versuche, die verdammten Würfel in den Griff zu bekommen. Die Würfel werden mehrfach gewechselt, wenn sie in Gewinnnähe kommt, werden sämtliche Glücksrituale durchgeführt.



    Auf Pokkies Spuren...

    Aber es hilft nichts, May kommt nicht in die Gänge und ist schwer enttäuscht, als Pokkie zurückkommt. May macht um 17.00 Uhr hier Schluss, vielleicht schaffe ich es noch sie später zu sehen. Nun geht es aber mit der „Pattaya-Daah“ Pokkie ins Beverly Plaza und ich lass den Alt-Ying-Womanizer so richtig raushängen und werde für die gestrige Enthaltsamkeit mehr als adäquat entlohnt. Pokkie hat meine Wünsche noch genau im Kopf und gibt alles. Später liegt sie entspannt im völlig zerwühlten Bett und erzählt mir die spektakuläre Geschichte der Beendigung ihrer Soi 7 Eagle Bar - Karriere.

    Da gab es gehörig Streit mit einer anderen Maid, die Pokkie dann irgendwann eine knallte, worauf diese dann mit einer Bieflasche konterte und das ......... (OT Pokkie) ausknockte. Die Tante hatte einen Engländer der auch früher schon mit Pokkie unterwegs war. Angeblich musste sie nun eifersüchtig sein, aber Pokkie meinte sie wäre natürlich völlig unschuldig.

    Die Polizei brauchte dringend Geld und schaltete sich in diese Auseinandersetzung ein, bei der der liebe Barchef blechen musste und Pokkie zwecks Deeskalation erst einmal der Bar verwiesen wurde. Nach diesem Bericht bitte ich Pokkie darum, auch mir ihre brutale Seite zu zeigen und wir tanzen noch einmal um die Welt. Anschließend habe ich etwas Hunger bekommen und wir beschließen das Hotel zu verlassen und uns etwas Essbares zu besorgen. Möchte zum Restaurant Cosa Nostra, das sich in der kleinen Soi, die die Soi 7 mit der Central Road parallel zu 2nd Road verbindet. Hier habe ich letztes Jahr sehr angenehm gegessen. Als ich mit Pokkie die Soi 7 Richtung Beach runtergehe, will sie aber schon vorher abbiegen, um nicht an der Eaglebar vorbeilaufen zu müssen.

    Das Cosa Nostra öffnet jedoch erst um 18.00 Uhr. Gehe zurück zur gleich daneben liegenden Thongjan Bar, vielleicht sehe ich ja Jaang oder Aen vom letzten Urlaub wieder. Aber die Zeit bleibt nicht stehen. Nur die mich an eine Bäuerin erinnernde Mamasan erkenne ich wieder. Nehme trotzdem mit Pokkie ein Bier, führe mit der „Bäuerin“ eine belanglose Unterhaltung über alte Zeiten, bei der ich es jedoch vermeide nach den beiden Grazien vom letzten Jahr zu fragen. Die will ihre aktuellen Mädels loswerden und keine sentimentalen Touri-Geschichten hören.

    Als ich mich mit Pokkie dann – wegen der Nähe zur Eagle Bar – Richtung Central Road bewege, beginnen mindesten 2 Girls hinter uns herumzukreischen. Pokkie fährt wie von einem Skorpion in den Hintern gestochen herum, und schon wenige Augenblicke später liegt sie sich mit zwei anderen Girls in den Armen. Nach dem das Gelache und Geschrei etwas abgeebbt ist, die Damen wieder zu Atem kommen, erklärt mir Pokkie, dass es sich um alte Eagle-Bar-Kolleginnen handelt.



    Deja Vu an der Eagle Bar

    Ich erfahre weiterhin, dass der Grund für Pokkies Verbannung nicht mehr existiert und wir werden zur Eagle Bar gebeten. Ich reise also in die Vergangenheit, nehme an der Eagle Bar Platz und unglaublicher Weise verschwindet Pokkie sogar hinter dem Tresen. Die Zeit ist aber auch hier nicht spurlos vorbeigegangen. Ich bekomme keinen Nam Manao (Zitronensaftgetränk). Die Lady, die früher für die Zubereitung zuständig war gibt es hier nicht mehr und Nam Manao ist von der Angebotsliste gestrichen. Auch meine Suche nach der Bad-Mouth-Mae verläuft erfolglos, nach Nachfrage von Pokkie hat diese auch die Bar gewechselt. Tja, da ist man mal ein paar Tage nicht vor Ort und schon gerät ganz Pattaya aus den Fugen.





    Die nächste Stunde verbringe ich trotzdem entspannt an der Eagle Bar und schieße von den Yings auch ein paar Fotos. Inzwischen geht es langsam auf 17.00 Uhr zu und ich teile Pokkie mit, dass ich noch ein Date mit der May aus der BJ-Bar habe. Pokkie ist zwar darüber nicht begeistert, aber ich hatte es ihr im Hotel schon angedeutet. Wie vereinbaren, dass sie in ihrem Room zurückkehrt und ich sie nach meiner Butterfly-Tour dann anrufe. Verspreche ihr ein schönes Abendessen und schließlich werden wir dann auch noch die Nacht gemeinsam verbringen. So lasse ich Pokkie in der Eagle Bar zurück und fahre mit dem Bahtbus bis zur Walking Street, um dann May in der Soi Diamond zu treffen. Es wäre völliger Schwachsinn zu behaupten, dass ich Kid vergessen habe. Schalte nun endlich wieder mein Mobile ein. Sie hat bei mir zurückgerufen, das ist ja schon ein gutes Zeichen. Kid kennt meine Thai-Mobile-Nummer noch nicht, also werde ich sie verarschen. Nach wenigen Sekunden fragt sie, ob es mir gut geht. Na toll wie hat sie mich erkannt? „Welcher Farang soll mich schon anrufen?“, meint Kid lachend, das ist nun aber auch wieder sehr untertrieben. Es gibt da mindestens noch drei Typen, die mir da einfallen.

    Kid teilt mir mit, dass sie auf einer Fruitfarm in Buriram arbeitet, aber dann morgen zu mir kommen wird. Sie hofft, so gegen 14.00 Uhr in Pattaya zu sein. Ich freue mich schon auf ihr Gesicht, wenn ich ihr mitteilen werde, dass ich mir ihren Palast und ihre Rinderherde ansehen möchte.

    Natürlich habe ich Pech. Obwohl es erst 16.45 Uhr ist, kann ich May an der BJ-Bar nicht entdecken. Was nun? Da gab es ja noch die VIP Massage im Diamond Beach Hotel. Also flugs den Plan abgeändert, nach einem Anstandsbier an der BJ-Bar geht’s nun auf zum Schaum-, Seif- und (hoffentlich) Spritzspaß. Obwohl das Aquarium in der VIP mehr als übersichtlich ist, brauche ich doch einige Zeit, um mich zu entscheiden. Zwei sehr nett aussehende Yings machen mir die Sache schwer. In der Vergangenheit habe ich ja auch öfter schon zwei Ladies hier ausgelöst, aber darauf hab ich heute keine Lust. Die Entscheidung muss also zwischen der Nr.114 und der Nr.130 fallen. Zum Glück gibt es ja den guten alten Abzählreim, und schließlich „gewinnt“ der Nummer 114, namens Diya.



    Ich bezahle - nach altem Schema - 700 Baht für die reine Massage, Spezialservice von Diya kann ich dann mit dieser extra verhandeln.

    Die Bodymassage ist wirklich ausgezeichnet, ein Service, der für mich bei jedem Aufenthalt dazu gehört. Service und Zimmerausstattung halten dem Vergleich mit den etablierten Bodymassagen in der Second Road ohne weiteres Stand.

    Als ich dann auf der Luftmatratze liege und Diya völlig eingeschäumt an mir beidseitig hoch und runter rutscht, weiß ich, dass ich diesmal eine wirklich tolle Wahl getroffen habe. Sie ist im Übrigen schon 30 Jahre alt. Das anschließende Finale auf dem großen runden Bett lässt auch keinerlei Wünsche offen - irgendwie muss ich da an einen platten Werbespruch eines Berliner ........ denken - „Sie kommen als Fremder und gehen als Freund“ - oder so ähnlich. Hab mich hier rundum wohlgefühlt, die beste Bodymassage seit Jahren.

    Aber man kann eben keine generellen Aussagen zu einer bestimmten Location machen, alles hier steht oder fällt eben mit dem Servicepersonal, ein nächster Besuch im VIP kann wieder nicht so toll verlaufen. Wer aber Entspannung dieser Art sucht und hier in Süd-Pattaya logiert, für den lohnt es sich auf jeden Fall hier reinzuschauen. Ich verlasse Diya nach feierlicher Übergabe von 1.500 Baht (hatte vorher 1.000 Baht mit ihr ausgemacht) und bitte sie, ihrer Kollegin mit der Nummer 130 einen Gruß zu bestellen.

    Fortsetzung folgt…
    Stalker

  11. #40
    Monta
    Avatar von Monta

    Re: 2007 - Road to Nowhere ....

    Zitat Zitat von Stalker",p="497170
    ...alles hier steht oder fällt eben mit dem Servicepersonal,...
    Im wahrsten Wortsinn.

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