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2007 - Road to Nowhere ....

Erstellt von Stalker, 16.06.2007, 18:08 Uhr · 126 Antworten · 12.415 Aufrufe

  1. #11
    Avatar von ling

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    Re: 2007 - Road to Nowhere ....

    @ Stalker:

    Versteh mich bitte nicht falsch. Ich kann natürlich nur für mich sprechen/schreiben, wenn ich meine, dass ich das nicht machen könnte, was jedoch nicht heißt, dass ich das moralisch nicht akzeptabel finde, wenn es jemand anderes macht. Jedem das Seine. Leben und leben lassen. :-)

    Außerdem hatte ich bei dir schon immer das Gefühl, als würdest du deine 'Geschäftspartnerinnen' ziemlich menschlich ansehen.

    Hoffe, es geht bald weiter; dein letzer Fred ist schließlich schon eine Weile her und ich les dich immer gerne.

    LG,
    ling

  2.  
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  3. #12
    pef
    Avatar von pef

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    Re: 2007 - Road to Nowhere ....

    Bin leider erst ab 22/23. in Patty

  4. #13
    Avatar von Stalker

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    Re: 2007 - Road to Nowhere ....

    Flug ins Blaue …

    Gegen 16.15 Uhr komme ich am Check-In-Schalter von Thai an. Habe für das Ticket inklusive Rail & Fly 577 € bezahlt. Ist schon ok der Preis, wenn man bedenkt, dass ich Ende Juli dann pro Ticket gleich 300 Euro mehr bezahle. Vor den Check-In-Schaltern haben die Securitys mittels der Absperrbänder einen wüsten Irrgarten errichtet. Ein Schild weist darauf hin, dass man seinen Kofferkuli hier nicht reinzuschieben hat, da frag ich mich nur, wie dann die zu Packeseln verdammten Ehemänner mit den 3-5 Koffern hier herumhantieren, bis sie den ganzen Kram plus Mia und nochmals mindesten 15kg Handgepäck eingecheckt haben. Da ich selbst nur mit einem Minimalstrolley ausgestattet, bleiben diese Überlegungen rein theoretischer Natur.

    Vor mir haben sich schon zwei Pärchen??? angestellt. Ein muskolöser Thai, mitteleuropäisches Gardemaß in Begleitung eines „Es“, das so tut, als ob es Aphrodite, Cleopatra und Kaiserin von China in Personalunion wäre. Die haben sich natürlich in diesen Irrgarten samt Kofferkuli gestürzt und werden nun von den Securitys gebeten, den Kuli zu beseitigen. Der Rückweg ist aber versperrt durch uns Nachfolgende, so dass „Es“ irgendwann entnervt die Absperrung durchbricht. Während sich ihr Bodyguard um den angehäuften Kram kümmert, wandelt „Es“ mit eiskalter Miene nach Entsorgung des Kulis zu einem etwas abseits stehenden Mittfünfziger hinüber und steckt dem erst mal seine/ihre Zunge in den Hals.

    Diese Szene wird auch noch von den nächsten beiden Reisenden, einem gutmütigem Fosseybär und seiner 150 cm großen Isaanehefrau beobachtet, die daraufhin auch mit mir einen irritierten Blick wechselt. Ich finde das allerdings lustig und auch die Beiden lächeln schließlich darüber. Es scheint unsere Blicke bemerkt zu haben, kneift ihrer Love-Machine noch mal in die Arschbacke und stolziert dann zu uns zurück. Fosseybär öffnet Es einen Durchgang zu ihrem Bodyguard, wird aber mit Nichtachtung bestraft. Fosseybär fährt zum zweiten Mal nach Thailand. Letztes Jahr hat er seine Noi geheiratet. Direkt im Dorf mit allem Drum und Dran. Er ist wie fließendes Wasser und erzählt ohne Aufforderung seine „Thai-Lebensgeschichte“. Noi war zu Besuch bei ihrer Schwester in Deutschland und hat sich natürlich prompt in ihn verliebt. Nach dem reinen ersten Familienurlaub will er nun mit seiner Frau auch mal zum Baden nach Thailand fahren. Da soll es ja so schöne Strände geben. Er hatte überlegt nach Pattaya oder Hua Hin zu fahren. Zwei Orte, die ja für ihre schönen Strände berühmt sind. Nun hat seine Frau aber entschieden, dass man einen erholsamen Urlaub nur im ruhigeren Hua Hin verleben kann, da es in Pattaya ja viel zu laut sei und es ja auch Unmengen von Russen geben soll … davon hat er in seinem Wohngebiet schon genug.

    Zu den weiteren Ausführungen bewege ich hin und wieder den Kopf, weiß aber gar nicht so genau was er alles noch so zu mir sagt. Inzwischen haben sich doch schon recht viele Leute am Schalter angestellt. Hinter mir kommen gleich Mutter und Sohn, der irgendwann von den Securitys herzlichst begrüßt wird. Ja, er arbeitet hier am Flughafen und fährt nun mit seiner Mutter 4 Wochen in ganz Thailand umher. Chiang Mai, Koh Samiu, Pattaya und Phuket stehen auf seinem Programm. Seine Arbeitskollegen kommen aus dem Staunen nicht heraus - umso erstaunlicher fand ich es, dass die Beiden nicht mal 2 Wochen später mit mir wieder zurückgeflogen sind. Mami hat mich sogar wiedererkannt, während Söhnlein Brillant nur Ignoranz für mich parat hatte.

    Endlich macht der Schalter auf und ich kann meinen Kram abgeben. Fosseybär muss leider seinen Koffer öffnen. Er hat ca. 30 Einweg-Feuerzeuge dabei - quasi das inoffizielle Zahlungsmittel in Thailand - die er natürlich nicht mitnehmen darf, dass Flugzeug könnte sich ja selbst entzünden, meint die ca. 120 kg burschikose Securitytussi. Mehr als drei Feuerzeuge pro Nase sind nicht drin. Fosseybär muss traurig 21 von seinen Feuerzeugen abliefern, 3 überreicht er mir, die ich ihm aber noch vor Abflug zurückgebe, da ich ein nachfüllbares Feuerzeug besitze. Schon hat man einen neuen Freund gewonnen.
    Nach dem Check In ist im Boarding Bereich noch genug Zeit für weitere Sozialstudien. Komme mit einem jungen Diplom-Ingenieur ins Gespräch. Er hat in Thailand ein sechsmonatiges Praktikum zu absolvieren. Die Firma mietet ihm ein Appartement in Pattaya. Arbeiten wird er im Bereich Solartechnik in der Nähe von Rayong. Er fragt mich die verschiedensten Dinge und ich gebe im so gut ich kann ein paar Erfahrungen auf den Weg. Am Ende der Praktikumszeit kommt seine Freundin und sie wollen dann noch mindestens 3 Wochen Urlaub dranhängen. Netter Typ, wünsche ihm alles Gute. Kurz vor Abflug setzen sich noch zwei Damen neben mich. Beide blond und attraktiv. Sie sind jetzt schon etwas genervt und jammern über die bevorstehenden neun Stunden Flug. Die eine meint, dass ihr der Trip nach Gran Canaria mit über vier Stunden schon immer gereicht hätte. Als ich die Beiden darauf hinweise, dass wir mehr als 10 Stunden benötigen werden, entgleisen ihnen die gut geschminkten Gesichtszüge. Teile ihnen dann aber mit, dass die Thai-Airways nicht mit nach Gran Canaria fliegenden Chartermaschinen zu vergleichen ist und sie dann in mit einem traumhaften Urlaub in Thailand für alles entschädigt werden. Das zaubert zumindest ein verhaltenes Lächeln auf ihre Gesichter und in diesem Moment beginnt das Boarding …

    Hab mir - wie immer - schon vor Wochen einen Platz in den 30er-Reihen Fensterseite am Gang reserviert. Hoffe, dass ich irgendwann neben einer attraktiven, alleinreisenden Thailänderin sitzen kann, das klappt aber auch diesmal nicht. Neben mich setzt sich ein junges Pärchen. Der Typ gutaussehend, mit coolen Cloney-Tätowierungen ala „From Dusk Til Dawn“ aber gefühlten 168 cm eher klein und dazu seine bebrillte, stumpfhaarige Farangtussi. Irgendwann kommen wir ins Gespräch. Die Tussi hat schon mächtig Angst, da sie beide eigentlich kein Englisch können und - obwohl man es bei Start von einem deutschen Flughafen wohl anders erwarten könne - gehört habe, dass die Flugbegleiter ja nur Englisch sprechen. „Thai sprechen die natürlich auch noch.“, füge ich etwas sarkastisch hinzu, der Cloney schmunzelt, und ich habe noch eine neue Freundin gefunden.

    Erfreut stellt Madame dann fest, dass die Menükarte ja auch in Deutsch ist. Nun wird erst einmal die Frage diskutiert ob auch das Unterhaltungsprogramm (Film) in Deutsch ist, könnte man ja bei so vielen Deutschen Reisenden erwarten, das war ja schließlich bei den Flügen mit LTU nach Mexiko und der DomRep ebenso. So geht das immer weiter. Würde Cloney eigentlich mal gerne Fragen, worum er eine so überaus nervige und noch über jedes Maß bekloppte Eule nach Athen trägt. Später mach ich meinen MP3-Player an (der dieses Mal anstandslos funktioniert) und döse den ganzen Flug vor mich hin. Mein Einsatz ist dann noch einmal gefordert als ich die Immigration-Card für die Beiden mit ausfüllen darf. Kurz vor der Landung fragt mich dann diese Schnepfe, warum ich eigentlich nach Thailand komme.

    Ich erkläre ihr das ich hier in einem buhdistischen Land zu inneren Ruhe finde (ach ja, diese dicken Typen, die vor den China-Restaurants stehen), und vor allem wegen des zügellosen, exotischen 5ex wegen. Die beiden glotzen mich mit offenen Mündern an und für die letzen Minuten habe ich meine Ruhe.



    Dann ist es soweit. Stalker landet zum ersten Mal auf dem Suvarnabhumi Der Flughafen selbst mit seinem Rohbaucharme beeindruckt mich und stößt mich gleichzeitig auch ab. Insgesamt finde ich es schon ok. Aus dem Flugzeug raus begebe ich mich sehr schnell zur Immigration.



    Suvarnabhumi - "Goldenes Land"

    Eine gute Entscheidung, wenig später hat sich eine enorme Schlange gebildet. Geht an der Immigration irgendwie langsamer als im Don Muang. Vielleicht kommt mir das auch nur so vor, vielleicht liegt es auch daran das es nur ein Terminal gibt. Irgendwann finde ich dann die Ebene mit den Public-Taxis. Hier machen die „Taxivermittler“ aber auch ihr Ding und versuchen die Touris abzuzocken. Zwei Jungs vor mir geben entnervt auf. Der Preis, der mir anschließend genannt wird ist auch nicht doll, ich lächle aber, wünsche alles Gute zum Geschäftsabschluss und setze mich entspannt ins Taxi. Hab keinen Bock für 2-3 Euro schon am Anfang des Urlaubs herumzulamentieren. Fahre für teure 450 Baht + Tollway-Kosten in die Sukhumvit Soi 4. Jeder Atemzug wird genossen und das Abenteuer Thailand beginnt wieder einmal…. Finde es erstaunlich, dass ich doch relativ wenig Zeit (30 Minuten) bis an die Suk brauche, hab ich mir länger vorgestellt.

    Fortsetzung folgt…
    Stalker

  5. #14
    Avatar von maphrao

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    Re: 2007 - Road to Nowhere ....

    Zitat Zitat von Stalker",p="493903
    Komme mit einem jungen Diplom-Ingenieur ins Gespräch. Er hat in Thailand ein sechsmonatiges Praktikum zu absolvieren. Die Firma mietet ihm ein Appartement in Pattaya. Arbeiten wird er im Bereich Solartechnik in der Nähe von Rayong. Er fragt mich die verschiedensten Dinge und ich gebe im so gut ich kann ein paar Erfahrungen auf den Weg. Am Ende der Praktikumszeit kommt seine Freundin und sie wollen dann noch mindestens 3 Wochen Urlaub dranhängen.
    Da wär ich mir gar nicht so sicher, ob es dann noch seine Freundin ist

    Ansonsten lustig geschrieben, vor allem von deinen Mitfliegern ;-D

  6. #15
    Avatar von zappalot

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    Re: 2007 - Road to Nowhere ....

    jo, macht spass zu lesen. zudem setze ich meine erwartungen auf die fortsetzung sehr hoch an :-)
    ich liebe solche berichte! :bravo:

  7. #16
    Avatar von Lille

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    Re: 2007 - Road to Nowhere ....

    wer weis ob der studi dann noch "seine alte" freundin will und er nicht laengst verfallen ist ;-D


    mfg lille

  8. #17
    Avatar von Stalker

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    Re: 2007 - Road to Nowhere ....

    Endlich in Bangkok

    Das Taxi überquert aus der Soi 3 kommend die Sukhumvit Road und rollt in die Soi 4 hinein. Rollt immer weiter und weiter, der Nana Enterntainment Plaza (NEP) ist schon längst an mir vorbeigeflogen. Das Hotel befindet sich also ziemlich weit in der Soi 4 auf der rechten Seite.



    Lageplan - irgendwie hab ich kein vernünftiges Außenfoto vom Woraburi ...

    Die Zimmer sind mit knapp 20 € für Bangkoker Verhältnisse recht preiswert. Besonderen Komfort kann man nicht erwarten, es gibt jedoch eine gut bestückte Minibar, regelbare Aircon und in der Dusche einen vernünftigen Wasserdruck. Das Hotelpersonal ist mir durch die Bank als sehr positiv aufgefallen, freundlich, kompetent und stets bemüht die Wünsche der Gäste erfüllen. Wem das Standardzimmer zu spartanisch ist, kann echten Mittelklassestandard für 700 Baht mehr im Deluxe Room erleben. Frühstück gibt es bis 10.30 Uhr, nicht meine Zeit, war aber vom Angebot her in Ordnung.





    Sogar an Kondome wurde gedacht, hab mir diesmal jedoch einen ausreichenden 56 mm Vorrat mitgebracht, so dass ich nicht solchen Stress wie beim letzten Mal hatte ...

    Das Woraburi ist sich seiner Entfernung zur Suk schon bewusst und deshalb steht ein Woraburi-Tuktuk-Shuttle zur Verfügung, dass einen bis ans NEP bringt. Wer möchte, kann eine kleine Tipbox im Tuktuk befüttern, ich hab dem Fahrer immer direkt seinen 10er gegeben. Nach dem ich mich häuslich eingerichtet habe, die Presenttüten für die drei Hauptyings Su, Kid und Daah zusammengepackt sind (Kosmetika und Süssigkeiten), ist es Zeit den Termin mit Oh festzuzurren. Wir vereinbaren uns im Biergarten in der Soi 19 nicht weit von der BTS Asoke zu treffen. Anschließend rufe ich Am an, mit der ich mich um 23.00 Uhr im Thermae Coffee Shop treffen will.

    Für Su erscheine ich ja erst am 24.04. Will sie überraschen. Sie muss das kommende Semester Schulgeld für ihren Sohn bezahlen, was zum allergrößten Teil ja von mir getragen wird. Nach ihrem Mopedunfall vor drei Monaten (Arm+ sechs Rippenbrüche) ist Su nicht mehr so körperlich belastbar wie vorher, da die Rippenbrüche erst später festgestellt wurden und zwei Rippen nicht mehr vernünftig zusammen gewachsen sind. Da die Herstellung ihrer selbstgemachten Sojamilch körperlich sehr anstrengend ist, hat sie diese auf einmal pro Tag reduziert und begann vor kurzem Kleidung zu verkaufen, hier bittet sie mich nun um eine Anschubfinanzierung von 5.000 Baht, um sich einen kleinen Warenbestand aufzubauen. Ich habe ihr erzählt, dass ein Bekannter von mir, sie am 24.4. im Biergarten Soi 7 treffen wird, um ihr dann das Geld zu übergeben. Freu mich jetzt schon auf ihr Gesicht, wenn sie dann stattdessen mich sieht. Bin mir jedoch nicht sicher ob ich das durchhalte, vielleicht besuche ich sie schon am gleichen Nachmittag in Saphan Kwai.

    An dieser Stelle mache ich einen Fehler, ich rufe Su über das Hoteltelefon an, um noch einmal den Termin mit meinem „Bekannten“ zu bestätigen und ohne zu wissen, dass auch diese Rufnummer auf ihr Handy übertragen wird. Sie merkt das aber noch nicht und ich antworte auf ihre Frage nach meinem Aufenthaltsort, dass ich mich noch im Büro befinde.

    Wenig später mache ich mich auf den Weg zum Biergarten und laufe das ganze Stück die Sukhumvit hinunter, um meiner Lunge mit tiefen Atemzügen die Luft dieser Stadt zu verabreichen.





    Das Wandern auf der Suk macht schön ...

    Das Treffen mit Oh ist gewissermaßen spektakulär. Hab mit ihr seit Dezember 2003 nur sporadisch, flüchtige Kontakte und schon gar keinen 5ex gehabt. Inzwischen sehe ich die Dinge relaxter. Oh hat mich vor ein paar Monaten um 5.000 Baht angebettelt, die ich ihr auch per Western Union rübergeschickt hatte. Ihr Sohn, der unter epileptischen Anfällen leidet, musste - nach ihren Angaben - im Krankenhaus versorgt werden. Sie wollte das Geld aber nur geliehen haben. Ähnliches hatte ich mit ihr schon einmal vor Jahren gemacht und sie hatte mich nicht enttäuscht. Mal sehen wie es diesmal ablaufen würde.

    Oh hatte die 5.000 Baht dabei. Nach anfänglicher Zurückhaltung haben wir uns dann prima unterhalten. Ich musste sie mehrmals bitten, mit mir etwas zu essen, da sie angeblich eine Diät machen würde. Letztes Jahr hatte sie mir noch erzählt, dass sie sich als Masseuse beruflich neu orientieren wolle, leider machten ihre Handgelenke nicht mit und sie musste diesen Plan aufgeben. Irgendwie wollte ich dann doch mit ihr ins Bett, wobei sie mir zu bedenken gab, an den letzten Jahren sehr an Attraktivität verloren zu haben. Na wem geht das nicht so, meine ich lachend

    Habe dann mit ihr im Woraburi auch einen ausgiebigen Reigen getanzt, ihr die Schulden erlassen und noch einen Tausi für Sohnemann mitgegeben. Oh war richtig happy.

    Der erste Gang war sicher nix für unsere 45kg Ästhetiker, aber auch kein Püppchen, bei dem ich Angst haben musste, dass etwas abbricht, wenn ich meine 98 kg in Schwung bringe. So traf ich dann am späten Abend die gute alte Am im Thermae Coffee Shop. Das Angebot der Yings war eher durchschnittlich und ich gab lediglich 2 älteren Damen einen Drink aus, was von Am mit „Stalker Songsarn Maak, Maak“ kommentiert wurde Am teilte mir mit, dass ihr Ex-Boyfriend Aaron nächste Woche nach BKK kommt und ob wir dann nicht gemeinsam etwas unternehmen wollen. Dazu hatte ich natürlich Lust, ein Abend in einem schönen Thaiclub a la Tawan Daeng wäre ein toller Abschluss des Urlaubes. Dass dieser Abschluss dann ganz anders als momentan geplant aussah, wusste ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Einzig allein Am sollte als konstante Größe dabei bleiben. Am fragte mich, warum ich denn Su vom Hotel aus angerufen hätte. Was??? Ja, Su hat bei ihr angerufen und mitgeteilt, dass Stalker wohl schon in Bangkok sei und von einem Hotel in der Soi 4 angerufen hätte. Hm, damit hatte ich nicht gerechnet, letzten Endes war es mir aber dann doch ganz lieb so, da Su auf diesem Wege mitbekam, dass ich nicht nur ihretwegen nach Thailand gekommen war.

    Ich hatte jedoch auch keinen Bock an meinem ersten Abend hier rumzugrübeln und drehte mit Moods im Mundwinkel und Chang in der Hand - quasi Bogart für Arme - ein paar Runden um den Schlangentresen. Dabei viel mir Bel auf, die sehr jung aussah und auch etwas Panik hatte mit an meinen Tisch zum Am zu kommen. Nachdem wir ihr beide aber glaubhaft versichern konnten nur Freunde zu sein, taute sie mehr und mehr auf. Die Frage nach ihrem Alter beantwortete sie mit 20. Für den @Stalker eher ein Ausnahmefall, da ich doch sonst die älteren Damen zwischen 28-40 bevorzuge. Bel hatte aber eine nette Art und verzauberte mich relativ schnell.





    Bel ... so jung und trotzdem so viel Makeup

    Wir einigten uns auf 1.000 Baht für die Shorttime plus 500 Baht Tip bei entsprechender Leistung und Fotowilligkeit. Kurz vor dem Abflug hatte ich aber ein mulmiges Gefühl und bat sie, mir die ID-Karte zu geben, dem sie auch nach kurzem Zögern nachgab. Sie war zwar 2530 geboren, hatte aber erst im August Geburtstag, somit noch 19 Jahre alt. Das ist mir dann aber doch zu jung und ich sagte Klein-Stalker, dass er sich schon mal schlafen legen könne, um bereit für Daah zu sein, die ihm sicher alles abverlangen würde. Bel war ziemlich niedergeschlagen, bis ich ihr mit 200 Baht fürs Taxi eine kleinere Gemütsaufheiterung zukommen ließ, nach der sie sich anschließend auf ein paar japanische Touristen stürzte. Auf dem Foto kommt ihr Makeup durch den Blitz so richtig böse zur Geltung, sieht ziemlich krass aus, da scheinen auch wieder eher die Jungs aus Japan von der 555-Fraktion (ha natee, ha centimet, hapahn baht) bevorzugte Customer zu sein.



    In der Thermae

    Kurze Zeit später bestieg ich mit Am ein Taxi, das mich am Woraburi absetzen und Am anschließend nach Hause bringen sollte. Ich gab ihr noch etwas Spesengeld, da sie ja um mich zu treffen, keine Jagd auf die Customer machen konnte. Als wir gegen 2.30 Uhr am NEP vorbeifuhren, war da die Hölle los. Ich glaube es waren insgesamt mehr Kathoys als Hois auf dem Weg. Bei diesem Anblick bekreuzigte ich mich und war froh nicht mal 15 Minuten später in meinem Bett allein eingeschlafen zu sein.

    Fortsetzung folgt…
    Stalker

  9. #18
    Avatar von Maenamstefan

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    Re: 2007 - Road to Nowhere ....

    Hi,
    der "Thermae Coffee Shop" ist immer einen Besuch wert, ziemlich lustig, heisst bei uns seit Jahren "Jurassic Park". Haben uns da schon koestlich amuesiert. Unglaublich, wie die nicht mehr so taufrische Servicedame ruckzuck mit dem Wechselgeld wieder da ist, kann man ungesehen einstecken, stimmt immer.

    aus Berlin

  10. #19
    Avatar von Sea Ray

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    69

    Re: 2007 - Road to Nowhere ....

    Solche Berichte liebe ich.

    Bitte mach bald weiter.

    Wie kannst Du dir immer die ganzen kleinen " Details" merken? :???:


    Gruss Sea Ray

  11. #20
    Avatar von Schwarzwasser

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    Re: 2007 - Road to Nowhere ....

    Servus Stalker,

    merci für Deinen neuen Bericht - wer hier nicht lachen kann, ist bereits tot.

    Darüber hab ich mich fast weggeschmissen:

    ...da scheinen auch wieder eher die Jungs aus Japan von der 555-Fraktion (ha natee, ha centimet, hapahn baht) bevorzugte Customer zu sein... wie g..l !

    Grüße von einem Moods rauchenden Kollegen. Weiter so.

    Rainer

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