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Watt issn hier los?

Erstellt von big_cloud, 07.09.2005, 03:41 Uhr · 52 Antworten · 4.352 Aufrufe

  1. #51
    Avatar von Pee Niko

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    Re: Watt issn hier los?

    Zitat Zitat von Mr_Luk",p="274122
    [...]Apropos solides Holz: früher benutzte man beim Bau von Minen, Schächten und Tunnel kein Eichenholz, obschon das mehr als doppelt soviel trägt wie Kiefernholz. Das Problem beim Eichenholz ist, dass es irgendwann ohne Vorwarnung mit einem lauten"Knack" wegbricht. Kiefernholz fängt lange bevor es nachgiebt und zerbricht zu knarren und zu knacken an - und so hatten die Grubenarbeiter Zeit, entweder den Stollen zu verstärken oder sich aus dem Staub zu machen, bevor alles zusammenkrachte :-) [...]
    :-) Sorry, Mr_Luk, aber diese Geschichte fällt vielleicht etwas mehr in das "romantische" Klischee.

    Dass Eiche meht trägt als Nadelholz, besonders Kiefer, bleibt unumstritten, nur die Einsatzgründe haben nur wenig mit der Vorwarnzeit des Holzes zu tun. Die Beweggründe lagen eher, ähnlich wie Heute, in der Kostenfrage. Gute deutsche Eiche war schon immer etwas teurer .

    Zudem kam noch die Frage der Bearbeitbarkeit des Holzes. Da zur Zeit des Holzvollausbaus das Holz meist in Form von roh behauenen Stämmen vor Ort geliefert wurde, geschah das Ablängen und die Formgebung des druckaufnehmenden Ausbaus mit Hilfe von Beil und Säge. Jeder, der schon mal versucht hat, Eichenholz zu bearbeiten, kann vielleicht nachvollziehen, wieviel Kraft- und Materialeinsatz diese Arbeit benötigt hätte.
    Dann schon lieber Kiefernholz, geringere Kosten und leichter zu bearbeiten, so waren die Gedankengänge der Unternehmer. Ich selbst habe einmal Untertage einen Grubenausbau mit Eichenschwellen einbringen müssen, da werden dir beim Sägen die Arme lang, das sag´ ich dir ;-D .


    Gruß von Niko

  2.  
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  3. #52
    Avatar von Mr_Luk

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    Re: Watt issn hier los?

    Nun ich schreinere auch selbst, habe vor zwei Tagen noch ein paar Meter importierte 'Newseeland Pine' eingekauft und zu einem Tisch verarbeitet. Da gibt und gab es ja auch noch Esche und Buche, Pappel und andere Holzsorten.

    Nun, die Geschichte mit der Kostenfrage und der Verarbeitung unter Tage leuchtet natürlich ein. Das mit gem Knacken und Brechen aber auch. Letztere Geschichte wurde mir so von meinem Grossvater erzählt

    Aber im beabsichtigten anekdotischen Zusammenhang, passt die Kostenfrage und die schwerere Verarbeitung irgendwie nicht rein

    Jedes Holz hat nun mal seine Eigenschaften, Vor- und Nachteile, aber keines ist unverwüstlich. So ist auch jeder Mensch aus einem bestimmten Holz geschnitzt, der eine biegsamer, der andere starrer, der eine hochgeschossen, wie eine Pappel, der andere eher bescheiden... wie ein Zwergholunder. Die romantische Birke gegen die rustikale Eiche, der vielfältige Haselnußstrauch mit seinen vielen Schüssen, gegen die geradlienige uniforme Tanne

  4. #53
    Avatar von Pee Niko

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    Re: Watt issn hier los?

    Passt schon .

    Wollte halt nur den Mischwald nicht zu einer Monokultur verkommen lassen.


    Gruß von Niko

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