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Nachdem ich vergeblich...

Erstellt von Mr_Luk, 30.03.2007, 05:11 Uhr · 95 Antworten · 8.221 Aufrufe

  1. #91
    Avatar von Mr_Luk

    Registriert seit
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    Re: Nachdem ich vergeblich...

    Hi Jini,

    Zitat Zitat von Ampudjini",p="467822
    Ich finde es schoen, dass man hier sieht wieviele Leute wenigstens reflektieren in welcher Art und mit was sie einen Teil ihrer Arbeits- oder Freizeit, oder sagen wir gleich Lebenszeit verbringen. Das bedeutet, dass diese Leute bewusst handeln und sich Gedanken ueber ihr Handeln machen.
    Zeigt Wertschaetzung gegenueber dem eigenen Leben (was mache ich aus meinem Leben oder wie gestalte ich mein Leben), aber auch gegenueber diesem Nittaya Forum.

    Mich wundert deshalb auch nicht so sehr, wer sich hier alles beteiligt. Und ich freue mich mal wieder ueber laengere Postings, die fuer mich auch Aussagen beinhalten.
    Ich hätte, bzw. würde es nicht so ausdrücken wie du, - aber ja das Thema war in etwa so gedacht, dass auch "ernstzunehmende Statements" über das wieso und weshalb des Schreibens im Nittaya kommen würden.

    Wer eventuell gedacht hat, es wäre in Richtung "Untergangsstimmung" verfasst, hat es mit Sicherheit gründlich missverstanden.

    Zitat Zitat von Ampudjini",p="467822
    Ist das der Pathos, den Du meinst, Luk?
    Nein, der Pathos den ich ansprach ist ein ganz anderer, - es ist der mit dem das Nittaya gelegentlich zelebriert wird. Und der ist recht leicht zu provozieren - was ich zugegebenermassen ein wenig absichtlich getan hatte.

    Zitat Zitat von Ampudjini",p="467822
    Ich hatte eher ein gegenteiliges Gefuehl im Laufe der Zeit. Der Pathos hat abgenommen, vielleicht kam das nach dem Tsunami in Suedostasien. Das Forum wurde ploetzlich zur Anlaufstation fuer sehr viele Neue, ohne spezielleren Thailandbezug, die aber eine ´bessere" Nachrichtenquelle suchten. Manche von diesen Leuten sind geblieben, viele auch wieder gegangen.
    Vielleicht, - ich denke dass ein Teil der User dem Pathos weitrhin huldigen, ein anderer sachlicher und nüchterner gewordenen ist. Andere waren letzteres von Anbegin.

    Zitat Zitat von Ampudjini",p="467822
    Ich meine, pathetisch kann man nur sein, wenn man an etwas haengt. Und wie hier oft miteinander umgegangen wird, und dieses Forum fuer persoenliche Animositaeten missbraucht wird, kann ich weder Pathos noch Wertschaetzung sehen.
    Oh, manche Auseinandersetzung, bzw. auch "Forderung" hier, ist meiner Ansicht nach ganz schön pathetisch.

    Zitat Zitat von Ampudjini",p="467822
    Bei den ´tatsaechlichen Erfahrungen´ ist aber ein Knackpunkt. Ich habe in der letzten Woche in Thailand Sachen erlebt, die wuerden mir sicher nur wenige glauben, wenn ich sie hier ohne Fotos veroeffentlichen wuerde und noch dazu neu im Forum waere.
    Da stehst du sicherlich nicht alleine da. Das "Aussergewöhnliche" sowie das persönlich erlebte, das so gar nicht in's Grundkonzept passt - ist hier nicht unbedingt gut aufgehoben. Sich in dieser Richtung zurückhalten, findet man aber eher unter den Senioren, als unter den Neulingen. Wogegen ein "newbie" noch unbedacht in's offene Messer läuft, tut der Alte Hase sich dann schon eher warm anziehen, bevor er die Tasten betätigt und die "Bildchen" hochfährt. Auch wenn Er/Sie es sich nicht immer derart bewusst ist.

    Ich selbst muss hier ganz am Anfang doch auch spontaner und leichter von der Leber "rübergekommen" sein. Es kann ja gar nicht anders gewesen sein!

  2.  
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  3. #92
    Godefroi
    Avatar von Godefroi

    Re: Nachdem ich vergeblich...

    Ampudjini - mein Posting war in der Tat ziemlich off topic und hatte mit Mr_Luk nix zu tun (weshalb ich das zweimal erwähnt hatte, a-hem ) und auch mit dem Thread-Titel nur auf Umwegen, und wurde sehr weitläufig ausgelöst durch etwas, das in einem vorherigen Posting gesagt worden war.

    Der Zusammenhang mit guten Forenbeiträgen ist eher indirekt - Überschätzung des eigenen Wissens kann dazu führen, dass man seinen Gesprächspartner nicht hinreichend respektiert.

    Mein ´Expat´ stand also eher für Überschätzung der Allgemeingültigkeit des eigenen Wissens- und Erfahrungsschatzes. Also eine ziemlich weitläufige Assoziationskette ;-D um es wohlwollend auszudrücken...

  4. #93
    Avatar von Mr_Luk

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    Re: Nachdem ich vergeblich...

    Achim, werd' du jetzt nicht am Ende 'pathetisch'

    Ist wirklich halb so wild, denn erstens hatte ich es (tatsächlich) nicht persönlich genommen, und zweitens war es gar nicht dermassen off-topic. Es war schlussendlich ja eine Antwort auf ein von mir angeschnittenen Punkt. Die "Quali" wird nun mal durch die User und ihre diversen Äusserungen bestimmt, aber dabei ist auch für mich nicht Expat gleich Expat. Aber, ich sehe auch keine "Zweiklassengesellschaft" in diesem oder einem anderen Zusammenhang. Nichts desto trotz können Expats die ihr Salz wert sind, oft tatsächlich auf ganz andere Erfahrungen zurückgreifen und auch andere Rescourcen vor Ort anzapfen. :-)

  5. #94
    Godefroi
    Avatar von Godefroi

    Re: Nachdem ich vergeblich...

    Zitat Zitat von Mr_Luk",p="467988
    Nichts desto trotz können Expats die ihr Salz wert sind, oft tatsächlich auf ganz andere Erfahrungen zurückgreifen und auch andere Rescourcen vor Ort anzapfen. :-)
    Absolut.

  6. #95
    Avatar von Conrad

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    Re: Nachdem ich vergeblich...

    Zitat Zitat von woma",p="467869
    ging es in dem genannten Werk um die "Qulität in der Rhetorik" oder um die "Qualität in der Dialektik"?

    woma
    Nein, es ging um Rhetorik.

    Dialektik ist oder war ja im "Sozialismus" nur ein Freifahrtschein um den Leuten jeden Tag notfalls eine andere "absolute Wahrheit" zu verkaufen.

    Schröder u. Rot/Grün waren in diesem Sinne auch Dialektiker. Als sie noch in der Opposition waren, schworen sie jahrelang Stein und Bein, niemals Kampfeinsätzen der Bundeswehr im Ausland zuzustimmen. Kaum waren sie in der Regierung, war plötzlich das Gegenteil richtig.

    Nun sollte Deutschland plötzlich auch in Afghanistan verteidigt werden. Dann kam der Wahlkampf, der Irak-Krieg stand zur Debatte, da war man dann plötzlich wieder "gegen den Krieg", weil ja die Wahl gewonnen werden mußte, egal wie, und die "Consultants" meinten, das im Moment wieder "der Pazifismus besser kommt".

    Einen Qualitätsbegriff in der Rhetorik zu bestimmen, ist ein nutzloses Unterfangen, weil man dann erstmal den Begriff "Wahrheit" definieren müßte, was so gut wie unmöglich ist, denn jeder Mensch hat seine eigene subjektive "Wahrheit", über die jemand anders dann eventuell den Kopf schüttelt.

    Das kann man auch an diesem Disput zweier Nitty-Member leicht nachvollziehen.

    Das Buch "Zen oder die Kunst ein Motorrad zu warten" von Robert M. Pirsig kann ich jedem nur wärmstens empfehlen, es ist (wie die Bücher von Hermann Hesse) ein Klassiker der Woodstock-Generation :-)

  7. #96
    Avatar von Mr_Luk

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    Re: Nachdem ich vergeblich...

    ... über das Thema Dialektik und Rhetorik geht's HIER weiter, wenn's genehm ist ...

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