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Hohle Köpfe...

Erstellt von Kali, 27.05.2005, 19:10 Uhr · 52 Antworten · 2.525 Aufrufe

  1. #21
    Avatar von Ralf_aus_Do

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    Re: Hohle Köpfe...

    Wir müssen uns hierzu auch vor Augen führen, daß nur ein kleiner Teil der Menschheitsgeschichte so genau überliefert ist, Papier ist ja nicht nur geduldig, es zerfällt auch irgendwann.
    Ist das jetzt eine Andeutung, dass die Geschichte nicht gut oder richtig geschrieben wurde? Das verstehe ich nicht - das ist doch ein ähnliches Argument wie sie gerade eben von .......s gebraucht werden. Oder aber du verwechselst Politik mit Krieg und Unterdrückung, Ursache und Wirkung. Und, es geht ja hier nicht darum, was es eventuell schlimmeres gab - ist das was uns bekannt ist, etwa nicht schlimm genug?
    Mir ging es nun keinesfalls darum menschenverachtende Politik in irgendwelcher Form zu relativieren und ich hoffe auch nicht diesen Eindruck hinterlassen zu haben. Ich wollte lediglich auf die rasche Vergänglichkeit von Informationen hinweisen, man mag sich jetzt fragen können, wo man den Beginn der Menschheitsgeschichte ansetzt, vor ca 120.000 Jahren entwickelte sich der Jetztzeitmensch, ich nehme nun mal um das was ich veranschaulichen möchte diese Zahl. Frühste noch fragmentarisch vorhandene Dokumente der Geschichtsschreibung sind unter 3000 Jahre alt - weiter können wir nicht blicken, welche Gesellschaftformen in einem großen Teil der Meschheitsgeschichte vorgekommen sind mag man nicht sagen, es wird zwar versucht zu rekonstruieren, dies ist allerdings schwieriger als Geschriebenes zu interpretieren. Selbst die Interpretation von Geschriebenen stellt uns vor kaum lösbare Probleme - ein Großteil der Informationen ist unwiederbringlich verloren. Auch das Zusammenspiel zwischen Krieg, Unterdrückung und Politik ist keins, das genau aussagt Krieg und Unterdrückung sind Folge von Politik, vielmehr stehen Krieg, Unterdrückung und Politik in einer langfristigen engen Wechselwirkung, ich hatte hier schon angeführt, daß das diktatorische Stalin-Regime - das auch faschistisch war - eine direkte Folge des faschistischen ....deutschlands war, die massenmordenen Waffen, die am Ende des zweiten Weltkriegs gegen das genauso mordene Japan eingesetzt worden sind wären ohne ...... niemals gefallen, auch die Anstrengungen die im Rüstungswettlauf dazu führten, daß sich auf der Welt Waffen befinden, die die Welt zigmal vernichten können hätte es so nicht gegeben.

    Wenn man beginnt über Gesllschaftssysteme nachzudenken kommt man in erster Linie zu einer Gerechtigkeitsbetrachtung.

    Der Faschismus nimmt auch für sich - allerdings mit einer menschenverachtenden Argumentation - in Anspruch ´gerecht´ zu sein, der Faschist definiert seine ´Gerchtigkeit´ so, daß es einer willkürlich ausgewählten Gruppe von Menschen zum Zweck seiner Gerechtigkeit besser gehen soll, er dreht den Spieß des Faschismus dementsprechend um - pervertiert seinen Faschismus - indem er der nächstgrößeren Gruppe von Menschen Faschismus, Ausbeutung und Unterdruckung vorwirft und somit sein eigenes Verhalten als Reaktion erscheinen läßt. In zynischer Betrachtung ist die Diktatur die für den Diktator die ideale Staatsform, für Faschisten die so skrupellos sind, daß sie über Unterdrückung, Rassismus oder gar Massenmord hinwegsehen können ist es Faschismus. In dieser Folge ist es eine absolute Notwendigkeit Unterdrückung, Rassismus, Massenmord und Diktatoren von der Weltgemeinschaft zu ächten, eine Art der Moral muß definiert und überwacht werden. Als Überwachungssystem fungiert derzeit die UNO, die allerdings auch nur ein fehlerbehaftetes da von individuellen Interessen geprägtes Überwachungsorgans ist.

    Die partizipatorische oder in ihrer extremform direkten Demokratie geht nun davon aus, daß Entscheidungen direkt von einer Mehrheit getroffen werden, stillschweigend wird davon ausgegangen, daß eine Mehrheit hierzu in irgendeiner Form in der Lage ist. Die Mehrheit der Menschen ist dies nicht, vielfach basieren Entscheidungen auf nur für wenige fassbarem Wissen. Ich möchte dies an einem einfachen Beispiel aus meinem wie schon dargestellten technischen Umfeld erläutern. Wir stellen uns vor, in längeren Abständen wird die Bevölkerung eines Landes, meinetwegen Deutschlands, vor folgende energiepolitische Fragen gestellt, ich gebe die Antworden die meiner Einschätzung nach bei der ersten Frage gegeben wird mit, jede dieser Fragen kann die erste Frage sein:
    - Sollen wir versuchen den Energiebedarf aus regenerativen Quellen decken? Nein, Strom aus regenerativen Quellen ist übermäßig teuer.
    - Sollen wir Kohlekraftwerke bauen? Nein, Strom aus Kohlekraftwerken ist stark für die Kohlendioxydbelastung der Atmosphäre verantwortlich.
    - Sollen wir in der Energieerzeugung auf Kernkraftwerke setzen? Nein, die Entsorgungsfrage ist weitgehend ungeklärt, auch Experten haben hier keine Lösung.
    Je nach Reihenfolge der Frage beginnt an der für den Fragesteller richtigen Stelle das Argument ´irgendwann geht das Licht aus´ an Bedeutung zu gewinnen, die Mehrheit kann solche einfachen technischen Fragen nicht beantworten, geschweige denn komplexe beispielsweise fiskalpolitische Entscheidungen und deren Auswirkungen auf die Volkswirtschaft überblicken. Die partizipatorische Demokratie erscheint in diesem Zug als der beste Weg in den permanenten faulen Kompromiss.

    Die repräsentative Demokratie trägt dem Rechnung, indem sie turnusmäßig wenige Repräsentanten wählen lässt, von denen sich die Bevölkerung Entscheidungskompetenz erhofft, eine Staatsform, die ja schon nahe an der von Mr_Luk angesprochenen Meritokratie liegt, zu der komme ich aber erst im nächsten Absatz. Die beschriebenen Probleme der partizipatorischen Demokratie sind verschoben aber immer noch genauso vorhanden, dem Wähler - so er seine Aufgabe zu wählen wirklich ernst nimmt - stellen sich Repräsentanten zur Verfügung, die versprechen das komplizierte Entscheiden zu erledigen. Der Wähler muß jetzt zwar keine Bewertungen über nicht zu überblickende Einzelentscheidungen treffen, statt dessen ist er beauftragt die Problemlösungsfähigkeiten anderer zu bewerten, die viel versprechen und nur das wenigste halten, er muß versuchen zu beurteilen, wer von den zur Wahl stehenden die meisten Versprechen einhält - ich wünsche allen Wählern darunter auch mir viel Glück, scheinbar ist dies selten bislang gelungen, ich habe es noch nicht erlebt.

    Jede Art der Demokratie hat noch eine egoistische Komponente, beide haben diese auf der Seite der Wähler, die Wähler suchen die Entscheidungen herbeizuführen, die für sie selbst und nicht für die Allgemeinheit die Günstigste darstellt. Bei der repräsentativen Demokratie dehnt diesen Egoismus auf die zu wählenden aus.

    Die Meritokratie trägt dem Rechnung, indem sie behauptet, die jeweiligen Experten ihres Gebiets zu den Entscheidungsträgern zu machen und stillschweigend davon ausgeht, daß diese nur zum Wohle der Allgemeinheit entscheiden. Auch das stößt uns - selbst wenn wir vom unwahrscheinlichen ausgehen, daß die Experten frei von Egoismen sind oder durch die herausgehobene Funktion und die damit verbundene Besserstellung von Egoismen befreit sind - vor das Problem, daß das Wohl der Allgemeinheit definitorisch nicht fassbar ist, wer mag hier sagen was ´absolute Gerechtigkeit´ ist, wie viel besser darf es jemandem gehen, der bereit ist zum Wohle einer gerechten Gesellschaft mehr zu leisten als andere?

    Jetzt habe ich hier laut nachgedacht, über die Unzulänglichkeiten von Systemen, ich möchte hier abschließend nochmals anführen, daß diktatorische und faschistische Systeme und auch Anzeichen für diese zu verachten sind. Mal mehr und mal weniger zeigen sich die Unzulänglichkeiten von Systemen in Egoismen, faschistische Systeme sind die schlimmste Form von Egoismen.

    Kaum diktatorisch bin ich gegen 21:00 Uhr darauf hingewiesen worden, was man davon hält, daß ich ´eckige Augen´ bekäme, ich habe als kompromißbereiter Mensch auf morgen verwiesen, Kompromisse sind meistens gut gemeint nur weit ab von gut.

  2.  
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  3. #22
    Avatar von Mr_Luk

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    Re: Hohle Köpfe...

    @Ralf,

    wo man den Beginn der Menschheitsgeschichte ansetzt, vor ca 120.000 Jahren entwickelte sich der Jetztzeitmensch, ich nehme nun mal um das was ich veranschaulichen möchte diese Zahl. Frühste noch fragmentarisch vorhandene Dokumente der Geschichtsschreibung sind unter 3000 Jahre alt - weiter können wir nicht blicken
    Das stimmt natürlich, aber das kann man auch aus einer positiven Perspektive betrachten. Die Kelten hatten trotz "Mord und Todschlag" angeblich ein sehr ausgefeiltes und gutfunktionierendes soziales System. Da ihre Ära genau vor der der Christen lag wurden sie Jahrhunderte lang nur als Heiden behandelt und von der (christlichen) Geschichtsschreibung komplett ignoriert. Atzteken und Mayas ging es nicht viel anders, ihre ganze Literatur wurde ja auch 'angeblich' von der Inquisition vernichtet (oder aber im Vatican sichergestellt).

    Der religiöse Einfluss auf politische Systeme und soziales Denken ist tatsächlich enorm. Im Hinduismus finden wir das Kastensystem, das eindeutig religiösen Ursprung hat (das eigentlich längst gesellschaftlich und sozialpolitisch überlebt und überholt sein müsste). Und nicht umsonst coexistiert der berühmte (asiatische) Pragmatismus mit relativ 'hierarschichen Systemen' ganz gut. Im Islam finden wir die unüberbrückbaren feudalen Überbleibsel, die zum grössten Teil religiöser Natur sind. Aber im Islam finden wir auch eine ähnliche Bruder- und Schwesternschaft wie im Buddhismus, - die in keiner anderen Religion in einer solchen Form praktiziert wird.

    Glaubenssysteme beeinflussen politisch-soziale Systeme demnach sehr stark. Ein ganz extremes Beispiel ist die "Kapitalisierung" von Gott und Jesus in einigen amerikanischen Kirchen. "Jesus loves you and wants you to get rich!"

    Und der Schluss, dass politische Systeme in gewisser Hinsicht auch nur so 'gut' sein können wie das Glaubenssystem das hinter ihnen steht, bzw. aus dem sie geboren sind liegt ebenfalls recht nahe. Die Meinungen gehen ja auseinander ob Politik und Religion kompatibel wären. Ist es nicht eher die Frage ob sie überhaupt zu trennen sind? Man vergisst sehr leicht dass der Monotheismus eine klare Hierarchie vorgibt. "Es gibt nur einen Gott" ist ebenfalls eine sehr starke politische Aussage. Ein Volk, das hunderten verschiedenen "persönlichen" Göttern huldigt, ist natürlich nicht so leicht zu 'beherrschen', wie eines das nur einem einzigen folgt! Anarchie des Glaubens, versus einen einzigen "Herrn" und einem Gottesstaat!

    Interessanterweise bietet der Buddhismus hier eine nie dagewesene 'religiöse' Alternative (die allerdings schon 2500 Jahre alt ist). Das hinter Gott versteckte Modell von absoluter Macht und Hierarschie wird unwiederuflich philosophisch deprogrammiert und entmachtet. Die Vorgabe des bekannten "kleinen Vehikels", ist das Schiff auf dem nicht alle Menschen Platz haben. Es ist aber keineswegs ein elitäres Konzept. Es entstand aus der Einsicht, dass 1. In einer Gesellschaft nicht alle (bzw. nur wenige) Menschen sich der Philosophie und der Ergründung des Seins widmen können, und wollen, sowie 2. um niemandem Auflagen, geschweige denn eine religiös-philosphische Pflicht aufzuerlegen. Eine Einladung zur philosophischen Anarchie war es aber noch lange nicht, denn das Leben in dieser neuen Gemeinschaft war an feste, streng einzuhaltende Regeln gebunden. Buddha's Lehre war und ist ebenfalls eine Doktrin. Was wiederum neu an seiner Doktrin war, war der Umstand dass sie logisch aufgebaut und überprüfbar war. Einen "Glauben" an einen Gott gab es nicht - und es gab eine klare Option auf "besseres Wissen".
    Nun, Buddha war sich seiner Sache ziemlich sicher, und das wohl mit Recht.

    In einem hatte sich Buddha aber getäuscht, denn auch wenn eine logisch stabile 'Lebensphilosophie' von der Politik abgetrennt existieren kann, will das nicht heissen dass sie auf Lange Dauer geduldet wird. In anderen Worten: sein Modell wurde von der damaligen Intelligenzia aufgenommen und hatte in gesellschaftlicher und politischer Hinsicht grossen Einfluss. Das ging sogar soweit dass sie den Hinduismus weitestgehend verdrängt hat. Erstaunlicherweise war dies aber nicht von Dauer, denn der Buddhismus, nachdem er 3 entscheidende Entwicklungsphasen durchlebt hatte, wurde nach und nach wieder im eigenen Ursprungsland so gut wie ganz verdrängt. Der Anteil an Buddhisten liegt heutzutage in Indien nur bei wenigen Prozent! Beim Theravada handelt es sich beispielweise um die einzige von 18 (Nikaya) Schulen die in Sri Lanka und Südostasien überlebt hat! Dann bleibt noch die 'Exportversion' die heute unter dem Namen Vajrayana Buddhismus in Tibet weiterexistiert und eine Art Blütezeit erlebt. Und in China lebt der (mahayana) Buddhismus erstaunlicherweise wieder auf.

    Das Verschwinden des Buddhismus in seinem Ursprungsland Indien ist ganz erstaunlich und weitestgehend ungeklärt. Es ist zwar bekannt dass ganze Heerscharen von Mönchen von afganischen Reitern niedergemezelt wurden, aber das war nur ein Teil der Historie. Es könnte natürlich sein, dass der Buddhismus in Indien mit dem aufkommen das Mahayana Buddhismus, (eine weitaus volksnähere Version) politisch zu sehr an Einfluss gewonnen hat. Es zumindest bekannt dass die Unterstützung des Buddhismus mehr und mehr ausgeblieben ist und sich die Mönchsorden nach und nach aufglöst haben. Hier muss man verstehen dass dieser Umstand fatale Folgen hatte, da die Orden sich nich einmal selbst ernähren konnten, und in jeder Hinsicht von der Unterstützung des "Volkes" und der Oberigkeit abhängig waren.

    Sie waren unabhängig von den Spielregeln der Gesellschaft und des Systems, hingen aber direkt von der wohlwollenden Unterstützung der Selbigen ab. Ein Prämissse die in Indien durch die evolutive Formen des Buddhismus (Mahayana und Tantrismus) fatale folgen hatte, hingegen in Sri Lanka und Südostasien (auch nach 2500 Jahren) in seiner orthodoxen Form (Nikaya Theravada) aber bis heute funktioniert! Der beste "Wirt" für den Buddhismus ist sicherlich die Monarchie.

    Der interessante, sagen wir einmal "gesellschaftspolitische" Teil: die Basis war dennoch eine 'anarchische' Lebensweise, denn die ersten buddhistischen Bhikkus waren Wandermönche, die nichts besassen ausser rudimentäre Kleidung und ein paar Habseeligkeiten. Darunter eine Bettelschale, mit der sie nur die Verpflegung für einen einzigen Tag "sammeln" durften. Proviant oder Vorräte gabe es nicht, nicht einmal für den nächsten Tag - es durfte nichts gehortet werden. Sie lebten jenseits von Leistungsdruck und allen gesellschaftlichen Konventionen. Die Geschichte der Heuschrecke un der Ameise kommt einem in den Sinn, allerdings mit einer ganz anderen Moral. Die Ameise ist zwar klug und hortet Proviant für den harten Winter, dadurch ist sie aber gezwungen denselben zu verteidigen und eignet sich somit defensiv-agressives Verhalten an. Der "Proviant" muss verteidigt werden, und das mit Gewalt. Die Heuschrecke droht zwar im Winter (und in schlechten Zeiten) zu verhungern, bleibt aber ein friedliches Geschöpf, das ein gewaltfreies Leben führen kann.

    Die Mönche wurden erst nach langer Zeit sesshaft - da sie anfangs während der Regenzeit unteschlupf finden mussten. Das Reisen (Wandern) während dieser Zeit stellte sich als zu gefählich heraus, eine Menge Brüder sind in dieser Jahreszeit verschollen, verhungert oder sonstwie umgekommen. Der Preis für diese konsequente und "revoluzionäre" Lebensweise war zu hoch und man musste eine Alternative finden. Und so geschah es, dass die Mönche über die Regenzeit hinaus sesshaft wurden. Gönner überliessen ihnen Gedäude in den sie sich nach und nach einrichten konnten. Anderenfalls gäbe es heute keine Wats und Tempelanlagen.

    Anhand dieses Beispiels sieht man wieder (diesmal aus erner weniger bekannten Perspektive) wie eine Idealvorstellung über die Zeit evoluiert. Dies geschieht in philosophisch-religiöser- genauso wie in sozio-politischer Hinsicht. Und das Besondere ist eben, dass die Entwicklung nicht lineär erfolgt sondern in einer Art Sinuswelle. Der "Fortschritt" scheint nur eine Illusion zu sein, und letzten Endes an der menschlichen Beschränktheit zu scheitern.

    Ob die ganzen Gesellschaftsformen nie richtig für den Menschen geeignet waren, oder ob es umgekehrt ist, dass der Mensch nicht dafür geeignet ist stellt sich auch. Es ist eben auch die Frage wie sehr der Mensch wirklich das ist was er zu sein glaubt. Ist er nur ein besonderes gutorganisiertes Tier, oder ist er tatsächlich etwas Besonderes und zu Transzendenz fähig? Ist er am Ende nur der (noch) ungeeignete Wirt von etwas besonderem, von Transzendenz?

    Die Frage was der Mensch ist, müsste im Grunde zuerst beantworten, bevor ein ideales Gesellschaftssystem erdacht und erprobt werden kann. Wenn er nur ein hochentwickeltes Tier und nichts anderes ist, dann reicht es im Grunde völlig aus in irgendeinem bestehenden System eine autistisch-hedonistische Lebensweise zu finden, bei der es ihm am Besten geht. Aber auch der perfekteste Parasit kann ohne den geeigneten Wirt nicht überleben

  4. #23
    Avatar von Ralf_aus_Do

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    Re: Hohle Köpfe...

    Zum Thema ´Internet und politische Meinungsbildung´ ist mir heute noch dieser Zeitungsartikel aufgefallen:

    (FAZ von heute / Glosse in ´Technik und Motor´)

    und jetzt mach ich für heute den Rechner aus sonst gibts

  5. #24
    Tana
    Avatar von Tana

    Re: Hohle Köpfe...

    Hi Leute, dem Taoman sein Beitrag war ja noch OK aber was der Rest hier so ablässt, so ein Schwachsinn.

    @Taoman, hast du mal das "Orangene Buch" gelesen? Vom Backwahn, ich hab´s schon bei Ebay versucht, kein Erfolg. Vieleicht kann es mir ja jemand leihen. Hör dich mal um.

    Gruß

    Gerd

  6. #25
    Avatar von Ralf_aus_Do

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    Re: Hohle Köpfe...

    Zitat Zitat von Tana",p="248954
    [...} aber was der Rest hier so ablässt, so ein Schwachsinn.[...}
    Gönnst Du uns noch dem Spaß Deine Begründung hierfür lesen zu dürfen?

  7. #26
    Avatar von Mr_Luk

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    Re: Hohle Köpfe...

    @Tana,

    Ich verstehe dich sehr gut, früher habe ich auch geglaubt dass alles was ich nicht verstehen konnte, nur Schwachsin sein könnte. Eine Art Selbstschutz

  8. #27
    Avatar von Samuianer

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    Re: Hohle Köpfe...

    Zitat Zitat von Mr_Luk",p="249031
    @Tana,Ich verstehe dich sehr gut, früher habe ich auch geglaubt dass alles was ich nicht verstehen konnte, nur Schwachsin sein könnte.
    Damit entbloesst du dich als "Klugscheisser" in dem du versuchst Tana als "Hohlkopf" hinzustellen!

    (wo wurdest du oder Ralf_Do in seiner kritischen Aussage direkt angesprochen???)

    Nachdem was du hier so abgelassen hast, eine recht schwache Stellungnahme gegenueber dem was Tana hier kritisch in den Raum stellt, die sich in NICHTS auf deine ausfuehrlichen poli-sozio-humane Rhetorik stuetzen kann!

    Sorry, aber schlichtweg mein erster Eindruck den ich aus den direkten Angriffen an Tana´s Aussage heraus lese.

    Ist das nicht auch schon eine Form von zwischenmenschlicher Agression, eine gewisse kriegerische nicht-Akzeptanz anders Denkender, eine gewisse Form von intellektuellem Faschismus?

    MIt welchem Recht, in aller Welt, darf vorausgesetzt werden das er schwachsinnig, ein Nicht-Verstehender ist und einfach so behauptet werden das er deine, wie andere Posts NICHT VERSTANDEN hat?

    (Wobei aus seinem Post garnicht hervorgeht welche Post´s exakt gemeint waren!)

    Vielleicht hat er sie ja, im intellektuellen Sinne, sehr gut verstanden, hat nur fuer derartig abstrakte Polemik, Gedankengaenge und Schwarzmalerei nicht viel uebrig.

    Meinte er GANZ andere Posts, als die Eurigen!?

    Fuehlte sich eventuell jemand gaenzlich zu Unrecht auf den virtuellen Schlips getreten?


    Nochmals nichts fuer ungut, fiel mir nur so bei der Lektuere dieses Threads, alzu unmissverstaendlich auf...


    Tana, Stellungnahme!!!

  9. #28
    Avatar von Ralf_aus_Do

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    Re: Hohle Köpfe...

    Zitat Zitat von Samuianer",p="249902
    [...](wo wurdest du oder Ralf_Do in seiner kritischen Aussage direkt angesprochen???)[...]
    Hauptsächlich dort, wo gesagt wird, was Member Taoman geschrieben habe, sei ´gerade noch OK´, die Beiträge des ´Rests´ (so viele waren es nun nicht) seien ´Schwachsinn´.

    Auf den Beitrag von Taoman folgend bis zum oben beschriebenen Beitrag von Tana schrieben nur Mr_Luk und ich, das brachte mich (und vermutlich auch Mr_Luk) zu der nicht ganz abwegigen Annahme, Tana habe hauptsächlich uns gemeint.

    Ich habe vollstes Verständnis für Member, die meine Beiträge kritisieren, ich denke Tana wollte damit auf seine ihm eigene Art soetwas wie Kritik zum Ausdruck bringen. Angesichts dessen, daß gerade Mr_Luk und auch ich uns nicht unerhebliche Mühe gemacht haben in sachlicher Form ein differenziertes Bild zu zeichnen, empfinde ich eine Aussage ´was der Rest (sprich Mr_Luk und Ralf_aus_Dortmund) hier schreiben´, sei ´Schwachsinn´ ohne daß Tana irgendeine Begründung hierfür abzugibt als fürchterlich dumm. Solche ´Beschimpfungen´ wirken doch zumindest auf mich etwas demotivierend, es mag aber durchaus sein, das sie das durchaus sollen, demotivieren.

  10. #29
    Avatar von Samuianer

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    Re: Hohle Köpfe...

    Zitat Zitat von Ralf_aus_Do",p="249913
    ..Ich habe vollstes Verständnis für Member, die meine Beiträge kritisieren, ich denke Tana wollte damit auf seine ihm eigene Art soetwas wie Kritik zum Ausdruck bringen.
    Danke fuer das aufgebrachte Verstaendniss!

    Zitat Zitat von Ralf_aus_Do",p="249913
    Angesichts dessen, daß gerade Mr_Luk und auch ich uns nicht unerhebliche Mühe gemacht haben in sachlicher Form ein differenziertes Bild zu zeichnen, empfinde ich eine Aussage ´was der Rest (sprich Mr_Luk und Ralf_aus_Dortmund) hier schreiben´, sei.......´Schwachsinn´
    Well, vieleicht ist das ja sein Standpunkt, darf er den nicht halten?Schade ist es allerdings das er sich dazu nicht ein wenig differenzierter aeussert!

    Zitat Zitat von Ralf_aus_Do",p="249913
    .. Solche ´Beschimpfungen´ wirken doch zumindest auf mich etwas demotivierend, es mag aber durchaus sein, das sie das durchaus sollen, demotivieren.
    Naja, ob darauf abgezielt war euch beide zu demotivieren..?

    Danehme ich mir die Freiheit das anzuzweifeln!

  11. #30
    Avatar von Mr_Luk

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    Re: Hohle Köpfe...

    @Samuianer,

    Bis zu Tana´s Kommentar (und deiner Unterstützung) kamen wir jedenfalls ganz gut ohne "Persönliches" aus!

    Dr. Boer sagt: Bei einem persönlichen Angriff, wollen wir erreichen, dass die Zuhörer sich nicht auf den Inhalt oder das Argument, sondern auf dessen Autor konzentrieren: "Diese Theorie zu einer neuartigen Heilungsmethode für Krebs stammt von einem Mann, der für seine Sympathie zum Marxismus bekannt ist. Daher sehe ich nicht ein, warum wir ihm unsere Aufmerksamkeit schenken sollten."

    Tu quoque (lateinisch für "schau, wer spricht!")

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