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Wer die Rute schont, verdirbt das Kind

Erstellt von DisainaM, 23.07.2008, 23:43 Uhr · 68 Antworten · 11.172 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von DisainaM

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    Wer die Rute schont, verdirbt das Kind

    ein interessanter Bericht über Internatserziehung in China, läuft zur Zeit im zdf

  2.  
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  3. #2
    Avatar von Küstennebel

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    Re: Wer die Rute schont, verdirbt das Kind

    Der Titel gefällt mir irgendwie

  4. #3
    Avatar von dutlek

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    Re: Wer die Rute schont, verdirbt das Kind

    Auch in der thailaendischen Literatur kennt man aehnliche Aussagen.

    Bei der Erziehung hab ich nicht nur die Rute geschont, ich hatte ueberhaupt keine.
    Den Bericht kenne ich jetzt nicht, aber der Titel sagt es ja schon :-(
    Kinder zu bestrafen, egal aus welchen Grund, finde ich einfach

  5. #4
    Avatar von DisainaM

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    Re: Wer die Rute schont, verdirbt das Kind

    in Deutschland sagte man einst,

    gelobt sei, was hart macht

  6. #5
    Avatar von maphrao

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    Re: Wer die Rute schont, verdirbt das Kind

    Von körperlicher Züchtigung sollte man langsam mal absehen, aber nicht nur in China (auch in Deutschland, obwohl unter Strafe) sehen das nicht alle so.
    Bei Hunden war man früher auch der Meinung, dass man mit Bestrafung weit kommt, heute ist klar, dass die erfolgreichsten Methoden auf dem Prinzip der Belohnung und Nichtbeachtung (bei negativen Handlungen) beruhen.
    Andererseits ist es natürlich so, dass man bei einigen, besonders schweren Fällen, wo man eine vernünftige Erziehung versäumt hat, mit diesem Prinzip oft nicht mehr allzu viel ausrichten kann. Wenn man ein Kind zu sehr verhätschelt, verliert es den Respekt und das Ergebnis kann man in Deutschland täglich begutachten.
    Sorry, dass ich Erziehung von Kind und Hund zusammenwerfe, aber es gibt viele Parallelen

  7. #6
    Avatar von Samuianer

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    Re: Wer die Rute schont, verdirbt das Kind

    Kinder verstehen sehr wohl wann Strafe angebracht ist und wann nicht!

    Bin ohne Pruegel erzogen worden.

    Ist meiner Meinung nach auch nicht noetig, bin allerdings kinderlos, nicht ohne Grund!

    Gerade dieser Tage ein Interview mit Bruce Lee gesehen...was meint ihr wohl wie der aufgewachsen ist?

  8. #7
    antibes
    Avatar von antibes

    Re: Wer die Rute schont, verdirbt das Kind

    Kinder werden heute anderst bestraft, z.B. mit Liebes- oder Konsumentzug. Der Rute bedarf es nicht.

  9. #8
    Avatar von Loso

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    Re: Wer die Rute schont, verdirbt das Kind

    Zitat Zitat von antibes",p="617787
    Kinder werden heute anderst bestraft, z.B. mit Liebes- oder Konsumentzug. Der Rute bedarf es nicht.
    Ja schrecklich, wenn eine genervte, keifende Mutter im Supermarkt pausen- und erfolglos ihr verzogenes Blag zurechtweist, anstatt ihm mal ordentlich eins zu schallern.

  10. #9
    Avatar von DisainaM

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    Re: Wer die Rute schont, verdirbt das Kind

    bei der Hundeerziehung sieht man es sehr schön,
    wenn ein deutscher Hundebesitzer seinen Hund scharf machen will,
    und ihm einen kontrollierten Angriffsbiss antrainieren will,
    muss er ins polnische Nachbarland fahren, wo noch ein bestimmtes Hundehalsband zu kaufen erlaubt ist,
    womit man den Hund per Fernbedienung einen schmerzhaften Elektroschock zur Bestrafung verpassen kann.

    Zu den Menschen,
    manche versuchen sogar, ihre Frau zu erziehen

    Bei Kindern ist eine gewaltlose Erziehung für viele erstrebenswert, doch verkennen viele, dass lediglich das Gewaltmonopol damit nicht bei den Eltern, sondern bei der Schulgang liegt, die Schutzgeld von ihren Mitschülern erpressen.
    Nur betuchte Familien, und diejenigen, die in Deutschland noch in Inseln der Glückseeligkeit leben,
    können ihr Kind auch die nötige Umgebung einer gewaltfreien Erziehung liefern.

    Alle anderen, als auch viele Kinder in Thailand, wachsen mit Gewalt auf, und gerade dann ist die totale Abstinenz von elterlicher Gewalt nicht förderlich, wenn es darum geht,
    wie ein Kind außerelterliche Gewalt verarbeiten kann,
    - nicht durch quälen der kleinen Schwester,
    - nicht durch schulschwänzen,
    - nicht durch Kaufhausdiebstähle zur finanzierung des Schutzgeldes

    Doch wenn elterliche Gewalt, dann eine moderate Anwendung,
    die dem Kind einen hohen Lernwert fürs Leben vermittelt, und ihn nicht nur zum Angsthasen und Ducker macht.

    In meiner Schulzeit erlebte ich das Ende der Zeit, wo Lehrer keine Backpfeifen und keine Rutenschläge mehr verpassen durften.
    Dafür kamen dann viele junge 68 Hippi-Lehrer auf die Schule, die mit ihren Schülern gemeinsam Marihuana rauchten, oder mit 15 jährigen Mädchen 5exuelle Beziehungen anfingen, und sie später auch heirateten.

  11. #10
    Avatar von DisainaM

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    Re: Wer die Rute schont, verdirbt das Kind

    gerade wieder auf Phönix,

    ein Bericht über Kindererziehung für die Peking Oper

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