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Thonglors Gastro Szene - Das Schicki-Micki-Thailand

Erstellt von DisainaM, 05.11.2015, 11:18 Uhr · 102 Antworten · 8.556 Aufrufe

  1. #51
    Avatar von DisainaM

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    Zitat Zitat von clavigo Beitrag anzeigen
    @Disi, belassen wir's bei "Chacun à son haut-gout". München hat mich abgesehen von der Gastronomie (Witzigmann, Otto Koch) nie sonderlich interessiert. Mir gefiel's im CBGB oder Roxy einfach besser - oder auch im Ratinger Hof.
    dann wirst Du nach dem Essen die Dienste dieses Herren niemals erlebt haben




    genau aber diesen Qualitätsanspruch wirst Du dann haben, wenn Du in BKK etwas ebenbürtiges suchst.

    Zitat Zitat von rolf2 Beitrag anzeigen

    Trotz allem, lass Dich nicht abbringen dort Spaß zu haben und dich als Teil einer bekloppten Jugend zu fühlen, 555
    Sven Väth ist mit 51 auch noch kein altes Eisen ...

  2.  
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  3. #52
    Avatar von rolf2

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    Zitat Zitat von DisainaM Beitrag anzeigen


    Sven Väth ist mit 51 auch noch kein altes Eisen ...

    der Name ist mir bekannt, aber nicht die Musik, hab jetzt mal ein Youtube Video zur Referenz herangezogen bin da ein bißchen eingestiegen, tut mir leid, ich kann weder mit dem Publikum, dem Event noch mit der Musik irgendwas anfangen. Auf LSD vielleicht, aber da gibts für mich einfach viel Besseres, die Leute sind mir echt zu bescheuert. Love Parade fand ich auch immer nur blöde, was solls....Ich bin selbst Musiker und kann Instrumente spielen, ich finde einfach keinen Zugang zu Leuten die Musik machen indem sie an Potis rumschrauben und samplen und dazu irgendeinen stumpfen vierviertel Takt runterschrabbeln.

    wenn es dir gefällt, genieße es


  4. #53
    Avatar von berti

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    Zitat Zitat von rolf2 Beitrag anzeigen
    Diese Jungs und Mädels sollten sich auch mal "4711 echt kölnisch Wasser" vornehmen
    da werden sie's schwer haben, 4711 schmeckt beschissen ... (hat mal ein Alk verzählt, als er unter Druck keinen anderen Stoff fand)

  5. #54
    Avatar von berti

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    Zitat Zitat von DisainaM Beitrag anzeigen

    der sitzt wartend beim Frisör u. will sich sowohl endlich mal wieder rasieren wie sich auch die fett-öligen Haare waschen, schneiden lassen (ein wahrhaft eklektischer Herr)

  6. #55
    Avatar von Yogi

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    Zitat Zitat von clavigo Beitrag anzeigen
    ............. Bevor ich letztlich bei denen wie der typische Dirty Old Man rüberkomme, lasse ich es lieber bleiben.
    Jetzt siehst du aber wirklich nicht aus wie "Henry Chinaski"

  7. #56
    Avatar von rolf2

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    Zitat Zitat von DisainaM Beitrag anzeigen
    die Bilder sind ja nur Teil des Videoschnitts, doch es geht um die Musik und die DJs, die auflegen

    und gerade auf dem Feld der EDM - Club Lounge Musik gibt es ein paar ausländische DJs,
    die sich seit Jahren vor Ort behaupten und solide Arbeit abliefern,

    einer von ihnen ist der Ukrainer Dennis Frost.
    https://www.facebook.com/technosound
    Bangkok / Pattaya News
    Ein bisschen Musik?



    ganz klar

    ich hab mir die Videos mal reingezogen, tut mir leid, ich seh da nur selbstverliebte Leute die einem Lebensstil huldigen der mir aber so garnichts sagt, ich hab das zur Miami Vice Zeit auch mal kurz mitgemacht und als oberflächlich blöd, affektiert und unsinnig befunden. Es ist nichts als Show ohne Inhalt, Die Hülle ist das Programm.

    Man muss sich nur vorstellen wie lang die Mädels sich beim Styling und Aufbrezeln aufhalten während man selbst wartet das irgendwas passiert. Design und Schein, Konversation statt Unterhaltung, fand ich auch mal gut. Irgendwann wird man erwachsen.

  8. #57
    Avatar von lucky2103

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    Ich bin zwar erst 42, aber genau das hat @rolf2 richtig getroffen.
    Man kann in der Ferne leben, auch dort was annehmen, von mir aus auch sehr viel - aber vom Infantilen der Thais muß man sich nicht unbedingt anstecken lassen.

    Frauchen ist dieser Tage mit ihren Freundinnen, viele davon kommen aus UK, AUS, USA oder EU zurück, unterwegs - genauso sinnbefreit wie die Thonglor- Typen - nur eben บ้านนอก.

    Da mäh ich lieber zu Hause den Rasen oder bring der Nichte "Let is go - frozen" bei.

  9. #58
    Avatar von DisainaM

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    Zitat Zitat von berti Beitrag anzeigen
    der sitzt wartend beim Frisör u. will sich sowohl endlich mal wieder rasieren wie sich auch die fett-öligen Haare waschen, schneiden lassen (ein wahrhaft eklektischer Herr)
    abgesehen vom Äusserlichen, das mag jeder halten, wie er mag,
    ist der Herr eine Symbolfigur.

    Charles Schumann: So, Jungs, was wollt Ihr von mir?SZ: Mit Ihnen über Geld reden.
    Schumann: Das ist doch ein Schmarrn. Da kommt doch nichts bei raus.
    SZ: Es ist eine ganze Reihe von Geld-Interviews, mit Leuten wie Martin Walser oder Bushido.
    Schumann: Walser? Bushido? Es interessiert mich nicht, was die von Geld halten. Ich hoffe, sie haben genug. Außerdem: Geld interessiert mich nicht.

    SZ: Wenn wir uns so umschauen: Die Tische sind voll. Schafft man das, ohne sich für Geld zu interessieren?
    Schumann: Ich kann nicht mal die Bilanz des Ladens lesen.
    SZ: Läuft der Laden oder nicht?
    Schumann: Der läuft. Könnte aber besser laufen, wenn ich mehr Ahnung vom Geld hätte. Ich hab immer sehr viel Glück gehabt.
    SZ: Wann zum Beispiel?
    Schumann: Als ich vom kleinen "Schumann's" in der Maximilianstraße hierher in diese riesige Location am Odeonsplatz gezogen bin, hab ich verdammt viel Geld ausgegeben. Die Banken wollten mir anfangs keinen Kredit geben, die haben mich gefragt: Wie alt sind Sie eigentlich?
    SZ: Wie hoch ist die Miete?
    Schumann: Die Miete ist hoch. Wenn ich aber von Gastronomen höre, die inMünchen 40.000 Euro Miete im Monat zahlen, frage ich mich, wie die das schaffen wollen. Das ist Wahnsinn! Im Schnitt zahlt man in der gehobenen Gastronomie 10.000 bis 15.000 Euro Miete. Bei mir ist es teurer.
    SZ: Wo kommt der Umsatz her?
    Schumann: Wir sind mittlerweile sehr essenslastig. Das ist schlecht, finde ich.
    SZ: Warum?
    Schumann: Na weil der Wareneinsatz beim Essen viel zu hoch ist. Also, das sind Fragen, die müssten Sie selbst beantworten können. Ist doch klar, dass man mit Getränken mehr verdient als mit Essen.
    SZ: Was überrascht: Trotz Ihrer Bekanntheit sind die Getränke für Münchner Verhältnisse recht günstig.
    Schumann: Mir ist wichtig, dass hier jeder was trinken kann. Ich finde es unverschämt, wenn Bars für einen Cocktail 15 Euro verlangen und jede Kneipe um die Ecke teurer ist als wir. Es ist doch dreist, wenn ein Gastronom, bloß weil es in ist, Steaks für 70 Euro anbietet, weil das Fleisch angeblich ausJapan kommt.
    SZ: Manche Gäste zahlen das.
    Schumann: Na dann bin ich vielleicht doof, weil ich es nicht mache. Aber ich will kein Stück Fleisch für 70 Euro verkaufen! Nur Angeber leisten sich das. Gäste, die das bezahlen, sind nicht mein Klientel.

    SZ: Gibt es Konkurrenten, die Ihre Barkeeper umwerben, weil sie dann sagen können, der kommt vom "Schumann's"?
    Schumann: Jaja, die gibt's. Aber es ist so: Wer im "Schumann's" gearbeitet hat, kann nicht mehr woanders arbeiten.
    SZ: Das verstehen wir nicht.
    Schumann: Es gibt nur eine Möglichkeit: entweder hier oder selbständig. Das ist jetzt keine Arroganz, das ist einfach so. Bei mir arbeiten Leute seit 20 Jahren.
    SZ: Wie ist das, 20 Jahre mit Mitarbeitern zusammenzuarbeiten?
    Schumann: Wie in einer schlechten Ehe. Was willst du jemandem sagen, mit dem du 20 Jahre zusammenarbeitest? Dem kannst du gar nichts mehr sagen. Aber es ist beruhigend, wenn man weiß, dass man sich auf denjenigen verlassen kann.

    SZ: Wie in einer Familie.
    Schumann: Ich bin kein Familienmensch. Die wenigen Stunden, die ich privat habe, bin ich am liebsten allein.
    SZ: Warum?
    Schumann: Weil ich Zeit brauche. Ich habe eine Freundin und einen Sohn, der in Wien studiert. Das ist schön, aber Alleinsein ist auch schön.
    SZ: Wie schafften Sie es, die Bar zu führen und gleichzeitig den Sohn großzuziehen?
    Schumann: Das ist doch selbstverständlich. Ich bin immer um Mitternacht nach Hause gegangen, damit ich mit ihm aufstehen konnte.
    SZ: Ihre Frau hat Sie verlassen, als Ihr gemeinsamer Sohn gerade mal fünf Jahre alt war. Wie sehr schmerzte das?
    Schumann: Es sind immer beide schuld. Sie wollte nach Amerika und Karriere machen. Und ich hab nie Zeit gehabt. Wir haben uns im Guten getrennt, uns nicht beschimpft oder gestritten. So, Jungs, das reicht jetzt, oder?
    SZ: Wie finden Sie es hier im Laden nach all den Jahren?
    Schumann: Schön, sonst hätte ich ja aufgehört. Ich würde gern woanders hin, irgendwo ans Meer. Wenn ich nur wüsste wohin, wäre ich schon längst weg.
    SZ: Das sagen Sie seit 30 Jahren.
    Schumann: Stimmt, aber ich hoffe, ich sage das nicht, bis ich sterbe.
    SZ: Gibt es eine biologische Grenze?
    Schumann: Mitte 70. Aber noch bin ich fit, ich gehe zu keinem Arzt.
    SZ: Sie haben Angst vor der Diagnose.
    Schumann: Wenn ich fühlen würde, dass es zu Ende geht, hoffe ich, dass ich noch in der Lage wäre, Entscheidungen zu treffen.
    SZ: Das bringt dann auch nichts mehr.
    Schumann: (lacht) Stimmt, aber ich will nicht zuschauen, wie ich selbst zerfalle.

    SZ: Wie geht man mit Gästen um: eher diplomatisch oder mit klaren Ansagen?
    Schumann: Das ist eine Altersfrage. Im alten "Schumann's" haben wir uns schlecht benommen. Wir waren jung, dumm, unverschämt. Wir haben uns verhalten, als wären wir im Film. Schlimmer kann man eine Bar nicht führen.
    SZ: Wie haben Sie sich aufgeführt?
    Schumann: Halt bayerisch schlecht, rüpelhaft. Am Anfang waren wir überfordert, weil der Laden so wahnsinnig voll war. Deshalb hab ich auch am Samstag zugesperrt, weil ich es leid hatte, vier Stunden lang an der Tür zu stehen. Hier ist es auch voll, aber es ist sehr demokratisch geworden. Ich selber bin ja auch...
    SZ: ...braver geworden?
    Schumann: Reifer. Der Gast muss spüren, dass man für ihn da ist. Das versuche ich.

    SZ: München galt lange Zeit als zu laut und zu angeberisch. Sie, als einer, der die Stadt verkörpert, haben es geschafft, eher bescheiden aufzutreten.
    Schumann: Ich war nie in der Schickeria. Ich gehe zu keiner Vernissage, in keine Premiere. Da stehen und sitzen nur die gleichen rum. Das ist in anderen Städten genauso. Wenn ich in Berlin in eine bestimmte Bar gehe, weiß ich, wer da ist.
    SZ: War Berlin je eine Option für Sie?
    Schumann: Hab ich mir mal vorgestellt. Berlin ist eine Hassliebe für mich. Viele meiner alten Gäste leben mittlerweile dort. Die haben am Anfang geschimpft: Uns fehlt das Hofpfister-Brot und das "Schumann's". So ein Schmarrn, das macht doch eine Stadt nicht aus.
    SZ: Ihr Name ist längst eine Marke geworden. Und Sie verdienen als Werbegesicht Geld. Wie kam es dazu?
    Schumann: Eine Freundin von mir kam mal von Japan nach München und hat sich mit einer Vogue-Redakteurin bei mir zum Abendessen getroffen. Die wollten eine Fotostrecke machen. Da haben sie mich gefragt, ob ich nicht Lust hätte. Da bin ich halt nach Paris. Später kam der Baldessarini von Hugo Bossund hat mich angesprochen. Für den hab ich zehn oder elf Jahre Werbung gemacht.
    SZ: Was hat er Ihnen bezahlt?
    Schumann: So wenig, dass ich gesagt habe, er soll es behalten. Das ist wahr! Ich hatte nie einen Vertrag mit denen, dafür konnte ich mir Klamotten aussuchen.
    SZ: Aber von anderen Werbepartnern bekommen Sie schon Geld, oder?
    Schumann: Natürlich. Letztens hab ich mit der Schauspielerin Jessica Alba ein Ding gemacht, da wird mehr bezahlt.
    SZ: Es gibt Cocktails, die Sie selbst erfunden haben. Bringt das Geld?
    Schumann: Nein, das kann man nicht schützen. Aber von meinem Buch "American Bar" habe ich eine Viertelmillion verkauft. Das läuft immer noch gut.
    SZ: Ist es nicht eine Illusion, wenn manche Gäste täglich in einer Bar sind: Sie ist nicht wirklich dein Wohnzimmer, die anderen Gäste sind nicht wirklich deine Freunde. Kann eine Bar so etwas sein wie ein Heimatort?
    Schumann: Es ist ein Ort, wo man weiß: man kann hingehen, egal was ist. Aber man kann auch wieder gehen. Das kann man zu Hause manchmal nicht.
    SZ: Kommen Sie noch gerne hierher?
    Schumann: Klar, ich komm in der Früh rein, rede g'scheid daher, kümmere mich um meine Mitarbeiter, um meine Gäste. Ist doch super! So, Jungs, Ihr habt mich jetzt zwei Stunden aufgehalten, Kruzifix! Das reicht jetzt, oder?
    Reden wir über Geld: Charles Schumann - "Ich war nie in der Schickeria" - Geld - Süddeutsche.de


  10. #59
    Avatar von clavigo

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    Jetzt siehst du aber wirklich nicht aus wie "Henry Chinaski"
    Danke für die Blumen, Jürgen. Wie Bob Dylan schon sagte "It's not dark yet but it's getting there"

  11. #60
    Avatar von DisainaM

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    Zitat Zitat von rolf2 Beitrag anzeigen
    der Name ist mir bekannt, aber nicht die Musik, hab jetzt mal ein Youtube Video zur Referenz herangezogen bin da ein bißchen eingestiegen, tut mir leid, ich kann weder mit dem Publikum, dem Event noch mit der Musik irgendwas anfangen.
    Sven Väth verdient pro Auftritt 50.000 Euro, im Jahr über 1 Mio Euro, davon ca. 200.000 Euro in Thailand,
    was man schonmal anerkennen muss.
    (er gibt in Deutschland Geld aus, dass er durch thailändische Jugendliche verdient hat)

    seit 35 Jahren verdient er am Plattenteller
    SZ: Sven Väth, reden wir über Geld. Wie viel verdienen Sie an einem Abend?
    Sven Väth: Sie meinen, die oberste Latte? Die kommt hoffentlich noch (lacht). Aber es ist auch jetzt schon ordentlich Geld. Bis zu 50.000 Euro, wenn ich bei einer Großveranstaltung auflege.
    SZ: Seit wann können Sie von Ihrer Arbeit als DJ leben?
    Väth: Seit ich 16 bin. Anfangs bekam ich 50 Mark am Abend.
    SZ: Sie legten im Tanzlokal Ihrer Eltern in der hessischen Provinz auf.

    Väth: English Pub bitte. Meine Eltern brachten mir Singles mit, Seven Inches in großen Plastikboxen: Barry White, Diana Ross, Peter Maffay. Irgendwann wagte ich mich ans Mikrofon. Meine Mutter stand hinter der Bar und zischte: "Jetzt musst du wieder." Ich dann so ins Mikrofon: "Nun meine lieben Freunde, und jetzt ein Foxtrott."
    SZ: Sven Väth lädt zum Foxtrott.
    Väth: Ja gut, am Anfang. Irgendwann legte ich Kraftwerk auf und Michael Jackson. Ich war dann, wow, Muddis DJ.
    SZ: Und Muddi fand das gut?
    Väth: Die ist total ausgeflippt, dass ich die älteren Herrschaften entertainen konnte. Das sprach sich rum, bald kamen auch Jüngere.
    SZ:Wann haben Sie gemerkt, dass Sie Talent haben, Leute zu unterhalten?Väth: Von Anfang an. Ich war leidenschaftlicher Tänzer. Mädels anmachen in der Disco, sonntagmittags Tanztee, so kam ich zur Musik ...
    SZ: ... die Sie dann ziemlich schnell wahnsinnig erfolgreich machte.
    Väth: Ganz genau. Mit 21 war ich ein Popstar. Erst ging ich mit selbst gebastelten Tapes hausieren und bekam zu hören: Deine Melodie überzeugt mich nicht (lacht). Auf einmal ging es ab. Electrica Salsa war ein Megahit, das war brutal.
    SZ: Wie kam es dazu?
    Väth: Ich machte einen Jux, sagte "Ba-ba Ba-ba", die Leute in den Clubs hörten meine Stimme und flippten aus.
    SZ: Die Single stürmte die Charts.
    Väth: Plötzlich musste ich überall auftreten, Holland, Belgien, Spanien. Bravo-Starschnitte, Fototermine, Interviews. Ich so: Hey, was'n jetzt los? Mir gefiel es.Jean-Paul Gaultier stattete mich aus.
    SZ: Frauen liefen Ihnen hinterher, Sie verdienten Unmengen - perfekt, oder?
    Väth: Nicht ganz. Meine Mitproduzenten haben mich über den Tisch gezogen. Sie gaben mich bei der Gema nicht als Autor an. Ich schnallte erst nach ein paar Jahren, was da abging.
    Reden wir über Geld: Sven Väth - "Das Gaspedal richtig durchgetreten" - Geld - Süddeutsche.de

    das Publikum wird von den Videos immer nur partiell erfasst,
    je nach Anspruch des Filmers, der entweder ein Spiegelbild der Veranstaltung erstellen will,
    oder eben einen ausgewählten Personenkreis in Szene setzt.

    Die Musik ist Geschmackssache, dem einen gefällts, dem anderen nicht,
    persönlich kann ich mir gregorianische Gesänge anhören, ohne polarisieren zu müssen.

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