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Erstellt von Christoph01, 27.06.2015, 20:18 Uhr · 31 Antworten · 2.741 Aufrufe

  1. #21
    Avatar von clavigo

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    X-pat, wenn Du die 60iger hinzunimmst, stimme ich dir zu. Z.B. von "With The Beatles" zu "Abbey Road" in gerade mal 6 Jahren ist ein derartiger Quntensprung, da verblasst - zumindest in der Pop Musik - alles andere vor. Oder vergleichbar mit Miles Davis von "E.S.P." zu "In A Silent Way".

    Außerdem machte die Aufnahmetechnik Quantensprünge so dass der Produzent mit in den Vordergrund rückte, bzw. eine Symbiose zwischen Artist und Producer entstand wie George Martin oder Teo Macero.*)

    Von den "richtig" Progressiven, den Schülern von Edgar Varese, John Cage mal ganz zu schweigen. Da tue ich mich heute noch schwer
    mit.


    *) ich frage mich heute noch was Michael Jackson ohne Qincy Jones als Produzent gemacht hätte. Nach "Bad" gab's nur noch Schrott....

  2.  
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  3. #22
    Avatar von benni

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    Zitat Zitat von Micha L Beitrag anzeigen
    Gibts puristischen Rock?

    ...
    schwer zu sagen, ist Definitionssache. Eventuell The Ramones oder Nirvana oder manches von der Pattie Smith oder The Clash .....

    Eigentlich stammt all das, Rock und Jazz und all deren musikalischen Verästelungen, vom Blues. Und der wiederum wurde auch nicht von Heute auf Morgen erfunden

  4. #23
    Avatar von benni

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    auf alle Fälle gibt's für den PF Interessierten auch

  5. #24
    Avatar von Micha L

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    Zitat Zitat von benni Beitrag anzeigen
    schwer zu sagen, ist Definitionssache. Eventuell The Ramones oder Nirvana oder manches von der Pattie Smith oder The Clash .....

    Eigentlich stammt all das, Rock und Jazz und all deren musikalischen Verästelungen, vom Blues. Und der wiederum wurde auch nicht von Heute auf Morgen erfunden
    Ja. Aber der Jazz hat bis Ende der 60er eher einen linearen Verlauf genommen. Beim Rock gab es dagegen von Anfang an (also ab den frühen 60ern, als es den Begriff noch nicht gab) recht verschiedene Richtungen.

  6. #25
    Avatar von benni

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    Purismus ist mMn von einem zeitlichen Ablauf nicht unbedingt abhängig, sondern definiert sich als rein, unverfälscht, ehrlich, ein Überborden von Ornamentalen. Und im Rock wäre das eine b,g,dr,voc Combo, die es zusammen-bringt eben so authentisch zu sein. Dazu können, das Spektrum ist in der Tat breit gefächert, Bands wie Bad Company, Cream und auch The Police oder die 5ex Pistols zählen.

  7. #26
    Avatar von clavigo

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    Micha L, es gibt da diese kolportierte Geschicht wie M.D. in Newport alle die "Heavy Groups" hörte und meinte das wäre doch interessant!
    Wenn also der damalige Jazzer seine Arroganz* (ob seiner zum großen Teil akademischen Ausbildung) ablegte war er -eben wegen dieser - viel fähiger zu switchen als umgekehrt ein Rock-Musiker.

    Die Rock Musik (als Resultat des ursprünglichen Rock'n'Roll) konnte nur in den USA entstehen aus diesem Misch-Masch verschiedener originären Stile. Die erste britische Rockmusik war ja grauslich (Ausnahme Gene Vincent) bis 1963 und dem Beginn der Liverpooler und Londoner Szene.

    Unterm Strich ist die amerikanische Rock Musik "puristischer" geblieben. Prog Rock -Versuche wie Kansas oder Styx waren m.M nach meistens peinlich. Aber die Idee dass sich ein paar Jungs zusammentun um auf der Suche nach Mädels, Bier und anderen Sachen sich ein paar Instrumente besorgen und nach dem Motto "Avanti Dilettanti" scheppernden Garagenrock machen ist amerikanischer Natur als Nachfolge von einer Melange von Hausmusik von Bluegrass, Cajun, Blues, usw.

    In England kamen die Jungs erst ab '73/74 darauf weil ihnen 'ne Hammond, Synthesizer, 2000 W. PA's und Lightshows zu teuer wurden, die Geburt des Pub Rocks und später des Punks. Ein verschwitzter Abend in einem rauchgeschwängerten Club voller Bierpfützen kann eteas sehr Befriedigendes haben - insbesondere mit 'nem Mädel im Arm!

  8. #27
    Avatar von Micha L

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    Zitat Zitat von clavigo Beitrag anzeigen
    Wenn also der damalige Jazzer seine Arroganz* (ob seiner zum großen Teil akademischen Ausbildung) ablegte war er -eben wegen dieser - viel fähiger zu switchen als umgekehrt ein Rock-Musiker.
    Aber die Annäherung um 1970 war jedenfalls zweiseitig.

    Colosseum, Blood Sweat & Tears fallen mir mir spontan ein.

    Cream ging schon vor "Bitche.s Brew" in die Richtung. Ihr blueslastiger Rock ging qalitativ und quantitativ über den alten Blues hinaus.

  9. #28
    Avatar von Micha L

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    Zitat Zitat von benni Beitrag anzeigen
    Purismus ist mMn von einem zeitlichen Ablauf nicht unbedingt abhängig, sondern definiert sich als rein, unverfälscht, ehrlich, ein Überborden von Ornamentalen. Und im Rock wäre das eine b,g,dr,voc Combo, die es zusammen-bringt eben so authentisch zu sein. Dazu können, das Spektrum ist in der Tat breit gefächert, Bands wie Bad Company, Cream und auch The Police oder die 5ex Pistols zählen.
    Ich habe mich auf die einfache Definition von Purismus bezogen - auf Puristen, die nichts wollen, als die "reine Lehre".
    Bekanntlich haben solche Leute M. D. wegen B. Brew angegriffen, obwohl sich die Platte m. E. nicht so von ihren Vorgängern unterscheidet, wie z. B. Hendrix von Artrock.

  10. #29
    Avatar von benni

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    oder Dylan nach dem unwiderruflichen akustischen Exitus. Aber auch komplett verständlich, die 'Reklamationen'.

  11. #30
    Avatar von clavigo

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    Colosseum, Blood Sweat & Tears
    Genau Micha L, das waren aber auch die zum großen Teil "Studierten", die Musik lesen konnten. D. Heckstall-Smith, Barbara Thompson, John Hiseman oder Jack Bruce und McLaughlin waren frühe Grenzgänger ohne Berührungsängste.

    Das Dylan zue E-Klampfe griff, war für mich ein befreiender Moment weg von stehengebliebenen Folkies der sozialistisch geprägten Bewegung die keine Ahnung hatte was die Jugend wollte und dachte. 3 Jahre vorher hatten sie noch "The Times they are a-changing" zugejubelt; jetzt waren sie selbst in Gefahr "to sink like a stone".

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