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Lieblingsfilme und so weiter...

Erstellt von soulshine22, 30.10.2008, 15:39 Uhr · 160 Antworten · 16.278 Aufrufe

  1. #51
    NAN
    Avatar von NAN

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    Re: Lieblingsfilme und so weiter...

    Manchmal kommen Erinnerungen hoch.
    Der Film ist einfach klasse, aber die Serie, hab sie zum ersten mal 1976 in den USA
    gesehen finde ich noch besser.
    Es gibt viele Filme die ich gut finde, einer der ganz oben auf meiner Hitliste steht
    ist Stand by me und Bube, Dame Gras.

    Gruß Wolfgang

  2.  
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  3. #52
    Avatar von soulshine22

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    Re: Lieblingsfilme und so weiter...

    2001 - A Space Odyssey (UK, USA 1969)
    Regie: Stanley Kubrick

    Filme die das unterbewusste Kollektive der Menschheit beeinflussten, es gibt wahrscheinlich nicht viele, aber dieser Film gehört ganz sicher dazu. Noch bevor der Film damals veröffentlicht wurde, sahen sich Richard Nixon und sein Stab den Streifen im Weissen Haus an. Privilegiertes Premierenrecht, schließlich erhielt Kubrick für die Produktion ein Carl Zeiss Objektiv, welches speziell für die Nasa entwickelt wurde und ohne Pakt mit dem Teufel für normale Filmemacher nie erhältich gewesen wäre.


    Da wundert es nicht weiter, dass die amerikanische Mondlandung die Milliarden Menschen "live" im TV verfolgten eigentlich in Kubricks Studio in England gedreht wurde, nicht dass die Amerikaner nicht auf dem Mond gelandet wären, die Technik war damals einfach nicht ausgereift genug für eine Liveschlatung über diese Entfernung. Man muss wissen, es ging noch nichtmal so sehr darum wer zuerst auf dem Mond landen würde, weit wichtiger war es dies perfekt zu vermarkten, klarzustellen die USA beherrschen den Weltraum, niemand sonst. Kubricks einzigartige Bilder ließen selbst Nixon fassungslos erstarren. Kubrick zog sich nach diesem Projekt, er hatte erfahren dass die Agenten die er auf dem Mond filmte, vom NSA beseitigt wurden, total zurück.

    Ich weiß garnicht wie oft ich diesen Film schon gesehn habe, aber immer wieder endecke ich ihn neu. Ein großartiges Meisterwerk.



    Sehr empfehlenswert auch die ARTE-Dokumentation von William Karel aus dem Jahr 2003: Kubrick, Nixon und der Mann im Mond


    edit: PS: Falls jemand einen TV-Mitschnitt der Doku will -> PN :-)

  4. #53
    Avatar von sleepwalker

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    Re: Lieblingsfilme und so weiter...

    Guten Appetit...

    Der Koch, der Dieb, seine Frau und ihr Liebhaber
    (Frankreich/Großbritannien 1989)

    In den USA verboten, weltweit umstritten und dennoch oder gerade deshalb sein kommerziell erfolgreichstes Werk: Mit seinem fünften Spielfilm „Der Koch, der Dieb, seine Frau und ihr Liebhaber“ bringt Peter Greenaway eine skandalträchtige Geschichte zwischen Drama und schwarzem Humor in gänzlich unkonventioneller Färbung auf die Leinwand – ganz im Stil des avantgardistischen Autorenkinos. Blutig, brutal, ekelhaft auf der einen Seite; voller Symbolik und kraftvollen Bildern auf der anderen. Gefüllt mit Körperflüssigkeiten, Tabus und 5ex an ungewöhnlichen Orten, verfeinert mit Mord und Kannibalismus, abgeschmeckt mit etwas Mythologie und religiöser Symbolik kocht Greenaway ein filmisches Meistersüppchen.

    Entgegen der Bedeutungsträchtigkeit des Films lassen sich Handlung, Spielort und die Motivation der Protagonisten recht einfach skizzieren: Täglich trifft sich der Mafiaboss und Möchtegernfeinschmecker Albert Spica (Michael Gambon) mit seiner Frau Georgina (Helen Mirren) im noblem Ambiente des französischen Restaurants „Les Hollandaise“. Angeheizt von seiner Bande aus Kleinkriminellen (u.a. Tim Roth) setzt er alles daran, speziell seine Gattin nach allen Regeln der Kunst zu schikanieren. Gewaltexzesse werden zum täglichen Spektakel und auch Chefkoch Richard Boars (Richard Bohringer), Kellner und Gäste zu Opfern des herrschsüchtigen Kleingeistes. Verständlicherweise entscheidet Georgina eines Tages, sich Zuneigung und Leidenschaft an anderer Stelle zu besorgen. Auf der Toilette der zentralen Filmlokalität verführt sie ausgerechnet den schüchternen Buchhändler und Stammgast Michael (Alan Howard). Aus puristischem 5ex wird einfühlsame Liebe, und gedeckt durch Koch und Personal treibt es das heimliche Paar in jedem denkbaren Versteck des „Hollandaise“. Doch der eifersüchtige Albert - wie sollte es anders sein - wittert die Affäre. Eine brutale Hetzjagd beginnt. Und bis es zum finalen Showdown kommt, wird sogar der empfindlichste Zuschauer auf den kulinarischen Höhepunkt des Films bestens vorbereitet sein.

    (Quelle: Filmstarts)


  5. #54
    Avatar von sleepwalker

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    Re: Lieblingsfilme und so weiter...

    Was wir schon immer über Drogen wissen wollten... ;-D

    Trainspotting
    (Great Britain 1996)

    "Sag ja zum Leben, sag ja zum Job, sag ja zur Karriere, sag ja zur Familie. Sag ja zu einem pervers großen Fernseher. Sag ja zu Waschmaschinen, Autos, CD-Playern und elektrischen Dosenöffnern. Sag ja zur Gesundheit, niedrigem Cholesterinspiegel und Zahnzusatzversicherung. Sag ja zur Bausparkasse, sag ja zur ersten Eigentumswohnung, sag ja zu den richtigen Freunden. Sag ja zur Freizeitkleidung mit passenden Koffern, sag ja zum dreiteiligen Anzug auf Ratenzahlung in hunderten von Scheiß-Stoffen. Sag ja zu Do-it-yourself und dazu, dass Du am Sonntagmorgen nicht mehr weißt, wer du bist. Sag ja dazu auf Deiner Couch zu hocken und Dir hirnlähmende Gameshows reinzuziehen, und Dich dabei mit scheiß Junk-Frass vollzustopfen. Sag ja dazu, am Schluss vor Dich hinzuverwesen, Dich in einer elenden Bruchbude vollzupissen und den missratenen Ego-Ratten von Kindern, die Du gezeugt hast, damit sie Dich ersetzen, nur noch peinlich zu sein. Sag ja zur Zukunft, sag ja zum Leben. Aber warum sollte ich das machen? Ich habe zum ja sagen nein gesagt. Die Gründe? Es gibt keine Gründe. Wer braucht Gründe, wenn man Heroin hat?"

    Einer der profitabelsten britischen Filme aller Zeiten bedeutete den internationalen Durchbruch für Regisseur Danny Boyle, der mit „Kleine Morde unter Freunden” bereits einen Achtungserfolg landen konnte. Mit seinem phantastischen, humoresken Drogen-Drama „Trainspotting“ schuf der Brite einen Kultfilm für das Anti-Establishment. Seine Groteske nach dem Roman von Irvine Welsh ist brillant gespielt, hervorragend geschrieben und sprüht nur so voller visueller Ideen. Ein düster-berauschendes, schmutziges Meisterwerk. Schockierend und unterhaltsam.
    [size=-2:7244205abb]
    (Quelle: Filmstarts)[/size:7244205abb]

    Trailer:


  6. #55
    Avatar von soulshine22

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    Re: Lieblingsfilme und so weiter...

    Trainspotting, auch einer meiner Lieblingsfilme

    Danke dass Du den Anfang zitiert hast, ist einfach so genial... "Sag ja zum Leben... Ich habe zum ja sagen nein gesagt. Die Gründe? Es gibt keine Gründe. Wer braucht Gründe, wenn man Heroin hat?"

    Eine andere Irvine Welsh-Verfilmung gefiel mir da auch noch sehr gut, wenn auch schon ziemlich stark "drüber": The Acid House (allerdings ist der im Original schottische Dialekt echt sehr mühsam zu verstehen ).
    Welsh, ein sehr bemerkenswerter Schriftsteller.



    BG

  7. #56
    Avatar von soulshine22

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    Re: Lieblingsfilme und so weiter...

    Audition (オーディション) (Japan, 1999)
    Regie: Takeshi Miike

    Kurzbeschreibung
    Der Geschäftsmann Aoyama will sieben Jahre nach dem Tod seiner Frau wieder heiraten. Sein bester Freund, ein Fernsehproduzent, überredet ihn dazu, ein Vorsprechen für einen fiktiven Film zu veranstalten, bei der sich Aoyama eine Frau aussuchen soll. Seine Wahl fällt auf die schüchterne Asami, in die er sich tatsächlich verliebt. Aber nach und nach tauchen die ersten Ungereimtheiten in Asamis Lebenslauf auf. Nachdem Aoyama und Asami das erste Mal miteinander verbringen, verschwindet sie spurlos. Seine Nachforschungen nach ihr werden von weiteren unheimlichen Vorzeichen begleitet.

    Am Ende taucht Asami in Aoyamas Haus auf, wo sie ihn lähmt und foltert. Allerdings wird nie wirklich klar, ob die Folterungen Traum oder Wirklichkeit sind, denn zwischendurch wird das Ganze durch Umschnitte und Rückblenden als Traum dargestellt.
    (wikipedia.de)

    Nicht gerade ein Film den ich auf eine einsame Insel mitnehmen würde, aber doch auch nicht schlecht. Ein für mich typischer Miike. Ein Film für @sleepwalker und mich :-)

    BG


  8. #57
    Avatar von sleepwalker

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    Re: Lieblingsfilme und so weiter...

    Zitat Zitat von soulshine22",p="654341
    ...Eine andere Irvine Welsh-Verfilmung gefiel mir da [highlight=yellow:c4642711ee]auch noch sehr gut[/highlight:c4642711ee], wenn auch schon [highlight=yellow:c4642711ee]ziemlich stark "drüber"[/highlight:c4642711ee]: The Acid House (allerdings ist der im Original [highlight=yellow:c4642711ee]schottische Dialekt echt sehr mühsam zu verstehen[/highlight:c4642711ee] ).
    Welsh, ein [highlight=yellow:c4642711ee]sehr bemerkenswerter Schriftsteller[/highlight:c4642711ee].
    [highlight=yellow:c4642711ee]Vier Feststellungen,[/highlight:c4642711ee] die ich nur bestätigen kann!

    Zitat Zitat von soulshine22",p="654385
    AUDITION: Nicht gerade ein Film den ich auf eine einsame Insel mitnehmen würde...
    ...da müsste man wohl schon leicht masochistisch veranlagt sein

    Zitat Zitat von soulshine22",p="654385
    Ein Film für @sleepwalker und mich :-)
    Wo Du Recht hast, hast Du Recht... ;-D

    ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------

    Ich leg noch einen drauf...

    Blue Velvet

    (USA 1986)

    Lynch erzählt eine relativ einfach gestrickte Kriminalgeschichte. Hinter dieser verbergen sich Abgründe, die einem vor Augen führen, dass wir alle in einer Welt leben – in bezug auf uns selbst, die wir uns nicht in einen guten und einen schlechten Teil aufspalten können, wie hinsichtlich einer Welt, die sich ebensowenig teilen lässt, auch wenn wir ständig versuchen, so zu tun, als ob alles „Böse“ einer anderen Welt entspringe. Lynchs „Blue Velvet“ ist der gelungene Versuch, das Schmutzige, Unreine, Kriminelle, Schuldige nicht außerhalb unser selbst zu suchen und zu finden, wie dies etwa in Sciencefiction oft geschieht, in denen „das Böse“ nicht nur anders aussieht, sondern auch Tausende von Lichtmeilen entfernt lebt und sich anschickt, „das Gute“ zu zerstören. Kyle MacLachlan spielt einen jungen Collegeboy, dem die Unschuld im Gesicht geschrieben steht, ebenso wie der Nachbarstochter Sandy (Laura Dern), deren Vater John Williams (George Dickerson), Detective bei der örtlichen Polizei im amerikanischen Kleinstädtchen Lumberton, Jeffrey aufsucht, als er vom Weg aus dem Krankenhaus, in das sein Vater mit einem Herzanfall eingeliefert wurde, ein mit einer Schere abgeschnittenes menschliches Ohr im Gras findet.

    Das Ohr – Jeffrey bringt es zu Williams, der ihm das Versprechen abnimmt, mit niemandem darüber zu reden, um die Ermittlungen nicht zu gefährden. Das Ohr – es wird nun zum Zeichen für Jeffreys selbstverschuldeten Eintritt in die Welt der Sünde. Die erste, die er begeht, lautet: Er bricht das Versprechen. Jeffrey ist neugierig, das Ohr reizt ihn, mehr zu erfahren, und mit Hilfe Sandys, die ein Gespräch ihres Vaters belauscht hat, geraten beide an die Nachtclubtänzerin Dorothy Vallens (Isabella Rossellini), schwarze Haare, schön, aber auch verletzlich, in deren Schrank sich Jeffrey versteckt. Wie ein Kinozuschauer beobachtet er durch die Schlitze des Kleiderschranks, wie sich der Psychopath Frank Booth (Dennis Hopper) über Dorothy hermacht. Nein, er vergewaltigt sie nicht einfach. Frank zieht aus einer Sauerstoffmaske irgendein Gas, eine Droge, Dorothy darf ihn nicht anschauen, ist ihm hörig, er schlägt sie, sie muss ihm alles zeigen, und erst dieser entsetzliche Kick im ganzen verschafft ihm Befriedigung. Lynch konstruiert diesen Frank zu einer der bösesten, ekelhaftesten, krankhaftesten und furchterregendsten Charaktere der Filmgeschichte. Frank ist zu irgendeiner „normalen“ Reaktion und Handlung offenbar nicht mehr fähig. Er bindet entweder alle an sich, die ihm in die Nähe kommen, oder stößt sie brutal ab, oder abwechselnd beides. Frank hält sich Dorothy als Objekt seiner kranken 5exualität, seines Sadismus. Er hat ihren Mann und ihr Kind entführt und hält beide bei einem seiner Marionetten, Ben (Dean Stockwell), gefangen.

    [size=-2:c4642711ee](Quelle Filmstarts)[/size:c4642711ee]

    Trailer:


  9. #58
    Avatar von Alek

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    1.709

    Re: Lieblingsfilme und so weiter...

    Lynch, Lost Highway

    Trainspotting unbedingt in OF angucken, der Schottische Dialekt kommt einfach grandios.

    Alex

  10. #59
    Avatar von soulshine22

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    Re: Lieblingsfilme und so weiter...

    Zitat Zitat von sleepwalker",p="654394
    Trailer:
    Schon allein das Lied "Blue Velvet" zu Beginn des Films ist super. Dazu diese Bilder von der perfekten "American Dream"-Siedlung, herrlich.

    David Lynch Filme sind einfach etwas ganz eigenes. The Straight Story gefiel mir auch sehr gut. Ein richtig "langsamer" Film der ganz wesentlich von seinen Bildern lebt. (z.B. sehr lange Aufnahmen von den weiten Kornfeldern des mittleren Westen)

    Mulholland Drive muss ich mir auch wieder mal ansehen.



    SG

  11. #60
    Avatar von tomsi

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    381

    Re: Lieblingsfilme und so weiter...

    Eine Variante von "Herr der Ringe" entdeckt.
    Naja, die Synchronisation ist speziell für Wiener zugeschnitten. :P


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