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Krebs erregende Chemikalien.....

Erstellt von Doc-Bryce, 28.06.2007, 15:46 Uhr · 3 Antworten · 831 Aufrufe

  1. #1
    Doc-Bryce
    Avatar von Doc-Bryce

    Krebs erregende Chemikalien.....

    in Asia-Würzsoßen.

    Rückstände in Würzsoßen
    Scharf und gefährlich
    Scharf wie Chili, süß wie Erdnuss, raffiniert wie Curry: Asiatische Soßen bringen neuen Pfiff in deutsche Küchen. Und Schadstoffe, leider. Die STIFTUNG WARENTEST hat 25 Würzsoßen untersucht. 18 Produkte sind stark belastet. Sie enthalten gefährliche Weichmacher. Bis zu 165 Mal mehr als erlaubt. Die Ursache liegt im Deckel der Schraubgläser. STIFTUNG WARENTEST online sagt, wie Sie die Gefahr entschärfen.
    Gefahr aus dem Deckel
    Weichmacher sind in unserer Umwelt allgegenwärtig. Vom Handgriff bis zur Lebensmittelverpackung, stecken sie überall dort, wo Kunststoffe weich und geschmeidig sind. Auch in Schraubdeckeln. Die Dichtung auf der Innenseite besteht bis zu 45 Prozent aus Weichmachern. Kommt sie mit fetthaltigen Lebensmitteln in Berührung, können sich Weichmacher lösen und in das Lebensmittel übergehen. Das ist langfristig eine Gefahr. Einige Weichmacher sind Gift für die Leber, andere stehen im Verdacht, Krebs zu erzeugen und die Fortpflanzung zu beeinträchtigen.
    Grenzwert 165fach überschritten
    Die STIFTUNG WARENTEST untersuchte 25 Würzsoßen aus Supermärkten, Kaufhäusern und Asialäden. Die Produkte kommen aus China, Indien, Malaysia, Taiwan und Thailand. 18 sind stark oder sehr stark belastet. Sie enthalten viel zu viel Weichmacher. Darunter die gesundheitsgefährdenden Stoffe DEHP, DINP, DIDP und DEHA. DINP beispielsweise schädigt die Leber. Die europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit EFSA schreibt deshalb einen strengen Grenzwert für DINP vor: 9 Milligramm pro Kilogramm Lebensmittel. Die Gelbe Currypaste von Aldi Nord enthält stolze 1 490 Milligramm DINP pro Kilogramm. 165-mal mehr als erlaubt. Dabei ist Aldi kein Einzelfall. Sieben weitere Würzsoßen sind stark oder sehr stark mit DINP belastet.
    Ein Teelöffel reicht
    Weichmacher wie DINP und DIDP werden auch in Europa oft eingesetzt. Am häufigsten produziert wurde bisher DEHP. Ein Weichmacher, der sich im Tierversuch als krebserzeugend und fruchtschädigend erwiesen hat. Die EU hat seine Verwendung für Kinderspielzeug im Herbst 2006 verboten. Das Bundesinstitut für Risikobewertung rät davon ab, DEHP im Kontakt mit fetten Lebensmitteln zu verwenden. Bei den Asia-Würzsoßen ist aber genau das der Fall. Die Tester fanden DEHP in sieben Produkten. Konzentration bis zu 1 070 Milligramm pro Kilogramm Würzpaste. Der EU-Grenzwert für DEHP liegt bei 3 Milligramm. Besonders stark belastet sind im Test die Lao Gan Ma Chilibohnenpaste, Ashoka Madras Curry Paste und das Aiduojiao Chiliöl. Ein Teelöffel dieses Chiliöls reicht und die maximale Tagesdosis an DEHP ist erreicht.
    Rezepturen geheim
    Die Industrie hangelt sich derweil von einem Weichmacher zum nächsten. Derzeit en vogue sind Esbo und Dinch. Sie gelten als unbedenklich. Sicher ist das nicht. Sicher ist nur: Auch diese Weichmacher sind fettlöslich und können in das Lebensmittel übergehen. In der Suree Chillipaste fanden die Tester 965 Milligramm Esbo. Dreimal mehr als der aktuelle Grenzwert erlaubt. Dass es anders geht, zeigen die sieben unbelasteten Produkte im Test. Darunter die Vitasia Wok Sauce von Lidl. Die unbelasteten Produkte enthalten gar keine Weichmacher. Vielleicht ein Zufall. Die Hersteller halten die Zusammensetzung ihrer Deckeldichtungen jedenfalls geheim.
    Ab 2008 verboten
    Dichtungen ohne Weichmacher waren bisher ein Flop. Soviel verraten die Anbieter dann doch. Die Gläser schlossen nicht luftdicht oder ließen sich – wenn sie schlossen – nicht mehr öffnen. Nun sind Alternativen gefragt. Der Druck auf die Anbieter wächst. Zumindest in Europa. Die Europäische Kommission hat bereits ein Verbot für belastete Deckelgläser beschlossen. Lebensmittel, die den Grenzwert überschreiten, dürften ab 1. Juni 2008 nicht mehr verkauft werden. Die Hersteller haben noch elf Monate Zeit, um einen Ausweg aus dem Dilemma zu finden. Feinschmecker sollten jetzt schon handeln. Die Tipps helfen dabei.

    Quelle: http://www.stiftung-warentest.de/onl...6/1550433.html
    und:
    http://onleben.t-online.de/c/11/53/05/38/11530538.html

  2.  
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  3. #2
    antibes
    Avatar von antibes

    Re: Krebs erregende Chemikalien.....

    danke DEguenni,
    ab heute wird die asiatische küche in meinem haushalt verboten. endlich noch eine stichhaltige begündung ;-D . das feine sösselchen gibt`s (gab`s) auch in unserer küche.]

    dein statement wird gerahmt und in der küche aufgehängt.
    danke, danke, danke,..........

  4. #3
    Avatar von Samuianer

    Registriert seit
    04.09.2003
    Beiträge
    17.303

    Re: Krebs erregende Chemikalien.....

    Industriell erzeugte, denaturierte "Lebens-mittel" waren mir schon immer suspekt und stehen bei mir, als Sondermuell gekennzeichnet, auf der roten Liste!

    Wer kochen kann, der braucht derlei Wuerz-Hilfen nicht wirklich.

    Abgesehen von den schaedlichen Stoffen, weiss der Geier wie und mit was das Zeug produziert wird!?

    Die meisten "Wuerzsossen" kommen auch nicht ohne Geschmacksverstaerker wie MSG - MonoSodiumGlutamt.

    Leider, leider ist der Gebrauch von Aromat und Wuerzsossen hier in T. sehr verbreitet, es gibt aber Alternativen, Curry-und Fischpasten nur vom Markt!

    Und soweit erhaeltlich, Doi Kham Produkte!

  5. #4
    big_cloud
    Avatar von big_cloud

    Re: Krebs erregende Chemikalien.....

    Yoo, und da hat Mann immer gesund gelebt sich von Frauen, Alkohol, Zigaretten und canzerogenen Substanzen im Essen ferngehalten..... und dann faellt man vom Balkon oder rennt vor nen LKW!

    Das Leben endet immer mit dem Tod!

    Gruss
    der
    Lothar aus Lembeck

    Seit 37 Jahren chemisch impraegniert

    Edit: Zitat von Paracelsus:
    „All Ding’ sind Gift und nichts ohn’ Gift; allein die Dosis macht, dass ein Ding kein Gift ist.“

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