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Klassik, Jazz, Punk, ...

Erstellt von rolf2, 19.07.2015, 01:02 Uhr · 39 Antworten · 2.506 Aufrufe

  1. #21
    Avatar von Khun Sung

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    Zitat Zitat von rolf2 Beitrag anzeigen
    Ich verstehe immer wieder nicht was an meinen Aussagen mißverständlich ist.
    Sehr richtig erkannt, du verstehst "immer wieder nicht".

    Glaubst du vielleicht, z.B. Chet Baker, Dizzy Gillespie, Stan Getz oder Stanley Clarke hätten eigene stilistische Wege gehen können, wenn es ihnen am musiktheoretischen Rüstzeug gefehlt hätte?

    Aber ich vergaß: "Ich unterscheide vieeleicht etwas härter ..."

  2.  
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  3. #22
    Avatar von clavigo

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    @Rolf, mit Deinem #97 hast Du ja vollkommen Recht. Der akademisch geschulte Miles Davis und der Autodidakt Hendrix waren beide absolute Fixsterne. Nur der perfekt improvisierende Autodidakt kommt irgendwann zu dem Punkt wo er sagt "Mann, ich möchte z.B. Bach verstehen. Könnte ich doch Musik lesen...!"

  4. #23
    Avatar von rolf2

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    Zitat Zitat von Khun Sung Beitrag anzeigen
    Sehr richtig erkannt, du verstehst "immer wieder nicht".

    Glaubst du vielleicht, z.B. Chet Baker, Dizzy Gillespie, Stan Getz oder Stanley Clarke hätten eigene stilistische Wege gehen können, wenn es ihnen am musiktheoretischen Rüstzeug gefehlt hätte?

    Aber ich vergaß: "Ich unterscheide vieeleicht etwas härter ..."
    Jetzt mal kurz und knackig für Nichtverstehen Wollende

    ich befürworte ganz klar eine klassische Ausbildung am Instrument. Musik ist wie eine Sprache, je mehr Wortschatz vorhanden ist desto differenzierter können komplexe Inhalte verstanden und wiedergegeben werden.

    manche Musiker verlieren aber ihre Kreativität während sie jahrelang Noten vom Blatt spielen. Ich hab genügend Keyboarder kennengelernt die nicht in der Lage waren frei ohne Blatt in einer Band zu spielen, obwohl technisches Können ausreichend vorhanden war.

  5. #24
    Avatar von rolf2

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    Zitat Zitat von clavigo Beitrag anzeigen
    Erkennt jemand hier den Widerspruch
    h.
    Da ist kein Widerspruch in meiner Aussage, man kann etwas persönlich mögen aber die aktuelle Relevanz braucht's dafür nicht, kann sogar völlig widersprüchlich sein.
    Klassik ist nunmal nicht zeitgenössisch und spielt auch ansonsten im Musikbusiness eine Nischenrolle.

  6. #25
    Avatar von rolf2

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    Zitat Zitat von clavigo Beitrag anzeigen
    @Rolf, mit Deinem #97 hast Du ja vollkommen Recht. Der akademisch geschulte Miles Davis und der Autodidakt Hendrix waren beide absolute Fixsterne. Nur der perfekt improvisierende Autodidakt kommt irgendwann zu dem Punkt wo er sagt "Mann, ich möchte z.B. Bach verstehen. Könnte ich doch Musik lesen...!"
    Da bin ich völlig bei Dir, ich mag gut ausgebildete Musiker lieber als z.B Punks die drei Akkorde Schrammeln können.

    Zappa z.b, Gentle Giant, Pink Floyd, King Crimson, Yes, Genesis alles Leute mit klassischer Ausbildung. Jon Lord von Deep Purple.

  7. #26
    Avatar von Khun Sung

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    Zitat Zitat von rolf2 Beitrag anzeigen
    Jetzt mal kurz und knackig für Nichtverstehen Wollende

    ich befürworte ganz klar eine klassische Ausbildung am Instrument. Musik ist wie eine Sprache, je mehr Wortschatz vorhanden ist desto differenzierter können komplexe Inhalte verstanden und wiedergegeben werden.

    manche Musiker verlieren aber ihre Kreativität während sie jahrelang Noten vom Blatt spielen. Ich hab genügend Keyboarder kennengelernt die nicht in der Lage waren frei ohne Blatt in einer Band zu spielen, obwohl technisches Können ausreichend vorhanden war.
    Endlich eine klare Aussage, mit der ich leben kann.

  8. #27
    Avatar von clavigo

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    Oh, ich mag zum Beispiel Punks die von der Aussage mitunter viel relevanter und creativer sind als manche Progrocker. Aber musik lesen können ist mitunter auchmal wie die Lingua Franca. Kommen Ende der 60iger leute wie Miroslav Vitous oder Ian Hammer in die USA, hervorragend geschulte Musiker mit wenig Englisch. Sie konnten aber gleich mit ihrem akademischen Wissen der Musik (natürlich auch beim Jammen) kommunizieren. Rolf, Du und ich können 'ne Tonleiter rauf- und runtersingen und spielen aber die Dramatik die z.B. in einer Partitur steckt erkennen wir nicht. Ehrlich, ich bewundere Leute denen dabei schon einer abgeht.....

  9. #28
    Avatar von Franky53

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    Zitat Zitat von rolf2 Beitrag anzeigen
    Franky, ich bin selbst Musiker, Bassist. Hab früher in Bands gespielt, Jazz, Freejazz, Rock, jazzrock.

    Ich mag mag auch klassische Musik, nicht jedoch Oper usw.
    Bei der Gelegenheit will ich mich mal korrigieren,ich meinte nicht.....du bist....sondern......kommsts so rueber....

  10. #29
    Avatar von Franky53

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    Zitat Zitat von wingman Beitrag anzeigen
    Nun, meine Meinung ist kurz und schmerzlos............Lass es sein. Ausser Ärger und Theater springt dabei nichts heraus. Was nutzt dir ein grosses Vermögen an das du nicht herankommst?
    Hast Recht,ich wollt e Oper nicht Theater. Aber jucken tuts mich schon.

  11. #30
    Avatar von waltee

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    Zitat Zitat von rolf2 Beitrag anzeigen
    Wer das mag soll damit glücklich werden, aber eine moderne Inszenierung einer alten Kunst ist deswegen noch lange nicht zeitgemäßer Protest an aktueller politischer Lage oder Zuständen, sondern ähnlich wie das Kabarett Kulisse für satte Bürger die
    mit Gegenwehr und Revolte längst abgeschlossen haben. Sie sind Bürger, Zahlen ihre Steuern und halten sich für kritisch. Zahnlose Tiger
    Wenn sie denn fair Steuern zahlen würden..., die haben sie bis zum Letzten optimiert indem sie alle Maschen nutzen (dürfen) und ausweichen in Steuerparadiese, z. B. den Kanton Schwyz.

    Die Oper steht aber in Zürich und wird v. a. subventioniert von den Steuerzahlern die keine Optimierungstricks anwenden können weil sie als Arbeitnehmer diese nicht haben. Trotzdem müssen sie einen unverhältnismässigen Obulus an die tote Kunst der Etablierten beitragen.

    Und was die Rhetorik betrifft, z. B. 'etablierte Machthaber' so ist diese heutzutage wieder notwendig um Verhältnisse klar zu stellen. Schon mal in Bayreuth gewesen?

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