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Ich bin kein Vegetarier

Erstellt von Jens, 24.05.2012, 23:37 Uhr · 282 Antworten · 16.864 Aufrufe

  1. #41
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Zitat Zitat von Antares Beitrag anzeigen
    Das Du mit deiner abstrusen Ethik die Tiere über oder zumindest gleich den Menschen stellst ist ja Forenweit bekannt. Das ist deine persönliche Sicht der Dinge und wird von der Majorität nicht nachvollzogen.


    M.
    Das beantwortet aber meine einfache schlichte Frage dennoch nicht. Also noch einmal die Frage:

    In Afrika sterben täglich hunderte Kinder an mangelhafter Ernährung und fehlender medizinischer Versorgung. (Deine eigene Aussage).

    Hierauf fragte ich warum dies so sei und Du gehst nicht auf die Frage ein sondern gibst lediglich ein abstruses Statement von Dir. Du stehst bereits laengst im Schach, weil nicht meine Ethik abstrus ist sondern Du lediglich den Gutmensch heuchelst, was ich natuerlich im weiteren Verlauf einer Plauserei beweisen werde. Du kannst Dich jetzt still und leise zurueckziehen und hoffen, dass Gras ueber die Sache waechst oder wir schauen gemeinsam hinter die Fassade, was fuer Dich aber nicht sonderlich gut aussehen wird.

    Also, erst einmal nur eine ganz simple Antwort auf die Frage warum nach Deier Meinung in Afrika taeglich hunderte Kinder an mangelhafter Ernaehrung und fehlender medizinischer Versorgung sterben. Du hast doch wohl diesbezueglich eine eigene Meinung? Zumindest in Bezug auf meine vermeintliche Ethik hast Du ja schon bereits eine. Okay, gebe zu, dass meine Ethik basislos in Frage zu stellen leichter faellt als auf fundamentale Probleme der hochgelobten Menschen einzugehen, net wahr?

  2.  
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  3. #42
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Zitat Zitat von Franky53 Beitrag anzeigen
    ach ja ,du würdest dein Leben opfern ,damit dein Hund weiterleben kann.
    Opfern ist ein eigenartiges Wort. Ich verstehe es als eine Aktion mit ungewissem Ergebnis. Ergo, ich wuerde wohl somit nichts opfern sondern lediglich einen Preis zahlen, wenn es eine Sache wirklich fuer mich wert ist. Das Leben meiner tierischen Schuetzlinge ist mir natuerlich weitaus mehr wert als Hong Kong Pfui in Guangzhou. Waere es nicht so, dann waere ich nicht hier in Bangkok und wuerde mich um die Tiere in Bangkholaem kuemmern sondern natuerlich in Guangzhou. Du siehst es aber im Prinzip genaus und hast Deine Prioritaeten entsprechend gesteckt. Lebst sicherlich ein geregeltes und gut versorgtes Leben in Amstetten ansttt fuer Deine Ideale Opfer in Form von intensiven Fuersorge der Menschen in Not zu erbringen. Es gibt so viele Muetter Theresa des Wortes aber so unendlich wenig der Taten. Wie leicht ist es doch ein verbaler Gutmensch zu sein. Kostet einen ja nicht viel und eine imposante Fassade ist doch schon was. Made in China. Aussen hui und innen pfui. Kennen wir doch und so unendlich menschlich.

    Vergiss nicht, dass jedes Mal wenn Du den Fernseher anschaltest oder Dich zum Mahle niederlaesst ein Mensch vorzeitig auf dieser Welt stirbt. Durch die Schuld anderer Menschen. Du bist also verrohrt, so wie ich, wenn Dich dies nicht belastet, lieber Franky. Mich belastet es nicht, weil es ausserhalb meiner Macht steht. Somit konzentriere ich mich auf das was in meiner Macht steht und was mir Freude bringt. Zum Beispiel schuldlose Tiere vor Aktionen schlechter Menschen in meiner Gegend zu schuetzen. Mich in die Schusslinie zu werfen wenn jemand auf meinen Hund schiesst ist nicht heroisch sondern idiotisch. Ergo, versuche ich im Vorfeld zu verhindern, dass es zu dieser Schusssituation ueberhaupt kommt bzw. kuemmere mich spaeter darum in aus meiner Sicht angemessener Weise, wenn es dazu gekommen sein sollte. Habe da verschiedene Moeglichkeiten, wobei Opferungen nicht vorgesehen sind. Wir sind doch hier nicht unter Deppen, Franky, sondern Menschen mit scharfem Verstand. Wie koennten wir es sonst bewerkstelligen, uns ueberhaupt hier einloggen zu koennen?

    Nun noch einmal die Frage, die Du noch nicht beanwortet hast.

    Ist der schlechteste Mensch immer noch besser als der beste Hund? Was meinst DU und warum?

  4. #43
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Zitat Zitat von jai po Beitrag anzeigen
    Viele Laien aber auch mache Tierfreunde glauben, weibliche Tiere werden sterilisiert, männliche kastriert. Das stimmt so nicht! Jedes männliche und jedes weibliche Tier kann sowohl sterilisiert als auch kastriert werden. Bei der .......... werden die Keimdrüsen entfernt, das heißt beim männlichen Tier die ....., beim weiblichen Tier die Eierstöcke. Bei der Sterilisation werden lediglich die Samen- bzw. die Eileiter durchtrennt und ein etwa ein Zentimeter langes Stück entfernt.
    Wir machen bei einer .......... auch die Gebärmutter raus, damit sinkt das Krebsrisiko rapide. Der Vorteil der .......... ist das z.b der Hund wird nicht mehr läufig,somit die Gefahr einer Gebermutterentzündung,Dauerläufigkeit und Krebs vermindert wird. Der Stress bei beiden Geschlechtern entfällt da weder der Rüde sucht noch die Hündin ständig will.Sie werden gelassener und konzentrieren sich wieder auf ihr Leben. Eine Sterilisation würde bedeuten...Hündin wird weiterhin läufig...steht unter Stress...es dient "lediglich"der Unfruchtbarkeit und nicht dem gesundheitlichen Aspekt.


    Ovariohysterektomie
    Ein Tier, egal ob maennlich oder weiblich, sollte immer nur kastriert werden, weil Sterilisation beim Tier weder Fisch noch Fleisch ist. Sterilisation ist in der Tat nur im Fall vom Mensch sinnvoll obwohl auch hier in manchen Faellen die .......... die bessere Option sein mag. Die Denkweise dem Tier nicht die Freude am Hoekern nehmen zu wollen und es deshalb lediglich nur zu sterilisieren ist schlichtweg nur eins. Menschlich deppert, wofuer es aber bekanntlich unendlich viele Beispiele gibt.

  5. #44
    Avatar von kcwknarf

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    Zitat Zitat von Franky53 Beitrag anzeigen
    ich denke jeder sollte das essen was er will ,was ich wehement verurteile ,sind die unwürdigen Haltungen ,und die brutalen Vorgehensweisen.
    übrigends der Satz mit der "Bereinigung" ist auch sehr bedenklich.
    Stimmt, man sollte es politisch korrekt formulieren: "Abschlachten der Menschheit". Denn mit dem Schlachten scheinen ja viele kein Problem zu haben.

  6. #45
    Avatar von kcwknarf

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    Zitat Zitat von Antares Beitrag anzeigen
    Das Du mit deiner abstrusen Ethik die Tiere über oder zumindest gleich den Menschen stellst ist ja Forenweit bekannt. Das ist deine persönliche Sicht der Dinge und wird von der Majorität nicht nachvollzogen.
    M.
    Das liegt aber nicht an der sehr positiven Einstellung Tramaicos, sondern eher an der sehr überheblichen Einstellung der Majorität. Es gibt KEINEN Grund, den menschen höher als ein Tier anzusiedeln, zumal der Mensch ja in der Tat nichts anderes als ein Tier ist. Vom wem stammt denn überhaupt die Differenzierung? Doch nicht von einem Delfin, sondern von Menschen. Da sollte dann wohl auch klar sein, welcher Grund hinter dieser Definition steht. Es gab auch mal Zeiten, da wurden Schwarze niederwertiger angesehen als Weiße. Auch das wurde von Weißen definiert und nicht von Schwarzen.

  7. #46
    Avatar von Volker M. aus HH.

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    Zitat Zitat von maphrao Beitrag anzeigen
    Gib mir die Lizenz und die notwendigen Hilfsmittel und ich erledige das mit grossem Vergnügen.
    Du wuerdest also Vergnuegen dabei empfinden andere Menschen zu toeten?
    Das ist das schoene an den Gutmenschen.
    Sie fuehren sich selbst ad absurdum. In dieser Kuerze ist das allerdings kaum zu toppen.
    Erstaunlicherweise bin ich mal mit der hiesigen Moderation einer Meinung. Dampfplauderei.

    Klarname und Adresse kann gerne fuer Agressionsankuedigungen nachgereicht werden.

  8. #47
    Avatar von kcwknarf

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    Zitat Zitat von Micha L Beitrag anzeigen
    Zweifellos.
    Aber mein Kommentar bezog sich auf die Ansicht, daß wer nicht schlachtet,
    kein Fleisch essen soll.
    Dann könnte man aber auch sagen: wer nicht selbst Energie erzeugt, sollte auch keinen Strom aus der Steckdose ziehen.
    Das ist meiner Ansicht ein zwar immer wieder gerne genommener Satz, der aber im Grunde falsch ist.
    Natürlich wäre es schön, wenn niemand mehr Fleisch essen würde (kommt ja eh bald), weil man dann auch den Markt verschwinden lassen würde.

    Nur sollte man dabei die Realitäten bedenken. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Viele Menschen können sich einfach nicht vorstellen, ohne ihr Schnitzel auszukommen und dass pflanzlich oder künstlich erzeugte Produkte mindestens genasuo gut schmecken können und bessere Nährstoffe haben.
    Es dauert ja auch lange, bis sich Raucher an eZigaretten gewöhnt haben (über 10 Jahre) und auch da gibt es immer noch einige Aus-Prinzip-Boykotteure.

    Man braucht halt lange Überzeugungsarbeit und ein großes Angebot an guten Alternativen.
    Es hilft halt wenig, wenn immer nur einige Menschen auf Fleisch verzichten. Das spürt der Markt kaum. Es braucht grundsätzliche Veränderungen, langsam aber sicher. Und fü die Tiere ist es besser, sich an deren Entwicklung zu beteiligen als nur privat Vegetarier zu sein (was natürlich trotzdem vorbildhaft ist)

  9. #48
    Avatar von kcwknarf

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    Zitat Zitat von Yogi Beitrag anzeigen
    Schlicht und einfach, das Aufwachsen in einer anderen Hemisphäre mit einer anderen Grundeinstellung.
    Genauso ist es. Gerade als Eltern kann man sehr viel tun, damit der Nachwuchs besser mit seiner Umwelt umgeht. Und ich sehe, wie das wirkt. Ich zeige meiner Tochter, dass z.B. Schnecken im Garten und an der Hauswand nicht "Schmutziges" sind, was man wegputzt, sondern liebevolle Geschöpfe, die bewundernswerte Eigenschaften haben und von einer wunderbaren Eleganz sind. Und ich war begeistert, als sie unsere Haushälterin anbrüllte, als sie versuchen wollte, die Schebcken mit einem Besen von der Mauer zu holen.

    Oder ich zeige ihr, wie man Fliegen, Mücken, Ameisen und Wespen aus dem Swimming Pool nach außen befördert, so dass sie nicht ertrinken. Der Respekt vor Tieren und der Natur fängt nämlich schon bei den kleinsten Tierchen an. Das ist ja leider in Europa mit ihrer Fliegenklatschen-Philosophie nicht sehr ausgeprägt. Wie soll man Respekt vor Hühnern oder Hunden bekommen, wenn man meint, man könne Fliegen einfach so wegklastschen, nur weil die einen nerven?

    Auch sage ich ihr immer: "Feed the fish but don't eat the fish".
    Und wie erfreut war ich gestern, als meine Schwägerin einen Fisch im Restaurant bestellte und meine Tochter ihr diesen Satz an den Kopf warf. Das sind so die kleinen Hoffnungsschimmer bei mir. Ich hoffe nur, dass sie sich diese Sicht der Dinge ihr Leben lang bewahrt, so wie ich es auch tue.

  10. #49
    Avatar von kcwknarf

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    Zitat Zitat von Hermann2 Beitrag anzeigen
    Täglich sterben 24.000 Menschen (hauptsächlich Kinder!) an Hunger und Mangelernährung! Also etwa alle 3 Sekunden!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    Wo ist der Unterschied zwischen unseren Hendl-Fabriken, Legebatterie-Eiern, Turbo-Milchkühen und den dort. Hunden?
    Das ist auch wieder so ein dämlicher Vergleich.
    Werden die Kinder in Gefängnissen gehalten und später gegessen?
    oder umgekehrt: sterben die Hühner und Kühe dort an Hunger?

    Es sterben sicherlich noch mehr Tiere täglich an Hunger als diese 24000 Menschen.
    Übrigens ist das auch durchaus ein natürlicher Prozeß. Der Mensch hat sich ja seiner natürlichen tierischen Feinde entledigt. Sonst würde ja täglich eine große Anzahl von Menschen gefressen werden. Dadurch ergab sich aber eine unnatürliche Überzahl von Menschen, die eben nicht mehr genug Nahrung finden oder durch Krankheiten auf ein gesundes Maß reduziert werden.

    Rein nüchtern betrachtet kann man sich eher fragen: was ist besser? Verhungern oder gefressen zu werden? Oder auch: in Todeszellen einzugehen, bzw. brutal geschlachtet zu werden oder in Freiheit zu verhungern?

    Es wird Zeit, künstliche Nahrung zu schaffen. Denn das löst beide Probleme: die Hungersnot bei Kindern und das Schlachten von Tieren. Aber dagegen richten sich ja auch wieder einige Pappnasen, die diese einzig wahre Löung nicht für richtig halten, weil sie ihr Steak vom echten Rind wollen. Tja, und das eben auf Kosten der Tiere UND dem Hunger von Kindern in der 3.Welt.

    Allerdings würde sich das natürliche Problem der Menschenanzahl nicht lösen. Auch dafür müsste man gute Löungen finden, damit die Natur nicht zurückschlägt: z.B. Eigenregulierung oder Verlagerung einiger Menschen auf andere Planeten.

  11. #50
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Zitat Zitat von kcwknarf Beitrag anzeigen
    Allerdings würde sich das natürliche Problem der Menschenanzahl nicht lösen. Auch dafür müsste man gute Löungen finden, damit die Natur nicht zurückschlägt: z.B. Eigenregulierung oder Verlagerung einiger Menschen auf andere Planeten.
    Das beste und gluecklichste Lebewesen ist das, das gar nicht erst geboren wurde.

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