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Ich bin kein Vegetarier

Erstellt von Jens, 24.05.2012, 23:37 Uhr · 282 Antworten · 16.819 Aufrufe

  1. #121
    Avatar von rolf2

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    Zitat Zitat von Waitong Beitrag anzeigen
    Das sehe ich auch so. Nicht nur ich behaupte, der Mensch hat die Plicht sich um die Schoepfung zu kuemmern.

    Ich komme zwar erst jetzt dazu mir dieser Verantwortung ganz bewusst zu werden und mehr zu tun, um das Leben

    in seinem ganzen Umfang zu begreifen. Die Einschraenkung meines Fleischkonsums ist nur ein bescheidener Beitrag.

    Es ist aber sehr nuetzlich in meinen Augen...

    wer postuliert, wer formuliert diese Thesen für wen?

    der Schöpfung ist es herzlich egal wer sich um wen kümmert, es zählt einzig und allein das sich kümmern um die eigene Art, um das eigene Fortbestehen, der ganze Glaubenskrimskrams und die Religionen sind doch nichts weiter als ein Verhaltenskodex und Manipulation um unserer Existenz zu erklären und zu vereinfachen im gegenseitigen Auskommen untereinander und zur Gruppenkonfirmierung.

    ob Du Deinen Fleischkonsum einschränkst oder ein Heranwachsender in China einen Hund zu Tode quälst ist der Schöfung herzlich egal, nur Dir nicht, und nicht dem Chinamann, beide werden danach weder den Himmel noch die Hölle im Jenseits zu erwarten haben.

    Es ist auch kein wirklich wesentlicher Aspekt was beide tun um die Welt jeweils zu verbessern oder zu verschlechtern, es ist am Ende nur das was jeder glaubt tun zu müssen, und je nach Betrachtunswinkel und Verständnis kommen da jeweils ganz andere Sachen bei raus.

  2.  
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  3. #122
    Avatar von rolf2

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    Zitat Zitat von Waitong Beitrag anzeigen
    Je hoeher ich das Leben anderer Menschen und mein Leben schaetze, desto sorgsamer gehe ich mit dem Leben um.

    Je mehr wir das Leben schaetzen und bewahren desto besser fuer uns alle...
    aber nicht unbedingt besser für die Ökosysteme dieses Planeten, nicht besser für die Gorillas, Flippers und Heringe, macht aber nichts ist im Prinzip egal, die Schöpfung wirds schon richten.

    Ist es tatsächlich besser das Leben an sich (und damit meine ich den Menschen) zu bewahren, Millionen und weitere Milliarden, ist das wirklich richtig?

  4. #123
    Avatar von Waitong

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    Zitat Zitat von rolf2 Beitrag anzeigen
    wer postuliert, wer formuliert diese Thesen für wen?
    Fuer mich und die Menschen meines Glaubens ist es in der Bibel formuliert (1.Mose).

    Es wurde fuer uns alle aufgeschrieben und weiter verbreitet.

    Wenn ich schreibe fuer uns alle meine ich alle die das 'wahre LEBEN' ergreifen wollen.

    Auch wenn man sich nicht von den Bibeltexten inspirieren laesst, sollte es einem Menschen

    klar sein, wenn wir die Schoepfung (Natur) zerstoeren werden wir uns auch vernichten.

    Wir (auch ich) wollen Leben !

    Wir wollen und muessen uns um die Schoepfung kuemmern, weil andere Zeitgenossen sie zerstoeren...

  5. #124
    Avatar von rolf2

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    Wink

    Zitat Zitat von Waitong Beitrag anzeigen
    Fuer mich und die Menschen meines Glaubens ist es in der Bibel formuliert (1.Mose).

    Es wurde fuer uns alle aufgeschrieben und weiter verbreitet.

    Wenn ich schreibe fuer uns alle meine ich alle die das 'wahre LEBEN' ergreifen wollen.

    Auch wenn man sich nicht von den Bibeltexten inspirieren laesst, sollte es einem Menschen

    klar sein, wenn wir die Schoepfung (Natur) zerstoeren werden wir uns auch vernichten.

    Wir (auch ich) wollen Leben !

    Wir wollen und muessen uns um die Schoepfung kuemmern, weil andere Zeitgenossen sie zerstoeren...
    oki Waitong,


    1. das geschriebene Wort ist zunächst mal etwas für Leute die lesen können, also nicht etwa für "Alle", menschheitsgeschichtlich nur eine
    weitere Glaubensrichtung und auf den gesamten Zeitraum der Menschheit betrachtet unwesentlich, halt ein Mythos wie so viele andere vorher auch

    2.das "wahre Leben" damit meinst Du wohl irgendwas spirituelles? möglicherweise findet das nach dem Tode statt?
    das ist der Bereich Märchen und Mythen, will und kann ich Dir nicht nehmen, seis drum

    3. wir schaffen es höchstens unsere Lebensgrundlagen zu zerstören, na und? das ist der Schöpfung oder besser gesagt diesem lebenden System der Erde grade recht um wieder anderes Leben zu entwerfen

    4. klar wollen wir leben und das bedeutet Fortpflanzung da wir unseren Trieben folgen

    5. andere Zeitgenossen zerstören die Erde ? ja klar....555. es sind immer die jeweils Anderen!!!!!

    Du vergisst dabei Du bist einer von ein paar Milliarden, jeder Einzelne ist in der Masse zuviel, jeder Einzelne verbraucht Resourcen, hinterlässt Abfälle, der eine mehr der andere weniger, die Masse machts, und falls Du keine Kinder hast, dafür hat ein anderer 5, unterm Strich werden wir mehr und mehr und verdrängen und töten andere Arten, bewusst oder unbewusst, mit Freude oder Apathie,
    und da hilft kein Gott und kein Gebet, denn irgendwas hat diese Mechanismen uns mitgegeben und es sind nur wir die das bedauern können, alle anderen Arten sterben einfach aus, jedes Tierchen für sich, im letzten Moment ein Klagelaut, das wars.

    Was ich niemals begreifen werde ist das erwachsene Menschen die das tägliche "Leiden und Sterben" in so unendlich vielen Variationen
    täglich miterleben können, von einem allwissenden Schöpfer dieser doch arg perversen Welt sprechen können und ihm dafür auch noch danken, ja prost Mahlzeit,555

    der größte Witz ist doch den Menschen als angebliches Highlight dieses Schöpfers zu sehen und nicht etwa die gesamte Natur, naja lassen wir das lieber

  6. #125
    Avatar von Joerg_N

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    5 Millarden Jahre überlebte der "fitteste"

    das zertstören wir gerade selber - siehe OP bei einem 90 jährigen,

    mit der Unterstützung von Hungernden in , z.B. Afrika, handeln wir wider der Natur,

    auch wenn es natürlich hart klingt - aber natürlich zerstören wir auch selbst unsere Lebensgrundlage,
    vielleicht nicht direkt unsere - aber die der Nachkommenden

  7. #126
    Avatar von rolf2

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    Zitat Zitat von Joerg_N Beitrag anzeigen
    5 Millarden Jahre überlebte der "fitteste"


    mit der Unterstützung von Hungernden in , z.B. Afrika, handeln wir wider der Natur,

    auch wenn es natürlich hart klingt - aber natürlich zerstören wir auch selbst unsere Lebensgrundlage,
    vielleicht nicht direkt unsere - aber die der Nachkommenden


    ganz im Gegenteil, so funktioniert das Prinzip der Natur, der Mensch ist ein soziales Wesen asugerüstet mit Emphatie, das hat uns viele
    Vorteile im Überleben geschaffen, im Endeffekt bedeutet diese Fähigkeit jedoch unseren Untergang, weil wir eben Mitleid kennen, das heißt................


    Moment mal............

    schauen wir doch mal wieviel Mitleid und Emphatie der Mensch kennt wenn es um die letzten Süßwasserreserven geht, in der Tat die
    Evolution des Menschen geht vielleicht doch noch erheblich länger, wer weiß,5555


  8. #127
    Avatar von huahin

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    Zitat Zitat von rolf2 Beitrag anzeigen
    .....Du kennst wahrscheinlich Narziss und Goldmund von Hesse, also wer bist Du von den Beiden?
    Ich glaube, da überforderst du Dramaico. Er kennt nur seine eigene 'Philosophie'.

  9. #128
    Avatar von Waitong

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    Zitat Zitat von rolf2 Beitrag anzeigen
    ...wir schaffen es höchstens unsere Lebensgrundlagen zu zerstören, na und?

    Einen schoenen guten Morgen - dir und allen Lesern .


    Habe gerade einen Spaziergang durch unseren Garten (Park) in Bangkok gemacht. Es ist fuer uns eine Quelle der Freude.

    Wenn ich bedenke wie andere Zeitgenossen hausen, obwohl sie mit wenig Aufwand es auch schoen haben koennten,

    dann frage ich mich schon - warum tun sie nichts dafuer.


    Es duerfte sicherlich mit oben zitierter Einstellung zusammenhaengen.


    Wir sind GOTT fuer jeden Tag in unserem 'kleinen Paradies' dankbar.

    So - jetzt setze ich mich wieder bei einem Kaennchen Sen-Cha-Tee in den Park und beobachte die Schoepfung...

  10. #129
    Avatar von x-pat

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    Ob Buddhist, Christ, Muslim oder Schamane, es gibt immer die berühmten Lithmustest-Fragen, an denen man den charakterlichen und spirituellen Entwicklungsstand eines Menschen ablesen kann. Dazu gehören: (a) ist man mit sich selbst im Reinen, (b) hat man eine Lebensperspektive die über Geld, Geltung, Spaß und Konsum hinausgehen, (c) wie behandelt man die von denen man nichts zu erwarten hat, (d) respektiert man das Leben und die Rechte anderer, und (e) wie weit geht die Einsicht in das Transzendente? Davon haben mindestens (c) und (d) etwas mit dem Respekt vor anderen Lebewesen, dem Schutz der Tiere und der Umwelt, und mit Vegetarismus zu tun. Vielleicht können wir mit diesem Gedanken die weit auseinandergehenden Meinungen wieder etwas näher zusammenbringen.

    Cheers, X-pat

  11. #130
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Zitat Zitat von rolf2 Beitrag anzeigen
    was wäre, wenn man das einfach akzeptiert und nicht versucht zu verbessern zu korrigieren zu bewerten?
    Akzeptanz ist nicht notwendig, Toleranz reicht bereits. Dies Essenz der buddhistischen Lehre.

    ist der buddhistische Weg nicht einfach nur eine andere Art den Schmerz zu umgehen ihn nicht zu spüren?
    Ja, es ist die Lehre gegen den Schmerz unempfindlich zu werde, da die Realitaet des Schmerzes nicht ausgemerzt werden kann. Nimm es wie es ist, wenn Du es nicht aendern kannst.

    was einhergeht mit Nichtakzeptanz Glück und Sättigung und primitiven guten Gefühle wie ........, Nachhausekommen, das Lachen meiner Kinder, das Schwanzwedeln Deiner Hunde.
    Glueck, Liebe etc. ist schnell vergaenglich und je staerker ich anhafte so groesser ist der Trennungsschmerz. Ergo ist die logische Konsequenz sich nicht zu stark selbst positivistem Erlebnissen anzuhaengen sondern lieber nur zu lieben anstatt immens zu lieben. Ich liebe meine Partner ueber alles. Was ist, wenn Du dieses Partnerin auf einmal von heute auf morgen verlierst? Nein, nicht den Teufel an die Wand und weder zu pessimitisch noch zu optimistisch zu sein. Einfach nur simple Zufriendenheit mit sich, seinem Dasein und seiner Umwelt, egal was da auch kommen mag.

    Warum in alles in der Welt sollte ich mir eine hübsche 5exy junge Frau als Gerippe vorstellen um nur ja keinene Wunsch nach Vereinigung mit ihr zu empfinden wenn ich mir dieses Gefühl doch holen kann, bereits erlebe? und herrjeh das ist Natur, das was das Leben will!!!!

    klar ist alles vergänglich, aber doch nicht in genau diesem Moment den ich leben kann, sondern nur im nächsten Moment

    warum sollte man das nicht einfach akzeptieren, alles ist vergänglich!!!! so what, wo ist das Leid dann wenn ich mir dieser Tatsache bewusst bin und es annehme?
    Wir haben weder Einfluss auf das Gestern noch das Morgen sondern ja, das Jetzt ist entscheidend. Das gemaessigte Jetzt. Nicht zuviel Freude, nicht zuviel Ungemach. Einfach nur eine Gefuehlswelt dazwischen. Eine ausgewogene Harmonie. Sich nicht ueber die Fehler von gestern aergern, aber auch nicht darauf hoffen oder bauen, dass morgen alles besser ist. Es kommt sowieso so wie es kommt. Positiv oder negativ. Wir wissen es nicht, sondern lassen es einfach mit Ausgeglichenheit auf uns zukommen. Ohne Hoffnung aber auch ohne Furcht. Weder Optimist noch Pessismist. Leben ist Leid, durch diese staendige Ungewissheit, aber wir wollen uns ja vom Leid befreien. Wir wissen, dass es im Leben nicht nur freudvolle Augenblicke gibt, denn Freude wird immer und staendig durch Ungemach bedroht. Unfall, Krankheit, Verlust der grossen Liebe. Umstaende, die uns grossen Schmerz bereiten koennen. Jeder wird sicherlich wissen was Leid ist. Dieses Leid auszumerzen ein Dasein in Neutralitaet und staendiger Harmonie zu erreichen, darum geht es. Das Leben ist weder schoen noch schlecht, sondern es ist wie es ist. Diese Berg- und Talfahrten aus positiven und negativen Erlebnissen gilt es auszugleichen. Die Weisheit "auf Freud folgt Leid" kommt nicht mehr zum Tragen. Das Leben ist kein Leid mehr. Wer kann von sich behaupten nie zu leiden? Ich kann es (noch) nicht, also arbeite ich daran und versuche somit weder zu lieben noch zu hassen, da beides antagonistische Extreme sind, wobei das eine nicht ohne das andere sein kann. Somit gilt es die neutrale Mitte dazwischen anzustreben, um eben dem emotionalen Berg- und Talfahrten zu entkommen. Ansich nichts aufregendes, sondern logische Konsequenz bei Einschaltung des Verstandes. Absolut nichts geheimnisvolles oder mystisches sondern sich rein von Vernunft leiten lassen, von seinem eigenen gesunden Menschenverstand der die Emotionen kontrolliert und nicht umgekehrt.

    Du kennst wahrscheinlich Narziss und Goldmund von Hesse, also wer bist Du von den Beiden?
    Mit der Thematik wurde ich schon einmal konfrontiert und hatte mich damit kurzfristig beschaeftigt, aber es ist ohne Bedeutung fuer mich, da ich weder Herr Hesse bin noch Narziss noch Goldmund sondern Richard Hall alias Tramaico. Sag Rolf, bist Du? Tramaico oder Waitong? Macht solch eine Frage Sinn? Warum sollte man irgendwelchen von anderen Menschen vorgezeichneten Idealen entsprechen als eigenstaediges Individuum? Manchmal habe ich das Gefuehl, dass es dem Grossteil der Menschen an Eigenstaendigkeit fehlt. Sie brauchen Helden, Ideale, denen sie nacheifern und die sie kopieren koennen? Beruht dieses auf Unsicherheit, mangelndem Selbstwertgefuehl, auf Zweifel an den eigenen Faehigkeiten, auf mangelnder eigener Phantasie. Aber der Buddha hat doch gesagt,... wobei dann im Dunklen bleibt warum es eigentlich gesagt macht und ob diese angeblichen Worte nun fuer einen Sinn machen oder nicht.

    Immer wieder werden in Diskussionen Dritte zitiert und als Argumentationsbasis herangezogen. Schau, Herr Hesse ist fuer mich genausowenig von Relevanz wie ich fuer ihn. Wie stammen aus vollig anderen Generationen. Als Herr Hesse starb, war ich gerade mal 1,5 Jahre alt und hatte in Brasilien gelebt. Fuer mich ist wesentlicher was meine Frau zu mir sagt als was Herr Hesse in seinen Werken schrieb. Kannte Herr Hesse Bangkok, Bangkholaem hat er auch Strassentiere versorgt? Herr Hesse hat und musste sein Leben leben so wie ich auch. Gehe mal davon aus, dass er versuchte das Beste daraus zu machen, so wie ich auch. Vielleicht sind da noch mehr Parallelen. Wenn ja, gut, wenn nicht, auch gut.

    Manchmal habe ich das Gefuehl, dass Bildung auch schaedigend sein kann weil die Gefahrt besteht die eigene Kreativitaet leidet. "Grosse" Worte von "grossen" Leuten sollten bestenfalls als Basis fuer eigene Denkarbeit bieten, inspirieren und nicht diktieren bis hin zur Verleugnung des eigenen Ichs.

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