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Ich bin kein Vegetarier

Erstellt von Jens, 24.05.2012, 23:37 Uhr · 282 Antworten · 16.821 Aufrufe

  1. #91
    Avatar von Micha

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    Von Luft und Liebe allein kann niemand leben. Unzählige vernünftige Menschen wissen das und handeln danach.
    Wie ist es denn im Tierreich? Der Adler und viele andere edle Tierarten sterben in immer mehr Gebieten der Erde aus. Die Ratten vermehren sich dagegen immer und überall.

  2.  
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  3. #92
    Avatar von Waitong

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    Zitat Zitat von Micha Beitrag anzeigen
    Von Luft und Liebe allein kann niemand leben.
    Kommt auf die Definition von Liebe an.

    Die Vorstellungen gehen da sehr weit auseinander...

  4. #93
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Zitat Zitat von Waitong Beitrag anzeigen
    Leben ist Liebe.

    Liebe ist Leben.

    Leben ist Hoffnung.

    Fehlt Liebe und Hoffnung - ist Leben Leid.
    Auf Leben folgt Tod.

    Liebe macht anfaellig fuer Leid.

    Hoffnung ist die Basis fuer Enttaeuschung.

    Liebe und Hoffnung funktionieren nur, wenn sie erfuellt werden sonst sind sie schnell der Anfang von Leid.

    Sogar fuer Jesus Christus war sein kurzes Leben Leid. Trotz aller Liebe und Hoffnung.

    Leben ist solange noch Leid, wie auf Beerdigungen noch getrauert wird und es noch Traenen gibt.

  5. #94
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Zitat Zitat von Waitong Beitrag anzeigen
    Kommt auf die Definition von Liebe an.

    Die Vorstellungen gehen da sehr weit auseinander...
    Fuer afrikanische Hungerkinder besteht die Vorstellung von Liebe sicherlich in Wasser und Brot.

  6. #95
    Avatar von Waitong

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    Naja, es steht und faellt im Leben alles mit der inneren Einstellung.

    Das schreibsel ich nicht eben mal so dahin; haette ich keinerlei Hoffnung

    mehr gehabt waere mein Leben wahrscheinlich nur noch Leid.

    'Was waere wenn', ist nicht mehr meine Denkart.

    Was muss ich tun, damit es vernuenftig weiter geht ist die Art wie ich nun denke und lebe.

    Dazu musste ich natuerlich einiges aufgeben...

  7. #96
    Avatar von x-pat

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    Zitat Zitat von Waitong Beitrag anzeigen
    Leben ist Liebe. Liebe ist Leben. Leben ist Hoffnung. Fehlt Liebe und Hoffnung - ist Leben Leid.
    Tja, da muss ich Waitong ausnahmsweise mal zustimmen. Gleichzeitig sprechen wir damit auch einen problematischen, bzw. etwas schwierigeren Aspekt des Buddhismus an, denn das Leben ist ja nicht nur Leid sondern auch eine Chance, vor allem (im Verständnis des Buddhismus) sich vom Leid zu befreien. Möglicherweise beantwortet das auch folgende Frage:

    Zitat Zitat von Tramaico Beitrag anzeigen
    Sage mir aber mal, mit welchem Recht entscheiden Menschen eigentlich ueber das Schicksal von anderen, in dem sie Kinder in die Welt setzen?
    Abgesehen davon, dass es nicht wirklich praktisch ist Neugeborenen vor ihrer Geburt zu fragen, ob sie denn Lust hätten ein Teil der Familie zu werden, muss man sehen dass die meisten Menschen -wenn man sie fragt- die eigene Existenz ihrer Nicht-Existenz vorziehen. Das Leben ist daher ein Geschenk und damit ist es auch schon gerechtfertigt. Das Andere über unser Schicksal entscheiden ist auch eine falsche Ansicht, zumindest in der Sichtweise des Buddhismus, denn die Gründe für eine Wiedergeburt als Mensch sind ja durch das Karma bestimmt. Viele Buddhisten glauben, dass unsere eigene Anhaftung an das Leben zur Wiedergeburt führt.

    Zitat Zitat von Tramaico Beitrag anzeigen
    Niemand wird gefragt, ob er ueberhaupt geboren moechte sondern andere entscheiden darueber. [...] Ist das nicht sehr egoistisch?
    Ich halte das nicht für egoistisch, ganz im Gegenteil. Ich kann mir nur wenige Tätigkeiten im Leben vorstellen die weniger egoistisch sind als Kindererziehung. Zumindest ist das bei Eltern so, die ihren Elternjob ernst nehmen. Die eigenen Ressourcen werden ja zum Wohl eines anderen (der Kinder) eingesetzt. Es ist vermutlich die älteste Methode der Uneigennützigkeit.

    Zitat Zitat von Tramaico Beitrag anzeigen
    Ist es nicht erstaunlich wie ich, im Grunde der vermeintliche Menschenhasser darauf aus bin, Leid von anderen zu vermeiden, waehrend Du und andere nach Rechtfertigungen suchen Leid anderen bescheren zu koennen. [...] Wer leben schenkt, schenkt somit Leid. Was fuer eine Resourcenverschwendung wo es doch soviele bereits Leidende gibt.
    Nein, das ist ein wenig verdreht. Auch im Buddhismus wird das Leben sehr hoch geschätzt und gerade aus diesem Grund steht die Nicht-Töten Regel an der ersten Stelle. Außerdem hat der Buddha den großen Wert eines Menschenlebens besonders betont. Im Gegensatz zu den Tieren, die aufgrund des fehlenden Verstandes ihr Karma durch passives Leiden lediglich "abarbeiten" können, hat der Mensch die Möglichkeit sich durch eigene Erkenntnis der Erleuchtung zu nähern. Daraus würde folgen, dass das Leben eines Menschens wertvoller ist als das Leben eines Tieres.

    Cheers, X-pat

  8. #97
    Avatar von rolf2

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    hochtrabendes Blabla Jungs,


    die Wirklichkeit sieht so aus das der 5extrieb alles beherrscht und daraus nunmal Kinder entstehen, die paar Wenigen die versuchen diesen Trieb zu verstehen und zu beherrschen werden das aller Wahrscheinlichkeit erst im fortgeschrittenen Alter tun, wenn die Libido nachlässt

    ich bezweifele das der Mensch aus Vernunft heraus handelt, seine Handlungen sind triebgesteuert, die Vernunft versucht nur zu begründen was der Mensch jeweils für richtig hält und ist außerdem ständiger Anpassung unterworfen.

    Die Vernunft ist ja nicht plopp! vom Himmel gefallen und für jeden Menschen gleichmäßig verfügbar und genormt, das was wir Verunft nennen ist das Ergebnis von Try and Error, praktisch oder auch nur gedanklich vollzogen. Immer aber limitiert durch die jeweilige persönliche Entwicklung und Erfahrung.

  9. #98
    Avatar von waltee

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    Zitat Zitat von RAR Beitrag anzeigen
    Zur Entlastung der Umwelt würde es beitragen wenn Sie kleine Negerkinder fressen würden - doch das werden Sie sicher nie begreifen....
    Wie ich am Beispiel Thailands erfahren konnte führt Wohlstand zu kleineren Familien. Es braucht nicht mehr 10 Kinder in der Hoffnung dass einige überleben und eins so erfolgreich ist um die Eltern im Alter zu unterstützen.

    Aber das werden sie nie begreifen.

    PS: X-pat, deine Lebenshaltung beeindruckt mich und deckt sich mit meiner Einstellung, z. B. bzgl. verdrehtem Buddishmus.

  10. #99
    Avatar von rolf2

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    Zitat Zitat von waltee Beitrag anzeigen

    PS: X-pat, deine Lebenshaltung beeindruckt mich und deckt sich mit meiner Einstellung, z. B. bzgl. verdrehtem Buddishmus.

    Leben ist Leiden? Definitionssache und nur dann erklärbar wenn man diesem Leben etwas besseres entgegenzusetzen hat als Vergleich, aber was ist diese Vergleichsthese? auch nur Gedanken eines Menschen, in diesem Falle Buddhas

    Geht man jedoch von einem "Nichts" und "Sinnlosigkeit menschlicher Existenz" aus, kann man durchaus mehr Freude an diesem nämlich einzigen Leben erfahren, vor mir war nichts und nach mir ist nichts, was zählt ist ausschließlich dieses Leben, und meine Einstellung dazu.

  11. #100
    Avatar von rolf2

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    Zitat Zitat von Micha Beitrag anzeigen
    Von Luft und Liebe allein kann niemand leben. Unzählige vernünftige Menschen wissen das und handeln danach.
    Wie ist es denn im Tierreich? Der Adler und viele andere edle Tierarten sterben in immer mehr Gebieten der Erde aus. Die Ratten vermehren sich dagegen immer und überall.
    das hat die Evolution eben so eingerichtet das Beutetiere sich durch einen höhere Geburtenrate vermehren, der Adler hat wenige natürliche Feinde, also vermehrt er sich langsamer, was zur Folge hat, das seine Anpassungsfähigkeit an sich im Moment rasant verändernde Umweltbedingungen nicht hinterherkommt, dieses Prinzip hat für den Adler Jahrtausende gut funktioniert und wird auch weiterhin gut funktionieren.

    Der Adler bleibt dabei möglicherweise auf der Strecke, genauso wie wir, die Natur probiert und verwirft, nichts mehr und nichts weniger, die Prinzipien bleiben jedoch gültig.

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