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Was habt Ihr denn heute für Musik gehört?

Erstellt von Tana, 23.06.2006, 20:37 Uhr · 17.620 Antworten · 920.072 Aufrufe

  1. #17471
    Avatar von clavigo

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    Nö, virtueller Namensvetter. Ich war zwar nur "begleitender" aber trotzdem begeisterter Mod. Für Mods waren Purple Hearts die Droge der Wahl, eigentlich eine "Hausfrauendroge" bekannt gemacht durch "Mothers Little Helper" von den Stones

    Ich meine absoluter Wahnsinn! Ein Aufputschmittel kombiniert mit einem Schlafmittel!

  2.  
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  3. #17472
    Avatar von clavigo

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    Zitat Zitat von benni Beitrag anzeigen
    falsch, bin in einigen, nicht allzu vielen, Jahren 60. Die 70er waren meine Jugend. Und die waren extrem klasse und extrem frei. WGs, Frauen, "Rauschgift", Castaneda, Autostoppen, Gitarren, Bongos, oft Richtung Südost, Monate am Strand in Höhlen und so.
    Wow, ich schick dir 'ne karte zum 60sten. Bleib' gesund.

  4. #17473
    Avatar von benni

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    Zitat Zitat von clavigo Beitrag anzeigen
    Wow, ich schick dir 'ne karte zum 60sten. Bleib' gesund.
    Danke, mache Sport seit meiner Kindheit, frisches Thai Seafood vom Fischmarkt fast täglich seit fast 30 Jahren, Müslis mit frischen tropischen Früchten, Papayas immer dabei, so auch Kamillentee, schlafe lange und tief, viel Yoga, viel Musik, viel Íntercourse mit der Frau, Tempel, Buddhismus, Meditation seit meinen 30ern, Reisen, beste Luft ebenso, fang in balde wieder mit Tai Chi Chuan an, war in meinen 20ern perfekt darin, werde es deswegen bald wieder sein, das Leben ist schön....

    Sterben würde mir nichts ausmachen. Ist vollkommen oikidoki. Gehört nunmal dazu. Dahinsiechen? dagegen hätte ich was.

  5. #17474
    Avatar von benni

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    also dann, Gute Nacht aus Thailands wunderschönem Süden

  6. #17475
    Avatar von Micha L

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    Zitat Zitat von benni Beitrag anzeigen
    Das Establishment "bei euch" damals war irgendwie gezwungenermassen alibihalber, scheinhalber, links, defacto extrem rechts, autokratisch, nix mit Volk regiert. Die wahren Linken waren all jene, die das kritisierten und was dagegen unternahmen.
    Extrem spießig-autoritär war die SED. In der Hinsicht war sie sehr Kleinbürgerlich.
    Aber daß Links generell Intoleranz bedeutet, das sehen wir heute wieder. Das reale Links hatte "Volksherrschaft" immer nur als Lockmittel und Feigenblatt.
    Inzwischen ist bei denen bekanntlich sogar das Wort "Volk" verpönt.

  7. #17476
    Avatar von Micha L

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    Zitat Zitat von clavigo Beitrag anzeigen
    Micha, ich glaube bei der radikalen westdeutschen Linken war das weniger die Liebe zur Musik als, sagen wir mal "Unterstützung revolutionärer Bewegungen" und alles was schwarz war oder südamerikanisch war eben gut.

    Ebenso wie viele M.D. Fans der Bebob, Cool, Modal-Zeiten so absolut abweisend waren als 1968 plötzlich da E-Piano auftauchte und der verdammte E-Bass!

    Ähnlich in der deutschen Rockjournalismus-Szene die alles runterschrieben wo nicht in jedem zweiten Stück "Revolution" vorkam.
    Also war das tatsächlich schick und 1968 veränderte sich das Publikum.

  8. #17477
    Avatar von Micha L

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    Zitat Zitat von benni Beitrag anzeigen
    falsch, bin in einigen, nicht allzu vielen, Jahren 60. Die 70er waren meine Jugend. Und die waren extrem klasse und extrem frei. WGs, Frauen, "Rauschgift", Castaneda, Autostoppen, Gitarren, Bongos, oft Richtung Südost, Monate am Strand in Höhlen und so.
    Genauso wie in einer kürzlich von mir verlinkten Doku über die Bluesszene in der DDR gesagt wurde: "Wir wollten nur unsere Musik hören - frei sein".

    So war es: Freiheit und Toleranz waren die Maxime der alternativen Szene. Keine linke Intoleranz, nicht rechts und das Gegenteil von dem heutigen, falsch verstandenen Multikulti mit der orientalischen Intoleranz.

  9. #17478
    Avatar von hundchen

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  10. #17479
    Avatar von clavigo

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    Es gab ja nun jede Menge verschiedene linke Richtungen in DE: Die verkopfte auf Adorno und Marcuse basierenden (die nie warm wurden mit der werktätigen Bevölkerung), den Studenten die gegen den Mief aus den Talaren kämpften,Freaks und den die aus welchen Gründen auch immer den Terror bevorzugten.

    Das war in Frankreich ganz anders und viel "heißer" das sogar die DeGaullsche Republik daran scheiterte.

    Die italienischen Kommies waren Hardcore Stalinisten und konnten mit den jungen Leuten nix anfangen.

    Der für einen jungen Deutschen der am zugängigste war natürlich in den USA durch die Folk- und Rockmusik. Das war der Vietnamkrieg,
    Polizeibrutalität gegen alles was wie Hippie aussah - und der immer noch instutionelle Rassenhass. Das fing mit der Folkszene los (Woody Guthri, Pete Seeger, Dylan, Baez). Für uns Rockjünger war es "For what it's worth". Dann natürlich Jefferson Airplane, Country Joe & the Fish, The Fugs, usw. Im Jazz JCOA, auch Charlie Mingus (sehr früh*).

    Das kulminierte dann 1970 (auch chart-erfolgreich) mit CSN&Y "Ohio/Find the cost of freedom", Steve Miller "Kent Sate Ohio Blues" und sogar Hitparadenlieblinge wie Guess Who mit "American Woman".

    Und natürlich Leute wie Baldwin, Allen Ginsberg, Timothy Leary, etc. Dann Writer der linken Szene die heute als mit die führenden US-Gesellschafts-und Musikkritiker gelten wie Robert Christgau oder Greil Marcus. Das die USA ihren fairen Anteil an verrückten auf dem linken Sektor haben ist hinlänglich bekannt.

    Micha, Deine Einschätzung Hendrix als überzeugtem US-Amerikaner stimmt nicht so ganz. Lies mal den egl. Wiki-Eintrag!

    *)
    Oh Lord, don’t let ‘em shoot us!
    Oh Lord, don’t let ‘em stab us!
    Oh Lord, don’t let ‘em tar and feather us!
    Oh Lord, no more swastikas!
    Oh Lord, no more Ku Klux Klan!
    Name me someone who’s ridiculous, Dannie
    Governor Faubus!
    Why is he so sick and ridiculous?
    He won’t permit integrated schools
    Then he’s a fool!
    Boo! .... Fascist supremists!
    Boo! Ku Klux Klan (with your evil plan)

  11. #17480
    Avatar von clavigo

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    Meine alte Liebe für "Wide Open Spaces" wie das so heisst ist ja bekannt. Ich hatte ja eine ca. 20jährige Liebesgeschichte mit amerikanischer Musik, Literatur und Landschaft. Zuerst als junger Bub mehr virtuell, ab '73 dann in real. Irgendwie ist da 'ne menge hängengeblieben. Also was aus den letzten Jahren was zeigt wo immer noch die besten Songwriter herkommen - von der musikalischen Qualität zu schweigen:



    Die perfekte Mischung aus Johnny Cash und Neil Young


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