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Garnelen aus Thailand mit Medikamenten vollgestopft?

Erstellt von Bajok Tower, 07.03.2011, 18:43 Uhr · 42 Antworten · 10.137 Aufrufe

  1. #41
    Avatar von waanjai_2

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    Warum sehen so viele die Welt nur in schwarz oder in weiß. Wer einmal auf dem Postschiff von Bergen nach Norden gefahren ist, der kennt die vielen, vielen Grautöne in der Wirklichkeit. Aber damit kann man wohl keine Meldungen machen. Wir selbst verdienen die Tartaren-Meldungen, und die woran wir glauben.

  2.  
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  3. #42
    woody
    Avatar von woody
    Zitat Zitat von Yogi Beitrag anzeigen
    Du, als angeheirateter Sapperlot-Farmer hast doch gar keine Ahnung von Garnelen.
    Aha, von Garnelen hat er auch keine Ahnung.

  4. #43
    Bajok Tower
    Avatar von Bajok Tower
    SCHMUTZIGE SHRIMPS: AUF DEN SPUREN DER GARNELEN-INDUSTRIE IN THAILAND


    Jeder kennt sie und fast überall kann man sie kaufen: Shrimps. Wo die enormen Mengen an Garnelen herkommen und wie sie produziert werden, zeigt eine Reportage des NDR mit der Greenpeace-Meere5expertin Dr. Iris Menn. Ein Kamerateam hat sie auf ihrer Recherchereise von Hamburg nach Thailand begleitet, wo riesige Aquakulturen die Umwelt gefährden.

    Greenpeace: Iris, die Reportage trägt den Titel Schmutzige Shrimps. Warum sind Shrimps schmutzig?

    Iris: Mit der Zucht von Shrimps sind zahlreiche Probleme verbunden. Ökologische, das heisst solche, die die Umwelt beeinträchtigen, aber auch soziale, die die Menschen vor Ort beeinflussen. Und das alles ist nicht positiv, sondern leider negativ.

    Greenpeace: Die Shrimps-Aquakulturen in Thailand verursachen grosse Umweltschäden. Welche Probleme habt ihr während der Dreharbeiten dokumentiert?

    Iris: Wir haben während der Dreharbeiten zum einen die Mangrovenzerstörung dokumentieren können. Eine Zerstörung, die schon länger zurückliegt, aber nach wie vor Auswirkungen auf die Menschen vor Ort hat – denn Mangroven waren ein wichtiger Bestandteil des Lebens der Menschen.
    Sie holten Nahrung, Baumaterialien oder auch Medizin aus den Mangroven. Ganz davon abgesehen, dass es aus rein biologischer Sicht einzigartige Lebensräume sind, die wir erhalten müssen.
    Wir haben die durch die Shrimpfarmen dominierte und massiv veränderte Landschaft dokumentiert, aber vor allem den aktuellen Betrieb der Farmen und deren Einfluss auf die Natur und die Menschen. Dazu gehört zum Beispiel, dass die meisten Farmen keinen geschlossenen Wasserkreislauf haben.
    So fliesst das Wasser aus den Teichen mit all den Nährstoffen und Chemikalien, die hineingegeben werden, ungefiltert in die Natur. Und damit auch die dort überwiegend gezüchtete Garnele White Tiger – eine Art, die in der Region nicht heimisch ist.

    Greenpeace: Während der Dreharbeiten habt ihr solche Aquakulturen in Thailand besucht. Waren die Menschen dort eher offen oder seid ihr auf Widerstand gestoßen?

    Iris: Die kleineren Farmer waren überwiegend offen und haben uns ihre Farmen gezeigt und auch über ihre Probleme berichtet. Diese kleineren Farmen haben meist nur ein oder zwei Teiche und kämpfen hart um einen guten Verdienst.
    Geht die Ernte durch den Ausbruch einer Krankheit in einem der Teiche verloren, ist es ein Desaster für sie. Aber wie an vielen Orten der Welt dominieren wenige grosse Firmen – man kann nahezu sagen eine Firma – das Geschäft. Sie haben grossräumige Anlagen mit vielen Teichen und bestimmen das Geschäft. Bei diesen Farmen wurde uns der Zutritt oft verwehrt...


    weiter lesen: Schmutzige Shrimps: Auf den Spuren der Garnelen-Industrie in Thailand


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