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Copyright und illegale Downloads

Erstellt von teecee, 30.11.2007, 20:34 Uhr · 79 Antworten · 5.833 Aufrufe

  1. #71
    Willi
    Avatar von Willi

    Re: Copyright und illegale Downloads

    Tach Teecee oder auch Klaus der gegen illegale Downloads ist genannt.

    Schöne Hompage hast Du.Das ist doch Deine,oder?Habe ich mir gerade mal angeschaut.Da ist zu lesen:
    UPDATE: 05.11.2007
    Unsere Sonderaktion: Direktversand aus Thailand ist beendet.

    UPDATE: 24.10.2007
    Ab sofort steht nun unser umfangreiches Lagerprogramm bereit.
    Hast Deine Lagerhalle jetzt bis unters Dach voll mit CD´s etc.aus Thailand?
    Ich hoffe doch auch nur ORGINALE!!!
    Ich würde ja so gerne bei Dir bestellen,aber kannst Du mir auch ein Echtheitszertifikat z.B.von Sonymusic für jede einzelne CD mitliefern?Oder kannst Du mir irgendwie einen Nachweis erbringen,das das alles keine Kopien sind?Denn gerade bei Produkten aus Asien bin ich sehr sehr vorsichtig.

    Willi

  2.  
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  3. #72
    Avatar von soulshine22

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    Re: Copyright und illegale Downloads

    Zitat Zitat von teecee",p="547547
    Aber trotzdem. f*** EU
    (jetzt hab ich den ganzen Thread gelesen)

    Du regst dich über die kleinen Leute auf die sich illegal Musik saugen? Und dann nebenbei sagst du mal eben ".... EU" zum besten Wirtschafts- und Friedensprojekt das es in Europa jemals gab? :bravo: Bravo, du bist ein kleiner kima Spießbürger. Mit Leuten wie euch diskutiere ich doch immer gern - große Klappe, nichts dahinter. In Österreich gibts von deiner Sorte (".... EU, schiess EU") auch sehr viele. Die Menschen sind Teil der unteren Bildungsschicht die den Populisten nachquatschen. An allem ist die böse EU schuld.

    Schon mal daran gedacht, dass sich gerade auch die EU für Urheberrechte und die Musikindustrie einsetzt??

    Grüß dich,
    Christian

  4. #73
    Avatar von PengoX

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    Re: Copyright und illegale Downloads

    Zitat Zitat von singhafreund",p="547520
    Legal-Ilegal-scheissegal Tja da haben wir in der Schweiz ja noch Glück.Der private Download von Musik ist hier noch erlaubt.Zum Glück sind wir noch immer nicht im Euroland,die beste Entscheidung unseres Volkes.
    Das private herunterladen genauso wie das private tauschen im Freundeskreis ist auch in Deutschland legal. Selbst wenn einem die Contentindustrie was anderes glauben machen will.

    PengoX

  5. #74
    Avatar von condo

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    273

    Re: Copyright und illegale Downloads

    Zitat Zitat von Willi",p="547649
    Tach Teecee
    Ich hoffe doch auch nur ORGINALE!!!
    Ich würde ja so gerne bei Dir bestellen,aber kannst Du mir auch ein Echtheitszertifikat z.B.von Sonymusic für jede einzelne CD mitliefern?Oder kannst Du mir irgendwie einen Nachweis erbringen,das das alles keine Kopien sind?Denn gerade bei Produkten aus Asien bin ich sehr sehr vorsichtig.
    Willi
    voll erwischt...,bestimmt ein Volltreffer! :bravo: :bravo:

  6. #75
    Avatar von Micha L

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    9.325

    Re: Copyright und illegale Downloads

    CDs, welche mich interessieren, kaufe ich sofort beim Erscheinen. Wenn es geht, gebe ich mich nicht mit Kopien ab.

    Das hat verschiedene Gründe, u.a. weil das Original haltbarer ist und ich auf Cover/Booklet nicht verzichten möchte (covermäßig gab es schon mit Einführung der CD einen Rückschritt).

    Ich erfreue mich an schönen Covern:








    In Hanoi habe ich (vor der Online-Musikära) Amerikaner miese Kopien von US-Rockplatten kaufen sehen und mich darüber sehr gewundert.
    Da warten Leute, die sich eine Fernflugreise leisten, wenn ihre Lieblingsmusik erscheint vielleicht Monate oder gar Jahre (man fliegt ja nicht sofort nach Asien), um sich dann im Ausland für ein paar Dollar weniger eine miese Kopie zu kaufen, die u. U. schon nach kurzer Zeit nicht mehr abzuspielen geht.......

    Gruß

    Micha

  7. #76
    Avatar von maphrao

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    Re: Copyright und illegale Downloads

    Die MI ist doch selbst schuld, hat sie doch die qualitativ und optisch hochwertigen LPs gegen Cds eingetauscht und zugleich die Preise erhöht, obwohl die Produktion von CDs weitaus billiger ist.
    Eine Original-LP ist was besonderes und verliert auch nie ihren Wert (natürlich nicht von jedem Interpreten), ganz im Gegenteil.
    Was schöne Cover angeht, die sind selten geworden und meist eher bei DVDs zu finden, aber auch da gibt es inzwischen Kopien, die dem Original in fast nichts nachstehen.

  8. #77
    Avatar von Samuianer

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    Re: Copyright und illegale Downloads

    Zitat Zitat von maphrao",p="547726
    .... auch da gibt es inzwischen Kopien, die dem Original in fast nichts nachstehen.
    Warum soll ich xx.xx Euro fuer 'ne CD anlegen die ich fuer 2+ bekomme?

    "Qualitaet" das ich mich nicht tot lache!

    Die MI macht ultra-mga Gewinne!

    Was kostet ein CD-Rohling, was bekommen die Musiker?

    Was schlucken die Produzenten, die Plattenfirmen, die Agenturen?



    Es gab seinerzeit in Berlin auch schon Raubpressungen in Vinyl! Nicht ganz so verbreitet, aber es gab sie!

  9. #78
    Avatar von Shuai_ran

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    238

    Re: Copyright und illegale Downloads

    1. Der Vergleich von Musikdownloads mit dem Klau von Reis hinkt: Reis ist ein rivalisierendes Gut, d.h. wenn ich ein Kilo Reis esse, kann niemand mehr das gleiche Kilo Reis essen. Musik ist nicht-rivalisierend, d.h. wenn ich ein Stück downloade, dann hat das keinen Einfluss auf den Hörgenuss anderer Leute.

    2. Die Musikindustrie hat jahrelang viel zu viel Geld für die CD's verlangt (Stichwort Produktionskosten) und KEINE Innovationen gebracht. Seit 30 Jahren gibt es CD's, neue Technologien wurden gar nicht in Betracht gezogen. Wenn die Musikindustrie mehr Qualität und ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis bieten würde, dann hätte sie die heutigen Probleme nicht.
    Die einzigen Ideen, welche die Musikindustrie hat, sind:

    - Kopierschutz, der verhindert, dass ich meine legal gekaufte Musik auf den MP3 Player laden kann und wenn ich Pech habe, läuft die CD auf meinem Gerät zuhause gar nicht.

    - Leute verklagen, um andere abzuschrecken. Sehr sympathisch. Zum Glück relativ wirkungslos

    - Das digitale Zeitalter hat die Musikindustrie total verschlafen. Bis der erste legale Online-Shop für Downloads verfügbar war, hatten sich die illegalen Systeme schon etabliert. Die Qualität ist zudem bei legalen Shops nicht besser, die Auswahl kleiner und oft hat es noch technische Hindernisse (Kopierschutz). Ausserdem ist das Ganze viel zu teuer.

    Die Filmindustrie hats besser gemacht: Am Anfang waren DVD's sauteuer und kamen erst Monate nach dem Kinostart in den Handel. Heute ist das anders: Die Filme sind wesentlich günstiger (d.h. wir wurden lange abgezockt:-)) und kommen schneller in den Handel. Von dem her überlege ich mir zweimal, ob ich den Film in endlosen Sessions und erst noch mit schlechter Qualität aus dem Netz ziehen oder gleich die DVD mit Bonusmaterial und super Bild/Ton Qualität, Untertiteln, Sprachauswahl etc. kaufen will.


    3. Wie bereits erwähnt, kostet eine CD in Thailand (legal) ca. 100-200 Baht, eine VCD etwas mehr. Das ist ein realistischer Preis, auch für Europa! In TH verkauft die Musik- und Filmindustrie einfach billiger, weil sie sonst gar nichts verkaufen würde. Bei uns ist der Druck von Markt einfach noch nicht gross genug.

    Hinzu kommt: In TH ist für viele Leute 100-200 Baht für eine CD immer noch ein relativ hoher Betrag. Von daher können sich viele Leute nur illegale CD's leisten. Wenn man illegale CD's verbieten würde, dann würden kaum mehr CD's verkauft.

    Einerseits verstehe ich den Unmut des Threadstarters, da durch illegale Downloads sein Geschäft schaden nimmt. Aber die Frage ist, ob sein Geschäftsmodell überhaupt Zukunft hat, denn ich (und viele andere) bin nicht bereit, mehr als 200 Baht für eine Thai-CD zu zahlen.
    Auch das Kopieren (ohne Gewinnabsichten) für Freunde ist legal, von dem her leihe ich mir einfach CD's von Freunden aus und ziehe mir davon MP3s.

  10. #79
    Avatar von Micha L

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    9.325

    Re: Copyright und illegale Downloads

    Zitat Zitat von Samuianer",p="547732
    Zitat Zitat von maphrao",p="547726
    .... auch da gibt es inzwischen Kopien, die dem Original in fast nichts nachstehen.
    Warum soll ich xx.xx Euro fuer 'ne CD anlegen die ich fuer 2+ bekomme?

    "Qualitaet" das ich mich nicht tot lache!
    Die Qualität der Kopie ist nicht der springende Punkt, sondern die der verwendeten Rohlinge.

    In Bangkok gab es CD-Rohlinge mit wunderbaren Motiven auf den Etiketten, die ich mir eingedenk des rein funktionalen Outfits hierzulande mit Begeisterung zulegte.
    Aber die Dinger liefen nur kurze Zeit oder überhaupt nicht........


    Gruß

    Micha

  11. #80
    Doc-Bryce
    Avatar von Doc-Bryce

    Re: Copyright und illegale Downloads

    Neue Schlappe für Abmahnanwalt der Musikindustrie

    Das Amtsgericht Hamburg-Altona hat die auf Urheberrechtsfragen spezialisierte Kanzlei Rasch aus der Hansestadt dazu verurteilt, einem zu Unrecht ins Visier der Filesharing-Fahnder geratenen Nutzer die Anwaltskosten für den juristischen Streit zwischen beiden Parteien zu ersetzen. Geklagt hatte laut einem Bericht der Süddeutschen Zeitung die Anwältin des Abgemahnten, Karin Klatt. Amtsrichter Kay Schulz stellte in dem jetzt bekannt gewordenen Urteil vom 11. Dezember klar (Az.: 316 C 127/07), dass Rasch seinen anwaltlichen Sorgfaltspflichten nicht nachgekommen sei und daher die Kosten der Gegenseite übernehmen müsse. Zudem betonte der Richter, dass eine auf einem Standardschreiben basierende Abmahnung eine erhebliche Verletzung des Persönlichkeitsrechts des Betroffenen darstelle. Klatt prüft daher Möglichkeiten, ihrem Mandanten weitere Ansprüche auf Schadensersatz zu eröffnen.

    Rasch und seine Detektive bei der auf Tauschbörsen spezialisierten proMedia GmbH gehen im Auftrag der Musikindustrie seit über einem Jahr verstärkt gegen illegales Filesharing vor. Der Anwalt hat nach eigenen Angaben allein im ersten Halbjahr 2007 rund 26.000 Strafanzeigen wegen rechtswidriger Angebote geschützter Songs via Peer-to-Peer-Netzwerken (P2P) an Staatsanwaltschaften verschickt. In dem vor dem Amtsgericht behandelten Fall handelte es sich um ein parallel zu einem Hinweis an die Strafverfolger auch an einen Surfer adressiertes standardisiertes Abmahnschreiben wegen 696 illegal weiterverbreiteter Musikdateien. Neben der Unterlassungserklärung enthielt der Brief eine pauschale Schadenersatzforderung von mehreren tausend Euro als Vergleichsbetrag und den Hinweis, dass ein Strafverfahren bei der Staatsanwaltschaft Dortmund bereits eingeleitet sei. Dazu kam die Drohung, dass der Abgemahnte bei Nichtabgabe der Erklärung auch die Anwaltskosten in Höhe mehrerer zehntausend Euro tragen müsse.

    Wie in einem anderen gerichtlich bekannt gewordenen Fall traf die saftige Abmahnung aber nachweislich den Falschen. Ähnlich wie bei dem in Stuttgart verhandelten Vorkommnis hatte der Provider des Abgemahnten einen Zahlendreher in die IP-Adresse eingebaut, als er diese an die Staatsanwaltschaft weitergab. Die ursprünglich von der proMedia ermittelte Netzkennung bezog sich somit auf einen ganz anderen Nutzer. Die Dortmunder Strafverfolger stellten daraufhin das Verfahren ein. Klatt forderte daraufhin ihrerseits die Kanzlei Rasch auf, alle Ansprüche fallen zu lassen und die bislang entstandenen Anwaltskosten des Betroffenen zu übernehmen. Doch diese lehnte einmal mehr ab, sodass es zur Klage kam.

    Amtsrichter Schulz moniert in seinem Urteil, dass die Kanzlei Rasch den Zahlendreher im Briefverkehr mit der Staatsanwaltschaft nicht bemerkt habe. Auch dieser las er die Leviten: Die Weitergabe der hinter der IP-Adresse stehenden Personendaten an den Rechtsanwalt sei rechtswidrig gewesen. Die Strafprozessordnung lasse einen solchen Transfer personenbezogener Informationen durch die Strafverfolger nicht zu.

    Klatt hält das Urteil, gegen das Rasch noch Berufung einlegen kann, daher für richtungsweisend: Damit werde deutlich, dass im Falle eines Abmahnschreibens der Musikindustrie den Forderungen der Anwälte nicht immer nachzukommen sei. Bei einem gesetzestreuen Verhalten der Verbraucher könne auch die Abwehr der unberechtigten Forderungen gelingen. Die Anwältin überlegt, ob nun ein Vorgehen gegen das Land Nordrhein-Westfalen aufgrund der Handlungen der einbezogenen dortigen Staatsanwaltschaft sinnvoll sei. Ferner könnten im Zuge der Dienstaufsicht Maßnahmen gegen die Strafverfolger eingeleitet werden. Auch die enge Zusammenarbeit zwischen der Polizei und der Kanzlei Rasch erscheint mit dem Urteil in einem anderen Licht.

    Von Recht5experten wird seit längerem beklagt, dass die Abmahnmaschinerie der Musikindustrie zu weit geht. So würden Strafverfolger bei der Abfrage von Nutzerdaten verstärkt Gerichte umgehen und sich direkt an Internetprovider wenden. Die Labels und ihre Fahnder hätten es geschafft, die Staatsanwaltschaften perfekt zu instrumentalisieren, lautet der Vorwurf. Es seien "Super-Schnittstellen" für die Rechteinhaber geschaffen worden. Hintergrund ist, dass manche Gerichte die Herausgabe von Personendaten zu IP-Adressen verweigern, wenn sie nur Bagatellverstöße ins Feld geführt sehen.

    Quelle: http://www.heise.de/newsticker/meldung/100845

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