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Zuwanderungsgesetz

Erstellt von heibre, 07.07.2007, 15:37 Uhr · 155 Antworten · 9.171 Aufrufe

  1. #51
    Auntarman2
    Avatar von Auntarman2

    Re: Zuwanderungsgesetz

    Zitat Zitat von woody",p="501863

    Meine Frau hat vor 30 Jahren mit Südeuropäern und Türken dt. gelernt und damals viele Freundschaften geschlossen.
    Die später zugewanderten Ossies, Polen- und Russlanddeutschen mag sie überhaupt nicht.
    Ja, so geht es meiner Frau auch. Es besteht natürlich eine gewisse Affinität zu anderen Ausländern, aber die Russlanddeutschen hat sie "gefressen". Wohlgemerkt mit Gründen. Da könnte ich aber einen neuen Thread für aufmachen, warum und wieso...

  2.  
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  3. #52
    Avatar von Ampudjini

    Registriert seit
    03.04.2002
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    2.482

    Re: Zuwanderungsgesetz

    Zitat Zitat von woody",p="501863
    Meine Frau hat vor 30 Jahren mit Südeuropäern und Türken dt. gelernt und damals viele Freundschaften geschlossen.
    Die später zugewanderten Ossies, Polen- und Russlanddeutschen mag sie überhaupt nicht.
    Demnach kennt Deine Frau wohl auch Ossis, Polen und Rußlanddeutsche nicht so gut, wie andere "Ausländer", weil sie diese nicht im Sprachkurs kennengelernt hat?

    Gruß aus Ostberlin.

  4. #53
    Auntarman2
    Avatar von Auntarman2

    Re: Zuwanderungsgesetz

    Zitat Zitat von antibes",p="501861
    gegenüber den migranten in deutschland haben diese den vorteil, dass sie schon als mindestens zweite muttersprache französisch sprechen. das ist der wesentliche unterschied zu deutschland.
    Auch wenn es "da" mit der Integration auch nicht so läuft wie gewünscht: Das Sprechen der Sprache des Landes halte ich für absolut wichtig und kann daher auch nur den Vorstoß des Gesetzgebers begrüßen.

    Bevor nun wieder alle wieder über mich herfallen: Ich wünsche jedem, dass er seine Traumfrau nach Deutschland bekommt. Nur DAS wird hoffentlich kein Hinderungsgrund sein...

  5. #54
    big_cloud
    Avatar von big_cloud

    Re: Zuwanderungsgesetz

    Hi, Djini kenn aus meiner Ex-Familie Faelle da haben die "Stimmviecher" aus der ehemaligen SU ueber die Hypotheken-Modalitaeten fuer Wessis nur gelacht, waehrend unsereins noch am abdruecken ist haben sie ihre Haeuser schon bezahlt!
    Kein Scherz

    der
    Lothar aus Lembeck

  6. #55
    woody
    Avatar von woody

    Re: Zuwanderungsgesetz

    Zitat Zitat von Ampudjini",p="501869
    Zitat Zitat von woody",p="501863
    Meine Frau hat vor 30 Jahren mit Südeuropäern und Türken dt. gelernt und damals viele Freundschaften geschlossen.
    Die später zugewanderten Ossies, Polen- und Russlanddeutschen mag sie überhaupt nicht.
    Demnach kennt Deine Frau wohl auch Ossis, Polen und Rußlanddeutsche nicht so gut, wie andere "Ausländer", weil sie diese nicht im Sprachkurs kennengelernt hat?

    Gruß aus Ostberlin.
    Wie kommst du auf diesen absurden Schluss. Natürlich haben wir hier diese letzte Zuwanderung im Rhein Main Gebiet hautnah miterlebt und sie war die (freundlich ausgedrückt) am wenigsten fruchttragende seit dem Bestehen der BRD.

  7. #56
    Avatar von wingman

    Registriert seit
    30.11.2004
    Beiträge
    14.074

    Re: Zuwanderungsgesetz

    habe schon Sorgen genug..............da brauch ich nicht noch einen sch..ss deutschkurs in thailand und möglichst einen interviewtermin in der deutschen botschaft wo meine kleine dann zittern muss .

  8. #57
    Avatar von Leipziger

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    3.872

    Re: Zuwanderungsgesetz

    Hallo antibes
    frankreich hat vor allem menschen aus den ehemaligen kolonien "importiert". gegenüber den migranten in deutschland haben diese den vorteil, dass sie schon als mindestens zweite muttersprache französisch sprechen.
    Man könnte dazu auch sagen die Integration von solchen Leuten ist erscheint einfacher ............ und genau dass hatte man sich von den Russlanddeutschen auch erhofft ................... :denk:

  9. #58
    Auntarman2
    Avatar von Auntarman2

    Re: Zuwanderungsgesetz

    Zitat Zitat von Ampudjini",p="501869
    Demnach kennt Deine Frau wohl auch Ossis, Polen und Rußlanddeutsche nicht so gut, wie andere "Ausländer", weil sie diese nicht im Sprachkurs kennengelernt hat?

    Gruß aus Ostberlin.
    Jini, ich habe nun wahrlich nichts gegen Ausländer, bin ja mit einer solchen verheiratet. Und lasse mir keiner etwas auf die Ossis kommen. Bin aus München ins "Ossiland" gezogen und habe es noch nicht bereut (ok, manchmal, die Biergärten, die Isar, das "Wöllinger" fehlen mir).

    Aber diese Russlanddeutschen gehen mir voll auf die Dingens. Nach Gespräch mit den "hohen Herren" hier gehen unsere Kinder nicht auf die Schule, wo "die" sind. Kürzlich Hauskauf abgesagt wegen der "netten Nachbarschaft", war mit meiner Frau nicht zu diskutieren.

    Wir können gerne einen Thread aufmachen, wo ich die Erfahrungen meiner Frau schildern kann. In Kurzfassung: Bücher in der Klasse für 2 Personen (meine Frau und eine andere Thailänderin), die "anderen" leihen nur, haben aber die neuesten Handys, geben den dicken Willi und beschweren sich, dass sie umsonst mit dem Bus in die Schule fahren müssen, was für eine Unverschämtheit.

    Dieses Pack kann dort bleiben, wo sie herkommen. Sorry für die Ausdrucksweise, habe mich aber nun etwas in Rage geschrieben...

  10. #59
    Avatar von Leipziger

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    3.872

    Re: Zuwanderungsgesetz

    Demnach kennt Deine Frau wohl auch Ossis, Polen und Rußlanddeutsche nicht so gut, wie andere "Ausländer".................

    Auch wenn beim Lohnniveau durchaus Gemeinsamkeiten mit Polen oder Rußland bestehen , der gemeine Ossis ist in der Regel aber trotzdem noch deutscher Staatsangehöriger und somit kein " Ausländer "
    .....................

  11. #60
    Avatar von Pee Niko

    Registriert seit
    28.02.2005
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    2.792

    Re: Zuwanderungsgesetz

    § 9 AufenthG
    Niederlassungserlaubnis
    Kapitel 2 (Einreise und Aufenthalt im Bundesgebiet)
    Abschnitt 1 (Allgemeines)

    (1) Die Niederlassungserlaubnis ist ein unbefristeter Aufenthaltstitel. Sie berechtigt zur Ausübung einer Erwerbstätigkeit, ist zeitlich und räumlich unbeschränkt und darf nicht mit einer Nebenbestimmung versehen werden. § 47 bleibt unberührt.

    (2) Einem Ausländer ist die Niederlassungserlaubnis zu erteilen, wenn
    [...]
    7. er über ausreichende Kenntnisse der deutschen Sprache verfügt,
    8. er über Grundkenntnisse der Rechts- und Gesellschaftsordnung und der Lebensverhältnisse im Bundesgebiet verfügt und
    [...]
    Die Voraussetzungen des Satzes 1 Nr. 7 und 8 sind nachgewiesen, wenn ein Integrationskurs erfolgreich abgeschlossen wurde. [...] Im Übrigen kann zur Vermeidung einer Härte von den Voraussetzungen des Satzes 1 Nr. 7 und 8 abgesehen werden. Ferner wird davon abgesehen, wenn der Ausländer sich auf einfache Art in deutscher Sprache mündlich verständigen kann und er nach § 44 Abs. 3 Nr. 2 keinen Anspruch auf Teilnahme am Integrationskurs hatte oder er nach § 44a Abs. 2 Nr. 3 nicht zur Teilnahme am Integrationskurs verpflichtet war. [...]

    (3) Bei Ehegatten, die in ehelicher Lebensgemeinschaft leben, genügt es, wenn die Voraussetzungen nach Absatz 2 Satz 1 Nr. 3, 5 und 6 durch einen Ehegatten erfüllt werden. Von der Voraussetzung nach Absatz 2 Satz 1 Nr. 3 wird abgesehen, wenn sich der Ausländer in einer Ausbildung befindet, die zu einem anerkannten schulischen oder beruflichen Bildungsabschluss führt. Satz 1 gilt in den Fällen des § 26 Abs. 4 entsprechend.
    Quelle

    Bis dato geht doch der ganze Streit nur um des Kaiser´s Bart.

    Wie in meinem stark gekürzten Zitat zu sehen ist, wird der Deutschnachweis erst zur Erlangung der Niederlassungserlaubnis gefordert und nicht, um eine begrenzte Aufenthaltserlaubnis (Visum) zu erhalten,

    Als meine Frau und ich im August letzten Jahres beim Ausländeramt vorsprachen, um für meine Frau die Niederlassungserlaubnis zu erhalten, wurde ich daruf hingewiesen, dass nach Gesetzesänderung vom 01.01.2005 dieses mit dem besagten Nachweis verbunden sei und meine Frau noch einen 630 h Deutsch-Integrationskurs absolvieren solle.

    Generell waren meine Frau und ich damit einverstanden, auch wenn dieser subventionierte Kurs mit einem Eigenanteil von 1,00 €/UE, also 630,00 €, verbunden ist.
    Auf meinen Einwand, dass meine Frau bereits ausreichend Deutsch spräche, wurde diese dann völlig unbürokratisch von einer MA des Ausländeramtes einem mündlichen Test unterzogen und bestand diesen mit Bravour. Sie brauchte also keinen weiteren Kurs und die Niederlassungserlaubnis wurde erteilt.

    Trotzdem hätte ich auch ohne mit der Wimper zu zucken einen weiteren Deutschkurs bezahlt, und das nicht aus Gründen des Hochhaltens des Deutschtums, sondern einfach, weil das Beherrschen der Landessprache die größte Hilfe zum Wohlfühlen in diesem Lande ist.

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