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Zuneigung unter Thais?

Erstellt von ILSBangkok, 03.07.2012, 05:26 Uhr · 165 Antworten · 11.641 Aufrufe

  1. #61
    Avatar von DisainaM

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    nun mach den Tramaico mal nicht zu einem räudigen Bangkok-Ferengi,

    ist doch ok, wenn er sich so fühlt, und dabei wohl fühlt,

    dass ist nunmal seine Tramaico Dog-Doggy way.

  2.  
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  3. #62
    Avatar von storasis

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    Zitat Zitat von lucky2103 Beitrag anzeigen
    Im übrigen ist es negativ zu bewerten, wenn Du aus falschem Antrieb, sich vermeintich assimilieren zu müssen, Deinen Kids das zweisprachige Aufwachsen verwehrst.
    Das Problem war wohl, dass man Kindern Deutsch (wie auch eine andere Sprache) nur dann perfekt beibringt - und zwar ohne große Anstrengung auch wenn sie sechs oder 12 sind -, wenn der anderssprachige Elternteil mit ihnen ausschließlich oder fast nur Deutsch spricht und Antworten in der anderen Sprache nicht "versteht". Dann dauert es immerhin noch ziemlich lang, vielleicht sogar einige Jahre, bis sie perfekt deutsch sprechen. Bei so einem Verfahren kommt natürlich die eigene Sprachpraxis in der anderen Sprache (hier: thailändisch) zu kurz, so dass der Erwerb der Zweitsprache verzögert wird.

    Das Verwehren der deutschen Sprache hängt vielleicht auch damit zusammen, dass die Kids in die Ehe eingebracht wurden.

  4. #63
    Avatar von rolf2

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    ich würds genauso machen wie Tramaico, wozu soll denn ausgerechnet Deutsch gut sein?

    wenn man in Thailand lebt, wird Thai gesprochen, basta... englisch als Zweitsprache und gut ist.


    Meine Kinder sprechen Deutsch, wir leben in Deutschland, Englisch und Französisch dazu....wozu thai????

    welcher Thai würde wohl bei gutem Beruf freiwillig nach Deutschland gehen????

    und umgedreht ......meine Kiddies werden wohl kaum in Thailand tolle Jobs finden, und Söhnchen steht auf Mcdoof und blonde Mädchen,
    den zieht aber ganz und überhaupt nichts nach Asien

  5. #64
    Avatar von Micha

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    Bin gewiss kein Fan vom Otto. Aber ich war beeindruckt, wie es ihm offenbar gelang, seinem Junior fernab der Heimat ein hervorragendes Deutsch beizubringen quasi nebenbei, zusätzlich zu seiner eigentlichen Muttersprache.

  6. #65
    Avatar von waltee

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    Zitat Zitat von Micha Beitrag anzeigen
    Bin gewiss kein Fan vom Otto. Aber ich war beeindruckt, wie es ihm offenbar gelang, seinem Junior fernab der Heimat ein hervorragendes Deutsch beizubringen quasi nebenbei, zusätzlich zu seiner eigentlichen Muttersprache.
    Na ja so weit weg von Deutschland ist Friesland auch wieder nicht, wobei die Sprache schon!

  7. #66
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Zitat Zitat von lucky2103 Beitrag anzeigen
    Immer Du mit Deiner Einbildung.
    Ich hab Dir's schonmal gesagt und ich sag's Dir nochmal: Du kannst so lange in bkk wohnen wie Du willst und wirst doch niemals Bangkoker.
    Du bist und bleibst ein Farang aus Niedersachsen, welcher eben in bkk wohnt.

    Meine Frau hat 12 Jahre lang in bkk gewohnt und ist trotzdem ein Chiang Rai- Girl geblieben...

    Im übrigen ist es negativ zu bewerten, wenn Du aus falschem Antrieb, sich vermeintich assimilieren zu müssen, Deinen Kids das zweisprachige Aufwachsen verwehrst.
    Anstatt den Anderen vom Abschlussjahrgang voraus zu sein, werden sie dazu degradiert, in der Masse unterzugehen.

    Was meinst Du, was für ein Plus es wäre, bei Bewerbungsinterviews als Zweisprachiger aufzutreten ?

    Aber ist wohl eh zu spät, oder ? Sagtest Du nicht mal, dass Deine Älteste in der Nana als Kassiererin arbeitet ?

    Schau, Du kennst mich nicht und warst sicherlich noch niemals in Bangkholaem. Dennoch leitest Du grundsaetzliches von Deinen Erfahrungen und Deiner Frau ab und wendest es auf mich, den grossen Unbekannten, an. Da ist zwar schlichtweg typisch aber kurz gesagt beknackt, weil jegliche Substanz fehlt.

    Schau weil Du in Thailand letztendlich gescheitert bist und Deine Frau in Bangkok muss dies nicht zwangsweise auf mich und meine Frau zutreffen. Meine Frau ist zwar in Roi Et geboren lebt aber seit mehr als 20 Jahren ununterbrochen in Bangkok. Ihr Isaanisch ist lediglich nur noch rudimentaer und sie auch absolut nicht mehr als Isaanerin zu erkennen. Sie ist somit vielmehr Bangkokerin als Isaanerin und hat auch keinerlei Beziehung mehr zum Isaan, was natuerlich daran liegen mag, dass sie keine echte Verwandtschaft dort hat sondern lediglich ein Pflegekind war. Keinerlei Kontakt mehr dorthin und wir waren auch seit 10 Jahren dort nicht mehr. Du siehst den Unterschied zu Deiner Situation und der Deiner Frau?

    Deien Kritik an meiner Erziehung ist auch unangebracht, speziell weil Du im Vergleich zu mir nur lediglich ein in seinen Entscheidungen sprunghafter Gruenschnabel bist. Manchmal so impulsiv und sprunghaft wie meine jugendlichen Toechter. Nichts richtig ausgegoren und daher auch Deine Odysee durch Thaiand und letztendlicher Gang in's derzeit gelobte Heidelberg.

    Hast Du nicht auch Nachwuchs, der aber nicht mehr in Deiner Obhut steht? So Kind der kurzen, sprunghaften "Liebe" oder so? Bist Du etwa ein schlechter Vater und kritisierst nun mich als solchen? Das waere wiederum nicht ausgegoren und vor allem ueberhaupt nicht klug.

    Ich habe Dir erlaeutert, warum es hier bei uns im Haus nicht zur Zweisprachigkeit kam, aber Du gehst gar nicht darauf ein, sondern liest wieder einfach nur die Standardsprueche von der Latirinenwand ab, eben wie auch Deine Aussage im ersten Abschnitt Deines Zitats. Das vermeintliche Wissen der breiten grauen Masse, das aber fuer meine Familie und mich ohne jegliche Relevanz ist.

    Ja, die grosse Tochter hat im Nana-Bezirk gearbeitet. Ihre eigene Entscheidung. Wir haben ihr alles ermoeglicht, aber sie fuehlte sich in ihrer Pubertaet unfrei. Sie konnte einfach nicht damit leben, dass sie abends puenktlich zu Hause sein musste und ihren Schulfpflichten nachkommen musste. Sie hat unendlich viele Chancen bekommen, sie aber nicht wahrgenommen. Somit hat sie auch nur den Matajohm 3 Abschluss, weil sie sich im Schuljahr 10,5 entschloss, mehr die Schule zu schwaenzen als ihr beizuwohnen. Eines Tages setzte ich ihr daraufhin die Pistole auf die Brust und sagte ihr, dass sie sich entweder an die Regeln des Hauses halten muesse oder hier nicht wohnen koenne. Sie traf nach einigen Ueberlegungen ihre Entscheidung und zog aus. Sie war damals 17.

    Ich musste diese Entscheidung treffen, da sie sich von menschlichem Kroppzeug angezogen fuehlte. Sie kam manchmal die ganze Nacht nicht nach Hause und wir mussten sie einmal auch um 23.00 Uhr aus Khlong Toey holen. Es kam eine Phase, da gelobte sie Besserung und wollte den versaeumten Schulabschluss nachholen. Erneute Chance und wir bezahlten, doch sie hielt nur 1 oder 2 Monate durch. Dass sie letztendlich in Nana gelandet ist, erfuhr ich erst viel spaeter durch meine Frau und war alles andere als gluecklich darueber, aber es war ihre eigene Entscheidung. Sie ist uebrigens Mutter von zwei Kindern von zwei verschiedenen Vaetern und natuerlich habe ich die Geburten bezahlt. Sie ist zwischenzeitlich 24 und ihr zweites Kind, eine Tochter, wurde erst vor ein paar Monaten geboren. Der Kindesvater ist eigentlich ganz okay, haelt sich aber als Motorradtaxifahrer ueber Wasser und aehnliches. Es ist jedoch anzunehmen, dass er eines Tages Mutter und Tochter ueberdruessig wird und es wird sich zeigen was dann sein wird.

    Bei der Aussprache damals sind natuerlich bei meiner Frau Traenen geflossen, aber sie erkannte, dass es keinen anderen Weg gab. Der Rest der Familie musste geschuetzt werden und wir konnten es uns nicht leisten, in die Unterschichtszene, speziell dann eventuell auch noch den Drogenbereich, hineingezogen zu werden.

    Die grosse Tochter ist sich zwischenzeitlich ueber die Riesenscheisse bewusst, die sie verzapft hat und wagt bis zum heutigen Tag nicht die offene Aussprache mit mir. Zu meinem Geburtstag fragte sie mal was ich mir wuenschen wuerde und ich sagte ihr schlicht, dass sie einfach nur ihr Leben in den Griff bekommen solle, sie schafft es jedoch einfach irgendwie nicht. Zu sprunghaft und zu inkonsequent in ihren Entscheidungen. Deja-vu, lieber Andreas? Auch faltet sie die juengere Schwester, dass diese nicht die gleichen Bockmist verzapft wie sie damals und sie sagt zu uns, dass wir dieses absolut nicht zulassen sollten. Sie sei sich zwischenzeitlich voll und ganz im klaren, warum wir damals so konsequent und hart waren und sich auch bewusst, dass sie ihr eigenes Leben aus freien Stuecken selbst versaut hat.

    Nun Du. Ach, haettest Du mit dem Nachwuchs nur Deutsch gesprochen, dann waere der Nachwuchs sicherlich schon auf dem Weg zur Promovierung. Hogwash, wie eigentlich Dein gesamts Post meiner Ansicht nach. Lebensunerfahrene Worte eines Gruenschnabels, der anscheinend noch nie mit den Problemen der pubertierenden Jugend umgehen musste sondern flieht, wenn es hart auf hart geht. Kannst Du mit dem Ausspruch "when the going gets tough, the tough gets going" etwas anfangen? Sicherlich nicht, da Du ja Heidelberger bist und ich Bangkholaemer. Zwei voellig verschiedene Welten, wie ich aus Deinem Post entnehmen kann. Nein, Deine Frau ist sicherlich keine Bangkokerin, denn warum wuerde sie sonst mit Dir in Heidelberg leben wollen? Meine Frau sagte mir mal, okay, Deutschland ist gut fuer einen Besuch aber mehr nicht. Dort leben? Absolut nicht. Bangkokerin eben. Sie ist im Hausregister des "Grossvaters" in Thonburi eingetragen, auf der anderen Seite vom Fluss. Nicht weit von uns, so ca. 15 - 20 Kilometer.

    Schau, trotz Deines langen Aufenthaltes in Thailand, Deinen Sprachkenntnissen, Deines Aufenthaltes im Tempel bist Du doch immer im Inneren Heidelberger geblieben. Mehr deutsch als ich jemals war und jemals sein koennte, obwohl ich 33 meiner 51 Jahre in Deitschland zugebracht habe, aber das Verhaeltnis verschiebt sich von Tag zu Tag mehr und die Entfernung wird groesser. Siehst Du den Unterschied, zwischen einem Heidelberger und einem Bangkholaemer? Alles was ich bin, bist Du nicht und umgekehrt. Somit sind dann auch Deine Aussagen und Feststellungen bezueglich meiner Person und meiner Philosophie ohne jegliche Bedeutung.

    Ich weiss, ich weiss, jetzt bin ich noch mehr in Deiner Achtung gesunken, das hatten wir aber schon. Wenn die Meinungen konform sind dann ist man Koenig, driften sie auseinander, dann ist man ........... Das ist George W. Bush Philosophie. Entweder man ist mit mir oder gegen mich und Teufel, dieser Herr Bush hat einen Harvard-Abschluss und weiss somit natuerlich mit Sicherheit, wovon er redet. Ganz gewiss, weiss doch jedes Kind.

    Viel Spass in Heidelberg noch mit Deiner Chiang Maierin und vielen Gruessen aus Bangkholaem.

    Dein Bangkholaemer, geboren in Rio de Janeiro, aufgewachsen in Niedersachsen.

    Ich bin, was sich sein will und im Gegensatz zu den meisten Mitmenschen bin ICH dazu auch absolut in der Lage.

  8. #67
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Zitat Zitat von Micha Beitrag anzeigen
    Bin gewiss kein Fan vom Otto. Aber ich war beeindruckt, wie es ihm offenbar gelang, seinem Junior fernab der Heimat ein hervorragendes Deutsch beizubringen quasi nebenbei, zusätzlich zu seiner eigentlichen Muttersprache.
    Otto ist so deutsch, deutscher geht es nicht. Das sollte Deine Frage beantworten.

  9. #68
    Avatar von gerhardveer

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    Zitat Zitat von rolf2 Beitrag anzeigen
    ich würds genauso machen wie Tramaico, wozu soll denn ausgerechnet Deutsch gut sein?

    wenn man in Thailand lebt, wird Thai gesprochen, basta... englisch als Zweitsprache und gut ist.


    Meine Kinder sprechen Deutsch, wir leben in Deutschland, Englisch und Französisch dazu....wozu thai????

    welcher Thai würde wohl bei gutem Beruf freiwillig nach Deutschland gehen????

    und umgedreht ......meine Kiddies werden wohl kaum in Thailand tolle Jobs finden, und Söhnchen steht auf Mcdoof und blonde Mädchen,
    den zieht aber ganz und überhaupt nichts nach Asien

  10. #69
    ILSBangkok
    Avatar von ILSBangkok
    Äh Tramaico du bist in Brasilien geboren (wie ich). você fala português ou entendê o idioma?

  11. #70
    Avatar von Micha

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    Zitat Zitat von Tramaico Beitrag anzeigen
    Otto ist so deutsch, deutscher geht es nicht. Das sollte Deine Frage beantworten.
    Also ist demnach aus der Not eine Tugend entstanden?! Denn wenn ein junger Mensch en passant eine so weit entfernte und fremde Sprache mit auf den Lebensweg bekommt, ist das ganz gewiss nicht nachteilig.

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