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Zahlen und Fakten zu A1

Erstellt von strike, 28.10.2010, 11:38 Uhr · 177 Antworten · 36.459 Aufrufe

  1. #141
    Avatar von alder

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    Zitat Zitat von strike Beitrag anzeigen
    Habe mir gerade nochmal die Argumente des Sprachenajatollah Uhl/CSU angeschaut.
    Interessant, dass unser Adresshaendler Vertreter nie so konkret wird, dass sofort erkennbar waere, dass es eben nicht nur um Tuerken geht.



    http://www.uhl-csu.de/cm/upload/4_08...tennachzug.pdf

    Sprachenayatollah

    Ein besseres Wort für dieses Gummiwürstchen wäre mir nicht eingefallen.

    Ich kann hier gar nicht wiedergeben, wie sehr ich diese Sesselpupser verachte.

    Ist vielleicht auch besser so......

  2.  
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  3. #142
    Avatar von franky_23

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    wenn es so wäre, soll es mir recht sein.

    Doch wenn du Text liest, so steht in

    § 30 Ehegattennachzug


    (1) Dem Ehegatten eines Ausländers ist eine Aufenthaltserlaubnis zu erteilen,

    Der Ausländer ist da der Stammberechtigte und der Ehegatte ( irgendein Ausländer z.B. auch ein Drittstaatenangehörige Thai) braucht dann wie du sagst dies nach deinem Satz nicht, da der Stammberechtigte Ausländer visafrei einreisen darf . Da steht aber nicht, dass dies auch beim Stammberechtigten Deutschen anzuwenden ist.

    Bitte sei vorsichtig mit deinen Äusserungen du würdest einen Blödsinn lesen. Vielleicht ist dir eine Auslegungsvariante oder das Lesen eines Rechtstextes nicht so geläufig.

    Wenn du mir ein höheres Urteil zeigst, das deine Auslegungsvariante stützt, würde ich mich freuen, wenn ich da meine Meinung revidieren müsste. Ich habe meine Meinung auch gebildet, nachdem mir dies so einige erklärt haben. Und in Abs. 1 ist der Ausländer ganz klar der Stammberechtigte.

    Einen arbeittechnischen Aufenthaltstitel bekommen sie auch nur, wenn die Vorrangprüfung dies zulässt. Da schauts meist schlecht aus. Auch da benötigt er für den AT dann einen Sprachnachweis z.B. bei §18. (bei § 19 nicht)





  4. #143
    Avatar von tira

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    Lightbulb

    Zitat Zitat von strike Beitrag anzeigen
    .....Warum allerdings fuer Japanaer - aus rein sprachlicher Sicht - ein geringerer Integrationsbedarf besteht,.....
    moin,

    ..... im falle von japan iss es wohl das tieferwurzelte schuldbewußtsein der bundesd politiker kaste. mithin haben die japaner mit uns als achsenverbündete zwei weltkriege verloren

  5. #144
    Avatar von Ban Bagau

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    Zitat Zitat von tira Beitrag anzeigen
    moin,

    ..... im falle von japan iss es wohl das tieferwurzelte schuldbewußtsein der bundesd politiker kaste. mithin haben die japaner mit uns als achsenverbündete zwei weltkriege verloren
    Das wird es wohl weniger sein, es gab mehr Länder die damals noch auf Seite der Deutschen/Achsenmächte standen bzw. einen großen Teil der Zeit mit ihnen beschritten aber nicht das Priveleg anderer heutiger Industriestarker Nationen in Deutschland haben.
    Ich denke es ist mehr das von unseren Politikern und dessen Beratern eingeschätzte zu erwartende Bildungsniveau des Herkunftlandes gegenüber des höher bzw. vermeindlich gleichgestellten Einwanderungslandes.
    Hier und da ein paar Ausreißer wegen wirtschaftlicher Interessen und verquickungen zum Herkunftsland werden wohl auch noch eine Rolle spielen.

  6. #145
    Avatar von franky_23

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    In den anfänglichen Konzepten war der Sprachnachweis beim Familiennachzug zum Deutschen nicht enthalten und wurde dann in einer Nacht- und Nebelaktion hinzugefügt. Nicht auszuschließen, dass da einige einfach nicht so recht wussten was sie taten.

    Kaum jemand bestreitet, dass insbesondere auf Druck der Konservativen hier eine Inländerdiskriminierung eingeführt und gepflegt wird.

    Immer wieder interessant wie ein solches Rechtssystem von vielen einfach abgenickt wird. So ist es halt.

    @ Ban Bangau, soweit mit bekannt sind es inbesondere wirtschaftliche und politische Interessen. Da hat das BVerwG dies auch abgesegnet.

  7. #146
    Avatar von franky_23

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    Zitat Zitat von strike Beitrag anzeigen

    Denn keine ausländische Frau kann Hilfe gegen Zwangsehen in Anspruch nehmen, wenn sie nicht deutsch kann.



    wie das denn? Die meisten Soz- Päds können vom Abi her Englisch. Selbst bei der Polizei will man veerstärkt Nichtdeutsche wegen der sprachlichen Fertigkeiten einstellen und hat auch welche eingestellt. Integrationsbeauftragte haben teilweise türkische Wurzeln.

    Wenn die betroffenen Frauen erst einmal in Deutschland sind, werden sie kaum den Weg in Integrationskurse finden.
    deshalb wird was eingeführt, was mit höherem Recht höchstwahrscheinlich nicht vereinbar ist?

    Es ist ein Irrglaube anzunehmen, dass integrationsferne Familien Ehefrauen freiwillig in den Integrationskurs schicken werden.
    nur weil sie A1 gemacht haben rennen dann alle freiwillig in die Integrationskurse in D?

    Generell soll mit der Regelung an alle ausländischen Familien das klare Signal ausgesendet werden, dass es ohne Deutsch nicht geht.
    Intelligentere Maßnahmen fallen den Einfältigen nicht ein?


    Es gibt kein vernünftiges Argument dagegen, dass ausländische Ehegatten des Deutschen mächtig sein sollten, bevor sie in unser Land kommen. Der Erwerb wenigstens rudimentärer Kenntnisse der deutschen Sprache ist in ihrem eigenen Interesse.
    Es gibt kein vernünftiges Argument, dass die Eheleute ohne einen doppelten Haushalt führen müssen und nur deshalb diskriminiert werden, weil einige Politiker die Lebenswelten von Binationalen nicht verstehen wollen bzw. können. Ausserdem haben die gleichen Politiker, somit auch Uhl mit der Zustimmung bei §28 Abs. 2 AufenthG zusgestimmt, dass die Integration des Ausländers mit einem Deutschen in D wesentlich schneller von statten geht als bei anderen Stammberechtigten. Deshalb auch 3 Jahre und A1 für NE. Somit blockiert Deutschland die schnellere Integration des Ausländers.

    Die türkischen Regierung und die Vertreter der türkischen Gemeinde in Deutschland müssen endlich einsehen, dass sie die staatlichen Integrationsbemühungen in Deutschland unterstützen müssen und diese nicht ständig torpedieren dürfen.
    weder ich noch meine Frau noch die meisten hier haben etwas mit der türkischen Regierung zu tun und auch nicht mit den türkischen Gemeinden. Wieso wird hier eine Sippenhaft für die meisten Drittstaatenangehörigen eingeführt?

    Auch andere Staaten stellen vor dem dauerhaften Zuzug vergleichbare Integrationsanforderungen.
    andere wie die Niederlande haben sich längst dem freiheitlichen Gedanken der EU Familiennachzugsrichtlinie gebeugt. Wer kommt dann noch aus dem Schengenraum?

  8. #147
    Avatar von papa

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    Ich denke, das Problem ist nicht, dass die Leute sich integrieren sollen, sondern die Angst, dass man unter Umständen nur mit großer Verzögerung oder im schlimmsten Fall gar nicht mehr in ehelicher Gemeinschaft leben kann (denn schliesslich kann nicht jeder einfach ins Herkunftsland des Partners auswandern und dort arbeiten und Geld verdienen).

    Die Ehe ist ein in jeder Hinsicht sehr hohes Gut. Ob berechtigt oder nicht, hier wird meiner Meinung nach von vielen ein ihnen unverständlicher Paradigmenwechsel wahrgenommen, den sie nicht nachvollziehen können.

    Ich denke es wäre besser, mit Nachdruck sicher zu stellen, dass die Sprache im Land erlernt wird und die Ehepartner wenigstens schon mal zusammen leben können. Oder wenn man wenigstens die Anforderungen denen des echten europäischen A1 anpassen würde.

  9. #148
    Avatar von franky_23

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    Zitat Zitat von papa Beitrag anzeigen
    Oder wenn man wenigstens die Anforderungen denen des echten europäischen A1 anpassen würde.
    die da wären?

  10. #149
    Avatar von Ban Bagau

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    Was stände denn einer "Schulpflicht" vergleichbar mit Kindern und Jugendlichen ("jungen Erwachsenen" wie es ja im allgemeinen neuen deutschen Sprachgebrauch jetzt heißt) im Einwanderungsland entgegen? Um wirklich den vermeintlichen Argumenten der Herren zu folgen und einen Grundwortschatz zur allgemeinen Verständigung sicherzustellen. Sanktionsmaßnahmen und Strafmaßnahmen sich dem zu entziehen gäbe es doch viele.
    Dies aber wahrscheinlich nicht vorgesehen. Da Sprachbildung nur ein vorgeschobenes Argument sich vor gewisser Bevölkerungsgruppen zu rechtfertigen ist. Selbst die Argumentation zur "verhinderung von Zwangsehen" greift nicht, da im Herkunftsland eine erstmal deutschlernende/r im traditionellen Umfeld ein Aufbegehren dagegen auf relatives Unverständnis stoßen dürfte. Eine Verheiratung im Herkunftsland nach deren Regeln und Gesetzen sowieso nicht verhindert werden kann.
    Um es mal beim Namen zu nennen, es wird eine Art Aussiebung an Menschen aus wirtschaftlich schlechter gestellten Ländern betrieben.

  11. #150
    Avatar von franky_23

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    Zitat Zitat von Ban Bagau Beitrag anzeigen
    Was stände denn einer "Schulpflicht" vergleichbar mit Kindern und Jugendlichen ("jungen Erwachsenen" wie es ja im allgemeinen neuen deutschen Sprachgebrauch jetzt heißt) im Einwanderungsland entgegen? Um wirklich den vermeintlichen Argumenten der Herren zu folgen und einen Grundwortschatz zur allgemeinen Verständigung sicherzustellen.
    wie schaut es mit einer erneuten Schulpflicht für dt. Analphabeten aus?


    Sanktionsmaßnahmen und Strafmaßnahmen sich dem zu entziehen gäbe es doch viele.
    sind doch auch vorhanden. So kann z.B. der Jobcenter zu einem Kurs verpflichten.

    Wer Sozialleistungen zum Lebensunterhalt will, muss halt ran, ggf. kann ihm gekürzt werden.

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