Seite 14 von 18 ErsteErste ... 41213141516 ... LetzteLetzte
Ergebnis 131 bis 140 von 178

Zahlen und Fakten zu A1

Erstellt von strike, 28.10.2010, 11:38 Uhr · 177 Antworten · 36.473 Aufrufe

  1. #131
    Avatar von franky_23

    Registriert seit
    25.01.2009
    Beiträge
    8.731
    Zitat Zitat von Leopard Beitrag anzeigen
    Vielleicht weil die Amtssprache in Deutschland deutsch ist?

    Weil man als "Unternehmer" auch Behördengänge, Finanzamt, etc. hat?

    In Deutschland wird nun mal als Integrationsleistung, zumindest theoretisch, vorausgesetzt, dass man deutsch lernt. Nimm es halt einfach hin Franky.
    Ich weiss nicht was du hast. Beim Familiennachzug zum Deutschen wird für die Erlangung der NE lediglich ein Nachweis über einfache Kenntnisse der dt. Sprache notwendig. Ich habe auch nichts dagegen wenn jemand verpflichtet wird. Wir hatten doch im Wesentlichen über Folgen diskutiert, wenn man unterschiedliche Levels hat.

    Lies doch meine Posts durch. Ich habe Integrationsmaßnahmen in D noch nie abgelehnt. Wir diskutieren doch nur, in welcher Form diese nach dem Gesetz zu erbringen sind. Das es aus persönlicher Sicht der Meisten Sinn macht Deutsch zu lernen streitet auch niemand ab. Das nehme ich ja hin. Vor einigen Posts hast erläutert, dass es in Bayern nach deinem Statement abläuft. Das ist sowas von verallgemeinernd, da jede Behörde und das ist in Bayern jeder Landkreis und dort noch jeder Sachbearbeiter für sich entscheidet. In vielen Fällen wird halt das Recht anders ausgelegt.

    Bei einem Unternehmer macht er kaum selbst die Sache mit dem Finanzamt. Frag halt mal Chak. Ausserdem gibt es eine Arbeitteilung bei dt. Paaren.

    Du schickst deine Frau zum Finanzamt? Ok. ... Bei Bedarf kannst mit einem Beistand zu jedem Amt. Wenn es dann noch Fachleute sind, evt. sogar sinnvoller als ohne. Da müssen wir nicht weiter diskutieren. Es sind Scheinargumente.

  2.  
    Anzeige
  3. #132
    Avatar von Leopard

    Registriert seit
    23.04.2010
    Beiträge
    589
    Zitat Zitat von franky_23 Beitrag anzeigen
    Ich weiss nicht was du hast. Beim Familiennachzug zum Deutschen wird für die Erlangung der NE lediglich ein Nachweis über einfache Kenntnisse der dt. Sprache notwendig. Ich habe auch nichts dagegen wenn jemand verpflichtet wird. Wir hatten doch im Wesentlichen über Folgen diskutiert, wenn man unterschiedliche Levels hat.

    Lies doch meine Posts durch. Ich habe Integrationsmaßnahmen in D noch nie abgelehnt. Wir diskutieren doch nur, in welcher Form diese nach dem Gesetz zu erbringen sind. Das es aus persönlicher Sicht der Meisten Sinn macht Deutsch zu lernen streitet auch niemand ab. Das nehme ich ja hin. Vor einigen Posts hast erläutert, dass es in Bayern nach deinem Statement abläuft. Das ist sowas von verallgemeinernd, da jede Behörde und das ist in Bayern jeder Landkreis und dort noch jeder Sachbearbeiter für sich entscheidet. In vielen Fällen wird halt das Recht anders ausgelegt.

    Das habe ich nicht geschrieben. Ich habe geschrieben, dass es bei meiner Frau so war. Ich habe nicht geschrieben, dass es in ganz Bayern so ist. Es ist allerdings bei unserer ALB generell so.

    Bei einem Unternehmer macht er kaum selbst die Sache mit dem Finanzamt. Frag halt mal Chak. Ausserdem gibt es eine Arbeitteilung bei dt. Paaren.

    Du schickst deine Frau zum Finanzamt?

    Meine Frau ist nicht Selbstständig sondern Angestellte. Aber sie könnte da hin gehen und sich verständigen, kein Problem.

    Ok. ... Bei Bedarf kannst mit einem Beistand zu jedem Amt. Wenn es dann noch Fachleute sind, evt. sogar sinnvoller als ohne. Da müssen wir nicht weiter diskutieren. Es sind Scheinargumente.
    Diese ganze Diskussion ist absolut müßig. Wenn es jemandem nicht passt, was die dementsprechende Behörde veranlasst, kann er ja dagegen Klagen. Bisher habe ich aber noch von keinem Fall gehört, wo die Behörde etwas verlangt hat, was nicht im Rahmen des machbaren und zumutbaren gewesen wäre.

    Es ist nun mal so, dass Deutschland von jemandem der in Deutschland leben will, verlangt Deutsch zu lernen (theoretisch, gibt leider genügend Schlupflöcher).

    Das finde ich aus verschiedensten Gründen gut und richtig. Kann natürlich jeder seine eigene Meinung dazu haben.

  4. #133
    Avatar von franky_23

    Registriert seit
    25.01.2009
    Beiträge
    8.731
    Bleib bei den Realitäten. Bei A1 gibt es Ausnahmen, das sind keine Schlupflöcher.

    Wenn du es nicht glaubst, so lies einfach die einschlägigen Verordnungen durch. Wüsste nicht, dass ein Drittstaatenausländer eines EU Stammberechtigten Deutsch lernen muss. Du kannst mich gerne verbessern, aber dann mit gesetzlichen Grundlagen. Dies hatten wir schon so oft. Es wird von keinem ernsthaft bestritten. Aber dann kommen immer so Ansichten, jeder muss!

    Schizophren sind Regelungen, dass z.B. eine Japanerin mit einem Deutschen verheiratet A1 nachweisen muss. Wenn ein Japanisches Pärchen nach D will, dann bedarf es keines Sprachnachweises als Integrationsvorleistung.

    Noch eine Regelung. Bei der Dänemarkehe muss z.B. eine Drittstaatenausländerin nach Hause, da sie illegal einreiste, wenn das Schengenvisum von D ist. Ist es ein Schengenvisum von Polen - dann ist es ein AT eines anderen Schengenstaates, dann darf sie im Inland die Aufenthaltserlaubnis stellen ohne erneut auszureisen.

    Schizophrene Regelungen nach Gutsherrenart finde ich persönlich nicht gut.

    Die logische Konsequenz wäre, dass sich ein IG Deutschlands Eheasylanten gründet, in einem Nachbarland ein altes Bauernhaus anmietet in dem dann die Familien für einige Monate ihren Wohnsitz hinverlegen. Dann nach einiger Zeit die EU Freizügigkeit mit nach D mitnehmen.

  5. #134
    Avatar von sombath

    Registriert seit
    03.03.2009
    Beiträge
    2.733
    Tut mir leid , aber du phantasierst .
    Wie viele Thaifrauen kennst du hier , die ein internationales Unternehmen aufgemacht haben
    und nur englisch u. auf Thai kommunizieren ?
    Ist doch Blödsinn !

    Sombath


    Zitat Zitat von franky_23 Beitrag anzeigen
    Was hat das Kommunikationsvermögen mit A1 Nachweis zu tun? Nicht richtig leben ohne Integrationskurs, wie das? Mit dem Arbeiten, was wenn z.B. die Frau ein Unternehmen in D aufmacht und nur international tätig ist?

  6. #135
    Avatar von franky_23

    Registriert seit
    25.01.2009
    Beiträge
    8.731
    Zitat Zitat von sombath Beitrag anzeigen
    Tut mir leid , aber du phantasierst .
    Wie viele Thaifrauen kennst du hier , die ein internationales Unternehmen aufgemacht haben
    und nur englisch u. auf Thai kommunizieren ?
    Ist doch Blödsinn !

    Sombath
    Oder liegt es an eine eingeschränkten Vorstellungsgabe?

  7. #136
    Avatar von Leopard

    Registriert seit
    23.04.2010
    Beiträge
    589
    @ Franky

    Eine Japanerin braucht keinen A1 wenn sie mit einem Deutschen verheiratet ist und nach Deutschland zur Familienzusammenführung will.

  8. #137
    Avatar von strike

    Registriert seit
    08.12.2007
    Beiträge
    28.011
    Zitat Zitat von Leopard Beitrag anzeigen
    ... Eine Japanerin braucht keinen A1 wenn sie mit einem Deutschen verheiratet ist und nach Deutschland zur Familienzusammenführung will.
    Das habe ich auch so in Erinnerung, kein A1 notwendig.
    Obwohl diese Formulierung auch eine andere Interpretation zu liesse:

    Eine weitere Ausnahme besteht für Ehegatten von Ausländern, die wegen ihrer Staatsangehörigkeit für einen Aufenthalt, der kein Kurzaufenthalt ist, visumfrei in das Bundesgebiet einreisen und sich darin aufhalten dürfen. Letzteres betrifft insbesondere Staatsangehörige von Australien, Israel, Japan, Kanada, der Republik Korea, von Neuseeland und der Vereinigten Staaten von Amerika. Für diese Staatsangehörigen bestehen nach § 41 AufenthV Visumerleichterungen.

    Warum allerdings fuer Japanaer - aus rein sprachlicher Sicht - ein geringerer Integrationsbedarf besteht, obwohl Japanisch nicht ganz die Naehe zur deutschen Sprache wie Hebraeisch, Koereanisch, Neuseelaendisch, Australisch, Kanadisch und Amerikanisch hat, wird wohl fuer immer das Geheimnis der Herren Wiefelspuetz, Grindel und Uhl bleiben.



  9. #138
    Avatar von franky_23

    Registriert seit
    25.01.2009
    Beiträge
    8.731
    Zitat Zitat von Leopard Beitrag anzeigen
    @ Franky

    Eine Japanerin braucht keinen A1 wenn sie mit einem Deutschen verheiratet ist und nach Deutschland zur Familienzusammenführung will.
    Sie kann einreisen, ja, doch sie bekommt die AE nur wenn sie A1 nachweist. Hat sie dies nach 6 Monaten nicht, heisst es ab nach Hause. Während dieser Zeit hat sie normalerweise keine Arbeitserlaubnis. Ggf. kann man streiten ob sie einfach mal ins Ausland kann und dann wieder einreist und dann die Frist erneut läuft. Heiratet sie einen Franzosen, Österreicher, Polen... ist kein A1 nötig.

    Bei der Brasilianerin ist es nochmals anders, die darf zu Besuch ohne Visa einreisen. Beim Familiennachzug verlangen zumindest einige ALB´s, dass sie wieder nach Brasilien gehen und von dort das nationale Visumverfahren durchlaufen, mit A1 vor der Einreise.

  10. #139
    Avatar von strike

    Registriert seit
    08.12.2007
    Beiträge
    28.011
    Habe mir gerade nochmal die Argumente des Sprachenajatollah Uhl/CSU angeschaut.
    Interessant, dass unser Adresshaendler Vertreter nie so konkret wird, dass sofort erkennbar waere, dass es eben nicht nur um Tuerken geht.

    Kernziel des Spracherfordernisses vor dem Familiennachzug ist, Zwangsehen zu verhindern.
    Insbesondere Frauen sollen vor dem Zuzug in ihrer sprachlichen und damit sozialen Kompetenz gestärkt werden.
    Denn keine ausländische Frau kann Hilfe gegen Zwangsehen in Anspruch nehmen, wenn sie nicht deutsch kann.
    Wenn die betroffenen Frauen erst einmal in Deutschland sind, werden sie kaum den Weg in Integrationskurse finden. Es ist ein Irrglaube anzunehmen, dass integrationsferne Familien Ehefrauen freiwillig in den Integrationskurs schicken werden.

    Generell soll mit der Regelung an alle ausländischen Familien das klare Signal ausgesendet werden, dass es ohne Deutsch nicht geht.
    ...
    Es gibt kein vernünftiges Argument dagegen, dass ausländische Ehegatten des Deutschen mächtig sein sollten, bevor sie in unser Land kommen. Der Erwerb wenigstens rudimentärer Kenntnisse der deutschen Sprache ist in ihrem eigenen Interesse.
    ...
    Die türkischen Regierung und die Vertreter der türkischen Gemeinde in Deutschland müssen endlich einsehen, dass sie die staatlichen Integrationsbemühungen in Deutschland unterstützen müssen und diese nicht ständig torpedieren dürfen.
    Auch andere Staaten stellen vor dem dauerhaften Zuzug vergleichbare Integrationsanforderungen.


    Wenn hier das naechste Mal fuer den Kindergarten Maerchenerzaehler gesucht werden, dann schlage ich den Uhl vor.
    Interessant auch, dass der vor lauter Aufregung ein ornithologisch nicht 100% korrektes Statement abgibt.


    http://www.uhl-csu.de/cm/upload/4_08...tennachzug.pdf

  11. #140
    Avatar von JT29

    Registriert seit
    05.02.2004
    Beiträge
    8.290
    Zitat Zitat von franky_23 Beitrag anzeigen
    Sie kann einreisen, ja, doch sie bekommt die AE nur wenn sie A1 nachweist. Hat sie dies nach 6 Monaten nicht, heisst es ab nach Hause.
    Selten so ein Blödsinn gelesen!


    Japanische Staatsangehörige dürfen schon seit zig Jahren visumfrei einreisen.

    "Staatsangehörige von Australien .... Japan, .... können auch für einen Aufenthalt, der kein Kurzaufenthalt ist, visumfrei in das Bundesgebiet einreisen und sich darin aufhalten. Ein erforderlicher Aufenthaltstitel kann im Bundesgebiet eingeholt werden -> §41 AufenthV

    Ebenso: "Staatsangehörigen von .... Japan .... kann die Zustimmung zu einem Aufenthaltstitel zur Ausübung einer Beschäftigung erteilt werden." -> §25 BeschV

    und am Wichtigsten:

    § 28 Familiennachzug zu Deutschen:

    Die Aufenthaltserlaubnis ist dem ausländischen Ehegatten eines Deutschen .....zu erteilen, ......
    § 30 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 und 2, Satz 3 und Abs. 2 Satz 1 ist in den Fällen des Satzes 1 Nr. 1 entsprechend anzuwenden.

    Wenden wir also an:

    "Dem Ehegatten eines Ausländers ist eine Aufenthaltserlaubnis zu erteilen, wenn ..... der Ehegatte sich zumindest auf einfache Art in deutscher Sprache verständigen kann" (§ 30 AufentG).

    Dazu dann die Ausnahme weiter unten im Satz 3: "Satz 1 Nr. 2 [ also obiges ] ist für die Erteilung der Aufenthaltserlaubnis unbeachtlich, wenn
    4. der Ausländer wegen seiner Staatsangehörigkeit auch für einen Aufenthalt, der kein Kurzaufenthalt ist, visumfrei in das Bundesgebiet einreisen und sich darin aufhalten darf."

    -> Damit kein A1 erforderlich.

Seite 14 von 18 ErsteErste ... 41213141516 ... LetzteLetzte

Ähnliche Themen

  1. unglaubliche Fakten aus Berlin
    Von socky7 im Forum Politik und Wirtschaft außerhalb Thailands
    Antworten: 27
    Letzter Beitrag: 08.09.10, 17:49
  2. Steuern zahlen
    Von Tschaang-Frank im Forum Treffpunkt
    Antworten: 8
    Letzter Beitrag: 05.07.09, 20:50
  3. STATISTIK... nur Zahlen
    Von Lanna im Forum Treffpunkt
    Antworten: 16
    Letzter Beitrag: 29.12.07, 17:31
  4. Fakten , Daten und etwas Geschichte aus dem Isaan
    Von Otto-Nongkhai im Forum Literarisches
    Antworten: 11
    Letzter Beitrag: 01.05.03, 23:07
  5. Fakten und Zahlen
    Von Harakon im Forum Ehe & Familie
    Antworten: 5
    Letzter Beitrag: 22.08.01, 19:34