Seite 8 von 67 ErsteErste ... 6789101858 ... LetzteLetzte
Ergebnis 71 bis 80 von 664

Wir bauen ein Haus in der Provinz

Erstellt von Teddy, 20.02.2011, 07:15 Uhr · 663 Antworten · 115.197 Aufrufe

  1. #71
    Bajok Tower
    Avatar von Bajok Tower
    Als Laie möchte ich folgende Fragen: Zuerst bauen, dann mehrere LKW Land transportieren oder umgekehrt?

  2.  
    Anzeige
  3. #72
    Avatar von tira

    Registriert seit
    16.08.2002
    Beiträge
    17.263

    Lightbulb

    Zitat Zitat von Bajok Tower Beitrag anzeigen
    Als Laie möchte ich folgende Fragen: Zuerst bauen, dann mehrere LKW Land transportieren oder umgekehrt?
    moin,

    .... zuerst kaufen, dann land hoch und dann nach möglichkeit die aufgeschüttete erde setzen lassen ggf. 2 jahre.


  4. #73
    Avatar von Teddy

    Registriert seit
    03.01.2011
    Beiträge
    866
    Fundamente werden gefüllt
    die Schalungen werden gemauert







    Die Feierlichkeiten sind beendet, nun noch ein Erinnerungsfoto, dann geht es zum gemeinsamen Essen.






    Nun ist es soweit, die erste Lieferung Transportbeton ist angekommen, nun werden die Fundamente gefüllt.



    Die Fundamente sind gefüllt, alles ist miteinander verbunden, ein Abreißen kann nicht mehr geschehen.



    Wenn jemand eine leichte Hanglage hat, so kann er nun mit den aktuellen Mauern beginnen. Wir wollen etwas höher, cá 80cm, deshalb wird nun eine zweischalige Außenwand hergestellt. Diese wird danach mit Beton ausgegossen. Der entstandene Innenraum wird mit roter Erde aufgeschüttet und verdichtet.















    Nun ist der nächste Schritt in Arbeit, Der Innenraum ist nun aufgefüllt und verdichtet, die Baustahlmatte 6mm dick wird nun gebunden. Die Einschalung für die Bodenplatte wird mit Betonhohlblock gemauert, so brauchen wir nicht extra teures Schalungsmaterial.

  5. #74
    Avatar von Teddy

    Registriert seit
    03.01.2011
    Beiträge
    866
    Bodenplatte giessen



    ein Blick in die Mauer, sie ist durchgehend mit Beton gefüllt und daher gut tragbar.


    eine Seite wurde noch aufgelassen um die LKW- Ladungen einzubringen

    Nachdem der Innenraum aufgefüllt wurde, wurde auch di letzte Schalung zugemauert und mit Beton gefüllt. Das Material wurde gewässert und verdichtet.



    Nun wird die Baustahlmatte gebunden und eingelegt, sie liegt auch af den Fundamenten auf.

    Nun kommt schon die Lieferung mit Fertigbeton für die Bodenplatte, sie wird 12 cm dick gegossen







    Die Bodenplatte ist erstellt, es kann nun mit den verschiedenen Methoden weitergearbeitet werden, jedem wie er beliebt
    Bei diesem System ist garantiert, dass es bei richtiger Mischung von Mörtel oder Putz keine Abrisse oder Trockenrisse gibt.
    Ich wünsche jedem Bauherren viel Glück.

  6. #75
    Bukeo
    Avatar von Bukeo
    Zitat Zitat von tira Beitrag anzeigen
    moin,

    .... zuerst kaufen, dann land hoch und dann nach möglichkeit die aufgeschüttete erde setzen lassen ggf. 2 jahre.
    kommt darauf an, wie hoch aufgeschüttet werden muss.
    Wir haben 50cm aufgeschüttet, die letzte Schicht mit schwarzer Erde - dann aber gleich gebaut. Nur muss dann die Säule auf jeden Fall in den Mutterboden rein.
    Ach ja, zuerst hatten wir die Mauer rundherum gebaut, damit beim Regen keine Erde wegschwimmt.

  7. #76
    guenter
    Avatar von guenter
    Hallo,
    erstmal an Teddy die Bitte die Bilder etwas zu schrumpfen vor dem hochladen, es dauert Minuten bei meiner Internetverbindung. 800px für die lange Seite sind normalerweise schon sehr gut, auch für Details, Deine haben 1600px. Ich mach das mit Irfan View...

    Der Untergrund und die Belastung sind ausschlaggebend für die Wahl des Fundaments, dazu die Überschwemmungsproblematik.

    Punkt oder Säulenfundamente können bei dichtem, lehmigen Boden durchaus reichen, wenn die Belastungen nicht zu hoch sind, bei Holzhäusern mit leichter Decke.
    Punktfundamente sind am empfindlichsten, was Setzungen angeht, zudem können sie x/y Kräfte (benutze hier das übliche Koordinatensystem), wie Windlasten, schlecht ableiten.
    Im Industriellem Hallenbau sieht das anders aus, da werden richtig tiefe Löcher bis in festes Gestein geschlagen.

    Bei der Frage, Streifenfundament oder Stahlbetonplatte war eigentlich die Materialkostenfrage die für das Streifenfundament spricht. So, wie üblicherweise gebaut wird, kann man
    das aber nicht so stehen lassen.
    Manfred kombiniert praktisch beides miteinander, erst das Streifenfundament als Ringanker ausgebildet, mit Anschlussbewehrung, und darüber die Stahlbetonplatte. Das hält ewig, ist aber, da die zwei Schichten nicht gleichzeitig gegossen werden keine geschlossene Einheit, aber das ist mehr ein Schönheitsfehler.

    Stahlbetonplatte:
    Untergrund: Dem Untergrund wird hier trotz der Wasserproblematik wenig aufmerksamkeit geschenkt, obwohl die Schaffung eines guten Untergrundes gar nicht so teuer und Arbeitsintensiv ist. Schotter als erste Lage wäre optimal, Schotter lässt sich sehr gut verdichten und hält dann auch, Wasser kann gut abfließen (Eisenbahn), als Sauberkeitsschicht und für die folgende Folie Kies, das ganze mindestens 15cm dick, besser mehr, und min. 30cm über den Rand der Platte. Als letztes eine stärkere PE-Folie, die nur dem Zweck dient, den Beton vor Austrocknung zu schützen.
    Bewehrung und Leitungen müssen mindestens 3cm Abstand von der Folie haben, dass kann man mit Hilfsrahmen und Haken aus dickerm Draht bewerkstelligen.
    Zudem müssen ausreichend lange Planken da sein, die man auf die Verschalung setzt um von dort zu rütteln, keiner muss in der Bewehrung rumtrampeln.

    Je nach Größe ist es nicht möglich den Beton zeitgerecht auf der Baustelle herzustellen, auf jeden Fall sollte man ausreichend Zement und Kies vor Ort haben und zu nassen Beton auf die richtige Konsistenz bringen. Ein, besser 2 Rüttler sollten ständig in Betrieb sein.

    Beton härtet aus, 4 Wochen lang sollte die Betonplatte abgedeckt und feuchtgehalten werden, die Festigkeit nimmt in dieser Zeit immer mehr zu.

    Man kann davon ausgehen, das man mit der richtigen Behandlung des Betons die doppelte Festigkeit, und wesentlich weniger Risse erhält wie hierzulande üblich.

    Risse sind im Betonbau einkalkuliert, ein Faktor hier ist die Temperatur, eine Betonplatte gießt man am besten bei kaltem Wetter, wenn der Beton aushärtet entsteht Reaktionswärme, man kann hier mit geeigneten Massnahmen Wärme ableiten (für Perfektionisten).
    Bewehrung dient auch nicht nur der Biegefestigkeit, sie verhindert auch Rissbildung.
    15cm sollte die Mindestdicke einer Stahlbetonplatte sein, kann ich nicht Begründen, soll aber auch gut gegen Rissbildung sein.

    Statisch gesehen, ist die Stahlbetonplatte vorteilhaft, weil die Kräfte gleichmässig in den Boden geleitet werden. Stützen sind ok, aber es ist Vorteilhaft, die Mauern in die Statik mit ein zu beziehen, wobei hier weniger die Tragfähigkeit von Interesse ist, die Mauern können aber die Biegekräfte die auf die Säulen wirken besser ableiten. Als Abschluss eines Stockwerkes sollte auf jeden fall auch ein Ringanker in Stahlbeton gegossen werden...

  8. #77
    Avatar von waanjai_2

    Registriert seit
    24.10.2006
    Beiträge
    26.303
    Zitat Zitat von Bukeo Beitrag anzeigen
    kommt darauf an, wie hoch aufgeschüttet werden muss. Wir haben 50cm aufgeschüttet, die letzte Schicht mit schwarzer Erde - dann aber gleich gebaut. Nur muss dann die Säule auf jeden Fall in den Mutterboden rein. Ach ja, zuerst hatten wir die Mauer rundherum gebaut, damit beim Regen keine Erde wegschwimmt.
    So macht man es überwiegend im Isaan, denke ich. Man will zwei Dinge kombinieren:
    1. Man will das Haus - besser die Fußboden-Unterkante - relativ zur Nachbarschaft ein wenig höher legen. Von wegen Regenzeit und so.
    2. Man ist sich gleichzeitig bewußt, dass man die Säulenfüße tief in die bereits seit Jahren verdichtete Erde eingraben muß. Aber nur insofern man an Überschwemmungen als Möglichkeit prinzipiell glaubt oder die Regenzeiten in Monsungebieten schon kennt. Ansonsten baut man auch ohne Unterkellerung dort, wo der Bodenfrost halt nicht auftauchen kann.

  9. #78
    Avatar von Teddy

    Registriert seit
    03.01.2011
    Beiträge
    866
    Guten Morgen Günter, Ich dachte bisher immer ich hätte sehr schlechtes Internet, nun ja in der letzten Zeit hat es sich etwas gebessert. Dass du in der Nähe Bangkok noch schlechteres hast hääte ich nicht geglaubt, Ok die nächsten Bilder werde ich kleiner machen, muss nur wissen
    einen schönen Tag wünscht Manfred

  10. #79
    guenter
    Avatar von guenter

    Lightbulb Abwasser - Wasserleitungs Planung

    Also hier wird wohl das Abwasser wie "üblich" in mehrere hintereinandergeschaltete Behälter geleitet. Da muss dann wohl der Platz für die Behälter ( Zufahrt LKW ) und das Gefälle erstmal geplant werden.
    Zudem will ich das "Grauwasser" wieder verwenden, inwieweit hängt davon ab, wie hoch der Aufwand dafür ist.
    Zudem habe ich noch Leitungen für Kühl- und Heizwasser die gut isoliert werden müssen, sowie die normale Warm und Kaltwasserversorgung.
    Trinkwasser wird zentral an der Filteranlage gezapft...
    Tendenziell würde ich alles was nicht unter die Erde muss Oberirdisch verlegen.

    Auch die Frage der Fundamente ist nicht entschieden...

  11. #80
    Bajok Tower
    Avatar von Bajok Tower
    Zitat Zitat von tira Beitrag anzeigen
    moin,

    .... zuerst kaufen, dann land hoch und dann nach möglichkeit die aufgeschüttete erde setzen lassen ggf. 2 jahre.

    2 Jahre? Warum nicht gleich 10?

Seite 8 von 67 ErsteErste ... 6789101858 ... LetzteLetzte

Ähnliche Themen

  1. Bauen, Land aufschütten
    Von Pirat im Forum Ehe & Familie
    Antworten: 49
    Letzter Beitrag: 23.04.16, 13:48
  2. Häusle bauen
    Von Chang.kk im Forum Sonstiges
    Antworten: 14
    Letzter Beitrag: 18.06.13, 10:16
  3. Antworten: 66
    Letzter Beitrag: 12.06.11, 00:40
  4. Brücken bauen
    Von Rene im Forum Thailand News
    Antworten: 2
    Letzter Beitrag: 21.06.07, 20:45