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Wir bauen ein Haus in der Provinz

Erstellt von Teddy, 20.02.2011, 07:15 Uhr · 663 Antworten · 121.433 Aufrufe

  1. #41
    Avatar von Teddy

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    Wanjai, ich muss dir Recht geben Von der Obrigkeit wird es sehr gerne gesehen, dass das Land nicht vergammelt. Hier in Ban Na Dee - Udon Thani wurde ein gutes Projekt ins Leben gerufen, von der Obrigkeit geleitet. Das finde ich schon mal gar nicht schlecht.

    Internationaler Gartenbau – ein Beispiel

    Ich finde es eine sehr gute Idee, in internationaler Gemeinschaft die Kenntnisse vorzustellen, die man vom Garten in der verschiedenen Ländern erworben hat.
    Hier im Isaan lässt es sich dann gemeinsam erkunden, was man wie besser machen kann.

    Nach heutiger Sicht ist es wirklich schon ein gelungenes Projekt.
    Hier ein paar Bilder:











    Ich muss wirklich sagen, es ist ein Modell das zur Nachahmung ans....en soll.

    weitere Informationen http://udontalk.com/forum/viewtopic....fe52d561609602

  2.  
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  3. #42
    Avatar von Teddy

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    Ich habe es schon einmal geschrieben, ich arbeite viel lieber in meinem Garten, als dass ich mich am Steintisch verweile und über dumme Politik diskutiere.
    Die Gartenarbeit muss ein Hobby sein, sonst macht es keinen Spass. Ein schön angelegter Garten kann auch inspirieren und auch zur Nachahmung ermuntern. Ich weiss, es iszt nicht jedermanns Hobby, viele haben auch ganz einfach kein Interesse und sitzen lieber im zu betonierten Garten. Jeder muss es für sich selbst entscheiden. Ich mache es meiner Gesundheit zu Liebe und für die Familie. Es ist für mich eine sinnvolle Arbeit im Alter. Das was die Menschen aus dem Udontalkforum machen ist ganz einfach bewundernswert, sie zeigen den Thai´s wie man es anders machen kann, bravo !!!

    Bäume in einer Plantage werden doch auch mit Schur gepflanzt, das ist einfach eine deutsche Pünktlichkeit, in 20 Jahren soll der Garten immer noch etwas gleichsehen . kein Chaos in der Wildsnis

  4. #43
    Avatar von berti

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    Zitat Zitat von Teddy Beitrag anzeigen
    Ich vermisse in sehr vielen Thaigärten junge Bäume, es ist doch alles nur mit ein wenig Arbeit und Pflege verbunden, ist das sooo schwer ?
    also, schwer ist das nicht - aber das Problem ist vielmehr zweischichtig:

    a) fehlt den auf dem Lande lebenden Farmern die Zeit, um mit vergleichsweise großem Zeitaufwand etwas zu ziehen, was nicht kommerziell geerntet werden kann

    b) Pflege ... bei Gebäuden, Maschinen heißt das "Instandhaltung": einer der düstersten Begriffe in Thailand...es ist ihnen einfach nicht gegeben, nach dem Setzen von Pflanzen, nach dem Verputzen u. Anstrich von Gebäuden, nach dem Lackieren eines Mopeds noch Weiteres für das Objekt zu tun

  5. #44
    Avatar von Teddy

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    Zitat Zitat von berti Beitrag anzeigen
    also, schwer ist das nicht - aber das Problem ist vielmehr zweischichtig:

    a) fehlt den auf dem Lande lebenden Farmern die Zeit, um mit vergleichsweise großem Zeitaufwand etwas zu ziehen, was nicht kommerziell geerntet werden kann

    b) Pflege ... bei Gebäuden, Maschinen heißt das "Instandhaltung": einer der düstersten Begriffe in Thailand...es ist ihnen einfach nicht gegeben, nach dem Setzen von Pflanzen, nach dem Verputzen u. Anstrich von Gebäuden, nach dem Lackieren eines Mopeds noch Weiteres für das Objekt zu tun
    Du hast recht dann haben sie zwei Stunden am Tag weniger Zeit in der Matte zu hängen !!!

  6. #45
    guenter
    Avatar von guenter
    Habe einen Bericht über schwarze Erde in den Tropen (Amazonas) gelesen. Die Dorfbewohner hatten früher ihre ganzen Abfälle in eine Grube gegeben, inklusive Holzkohle (10%-40%)...
    Kein Witz, es ist ein aktuelles Forschungsprojekt, wir aber auch schon vermarktet (1l Terra Preta 19€). Durch die starke Besiedlung mit Mikroorganismen regeneriert sich die Erde, ein fortlaufender Kompostierungsprozess. Die Holzkohle scheint da eine wichtige Rolle zu spielen, da sie ja alles mögliche speichern kann.

  7. #46
    Avatar von waanjai_2

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    Zitat Zitat von berti Beitrag anzeigen
    also, schwer ist das nicht - aber das Problem ist vielmehr zweischichtig:
    a) fehlt den auf dem Lande lebenden Farmern die Zeit, um mit vergleichsweise großem Zeitaufwand etwas zu ziehen, was nicht kommerziell geerntet werden kann
    b) Pflege ... bei Gebäuden, Maschinen heißt das "Instandhaltung": einer der düstersten Begriffe in Thailand...es ist ihnen einfach nicht gegeben, nach dem Setzen von Pflanzen, nach dem Verputzen u. Anstrich von Gebäuden, nach dem Lackieren eines Mopeds noch Weiteres für das Objekt zu tun
    Wahrscheinlich sogar noch mehrschichtig.
    Aber beide Aussagen stimmen. Obwohl, die Farmer, die ich kenne, bei denen sind aber alle Kubota stets in Ordnung. Schrauben können se alle.

    Wenn ich die mal in irgendeiner Hängematte gesehen habe, dann war das nach Erntedank. Wo aber schon alles parat war für die nächste Aussaat. Das Dach wieder gedichtet. Nur viel Bares, das war nie da. Ist halt noch überwiegend Naturalwirtschaft. Allerdings immer mehr Doktores lassen sich nicht mehr mit Reis bezahlen. Wollen Noten sehen.
    Die großen Familienverbünde, die sind auseinander gebrochen und finden sich im eigenen Land verstreut als Tagelöhner wieder. Während die Nicht-Thais aber mit thail. Paß ihre Hauptstadt regieren, sind sie die Parias auf dem Lande. Daran zerbrechen viele. Die dann alsbald wieder nach Singapore auf Montage fahren und ihre Frauen im Isaan belassen. Die dann in Singapore natürlich von Frauen sehr begehrt sind. Jeden Abend. Woran die Ehefrau mit Kindern nur bange daran denkt. Kommt er auch wieder?

    Warum schreibe ich dies nun? Weil ich denke, dass die Menschen wie Teddy, die die Natur lieben, die das Erschaffen lieben, die etwas machen müssen, am ehesten auch damit beginnen können und auch sollten, auch die Menschen hier zu lieben. Mit all ihren Fehlern. Sie in ihren Sozialbeziehungen zu verstehen.

    Es ist ja einfach nicht so, als würde jeder Bangkoker ein Lump sein und jeder Isaaner ein Säufer. Unser Großvater - also der Vater meiner Frau, der Großvater meiner Stiefkinder - der trinkt ungern Alkohol. Jetzt mit einer Ausnahme: die Flasche Ramazotti, die wir ihm mitgebracht hatten, die war nach einem Jahr leer. Gute Medizin der Kräuterlikör. Und die anderen Verwandten? Die mögen es, wenn wir bei uns ein Tambun Baan veranstalten. Und sie mögen den Lao Khau und das Leo Bier, den es dann gibt. Sind auch dann sehr schnell knülle, weil dies halt so selten vorkommt, im Jahr, das mit dem Biertrinken und so. Dann verschwinden die oft für ein paar Stunden und entschuldigen sich später mit den Worten "Sie hätten mal kurz nach den Wasserbüffeln schauen müssen".

  8. #47
    Avatar von Teddy

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    Nun Wanjai, ich sehe schon, du lebst in der Stadt und ich mitten in der Provinz. Ich bin vor Ort und berichte wie es in vielen Familien aussieht, auch in der eigenen. Ich gebe dir vollkonmmen Recht, es gibt auch viele Farmer die fleissig sind, ich sehe dies täglich wenn ich mit meinen Hunden auslaufe. Ich sehe, dass die ein Gut Nutzen, das der staat zur Verfügung stellt, das Wasser, doch leider wird es von sehr wenigen genutzt. Warum nur, weil es mit Arbeit verbunden ist, so ist es auch bei uns in der Verwandtschaft. Alle haben Anschluss an den Wasserkanal, sie könnten alle eine zweite Reisernte einfahren, wozu auch kann man wirklich immer wieder fragen.
    Ich könnte über das Verhalten ein Buch schreiben, wie viele Thais ihr Leben vergammeln. Es gibt sehr oft das Gegenteil, das ist wirklich schön. doch leider Gottes auch das Gegenteil.
    Schau doch mal entlang der Hauptstrasse was da an Müll herumliegt, einfach vom Pickup runtergeschmissen, Die Obrigkeit fährt oft vorbei, warum sehen die es nicht?? warum werden die Beobachtungen nicht verschärft wie vor vielen Jahren, als um jede Ecke ein Schild hing 2000 Bath Strafe fuer verunreinigung. Damals war Ordnung was ist heute ???

  9. #48
    Avatar von Teddy

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    Hallo Wanjai, nun habe ich einfach ein paar Bilder hochgeladen um zu zeigen, von was ich schreibe. Ich habe früher, als ich noch dumm und blauäugig war auch immer gemeint man muss die Leute unterstützen, doch mit den Jahren wurde ich besseren belehrt. Ein Sprichwort sagt „gib den Leuten kein Geld, sondern zeige ihnen, wie man arbeitet“
    Seit vielen Jahren ist dieser Kanal angelegt, dass es möglich ist eine zweite Reisernte einzufahren, genützt hat ihn vielleicht einer von 30 Farmern



    So sieht das Land während 8 Monaten aus





    einer von sehr wenigen nutzt das Wasser



    Nun kann sich jeder seine Meinung bilden. Ich weiss von was ich schreibe, denn ich bin mittendrin

  10. #49
    Avatar von waanjai_2

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    Zitat Zitat von Teddy Beitrag anzeigen
    Schau doch mal entlang der Hauptstrasse was da an Müll herumliegt, einfach vom Pickup runtergeschmissen, Die Obrigkeit fährt oft vorbei, warum sehen die es nicht?? warum werden die Beobachtungen nicht verschärft wie vor vielen Jahren, als um jede Ecke ein Schild hing 2000 Bath Strafe fuer verunreinigung. Damals war Ordnung was ist heute ???
    Damals gab es Thai Rak Thai und Taksin, heute ist Schnutemäulchen der Vertreter der Interessen des Mittelstandes und der Reichen.

    Bei uns reinigen Schüler am Tag der Umwelt die Straßenränder von der Masse der von Schülern achtlos weggeworfenen Plastik-Tüten. Nicht im Stadtgebiet von Udon, da wohne ich ja nicht. Nein, entlang der Ausfallstraßen aus Udon heraus. Hoffentlich verbrennen die dann aber nicht das gesammelte Plastik auch noch. Denn dann wir Salzsäure freigesetzt.

    Bislang ist - wie bei Dir ja schon mit dem Garten!! - Vorbild sein angesagt. Ein erhobener Zeigefinger bewirkt da nix. Wohl aber die Vorbild-Funktion.
    Ein guter Freund, der ein wenig abseits wohnt hält die Straße, die an seinem Grundstück vorbeiführt frei. Mit so einem Abfall-Picker - Gehstock mit spitzen Nagel - und einen Wagen, wo er die Plastiktüten hineinbugsiert. Das macht er mit Vorliebe zu den Zeiten an denen die Verursacher - die Schulkinder in ihren songtäos - nach Hause gebracht werden. Dann zwingt er mit dem Wägelchen den Songtäo zum Anhalten und freut sich über das Verstummen der Schulkinder. Die wissen nämlich nur zu genau was der Farang da macht mit ihnen.

    Oder wir, wir haben 1.500 Baht für einen hochstehenden Abfallbehälter ausgegeben, der aus Strukturstahl zusammengeschmeißt wurde. Nun kommen keine Hunde oder Katzen mehr an die Plastiksäcke des Nachts heran und können die aufreißen. Das war bis vor wenigen Monaten regelmäßig anders, als man die Plastiksäcke in diese komischen aus LKW-Reifen gefertigten Müll-Boxen hineinwarf. Jetzt warten wir darauf, dass das Beispiel Schule macht. Und haben das Gestell deshalb auch extra im Nachbardorf anfertigen lassen, auf dass die Frau des Schweißers dies als neue Erfindung der Menschheit per Mundpropaganda verbreitet.
    (Bilder folgen, stelle gerade fest, dass alle 6 USB-Buchsen versagen. Mußte gestern abend schon die Tastatur durch eine an der PS2-Schnittstelle ersetzen.)

  11. #50
    Avatar von Nokgeo

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    Zitat Zitat von waanjai_2 Beitrag anzeigen

    Bei uns reinigen Schüler am Tag der Umwelt die Straßenränder von der Masse der von Schülern achtlos weggeworfenen Plastik-Tüten. Nicht im Stadtgebiet von Udon, da wohne ich ja nicht. Nein, entlang der Ausfallstraßen aus Udon heraus. Hoffentlich verbrennen die dann aber nicht das gesammelte Plastik auch noch. Denn dann wir Salzsäure freigesetzt.

    Bislang ist - wie bei Dir ja schon mit dem Garten!! - Vorbild sein angesagt. Ein erhobener Zeigefinger bewirkt da nix. Wohl aber die Vorbild-Funktion.

    Ein guter Freund, der ein wenig abseits wohnt hält die Straße, die an seinem Grundstück vorbeiführt frei. Mit so einem Abfall-Picker - Gehstock mit spitzen Nagel - und einen Wagen, wo er die Plastiktüten hineinbugsiert. Das macht er mit Vorliebe zu den Zeiten an denen die Verursacher - die Schulkinder in ihren songtäos - nach Hause gebracht werden.

    Dann zwingt er mit dem Wägelchen den Songtäo zum Anhalten und freut sich über das Verstummen der Schulkinder. Die wissen nämlich nur zu genau was der Farang da macht mit ihnen.

    Oder wir, wir haben 1.500 Baht für einen hochstehenden Abfallbehälter ausgegeben, der aus Strukturstahl zusammengeschmeißt wurde. Nun kommen keine Hunde oder Katzen mehr an die Plastiksäcke des Nachts heran und können die aufreißen.

    Das war bis vor wenigen Monaten regelmäßig anders, als man die Plastiksäcke in diese komischen aus LKW-Reifen gefertigten Müll-Boxen hineinwarf. Jetzt warten wir darauf, dass das Beispiel Schule macht. Und haben das Gestell deshalb auch extra im Nachbardorf anfertigen lassen, auf dass die Frau des Schweißers dies als neue Erfindung der Menschheit per Mundpropaganda verbreitet.
    Erziehung fängt von kleinauf an, soo überhaupt erzogen wird..:- )) Egal wo.

    Fällt mir spontan ein...:

    Was hälst du von nem Job als Umweltberater..auf freiwilliger Basis, ohne Lohn, z.B. activ an Schulen ?!


    Umwelttipps fr Eltern

    Polyethylen

    Umweltverschmutzung

    Auf die Art...lässt sich an das Gastland TH. was sinnvolles zurückgeben..

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