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Wiederheirat einer Thai in Deutschland

Erstellt von zaparot, 03.12.2005, 14:13 Uhr · 42 Antworten · 5.617 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von zaparot

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    Wiederheirat einer Thai in Deutschland

    Hi,

    ich hab' mal eine Frage, und zwar nach der Vorgehensweise für eine Thai, die in Deutschland zum zweiten Mal heiratet.

    Es geht um folgendes:

    Die Frau ist thailändische Staatsbürgerin, hier in D seit 20 Jahren verheiratet und nun geschieden. Aufenthaltserlaubnis unbefristet.
    Diese Frau möchte sich nun wieder mit einem Deutschen verheiraten. Wie muss sie vorgehen, und was braucht sie an Papieren für das Standesamt, um erneut heiraten zu können?


    Grüße und Danke

    zaparot

  2.  
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  3. #2
    Avatar von andy

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    Re: Wiederheirat einer Thai in Deutschland

    ist die erste ehe denn in thailand egalisiert worden?

  4. #3
    Avatar von zaparot

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    Re: Wiederheirat einer Thai in Deutschland

    Bisher noch nicht.
    Ist denn das der erste Schritt? Also mit der Scheidungsurkunde zur thailändischen Botschaft gehen?


    Grüße von zaparot

  5. #4
    Avatar von andy

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    Re: Wiederheirat einer Thai in Deutschland

    den ersten schritt kann man zusammen mit dem 2. machen. die heirat muß in thailand erst mal eingetragen werden, erst dann die scheidung.

    sonst stimmt der familienstand in thailand (ledig) nicht mit dem in deutschland (geschieden) überein. und dann gibt es probleme mit dem standesamt.

  6. #5
    Avatar von mika

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    Re: Wiederheirat einer Thai in Deutschland

    Ich hab vor Jahren das Prozedere durchgemacht , meine Frau in D geschieden , mit unbefristeter Aufenthaltserlaubnis . Ich hab vom Standesamt eine ellenlange Liste erhalten , wo unter anderem Papiere aus Thailand verlangt wurden , die man nur vor Ort besorgen kann . Ich bin dann vermählungstechnisch nach Sönderborg in Dänemark ausgewichen . Dort brauchte ich nur die Papiere , die ein deutsch-deutsches Paar mit gleichen Voraussetzungen auch benötigt . Details gleich ....

  7. #6
    Avatar von mika

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    Re: Wiederheirat einer Thai in Deutschland

    verlangt wurden :

    -eine Eheerklärung
    -Geburtsurkunden
    -beglaubigte Übersetzung der Geburtsurkunde
    -500 Dänische Kronen
    -Aufenthaltsbescheinigung oder Ledigkeitserklärung
    -bei geschieden oder verwitwet Scheidungsunterlagen bzw. sterbeurkunde mit gültigem Rechtskraftstempel
    -gültiger Personalausweis oder Reisepass

    .... falls noch Fragen sind ( Tel.nr. , webadress ) stehe ich gern zur Verfügung

  8. #7
    Avatar von zaparot

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    734

    Re: Wiederheirat einer Thai in Deutschland

    ... Daraus schließe ich: wenn man's unkompliziert haben will, geht man gleich nach Dänemark ...

    Richtig?


    Grüße

    zaparot

  9. #8
    Odd
    Avatar von Odd

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    Re: Wiederheirat einer Thai in Deutschland

    Zitat Zitat von zaparot",p="298925
    ... Daraus schließe ich: wenn man's unkompliziert haben will, geht man gleich nach Dänemark ...

    Richtig?


    Grüße

    zaparot
    weiss nicht wie es heute abläuft.
    Auf jeden Fall war das Heiraten ziemlich einfach. Im Rathaus vorsprechen und ein Dokument ausfüllen. 10 Tage später konnte geheiratet werden. Kosten waren sehr minimal, denke um die 20 €uro.
    In Deutschland musste lediglich die Geburtsurkunde der Frau übersetzt werden. Schon war die Ehe auch in Old Germany rechtskräftig.

  10. #9
    Tramaico
    Avatar von Tramaico

    Re: Wiederheirat einer Thai in Deutschland

    Zitat Zitat von zaparot",p="298925
    ... Daraus schließe ich: wenn man's unkompliziert haben will, geht man gleich nach Dänemark ...

    Richtig?


    Grüße

    zaparot
    Nein, die Komplikationen kommen dann moeglicherweise nur ein wenig spaeter und koennen dann ECHTE Komplikationen seien, die entweder nur sehr schwer oder im Extremfall gar nicht auszugleichen sind.

    Es ist nicht zu erkennen, warum ein Deutscher und eine Thailaenderin nicht in Deutschland oder Thailand sondern in einem Drittstaat heiraten wollen, AUSSER Sie wollen die gesetzlichen Auflagen umgehen. Ein Denkansatz, ueber den kein Staatsdiener gluecklich ist, speziell nicht zu den heutigen Zeiten wo das Wort "Schein-" in so vielen Varianten kommen kann.

    Fazit: Wer schattige Waldwege einer gepflasterten Strasse vorzieht, kann schon mal ueber eine Wurzel stolpern. Betonung liegt hierbei auf kann.

    Empfehlung: Wenn immer es um das Thema "Hochzeit" geht, ist grundsaetzlich der erste Gang zum lokalen Standesamt. Geschichte im Detail schildern, vorhandene Papiere vorlegen und dann hoeren was der Beamte dazu meint. Hierbei ist dann zu hoffen, dass es sich um eine Amtsperson mit Einblick handelt und auch tatsaechlich unterstuetzen will. Ein hilfsbereiter und auch kompetenter Beamter ist wie vier Asse auf der Hand, waehrend Tricksen, nun ja, nur das As im Aermel ist.

    Viele Gruesse,
    Richard

  11. #10
    Avatar von zaparot

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    734

    Re: Wiederheirat einer Thai in Deutschland

    Tramaico,

    der einzige Grund, in einem Drittland zu heiraten ist der, dass man keinen Bock darauf hat, monatelang auf Papiere zu warten und einige Reisen nach LOS zu unternehmen, nur weil deutsche und thailändische Behörden nicht kooperieren.

    Ich habe z.B. erlebt, wie es war, als eine ledige Thai und ein lediger Deutscher in Deutschland geheiratet haben. Also die einfachste Form, ledig. Da wurden in Thailand Dokumente gefertigt, die in Deutschland von einer vereidigten Dolmetscherin übersetzt wurden. Beim Geburtsdatum war eine Verwechslung drin. Weiter oben im Dokument war das Geburtsdatum richtig, weiter unten auf der gleichen Seite hat die Übersetzerin in das Geburtsdatum aus Versehen Elemente der thailändischen Zeitrechnung mit rein gebracht. Schon war alles hinfällig ... .

    Soll heissen: Fallen gibt's viele, warum soll man einen solchen Weg beschreiten, wenn es einen einfacheren gibt, der zum gleichen Ziel führt?

    Grüße von zaparat

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