Seite 2 von 3 ErsteErste 123 LetzteLetzte
Ergebnis 11 bis 20 von 30

wie lange kann sich ein Kind aus deutsch-thailändischer Ehe in Thailand aufhalten?

Erstellt von josefg, 29.11.2012, 18:11 Uhr · 29 Antworten · 3.610 Aufrufe

  1. #11
    Bukeo
    Avatar von Bukeo
    Zitat Zitat von carsten Beitrag anzeigen
    Solange das Kind Doppelstaatler ist, unbegrenzt.
    Allerdings muss es sich ab einem gewissen Alter (irgendwo so mit 18-21, weiss ich nicht genau) für eine der beiden Staatsbürgerschaften entscheiden. Das gilt aus Sicht beider Staaten. Und dann ist es jeweils für den anderen Staat visumspflichtig.
    ja, lt Konsulat in FFM mit 21. Das wissen aber scheinbar auch nur die im Konsulat. Hier weiss die Immi davon nichts. Unser Sohn ist hier als Thai gemeldet, die wissen hier am Amphoe gar nicht, das er auch Deutscher ist, woher auch? Steht in der Thai-Geburtsurkunde ja nicht drin.

    Nein, nach deutschen Recht kann der thai-deutsche Nachwuchs immer Doppelstaatler bleiben. Das was du meinst, ist bei den Türken der Fall, die hier geboren wurden und somit die
    deutsche Staatsbürgerschaft erhalten haben. Die müssen sich entscheiden.

    @phimax: Der 'Aufenthaltsstatus' eines thail. Kindes ist bis zum 18. Lebensjahr (durch die Mutter mit entsprechendem Status) gesichert.
    in D benötigt auch das Kind eine eigene Aufenthaltserlaubnis, nur hat es bis zum 16 Lebensjahr ein Recht darauf. Später nur mehr bei Härtefällen.

    Bsp.: Kind kommt mit 8 Jahren nach D, ist nun über 18, in Ausbildung, lebt allein,
    dann müsste schon ein Rechtsanspruch auf einen eigenen Status bestehen. Ich glaube ab 8 Jahren Aufenthalt in D und keine Vorstrafe.

  2.  
    Anzeige
  3. #12
    Avatar von franky_23

    Registriert seit
    25.01.2009
    Beiträge
    8.731
    Zitat Zitat von Bukeo Beitrag anzeigen
    in D benötigt auch das Kind eine eigene Aufenthaltserlaubnis, nur hat es bis zum 16 Lebensjahr ein Recht darauf. Später nur mehr bei Härtefällen.
    Lies zunächst mal den Paragraf 35 AufenthG durch. Wer 5 Jahre in D lebte und eine AE nach §28-34 AufenthG hatte, hat mit 16 ein Recht auf eine NE.


    dann müsste schon ein Rechtsanspruch auf einen eigenen Status bestehen. Ich glaube ab 8 Jahren Aufenthalt in D und keine Vorstrafe.
    Quatsch siehe oben.

    Wo du Recht hast ist beim Optionmodell. Das gilt nicht bei binationalen Kindern mit einem deutschen Elternteil. Eine Ausnahme gibt es. Handelt es sich um ein Binationales Elternteil und das Kind wird im Ausland geboren, so ist innerhalb von 1 (oder 2?) Jahren die Staatsbürgerschaft ggf im Ausland bei der Botschaft zu beantragen. Das sollte z.B. bei deinem (künftigen) Enkeln von Bedeutung sein.

  4. #13
    Bukeo
    Avatar von Bukeo
    Zitat Zitat von franky_23 Beitrag anzeigen
    Lies zunächst mal den Paragraf 35 AufenthG durch. Wer 5 Jahre in D lebte und eine AE nach §28-34 AufenthG hatte, hat mit 16 ein Recht auf eine NE.
    ich habe AE und NE nicht differenziert, weil ich eigentlich nur sagen wollte, das auch ein Kind eine AE benötigt - war vor vielen Jahren nicht so. Meine Stieftochter konnte noch ohne eigene AE/Visa in D einreisen.



    Quatsch siehe oben.
    richtig, die 8 Jahre betrifft die Einbürgerung, hab ich verwechselt.

  5. #14
    carsten
    Avatar von carsten
    Zitat Zitat von Bukeo Beitrag anzeigen

    Nein, nach deutschen Recht kann der thai-deutsche Nachwuchs immer Doppelstaatler bleiben. Das was du meinst, ist bei den Türken der Fall, die hier geboren wurden und somit die
    deutsche Staatsbürgerschaft erhalten haben. Die müssen sich entscheiden.


    OK, dann hab ich das verwechselt, sorry......

  6. #15
    Avatar von phimax

    Registriert seit
    03.12.2002
    Beiträge
    14.274
    Danke für die Hinweise auf meine Frage.
    Werde das mal so weitergeben.

  7. #16
    Avatar von Otto-Nongkhai

    Registriert seit
    05.11.2002
    Beiträge
    12.292
    Mein Sohn hat auch 2 Nationalitäten und Pässe und ist schon 22 Jahre.
    Nur bei dem Grundwehrdienst haben die damals in D etwas rumgezigt

  8. #17
    Avatar von siamthai1

    Registriert seit
    02.02.2011
    Beiträge
    5.713
    abend

    wenn die kinder einer deutsch thailändischen ehe alle behördlichen bedingungen erfüllt haben, können sie für immer in thailand bleiben, oder auch nicht.
    und ebenso in deutschland ! oder wenn sie keine lust mehr haben auch nicht. was ist denn an dem thema so schwer zu verstehen?

  9. #18
    Avatar von siamthai1

    Registriert seit
    02.02.2011
    Beiträge
    5.713
    abend otto- nongkhai

    sage mal ! worher wussten die von den 2 pässen. bei meinem sohn weiss keiner was davon, und er war auch bei der musterung in deutschland !
    und hier in thailand wars genauso.da wurde er von vornherrein nicht genommen.

  10. #19
    Avatar von Seesen1

    Registriert seit
    25.07.2012
    Beiträge
    33
    Meine Tochter hat seid dem Sommer auch 2 Staatsbürgerschaften (nun 16 Monate alt). Das der Vater deutscher ist und sie in Deutschland geboren wurde, hat Sie den deutschen Pass. Da ihre Mutter Thailänderin ist, steht ihr ebenfalls die thailändische Staatsbürgerschaft zu (Abstammung!). Sie muss sich nicht entscheiden später!.
    ich möchte mal einen Wickipedia-Artikel zu dem Optionsmodell hier reinstellen, ich denke darum geht es wenn man sich mit 18, bzw. 21. entscheiden soll zwischen den 2 Staatsbürgerschaften (trifft meines Wissens nach auf Kindesnachzug zu, wenn der Vater kein deutscher ist ect.) siehe hier:**
    ** Ich meine mal auch gelesen zu haben in den übersetztungen der Thai-Gesetze das sich ein Kind mit 21. auch in Thailänd entscheiden muss, allerdings ist in meinem/unserem Bekanntenkreis
    niemand der dies jemals musste oder damit konfrontiert wurde seitens der Thai-Behörden.

    Durch Geburt im Inland (sogenanntes Optionsmodell)

    Ein im Inland nach dem 1. Januar 2000 geborenes Kind, dessen Eltern beide Ausländer sind, ist Deutscher, wenn ein Elternteil im Zeitpunkt der Geburt seit acht Jahren seinen gewöhnlichen rechtmäßigen Aufenthalt in Deutschland hat und ein unbefristetes Aufenthaltsrecht besitzt (§ 4 Abs. 3 StAG).

    Für Kinder, die vor dem 1. Januar 2000 geboren wurden, eröffnete die Regelung des § 40b StAG für die Dauer eines Jahres die Möglichkeit des zusätzlichen Erwerbs der deutschen Staatsangehörigkeit durch Einbürgerung. Voraussetzung hierfür war, dass das Kind am 1. Januar 2000 rechtmäßig seinen gewöhnlichen Aufenthalt in der Bundesrepublik Deutschland und das 10. Lebensjahr noch nicht vollendet hatte und bei dessen Geburt die Voraussetzungen des § 4 Abs. 3 StAG vorgelegen haben. Durch diese Übergangsregelung wurden ca. 50.000 Personen eingebürgert.[13]

    Kinder, die – sei es kraft Gesetzes, sei es aufgrund einer Einbürgerung nach § 40b StAG – die deutsche Staatsangehörigkeit erwerben, haben in der Regel mindestens eine weitere Staatsangehörigkeit. Zwischen dem 18. und 23. Lebensjahr sind sie gemäß § 29 StAG verpflichtet, gegenüber der staatlichen Stelle zu erklären, ob sie die deutsche Staatsangehörigkeit behalten wollen, wozu sie im Regelfall die andere(n) Staatsbürgerschaft(en) aufgeben müssen, oder ob sie die andere Staatsangehörigkeit vorziehen und auf die deutsche verzichten (Erklärungspflicht, Optionszwang). Eine Unterlassung dieser Erklärung (Nichtoptieren) führt nach dieser Regelung ebenfalls zum Verlust der deutschen Staatsangehörigkeit.

    Im Ausnahmefall kann nach § 29 Abs. 4 StAG eine Beibehaltungsgenehmigung erteilt werden, die die Beibehaltung beider Staatsangehörigkeiten zulässt. Diese ist auszustellen, wenn Aufgabe oder Verlust der ausländischen Staatsangehörigkeit nicht zumutbar oder nicht möglich ist oder wenn auch im angenommenen Fall einer Einbürgerung die Mehrstaatigkeit unter den gegebenen Bedingungen nach § 12 StAG hinzunehmen wäre (vgl. AbschnittEinbürgerung“).


    Ich habe mal den letzten Satz markiert, dieser könnte dann von wichtigkeit sein. Wenn also ein Kind (Thailändischer Nationalität) die deutsche Staatsbürgerschaft annimmt, soll es sich mit 18 Jahren entscheiden welche Staatsbürgerschaft es beibehalten möchte. Tut Sie nichts, verliert sie die deutsche wieder (soweit ich das verstanden habe in diversen Gesetzten).
    Allerdings trifft auf Thailänder in vielen Bundesländern (Niedersachsen,Bayern,Hamburg,Berlin,NRW ect.) der §12 STAG zu, die unzumutbarkeit der Abgabe der Staatsbürgerschaft. In sofern WIRD MEHRSTAATLICHKEIT hingenommen (siehe auch Foreneinträge zur Einbürgerung Thailänder in Deutschland).

    Und die Frage des Aufendhalts in beiden Staaten zu beantworten:
    Wenn man beide Pässe hat, kann man sich unbegrenz in dem jeweiligen Land aufhalten,man muss nur mit dem richtigen einen Pass einreisen.

  11. #20
    Avatar von siamthai1

    Registriert seit
    02.02.2011
    Beiträge
    5.713
    tag seesen1

    genauso isses! niemand weiss jeweils was vom anderen passport. und genau deshalb kann jeder solange in den beiden ländern leben wie er will.
    kein hahn wird jemals danach krähen.

Seite 2 von 3 ErsteErste 123 LetzteLetzte

Ähnliche Themen

  1. Deutsch lernen, für Kind in Udon
    Von MasterHans im Forum Ehe & Familie
    Antworten: 5
    Letzter Beitrag: 12.07.12, 19:46
  2. Antworten: 3
    Letzter Beitrag: 20.02.12, 00:47
  3. Antworten: 8
    Letzter Beitrag: 06.07.09, 21:55
  4. Antworten: 21
    Letzter Beitrag: 11.02.05, 14:24