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wenn die unsicherheit zehrt- der vaterschaftstest

Erstellt von antibes, 30.11.2007, 20:47 Uhr · 46 Antworten · 3.702 Aufrufe

  1. #11
    Avatar von Ralf_aus_Do

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    Re: wenn die unsicherheit zehrt- der vaterschaftstest

    Zitat Zitat von kcwknarf",p="546648
    [...]
    Und ausgerechnet in dieser Frage soll es um die Persönlichkeitsrechte des Kindes gehen. Herrlich!
    [...]
    Nunja, um wessen Persönlichkeitsrechte denn sonst?

    Dann zählen plötzlich die Grundrechte nicht mehr recht viel, solange es dem eigenen Vorteil dient.

    Ich jedenfalls finde es bedenklich, daß in Deutschland Firmen diese Tests anbieten, ohne überhaupt irgendwelche Nachweise zu fordern. Zudem halte ich Datenschutz für recht wichtig, und die Freiheit über seine persönlichste Daten zu verfügen ist damit hinfällig.

  2.  
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  3. #12
    Avatar von kcwknarf

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    Re: wenn die unsicherheit zehrt- der vaterschaftstest

    Ich meinte ja schon, dass es schön wäre, wenn ein Kind Persönlichkeitsrechte hätte. Doch die hat ein Kind ja leider i.d.R. nicht. Wo ist denn der Datenschutz, wenn das Kind Zeugnisse bekommt? Was passiert denn, wenn die Eltern die Noten sehen wollen und das Kind sagt ihnen: "Möchte ich aus Datenschutzgründen nicht".
    Die Eltern möchte ich sehe, die das akzeptieren würden.

    Eltern dürfen doch praktisch alles. Und jetzt gibt es ein Gesetz, wo ein Kind plötzlich Rechte erhalten sollen? Aber ausgerechnet dann, wenn es eben nicht nur um das Kind, sondern auch um den Vater geht? Da ist doch was oberfaul.

    Wie gesagt, hätte überhaupt nichst dagegen, wenn Kinder wesentlich mehr Rechte erhalten würden - ganz im Gegenteil. Doch in diesem konkreten Fall sollte der Vater dann entsprechende Konsequenzen ziehen dürfen. Ansonsten wären Männer Freiwild für alle Frauen und sogar Kinder, die einem etwas anhängen wollen.

  4. #13
    Avatar von phimax

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    Re: wenn die unsicherheit zehrt- der vaterschaftstest

    Finde immer nur Links Stand 2005/2006.
    Hat jemand mal einen Link (pro und contra), wo die derzeitige (Rechts)Lage beschrieben ist?

    Oder gilt weiterhin (Stand: 30.04.2005):
    Der Bundesgerichtshof hatte im Januar entschieden, dass heimliche Vaterschaftstests nicht als Beweismittel in Gerichtsverfahren zugelassen sind.
    Quelle

  5. #14
    Avatar von Micha L

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    Re: wenn die unsicherheit zehrt- der vaterschaftstest

    Zitat Zitat von antibes",p="546421
    der test:
    der bruder meines schwager`s, ....war sich schon seit längerer zeit nicht sicher, ob er von zwei kindern, eines davon halbphillipino, auch der leibliche vater ist.
    .
    Der ist gut.

  6. #15
    ffm
    Avatar von ffm

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    Re: wenn die unsicherheit zehrt- der vaterschaftstest

    Das Zypries-Gesetz ist selbstverständlich ein Unding das abgeschafft gehört. Im Interesse des Kindes ist es in selbstverständlich zu wissen wer der Vater ist, die Rede von der informationellen Selbstbestimmung ist der pure Hohn. Das ganze Unterhaltsrecht gehört genauso zum Teufel. Wenn die Frau schuld ist am Scheitern der Ehe, warum soll der Mann zahlen?

    Andererseits: Männlicherseits ist die Empörung gross wenn es um Geld und Gene geht. Macht denn dieser kurze Moment in der Evolution so einen Unterschied aus? Eben noch vom Töchterchen freudig als Papa begrüsst worden, dann kommt das Testergebnis und schlagartig ist alles anders? Nimmst du dann das Kind in den Arm das dir immer vertraut hat, sagst ihm: "So, tut mir leid, du bist nicht meine Tochter!" und schickst es weg?

  7. #16
    antibes
    Avatar von antibes

    Re: wenn die unsicherheit zehrt- der vaterschaftstest

    es geht ja um ganz andere schicksale:
    ein mann wird vater, die ehe war seitens der frau schon von beginn nur als versorgungsmodell gedacht. um ihre pfründe zu sichern, wird ein zusätzlicher erzeuger mit ins boot genommen, hauptsache schwanger. die ehe scheitert und nun funktioniert das versorgungsmodell prächtig. dass der ehemann in zukunft aufgrund der hohen unterhaltsleistungen vielleicht nie wieder eine eigene familie gründen kann, wird billigend in kauf genommen.
    daran krankt die vorstellung von frau zypries.
    die rechte der kinder sehe ich in diesem fall nicht eingeschränkt, sondern eher als gestärkt.

    noch paar interessante texte aus pappa.com:

    2 Jahre Frist bei der Vaterschaftsanfechtung
    Besitzt der (Schein)Vater Kenntnis davon, dass die er womöglich nicht der Vater des gerade geborenen Kindes ist, so tritt ab dann die 2 jährige Frist der Vaterschaftsanfechtung gemäß § 1600 b BGB in Kraft. Innerhalb dieser Zeit steht ihm eine Vaterschaftsanfechtungsklage zu.

    Hat er zum Beispiel mitbekommen, dass die Mutter mit einem anderen Mann eine intime Beziehung hat oder hatte, während der eine mögliche Schwangerschaft entstehen konnte, reicht dies als Grund, um die Frist in Kraft zu setzten. Ein anderer Grund wäre zum Beispiel der, dass ihn die Mutter in Kenntnis setzt, er müsse keinen Unterhalt zahlen.

  8. #17
    Avatar von condo

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    273

    Re: wenn die unsicherheit zehrt- der vaterschaftstest

    Zitat Zitat von ffm",p="546675
    Eben noch vom Töchterchen freudig als Papa begrüsst worden, dann kommt das Testergebnis und schlagartig ist alles anders? Nimmst du dann das Kind in den Arm das dir immer vertraut hat, sagst ihm: "So, tut mir leid, du bist nicht meine Tochter!" und schickst es weg?
    Kaum vorstellbar, aber es ist wie ein Schlag ins Gesicht, man muss erst mal mit der Situation klarkommen.
    Jeder reagiert auf diesen Brief anders!

  9. #18
    antibes
    Avatar von antibes

    Re: wenn die unsicherheit zehrt- der vaterschaftstest

    quelle: http://www.binnen-i.de/VTest.htm

    Diskrete Vaterschaftstests:
    Das Bundesverfassungsgericht hat entschieden, "heimliche" Vaterschaftstests dürfen nicht vor Gericht verwendet werden. Die Möglichkeit einer Täuschung ist wie bei allen heimlich erstellten "Beweisen" vorhanden. Dennoch hat der "heimliche" Vaterschaftstest seine Berechtigung. Er setzt den Vater in den gleichen Stand wie die Mutter: Er weiß, ob das Kind tatsächlich sein Kind ist oder nicht. Mit diesem Wissen kann er entscheiden, ob er ggf. für ein Kind Vater sein will, auch wenn er nicht biologisch der Vater ist. Er kann aber auch die Vaterschaft gerichtlich anfechten, zum Beispiel wenn er lediglich zum Unterhaltszahler werden soll.

    Fragwürdig ist in diesem Zusammenhang die Feststellung des BVG, Genmaterial dürfe nur mit Einwilligung der anderen Betroffenen untersucht werden. Das Kind kann in der Regel die Einwilligung nicht geben. Wieso darf dann aber die Mutter die Einwilligung erteilen, der Vater aber soll sich bei einem Test strafbar machen? Stehen Kinder etwa im Eigentum der Mütter?

    Die Intention von Justizministerin Zypries, die heimliche Vaterschaftstests unter Strafe stellen will, ist eine andere: Eine Frau mit Kind und einem zahlungskräftigen Vater im Hintergrund ist heute finanziell gut abgesichert. Dies soll nicht gefährdet werden.

    Das vorgeschobene Argument der Verletzung des "informationellen Selbstbestimmungsrechts" müßten Frau Zypries und die Bundesrichter aber erst noch mit dem Bundesinnenminister und der EU abstimmen. Die wollen nämlich die persönlichsten informationellen Daten wie Fingerabdrücke in die Personalpapiere von 80 Millionen Bundesbürgern aufnehmen!

    Mütter aus fremden Ländern erwirken ein Aufenthaltsrecht in Deutschland, wenn der Vater ihres Kindes Deutscher ist. Um einen Mißbrauch zu verhindern, wollen Landespolitiker den Vaterschaftstest in solchen Fällen zulassen, der betrogenen Vätern verwehrt wird.

    Die Diskussion über Vaterschaftstests paßt sehr gut zur Diskussion über die sinkenden Geburtenzahlen in Deutschland: Kann ein Mann heute wirklich noch guten Mutes Vater werden? Oder muß er die berechtigte Angst haben, zum entrechteten Unterhaltszahler degradiert zu werden?

    Mehr zu Thema auf der Seite http://www.pro-test.net/

    Das BVG hat nun dem Gesetzgeber aufgegeben, den Vätern bis zum März 2008 durch eine gesetzliche Regelung die Möglichkeit zu geben, die Vaterschaft bei vorhandenen Zweifeln überprüfen lassen zu können.

    Eine begrenzte Anzahl von unsicheren Vätern kann ohne aufwendigen Test eine Vaterschaft mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ausschließen. Dazu gibt es zwei Möglichkeiten.

    Vaterschaftstest Light eins:

    Der Test der Augenfarben.
    Gemäß den Gesetzen der Genetik wird die Augenfarbe folgendermaßen vererbt:
    1. Haben beide Eltern blaue Augen, haben auch die Kinder immer blaue Augen.
    2. Haben beide Eltern braune Augen, hat ein Viertel der Kinder blaue und drei Viertel der Kinder braune Augen.
    3. Die braune Augenfarbe des Augenfarb-Gens (Genpaar oder Allele) ist dominant, während das für blaue Augen rezessiv ist.
    Wenn also ein Kind von zwei blauäugigen Eltern keine blauen Augen hat, ist klar, dass der Vater mit blauen Augen nicht der biologische Vater ist.
    Quelle: http://www.springer-sbm.com/index.php?i ... _Diskrete Vaterschaftstests:

  10. #19
    Avatar von Leipziger

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    Re: wenn die unsicherheit zehrt- der vaterschaftstest

    Hallo kcwknarf

    Wo ist denn der Datenschutz, wenn das Kind Zeugnisse bekommt? Was passiert denn, wenn die Eltern die Noten sehen wollen und das Kind sagt ihnen: "Möchte ich aus Datenschutzgründen nicht".
    der ist gut ..........

    Doch in diesem konkreten Fall sollte der Vater dann entsprechende Konsequenzen ziehen dürfen. Ansonsten wären Männer Freiwild für alle Frauen und sogar Kinder, die einem etwas anhängen wollen.
    Ich kann dabei auch keine Rechtsverletzung erkennen ........... ob da nicht nur finanzielle Motive dahinter stecken , denn solang ein Zahleonkel da ist (wenn auch nur ein gehörnter) wird doch die Staatskasse geschont..................... :denk:

  11. #20
    Avatar von Micha L

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    Re: wenn die unsicherheit zehrt- der vaterschaftstest

    Benötigt ein Deutscher bei einem Halbphilippino einen Vaterschaftstest?

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