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Welche Papiere für Heirat in Th.?

Erstellt von pongneng, 02.01.2011, 13:14 Uhr · 134 Antworten · 14.162 Aufrufe

  1. #81
    Bukeo
    Avatar von Bukeo
    Zitat Zitat von michael59 Beitrag anzeigen

    Und du hats sie- einfach toll.
    ich kann den Zorn mancher Farangs durchaus verstehen, die dachten - ein EFZ wäre nötig, um die Heirat legal abzuwickeln. Die ärgern sich nun ev. darüber, das es auch ohne EFZ geht, eigentlich dies sogar der normaler Weg ist und sie das vorher nicht wussten.

    Aber ist nun mal so und wurde von mir auch schon anwaltlich überprüft. Alles rechtens...!

  2.  
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  3. #82
    Avatar von waanjai_2

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    Zitat Zitat von Bukeo Beitrag anzeigen
    Da kann aber dann ein EFZ auch nichts daran ändern. Auch so eine Scheidungsurkunde würde beim OLG durchgehen. Der deutsche Mann würde auch hier mit EFZ heiraten können.
    Für ein EFZ benötigt man eine Ledigkeitsbescheinigung. Die erhält man vom Amphoe auch dann, wenn die Scheidungsurkunde mit Teegeld gekauft wurde. Also da musst schon genauer werden....
    Gerne. Bei einer Heirat mit einer Thai in D, die bereits eine Vorehe hinter sich hat, wird ihre vorherige ausländische Scheidung separat geprüft und für den deutschen Rechtsraum anerkannt.

    Wer da meint, die Überprüfungen durch die OLGs (in den Flächenstaaten von D) bzw. der Senatsverwaltungen (in den Stadtstaaten in D) seien eine Farce, der sollte in der Zukunft sich nicht darüber beklagen, dass die Überprüfungen strenger und zeitaufwändiger werden. Etwa so wie in Vietnam, wo man einen RA losschickt, um die Fakten zu prüfen. Die Mehrheit im Forum wird solchen Leuten sicher danken.

    Nach der offiziellen Anerkennung können keine weitere Einwände mehr erhoben werden. Ist halt so wie mit einer Versicherung. Aber vielleicht nur etwas für weniger riskiko-bereite Leute. Insbesondere bei einer Ehe. Soll doch jeder sein Risiko eingehen, das er bereit ist, zu tragen.

    Das ist doch letztlich der Inhalt der Trends in den letzten Jahren: Jeder soll selbst zusehen, wo er bleibt. Kommerzialisierung nennt man das in anderen Lebensbereichen. Wenn man dann erst noch weiß, wie sehr die ausländischen Heirats-Schergen für evtl. fehlerhafte Eheschließungen haften, dann kann man die ja auch getrost auf Schadensersatz verklagen - so doch etwas wirklich schief laufen sollte. Also alles bloß locker sehen. Ich persönlich würde von denen noch nicht einmal einen Gebrauchtwagen kaufen, geschweige denn eine Frau mit Vorehe.

  4. #83
    Bukeo
    Avatar von Bukeo
    Zitat Zitat von waanjai_2 Beitrag anzeigen
    Gerne. Bei einer Heirat mit einer Thai in D, die bereits eine Vorehe hinter sich hat, wird ihre vorherige ausländische Scheidung separat geprüft und für den deutschen Rechtsraum anerkannt.
    was wird den geprüft?
    Oder anders rum - wie kann man überprüfen, wie man eine thail. Scheidungsurkunde erhalten hat - ohne oder mit Teegeld?
    Ruft da das OLG das Amphoe an und fragt nach, oder wie? Es wird lediglich überprüft, ob die Urkunde echt ist, sonst nichts.

    Wer da meint, die Überprüfungen durch die OLGs (in den Flächenstaaten von D) bzw. der Senatsverwaltungen (in den Stadtstaaten in D) seien eine Farce, der sollte in der Zukunft sich nicht darüber beklagen, dass die Überprüfungen strenger und zeitaufwändiger werden. Etwa so wie in Vietnam, wo man einen RA losschickt, um die Fakten zu prüfen. Die Mehrheit im Forum sind solchen Leuten sicher danken.
    D könnte den BND losschicken, auch die würden nicht rauskriegen, ob Teegeld geflossen ist, oder nicht.

    Nach der offiziellen Anerkennung können keine weitere Einwände mehr erhoben werden. Ist halt so wie mit einer Versicherung. Aber vielleicht nur etwas für weniger riskiko-bereite Leute. Insbesondere bei einer Ehe. Soll doch jeder sein Risiko eingehen, das er bereit ist, zu tragen.
    eben nicht, mit dem Stempel der DB auf der Rückseite der Heiratsurkunde gibt es kein Risiko mehr. Alle Behörden MÜSSEN diese Heiratsurkunde anerkennen, ob sie wollen oder nicht.
    Da müsste schon eine weitere Ehefrau aus dem Nichts auftauchen. Aber das kann eben auch mit einem EFZ passieren - in beiden Fällen passiert dann das gleiche. Die letzte Ehe wird
    für ungültig erklärt und man sieht sich vor dem Strafrichter wieder.


    Das ist doch letztlich der Inhalt der Trends in den letzten Jahren: Jeder soll selbst zusehen, wo er bleibt. Kommerzialisierung nennt man das in anderen Lebensbereichen. Wenn man dann erst noch weiß, wie sehr die ausländischen Heirats-Schergen für evtl. fehlerhafte Eheschließungen haften, dann kann man die ja auch getrost auf Schadensersatz verklagen - so doch etwas wirklich schief laufen sollte. Also alles bloß locker sehen. Ich persönlich würde von denen noch nicht einmal einen Gebrauchtwagen kaufen, geschweige denn eine Frau mit Vorehe.[/QUOTE]

  5. #84
    Avatar von waanjai_2

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    Zitat Zitat von Bukeo Beitrag anzeigen
    was wird den geprüft? Oder anders rum - wie kann man überprüfen, wie man eine thail. Scheidungsurkunde erhalten hat - ohne oder mit Teegeld? Ruft da das OLG das Amphoe an und fragt nach, oder wie? Es wird lediglich überprüft, ob die Urkunde echt ist, sonst nichts.
    D könnte den BND losschicken, auch die würden nicht rauskriegen, ob Teegeld geflossen ist, oder nicht.

    Da müsste schon eine weitere Ehefrau aus dem Nichts auftauchen. Aber das kann eben auch mit einem EFZ passieren - in beiden Fällen passiert dann das gleiche. Die letzte Ehe wird für ungültig erklärt und man sieht sich vor dem Strafrichter wieder.

    Das ist doch letztlich der Inhalt der Trends in den letzten Jahren: Jeder soll selbst zusehen, wo er bleibt. Kommerzialisierung nennt man das in anderen Lebensbereichen. Wenn man dann erst noch weiß, wie sehr die ausländischen Heirats-Schergen für evtl. fehlerhafte Eheschließungen haften, dann kann man die ja auch getrost auf Schadensersatz verklagen - so doch etwas wirklich schief laufen sollte. Also alles bloß locker sehen. Ich persönlich würde von denen noch nicht einmal einen Gebrauchtwagen kaufen, geschweige denn eine Frau mit Vorehe.
    Aufgrund der feststellbaren Häufigkeit der Eheschließungen in Thailand ohne vorherige Erteilung von EFZ könnte es sehr bald zu folgenden Entwicklungen kommen:
    1. Die Ehemänner der Vorehen werden eingehend postalisch befragt. Die Betroffenen werden sich freuen!
    2. Die Ehemänner von Ehen mit thailändischen Ehefrauen mit Vorehen, werden nun auch in einer weiteren Liste der Ehen 2. Klasse eingestuft. Zunächst war dies ja nur ein Akt der Diskriminierung der thail. Frauen in Sachen A1, im Gegensatz zu den us-amerikanischen oder japanischen Frauen.
    3. Man wird nach dem Versicherungsschutz der Heirats-Schergen fragen. Für welche Mißerfolge sichern sich diese in welcher Höhe ab? Haftpflicht.
    4. Bei einer nachträglichen Anerkennung einer ausländischen Scheidung durch deutsche OLGs oder Senatsverwaltungen kann es eben nicht zu den hier stoisch berichteten Phänomenen kommen:
    "Da müsste schon eine weitere Ehefrau aus dem Nichts auftauchen. Aber das kann eben auch mit einem EFZ passieren - in beiden Fällen passiert dann das gleiche. Die letzte Ehe wird für ungültig erklärt und man sieht sich vor dem Strafrichter wieder."
    5. Kannst Du uns sagen, wieviel Schadensersatz, Du in einem solchen Falle leisten würdest?

  6. #85
    Avatar von michael59

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    @wanjai 2: einmal eine konkrete Frage: was heist 55555?

    und wir schreiben hier über die Situation in Thailand- was in Vietnam gemacht wird ist mir völlig scheissegal!!

    Ich wiederhole es gerne für dich- keiner muss ohne Ehefähigkeitszeugnis heiraten- keiner muss überhaupt heiraten- es wird niemand gezwungen zu heiraten ohne die Lebenssitustion der Frau und der thailändischen Familie zu kennen.

    Und wenn du dich noch so dumm stellts- für die ganze Prozedur braucht man keinen "Heiratsschergen" das kann man ganz allein, wenn man des Lesens und Schreibens mächtig ist, organisieren.

    Die Tätigkeit von "Heiratschergen" kenne ich nur mit bei der Beschaffung der Unterlagen und die Organisation von Heiraten nach dem Muster von Bang Rak- und da sind die sicher hilfreich.

    Aber es sollte jedem klar sein, für alles was er macht haftet er selber- mit und ohne Ehefähigkeitszeugnis- so einfach ist das.

  7. #86
    Avatar von michael59

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    Zitat Zitat von waanjai_2 Beitrag anzeigen
    Aufgrund der feststellbaren Häufigkeit der Eheschließungen in Thailand ohne vorherige Erteilung von EFZ könnte es sehr bald zu folgenden Entwicklungen kommen:
    1. Die Ehemänner der Vorehen werden eingehend postalisch befragt. Die Betroffenen werden sich freuen!

    Wird doch schon gemacht


    2. Die Ehemänner von Ehen mit thailändischen Ehefrauen mit Vorehen, werden nun auch in einer weiteren Liste der Ehen 2. Klasse eingestuft. Zunächst war dies ja nur ein Akt der Diskriminierung der thail. Frauen in Sachen A1, im Gegensatz zu den us-amerikanischen oder japanischen Frauen.

    Was ist den das für ein Käse?

    3. Man wird nach dem Versicherungsschutz der Heirats-Schergen fragen. Für welche Mißerfolge sichern sich diese in welcher Höhe ab? Haftpflicht.

    Brauch man nicht

    4. Bei einer nachträglichen Anerkennung einer ausländischen Scheidung durch deutsche OLGs oder Senatsverwaltungen kann es eben nicht zu den hier stoisch berichteten Phänomenen kommen:
    "Da müsste schon eine weitere Ehefrau aus dem Nichts auftauchen. Aber das kann eben auch mit einem EFZ passieren - in beiden Fällen passiert dann das gleiche. Die letzte Ehe wird für ungültig erklärt und man sieht sich vor dem Strafrichter wieder."

    Wieso denn das- wird der gesucht und erschossen oder was?? Sollte es einen solchen geben kann der auch mit Ehefähigkeitszeugnis wieder auftauchen- wie willst du das denn verhindern. Auch in D können Urkunden öffentlich zugestellt werden und haben nach Fristablauf volle Rechstkraft- sogar bei Scheidungen- besuche doch mal in D ein Amtsgericht da kannst du so was sehen- vieleicht fällt dann der Groschen.

    5. Kannst Du uns sagen, wieviel Schadensersatz, Du in einem solchen Falle leisten würdest?
    Für was denn ??? Stell doch mal die gleiche Frage an ein OLG und veröffentliche die Antwort.

  8. #87
    Avatar von waanjai_2

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    Zitat Zitat von michael59 Beitrag anzeigen
    Für was denn ??? Stell doch mal die gleiche Frage an ein OLG und veröffentliche die Antwort.
    Könnte ich, wenn ich doof genug dazu wäre. Aber hast Du schon einmal den Unterschied zwischen Behörden und Privatpersonen irgendwie erklärt bekommen? Wenn nicht, dann frage noch einmal gezielt nach. Soll ja keiner - na Du weißt schon - sterben.

  9. #88
    Bukeo
    Avatar von Bukeo
    Zitat Zitat von waanjai_2 Beitrag anzeigen
    1. Die Ehemänner der Vorehen werden eingehend postalisch befragt. Die Betroffenen werden sich freuen!
    von wem? Nicht möglich, wenn die Heiratsurkunde von den thail. Behörden bereits vorliegt.
    Auch nicht möglich als Bedingung um die Heiratsurkunde zu legalisieren, da hier nur die Unterschrift zu prüfen ist.
    Resultat: nach intern. Recht nicht möglich.

    2. Die Ehemänner von Ehen mit thailändischen Ehefrauen mit Vorehen, werden nun auch in einer weiteren Liste der Ehen 2. Klasse eingestuft. Zunächst war dies ja nur ein Akt der Diskriminierung der thail. Frauen in Sachen A1, im Gegensatz zu den us-amerikanischen oder japanischen Frauen.
    wäre bei der ersten Klage in Brüssel - wegen Diskriminierung vom Tisch.

    3. Man wird nach dem Versicherungsschutz der Heirats-Schergen fragen. Für welche Mißerfolge sichern sich diese in welcher Höhe ab? Haftpflicht.
    Blödsinn.

    4. Bei einer nachträglichen Anerkennung einer ausländischen Scheidung durch deutsche OLGs oder Senatsverwaltungen kann es eben nicht zu den hier stoisch berichteten Phänomenen kommen:
    "Da müsste schon eine weitere Ehefrau aus dem Nichts auftauchen. Aber das kann eben auch mit einem EFZ passieren - in beiden Fällen passiert dann das gleiche. Die letzte Ehe wird für ungültig erklärt und man sieht sich vor dem Strafrichter wieder."
    es gibt keine nachträgliche Anerkennung einer Scheidung. Die Scheidung ist mit der Ausstellung der thail. Heiratsurkunde und der Legalisierung dieser durch die DB bereits anerkannt - nach intern. Recht, das über dem deutschen steht.

    5. Kannst Du uns sagen, wieviel Schadensersatz, Du in einem solchen Falle leisten würdest?[/QUOTE]

    gleichviel, wie das Standesamt - dass das EFZ ausgestellt hat und nachher kam die 1. Frau aus dem Nichts.

  10. #89
    Avatar von Chak

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    Zitat Zitat von waanjai_2 Beitrag anzeigen
    ...Darauf dann irgendwann die Frau - in der Erwartung einen anderen Fisch ans Land zu ziehen - sich von dem verschwundenen Manne trennt. Den man leider nicht erreichen kann, wegen Zustellungsprobleme der Post. Und wenn man dem Standesbeamten genügend Respekt erbringt - weißer Umschlag - und auch der oberste Mönch aus der Gegend sagt, der Mann sei wahrscheinlich schon längst tot (vielleicht auf ner Demo erschossen?), dann ist das halt ein Grund für eine einvernehmliche Scheidung - halt bis er irgendwann 'mal zurückkommt in seine Heimatgemeinde.
    Von einem, eventuell auch nur vermeintlich, Toten kann und braucht man sich ja wohl kaum scheiden zu lassen.

  11. #90
    Avatar von Chak

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    Zitat Zitat von waanjai_2 Beitrag anzeigen
    4. Bei einer nachträglichen Anerkennung einer ausländischen Scheidung durch deutsche OLGs oder Senatsverwaltungen kann es eben nicht zu den hier stoisch berichteten Phänomenen kommen:
    "Da müsste schon eine weitere Ehefrau aus dem Nichts auftauchen. Aber das kann eben auch mit einem EFZ passieren - in beiden Fällen passiert dann das gleiche. Die letzte Ehe wird für ungültig erklärt und man sieht sich vor dem Strafrichter wieder."
    Wenn die Auserwählte eine Ledigkeitsbescheinigung durch Teegeld erlangt, dann wäre ja eventuell keine Scheidung durch das OLG anzuerkennen.

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