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Welche Kosten entstehen heutzutage bei der Eheschließung.

Erstellt von Hans.K, 06.10.2010, 12:08 Uhr · 89 Antworten · 9.208 Aufrufe

  1. #71
    Avatar von JT29

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    8 €, Schnäppchen, aber mit der Konsularbescheinigung holen sie das wieder rein . Schön, dass es in diesem Fall so unkomplizert geklappt hat. Das mit dem "Brautgeld" solltest Du aber vorher noch klar regeln nach dem Motto: Le roi cest moi ... oder so ähnlich hatte doch mal der Sonnenkönig formuliert.

    Dann noch viel Erfolg mit der AB ....

  2.  
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  3. #72
    Avatar von montgomery

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    Mhhh habe eben noch mal Nachgeschaut wie Hoch die Kosten für die Konsularbescheinigung sind und bin auf folgendes gestoßen:

    Hinweis:
    Eine nach thailändischem Recht erfolgte einvernehmliche Scheidung der/des thailändischen Verlobten vor einem Bezirksamt bedarf zunächst der Anerkennung durch eine deutsche Landesjustizverwaltung. Dasselbe gilt, sofern der/die deutsche Verlobte ein ausländisches Scheidungsurteil vorlegt. Antragsformulare für die Anerkennung sind bei den deutschen Standesämtern, der Botschaft und auf der Webseite des Standesamtes I in Berlin www.berlin.de/sen/justiz/struktur/a2_ausl_scheidg_hinw.html erhältlich. Dem Antrag müssen u.a. das Scheidungsurteil, die Scheidungsurkunde, ein Auszug aus dem Scheidungsregister sowie aus dem Eheregister mit deutscher Übersetzung beigefügt sein. Die Unterlagen sind zuvor von der deutschen Botschaft mit dem Legalisationsersatzvermerk zu versehen.
    Erst wenn die zuständige Landesjustizverwaltung die Scheidung anerkannt hat, kann das deutsche Standesamt das Ehefähigkeitszeugnis erteilen.

    Dann hatte ich ja unglaubliches Schwein das mein Standesamt das EFZ trotzdem ausstellt. Hier gibt es wohl unterschiede bei den Standesämtern.

  4. #73
    Avatar von waanjai_2

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    Zitat Zitat von montgomery Beitrag anzeigen
    Dem Antrag müssen u.a. das Scheidungsurteil, die Scheidungsurkunde, ein Auszug aus dem Scheidungsregister sowie aus dem Eheregister mit deutscher Übersetzung beigefügt sein. Die Unterlagen sind zuvor von der deutschen Botschaft mit dem Legalisationsersatzvermerk zu versehen.
    Erst wenn die zuständige Landesjustizverwaltung die Scheidung anerkannt hat, kann das deutsche Standesamt das Ehefähigkeitszeugnis erteilen.

    Dann hatte ich ja unglaubliches Schwein das mein Standesamt das EFZ trotzdem ausstellt. Hier gibt es wohl unterschiede bei den Standesämtern.
    Nein, der Grund warum alles am Schluß so schnell ging, liegt darin begründet, dass Deine jetzige Verlobte durch ein Gerichtsurteil geschieden wurde.
    Das ist in Thailand relativ selten. Der deutsche Staat vertraut jedoch den Familiengerichten in Thailand mehr als den Praktikten der sog. einvernehmlichen Scheidung vor dem Bezirksamt. Das ist zwar immer noch mutig von D, aber was soll man anders denn machen?

  5. #74
    Avatar von sunnyboy

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    Glück braucht der Mensch . Mal ein Tip zum Brautgeld, deine Frau war vorher schon verheiratet, ergo ist da normal kein Brautgeld zu erwarten. Das ist Farangveralberung.
    Viele haben eine Frau vom Dorf geheiratet und keinen Baht Brautgeld bezahlt.
    Aber damit alle das Gesicht wahren können, macht man eine riesen Show, z.B. man leiht eine große Goldkette in einem Laden aus überreicht diese an die Eltern und später wird diese dem Laden zurückgegeben.
    Frag einfach deine Verlobte an welchen Betrag sie so denkt. Aber aufpassen, dass dir hier nicht der übliche Farangtarif genannt wird.
    Wie bei allem gibt es auch einen div. Betrag, der durch die Dörfer geistert und alle glauben der Farang ist bereit diesen zu zahlen. 200.000 Baht hält man auf dem Land durch aus für Farang angemessen und alle lügen die Beträge hoch.
    Normal klärt man das am Anfang der Beziehung und verweist dann bei div. übersteigerten Forderungen auf einen kurzfristigen fi....ellen Engpaß, der dann auch akzeptiert wird.
    Denn der Farang sitzt am längeren Hebel, denn jede Thailänderin weiß, dass der gute Farang sich jederzeit umorientieren kann und Thailand dafür die Auswahl bietet.

    Wie man zu dieser Brautgeldgeschichte steht, bleibt jedem selbst überlassen. Gerade bei dieser Thematik kann man dann aber sehr gut seine zukünftige Familie einschätzen und auch die Stärke der Braut gegenüber ihrem Umfeld. Sprich, gibt sie dem Druck durch den Dorfklatsch nach (Angst vor Gesichtsverlust) oder kann sie sich ihre eigene Meinung bilden (ein sehr wichtiger Punkt auch in Bezug auf Deutschland).

    Zu der Thematik Brautgeld wirst du unzählige Freds im Forum finden ließ dich einfach mal ein und bilde dir dann deine Meinung.

    Zur weiteren Kalkulation gehören auch weitere mögliche Überweisungen an die Familie.

    Das ist alles ist abzuklären bevor die Zukünftige deutschen Boden betritt.

    Wichtig ist, dass man nicht aus falschem Kulturdenken zum Zahlmeister der Nation wird.

    Wenn du mit allen Kosten durch bist, liste sie dann noch mal für die Allgemeinheit auf.
    Viele die dir hier die Tips geben, hatten bedingt durch einen günstigeren Bahtkurs ganz andere Kosten und das war auch der Grund als im ersten Step über deine Übersetzungskosten, so entsetzt war.

    Gruß Sunnyboy

  6. #75
    Avatar von montgomery

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    Danke so habe ich das auch verstanden was die Dame beim Standesamt gesagt hat. Aber beim weiter lesen kann ich mir jetzt auch die Horenden Kosten von 220,00 Euro erklären die die Botschaft von mir für die Legalisation haben will.

    IV. Gebühren
    Legalisation von thailändischen Personenstandsurkunden:20,- Euro
    Legalisation sonstiger öffentlicher thailändischer Urkunden:40,- Euro
    Legalisationsersatzvermerk (pro Urkunde):25,-Euro
    Konsularbescheinigung (Ziff. I+2):50,-Euro
    Die Gebühren sind in Baht zum Tageskurs zuentrichten.

    Hier habe ich auch die Kosten für die Konsularbescheinigung gefunden. Was ich sehr Positiv finde ist das man alle Dokumente vorab per Mail an die Botschaft schicken kann. Dann muss man nicht 3 Tage warten.

  7. #76
    Avatar von montgomery

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    Danke für deinen Beitrag Sunnyboy,

    eigentlich war das Thema schon geklärt. Ich muss aber genau wegen dem "Finanziellen Engpass" das ganze etwas kleiner halten. Aufgrund der Thai Kultur würde ich Natürlich gerne auch den Farang raushängen lassen und das halbe Dorf zu ner Fete einladen. Geht aber net. Ich möchte halt nicht das das Mädchen im Dorf blöde angeschaut wird weil Ihr Farang nix hat. Von meinem Mädel habe ich das OK weil Sie weiß das es nächstes Jahr wieder besser läuft. Dann wirds wohl Offiziell gegenüber dem Dorf erst nächstes Jahr.

    Du hast aber völlig Recht mit der etwas Übertriebenen Haltung mit dem Brautgeld. Meine Holde meinte ganz am Anfang nur ganz beiläufig das ihre Freundin einen Farang geheiratet hat und die Fete mit Brautgeld 1.000.000 THB gekostet hat. Darauf hin habe nur gesagt das ich vielleicht im Jahr 1 Mio THB habe

    Gruß Montgomery

  8. #77
    Avatar von waanjai_2

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    Ne Gebrauchte kostet nix. Weiß man in ganz Thailand. Der Wiederverheiratungswert einer thail. Frau mit einer Vorehe und ggfs. auch Kindern sinkt auf Null. Weil ja auch die thailändischen Nationalsportarten bestens bekannt sind: Fahrerflucht und Vaterflucht.
    Man lasse sich bloß nicht veräppeln. Das Sinsod wird für die Tochter im jungfräulichen Zustand erwartet und sollte dann auch gezahlt werden. Alles andere ist Farang-Abzocke und sagt leider viel zu viel über die Abzock-Mentalität der Eltern der Braut aus. Oder schlimmer noch: Weil die Eltern es ohnehin garnicht kapieren, ist ein Trick der bald-Ehefrau um ein wenig mehr Ausgangskapital auf ihren rein persönlichen Konten anzusammeln. Caveat.

    Man sollte die thail. Verlobte mit diesen Fakten konfrontieren. Ein Bestehen auf Sinsod-Zahlungen bei bereits Geschiedenen ist ein klares Ehe-Hindernis und sollte es auch bleiben.

  9. #78
    Avatar von sunnyboy

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    Montgomery, wenn ihr nachträglich auf dem Dorf heiratet, läuft das folgendermaßen ab: du sponserts die Party vor (übrigens 100.000 ist auch eine Farangstandardzahl) und zur Veranstaltung gibt jeder Eingeladene einen Briefumschlag mit einem Geldbetrag. Die Party finanziert sich quasi selbst und man kann sogar plus machen. Das Brautgeld wird der gierenden Masse vorgezeigt und dann geben einem die Brauteltern das wieder. Alle kennen dieses Schwindel, aber das Gesicht bleibt gewahrt.

    Die Thematik ist die gegenseitige Hochschaukelei über Farangbeträge, die angeblich fließen. Fragt man die Ehemänner dieser Frauen, machen die ganz erstaunte Augen, was sie ihrer Holden alles gesponsert haben sollen.

    Generell kann man folgendes sagen, alt und optisch weniger proportioniert höherer Betrag und jünger und optisch genial (so wie meiner Einer) nothing. Eine faire Familie wird eine blödsinnige Zahlungsdiskussion überhaupt nicht aufkommen lassen. Die sind froh wenn Tochter wieder unter Dach und Fach ist.

    Gruß Sunnyboy

  10. #79
    Avatar von montgomery

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    Vielen Dank für eure Antworten.

    Ich seh das auch so wie ihr "Used Frau" kostet nix. Aber andererseits ist so wie Sunnyboy es Beschrieben hat das es eine große Show ist mit der Family. Als ich das erste mal das Thema mit meiner Mia angesprochen habe kam nur "Up to you". Ich finde es nicht unbedingt Abzocke. Der Gemeine Thai vom Land der weiß es halt nicht besser. Die glauben wirklich das man in DE Millionen verdient. Denen sind unsere Kostenstrukturen völlig fremd. Meiner Meinung nach ist es so dass die Eltern ganz froh sind das die Tochter unter ist und das vielleicht noch ein Paar Enkel dazu kommen. Mal abgesehen davon das die sehr Fleißig sind was ich sehr positiv finde, da kenn ich auch anderes.

    Ich muss aber hier noch meinen Unmut kundtun das die Botschaft für ihre Dienstleistung so hohe Gebühren hat.

    Gruß Montgomery

  11. #80
    Avatar von JT29

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    Zitat Zitat von montgomery Beitrag anzeigen
    Vielen Dank für eure Antworten.
    Ich muss aber hier noch meinen Unmut kundtun das die Botschaft für ihre Dienstleistung so hohe Gebühren hat.
    Diese Gebühren sind bei weitem nicht kostendeckend und im Hintergrund läuft da auch einiges, was man so nicht sieht.

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