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Warum wollen manche Männer nicht, dass ihre Thai-Ehefrau in Deutschland arbeitet?

Erstellt von Beachboy, 16.07.2015, 07:10 Uhr · 62 Antworten · 6.518 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von Beachboy

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    Warum wollen manche Männer nicht, dass ihre Thai-Ehefrau in Deutschland arbeitet?

    Ich bin seit mehreren Jahren glücklich mit einer Thailänderin in Deutschland verheiratet und meine Frau geht arbeiten. Warum auch nicht! Einmal leben wir im Jahr 2015 und nicht 1950 und zu einem normalen Leben gehört Arbeit selbstverständlich dazu. Wenn Thai-Ehefrauen nicht arbeiten gehen, dann kann das nicht an der Faulheit der Frauen liegen, sondern muß damit zusammenhängen, dass es deutsche Ehemänner gibt, die nicht wollen, dass die Frau arbeiten geht.

    Also meine Frau arbeitet zwar nur im Niedriglohnbereich doch sie ist stolz auf ihr selbst verdientes Geld und mit dem Stundenlohn zufrieden, weil es ja soviel mehr ist als das, was sie in Thailand verdienen könnte. Auch in meinem Deutsch/Thai-Umfeld (wer mit einer Thailänderin verheiratet ist, der lernt viele neue Leute kennen) gehen praktisch alle Thai-Frauen arbeiten. Die Vorteile liegen doch auf der Hand, denn wer eine Thailänderin heiratet, der heiratet auch ihre Eltern (etc.) und da ist es doch sehr schön, wenn diese Kosten vom selbst verdienten Geld der Ehefrau getragen werden, oder etwa nicht? Kann mir eigentlich keinen Mann vorstellen, der solche Kosten gern bezahlt. Scheinbar ja doch, sonst würde es ja keine Männer geben, wo die Frau offensichtlich nicht arbeiten darf.

    Warum darf die Thaifrau nicht arbeiten? Will man sich abgrenzen von anderen Männern, wo es die Thai-Ehefrau angeblich "nötig hat" zu arbeiten? Ist das so ein schwachsinniger Stolz darauf, es mit dem eigenen Einkommen allein zu schaffen? Ich dachte die 50er Jahre wären vorbei. Will man die Frau daheim isolieren, damit sie nicht auf "schlechte Gedanken" kommt? Will man bewußt ein Abhängigkeitsverhältnis schaffen? Das wäre besonders blöd, denn bei einer Scheidung ist man als Mann einer arbeitenden Thaifrau durchaus im Vorteil. Unter anderem kann man dann nämlich eine Ehevertrag machen und den Versorgungsausgleich ausschließen, wenn die Frau sozialversicherungspflichtig arbeitet. Geht die Frau allerdings GAR NICHT arbeiten, dann würde der Richter so einen Ehevertrag als sittenwidrig einkassieren. Und bezüglich Unterhaltszahlungen ist die Arbeit einer Thaifrau auch von Vorteil, da sie bei einer Scheidung nicht plötzlich die Arbeit einstellen dürfte. Und außerdem würde ihr der Scheidungsrichter sehr schnell aufdrücken, dass sie bei einer Teilzeitarbeit sehr schnell Vollzeit arbeiten müßte.

    Ich habe mal mit einem Mann gesprochen, wo die Thai-Ehefrau nicht arbeiten sollte. Kinder waren nicht vorhanden, die Frau lungerte im Prinzip den ganzen Tag daheim rum. Und wie hat es der deutsche Ehemann gerechtfertigt? Er sagte mir, dass ein gemütliches Heim zu schaffen soviel Zeit beanspruchen würde. Ehrlich! Das hat der Spinner gesagt! Andere Frauen bei mir im Büro gehen arbeiten, hetzen nach Feierabend zur Kita und kümmern sich auch ansonsten um alles und dieser Typ sagt mir ernsthaft, seine Thaifrau dürfe nicht arbeiten, da sie ansonsten keine Zeit hätte, um ihm "ein gemütliches Heim" zu schaffen? Und die Alte muß sich noch nicht einmal um Kinder kümmern! Lächerlich und eine kranke sowie dämliche 50er Jahre-Romantik, die in der heutigen Zeit keinen Platz mehr haben sollte! Aber er jammerte auch darüber, dass er immer Geld für die Familie abdrücken mußte.

    Also meine Frau hat ihrem Vater schon einmal 1000 Euro geschenkt, damit er einen Kredit bezahlen konnte. Von ihrem selbst verdienten Geld natürlich. Dann hat sie auch schon einem Verwandten Geld geliehen, der ihr das Geld zinslos zurück zahlt (regelmäßig in kleinen Raten). Aber meine Frau achtet natürlich darauf, dass sie selbst nicht zu kurz kommt. In Thailand kauft sie Thaigold, in Deutschland kauft sie sich teure Handtaschen, etc. Egal. Soll sie machen, ist ja ihr Geld. Und als wir uns eine neue Einbauküche kauften, hat meine Frau sich freiwillig ein wenig finanziell beteiligt. Nicht viel, aber darauf kommts nicht an. Sie hat mir auch schon einmal eine Jacke gekauft, oder sowas.

    Thaifrauen arbeiten bei Mc Donalds, in der Thai-Massage, als Putzfrau, etc. Und die wenigen Fälle, wo die Frau nicht arbeitete, war es immer der Mann, der sich keine Beschäftigung der Frau wünschte. Es lag dann NIE am Unwillen der Frau.

    Also ich kenne zum größten Teil nur Fälle, wo die thailändische Ehefrau arbeitet und zufrieden mit ihrem Leben ist.

    Also meine Frau verdient netto so etwa 1000 Euro bei Vollzeit und Steuerklasse 5. Durch Steuerklasse 5 ist es zwar weniger als 1000 Euro, aber mit Trinkgeld obendrauf sind es dann doch netto 1000 Euro und gelegentlich mehr jeden Monat. Ich bin der Meinung, das reicht für ein zufriedenes Thai-Leben in Deutschland, zumal sie von dem Geld weder für die Wohnung, noch für das Essen Geld abdrücken muß. Alles für sie, bis auf das Geld, was sie freiwillig mal beisteuert. Wie gesagt, mal beteiligte sie sich am Kauf der Einbauküche und ähnliche Sachen.

  2.  
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  3. #2
    Avatar von Hans.K

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    Tja Beachboy, das mit dem nicht arbeiten gehen oder müssen, ist so eine Sache. Auch in unserem Umfeld arbeiten die meisten Ehefrauen, warum auch nicht. Wenn ein Mann seine Frau wirklich nicht arbeiten lässt, tut er ihr und letztendlich auch sich keinen Gefallen, denn der Tag X wird irgendwann kommen, wo er diese Einstellung bereut.


    Ich kannte mal einen Member (kannte, da inzwischen verstorben) der war auch der Meinung, das seine Frau nicht arbeiten müsste. Er war einfach stolz eine wesentlich Jüngere zu haben und wollte ihr das Paradies auf Erden bieten, zumal er überdurchschnittlich gut verdiente. Seine Gattin wusste das zu schätzen und lies auch den Rest (Eltern, Kinder, Brüder)der thailändischen Familie in Saus und Braus leben. Nach gut 10 Jahren, war er um ca. 800000-900000 Euro ärmer und wunderte sich immer noch wieso die Kinder in Thailand die er hat studieren lassen immer noch auf der faulen Haut lagen und trotzdem Autos und sonstige Luxusartikel besaßen. Als ihm endlich die Augen aufgingen, (zuhören und glauben wollte er ja nicht) war es bereits zu spät.


    Ein anderer, ebenfalls gut situierter Mann, hat inzwischen kapiert, dass es besser ist, seine Frau arbeiten zu lassen (halbes Jahr hier, halbes Jahr Thailand). Nicht das Sie ihn belogen (nur leicht beschummelt) oder betrogen hat, nur hat Sie den Wahn Geld förmlich zu verbrennen. Markenkleidung, übermäßig Th. Lotto spielen, Geld ohne Wissen des Ehemanns nach Thailand schicken, in Thailand in ihrem großen Haus die Obermadam des Isaan-Dorfes spielen, dort Putzfrau und Gärtner angestellt um keinen Handschlag zu machen. Eine Frau mit Bauernschläue.


    Wie gesagt, jeder muss wissen was er tut, aber Arbeit schadet nicht, bringt Selbstbewusstsein, bringt Lebenserfahrungen mit sich und hilft später auch einige Dinge mal selbst erledigen zu können, denn wir leben ja nicht immer!

  4. #3
    Avatar von berti

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    warum schreibst Du so viel (mit persönl. Details) zu einem Trivialthema, hast Du ein Problem?

  5. #4
    Avatar von noritom

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    Sehe ich auch so.

    Meine Frau hat sich mit viel Fleiß, Lernen und Zuverlässigkeit von einem 450 Euro Job im selben Unternehmen zu einer Festanstellung verbessert. Das hat fast 3 Jahre gedauert. Sie arbeitet in einem mittelständischen Maschinenbauunternehmen in der Fertigung (Endmontage). Alles Computergesteuert (CNC), mit Barcodesystem usw.

    Wenn ich mir vorstelle, sie säße den ganzen Tag zuhause.....undenkbar!! So verdient sie gutes Geld (trotz Steuerklasse 5). Für mich auch positiv, geht es um finanzielle Dinge in Thailand, bleibe ich davon weitestgehend unbehelligt.

    Meine Frau kann sich ein finanzielles Polster für die Zukunft aufbauen, von dem sie im Alter ganz gut in Thailand über die Runden kommen kann.

    Schöner Nebeneffekt, eine bessere und vor allem günstigere Sprachschule, wie die tägliche Arbeit mit Kollegen, gibt es nicht.

  6. #5
    Avatar von Franky53

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    natürlich ist es gut für die Integration ,ist ja kein exotisches Tier.
    manche sind halt so froh, dass sie endlich eine abbekommen haben,dass sie sie wohl am liebsten in einen Käfig sperren würden.

  7. #6
    Avatar von Micha

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    Jeder wie er mag - und wie er kann.

  8. #7
    Avatar von Eutropis

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    Zitat Zitat von Franky53 Beitrag anzeigen
    exotisches Tier
    ......in einen Käfig sperren

    Zuviel RTL ?

    http://terra-pets.de/wp-content/uplo.../09/Exoten.jpg

  9. #8
    Avatar von Joerg_N

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    Manche Kerle haben halt nach vielen Verspottungen und Verschmaehungen in Deutschland, in Thailand endlich
    ihr Liebchen gefunden, aber diese Maedels muessen natuerlich ewig dankbar sein und keinen anderen Kerl anschauen,
    darum sperrt man sie lieber ein und bleibt das Oberhaupt

    und als Zuneigungsboni ueberweist man jeden MonT einen Betrag nach Thailanso und alle sind zufrieden
    und wenn es dann noch Nachwuchs gibt wird die Schwiegermutter oder Schwester eingeflogen,
    denn die kleine Maus kann ja hier nicht alleine ein Kind gross ziehen.

  10. #9
    Avatar von benni

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    soweit es zu verstehen ist, müssen manche Thai Frauen in Deutschland die Zeit mit kläglicher Arbeit verbringen, da ihnen sonst a) die Decke am Kopf fällt und b) der Mann sie und ihrer Familie etwas (mehr) bezahlen muß. Stellt sich die Frage warum man nicht eine Frau heiratet, die selbst weiß was sie tun möchte und kann und das auch tun, wie auch eine, deren Familie selber Geld hat, wenn man den o.g. Rest nicht akzeptiert.

    denn wer eine Thailänderin heiratet, der heiratet auch ihre Eltern (etc.) ? diese, ihre Eltern, wie auch meine Schwägerinnen, kommen uns gelegentlich besuchen, wir kommen sie gelegentlich besuchen. Wir machen manchmal gemeinsame Touren, in Asien und in Europa. Die Kasse? getrennt natürlich, das versteht sich von selbst. Weder haben wir ihnen, noch sie uns jemals bis auf Nichterwähnenswertes etwas bezahlt.

  11. #10
    Avatar von Beachboy

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    Ich glaube es gibt manche älteren Männer, die eine blutjunge Thailänderin heiraten, die darüber hinaus auch optisch weit den deutschen Ehemann überflügelt. Klar, wenn ich als älterer Mann so ein blutjunges Juwel heiraten würde, dann hätte ich wahrscheinlich auch ständig Angst. Damit das junge Ding ja nicht mit einem jungen Mann durchbrennt, muß man wahrscheinlich wenigstens in finanzieller Hinsicht Potenz beweisen. Und da das Liebchen ja aus einem armen Drittwelt-Land kommt, meint man es besonders gut und trägt ihr den Hintern hinterher. Dazu gehört auch, dass die Frau nicht arbeiten soll. Der vermeintlich "nützliche Nebeneffekt" ist dann die Isolation.

    Also meine Frau ist nur 10 Jahre jünger, nett anzusehen, aber eben auch nicht der Überkracher, für den jeder sehr wohlhabende Mann alles stehen und liegen lassen würde um sie mir auszuspannen. Eine normale Frau eben. Und ich würde mich auch nicht neben einer Frau wohl fühlen, wo alle Leute über mein Aussehen im Vergleich zum Top-Aussehen meiner Frau lästern würden.

    Nein, mir bleiben komische Blicke meiner Umwelt erspart. Ich bin froh eine Frau zu haben, die optisch zu mir passt.

    Kann ja jeder hier selbst schauen, ob meine Frau optisch gut zu mir passt. Mein Umfeld sagt es zumindest. Und deshalb darf meine Frau auch arbeiten und mit Freundinnen auch mal allein was unternehmen. Ein selbstbewußter Mann, der nicht ständig Angst davor haben muß, dass ihm ein anderer Mann die Frau ausspannen könnte, hat keine Probleme mit der Selbständigkeit seiner Frau.


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