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Warnung vor Spedition Beißner, Hannover!

Erstellt von Uwe, 02.10.2003, 17:27 Uhr · 10 Antworten · 6.731 Aufrufe

  1. #1
    Uwe
    Avatar von Uwe

    Warnung vor Spedition Beißner, Hannover!

    Hallo Umzugswillige, wenn Ihr in das Land Eurer Träume geht, sollen viele persönliche Sachen mit. Dafür braucht man einen zuverlässigen Spediteur. Firma Beißner aus Hannover sollte das besser nicht sein. Die läßt Eure Sachen dann gerne mal drei Monate stehen, bringt sie hinterher unvollständig und beschädigt. Weil diese drei Monate Verzug waren, mußten wir noch 7.000 Baht Zoll für elektrische Geräte bezahlen, onbwohl, wie sich erst beim Zoll herausstellte, weder Computer noch Drücker bei dem Transportgut befanden. Angegangen wegen der Defizite rührte sich Beißner bis einschließlich heute nicht.

    Ich habe nun Strafanzeiger erstattet. Lest selbst und kommentiert:








    PER TELEFAX

    An die
    Staatsanwaltschaft XXXX ./. Rieger u. a.
    Volgersweg 67 TH – Seka, den 02.10.2003

    FRG – 30175 Hannover





    Strafanzeige


    Sehr geehrte Damen und Herren,


    in vorstehender Angelegenheit werden Sie gebeten, den vorgetragenen Sachverhalt daraufhin zu überprüfen, ob Straftatbestände erfüllt wurden, insbesondere die der §§ 202 a, 242, 243, 263, 246, 253 und 303 StGB.

    Soweit diese oder auch andere Straftatbestände als einschlägig erachtet werden, wird beantragt, Anklage vor dem zuständigen Gericht zu erheben. Darüber hinaus wäre ein Gewerbeverbot gemäß §§ 70 ff. StGB bei den Beschuldigten zu prüfen, wo die materiellen und formellen Voraussetzungen vorliegen..


    Beschuldigte:

    1. Firma Beißner GmbH, Bultstraße 9, 30159 Hannover,
    2. Klaus Rieger, Prokurist, zu laden wie oben,
    3. Elke Plank, Verkauf, zu laden wie oben,
    4. Henning Jahn, Miarbeiter Disposition, zu laden wie oben,
    5. Zeidler, Arbeiter bei der Beschuldigten zu 1., zu laden wie vor,
    6. Dykhan, Arbeiter bei der Beschuldigten zu 1., zu laden wie oben.


    Sachverhalt:

    Die Firma Beißner GmbH Internationale Spedition betreibt ein Transportgewerbe zu Land, Luft und Wasser. In diesem Rahmen erhielt sie von mir den Auftrag, Teile meines Mobilars von Hannover nach Bangkok zu transportieren oder transportieren zu lassen. Zugesagt wurde, das Transportgut in Bangkok anzuliefern, von wo ich es abholen und an meinen Wohnort verbrin-gen sollte.

    Beweis: Zeugnis des ……., 30175 Hannover

    Am 26.03.2003 wurde das Transportgut in der Voßstraße 16, 1. OG links, 30161 Hannover, verpackt und in die Lagerhallen der Beschuldigten zu 1. verbracht. Tätig waren hierbei u. a. die Arbeiter Zeidler und Dykhan von der Beschuldigten zu 1. Herr Werner Feise überwachte in meinem Auftrag Verpackung und Abtransport des Transportguts. Vorbereitend war die Beschuldigte zu 3. Tätig, die das Transportgut in Augenschein nahm und den Preis errechnete.

    Die Beschuldigten verlangten die 1.800 Euro Transportkosten im Voraus. Wie aus der langen Liegedauer zu schlußfolgern ist, hatte man nicht daran gedacht, den Transport tatsächlich durchzuführen, immerhin war ja der Auftraggeber weit weg. Nur so läßt sich erklären, daß auf meine erste E-Mail vom 10.07.2003 nach drei Monaten keinerlei Resonanz erfolgte, sondern erst, als sich Herr Feise in meinem Auftrag dort meldete.

    Beweis: Zeugnis des …………., 30175 Hannover

    E-Mail der Beschuldigten vom 24.07.2003

    E-Mail der Beschuldigten vom 28.07.2003

    Am 10.07.2003 schickte ich den Beschuldigten eine Mail und fragte an, wann denn nun mit dem Eintreffen des Transportguts zu rechnen sei. Darauf erfolgte keine Reaktion. Erst nachdem sich der Zeuge Feise auf meine Bitte hin mit den Beschuldigten in Verbindung setzte und auf meine weitere Mail vom 18.07.2003 hieß es, man habe das Transportgut dort schlicht „verges-sen“, entschuldigte sich und sagte zu, innerhalb von vier Wochen den Transport zu bewerk-stelligen. Mit Mail vom 28.07.2003 versuchte man den Sachverhalt gar so darzustellen, als habe es keinen klaren Auftrag zur Verschiffung gegeben, sondern das Transportgut habe bei der Beschuldigten zu 1. quasi auf Abruf gestanden:

    „Einen festen Termin für die Verschiffung haben wir nie zugesagt, und es war uns auch nicht bekannt, daß sich bei der Sendung Dinge und Fachliteratur befinden, die für Ihre Arbeit derart wichtig sind… Wir kommen Ihnen in diesem Fall soweit entgegen, daß wir die nach dem 28.02.2003 gestiegenen Frachtraten, und auch das höhere Volumen nicht an Sie weiterbe-rechnen.“

    Sollte diese Aussage auch nur im Ansatz stimmen, müßten die Beschuldigten in der Lage sein, einen Einlagerungsvertrag vorzuweisen.

    Beweis: Zeugnis des …………., 30175 Hannover

    Mail der Beschuldigten vom 28.07.2003 durch den Beschuldigten Jahn

    Hier lassen sich durch Maßnahmen gemäß §§ 102 ff. StPO objektive Beweise beschaffen.

    1. In dem Gesamtpreis für den Transport war eine Transportkiste enthalten, die erst maßgerecht herzustellen war. Objektivieren läßt sich der Versuch eines Betruges dadurch, festzustellen, wann diese Kiste tatsächlich in Auftrag gegeben wurde, im März oder erst im Juli 2003.

    2. Wurde eine Transportversicherung abgeschlossen, wenn ja wann? Im März oder im Juli 2003? Diese Feststellungen lassen zuverlässige Schlüsse darauf zu, ob man tatsächlich an eine Einschiffung gedacht hatte oder nicht.

    Nachdem ich einige Tage über den Vorfall nachgedacht hatte, teilte ich den Beschuldigten mit, daß sie mit erheblichen Schadenersatzforderungen und entgangenem Lustgewinn zu rechnen haben (meine Formel-1-Sammlung sowie umfangreiche CD-Sammlung, Stereoanlage befanden sich bei dem Transportgut). Hierauf erhielt ich meinerseits eine Mail der Beklagten des Inhalts, ich solle sofort schriftlich erklären, keinerlei Forderungen gegenüber den Beschuldigten zu haben:

    „Wir kommen Ihnen in diesem Fall soweit entgegen, daß wir die nach dem 28.03.2003 gestie-genen Frachtraten (sic), und auch das höhere Volumen nicht an Sie weiterberechnen. Um eine Bestätigung Ihrerseits, daß hiermit alle Forderungen an uns abgegolten sind bitten wir per E-Mail bis zum 29.07.2003 bei uns eingehend.“

    Beweis: E-Mail der Beschuldigten vom 28.07.2003 durch den Beschuldigten Jahn

    Diesen Satz verstand ich wegen des kurz bevor stehenden Termins zur Einschiffung am 02.08.2003 (vgl. Mail vom 24.07.2003) dahingehend, daß, so ich diese Erklärung nicht recht-zeitig abgebe, ganz einfach die Verschiffung nicht erfolgt. Ich fühlte mich hier aus nachvoll-ziehbaren Gründen zu der Erklärung genötigt, gab sie aber dennoch nicht ab (mir waren die zivilrechtlichen Konsequenzen klar) und forderte die Beschuldigten unter Fristsetzung auf, zu erklären, diese Forderung zurück zu nehmen und machte auf den vorliegenden Versuch einer Erpressung aufmerksam. Da die geforderte Erklärung bis einschließlich heute nicht abgegeben wurde, ging ich zumindest bis zur Bestätigung durch den Reeder Mitte August, daß der Transport auf dem Weg nach Bangkok sei, davon aus, daß mein Transportgut wiederum nicht auf den Weg gebracht sei.

    Hierbei handelt es sich eindeutig um eine versuchte Erpressung. Die Beschuldigten Rieger und Jahn wollten mich rechtswidrig mit Gewalt oder durch Drohung mit einem empfindlichen Übel zu einer Handlung, Duldung oder Unterlassung nötigen und dadurch dem Vermögen des Genö-tigten oder eines anderen einen Nachteil zufügen, um sich oder einen Dritten zu Unrecht zu be-reichern (§ 253 StGB).

    Um diesen Tatbestand objektivieren zu könnten, sollten auch hier Maßnahmen gemäß §§ 102 ff. StPO bei den Beschuldigten zu 1., 2.. 3. und 4. zur Feststellung, in welchem Lagerunternehmen das Transportgut bis zur Einschiffung auf dem MS „Pugwash Senator“ (Reeder Fairtrade) untergebracht war und welche eventuellen Weisungen diesem erteilt wurden, Akten beschlagnahmt und ausgewertet werden.

    Als ich das Transportgut am 08.09.2003 am Hafen in Bangkok abholte, stellte sich heraus, daß eine Stereoanlage (Neupreis 2.000,00 DM) beschädigt war (Plattenspieler, obere Abdeck-scheibe sowie gläserne Fronttür waren von einem in der Transportkiste eingebauten Balken zertrümmert worden) sowie diverse Sachen fehlten.

    Computer und Drucker, wobei allein auf der Festplatte des Computers über 3.000 DIN-A-4-Seiten Informationen gespeichert sind. Bei dem Computer handelt es sich um einen VOBIS-Minisky-Tower FDD, S 7 zum Neupreis von 2.000,00 DM, bei dem Drucker um einen funkelnagel-neuen LEXMARK Z 53 zu 200,00 Euro. Auf beiden Geräten befindet sich mein Logo (siehe Briefkopf oben rechts).

    Diverse Akten und Bücher. Etwa eine weiße Akte mit dem Vermerk „Video-Verträge, Frauen“ oder etwa die Dissertation von Matthias Wetzel (gelbes Buch) zur Aufhebung von nationalsoz-ialistischen Gesetzen durch die Allierten. Es fehlen im übrigen Formel-1-Modelle, wie etwa der Williams von 1995 mit dem Fahrer David Coulthart (Kaufpreis 120,00 DM, allerdings ein Sammlerstück mit Wertsteigerung). Andere Formel-1-Modelle sind beschädigt, weil sie unten in einen Karton gelegt wurden und oben auf schwere Bücher. Es fehlen weiterhin Stäbchen (bunte japanische Eßstäbchen, teilweise mit Perlmutteinlagen), im Wert von ca. 60,00 DM. Es fehlt auch eine lederne, schwarze Schreibtischunterlage für 200,00 DM. Eine vollständige Liste werde ich nachliefern, worauf genau zu ersehen ist, was abhanden gekommen, was beschädigt ist.

    Da es sich bei diesen Packarbeiten um das Tagesgeschäft bei der Beschuldigten zu 1. handelt, darf man davon ausgehen, daß diese Beschädigungen absichtlich herbeigeführt wurden, dennman weiß ja wie man mit dem Eigentum Dritter umzugehen hat. Hier sehe ich den Tatbe-stand der Sachbeschädigung als einschlägig an.

    Soweit Gegenstände fehlen, ist je nach dem wegen Diebstahls oder Diebstahls im besonders schweren Fall oder wegen Unterschlagung zu ermitteln. Haben sich die Arbeiter selbst bedient, die lange Standzeit war ja eine Aufforderung, liegt Diebstahl vor, im Falle des Handelns der Beschuldigten zu 1., 2., 3. Untreue. Den Schaden beziffere ich mit gegenwärtig 2.000,00 Euro. Wegen des Computers, insbesondere der auf der Fesplatte gespeicherten Daten ist gemäß § 202 a StGB wegen des Ausspähens von Daten zu ermitteln.

    Ich habe die Beschuldigten zu 1., 2., 3. und 4. Nach meiner Rückkehr aus Bangkok wiederholt aufgefordert, das fehlende Gut nachzuliefern. Sie haben überhaupt nicht reagiert. Schon daraus ist der Schluß zu ziehen, daß die vorstehenden Verdachtsmomente zutreffend sind.



    Mit freundlichen Grüßen



    XXXXX

  2.  
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  3. #2
    Avatar von phimax

    Registriert seit
    03.12.2002
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    14.274

    Re: Warnung vor Spedition Beißner, Hannover!

    @ Uwe

    Uwe G. aus H.?

    Michael

  4. #3
    Avatar von MadMac

    Registriert seit
    06.02.2002
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    22.420

    Re: Warnung vor Spedition Beißner, Hannover!

    @Uwe

    Sorry, aber was glaubst Du, was Du fuer 1800 Euro Transportkosten bekommst? Buy Banana, get Monkey.

    Mein kleiner Container nach Singapore hat 10000 DM gekostet......
    Dafuer 1a mit Ab- und Zusammenbau. Interdean-Interconnect. Firma hats bezahlt :P

    Gruss,
    Mac

  5. #4
    Avatar von Nokgeo

    Registriert seit
    18.01.2001
    Beiträge
    11.373

    Re: Warnung vor Spedition Beißner, Hannover!

    @ Phimax,

    Bingo.
    Nongkhai/seca ist kein Zufall,dazu noch die 30161 als PLZ.von H.

    wobei die Seite www.thaipartnerschaft.com --out of order ist--

    dafür gehts dann hier weiter.....
    http://www.nittaya.de/htopic-4655-0-...573f78b6c.html

    Ps. meine mal das otto mit ihm befreundet ist.
    was nur aus der Klage von RA XXXX aus Bln.gegen G. geworden ist ??

  6. #5
    Jakraphong
    Avatar von Jakraphong

    Re: Warnung vor Spedition Beißner, Hannover!

    Na nun, sie haben sich vertragen und sind nette Bekannte geworden. Solange niemand um Mitternacht bei Mondschein die Sargdeckel öffnet wird es auch so bleiben.

    Gruß nach Berlin Jakraphong

  7. #6
    Avatar von Otto-Nongkhai

    Registriert seit
    05.11.2002
    Beiträge
    12.292

    Re: Warnung vor Spedition Beißner, Hannover!

    meine mal das otto mit ihm befreundet ist
    Was so alles in ein Forum reingemeindet wird.

  8. #7
    Uwe
    Avatar von Uwe

    Re: Warnung vor Spedition Beißner, Hannover!

    @MadMac

    Wir haben nicht die ganze Wohnungseinrichtung geholt, sondern meine Bibliothek, Akten, einigen Bürobedarf und meine Formel-1-Sammlung, Musik pp.

    Weil seit der letzten Deutschland-Reise meiner Frau und der Ankunft des Transportguts wegen Beißner mehr als drei Monate lagen, durften wir auch noch 7.000 Baht Zoll abdrücken.

    Tja, toll wenn man so einen Chef hat. ABer meiner hat ja auch bezahlt. Pech nur, daß ich der bin. :???:

  9. #8
    Uwe
    Avatar von Uwe

    Re: Warnung vor Spedition Beißner, Hannover!

    @Nokgheo

    Bist der Küchenchef hier, wie? Zuständig für die Gerüchteküche.

    Meinst Du, ich hätte für die Änderungen an unserer Homepage erst einmal Deine Genehmigung einholen müssen? Grössenwahnsinnig?

    Schau mal in t-Reisen rein. Da haben wir die nächsten Monate eine ganze Seite farbig gekauft. Und die Zeitung liegt auch in den Botschaften.

  10. #9
    Avatar von Nokgeo

    Registriert seit
    18.01.2001
    Beiträge
    11.373

    Re: Warnung vor Spedition Beißner, Hannover!

    @ Otto,

    du liegst falsch mit dem "Reingemeinden". Das hat was mit Gedächnis zutun.

    Schon vergessen das DU mir mit einem deutschen RA, mit dem DU bei dir in der Nähe befreundet bist,gedroht hattest....!!?? Und so viel wirds ja dort wohl nicht geben.

    @ Uweh,

    Zitat :

    << Meinst Du, ich hätte für die Änderungen an unserer Homepage erst einmal Deine Genehmigung einholen müssen? Grössenwahnsinnig? <<

    Grössenwahnsinnig. Guter Witz. Hätte mir eher gedacht,...dass die Seite per Gerichtsbeschluss dicht ist.

  11. #10
    Uwe
    Avatar von Uwe

    Re: Warnung vor Spedition Beißner, Hannover!

    [mod:89619b71e6="Jinjok"]2 Postings von Uwe mit persönlichen Beleidigungen gelöscht[/mod:89619b71e6]

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