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Vornamenänderung bei Thaifrauen während der Ehe

Erstellt von antibes, 22.06.2011, 00:39 Uhr · 1 Antwort · 651 Aufrufe

  1. #1
    antibes
    Avatar von antibes

    Vornamenänderung bei Thaifrauen während der Ehe

    Ich habe mitbekommen, dass sich schon mehrere Thaifrauen zum Wechsel ihres Vornamens entschieden haben.
    Da wird der "alte" Vornamen der Frau einfach eliminiert und eine neuer angenommen. Dieser steht dann im neuausgestellten Thaipass.

    Als Begründung wird u.a. fehlendes Glück mitgeteilt und man hofft auf ein besseres Schicksal mit dem neuem Namen.

    Natürlich könnten für mich auch strategische Aspekte eine Rolle spielen. Die Thaidamen rücken ja mit der Wahrheit oft nur scheibchenweise raus oder sagen überhaupt nichts.

    Ich frage mich auch welche Konsequenzen es für bestehende Visas, für evtl. Scheidungsverfahren in D oder sonst noch hat.

    Kennt jemand die Beweggründe oder kann man noch Schlimmeres vermuten?

    Im Falle einer Scheidung müssen dann z.B. die Heiratsurkunden geändert werden?

    Ist das vielleicht ein Trick um eine Scheidung seitens des Gatten zu verhindern bzw. auszubremsen?

  2.  
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  3. #2
    Avatar von waanjai_2

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    Vornamensänderungen sind eigentlich kein Problem. Neuer Vorname, neues Glück oder auch nicht. Änderungsurkunde aufbewahren und bei der nächsten Paß-Ausstellung vorlegen. Nachnamens-Änderungen sind hier schon vergleichsweise schwieriger, aber in der Regel auch möglich. Wenn es um das Glück fürs Leben geht. Urkunde ebenfalls nicht verlegen, sondern mitbringen, wenn ein neuer Reisepaß - heute ja alle 5 Jahre - fällig wird.

    Diese Optionen gehören alle zur thail. Kultur und sind auch nicht so leicht wegzukriegen. Deshalb muß man halt bei den thailändischen Personenstandsurkunden so höllisch aufpassen. Sonst kann es leicht passieren, dass man in Wirklichkeit eine bereits verheiratete Thai, jedoch im Besitz eines thail. Reisepaßes, der sie unter ihrem Mädchen-Namen führt - in D oder erst recht in TH ehelicht. Halt Bigamie. Nix moralisch verwerfliches. Führt bloß zur Nichtigkeit der Eheschließung für sich und die erzeugten Kinder.

    Wer von der Tatsache der prinzipiellen Wählbarkeit thail. Personenstandsmerkmale ablenken will, hat oder will zumeist ablenken. So sind es in Thailand insbesondere die Dienstleister, die innerthailändische Eheschließungen "zu erleichterten Konditionen" anbieten, die Stein und Bein darauf schwören wollen, dass die hier in der Ausgangsfrage existierende Willkür schon längst nicht mehr existiere. Wenn auch fruchtlos, wie die Alltagserfahrung zeigt.

    Aber auch der dt. Mann denkt viel zu statisch. Warum soll eine thailändische Frau nicht auch in der Bigamie glücklich werden können? Ist doch bloß eine Erfindung der Neuzeit. Ein liberaleres Verständnis dieser manischen Monogamie-Vorstellungen führt zur Erkenntnis, dass Nebenfrauen überhaupt kein großes Übel sein müssen, sondern eine Quelle der Freude sein können.

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