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Vor- und Nachteile einer Adoption

Erstellt von Loso, 06.10.2007, 21:41 Uhr · 50 Antworten · 7.472 Aufrufe

  1. #41
    Avatar von mipooh

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    Re: Vor- und Nachteile einer Adoption

    Dann hast Du nicht genau genug gelesen...

  2.  
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  3. #42
    Avatar von dragon580913

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    Re: Vor- und Nachteile einer Adoption

    Irgendwo in diesem Threat, habe ich gelesen, dass die Adoption Voraussetzung dafür ist, das Kind nach Deutschland zu holen. War bisher anderer Meinung! Weiß jemand mehr!

  4. #43
    Avatar von phimax

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    Re: Vor- und Nachteile einer Adoption

    Nein, ein Kind muß nicht adoptiert werden, es kommt imho über die 'Familieenzusammenführung' einen entsprechenden Aufenthaltsstaus bzw. -titel. Allerdings ist das Nachzugsalter beschränkt. Wie alt das Kind höchstens sein darf, steht hier auch irgendwo.

  5. #44
    Tramaico
    Avatar von Tramaico

    Re: Vor- und Nachteile einer Adoption

    Zitat Zitat von phimax",p="535047
    Wie alt das Kind höchstens sein darf, steht hier auch irgendwo.
    Maximalalter 15 Jahre.

  6. #45
    peppi
    Avatar von peppi

    Re: Vor- und Nachteile einer Adoption

    Zitat Zitat von dragon580913",p="535036
    Irgendwo in diesem Threat, habe ich gelesen, dass die Adoption Voraussetzung dafür ist, das Kind nach Deutschland zu holen. War bisher anderer Meinung! Weiß jemand mehr!
    Da ist richtig. Denn das Jugendamt bzw. Amtsgericht möchten das Kind bzw. sein Umfeld kennenlernen.

  7. #46
    Tramaico
    Avatar von Tramaico

    Re: Vor- und Nachteile einer Adoption

    Ausschlaggebend ist, wer das gesetzliche Sorgerecht fuer das Kind hat und wenn dieses nachweisbar bei einer in Deutschland lebenden Person (auch Auslaender mit Aufenthaltstitel) liegt, dann sollte ein Visum zur Familienzusammenfuehrung durchsetzbar sein.

  8. #47
    Avatar von jeen

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    291

    Re: Vor- und Nachteile einer Adoption

    Zitat Zitat von dragon580913",p="535036
    Irgendwo in diesem Threat, habe ich gelesen, dass die Adoption Voraussetzung dafür ist, das Kind nach Deutschland zu holen. War bisher anderer Meinung! Weiß jemand mehr!
    Hallo dragon580913,
    das ist definitiv nicht richtig. Meine thailändische Stieftochter hat auch ohne Adoption einen Aufenthaltstitel bekommen und lebt seit einigen Monaten in D.

    Grundlagen:
    Sie ist noch nicht über 15 Jahre alt.
    Der leibliche Vater ist gestorben.
    Die Mutter ist meine Ehefrau und lebt auch hier in D.

    Der Aufenthaltstitel der Tochter geht allerdings zeitlich nicht über den der Mutter hinaus.

    Es gab zwar seitens des AA eine Rückfrage bezüglich einer Bescheinigung der Sorgeberechtigung, da wir so eine Bescheinigung jedoch nicht haben, hatte ich in einem Brief an das AA die Familiäre Situation nochmals dargestellt. Das hatte dann (zusammen natürlich mit den vorher schon eingereichten Sterbeurkunde) ausgereicht.

    Jens

  9. #48
    Avatar von schauschun

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    Re: Vor- und Nachteile einer Adoption

    so, habe mir gerade mal diesen ganzen adoptions-thread durchgezogen.
    hier wird ja nicht nur juristisch einiges durcheinander gebracht, sondern auch noch mit falschen wertvorstellungen argumentiert.

    Zitat Zitat von jeen",p="532047
    Der gleiche Familienname war bei uns der "Anstoß" (seitens der mutter) zum geplanten Vorhaben. .....Die Adoption ist für das Kind also eine sehr wichtige Bestätigung, daß Sie ein vollwertiges Mitglied der Familie ist. Der Nachname ist mir persönlich egal. Ist so oder so jetzt auch meine Tochter.
    Jens
    fuer den gleichen familiennamen braucht es keine adoption - der kann auch relativ einfach geaendert werden.
    dann wiedersprichst du dir selber: zunaechst schreibst du, dass die adoption fuer das kind wichtig ist, im naechsten satz: ist so oder so meine tochter.

    wenn das kind nicht bereits jugendlich oder heranwachsend ist, ist es dem kind voellig unverstaendlich was eine adoption ist - es sei denn, es ist ihm eingeredet worden.
    ansonsten ist es wie du schreibst - entweder es "fuehlt" dich als vater oder nicht. eine adoption aendert an diesem gefuehl nichts, bzw. fuehrt ein solches gefuehl nicht herbei (das musst du dir erarbeiten) - genauso wie eine hochzeitsurkunde keine liebe herbeifuehrt...


    Zitat Zitat von jeen",p="532047
    Für mich ein wichtiger Punkt ist die Absicherung des Kindes, falls der Mutter was zustoßen würde. Woran ich eigendlich garnicht denken mag! Der Grund für Ihre Aufenthaltsgenehmigung würde wegfallen. Es besteht die Gefahr, daß Sie zu den Großeltern nach TH abgeschoben wird.
    Jens
    na, noch leben wir in einem rechts- und sozialstaat. wenn das kind hier nicht gerade erst seit einer woche lebt UND du dich mit haenden und fuessen gegen seinen weiteren aufenthalt wehrst, dann ist nix mit abschiebung.
    (fuer die familienzusammenfuehrung musst du/deine frau wenn berufstaetig ja auch eine verpflichtungserklaerung unterschreiben und es erhaelt dann einen dementsprechenden aufenthaltstitel. darueberhinaus wird hier von d aus kein minderjaehriges kind allein in ein flugzeug gesetzt !!

    weiterhin kannst du/ihr ja auch eine zivilrechtliche vereinbarung treffen (notariell beurkundet), dass du in gleichen teilen mit deiner frau das sorgerecht fuer dein stiefkind uebernimmst, sowie fuer den todesfall sie dir das sorgerecht uebertraegt. falls noch halbgeschwister in der/deiner familie sind, tritt darueberhinaus auch noch das grundgesetzlich geschuetzte recht der familie ein !

    Zitat Zitat von Liggi1",p="533074
    Bei einer Adoption sollte man sich vor Augen halten, das man sein Leben lang auch dem Kind gegenüber UNTERHALTSVERPFLICHTET ist !
    Deutsche kann das Kind auch ohne Adoption nach mehreren Jahren werden.
    liggi trifft den nagel auf den kopf - durch die adoption bindet sich ein gering- oder normalvediener einen schier unloeslichen brocken ans bein.

    eine unterhaltsverpflichtung, die UNNOETIG ist.
    wenn deine frau wirklich einmal sterben sollte, wird jedes jugendamt der welt froh sein, wenn du dich als pflegevater anbietest. mit dem unterschied, dass du dann noch pflegegeld fuer das kind erhaelst.
    in nrw sind dies aktuell
    Pflegegeld ab Januar 2007 am Beispiel von NRW (andere Länder sind nur unerheblich anders)

    * bis zum vollendeten 7. Lebensjahr 630,- Euro
    * bis zum vollendeten 14. Lebensjahr 693,- Euro
    das kindergeld wird von diesem pflegegeld wieder in abzug gebracht, aber
    Neben dem monatlichen Pflegegeld können einmalige Beihilfen oder Zuschüsse insbesondere zur Erstausstattung einer Pflegefamilie, bei wichtigen persönlichen Anlässen sowie für Urlaubs- und Ferienreisen des Pflegekindes gewährt werden.
    du siehst also, eine adoption hat erheblichen finanziellen nachteil! spar dir lieber die unterhaltsleistungen und lege diese dann in z.b. einen spar- oder ausbilduzngssparvertrag fuer das kind an !

    staatsbuergerschaft kann das kind dann immer noch beantragen ! und was das "erben" anbelangt. keiner verbietet dir dein erbe so zu verteilen wie du es moechtest (wenn wir einmal die pflichtanteile aussen vor lassen).

    Zitat Zitat von phimax",p="533666
    Stell´ dir weiterhin vor, deiner Frau stößt etwas zu...
    ...m.W. hättest du keinerlei Rechte an dem/ihrem Kind, oder?
    na ja, phimax, oben ja schon eindeutig erklaert. wenn du es mittels notariell abgesicherten vertraegen machst, wird selbst weiteren familienangehoerigen wie tanten, etc. kein familiengericht denen die kinder zusprechen. vorausgesetzt das kind wird bei dem stiefvater optimal betreut und -je nach alter des kindes- auf rueckfrage vor gericht wuerde es auch den wunsch nach weiterem verbleib beim stiefvater befuerworten.
    stichwort aus dem familienrecht waere hier das sog. kontinuitaetsprinzip !

    Zitat Zitat von Sammy33",p="533664
    Zu wem soll dann das Adoptiv-Kind gehen, bei einer Trennung??
    Beim Adoptiv-Vater wird es wohl nicht bleiben, nach einer Trennung.
    warum sollte es nach einer trennung nicht beim adoptiv-vater bleiben wollen ? wenn die beziehung zwischen den beiden o.k. ist, kein einzelfall das ein stiefkind sich fuer den stiefvater entscheidet. leider kann das stiefkind selber erst ab einem gewissen alter (je nach einzelfall vom richter festgelegt, definitiv aber nicht unterhalb von 10 jahren)ueber seinen "nachehelichen" aufenthaltsort mitbestimmen - im zweifel entscheidet darueber ein familiengericht !

    Zitat Zitat von Leipziger",p="534775
    Ich hatte nur die "Nachteile" einer Adoption angesprochen , konnte hier aber noch keinen "Vorteil" heraus lesen den eine Adoption hätte gegenüber einem leiblichen bzw. "normalen Stiefkind" !

    Also bleibt sachlich und bringt hier mal einen "Vorteil" , oder gibt es doch keinen ?
    hallo leipziger, es gaebe bei der adoption einen minimalen vorteil fuer das kind.
    im falle einer trennung der eheleute (nicht tod der frau, siehe oben) haette weder der stiefvater noch das stiefkind (bzw. erst ab jugendlichem alter des kindes) eine juristische moeglichkeit ueber ein familiengericht eine bestimmung des aufenthaltsortes vornehmen zu lassen.
    falls die frau dies guetlich an den mann uebertragen wuerde, koennte das kind allerdings auch beim vater bleiben. der stiefvater koennte aber bei einem kleinen kind (je nach richter bis 10,11,12, 13 oder 14 jahren) erst gar keinen antrag beim familiengericht einreichen, selbst mit einer notariellen sorgerechtsvereinbarung waere dies bei einem kleinkind fast ausgeschlossen.

    weitere vorteile gaebe es aber nicht, ausser diesem !

    Zitat Zitat von Micha L",p="533661
    Ein Beweggrund könnte auch der Wunsch nach einer engeren emotionale Bindung sein.
    In Asien ist das Verhältnis zu Stiefkindern oft wie im deutschen Märchen.
    na ja, Micha L:
    wir gehen ja davon aus, dass der fragesteller sich hier in d-land aufhaelt. und was wie wo ablaeuft sind eh nur pauschalisierungen. genauso wie es hier eltern gibt, welche sich einen "feuchten dreck" um ihre (stief-) kinder kuemmern, gibt es auch in asien mehr als grossherzige menschenm die sich hervorragend um ihre (stief-)kinder kuemmern. eine familie ist mir seit jahren bekannt, und dort ist es fast so, dass sich die stiefmutter besser um das stiefkind kuemmert als um ihr eigenes, gemeinsames neues kind (man muss doch mit dem "armen" kind mehr liebe und verstaendnis entgegenbringen ....

  10. #49
    Avatar von Micha L

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    9.315

    Re: Vor- und Nachteile einer Adoption

    Hallo schauschun,

    natürlich ist das nicht immer so, aber noch weit verbreitet.
    Deshalb kann die Adoption emotionale Hindernisse (auch zur Frau) einreißen.
    Anders gesagt: Eine Frau, deren Kind aus erster Ehe keine Anerkennung findet, fühlt sich sicherlich weniger zum neuen Partner hingezogen.

    Gruß

    Micha

  11. #50
    Avatar von Volker M. aus HH.

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    Re: Vor- und Nachteile einer Adoption

    Moin moin,

    ich möchte noch einen anderen Aspekt einbringen. Bisher wurde immer aus der Richtung "Leben in Deutschland" argumentiert.
    Lebt die Familie in Thailand sieht das doch wohl anders aus ?

    Gruss Volker

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