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Visum für Hochzeit in D?

Erstellt von j-m.s, 17.11.2015, 23:40 Uhr · 32 Antworten · 3.159 Aufrufe

  1. #21
    Avatar von j-m.s

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    Das auswärtige Amt schreibt mir:
    Aufgrund Ihrer Frage können wir Ihnen jedoch mitteilen, dass ein Schengenvisum nicht ausreicht, um sogleich nach erfolgter Heirat und ohne Ausreise eine dauerhafte Aufenthaltserlaubnis in Deutschland beantragen zu können.
    Ein Heiratsverbot folgt aus einem Schengenvisum jedoch nicht.
    Ich bin schon sehr überascht, wieviel Käse hier im Forum geschrieben wird.

  2.  
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  3. #22
    Avatar von Helli

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    Zitat Zitat von j-m.s Beitrag anzeigen
    Das auswärtige Amt schreibt mir:
    Ich bin schon sehr überascht, wieviel Käse hier im Forum geschrieben wird.
    ...und die genehmigende Botschaft schreibt auf ihrer Web-Seite: Deutsche Botschaft Bangkok - Visum zur Eheschließung / Eingehung einer Lebenspartnerschaft
    Aufmerksam lesen: Ausländerrecht: Der Ehegattennachzug bei Aufenthalt in Deutschland mit Schengenvisum und Heirat in Dänemark


    Darf ein Ausländer, der mit einem Schengenvisum eingereist ist, in Deutschland heiraten?
    Die Eheschließung mit einem Schengenvisum ist möglich. Allerdings ist das Schengenvisum das "falsche" Visum, wenn von vornherein beabsichtigt ist, in D. zu heiraten. Würden richtige Angaben bei der Visumsbeantragung gemacht, würde es auch kein Schengenvisum geben, sondern ein Eheschließungsvisum, welches sicherlich mit höheren Anforderungen verbunden ist.
    In den Fällen der Eheschließung mit Schengenvisum ist auch nicht damit zu rechnen, dass es nach der Eheschließung eine Aufenthaltserlaubnis gibt.
    Falschangaben bei der Visumsantragstellung bedeuten, dass der Ausweisungsgrund des § 55 Abs. 2 Nr. 1b) AufenthG erfüllt wird. Da das Nichtvorliegen eines Ausweisungsgrundes eine der Voraussetzungen für den Anspruch auf Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis ist (§ 5 Abs. 1 Nr. 2 AufenthG), bleibt festzustellen, dass die Falschangaben den Anspruch zunichte machen. Das hat wiederum zu Folge, dass die ausnahmsweise Erteilung der Aufenthaltserlaubnis gem. § 39 Nr. 3 AufenthV (Ausnahmeregelung bei Einreise mit dem "falschen" Visum) nicht möglich ist.
    Nun bliebe nur noch zu hoffen, dass die Aufenthaltserlaubnis ausnahmsweise ohne Aus- und Wiedereinreise unter Anwendung des § 5 Abs. 2 Satz 2 Halbsatz 2 AufenthG erteilt wird.
    Aus dem Merkblatt der Fa. www.thailändisch.de:
    Die Einreise mit einem Touristenvisum (Schengenvisum) zum Zwecke der Heirat ist unzulässig; von einer Heirat in Dänemark wird abgeraten, da dieser ein gewisser Hauch des Ungesetzlichen anhaftet und die Behörden in Deutschland so erfahrungsgemäß versuchen werden, Ihnen nachträglich das Leben schwer zu machen. Sollten Sie in Thailand heiraten wollen, muss Ihre Verlobte natürlich keinen Antrag auf Erteilung eines Heiratsvisums stellen; das Visum für den Nachzug nach Deutschland (Familiennachzugsvisum) kann erst nach der Heirat in Thailand beantragt werden.

  4. #23
    Avatar von Helli

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    Zitat Zitat von JT29 Beitrag anzeigen
    Heiraten ist Standesrecht und hat mit Aufenthaltsrecht nichts zu tun. Kein Standesbeamter wird nach einem Visum fragen, wozu auch.
    Von wegen. Das Standesamt hat sich bei uns die Zustimmung der Ausländerbehörde geholt und dort mussten wir für meine Frau das Heiratsvisum vorlegen. Bei Schengen-Visum hätte man die Zustimmung nicht erteilt.

  5. #24
    Avatar von Franky53

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    Zitat Zitat von j-m.s Beitrag anzeigen


    Ich bin schon sehr überascht, wieviel Käse hier im Forum geschrieben wird.
    ich bin sehr überrascht ,dass dich das überrascht.
    aber Spass beiseite,du kannst das wohl ohnehin nur mit den zuständigen Behörden abklären ,da es bei der Handhabung einzelner Ämter anscheinend Unterschiede gibt.

  6. #25
    Avatar von j-m.s

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    Vielleicht sollte man mehr auf die Gesetze und Vorschriften achten und nicht auf irgendwelche Klugscheisser in der Botschaft, die ihre Macht ausspielen wollen.

  7. #26
    Avatar von xander1977

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    Zitat Zitat von j-m.s Beitrag anzeigen
    Ich bin schon sehr überascht, wieviel Käse hier im Forum geschrieben wird.
    Warum? Guck #5

  8. #27
    Avatar von michael59

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    das Standesamt kann die Heirat machen, man muss erklären das man wieder ausreist und nicht in D wohnen will.
    Die Auskunft des AA entspricht der Gesetzeslage. Merkblätter sind keine Gesetze.

  9. #28
    Avatar von Chumpae

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    Zitat Zitat von atze Beitrag anzeigen
    Zu den 184 Tagen kam nix.
    OK, dazu kann ich was sagen. Diese Auskunft bezieht sich auf eine Aussage der Ausländerbehörde in Eberswalde(Brandenburg), wo wir am 11.11.2015 für meine Frau den eAT für 60 Glocken abholen durften.
    Ich hatte zuvor telefonisch angefragt inwieweit die Möglichkeit besteht, länger als 6 Monate(=183 Tage ) in Thailand zu verbleiben. Als Begründung hatte ich vorsichtshalber mal evt. gesundheitliche Beschwerden/Todesfall in Familie etc. aufgeführt.
    Man teilte mir mit, das prinzipiell nur 183 Tage gewährt werden und sollte dieser Fall eintreten, dann kann man einen formlosen Antrag gegen 10 Ocken an die ALB stellen, die dann mehr oder weniger wohlwollend entscheidet. Auf meine Frage inwieweit dies persönlich vorgetragen werden muß, oder ob e-mail,fax etc. akzeptiert werden-teilte man mir mit, das diese Formen akzeptiert werden.
    Es gibt aber prinzipiell kein Recht auf Überschreitung der 183 Tage, auch wenn man über 20 Jahre verheiratetet ist , erwerbstätig und mit blütenweisser Weste herumläuft.

  10. #29
    Avatar von JT29

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    Ein Blick ins Gesetz hilft: § 51 AufentG

    - wenn der Ausländer aus einem seiner Natur nach nicht vorübergehenden Grunde ausreist,
    - wenn der Ausländer ausgereist und nicht innerhalb von sechs Monaten oder einer von der Ausländerbehörde bestimmten längeren Frist wieder eingereist ist,

    Die Frist sind 6 Monate, also keine Tage.

    UND ganz wichtig:

    Die Niederlassungserlaubnis eines mit einem Deutschen in ehelicher Lebensgemeinschaft lebenden Ausländers erlischt nicht nach Absatz 1 Nr. 6 und 7, [siehe beide "-" oben] wenn kein Ausweisungsinteresse nach § 54 Absatz 1 Nummer 2 bis 5 oder Absatz 2 Nummer 5 bis 7 besteht.

    Zum Nachweis des Fortbestandes der Niederlassungserlaubnis stellt die Ausländerbehörde am Ort des letzten gewöhnlichen Aufenthalts auf Antrag eine Bescheinigung aus.

    Da gibt es also nicht viel zu entscheiden

  11. #30
    Avatar von Nokgeo

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    Zitat Zitat von Chumpae Beitrag anzeigen
    OK, dazu kann ich was sagen. Diese Auskunft bezieht sich auf eine Aussage der Ausländerbehörde in Eberswalde(Brandenburg), wo wir am 11.11.2015 für meine Frau den eAT für 60 Glocken abholen durften.
    Ich hatte zuvor telefonisch angefragt inwieweit die Möglichkeit besteht, länger als 6 Monate(=183 Tage ) in Thailand zu verbleiben. Als Begründung hatte ich vorsichtshalber mal evt. gesundheitliche Beschwerden/Todesfall in Familie etc. aufgeführt.
    Man teilte mir mit, das prinzipiell nur 183 Tage gewährt werden und sollte dieser Fall eintreten, dann kann man einen formlosen Antrag gegen 10 Ocken an die ALB stellen, die dann mehr oder weniger wohlwollend entscheidet. Auf meine Frage inwieweit dies persönlich vorgetragen werden muß, oder ob e-mail,fax etc. akzeptiert werden-teilte man mir mit, das diese Formen akzeptiert werden.
    Es gibt aber prinzipiell kein Recht auf Überschreitung der 183 Tage, auch wenn man über 20 Jahre verheiratetet ist , erwerbstätig und mit blütenweisser Weste herumläuft.
    smile..
    in diesem Zusammenhang interessiert mich..
    wie das mit der Krankenversicherung geregelt wurde..
    Danke..

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