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Visum abgelehnt

Erstellt von DJ, 12.04.2014, 13:28 Uhr · 33 Antworten · 5.158 Aufrufe

  1. #21
    DJ
    Avatar von DJ

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    Zur Aussage die Amtssprache ist deutsch mag ja stimmen.
    Aber wenn unsere Cousine den Antrag nachdem wir ihr die Papiere, Einladung, KV, zugeschickt haben, den Antrag vor Ort stellt wird er bestimmt in
    Thailändisch ausgefüllt wird, ihr schickt man aber den Bescheid in deutsch zu. Das finde ich absurd.
    Was ich noch eigenartig finde ist, du kannst nicht einfach zur Botschaft gehen und den Antrag stellen.
    Du mußt dir telefonisch einen Termin holen. Steht auch so auf der Internetseite der Botschaft.
    Aber eins weiß ich, den nächsten Antrag lasse ich vor Ort von jemanden erledigen.
    Kostet zwar etwas aber ich denke es funktioniert wenigstens.

  2.  
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  3. #22
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Zitat Zitat von DJ Beitrag anzeigen
    ...den Antrag vor Ort stellt wird er bestimmt in Thailändisch ausgefüllt wird,...
    Nein, das Antragsformular muss in deutscher oder englischer Sprache ausgefuellt werden.

    Die Befragung der antragstellenden thailaendischen Person erfolgt aber in Thailaendisch bzw. Englisch im Fall von anderen Nationalitaeten. Die Befragungsnotizen fuer die letztendliche Entscheidung ueber das Gesamtpaket durch einen der deutschen Entscheidungstraeger werden aber in deutscher Sprache abgefasst.

    Die deutschen Entscheidungstraeger beherrschen im Regelfall die Landessprache nicht. In Anbetracht dessen, dass sie nur maximal drei oder vier Jahre in Bangkok ihren Dienst tuen, ehe sie dann in ein anderes Land versetzt werden.

    Wuerde es selbst auch besser finden, wenn die Amtssprache zumindest Englisch waere, speziell auch die Aussagen in den Visa-Stickern, da es auch schon mal beim Flugticketkauf und/oder Einchecken Probleme gibt, weil deutschsprachige Aussagen international natuerlich weitaus weniger verstanden werden als englische.

    Dennoch ist aber auch zu bedenken, dass bei einem negativen Remonstrationsbescheid dieser in deutscher Sprache abgefasst wird, weil er gegebenenfalls die Basis fuer eine Verwaltungsklage darstellt, wobei wiederum bei deutschen Gerichten natuerlich auch die Amtssprache wieder Deutsch ist. Wuerde ein negativer Remonstrationsbescheid auch in englischer Sprache abgefasst werden, dann wuerde er sicherlich auch wiederum von den Wenigsten verstanden werden, deren Muttersprache nicht Englisch ist.

    Auch wiederum findet bei einer Ablehnung eine Rechtsbelehrung statt, die nur durch eine kompentete Person erfolgen darf. Diese Person ist aber der thailaendischen Sprache nicht maechtig, also wuerde es eines kompententen Uebersetzers beduerfen. Kurzum, bei einem Rechtsstaat bleibt dann auch mal halt der Pragmatismus auf der Strecke.

    Grund zur Kritik wird es sicherlich immer geben, egal wie die Sache auch gehandhabt wird. Was bleibt somit unter dem Strich? Das Beste aus den herrschenden Gegebenheiten machen und sich hierauf einzustellen. Mehr ist wohl in den meisten Faellen beim Gros von Problemstellungen nicht herauszuholen. Zumindest nicht ohne uebermaessigen Frust und Kopfschmerzen.

    Auch hat natuerlich ein Sozialstaat durchaus nicht nur seine Vor- sondern auch Nachteile. Mama Staat meint ihre "Kinderchen" an die Hand nehmen und vor jeglichem Ungemach schuetzen zu muessen, ob diese nun wollen oder nicht. Es wird gesorgt aber manchmal auch durchaus uebersorgt. Die eierlegende Wollmilchsau waere zwar schoen, aber nie wirklich existent.

    Habe mich letztendlich selbst fuer ein Leben in einem Schwellenland entschieden anstatt eines Sozialsstaats, Rechtsstaats oder gar Wohrfahrtsstaat. Nicht ohne Grund. Natuerlich habe ich dadurch nicht die soziale Sicherheit, aber andererseits auch nicht ueberschaeumende muetterliche Fuersorge im Nacken. In Thailand hat man durchaus das Recht aus eigenen Stuecken vor die Hunde zu gehen, was im Premiumland der Gesetzgeber einfach nicht gestattet. Was ist denn nun eigentlich besser? Sicherlich kene Pauschalantwort moeglich, sondern rein eine Sache der eigenen Philosophie und Prioritaeten.

  4. #23
    Avatar von JT29

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    Den Antrag wird sie wohl nicht in Thai ausgefüllt haben (lassen), das kann der deutsche Entscheider sonst gar nicht lesen.

    Normalerweise gab es früher bei Ablehnungen erstmal ein Papier, wo angekreuzt war, was zur Ablehnung führte.
    Jetzt hat man hoffentlich auch eine Vollmacht der Antragsakte beigefügt, sonst muss man das als erstes nachholen. Damit kann man nun in Kontakt mit dem Sachbearbeiter treten und man erhält konkret die Auskunft, woran es bei diesem Antrag krankt.

    Danach kann man entscheiden, passt die Aktenlage oder aber ist alles ganz anders UND ich habe auch entsprechende Belege, dann erst gehe ich in eine Remonstration.

    Ist diese nicht erfolgreich, kommt es zu einem ausführlichen Bescheid und der muss auch in Deutsch sein (ist nicht absurd). Gegen diesen Bescheid kann man nun beim VG Berlin Klage erheben (ob sinnvoll steht nun wieder auf einem anderen Papier, da lange Laufzeit).

    Termine gibt es auch an anderen Botschaften mit viel Publikumsverkehr (selbst bei der Thailändischen braucht man einen, wenn die Damen einen neuen Pass benötigen) - das ist nichts Besonders mehr. Du kennst wohl nicht mehr die Zeiten, wo nach der Highseason die Damen bereits um 6 Uhr Schlange vor der Botschaft standen und dann noch windige Typen die Wartenummern verkauft haben.


    Auch ein Visascherge kann nicht zaubern, aber er kann zumindest die Situation einschätzen und entsprechend steuern.

    P.S. Richard war schneller

  5. #24
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Zitat Zitat von JT29 Beitrag anzeigen
    P.S. Richard war schneller
    Zeitverschiebung sei Dank.

  6. #25
    DJ
    Avatar von DJ

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    Das scheint da aber ein richtiges Callcenter zu sein den sie hat in der Warteschlange fast 500 bath verbraucht.
    Zur Sprache.
    Stell Dir vor du stellst beim thailändischen Konsulat in Berlin einen Visantrag für Thailand.
    Ich denke mal das die Fragen auf deutsch, englisch und Thai stehen werden.
    So nun bekomme ich den Antrag zurück und da steht alles in Thai.
    Woher soll ich wissen ist der Antrag genehmigt ist oder nicht, oder an was für Auflagen ist der geknüpft?
    Versteht ihr was ich damit sagen will,
    Woher sollte unsere Cousine im ersten Moment wissen Zustimmung oder Ablehnung.darum meint ich absurt, aber ich denke ich habe zu wenig erfahrungen mit den Konsulaten. :-)
    Das einzige was ich weiß ist, wenn ich mit BKK telefoniert habe hatte ich immer einen der nur gebrochen deutsch sprach und dem etwas zu erklären war fast unmöglich, oder hat sich das geändert.
    Aber ich denke mit meiner Frage, kann man da noch was machen , scheinbar nicht.
    Wie lange mus man mit einen neuen Versuch warten?

  7. #26
    Avatar von DisainaM

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    glaube, man redet hier am Thema vorbei,

    1. dem Threadstarter liegt der Ablehnungsbescheid offensichtlich nicht in Kopie vor,
    der wurde einem Deutschen wohl zur Sichtung gegeben,

    aber,

    deutsch zu können, und Juristendeutsch zu verstehen, sind zweierlei.

    Zwischen "man glaubt nicht" und "nicht glaubwürdig" ist ein himmelweiter Unterschied,
    "nicht glaubwürdig" heisst, dass die Dokumentation zu einem Punkt unzureichend war, und daher nicht geeignet, glaubhaft zu machen, das der Sachverhalt so ist, wie der Antragsteller behauptet.

    Wenn man nun diese 4 Seiten einen deutschen durchschnitts-Expat vorlegt,
    wird er die juristischen Formulierungen nur bruchstückhaft verstehen,
    und dem Threadstarter einen Bericht geben, wo all das, was er nicht versteht, als "bla bla" bezeichnet wird.

    2. Kopie durchmailen lassen, und dann mal zur Sache was vortragen,

    mangelnde Rückkehrbereitschaft, wegen --- mangelhafter Anstellung,
    kein Kontoauszüge mit signifikanten monatlichen Eingängen,
    (ich hab Euch doch gesagt ./. es ging halt nicht anders, man hat halt nur ein paar Kopien von wenigen Monaten, mit zu geringen Eingängen ...)

  8. #27
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Zitat Zitat von DJ Beitrag anzeigen
    Wie lange mus man mit einen neuen Versuch warten?
    Es gibt keinerlei Wartezeit fuer einen neuen Antrag, doch muss dieser absolut Hand und Fuss haben, damit am Antragsschalter nicht die Aussage kommt, dass man sich nach gescheitertem Antrag UND Remonstration die Antrag auch sparen koenne, weil er keinerlei Erfolgsaussichten hat.

    Die Frage stellt sich auch, wie und wer hat die Remonstation denn durchgefuehrt?

    Eine Remonstration muss in deutscher Sprache oder gegebenenfalls auch englischer schriftlich erfolgen. Sie bedarf einer Unterschrift. Remonstationsberechtigt ist die antragsstellende Person oder auch eine andere, von der visumantragsstellenden bevollmaechtigten.

    Der Remonstrationsbescheid geht im Regelfall im Mittelteil auf die einzelnen im Remonstrationsschreiben angefuehrten Aspekte ein. Diese Passage ist wesentlich in der ganzen Sache und sollte Aufschluss ueber die weitere Vorgehensweise geben.

    Ein erneuter Visumantrag macht nur dann Sinn, wenn es bei der urspruenglichen Visumantagsstellung UND der darauffolgenden Remonstration zu klaren Fehlern und Versaeumnissen, aus welchen Gruenden auch immer, gekommen ist.

    Neues Spiel, neues Glueck mag zwar beim Gluecksspiel zutreffend sein, aber sicherlich nicht in einem Visumantragsverfahren. Auch wenn manche Visumschergen diesen Baeren gerne aufbinden. Visum abgelehnt? Einfach neuen Antrag stellen, vielleicht klappt es ja beim zweiten Mal, bei der naechsten "Visumziehung".

    Wie die Sache ablaeuft und was speziell gefordert wird, geht bereits aus dem entsprechenden Merkblatt zur Remonstration hervor. Dies gilt auch fuer einen neuen Antrag oder erst recht fuer einen Antrag. Besteht derzeit einfach keine Argumenationsgrundlage, dann muesste diese erst geschaffen und dann gegebenenfalls nach fruehestens 6 Monaten ein neuer Versuch auf dieser Basis gestartet werden. Trotz allem gibt es natuerlich immer noch die Vorgeschichte und es wird in dieser Situation schnell davon ausgegangen, dass nun im erneuten Verfahren bewusst etwas "fabriziert" wird, um doch noch zum Erfolg zu kommen.

    http://www.bangkok.diplo.de/contentb...sverfahren.pdf

  9. #28
    Avatar von DisainaM

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    Zitat Zitat von Tramaico Beitrag anzeigen
    Besteht derzeit einfach keine Argumenationsgrundlage, dann muesste diese erst geschaffen und dann gegebenenfalls nach fruehestens ein neuer Versuch auf dieser Basis gestartet werden. Trotz allem gibt es natuerlich immer noch die Vorgeschichte und es wird in dieser Situation schnell davon ausgegangen, dass nun im erneuten Verfahren bewusst etwas "fabriziert" wird, um doch noch zum Erfolg zu kommen.
    genau so sieht es aus,
    der neue Sachvortrag muss glaubhaft sein, und darf nicht fabriziert wirken.
    Neuer Job, mit entsprechenden Zahlungseingängen, muss erst mal eine zeitlang gelaufen sein,
    damit die Veränderung der finanziellen Grundlage glaubhaft erscheinen kann.

    Der daher benötigte Vorlauf, vor einem neuen Antrag, muss daher erstmal durchlaufen.

    Aber auch der Hintergrund muss glaubhaft erscheinen, soll heissen,
    ich beantrage beim Erstvisa keine 3 Monate, um nicht den Zweifel zu nähren,
    welcher Angestellte kriegt 3 Monate Urlaub, um mal ein Beispiel zu nennen.

    Genauso sieht es bei vielen anderen Dingen aus.

  10. #29
    Avatar von Chak

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    Zitat Zitat von Tramaico Beitrag anzeigen
    Dennoch ist aber auch zu bedenken, dass bei einem negativen Remonstrationsbescheid dieser in deutscher Sprache abgefasst wird, weil er gegebenenfalls die Basis fuer eine Verwaltungsklage darstellt, wobei wiederum bei deutschen Gerichten natuerlich auch die Amtssprache wieder Deutsch ist. Wuerde ein negativer Remonstrationsbescheid auch in englischer Sprache abgefasst werden, dann wuerde er sicherlich auch wiederum von den Wenigsten verstanden werden, deren Muttersprache nicht Englisch ist.
    Es gibt mittlerweile Versuche Prozesse in Deutschland in Englisch zu führen, aber da ging es nach meiner Erinnerung um internationale Handelssachen.

  11. #30
    Avatar von Knut_0815

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    251
    Den neuen Antrag kann die Lady vergessen.

    Uns hat der Anwalt damals das Procedere genau erklärt:

    Wird ein Visum abgelehnt, muß remonstriert werden. Da ließen sich Mängel noch "heilen" (ja, hat er so gesagt). Gleiches gelte für eine Klage, zu der er in einem solchen Fall unbedingt geraten hätte - ebenfalls wegen "Heilung".

    Die nächsten zwei Jahre hat sie jetzt sozusagen einen Stempel auf der Stirn: Visum abgelehnt. Da sind schnell auch Folgeanträge abgelehnt, und schon hat sie noch mehr Müll in ihrer Akte.

    Bei der Meinen hat es auf Anhieb geklappt, denn ich vertrete den Standpunkt, man soll Leute an solche Sachen lassen, die etwas davon verstehen. Wird der TS auch noch lernen.

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