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Visaangelegenheit: Schengenvisum und buddhistisch verheiratet sein...geht das?

Erstellt von Tyler, 14.10.2011, 08:40 Uhr · 32 Antworten · 3.472 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von Tyler

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    Visaangelegenheit: Schengenvisum und buddhistisch verheiratet sein...geht das?

    Hallo und Guten Morgen,

    ich habe eine Frage an die Gemeinde und die Experten in Sachen "Visaangelegenheiten".

    ich habe meine thailändische Freundin auf "buddhistische Art" geheiratet. Also nur im Familienkreis, Segnung durch Mönche usw...wie ihr sicher wisst, hat diese Hochzeit keinerlei rechtliche Bewandtnis.

    Standesamtlich bzw. offiziell verheiratet sind wir also nicht bzw. noch nicht.

    Bevor wir diesen Schritt gehen würde sich meine Freundin zuerst gerne ein Bild vom (schönen) kalten Deutschland machen. Gedacht war ein Besuchervisum zum Zweck von "Kennenlernen Deutschland" sowie "Kennenlernen meiner Familie und Freunde" (Ihre Family kenne ich ja schon) Dauer: ca 2 Wochen.

    Sie lebt in Thailand ich in Deutschland. Besuche sie alle 6 Wochen.

    Über den Verfahrensablauf bin ich mir im Klaren, habe sowohl Verpflichtungserklärung, Ticketreservierung und Krankenversicherung und Einladungsschreiben hier liegen.


    Frage: Sollte/kann oder gar muss sie beim Interviewtermin erwähnen dass wir bereits buddhistisch verheiratet sind?

    Oder besser nichts davon erwähnen? Ich habe doch schon zu oft gehört dass wenn die Botschaft was von Heirat allgemein hört das Visum abgelehnt wird...?!


    Eine Freundin von ihr ist wohl den gleichen Weg damals gegangen und hat ihr dazu geraten beim Interview das auf jeden Fall zu sagen um die Chancen für das Visum zu steigern. Daran hätte die Interviewdame am Schalter gesehen dass die Beziehung zwischen Antragstellerin und Gast tatsächlich was Ernstes ist und auch Bestand hat. Dazu hat sie viele Fotos von der Hochzeit, der Family usw. vorgezeigt. Naja jedenfalls bekam ihre Freundin letztendlich das Schengenvisa.


    Da ich mich leider nicht so wirklich auskenne was das Interview und die Befragung angeht meine Frage ist es überhaupt möglich ein Besuchsvisum zu beantragen wenn man bereits buddhistisch verheiratet ist?

  2.  
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  3. #2
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Zitat Zitat von Tyler Beitrag anzeigen
    Da ich mich leider nicht so wirklich auskenne was das Interview und die Befragung angeht meine Frage ist es überhaupt möglich ein Besuchsvisum zu beantragen wenn man bereits buddhistisch verheiratet ist?
    Ja natuerlich, warum sollen sich "Verlobte" nicht besuchen koennen? Von Relevanz ist die Rueckkehrwilligkeit der antragstellenden Person zu belegen. Durch was ist sie mit ihrem Heimatland verwurzelt, das sie veranlasst, nach Ablauf des gewaehrten Aufenthalts unbedingt nach Thailand zurueckkehren zu muessen? Dokumentiert sie dieses stichhaltig und nachvollziehbar, dann wird sie das Visum bekommen.

  4. #3
    Avatar von Tyler

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    danke für die schnelle Antwort...hm ich dachte die Interviewdame würde im schlimmsten Falle davon ausgehen dass wir in Deutschland heiraten möchten oder so ?!

    Frage: Ist buddhistisch verheiratet zu sein nun gut für ein Besuchsvisum und soll/kann/muss erwähnt werden? Und ist sie durch die Buddhahochzeit mehr zu ihrem Heimatland verwurzelt?

    Was Rückkehrwilligkeit angeht kann ich nur sagen, sie hat 2 Kinder und ihre Mutter besitzt eine riesiges Reisfeld, dass meine Freundin (26 Jahre) überschrieben bekommt zu ihrem 30 igsten Geburtstag so hat sie es mir erklärt. Zudem beginnt Ende Dezember der Deutschkurs für sie in Thailand bei dem sie angemeldet ist.

  5. #4
    Avatar von michael59

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    Es kommt immer darauf an - wichtig ist möglichst nicht bei einer Unwahrheit erwischt zu werden. Nach meiner Meinung ist es besser auf Fragen wahrheitsgemäß zu antworten, die "Damen" der Botschaft sind in der Übung bei "Verhören".

    Die Frage: Warum fährt sie zurück nach Thailand muss beantwortet werden, dabei reicht es ofr nicht aus zu sagen : weil ich so ehrlich bin.

    Viel Glück

  6. #5
    Avatar von michael59

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    Kinder sind in der Regel kein Rückkehrgrund,zukünftiges Feld auch nicht.
    längjähriges Arbeitsverhältnis mit gutem Einkommen- dasdurch die 14 Tage Urlaub kurzfristig unterbrochen wird ist gut.

  7. #6
    Avatar von Leopard

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    Zitat Zitat von Tyler Beitrag anzeigen
    Frage: Ist buddhistisch verheiratet zu sein nun gut für ein Besuchsvisum und soll/kann/muss erwähnt werden? Und ist sie durch die Buddhahochzeit mehr zu ihrem Heimatland verwurzelt?

    ...............Zudem beginnt Ende Dezember der Deutschkurs für sie in Thailand bei dem sie angemeldet ist.
    Diese Frage kann Dir wohl nur die Botschaft beantworten. :-)

    Beim Interview irgendeinen Blödsinn erzählen, geht aber definitiv nach hinten los. Wenn Du sie regelmäßig besuchst und Deine Freundin dann auf der Botschaft erzählt das zwischen euch nichts läuft, glaubt wohl kein Mensch. Meine Frau, damals Freundin wurde auf der Botschaft auch gefragt ob wir ein Verhältnis haben. Diese Frage wurde wahrheitsgemäß von ihr auch mit Ja beantwortet. Die Frage ob wir in Deutschland bei ihrem Besuch dort heiraten wollen oder evtl. später, wurde von ihr auch wahrheitsgemäß mit Nein beantwortet. Sie sagte wir wollen uns erst einmal besser kennenlernen und dann weitersehen. Meine Frau, damals Freundin hat das Visum für Deutschland ohne Probleme bekommen.

    Der Deutschkurs ist in meinen Augen ein Argument für die Rückkehrwilligkeit. Zeigt dass man das Ganze gem. den Bestimmungen und Gesetzen angehen will. Kann die Botschaft aber anders sehen, glaube ich aber nicht.

    Wie gesagt, auf der Botschaft Blödsinn oder gar Lügen erzählen, bringt einen nach meiner Erfahrung aber überhaupt nicht weiter.

  8. #7
    Avatar von Tyler

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    Zitat Zitat von michael59 Beitrag anzeigen
    Es kommt immer darauf an - wichtig ist möglichst nicht bei einer Unwahrheit erwischt zu werden. Nach meiner Meinung ist es besser auf Fragen wahrheitsgemäß zu antworten, die "Damen" der Botschaft sind in der Übung bei "Verhören".

    Die Frage: Warum fährt sie zurück nach Thailand muss beantwortet werden, dabei reicht es ofr nicht aus zu sagen : weil ich so ehrlich bin.

    Viel Glück
    hm naja ich weiss nicht ob die Schalterdame sie fragen wird ob sie buddhistisch verheiratet ist. Die Idee war die dass meine Freundin beim Termin von sich aus geradeaus erwähnt mit mir, dem Einlader bereits eine Buddhahochzeit vollzogen zu haben. Dadurch soll beim Interview klar gemacht werden, dass es eine ernste Sache ist und sie tatsächlich daran interessiert ist mein Leben und meine Familie in Deutschland zu sehen. (So riet es ihr gestern jedenfalls mal ihre Thaifreundin die wie gesagt ihr Besuchsvisa letztendlich bekam)

  9. #8
    Avatar von Tyler

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    Zitat Zitat von Leopard Beitrag anzeigen
    Diese Frage kann Dir wohl nur die Botschaft beantworten. :-)

    Beim Interview irgendeinen Blödsinn erzählen, geht aber definitiv nach hinten los. Wenn Du sie regelmäßig besuchst und Deine Freundin dann auf der Botschaft erzählt das zwischen euch nichts läuft, glaubt wohl kein Mensch. Meine Frau, damals Freundin wurde auf der Botschaft auch gefragt ob wir ein Verhältnis haben. Diese Frage wurde wahrheitsgemäß von ihr auch mit Ja beantwortet. Die Frage ob wir in Deutschland bei ihrem Besuch dort heiraten wollen oder evtl. später, wurde von ihr auch wahrheitsgemäß mit Nein beantwortet. Sie sagte wir wollen uns erst einmal besser kennenlernen und dann weitersehen. Meine Frau, damals Freundin hat das Visum für Deutschland ohne Probleme bekommen.

    Der Deutschkurs ist in meinen Augen ein Argument für die Rückkehrwilligkeit. Zeigt das man das ganze gem. den Bestimmungen und Gesetzen angehen will. Kann die Botschaft aber anders sehen, glaube ich aber nicht.

    Wie gesagt, auf der Botschaft Blödsinn oder gar Lügen erzählen, bringt einen nach meiner Erfahrung aber überhaupt nicht weiter.
    Danke für Deine offene Antwort. Ja sicher Blödsinn oder Lügen wird sie nicht erzählen, die Frage ist nur ob die buddhistische Heirat "erwähnt" werden sollte und ob dies wirklich gut für ein Visumsantrag ist. Wenn sie es nicht erwähnt beim Termin lügt sie ja nicht automatisch...

    Natürlich läuft zwischen uns was sonst hätten wir ja nicht buddhistisch geheiratet und dass soll laut Freundin meiner Verlobten unbedingt erwähnt werden, keine Ahnung ob ihr das nun gut oder schlecht ausgelegt wird...

  10. #9
    Avatar von Leopard

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    Was vielleicht noch erwähnenswert ist. Meine Frau, damals Freundin hatte keine einzige dieser "Sicherheiten" wie z.B. feste Arbeit, Geld, Grundbesitz, etc. welche als Voraussetzung für eine Rückkehrwilligkeit nach Thailand aufgeführt werden. Ist natürlich nicht schlecht wenn man das hat, aber es gibt auch genügend Beispiele in welchen das Visum trotz dieser "Sicherheiten" abgelehnt wurde. Genau so gibt es genügend Beispiele in denen das Visum erteilt wurde, ohne eine einzige "Sicherheit".

    Ich denke der Schlüssel zum Erfolg bzw. Erhalt des Visum sind zwei Dinge:

    1. Auftreten und Artikulieren der Frau auf der Botschaft beim Interview. Die Damen der Botschaft erkennen denke ich sehr genau, wen oder was sie da vor sich haben.

    2. Persönliches Einladungsschreiben. An der Art wie das geschrieben ist und an dem Inhalt kann man auch schon sehr viel über die Person des Einladers herausfinden, was auch wieder Rückschlüsse auf die Frau zulässt. Im positiven wie im negativen.

  11. #10
    Avatar von Tyler

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    Zitat Zitat von Leopard Beitrag anzeigen
    Was vielleicht noch erwähnenswert ist. Meine Frau, damals Freundin hatte keine einzige dieser "Sicherheiten" wie z.B. feste Arbeit, Geld, Grundbesitz, etc. welche als Voraussetzung für eine Rückkehrwilligkeit nach Thailand aufgeführt werden. Ist natürlich nicht schlecht wenn man das hat, aber es gibt auch genügend Beispiele in welchen das Visum trotz dieser "Sicherheiten" abgelehnt wurde. Genau so gibt es genügend Beispiele in denen das Visum erteilt wurde, ohne eine einzige "Sicherheit".

    Ich denke der Schlüssel zum Erfolg bzw. Erhalt des Visum sind zwei Dinge:

    1. Auftreten und Artikulieren der Frau auf der Botschaft beim Interview. Die Damen der Botschaft erkennen denke ich sehr genau, wen oder was sie da vor sich haben.

    2. Persönliches Einladungsschreiben. An der Art wie das geschrieben ist und an dem Inhalt kann man auch schon sehr viel über die Person des Einladers herausfinden, was auch wieder Rückschlüsse auf die Frau zulässt. Im positiven wie im negativen.
    Genau das ist der Punkt, die Freundin eines Bekannten hatte Geld, Land, Job und bekam das Visum damals nicht. Woran es letztendlich gescheitert ist kann ich nicht sagen...womöglich am zu grossen Altersunterschied oder am Einladungsschreiben? keine Ahnung...



    p.s könnte theoretisch auch die Ehefrau per Besuchsvisum nach Deutschland reisen? Wenn die Ehe z.b offiziell und rechtlich ist, die Frau aber noch kein A1 Zeugniss hat aber über Weihnachten gerne ihren Mann in Deutschland besuchen möchte. Dann stellt sie doch ein Besuchsvisum für x Wochen z.b oder?

    Nur mal so ne Frage: Würde solch ein Besuchsvisum eigentlich eher genehmigt werden wie ein Besuchsvisum für Besuch des Freundes?

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